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kazenogaara ...
Gaisuto no Ginta
..................

...

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Registriert seit: 17.03.2007
Beiträge: 589
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...   Erstellt am 28.02.2008 - 20:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Soo, ich habe die Erlaubnis eine Geschichte von einer lieben netten Freundin von mir reinzustellen (Ishina udn Fina müssten sie kennen ^^):
Die Geschichte stammt von Tini ;D
*grins*

Danke, dass ich diese echt geniale Geschichte hier rein posten darf ;D

Viel Spaß beim Lesen ;D




„Julie! Wach doch endlich auf, oder willst du etwa zu spät zur Schule kommen?!“, rief meine Mom die Treppe hinauf. Gestatten: Brown. Julie Brown. Mittelmäßige Schülerin einer mittelmäßigen High School und stolzes Mitglied des 3-Mann-Klubs „SHV Anti-Schlampe“. Es war wieder einmal Montagmorgen und ich würde natürlich nichts lieber tun, als mich jetzt aus meinem gemütlichen, kuscheligen, warmen Bett zu quälen, mich fertig zu machen und draußen in der Kälte auf den Schulbus zu warten! Ich weiß, ich bin sarkastisch. Ich persönlich glaube ja, dass so etwas vererbbar ist. Es sind eigentlich alle aus meiner Familie sarkastisch und ironisch. Aber genug geschwafelt.
Ich rollte mich langsam aus dem Bett heraus und warf einen blick aus dem Fenster. Igitt. Winter. Ich hasse den Winter. Ständig friert man. Die Straßen laden einen gerade dazu ein sich hinzupacken, Schneebälle fliegen einem um die Ohren und wenn man dick angezogen ist und dann noch rennen muss, weil der Busfahrer nicht mal eine Minute auf einen warten kann, läuft einem auch schon gleich die Suppe! Ich weiß zwar nicht, ob das nur so bei mir ist aber ich hoffe inständig, dass ich nicht die einzige bin.
Müde schlurfte ich die Treppe runter, an dessen Ende auch meine Mom mich mit den Worten „Guten Morgen, mein Sonnenschein!“ begrüßte. Ich erwiderte ihre nette Begrüßung mit einem weniger freundlichen „Uurgh…“
Als ich mich endlich fertig gemacht hatte, brachte Mom mich zur Bushaltestelle und wünschte mir viel Glück für meine Französischklassenarbeit. Moment mal…, dachte ich. Französisch..? Klassenarbeit..??? HEUTE?!!?!!!?! Und war kurz davor an einem Herzinfarkt zu sterben. Schnell versuchte ich mein Buch herauszukramen um wenigstens etwas noch zu lernen. „Mist, verdammter..!!! Wo ist es denn?!.... Es ist…WEG!!“ Ich war geliefert… Ich sah schon meine Note den Bach runtergehen als ich ein Lachen vernahm.
„Sag nicht, du hast vergessen, dass wir heute Französisch schreiben, Julie.“ Es war Steve. Steve Williams. Mein bester Freund, den alle für schwul hielten, was er natürlich nicht war. Wie kommt man nur auf so einen Mist? Wahrscheinlich liegt es daran, dass Steve auf einer Klassenfeier völlig dicht war und mit jedem Jungen der High School rumknutschen wollte. Was der Alkohol so aus einem machen kann ist doch immer wieder erstaunlich!
„Doch, habe ich. Ich bin auch nur ein Mensch und kein lebendiger Terminplaner!“, knurrte ich zurück. „Ist ja gut, ist ja gut“, lachte Steve.
Ich mag es wenn er lacht. Sein Lachen ist echt ansteckend. Es ist tödlich! Ich wäre einmal fast daran erstickt!!
Endlich kam auch mal der Bus und ein schlechtgelaunter Busfahrer machte uns die Tür auf, murmelte etwas in seinen nicht vorhandenen Bart und ließ uns durch.
Drinnen saßen meine anderen Freunde! Ihre Namen sind Janet und Christie. Sie sind auch Mitglieder des „SHV“, was soviel heißt wie: Sie sind auch im „Schlampen-Hasser-Verein“. Steve war leider nicht mit drin, da er eigentlich nichts gegen die Schulschlampen hatte. Schade eigentlich. Er wäre ein bedeutendes Mitglied für uns geworden. Ich meine, ein Junge, der sich gegen diese Mädchen ausspricht... Das wär doch mal was! Obwohl.. Da ihn sowieso mittlerweile 99.999999% für schwul erklärt haben, ist es nicht gerade glaubwürdig… Hm..
Egal!

