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<Marit>
unregistriert

...   Erstellt am 11.10.2009 - 20:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Essen, Trinken, Genießen und Spaß haben, da darf das passende Porzellan, Besteck und Gläser für ein Essen im Freundes- oder Familienkreis nicht fehlen. Gemütlichkeit schließt eine stilvolle Kulisse nicht aus.
Tischkultur hat seine Geschichte und jede Epoche ihre Tafelart, Charme und Eleganz.




Meißen ist die erste europäische Manufaktur, die Blumen darstellt.

Ebenfalls in diesem sächsischen Ort hatte der Chemiker Friedrich Böttger 1709 das Geheimnis des chinesischen Porzellans entdeckt: einen Scherben auf Kaolinbasis.

Die so heiß begehrte Formel hält man in Meißen mehr als 20 Jahre lang streng geheim.

Nach dem Tod Böttgers übernahm der Porzellanmaler Johann Gregor Höroldt die Leitung der Manufaktur (1719-1731).

Seit 1720 finden Muffelfarben Verwendung, die erst nach dem Garbrand aufgebracht werden.

Besonders beliebt war der so genannte "Purpurlüster".

Unter Höroldt entstanden so bekannte Motiventwürfe wie das Rote-Drachen-Muster und das Zwiebelmuster.

In den Jahren 1720-1730 entwirft Johann Gregor Höroldt ein florales Dekor, das von der Asymmetrie und den Farben des japanischen Keramikers Kakiemon sowie bestimmten Elementen der chinesischen »Familie verte« beeinflusst ist.

Dieser Entwurf wird »Indianische Blumen« genannt und alsbald von den meisten europäischen Manufakturen übernommen.

Zehn Jahre später werden die »Deutschen Blumen« geboren. Sie sind naturgetreuer und manchmal von Insekten umgeben.




judith 



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...   Erstellt am 12.10.2009 - 07:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


da muss ich natürlich gleich fortsetzen.

Herend.........

*In romantischer, natürlicher Umgebung in den Bergen des Bakony und in der Nähe des grössten Sees Mittel-Europas gelegen besteht schon seit mehr als 180 Jahren im Besitz althergebrachten Wissens die größte Porzellan-Manufaktur der Welt. Das 1826 gegründete, kleine Werk mit nur Wenigen Mitarbeitern ist heute eine beliebte Porzellanmarke von Herscherhäusern, Berühmten Persönlichkeiten der Geschichte, Innenarchitekt Geschäftsleuten und Künstlern und damit zu einem schnellen in allen Ländern der Welt Bekannten Unternehmen, einem Wirklichen Hungarikum: zum Teil des ungarischen Erbes geworden .*

Herend
viel vergnügen mit mein link, es ist in deutsch.

ich sammele Herend porzellan.
ein schön gedeckte tisch mit großmamas tischtücher, edle gläser und silberbesteck, kerzenständer und schöne blumen macht mir freude.
leider hab ich noch keine komplette essgeschirr von herend, so greife ich auf ein sehr schöne fürstenberg service zurück, was nicht minder edel aussieht.

auch in alltag lege ich wert auf gepflegte ambiente, es geht auch mit einfache geschirr ebenfalls.

ich möchte euch ein paar bilder zeigen, Herend war vor 3 jahren gast in KaDeWE.








diese vase war ein geschenk der ungarische regierung an deutschland.
zarte 1,5m hoch.


auf eine seite der reichstag.


ungarische parlamentsgebäude.










judith 



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...   Erstellt am 12.10.2009 - 07:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





schaufensterpuppen in herend design.


kopie der ungarische heilige krone.
warum der kreuz schief ist, weiss kein mensch, unzählige wissentschaftler haben sich damit beschäftigt, aber bis dato keine erklärung gefunden.

die krone war jahrzehnte lang in usa, als kriegsbeute.
präsident carter gab es an uns zurück.
cyrus vance brachte es nach hause.

es war ein bewegende moment für uns.
in ganz budapest waren die lichter aus, die streitkräfte standen mit fackeln am ganze weg von flughafen entlang bis parlament.
als der krone in ferihegy gelandet ist, ertönte der ungarische nationalhymne.
in tv übertragung sah man landesweit weinende gesichter.
eine unsere wichtigste insignien kam heim.
heute kann man die krone, mit krönungsmantel, zepter und reichsapfel in parlament besichtigen.

mit diese krone wurde istván, unsere erste könig gekrönt um 900.
wir schwören nicht auf den bibel oder sonstwas, sondern auf der heilige krone.


eine kleine augenweide.

[Dieser Beitrag wurde am 12.10.2009 - 08:05 von judith aktualisiert]




<Marit>
unregistriert

...   Erstellt am 12.10.2009 - 19:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In der Schnelllebigkeit der heutigen Zeit verlieren viele Dinge innerhalb kurzer Zeit ihren Nutzen oder werden unmodern. Silber ist anders.

Es folgt keiner Mode und verliert nicht seinen Wert.

Silberbesteck hat eine Aura, die von Dauer ist.


