PROJEKT MYRA .de


http://myrachat.de.vu - Zum Myra-Chatraum - Ist es Dir dort zu leer? Schreib im Forum, dass du da bist und Lust hast zu chatten!
Die Myra-Enzyklopädie zum Mitgestalten: http://myrapedia.eu


ForumNewsMitgliederSuchenRegistrierenMember LoginKostenloses Forum!


Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Merhan 
Lobenswert Aktiver Myraner
.........

...

Status: Offline
Registriert seit: 15.05.2006
Beiträge: 493
Nachricht senden
...   Erstellt am 25.06.2006 - 14:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Spekulationen über die Vorgeschichte Tebrehs

“Leider können die Daten aus den Jahrhunderten vor dem Zeitalter des Rades nicht mehr sicher rekonstruirt werden, da schriftliche Aufzeichnungen fehlen. Deshalb will ich hier nur Entwicklungen zusammentragen, die durch mündliche Quellen oder Legenden zusammengetragen wurden oder durch steinerne Inschriften in Ruinenstädten überliefert sind.” Anselm von Methis, Lektor der Fakultät für Geschichte an der Universität von Tebreh

Älteste Artefakte, die sich auf Tebreh erhalten haben, kommen aus dem Zeitalter von Hammer und Amboß, das die große Zeit der zwergischen Artefakteschmiede war. In diese Zeit werden auch Erbstücke aus allerältester Vergangenheit datiert, Mitrilrüstungen im Zeughaus von Myros, Starvang und verschiedene Schätze des großen Tardimtempels in Naramdoroz, die leider nichtzwergische Gelehrte nicht inspizieren dürfen. Man glaubt, in diese Zeit auch die goldene Zeit der Zwergenkönige datieren zu dürfen, die lange über den Machairas Tebrehs herrschten, auch wenn Geschichtsschreiber aus Naramdoroz darauf beharren, daß diese Hochzeit ihres Geschlechtes mehr als eine Million Jahre in die Vergangenheit liegt. Im Ophis haben sich runengeschmückte Steinkreise erhalten, die auf ein mächtiges Druidentum hindeuten.
Das Zeitalter des Galgen sieht die massenhafte Ausbreitung von Kobolden und den Rückzug der Zwerge vom sich ausbreitenden Chaos auf der Oberfläche in die Ordnung ihrer Bergstädte. Wohl im Zusammenspiel von Koboldmagie und menschlichen Machtgelüsten entstand die Nekromantie, mit der mächtige, unabhängige Magier die Mitte Tebrehs beherrschten. Mancher dieser Hexenmeister soll als Leichnam in abgeschlossenen Grüften weiterleben und ihre verderblichen Schriften finden sich im Giftschrank einiger Bibliotheken noch heute. Im Ophis entzweiten sich die Druiden und beschworen elementare Schrecken. Ihr Vermächtnis sind die Insekten- und Reptilienherren, die es dort angeblich noch immer gibt.
Die folgenden drei Zeitalter von Tor, Pegasus und Sichel sehen den Aufstieg der Menschheit, die manche Fertigkeit von Zwergen und Elfen abschauen. Die weiten Wälder werden besonders in der Mitte Tebrehs zurückgedrängt und Ackerland entsteht. Krieger und Waffenkünste sind hoch geachtet, Magie unterliegt strikter Kontrolle, so daß besonders die Ruinen großer Festungen vom Glanz der Reiche jener Tage künden, die uns manche Münze, aber kein Artefakt hinterlassen haben. Lieder berichten über Kriege zwischen Menschen und Elfen in dieser Epoche. Vielleicht entstand damals die Idee eines Staates, der mehr umfaßt als einen Stamm oder eine Stadt. Besonderes Geschenk der Götter ist im Zeitalter des Tores die gemeinsame Sprache, die alle Humanoide sprechen, durchsetzt bei Nichtmenschen freilich mit typisch zwergischen oder elfischen Lauten und Wörtern. Diese Halbmenschen nehmen in der Hochzeit der Menschen an Zahl ab.
Das folgende Zeitalter der Spinne sieht für drei Jahrhunderte das massenhafte Auftreten von orkischen und goblinesken Völkern. Millionenfach gebärt die Unterwelt diese Kreaturen, die aus den Stollen der Zwerge, aus den Abwasserleitungen menschlicher Städte oder aus Höhlen inmitten friedlicher Wälder auftauchen. Das Zeitalter der Spinne ist zugleich ein heroisches Zeitalter, Gesänge und Gedenksteine künden von den Taten großer Helden, die der plötzlichen Übermacht der Feinde mit mächtigen Schwertern und verzauberten Rüstungen gegenübertraten. Unser Erbe aus dieser Zeit sind die Kriegerorden Starvangs und die Wüste Kalar, die entstanden sein soll, als viele Chnumtempel dort von den Trollen geschändet wurden, manch magischer Mitrilharnisch in Marvir, der dort in hohen Ehren gehalten wird und die Goblins in den Wäldern, gegen die das Reich seitdem immer wieder Krieg führt
Das Ringen endet für manches Reich mit dem Untergang, doch viele gute Dinge bleiben bestehen und bilden die Basis für die heutigen Zivilisationen, so die Bergstädte der Zwerge von Naramdoroz, die Kriegerbünde Starvangs, die Elfestämme von Roslawsk und Marvir oder die Chaosbünde der Kobolde in Zakopane.