cdcdcdcd

Puuh! Endlich war die Schule aus. Ich bin noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen, denn unsere Französischlehrerin hatte die Grippe… Die Arme! (Ich sollte lieber mit dem ironisch sein aufhören. Ist nicht gut für mich und für meine Umwelt! Was sollen da bloß die Leute denken?!)
Wie auch immer, ich fuhr erleichtert nach Hause zurück und machte mir das Mittagessen warm. Meine Mutter musste länger arbeiten, deswegen hatte sie etwas vorgekocht.
Auf einmal klingelte das Telefon. Es war mein Dad.
„Hallo?“
„Hi Julie! Hier ist Dad!“
„Ich weiß, dass du mein Dad bist.“
„Wirklich..? Hm.. Na ja.. Wie geht es dir?“
„Wie soll’s mir schon gehen? Es ist kalt, ich habe schnupfen und ich will endlich Ferien.“
„Wer will das nicht...? Sag mal, ist Mom zu Hause?“
„Nein, wieso? Ich dachte, ihr wollt nie wieder ein Wort miteinander reden.“
„Ach komm, Julie. Jetzt sei nicht so nachtragend.“
„Es ist aber so.“
„Heutzutage ist es ganz normal, dass Eltern sich streiten und irgendwann sich trennen. Außerdem, es ist schon 7 Jahre her.“
„Aber so was ist nicht gerade leicht für ein 9-jähriges Kind. Und du weißt ganz genau, dass ich seeeeehr nachtragend bin.“
„Mein Liebes… Das heißt doch nicht, dass dein Dad und deine Mom dich nicht mehr lieb haben. Oh, warte mal kurz. …..Ja, ich telefoniere gerade. …. Mit Julie. …Ja, gleich! …. So mein Schatz! Da bin ich wieder. Tut mir leid, aber ich muss jetzt leider auflegen. Melissa muss unbedingt noch zum Balletunterricht, weißt du?“
„Ist schon okay, Dad.“
„Gut. Sagst du deiner Mutter bescheid, dass sie mich auf dem Handy anrufen soll, wenn sie Zeit hat?“
„Ja, mache ich.“
„Bis dann! Ich hab dich lieb.“
„Ich dich auch.“
Und schon hat er aufgelegt… Grrr… Wie ich doch diese Melissa hasse!! Sie ist meine Stiefschwester... Leider. Sie ist die Tochter von Dad’s neuer Frau, Audrey. Ihr Name ist eigentlich Audrey Simpson. Da sich das aber nicht so klasse anhört, heißt sie jetzt Brown. Auch nicht viel besser. Melissa ist ihr Anhängsel aus früheren Zeiten und Stolzes Mitglied des „SSV“! (Nicht Sommer-Schluss-Verkauf, sondern Schul-Schlampen-Verein. Nur weiß sie es nicht. Bloß Janet, Christie, Steve und ich wussten es! Gäbe es dort eine Vorsitzende, wäre es Melissa. Auf Lebenszeit.)
Wie auch immer, ich schaltete die Glotze an und gab mich dem Sog des Fernsehens hin. Auf MTV lief „Hogan Knows Best“.
Meine Güte.. Solche Probleme wie seine Tochter Brooke möchte ich auch mal haben.
Was ich nicht dürfte, wenn ich Brooke wäre bzw. ihre Probleme:
- Einen Freund haben (habe ich sowieso nicht….), der am Ende dann doch existieren dürfte
- In den Musikvideos sexy tanzen (Meine Figur wäre sowieso dort verboten!!!)
- Bis ca. 22: 00 Uhr nachts draußen bleiben, was aber dann doch noch mal auf 2:00 Uhr nachts raufgeschraubt wird
- Und wahrscheinlich Daddys ganzes Geld verbrauchen (kriegt die wahrscheinlich eh nicht hin, soviel Schotter wie der besitzt…)

Das wäre doch ein Leben! Im sonnigen Kalifornien. Und ich friere mir hier in New York den Hintern ab. Wenigstens gibt’s hier keine Erdbeben, was ja auch nicht ganz schlecht ist, oder?

cdcdcdcd

Gegen 22:30 Uhr kam Mom wieder nach Hause.
„Wo warst du denn so lange...?!“
„Ich………..?“
„Ja, du! Oder siehst du hier noch mehr Menschen, die Annie Smith (ehemals Brown) heißen?“
„Nein.“
„Das war eine rhetorische Frage, auf die gibt man keine Antwort.“
„Sag mal, welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen?! Nur weil ich länger weg war als geplant, musst du nicht wieder so frech werden.“
„Dad hat angerufen.“
„Oh… Und was wollte er?“
„Du sollst zurückrufen. Mich hat er nur gefragt, wie es mir geht, mir erklärt, dass Eltern sich nun mal trennen und dann auch schon wieder aufgelegt, da Melissa ja unbedingt zum Ballettunterricht musste. Ist ja klar, dass Audrey sie hätte nicht fahren können. Sie hat ja immer so viel zu tun.“
„Ach mein Schätzchen. Du wirst nichts dagegen tun können. Das (Betonung lag auf „das“) ist halt die neue Familie deines Dad’s.“
„Ich weiß. Aber ich kann diese „Familie“ einfach nicht leiden. Ich gehe jetzt auch schlafen.“
„Mach das! Träum was Schönes.“
„Werde ich versuchen. Vielleicht träume ich ja davon, dass Melissa und Audrey die Treppe runter fallen, sie einen Flugzeugunfall haben, oder…“, murmelte ich in mich hinein als ich die Treppe hochging.

