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| Ersteller | Thema » Beitrag als Abo bestellen |  |
<Lazarus> unregistriert
| Erstellt am 28.08.2007 - 15:31 | |
Hallo,
als wenn ich nicht schon genug Probleme mit Rückforderungen von der ARGE habe, bekomme ich heute ein Schreiben, daß ich einen Termin bei meinem Fallmanager am Montag, den 27.08. verpaßt habe und mir meine Leistung für die nächsten 3 Monate um 10% gekürtzt wird.
Durch eine Unachtsamkeit hatte ich ausversehen Mittwoch, den 29.08. in meinen Kalender eingetragen, anstatt Montag, den 27.08. . Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich das Schreiben gelesen habe.
Ich denke mal Hartzlern gesteht man nicht zu, daß sie Fehler machen dürfen, auch wenn es nur einmal passiert und ich sonst sogar kurzfristig auf alle Termine reagiere.
Gibt es noch Möglichkeiten die Kürzung abzuwenden? Könnte ich mich rückwirkend krank schreiben lassen oder sowas? Ich bin eigentlich nicht der Typ, der zum Arzt geht, um sich krankschreiben zu lassen. Ich hab ja sogar weiter gearbeitet als mir mein Chef mir die Kündigung in die Hand gedrückt hat. Aber mir steht das Wasser finanziell bis zum Hals und eine Kürzung würde die Sache noch viel schlimmer machen.
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Ottokar  Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 08.06.2007 Beiträge: 8153 Nachricht senden | Erstellt am 28.08.2007 - 17:13 | |
Hallo,
mir ist so etwas auch mal passiert, allerdings war ich einen Tag zu früh.
Wenn du einen wichtigen Grund nachweisen kannst, muss die Kürzung aufgehoben werden.
Krankheit ist ein wichtiger Grund.
Außerdem muss vorher eine Anhörung nach SGB X § 24 Abs. 1 statt finden, in der geprüft wird, warum der Termin versäumt wurde und ob dafür ein wichtiger Grund vorliegt. Wurde das nicht gemacht, ist die Kürzung schon allein wegen Verstoß gegen SGB X § 24 Abs. 1 rechtswidrig.
Signatur Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!
Meine Schreiben und Auskünfte sind lediglich Informations- und Formulierungshilfen. Im Einzelfall erbringe ich keine Rechtsdienstleistungen, sondern gewähre lediglich Freundschaftshilfe.
---===--- |
gas Super Star
   

Status: Offline Registriert seit: 30.03.2007 Beiträge: 202 Nachricht senden | Erstellt am 28.08.2007 - 19:13 | |
Mir ging es eben so. Nur das ich das Datum gleich um einen ganzen Monat vertan habe.
Mein Tipp: Lüge bis sich die Balken biegen!
Ich hatte es damals auch naiver weise versucht ihr das versehen zu erklären. Ein Irrtum ist kein gewichtiger Grund. Zumindest nicht für die ARGE. Die leben auf einem anderem Stern und sind fehlerfrei.
Der HartzIV Satz ist das sog. Existenzminimum das dir sogar laut GG zusteht. Du hast also ein Recht darauf. Das kümmert allerdings die ARGE recht wenig wie man es hier im Forum zahlreich nachlesen kann. Aus diesem Grund finde ich es mehr als legitim den Fallmanagern frech in die Fratze zu lügen. Ein rückwirkender Krankenschein ist sehr gut, dagegen kommen sie nur schwer an.
gruß gas
Signatur Wir sind nicht VOLK, wir sind KLASSE!
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mikoham  Durchstarter


Status: Offline Registriert seit: 27.08.2007 Beiträge: 22 Nachricht senden | Erstellt am 29.08.2007 - 06:06 | |
schrieb
Hallo,
als wenn ich nicht schon genug Probleme mit Rückforderungen von der ARGE habe, bekomme ich heute ein Schreiben, daß ich einen Termin bei meinem Fallmanager am Montag, den 27.08. verpaßt habe und mir meine Leistung für die nächsten 3 Monate um 10% gekürtzt wird.
Durch eine Unachtsamkeit hatte ich ausversehen Mittwoch, den 29.08. in meinen Kalender eingetragen, anstatt Montag, den 27.08. . Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich das Schreiben gelesen habe.
Ich denke mal Hartzlern gesteht man nicht zu, daß sie Fehler machen dürfen, auch wenn es nur einmal passiert und ich sonst sogar kurzfristig auf alle Termine reagiere.
Gibt es noch Möglichkeiten die Kürzung abzuwenden? Könnte ich mich rückwirkend krank schreiben lassen oder sowas? Ich bin eigentlich nicht der Typ, der zum Arzt geht, um sich krankschreiben zu lassen. Ich hab ja sogar weiter gearbeitet als mir mein Chef mir die Kündigung in die Hand gedrückt hat. Aber mir steht das Wasser finanziell bis zum Hals und eine Kürzung würde die Sache noch viel schlimmer machen.
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Mal ganz ehrlich, die von der ARGE würden es doch amlibsten sehen wenn man sagt : " Danke, ich verzichte freiwillig auf ALGII." Man bekommt immer mehr den Eindruck das man als Harzer ein Mensch zweiter Klasse ist und bei Behörden nur lästig erscheint. Am liebsten würde die Politik ( weil lästig ) alles verleugnen , bestrafen und das Thema Arbeitslosigkeit unter den Teppich kehren. Wo bleibt denn das BGB in solchen fällen ? Ständig wird vom Amtseite her dagegen verstossen und niemand sagt etwas.
Signatur Lieben Gruß
Mikoham |
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