Bei wohlhabenden Familien gehörte Silber seit jeher auf jede festlich gedeckte Tafel. Und auch heute noch gewinnt ein Tisch
mit Silberbesteck den Glanz und das stilvolle Ambiente längst vergangener Zeiten. Kaum ein anderes Produkt ist so edel und
wertvoll und gleichzeitig so zeitlos. Wer Kultur liebt, der wird auch das Speisen mit edlem Silberbesteck lieben.



Im 17. Jahrhundert besitzt jeder sein eigenes Besteck, das heißt ein Messer und eine Gabel, das er, üblicherweise in ein fein dekoriertes Etui gebettet, zur Mahlzeit mitbringt. Während des Absolutismus erscheinen dann die Besteckformen, die wir heute kennen. Die vom Gastgeber gestellten drei Teile werden zusammen an einer Seite des Tellers aufgelegt, Sie bestehen fast immer aus Silber oder Vermeil, während Gold der königlichen Tafel vorbehalten ist.



Der Löffel, diese uralte Erfindung, ist einer zum Schöpfen oval geformten Hand nachempfunden. Anfangs schnitzt man ihn in einem Stück aus Holz. Im Mittelalter rundet sich die Form zur Laffe, der Stiel ist so breit wie die Handfläche, und man ergreift den Löffel mit der ganzen Hand. Er besteht aus Holz oder Zinn.

Die Gabel, in Italien vom 15. Jahrhundert an in Gebrauch, wird in Frankreich durch Katharina von Medici am Hof ihres Sohnes Heinrich III. eingeführt.


Im Mittelalter dient das Messer mit spitzer Klinge dazu, Speisen aufzuspießen und zum Mund zu führen. In der Renaissance ist es dann nicht mehr allein auf seine nützliche Funktion beschränkt, sondern wird zum Prestigeobjekt. Es ist aus Gold oder Silber gefertigt, der Griff aus Elfenbein, Schildpatt, Edel-oder Halbedelsteinen, von denen man sich erhofft, sie würden vor Vergiftungen schützen, zeigt Jagdszenen, mythologische Motive oder Fabelwesen. In jener Zeit führt jeder sein eigenes, gewöhnlich einklappbares Messer mit sich - es steckt in einem kostbaren Etui und wird am Gürtel getragen. Die Klingen sind aus Gold, Silber oder Eisen und schön ziseliert. Als Produktionsschwerpunkte im Frankreich des 17. Jahrhunderts kennt man Paris, Straßburg und auch schon Langres. Unter Ludwig XIV. kommen Messer mit Griffen aus Silber auf, da dieses formbare Metall unsichtbare Lötverbindungen und zarte Dekore möglich macht. Leider gehen viele davon wegen des befohlenen Einschmelzens verloren. Sie werden durch Messer mit Griffen aus Keramik, Porzellan oder Bergkristall ersetzt.






<Marit>
unregistriert

...   Erstellt am 20.10.2009 - 08:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In früheren Zeiten waren die Schränke voll gestellt mit Kristallgläsern, die man nur zu großen Anlässen verwendete. Alle »guten« Familien waren es sich schuldig, das gesamte Sortiment zu besitzen, zu dem Gläser für Wasser, Rotwein, Weißwein, dazu Flöten oder Schalen für Champagner und Likörgläser gehörten. Manche besaßen auch mehrere Sätze,
Die Zeiten haben sich geändert. Zwar geht nichts über ein schönes Stielglas aus durchsichtigem Kristall, wenn man einen guten Wein genießt, doch für Wasser tut es auch schon mal ein Becher aus Glas oder Metall.
Es ist nicht mehr nötig, die Karaffe auf die Gläser abzustimmen, Heute kauft der Jäger und Sammler kleine Serien, um sich an der Abwechslung zu erfreuen, wenn nicht gar ungleiche Modelle, nurweil er sich von Form oder Farbe verführen lässt. Es ist inzwischen auch möglich, Kristallgläser einzeln zu kaufen. Damit lässt sich ohne Eile eine hübsche Serie zusammenstellen. Die Tischkultur ist zwangloser und profaner geworden, und so finden sich die netten Bistrogläser, Absinthgläser, Bierseidel und andere, die auf den Trödelmärkten so zahlreich sind, auf den gedeckten Tafeln ein.





Ein altes Glas iässt sich erkennen, wenn man mit dem Finger über den Fuß streicht. Man spürt eine Unregelmäßigkeit, die von der halbgeschmolzenen Glasmasse herrührt, mit der die Teile verbunden wurden. Vom 19. Jahrhundert an wird diese Spur abgeschliffen. Die Farbe alter Gläser ergibt sich aus ihrer Zusammensetzung. Ein altes Glas ist unregelmäßig, es zeigt Mängel wie Blasen und Verunreinigungen, Je leichter es ist, desto älter ist es.
Der Fuß eines alten Glases ist oft fast genau so breit wie der Kelch.
Farbiges und geschliffenes böhmisches Glas kommt wieder in Mode. Je älter es ist, desto schillernder und intensiver sind die Farben.





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