cdcdcdcd

Einige Monate später, um ca. 0:10 Uhr, wachte ich auf, da ich mal für Königstiger musste. Ich versuchte leise die Treppe runter zu gehen um meine Mutter nicht aufzuwecken, jedoch erwies sich das als ziemlich sinnlos, da sie noch hellwach war und mit meinem Vater telefonierte.
Sie waren mal wieder am streiten… Wie immer, wenn sie miteinander redeten. Sie unterhalten sich nicht mehr wie zivilisierte Menschen, nein, eher wie Brüllaffen!
Da ich nicht gesehen werden wollte, erledigte ich schnell das, was erledigt werden musste und huschte so schnell es ging die Treppe wieder rauf.

Am nächsten Morgen erzählte mir Mom, dass sie mit Dad telefoniert hat.
„Das war nicht zu überhören.“, erwiderte ich.
„Was? Du hast den Streit mitbekommen..?“
Ich nickte stumm und kaute weiter auf meinen geschmacklosen Cornflakes herum.
„Julie, es tut mir so leid, dass du den Streit immer mitbekommst. Ehrlich.“
„Um was ging es denn dieses mal? Auf welches College ich gehen soll oder was?“, witzelte ich herum.
„Nein. Was anderes. Du sollst zusammen mit Dad und seinen Lakaien des Bösen ein Wochenendausflug machen.“
„Du machst Scherze!“, sagte ich nervös.
„Sehe ich etwa aus, als ob ich Scherze machen würde..?“
„Nein, und das beunruhigt mich ja gerade!!“
„Siehst du? Und deswegen wollte ich nicht, dass er das von dir verlangt. Er weiß ganz genau, dass du mit seiner Neuen nicht zurecht kommst. Aber er will es einfach nicht verstehen.“
„Und wann soll die Höllenfahrt losgehen?“
„Dieses Wochenende!“
„Och nöööööööööööö…!!!“

cdcdcdcd

Es war soweit. Der Tag, den ich immer vermeiden wollte ist gekommen! Ich habe Französisch geschrieben. (Zwar eine andere Arbeit, war trotzdem genauso schwer wie die im Winter..) Aber das war eher nebensächlich, denn dass eigentlich Schlimme an diesem Tag war, dass Dad mich allen Ernstes mit zu seinem Wochenendausflug mitschleifte. Wir fuhren an einen idyllischen See, was soviel heißt wie:
- nervige Mücken
- kein ordentliches Örtchen
- ein steinhartes Bett
- und das Schlimmste von allem: Audrey und Melissa

