unknown

Status: Offline Registriert seit: 10.12.2009 Beiträge: 2 Nachricht senden | Erstellt am 10.12.2009 - 06:50 |  |
Hallo zusammen,
mir liegt etwas auf dem Herzen und ich weiß nicht wie ich handeln soll.
Habe im September 09 eine Psychotherapie bekommen, weil ich den Verdacht auf Borderline hatte. Ich war mit einer Frau zusammen, die diese Erkrankung hatte und wir waren uns menschlich so verdammt ähnlich, dass es schon gefährlich war. Meine Mutter hingegen sah das immer als Hirngespinst und war sauer, weil ich mir das "einredete". Nun ja, ich habe nun diese Trennung hinter. Fühlte mich zuerst gut und war "klar" im Kopf, doch seit einigen Wochen plagen mich heftige Depressionen und Schlafstörungen. Ich hab das Gefühl die Therapie wühlt mich sehr auf und der Therapeut bestätigte meine Vermutung. Er sagt also: ich habe eine Borderline-Störung. Er würde mich am liebsten in eine Borderline-Klinik einweisen. Meine Hausärztin jedoch glaubt nicht, dass ich diese Krankheit habe.
Gestern kam ein unerwarteter Anruf von meiner Mutter. Sie war außer sich vor Wut. Meine Großeltern hatten ihr erzählt, worum es ging. Sie meinte ich soll die Therapie sofort abbrechen- das würde mir nicht gut tun. Ich hätte kein Borderline, sondern wäre einfach nur ein "verwöhnter-sensibler-Mensch". Mit der Psyche sollte man nicht spielen und man könnte sich auch vieles einrede. Ich würde mich total verrückt machen. Ich soll dem Therapeuten nicht glauben.
Tja, was soll ich nur tun???
Abbrechen? Oder dem Therapeuten glauben? Oder die Diagnose mal mal "beiseite" schieben und nicht mehr dran denken?
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