Merhan 
Lobenswert Aktiver Myraner
.........

...

Status: Offline
Registriert seit: 15.05.2006
Beiträge: 493
Nachricht senden
...   Erstellt am 25.06.2006 - 14:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aus der Geschichte Tebrehs

Wichtige geschichtliche Daten, in den Archiven von Thagothsborg zusammengetragen durch Anselm von Methis, Lektor der Fakultät für Geschichte an der Universität von Tebreh

Eine kurze Anmerkung zur Zeitrechnung auf Tebreh
Größtes Zeitmaß der Geschichtsschreibung Tebrehs ist das Zeitalter. Es zählt 400 Jahre, gerechnet vom Jahr 0 bis zum Jahr 399. In dieser Zeit herrscht ein Bild aus dem Kreis der Sternbilder der Weltzeitalter über die Mitternachsstunde. Das gegenwärtige Weltalter ist das des Schützen (SC), davor folgte zunächst das des Skorpions (SC), davor Delphin (DE) und davor Rad (RA). Den Weltaltern wird zugeschrieben, daß sie lichte, finstere oder neutrale Reiche mit besonderer Macht ausstatten. Tatsächlich dominieren im Zeitalter des Skorpions Zelestria und Finsterimperium, herrschen zur Zeit des Delphins Starvang, Roslawsk und Dabraska. Doch markieren die Jahre der Zeitenwende keine exakten geschichtlichen Brüche, vielmehr haben Entwicklungen ihre Wurzeln oft in lange zurückliegenden Zeiten und zeigen Folgen erst weit in der Zukunft. In diesem Sinne mögen die Herrscher Tebrehs ihr Tun bedenken und ihre Entscheidungen in Weisheit treffen.

***

Vor dem Zeitalter des Rades
Vor ungefähr 1300 Jahren leben viele heutige Völker noch in der Form primitiver Gemeinschaften, in Stämmen oder Sippenverbänden zusammen. Allein die Zwerge bilden damals das Reich Naramdoroz, in dem es schon große Städte gibt. Auch Bukoba, Hauptstadt von Zakopane existiert bereits, umgeben von Koboldgemeinschaften in bytongefälligem Chaos. Elfen leben in zwei Gruppen getrennt in der Mitte (heute Starvang und Roslawsk) und im Machairas (heute Marvir) Tebrehs, Menschen gibt es in Starvang, hier schon damals in Kriegerorden lebend, in Dabraska, dem Reich, welches später durch Magie schwinden sollte und auf Unauwen, hier barbarische Stämme bildend. Trolle besiedeln die Wüste im Ophis, Echsen den Dschungel und die Inseln im Lychnos und Oklis. Halblinge und Gnome und Draugen und drei dutzend weitere Rassen leben friedlich oder kämpfend zusammen. Am Rande des Kontinents siedeln insektoide Völker und Ungeheuer, über die auch heute nur sehr wenig bekannt ist.