Unsere Unterkunft war ein kleines Blockhaus. Die Einrichtung war ganz hübsch, jedoch nicht sehr bequem.
Wir schauten uns für ca. 10 Minuten das Haus an und dann begann die Schlacht um die Zimmer zwischen Melissa und mir. Hehehe, war das ein Triumph als ich mir das Beste geschnappt hatte! Ich hatte ein Doppelbett, eine eigene Kommode und ein eigenes Bad. Okay, es bestand zwar nur aus einer Toilette und einem Waschbecken, aber ich konnte es MEINS nennen! Ganz im Gegensatz zu Melissa. Sie hatte ein noch härteres Ein-Mann-Bett (falls das überhaupt möglich ist) einen Schrank, der ihr ständig irgendwelche Bretter auf den Kopf klatschte als sie drinnen rumwühlte und KEIN Bad. Das war echt eine Genugtuung.
Am Abend machten wir einen Spaziergang um den See. Audrey war zu Hause geblieben, weil sie sooo sehr mit dem Kochen beschäftigt war (igitt) und Dad, meine böse Stiefschwester und ich schlugen uns durchs Unterholz. Leider war Melissa vor mir, was hieß, dass ich die ganzen Äste und Büsche ins Gesicht geschleudert bekam.
Endlich fanden wir auch eine recht schöne Stelle am See und setzten uns für einen Moment hin. Plötzlich machte Melissa eine schnippische Bemerkung über mein Gesicht und meine Haare, in dem sie fragte, ob es die neueste Mode sei wie der letzte Waldschrat (sie meinte „Penner“) rumzulaufen.
Gott sei Dank habe ich die große Klappe meiner Mom geerbt und konterte mit „Besser ein Waldschrat als eine Bordsteinschwalbe!“
Muihihihi, hat sie belämmert drein geschaut, als der Satz meinen Mund verlassen hat. Was mir persönlich aber daran weniger gefallen hat, war ihr fieser Blick danach. Für einen kurzen Moment dachte ich, dass sie mich anspringen und erwürgen würde.
Aber es kam schlimmer.
Sie fing an sich die Tränen aus den Augen herauszupressen und versuchte glaubwürdig zu schluchzen, was mein Vater sofort registrierte.
„*schnief* Daddyyy… Hast du das gehört, was Julie zu mir gesagt hat..? *schluchz*“ (Mir kamen die Tränen…*schluchz*)
„Nein, was denn mein Liebes..?...Wieso weinst du denn?!“
„Sie…sie hat zu mir gesagt *schnief*, sie hat zu mir gesagt, ich sehe aus wie eine Prostituierte!!! *schnief, schluchz, rotz*“
„Julie, stimmt das?“
„Hallo?! Sie war es, die mich beleidigt hat!!! Von wegen ich würde wie ein Waldschrat aussehen..!!“
„Das sollte ein Witz sein!“
„Wie auch immer, ich möchte dass du dich bei deiner Schwester entschuldigst!“
„Sie ist nicht meine Schwester!!“
„JULIE!!!“
„Okay, okay… Tut mir leid... Aber wieso sollte ich lügen?!“, sagte ich und sauste davon, bevor mein Dad mich erwischen konnte.
Ich knallte die Haustür auf und wollte gerade die Treppe hoch stampfen, vor lauter Wut, als mich der Teufel persönlich anhielt.
„Moment junges Fräulein! Was hast du vor?!“
„Bitte?!“
„Du hast mich schon genau verstanden!! Du putzt jetzt mal die Küche! Die sieht aus wie ein Schlachtfeld! Und du hast heute noch gar nichts getan!“ Habe ich gerade richtig gehört?! Ich habe die Badezimmer geputzt, die Koffer ausgeräumt, das Haus komplett von Staub und Schmutz entfernt und die sagt ich mache nix?!!
„Ein Schlachtfeld, das ich habe entstehen lassen, oder was?“
„Jetzt werd nicht frech und mach das, was ich dir gesagt habe!“
„Weiß mein Dad eigentlich von deinem Umgangston mit mir?“, fragte ich hinterlistig.
„Was?!“
„Du hast schon verstanden, was ich gesagt habe! Solltest du weiterhin in diesem Befehlston mit mir reden, werde ich wohl oder übel (aber eher wohl) meinem Vater mitteilen, wie du mich behandelst. Ich bin nicht dein Dienstmädchen.“
„Julie, würdest du BITTE die Küche für mich sauber machen? Ich fühle mich nicht so gut.“
„Wieso nicht gleich so?“, lächelte ich sie an.
Audrey knirschte nur mit den Zähnen und warf mir böse Blicke hinterher. Ich genoss diesen Augenblick sehr und schrubbte mit Elan die Küche.

cdcdcdcd

Zum Glück ging dieses dämliche Wochenende schneller rum als erwartet, jedoch habe ich bei meinem Dad für längere Zeit die rote Karte gezogen.
Als er mich zu Hause absetzte hielt er erst einmal eine Standpauke in der es hieß, ich solle gefälligst netter zu Melissa und Audrey werden oder es würden schwere Konsequenzen folgen. Mir fielen zwar keine ein, da eigentlich alles gerade den Bach runterlief also kam es auf eine Konsequenz mehr oder weniger auch nicht mehr an.
In Französisch hatte ich wie erwartet eine 4 geschrieben, da ich dieses Thema überhaupt nicht kapiert hatte und es gab mal wieder eine Schulparty.
Alle Schüler aus unserem Jahrgang waren dort vertreten.Von den Mega-Super-Duper Coolen
bis hin zu den kompletten Losern. Ich war irgendwo in der Mitte zusammen mit meinen Freunden.
Natürlich war Melissa zusammen mit ihren drei Hirnlosen Modepüppchen (Gina, Natalie und Yasmina! Hört sich an wie drei Pornodarstellerinnen) bei den Mega-Super-Duper Coolen, ach was, die waren schon V.I.P’s.!! Fanden zumindest die Jungs an meiner Schule.
Auch an diesem Abend hing ich mit meinen Freunden in einer dunklen Ecke herum und Steve ließ sich wie gewöhnlich voll laufen. Janet und Christie rätselten schon, wann Steve wohl den ersten Jungen anspringen und mit Küssen überhäufen würde, als sich was merkwürdiges ereignete: Steve schien anscheinend mich für einen Jungen zu halten, denn ehe ich mich versah, hing er auch schon an meinen Lippen. (Selbst wenn ich heute noch dran denke wird mir ganz anders… Uiuiuiuiuiiii!!)
„Weischd du was, Schuliiie..?“, lallte Steve nach dem Kuss.
„Du bischd das hüübschäsde Mädschen der jesaaaaamden Schuläää!“
„Äh… Vielen Dank, Steve.“, antwortete ich verwirrt über die Tatsache, dass er mich wohl doch nicht für einen Jungen hielt und bekam sofort einen zweiten Kuss hinterher.
An und für sich war es ganz schön… Hätten mich Janet, Christie und der gesamte Rest des Jahrgangs nicht wie Autos angeglotzt.
Plötzlich fing Melissa, dieses kleine, miese, fiese Miststück an laut zu lachen. Ihr Lachen war seeehr laut und noch viiiiiel schriller! Als ob eine Sirene durch die Turnhalle hallt.
Ich schwöre, hätte Steve mich nicht weiterhin festgehalten, wäre ich aufgesprungen und hätte der blöden Arschkrampe einen Bodycheck verpasst, der sich gewaschen hat. (Ich entschuldige mich für meine Ausdrucksweise, aber mir ist wirklich die Sicherung durchgegangen!!)
Leider fing auch der ganze Rest an zu lachen. Nur Janet und Christie nicht, sie waren gute Freundinnen! Sie haben es sich wenigstens verkniffen, auch wenn das nicht viel half.

