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kazenogaara 
Kamaite°No°Ibuki
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Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 622
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...   Erstellt am 15.09.2009 - 10:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


the end of the horizon


'Diesen Geschmack werde ich nicht mehr los...', dachte ich mir und spielte mit der Zunge an der blutigen Wunde meines Zahnfleisches herum.
Ich hasste den Geschmack von Blut, seit ich mich an ihn erinnern konnte.
Mein Name ist Horizon, 17 Jahre alt und Schüler.
Ich wohne nicht mehr bei meinen Eltern. Als meine Großmutter kürzlich verstorben ist, hat sie mir ihre Wohnung vermacht. Sie meinte, zum Erwachsen Werden gehöre ein gewisser Grad an Selbstständigkeit dazu, den sie mir somit schaffte.
Miete brauchte ich nicht zahlen – die Wohnung war gekauft – Strom, Wasser und Lebensmittel lassen sich aber nicht ohne Kohle nicht zahlen, also jobbte ich, während ich zur Schule ging.
Es war stressig, muss ich zugeben, aber es lohnte sich, so seine Freiheiten zu haben.

So schnappte ich mir das Telefon und war kurz davor den Zahnarzt anzurufen. Doch in dem Moment, als ich meine Finger auf den Hörer legte, fing es auch schon an zu Klingeln.
>>Alles Gute zum Geburtstag!<<, brüllten meine Eltern und mein jüngerer Bruder ins Telefon.
„Vielen Dank“, bedankte ich mich, doch innerlich seufzte ich.
>>Komm doch bitte noch vorbei, wir haben Kuchen für dich<<, bat mich meine Mutter.
„Ist es um 4 Uhr in Ordnung?“
>>Klar<<
„Ich bringe vielleicht Chi mit, wenn das in Ordnung ist...“
>>Er ist herzlich eingeladen<<
„Gut, dann bis...“
>>Ich freu mich schon, wenn du mein Geschenk auspackst, großer Bruder!<<, brüllte mein kleinerer Bruder noch ins Telefon.
„Bis später...“, verabschiedete ich mich und legte auf.
Chi, dessen richtiger Name eigentlich Chi Hei Sen war, war mein bester Freund, seitdem wir uns in der Grundschule anfreundeten. Er kam mit seinen Eltern aus China.

Ich seufzte vor mich hin.
Ja, es war mein Geburtstag. Eigentlich wollte ich ihn komplett ignorieren, doch ich schaffte das nicht. Nicht mit einer Verwandtschaft die einen ständig anrufen musste und...
Innerlich gab ich schon wieder auf, jeglichen Gedanken der damit zu tun hatte fortzusetzen.
Es war noch morgens, also ging ich ins Bad und duschte erst einmal.
Das Wasser war kalt und ich bekam Gänsehaut. Leider dauerte es etwas, bis es sich erwärmte, hatte mit diesem alten Haus zu tun, aber nach einigen Malen gewöhnte man sich einfach daran.
Nachdem ich fertig war, stieg ich aus der Duschkabine, schlang mir ein Handtuch um die Hüften und putzte mir die Zähne.
Das Wasser perlte vom beschlagenen Spiegel. Ich hatte das Fenster geöffnet um den Wasserdampf, der in meinem Badezimmer gefangen war, frei zu lassen.
Das Wasser perlte vom beschlagenen Spiegel.
Es sah so aus, als würde mein Spiegelbild weinen. Ich starrte es an, während ich schon fast rhythmisch meine Zähne putzte.
'Hoch und Runter, immer schön im Kreis, so werden Zähne strahlend weiß!', dachte ich mir.
Der Schaum in meinem Mund immer mehr, bis ihn nicht mehr halten konnte.
Ich stieß mit meinem Kopf nach vorn, schlucken wollte ich diesen minzigen Schaum auf gar keinen Fall, deswegen spuckte ich ihn in das Waschbecken.
Mit der linken Hand drehte ich den Wasserhahn auf, spülte einmal meinen Mund und putzte den Schaum von meiner Zahnbürste, die danach in den Becher gestellt wurde, in dem man die Zahnbürsten normalerweise hineinstellt.

