Yoshi  Zwerghamster-Liebhaber
    

Status: Offline Registriert seit: 11.01.2006 Beiträge: 827 Nachricht senden | Erstellt am 03.10.2006 - 16:06 | |
Was darf alles in den Napf und was nicht?
Wie bei jedem andern Tier auch, das im Käfig gehalten wird, muss auch bei dem Hamster auf die richtige Ernährung geachtet werden, damit sie nicht krank werden.
Körnerfutter:
Es gibt natürlich auch die Möglichkeit seinem Hamster das Futter selbst zu mischen. Dies kommt allerdings nur in Frage, wenn man die Ernährungsbedürfnisse des Hamsters genau studiert hat, das heißt, dass man über das Verdauungssystem des Hamsters genauestens informiert ist. Es kann sonst zu einseitiger Ernährung kommen, evtl. wird von etwas zu viel oder zu wenig gefüttert. Dies führt zu Mangelerscheinungen, die den Hamster krank machen können.
Alle Hamster, ob Mittel- oder Zwerghamster, haben einen auf fettarme Nahrung spezialisierten Darm. Das bedeutet, wenn man ihnen Futter mit zuviel Fett- und Zuckerzusatz anbietet, einen schnellen Anstieg des Körpergewichtes. Futter mit Zuckerzusatz führt unter anderem bei den Hamstern auch zu Karies, genau wie bei uns Menschen.
Daher sollte man sehr darauf achten, nur Körnerfutter zu kaufen, das aus naturbelassenen Zutaten ohne Zuckerzusatz besteht.
Lebendfutter:
Es ist erstmal sehr wichtig zu wissen, dass der Hamster kein Vegetarier ist! In der freien Natur ernährt er sich von Grillen,
Raupen, Spinnen und Tausendfüsslern. Aus diesem Grund benötigt er tierisches Eiweiß, da sonst Mangelerscheinungen entstehen können.
Am geeignetsten sind Mehlwürmer, die man im Zoofachhandel erhalten kann.
Mehlwürmer verpuppen sich allerdings schnell und werden zu Käfern. Wer dies nicht möchte sollte sie im Kühlschrank aufbewahren, das verlangsamt den Prozess.
Wem es allerdings auch unangenehm ist, diese Würmer im Kühlschrank neben seinem Essen zu wissen, kann natürlich auch auf den Keller zurückgreifen.
Außerdem werden Grillen und Heimchen gerne gefressen.
Wem es davor graust, solche Tierchen im Haus zu halten, kann als Alternative Katzentrockenfutter verwenden. Ganz wichtig ist jedoch, darauf zu achten, dass das Katzentrockenfutter kein Taurin enthält. Katzen können Taurin nicht selbst bilden und bekommen es daher über das Futter. Der Hamster bildet dieses Eiweiß selbst und braucht es daher nicht zugefüttert bekommen.
Weitere Alternativen sind Naturquark, Hüttenkäse oder Naturjoghurt, gekochte Eier (nur das Eiweiß). Aber immer nur in Maßen.
Hundekuchen eignen sich nur zur Zahnpflege. Es muss darauf geachtet werden, dass sie keinen Zucker, künstliche Farbstoffe, beigefügten Lockstoffe, Schlachtabfälle, ganz wenig Salz und keine Gewürze enthalten.
Obst und Gemüse
Obst und Gemüse sollte nie in zu reifen oder zu fauligem Zustand verfüttert werden.
Außerdem sollte Obst nur in Maßen gefüttert werden, wegen des hohen Fruchtzuckergehaltes.
Achtung: Keine Zitrusfrüchte füttern, Rohe Bohnen und rohe Kartoffeln sind giftig!!
Beeren enthalten sehr viel Säure und schimmeln leicht, deswegen nur sehr wenig geben und die Schalen danach schnell entfernen.
Päppelbrei
Soll man nur kranken und/oder schwachen Tieren zum aufpäppel geben. Am besten eignet sich dazu Babybrei wie z.B. Gemüse und steinlose Obstbreie. Darauf achten, dass kein Zucker und keine Zwiebeln enthalten sind.
Leckerbissen:
Gekochte Nudeln, ohne Salz!!!!!
Kolbenhirse
Nüsse, ohne Salz und ganz selten wegen des hohen Fettgehaltes
Drops, ohne Zucker oder Süßungsmittel (Honig)
Signatur LG Lea mit Finn, Tara-Nita , Linus-Perun und Tao Tao
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