cdcdcdcd
Leider war dieser Abend Thema Numero Uno an meiner Schule und immer wenn ich an einem Haufen Jungs vorüber ging riefen sie mir nach „Hey Brown! Vielen Dank, dass du die Schwuchtel zu ’ner Hete gemacht hast!“ oder auch „Stehst du jetzt auf Schwule?!“ aber am fiesesten war „Ich wusste doch schon immer, dass du ein Junge bist!“
Tja, so war meine Schule.
Völlig frustriert ging ich nach Hause.
Am Mittag rief mich Steve an und fragte ob ich kurz bei ihm vorbei schaun kann. Ich wusste nicht so recht ob das jetzt gut wäre zu ihm zu gehen aber ich ging das Risiko ein mit Küssen vergewaltigt zu werden und ging letztendlich zu ihm.
Als ich gerade klingeln wollte, machte er schon die Tür auf mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht.
„Hast du Gesichtslähmung oder was ist mit dir los?!“, fragte ich.
„Nee, was anderes! Komm rein und schau’s dir selber an!“
Ich ging rein, zog meine Schuhe und meine Jacke aus und hörte plötzlich irgendetwas quieken.
Steve führte mich ins Wohnzimmer und da habe ich das süßeste Knäuel der Welt gesehen. Es war hellbraun, 4 Monate alt und hieß Louis. Louis war der Welpe seiner Hündin Lucy.
„Oooooooh, ist der SÜß!!!!!“, quietschte ich vor Freude.
„Ja, nicht? Lucy hat insgesamt 3 Welpen bekommen! 2 haben schon ihre Besitzer gefunden.“
„Wieso hast du mir denn noch nichts davon erzählt?“, sagte ich beleidigt.
„Das ist es ja. Ich wollte dich fragen ob du ihn vielleicht haben möchtest. Und jetzt ist er auch so weit seinen Besitzer zu wechseln, weißt du?“
„Also wenn’s nach mir geht, kann er SOFORT mitkommen!!“ Ich versuchte natürlich meine Begeisterung zu unterdrücken.
„Was würde deine Mom zu ihm sagen..?“
„Oh.. mist. Die gibt’s ja auch noch… Ich habe eine Idee! Du kommst mit zu mir und wir nehmen Louis mit. Wenn sie ihn sieht, kann sie gar nicht anders als ja zu sagen!“
„Könnte klappen“, sagte Steve mit seiner anhaltenden Gesichtslähmung.

cdcdcdcd

Zu Hause angekommen beobachteten Steve und ich den kleinen Welpen für sehr lange Zeit.
Kann sein, dass ich mittlerweile ganz paranoid geworden bin, aber ich glaube, dass Steve mich immer mit so einem merkwürdigen Blick angeschaut hat, als ich das süße, kleine Viech aufgehoben habe um mit dem Knuddel zu kuscheln.
Da wir nebeneinander saßen, haben sich auch manchmal unsere Hände berührt, was mir irgend so ein Grummeln in der Magengegend verursacht hat.
Wahrscheinlich war es die Lasagne, die ich zum Mittag gegessen habe.

