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Gabi ...
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...   Erstellt am 03.08.2006 - 15:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


“Spy versus Spy!”

Nachdem er nach “Convoy” fünf Jahre in seiner eigenen Hölle aus Drogen, Alkohol, Paranoia ausgeharrt hatte, lieferte Sam Peckinpah 1983 seinen letzten Film ab: “The Osterman Weekend”. Nach einer Romanvorlage von Robert Ludlum bastelte der schon schwer erkrankte Ausnahmeregisseur einen Film, der seinen paranoiden Inhalt auf das Produkt überträgt. Peckinpah gaukelt dem Zuschauer zahlreiche Genre-Konventionen vor, um sie dann völlig abrupt in etwas ganz anderes umschlagen zu lassen. Nichts ist hier wie es scheint - auch nicht der Film selbst. Alles dreht sich um den gefürchteten TV-Journalisten John Tanner (Rutger Hauer), der in seiner Sendung “Face-to-Face” in heißen Interviews seine Gesprächspartner aus Politik und Wirtschaft völlig demontiert. Als Tanner die Gelegenheit bekommt, mit CIA-Kopf Maxwell Danforth (Burt Lancaster) ein Gespräch zu führen, offenbart im stattdessen sein Handlanger Lawrence Fasset (John Hurt), dass seine drei besten Freunde aus der Studienzeit in Wirklichkeit feindliche Agenten sind, die mit den Russen kooperieren. Auf ihrem jährlichen Treffen bei den Tanners will Fasset mit Hilfe von Tanner einen der Spione “umdrehen”, damit er für sie als Maulwurf arbeiten kann. Doch schon bevor Bernie Osterman (Craig T. Nelson), Richard Tremayne (Dennis Hopper) und Joey Cardone (Chris Sarandon) bei Tanner eintreffen, scheinen die Dinge zu eskalieren. Das “Osterman Weekend” ist Agententhriller, bitterböse Mediensatire, Midlife-Crisis Drama, Rache-Film und politischer Protest gegen die Reagan-Ära. All diese Elemente werden verpackt in ein Kleid aus Medienmanipulation und elektronischem Voyeurismus (“Big Brother” lässt schön grüßen!) der David Cronenbergs “Videodrome” (übrigens ebenfalls 1983 entstanden!!!) locker das Wasser reichen kann. Das “Osterman Weekend” lässt sich so nur schlecht in eine Schublade stecken und die bewusste Nutzung medialer (Schein-)Realität, die in Peckinpahs originalem Ende (s.u.) noch wesentlich deutlicher herauskommt, macht den Film für den Durchschnittszuschauer eher schwer zugänglich. Wer sich aber einen Moment Zeit und von Peckinpahs virtuellen Fußangeln nicht schnappen lässt, bekommt einen visionären Film zu sehen, der - wie üblich bei Peckinpah - seiner Zeit weit voraus war.

meine persönliche meinung über diesen sehr guten film kommt später, jetzt sitz ich in der apotheke und hab keine zeit





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Gabi ...
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...   Erstellt am 03.08.2006 - 20:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




so jetzt sitz ich wieder daheim...

rachegeschichte a la peckinpah, in der ein CIA mann (john hurt )die komplette palette der CIA maschinerie ausnützt um seinen persönlichen rachefeldzug gegen den CIA chef (burt lancaster) durchzuziehen. sehr spannend !
eigentlich einer von den "pflichtfilmen" die ich auch für eine videonacht sehr empfehlen würde !!!

[Dieser Beitrag wurde am 03.08.2006 - 20:34 von Gabi aktualisiert]





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Sonia ...
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...   Erstellt am 10.08.2006 - 20:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


naja, war nicht so meins... bin schon auf david gale gespannt





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fRe3sTyLe ...
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...   Erstellt am 21.08.2006 - 20:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


typischer fall von gesehen nicht verstanden und auch nicht sonderlich gut unterhalten :P





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phoenix ...
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...   Erstellt am 05.10.2006 - 16:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hm burt lancaster als cia chef???? hoffentlich wirkt das nicht unfreiwillig komisch....ansonsten klingt es nach --> recht sehenswert......

wurde im forum schon irgendwo "mystic river" rezensiert??? hatte beim späteren lesen einiger kritiken auch das gefühl einen -anderen- film gesehen zu haben ...einen absolut grandiosen, hintergründigen ....





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im winter gelbe birnen erinnern......

Gabi ...
böser Tierarzt
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...   Erstellt am 06.10.2006 - 13:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


nö, komisch ist die frisur vom rutger hauer !
der film ist mehr als 20jahre alt, also das was damals hightech war wirkt heute natürlich mehr wie überholt nur die story ist zeitlos und gut





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phoenix ...
Schnapsleiche
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...   Erstellt am 07.10.2006 - 20:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hm wer auf (auch nicht mehr wirklich aktuellen:cool hightech-highlighs erpicht ist, gibt sich halt movies wie "staatsfeind nr.1"...die thematik ist in "klassikern"(ist "osterman-weekend wohl schon..) sicherlich ebensogut, wenn nicht raffinierter "aufgelöst"....

filme wie "mystic-river" etwa kommen freilich ohne den ganzen technik-firlefanz aus,um den blanken horror quasi aus dem nichts -etwa eines alltäglichen kriminalfalls- heraus entstehen zu lassen;- die meisten filmkritiken drehen sich bei diesem geniestreich freilich um die letzten 15-20 minuten, um den ach so verhängnissvollen irrtum, für mich ist das ganze allerdings eher von der LETZTEN minute her "aufgezogen" wo durch das blosse heranzoomen zweier gesichter(bei der parade)das pure entsetzen in eine geniale, nur allzugültige POLITISCHE metapher gekleidet wird.......zum niederknien....

vielleich hätte ich filmkritiker werden sollen...

statdessen-> breche ich jetzt(!) zur arbeit auf..





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Gabi ...
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...   Erstellt am 08.10.2006 - 14:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ich würd mich sehr freuen wenn wer rezensionen schreibt die nicht den allgemeinen kritiken entsprechen !!!
schreib doch eine rezension zu mystic river, ich kenn den film zwar, war aber nicht sooo begeistert.
das wirklich interessante ist ja wenn verschiedene personen ihre sichtweise dokumentieren. wenn man sich den film dann nocheinmal anschaut, hat man oft einen völlig neuen zugang...da wirds dann erst spannend.





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