Das Zeitalter des Rades
Während der Ophis und die Mitte Tebrehs vom Konflikt Licht gegen Finsternis, getragen von den Protagonisten Starvang und Finsterimperium, beherrscht wird, streiten im Machairas Ordnung und Chaos gegeneinander, Zwerge, Ratuuns und Elfen gegen Goblins und Kobolde. Im Klados herrschen die Kobolde dank ihrer Magie absolut über die von ihnen verwirrten Gebiete des heutigen Therhypatons, Zakopanes und Zelestrias, im Thysias schützt das Eis Dondras und die Wälder Denas Marvir, Tardim schirmt mit seinem Hammer Mjölnir die Zwerge. Die Zeit des Rades gilt als eine Periode des Gleichgewichts und der Ordnung. Entsprechend bleiben die Auseinandersetzungen in Mitte und Ophis unentschieden, schwindet die Koboldmacht im Machairas.

RA001: Zwerge aus Naramdoroz greifen aus Neid auf “Die Schönste Stadt Tebrehs” Marvir und dessen Hauptstadt Xaladra an. Ihre Belagerung wird erst nach 900 Tagen durchbrochen.
RA002: Die Draugen erobern die Etherealsümpfe mit der Hilfe von Crepen, Kampfdämonen, die sie beschwören. Die T`Skrang werden nach Ophis vertrieben. Umbria wird gegründet.
RA004: Dain Eisenfuß, Hochkönig der Zwerge, muß nach der Niederlage vor Xaladra mit Marvir und Zakopane, das auf beiden Seiten abwechselnd in den Krieg eingriff, Frieden schließen.
RA005: Wegen koboldischer Streiche hält Naramdoroz den Vertrag mit Zakopane für gebrochen. Durch die Gnade Tardims benutzt Hochkönig Dain mächtige Magie für die Vergeltungsangriffe. Zakopane wird verheert, dort beginnt für die Kobolde eine Zeit der Heimlichkeit.
RA017: Gründung des Radbundes, einer Magiergemeinschaft, die sich der Mehrung des Wissens und der Wahrung des Friedens verschreibt. Früchte ihres Wirkens sind das Netz der Dimensionstore und das Transportartefakt von Haus Unverkäuflich, welches später die Gründung der Bank von Tebreh ermöglicht.
RA040: König Kathless einigt die Starvanger und schließt in den folgenden Jahren Frieden mit Elfen, Halblingen und Gnomen. Bau der Hauptstadt Myros, Gründung von Starvang. Zwerge aus Naramdoroz werden eingeladen, in den Götterbergen nach Metallen zu graben.
RA068: Kesh wird in den Dschungeln des Ophis durch Gorath den Eroberer, dessen Familie aus Umbria floh, gegründet. Das Reich dehnt sich in den folgenden Jahren weit über den Dschungel hinaus aus.
RA099: Starvang vertreibt unter großen Verlusten die Kobolde vom Unterlauf des Devon nach Machairas.
RA123: Umbria schließt mit Kesh und einem mächtigen Magier, dessen Namen aus allen Aufzeichnungen getilgt wurde, den furchtbaren Frieden, Herrschaft der Finsternis im Ophis Tebrehs.
RA127: Gorath der Eroberer wird ermordet, Niedergang von Kesh.
RA149: Umbria und Starvang stoßen an den Ufern der Grauflut aufeinander und beginnen einen jahrzehntelangen Kleinkrieg gegeneinander.
RA179: Goblinsiedlungen entstehen von Phialae aus in Marvir und Naramdoroz.
RA235: Sethpriester Argus or`Droll einigt die Trollhorden der Wüste Kalari und gründet mit den Draugen aus Umbria das Finsterimperium. Kurz darauf werden Larvin und Aedran erbaut.
RA281: Restauration von Kesh unter Delekhan dem Friedlichen.
RA323: Während eines Staatsbanketts zur 200- Jahrfeier des Furchtbaren Friedens läßt Visem I., Sohn von Delekhan dem Friedlichen, Forma ted` Holl, den Imperator des Finsterimperiums ermorden, als Revanche für die Vertreibung seiner Vorfahren. Kesh zerfällt unter den Racheangriffen des Finsterimperiums.
RA337: Die Hauptstadt von Kesh wird erobert, das Land dem Finsterimperium eingegliedert.
RA341: Marvir vertreibt die Goblins aus seinen Grenzen nach Naramdoroz. Die werden dort zunehmend als Plage empfunden.
Ra399: Insektenschwärme verwüsten die kalarische Reichshälfte des Finsterimperiums. Hungersnöte und ein Vorrücken der Wüste schwächen die Trolle.