Endlich kam auch irgendwann Mom nach Hause und wir überraschten sie mit Louis.
Zum Glück konnte sie nicht widerstehen und hatte sofort Herzchenaugen! (Im übertragenen Sinne natürlich…….)
Steve und ich gingen noch ein Weilchen nach oben um Mom und den kleinen Louis alleine zu lassen. Plötzlich hatte Steve einen betrübten Gesichtsausdruck.
„Du, Julie?“
„Was ist?“
„Ähm.. Na ja.. Wie soll ich sagen... Du kannst dich ja sicherlich noch an die Schulparty erinnern, oder?“
„Joa, schon. Wieso?“ Ich wusste natürlich was Steve meinte. Will er mir jetzt seine Liebe gestehen??, dachte ich, wobei mein Herz seinen Takt beschleunigte. Ich war gespannt wie ein Flitzebogen.
„Da war doch dieses „Ereignis“…“, sagte Steve mit einem hochroten Kopf.
„Welches denn? Da gab’s viele.“ Gleich ist es so weit!!!!!!!
„Nun… Das..äh… wo ich….“
Mach hinne!!
„Wo ich dich geküsst habe.“
„Oh.. äh.. ja. Dieses Ereignis.“
„Ich wollte dir nur sagen…“
SAG’S SCHON!!!!
„Dass das rein gar nichts zu bedeuten hat!“
WAAAAAAS?!
„Oh.. okay.“, sagte ich während mein Herz mir direkt in die Hose plumpste. War ich wirklich so unattraktiv, wie ich immer dachte..?!
„Ich bin froh, dass du es verstehst! Ich dachte schon, du würdest dir falsche Hoffnungen machen! …Hast du doch nicht etwa wirklich, oder..?!“
„Ich? Ähm.. Nein, nein! NATÜRLICH nicht!“
„Dann ist ja gut!“, lachte Steve.
„Hm.. Ich glaube du solltest jetzt auch besser gehen. Es wird langsam dunkel und wie es scheint müssen Mom und ich noch Sachen für das Knäuel unten kaufen.“, sagte ich mit einem aufgesetzten Lächeln.
„Hehe, stimmt!“
Ich begleitete Steve noch nach unten und fuhr mit Mom im Anschluss sofort zur Tierhandlung.

cdcdcdcd

Am Abend gingen mir viele Dinge durch den Kopf.
Der Kuss auf der Feier, Melissas fieses Sirenenlachen und das, was Steve mir vorhin gesagt hat. Ich war schon ziemlich enttäuscht. Aber wieso?, fragte ich mich.
Ich war immer fest davon überzeugt nicht in Steve verliebt zu sein. Aber warum war ich dann die ganze Zeit so schlecht gelaunt?!
Vielleicht hat es doch was mit der vergammelten Lasagne zu tun, die ich zum Mittag verspeist habe. Eine andere Erklärung hatte ich eben nicht auf Lager.
Oder ich wollte einfach keine Andere haben. Denn hätte ich die Andere ausgesprochen/ ausgedacht, würde es ja heißen, dass ich in ihn verliebt wäre.
MIST!!! Jetzt habe ich daran gedacht!! Julie, du Hirni!!!!!!! Ich schlug in Gedanken selber auf mich ein. Vom ganzen Schlagen bekam ich Kopfschmerzen und wurde müde.

cdcdcdcd

Die nächsten 2 Wochen war ich leider (Ha, wer’s glaubt!) krank. Aber mir persönlich tat es ganz gut wenn ich Steve mal nicht sehen musste, da ich schon vom ganzen Denken Kopfschmerzen bekam.
Eines Nachmittags rief mich Janet an.
„Hi Julie! Geht’s dir schon besser?“
„Och, na ja. Sagen wir’s mal so: Mir ging’s schon mal besser.“
„Du Arme. Soll ich morgen mal vorbei kommen und dir die Hausaufgaben geben?“
„Klar, mach das. Sind es viele?“
„Nein, zum Glück nicht.“
„Dann bin ich gerettet. Wie geht es eigentlich Christie?“
„Der geht es ganz gut. Die hat jetzt einen Freund.“
„Ehrlich?? Wen denn????“
„Er heißt Steve!“ Da war er. Der Name, an den ich eigentlich nicht denken wollte!!!!
„Du meinst…“
„Nein, nein! Keine Sorge. Der Steve aus der Zwölften! Er heißt Steve Wilson!“
Dann bin ich ja beruhigt…
„Unser Steve hat doch sowieso nur Augen für dich.“
„Hä? Wie kommst du denn DA drauf?!“
„Na ja… Er fragt die ganze Zeit wie es dir geht, er macht sich große Sorgen um dich, ob du nicht vielleicht an einer tödlichen Krankheit erkrankt bist und andere Mädchen scheinen ihn auch nicht wirklich zu interessieren.“
„Ach ja..? Und wie kommt ihr Experten bitte darauf..?!“, ich versuchte meine Aufregung so gut es ging zu Unterdrücken.
„Christie und ich fragen ihn ständig wie er andere Mädels findet. Er sagt immer das Selbe: „Die sieht doch langweilig aus. Ich finde z.B., dass Julie die schönere Frisur hat, ihr nicht auch??““
„Hm.. Aber mir hat er gesagt, dass dieser Kuss „rein gar nichts zu bedeuten hat“. Also ich finde ja schon, dass das eine Aussage war, in die man nichts anderes hineininterpretieren kann!!“
„Sei doch mal ehrlich. Du hättest doch auch sicherlich nicht anders gehandelt, oder?“
„Hmpf…!!“ Ich hasse es, wenn sie Recht hat!!! GRRRRR!!!
„Na also! Was hindert dich denn also noch?“
„Ich verstehe nicht….. Willst du mir etwa sagen, dass ich ihn etwa liebe?!“
„Ja.“ DAS war verständlich ausgedrückt!
„Ich trau mich nicht.“
„Das schaffst du schon! Ich drücke dir die Daumen!“, sagte sie und legte auf.