Es klingelte.
Wer konnte das nur sein?
Schnell rubbelte ich meine schwarzen Haare so gut es ging trocken und wagte mich zögerlich zur Haustür.
Es klingelte ein zweites Mal.
Ich wollte die Tür nicht öffnen, also blickte ich durch den Spion.
„Das war doch so klar“, sprach ich zu mir selber, als ich den Breit grinsenden Chi mit einer Pralinenschachtel in der Hand vor meiner Tür stehen sah.
„Mach schon auf! Sonst gibt’s Klingelterror!“, drohte er mir durch die geschlossene Tür und drückte wie ein Wilder ständig auf die Klingel.
„Ja ja! Komm schon rein“, begrüßte ich ihn in einem mürrischen Ton und öffnete ihm die Tür.
„Alles Gute, mein Bester!“, stürmte er rein, drückte mich und hielt mir die Pralinenschachtel vor das Gesicht, „Die teuren, wie du sie am liebsten magst!“
Gut, man denkt sich nun vielleicht, man schenkt nur dem Partner oder dem, beziehungsweise der Geliebten Pralinen, aber ich wurde einfach schwach bei dem Anblick dieser kleinen Meisterwerke und dem Gedanken, wie sie ihren vollen, schokoladigen Geschmack auf meiner Zunge entfalteten und eine Menge, ja eine gar riesige Menge an Endorphinen in mir freisetzten.
„Vielen Dank, willst du etwas zu...“
Zu spät, bevor ich ihm überhaupt etwas anbieten konnte, stand er schon längst in meiner Küche und trank ein großes Glas meiner Milch.
„Du bist ja noch gar nicht angezogen“, prustete er, „Pass auf, dass dein Handtuch sich nicht selbstständig macht.“
Zugegeben, mir wäre das ihm gegenüber egal, ob er mich nackt sehen würde oder nicht.
Der Begriff „beste Freunde“ war wirklich ein dehnbarer Begriff.
Nein, nicht dass ihr denkt wir wären ein Paar, auf keinen Fall.
Aber mit besten Freunden macht man doch schon einiges durch.
Gemeinsam ließen wir das Kind sein hinter uns.

„Was steht heute an?“, fragte er mich und wischte sich seinen Milchbart weg.
Er war etwas kleiner als ich, hatte rotbraune Haare und war etwas schlanker als ich.
Früher war er größer als ich, doch als wir 12 wurden, schoss ich etwas in die Höhe. Gut er holte nach, doch ich war immer noch größer als er.
„Meine Eltern haben mich um 4 zum Kuchen essen eingeladen. Wenn du willst, kannst du mit“
„... und bis dahin? Heute ist Samstag ...“
„Ich wollte fernsehen ...“
„Okay, geht klar!“, sagte er, warf seine ausgezogenen Schuhe in den Gang. Danach nahm er sich etwas zu Essen aus dem Kühlschrank und ging ins Wohnzimmer.
„Ich geh mich mal schnell noch umziehen ...“, rief ich ihm hinterher.
Es kam nur ein leises „Ist OK“ zurück.
Das Schlafzimmer lag in der anderen Richtung.
Ich öffnete die Tür und zog eine Unterhose und die Klamotten heraus und zog mich um.
Das war doch mal wieder typisch Chi. Macht Dinge ohne zu Fragen und nimmt sich Freiheiten, ohne dass man sie ihm gegeben hat, oder erlaubt.
Aber so war es schon immer gewesen. Ich gewöhnte mich schnell daran.
Ach was, ich gewöhnte mich gar nicht daran! Innerlich regte ich mich immer noch genauso auf wie früher.

Ich ging wieder in die Küche und kramte aus einer der hängenden Schränke eine kleine Schüssel heraus und füllte sie mit Kornflakes und Milch.
Seufzend nahm ich mir dann noch einen Löffel aus der Besteckschublade.
Dann schlenderte ich ins Wohnzimmer und setzte mich neben Chi auf das Sofa.
Mein Wohnzimmer. Es war nichts besonderes, aber ich fand es war besonders.
Zunächst hatte ich einen großen Fernseher. Den hat mir mein Vater geschenkt und meinte, damit wäre ich nicht so allein.
Der Stand in einem Regal, in dem ringsum Bücher in die Fächer gestapelt waren. Glück, dass ich zwischen den ganzen Comics überhaupt noch Platz für normale Bücher gefunden hatte.
In der Ecke neben dem Fenster stand eine große Zimmerpflanze, die nur selten gießen musste. Wenn es um so etwas ging, war ich schon immer leicht vergesslich.
Unter dem Sofa und dem gläsernen Wohnzimmertisch war ein kleiner blauer Teppich. Der hielt die Füße wärmer als der Parkettboden.
Gut, ich muss zugeben, dass das mir eigentlich egal war, da ich meine Füße immer auf dem Sofa oder dem Wohnzimmertisch hatte.
Das große Fenster war von schlichten, weißen Vorhängen geschmückt, aufgehängt von meiner Mutter.
Neben dem Sofa befand sich noch ein Sitzsack, den ich früher, als ich noch mit meinem kleinen Bruder in einem Zimmer leben musste, geteilt habe.
Ein nettes, gemütliches Wohnzimmer also.

„Schalt doch um“, bat ich Chi.
„Aber schau dir mal an, wie die Streiten!“, lachte er, während er einen Muffin kaute.
Er hatte die Vorliebe gern Talkshows ansehen zu müssen.
Ich verstand einfach nie, was er daran fand. Ob die mit dem, oder der mit einer anderen geschlafen hatte, das interessierte doch gar keinen!
Bis auf Chi.
„Jetzt schalt doch endlich um, du weißt ich schaue gern meine Cartoons...“
Ich betonte das „gern“ etwas stärker und warf ihm einen mürrischen Blick zu.
„Na gut... weil du heute Geburtstag hast“, gab er endlich nach.
Musste er mich daran erinnern? Na vielen Dank.
Er gab mir die Fernbedienung und ich schaltete auf den Kanal, auf dem Morgens immer die Cartoons liefen.
Ich liebte es, sie zu schauen. Ich genoss es, es war lustig und unterhaltsam und erinnerte mich an eine freie Kindheit – bis zu meinem 13. Geburtstag.
An diesem Tag war natürlich die ganze Verwandtschaft eingeladen. Alle kamen, aber einer ging.
Mein Großvater mütterlicherseits starb an diesem Tag.
Es war ein riesiger Schock. Vielleicht lag es daran, dass ihn die Reise anstrengte. Er hatte ein schwaches Herz und es nicht ganz verkraftet.
Aber dabei blieb es nicht. Meine Großmutter konnte sich von diesem Schock nicht erholen und gab mir die Schuld an allem.
Ich verstand die Welt nicht mehr.
Alles wurde schlimmer, als wir sie ein Jahr später wieder zu meinem Geburtstag einluden – klar wurde sie auch zu den Geburtstagen meiner Eltern und meines Bruders eingeladen, aber das Schicksal hatte es wohl auf mich abgesehen.
Sie kam und war außer sich. Der Schmerz und die quälenden Erinnerungen von dem Jahr zu vor machten ihr zu schaffen und auch sie hatte einen Herzanfall.
Wir fuhren sie ins Krankenhaus, doch es war zu spät.
Meinen Großvater väterlicherseits kannte ich nie, und meine Großmutter vermachte mir diese Wohnung.
So ist es doch verständlich, dass ich diese traumatischen Erlebnisse in Hass gegenüber meines Geburtstages kompensieren musste.

So vergingen einige Stunden, in denen Chi und ich uns den überflutenden, bunten Bildern des Fernsehers hingaben.
Keiner von uns Sprach ein Wort. Ich mochte es nicht so, während des Fernsehens zu reden und Chi hielt sich eigentlich immer daran.
Vielleicht auch deswegen, weil er etwas mundfaul war, was Themen betraf.
Mal wieder seufzte ich und blickte auf die Uhr.
„Wir sollten langsam los“, meinte ich, stand auf und trug das benutzte Geschirr in die Küche.
Chi nickte und stand auch auf. Er schaltete den Fernseher aus und zog sich seine Schuhe an.
„Bist du wieder mit dem Fahrrad da?“, erkundigte ich mich als ich aus der Küche heraustrat.
„Klar, wie immer...“
„Gut, dann fahren wir mit dem Rad zu meinen Eltern...“
Eigentlich wollte ich mit der Straßenbahn fahren, doch da wurde mir ein Strich durch die Rechnung gemacht.
Es ging schnell in den Keller, um mein Fahrrad zu holen und dann fuhren wir los.

Ich mochte es in dieser Jahreszeit den Blättern beim sich Färben und Fallen zuzusehen.
Mir kam es vor, als steckte ich in einem großen Gemälde mit vielen bunten Farben.
Die Sonne strahlte an diesem Nachmittag so hell, dass die Intensität der Farben ins unermessliche gesteigert wurde.
Es war schön zu betrachten, einfach nur schön.
Weniger schön jedoch war es, durch die Engen Gassen der Stadt zu lenken und richtig Gas zu geben, den Berg hinauf zukommen.
Wie ich es doch hasste, so zu strampeln und zu schwitzen!
'Wäre ich doch nur mit der Straßenbahn gefahren', hechelte ich immer wieder in Gedanken.
Bald kamen wir an.
Meine Eltern wohnten in einer 3-Zimmer-Wohnung, mit Balkon. Das Wohnhaus war recht groß, hatte sicherlich 5 Stockwerke.
Das erinnerte mich an ein dramatisches Erlebnis in meinem Leben. Gut ich stelle es gern nur so dar.
Ich blieb einmal, als ich von der Schule nach Hause kam, im Fahrstuhl stecken.
Hat sicherlich mindestens eine halbe Stunde gebraucht, bis mich jemand hörte und genauso viel Zeit verging, bis ich endlich „befreit“ wurde.
Seit diesem Tag fuhr ich nie wieder mit dem Fahrstuhl.