cdcdcdcd

Ich war wieder gesund und ging wieder zur Schule.
Als ich völlig K.O. nach Hause kam rief ich: „MOM! ICH BIN WIEDER DAAAHAAA!! WER NOOOOHOOOCH??“
Keine Antwort. Komisch. Ihr Auto steht doch draußen auf der Auffahrt.
Ich ging die Treppe hoch und wollte gerade in mein Zimmer gehen als ich ein merkwürdigen laut vernahm. Es war aber nicht Louis, da er still und friedlich in seinem Körbchen pennte.
Ich ging zu Mom’s Zimmer und was sah ich da? Das, was ich nie und nimmer in meinem Leben sehen wollte.
Ich erwischte meine Mutter in flagranti mit irgend so einem Penner, den keine Sau kennt.
Als meine Mom mich sah, schrie sie auf und ihr widerlicher Hengst verkroch sich so schnell es ging unter die Bettdecke. Ich blieb wie vom Donnergerührt an der Tür stehen. Plötzlich schob sich Louis durch meine Beine durch und wedelte mich fröhlich mit seinem Schwanz an und wollte gestreichelt werden.
„Julie….Ich..“, stotterte meine Mutter.
Ich nahm Louis auf den Arm ging schnell die Treppe runter, leinte ihn an und stürmte aus der Haustür. Zum Glück hatte ich das Gesicht von dem Kerl nicht gesehen, ansonsten hätte ich Albträume bekommen.
Ich hatte zwar keine Ahnung wo ich hinging, aber alles war mir lieber als zu Hause zu bleiben und dieselbe Luft wie der eklige Kerl zu atmen. Ich konnte dieses Bild einfach nicht vergessen. Ich schüttelte mich vor Abscheu. „Wääh“, machte ich und legte einen Zahn zu.
Louis hatte schon Probleme mit mir Schritt zu halten, deswegen hielt ich bei einem Spielplatz an und setzte mich auf eine Schaukel während Louis fröhlich das Gelände erkundigte.
Ehe ich mich versah, war mein ganzer Pulli voll geheult. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich weinte, weil ich so in Gedanken versunken war.
„Julie..?“ Ich hörte eine bekannte Stimme und drehte mich sofort um.
„Steve!!“, sagte ich und lief sofort zu ihm um ihn zu umarmen.
„Wieso weinst du denn?“, sagte er völlig verdutzt.
Ich erzählte ihm was passiert war und selbst er schüttelte sich am Ende der Geschichte als ob ihn eine Horde Kampfspinnen überfallen hat.
„Na so was ist natürlich traumatisierend!“
„Und wie!“, fügte ich hinzu. Mein Pulli war mittlerweile wieder trocken.
„Soll ich dich nach Hause begleiten?“, fragte Steve.
„Gerne. Ich will da nicht alleine hin.“
Zu Hause angekommen standen wir beide vor der Haustür. Keiner von uns beiden wusste so recht, was er tun sollte, also blickten wir uns stumm in die Augen. Was für schöne Augen er doch hat. Das ist mir noch nie wirklich aufgefallen., dachte ich und bekam weiche Knie.
Auf einmal beugte Steve sich zu mir runter und wir küssten uns.

cdcdcdcd

Ich weiß nicht, wie lange wir da standen und uns küssten, aber es musste schon länger gewesen sein, da Louis langsam anfing zu pfiepen, weil ihm kalt wurde.
Ich verabschiedete mich von Steve und er gab mir noch einmal einen tiefen, innigen Kuss, der mir den Atem raubte.
Völlig benebelt ging ich ins Haus rein und hatte von dem ganzen Küssen vergessen was sich einige Zeit vorher ereignet hatte.
Jedoch, als ich zu meinem Zimmer gehen wollte, kam wieder alles in mir hoch.
Ich rannte schnell in mein Zimmer, in der Hoffnung Mom hätte mich nicht gesehen und verbarrikadierte mich dort bis zum nächsten Morgen.
Zum Glück waren es Sommerferien und deshalb konnte ich abwarten, bis meine Mutter aus dem Haus war, da ich vermeiden wollte ihr über den Weg zu laufen.
Wenigstens rief Steve an und erkundigte sich, wie es seiner Prinzessin (das war ICH!! MOI!)
ginge.
Ich fragte ihn, ob wir etwas unternehmen wollten und schlug vor, dass wir uns im Park treffen.
Wir redeten über all möglichen Kram, der uns in den Sinn kam und schließlich fragte ich ihn, ob wir jetzt eigentlich zusammen seien.
„Hm.. Ich weiß nicht.. Denke schon, oder?“
„Denke ich auch!“, sagte ich und gab ihm einen Schmatzer.
„Wieso hast du eigentlich gesagt, dass der Kuss auf der Party „rein gar nichts zu bedeuten“ hatte?“
„Ich wollte dir nicht sagen, dass ich dich liebe. Es war mir… Es war mir irgendwie peinlich und auch ein wenig unangebracht, weil ich selber nicht sicher, war ob du das Gleiche fühlst wie ich, oder nicht.“
„Klingt logisch.“
Als die Abenddämmerung einsetzte gingen wir beide Hand in Hand nach Hause. Er wollte noch ein wenig bei mir bleiben.
Wir gingen die Treppe rauf und da war es schon wieder.
Das selbe Geräusch, welches ich auch gestern schon gehört hatte. Dieses mal rennst du nicht weg!, schwor ich mir. Ich sagte mir, dass ich dieses Mal in das Gesicht vom Lover meiner Mutter gucken würde.
Ich stieß die Zimmertür auf und:
„DAD?!?!?!?!?!?!?!“
cdcdcdcd

Nach diesem sehr peinlichen Zwischenfall mussten Steve und ich uns erstmal hinsetzen. Meine Eltern kamen nach einer Weile zu uns, zum Glück angezogen, und setzten sich auf die Stühle, die uns gegenüber standen. Mein Vater sagte als erster etwas:
„Da hast du uns aber erwischt, Julie!“, lachte mein Dad, dessen Kopf hochrot war. Meine Mutter sagte zwar nichts, aber sie schaute meinen Dad für diese Bemerkung vernichtend an, was auch angebracht war, in diesem Moment.
„Aber…Was….Wieso?!!“, sagte ich verwirrt.
„Nun ja.. Dein Vater und ich… Äh…. Wir haben uns wieder vereinigt.“
„Das war ja auch nicht zu überhören oder zu übersehen!!!“
„Hör zu, Julie. Ich habe mitbekommen, wie gemein Audrey und Melissa die ganze Zeit über zu dir waren.“
„Jetzt erst…?“
„Lass deinen Vater ausreden.“
„Ist schon gut, Annie. Sie hat ja Recht. Auf jedenfall ist es halt so gekommen, dass ich beschlossen habe, mich von Audrey scheiden zu lassen.“
„Dad.. Das ist… Das ist das schönste Geschenk, das du mir je gemacht hast!“, sagte ich und umarmte ihn.
„Jetzt werd nicht sarkastisch!“
„Nein, im Ernst! Es ist wirklich wunderbar!“
„Okay… Also ich kann damit leben!“, entgegnete Dad und küsste meine Mutter und mich auf die Stirn.
„Und wie lange geht das jetzt schon mit euch so..?“, wagte ich zu fragen.
„Weißt du noch, als du mich so angeschnauzt hast, nur weil ich mal etwas später nach Hause kam?“, begann meine Mutter.
„Du meinst… Seitdem schon?!!!“, sagte ich völlig verdutzt.
„Audrey und dein Vater waren schon lange kein richtiges Paar mehr zu der Zeit. Der Wochenendausflug sollte eigentlich einer kleinen Versöhnung dienen, da sie sich eigentlich nur noch gestritten hatten… Aber es sollte wohl nicht so sein!“, sagte meine Mom und musste sich ein Grinsen verkneifen, die es sichtlich genoss, dass es Audrey nicht besser erging, als ihr damals.
„Sag mal Julie, wer ist das da eigentlich….?“ Dad zeigte auf Steve.
„Oh, das ist Steve! Mein Freund. Mein fester Freund!“, sagte ich und lächelte Mom an.
„Ah.. Dein Fester. Soso, meine Tochter wird langsam pflügge.“
„Es tut mir leid, dass wir uns auf diesen Weg kennen lernen mussten. Mein Name ist Steve Williams!“
„Freut mich Steve! Mein Name ist Brown. James Brown. Geschüttelt, nicht gerührt.“
Oh Gott!!! War mein Dad mal wieder PEINLICH!!! Diesen bescheuerten Satz musste er immer bringen, wenn er Jemand neues kennen lernte. (Dabei hört sich Brown nicht mal im Entferntesten wie Bond an…!!) Aber gut erzogen, wie Steve war, lachte er über diesen flachen Flachwitz.

cdcdcdcd

Mittlerweile ist ein Jahr vergangen. Audrey und Melissa leben in irgendeinem Kaff, meine Eltern sind wieder zusammen gezogen und ihre Beziehung läuft besser denn je.
Steve und ich sind immer noch glücklich miteinander und Louis hat sich zu einem kleinen Rabauken entwickelt, der die Schuhe meines Vaters mit Vorliebe verspeiste.
Ach ja, ich habe jetzt eine 17 Jahre jüngere Schwester. Ihr Name ist Emily und sie ist ein kleines, süßes Energiebündel!

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Ende





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