„Wir haben ja noch etwas Zeit“, meinte Chi, „Komm mit, fahren wir hoch zum Hügel“
„Zum Hügel? ... Na wenn du meinst“
Wir schwangen uns wieder auf die Räder und fuhren hinauf zum Hügel.
Eigentlich mussten wir nur der langen Straße folgen, bis wir zum höchsten Punkt der Stadt angelangt waren.
Es war der Hügel.
Ein einfach Hügel mit einem riesigen, alten Baum darauf.
Wir kletterten gern auf ihm und genossen die Aussicht.
Von dort oben konnten wir sogar die Küste entdecken und beobachteten, nach dem wir jeden Tag dort spielten, den Sonnenuntergang.
Als wir beide 14 waren, war Chi kurz davor eine Freundin zu bekommen. Er war so aufgeregt und wollte unbedingt das Küssen üben.
Da war es ihm egal, dass wir Jungs waren und testete es einfach an mir aus.
Er nahm sich danach auch noch die Freiheit mich zu fragen, wie ich es fand.
Erst war ich geschockt und wollte nichts sagen, doch dann fing ich so das Lachen an, dass es ihn ansteckte.
Wir lachten und ich kugelte mich und merkte dann nicht, dass ich den Hügel hinunter rollte.
Ich versuchte zu bremsen, doch es ging nicht, bis ich eine Position gefunden die mich Leben rettete.
Das war ein Erlebnis. Für ihn und für mich.
Vor allem nachdem er merkte, dass das Mädchen in das er so unglaublich verknallt war, schon mit dem Schlägertypen aus der Parallelklasse ging.
Sein Herz war gebrochen und ich versuchte nicht weiter darauf herum zureiten.

Wir waren da und lehnten unsere Räder an den großen Baum, der mir in diesem Moment tausend Jahre älter erschien.
Lange Zeit war ich schon nicht mehr hier hoch gekommen.
Der Wind fuhr mir durchs Haar und ließ einige der roten und gelben Blätter des Baumes ihre letzte Reise beginnen.
Chi saß neben mir und gemeinsam blickten wir Richtung Küste.
In der Ferne konnte ich ein Schiff ausmachen.
Ich gab mich dem Ausblick ganz hin und wir vergaßen die Zeit.

„Horizon, ich glaube deine...“
„Shhh“, unterbrach ich ihn, „Ich weiß, aber die Sonne geht gleich unter...“
Chi war schon dabei aufzustehen, doch saß sich wieder hin.
Die Sonne ging unter. Es kam mir vor, als würden fünf Minuten vergehen, doch in Wirklichkeit dauerte es sicher länger an.
Die Sonne tunkte die Wolken erst in ein Goldgelb, das zu einem Orange und schließlich zu einem kräftigen Rot wurde.
Die flauschigen, fetten Wolken wurden immer mehr.
„Gleich ist die Sonne am Ende des Horizonts...“, sagte ich.
Und bald verschluckte der Horizont jede Farbe und ein tiefes Dunkelblau nahm dafür den Platz ein.
Es tropfte.
Chi stand auf und stieg auf sein Fahrrad.
Ich stand auf, versuchte wie ein kleines Kind einen Tropfen zu fangen, was mir gelang und schritt auch zu meinem Fahrrad.
In diesem Moment brach der Himmel zusammen. Die einzelnen Tropfen wurden immer heftiger und bei unserem Rückweg begleitete uns ein Schleier aus Regen.
Klatschnass klingelte ich bei meinen Eltern, die Chi und mich lachend begrüßten.





Danke, dass ihr „the end of the horizon“ gelesen habt. Ich hoffe, diese Kurzgeschichte hat euch gefallen.
Einige Gründe veranlassten mich dazu, diese Geschichte zu schreiben und ich hoffe, sie regt eure Gedanken ein wenig an.
Ich wünsche mir, dass sie einfach nicht zu klischeehaft geschrieben ist >_< und dass man meinen Schreibstil und mein Ich einfach merkt.
Horizon ist ein schöner Name, finde ich.
Apropos, Chi Hei Sen bedeutet im Grunde genommen das selbe: Horizont.
Teilweise mag die Geschichte etwas oberflächlich wirken, aber meistens ist das mit Absicht.
Wie gesagt, es soll ja auch zum Denken anregen...
und ach was labere ich hier noch rum?
Vielen vielen Dank fürs Lesen!

[Dieser Beitrag wurde am 15.09.2009 - 10:22 von kazenogaara aktualisiert]





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toki no nai sonzai o koko ni iru to, arata na tabi ga ima hajimaru


Gintaaaa *O*


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