Das Zeitalter des Delphins
Im Zeitalter des Delphins bringt Norto zuerst seinem Volk, den Varanen und später allen anderen Wesen das hochseetaugliche Schiff. Überseeexpansion vieler Reiche ist die Folge. Gleichzeitig kommen Zwerge und Menschen vom Kontinent Ardor an die Küsten Tebrehs, um ein neues Reich zu gründen, Thlermor, Vorläufer von Therhypaton. 200 Jahre später gründen andere Invasoren Zelestria. Unter den lichten Sternen des Delphins gedeihen Dabraska und Starvang, wird Roslawsk gegründet. Im Ophis zerfällt das Finsterimperium, manch ein Magier baut in den reichsfreien Gebieten seinen Turm und nutzt das Wissen der nach wie vor unterdrückten Kobolde für seine Experimente.

DE000: Menschen aus Marvir, sich Varanen nennend, entwickeln das erste hochseetüchtige Schiff. In den folgenden Jahrzehnten erobern sie viele Inseln im Meer der 1000 und legen Handelsstützpunkte an vielen Küsten an. Dieses neue Wissen verbreitet sich erst langsam um das Meer der 1000, die Festlandsvölker lehnen die Kunst der Seefahrt lange ab.
DE003: Wotan von Skerbet gründet Roslawsk, eine kleine Grafschaft, die sich unter den Schutz von Starvang stellt und Unabhängigkeit vom Finsterimperium gewinnt. Viele Elfen aus dem Mittland sammeln sich hier, frei von den Verfolgungen im Finsterimperium.
DE005: Angriff des Finsterimperiums auf Roslawsk. Die dort benötigten Truppen werden unter anderem aus Kesh abgezogen, das durch Guerillatruppen befreit wird. Diese zerfleischen sich im Kampf um die Beute gegenseitig, der Dschungel von Kesh versinkt in Anarchie und politischer Bedeutungslosigkeit.
DE006: Wotan von Skerbet schlägt das Finsterimperium und verteidigt die Unabhängigkeit von Roslawsk.
DE013: Mit frisch gerüstete Elitekriegern setzt sich Marvir gegen die Kobolde durch und dringt bis an die See von Zakopane vor. Die nun im Reich lebenden Kobolde werden unterdrückt, Magie wird ihnen verboten.
DE112: Ankunft von Zwergen und Menschen im Klados von Tebreh. Vertreibung der ansässigen Kobolde, Gründung von Thlermor, Bau von Triton.
DE137: Radikal tardimgläubige Zwerge werden aus Thlermor vertrieben und finden in Starvang und Naramdoroz eine neue Heimat.
DE157: Große Expansion Thlermors, Eroberung von Zakopane und Roslawsk, von Teilen des Finsterimperiums und von Starvang, von weiten Dschungelterritorien im Ophis. Flüchtende Kobolde errichten eine große Magieakademie in Dabraska.
DE160: Eldur aus Roslawsk läßt sich von Kobolden in der Magie unterweisen und beginnt mit Zaubern den Kampf gegen Thlermor. Marvir vertreibt die nortogläubigen Varanen, die seine Küsten bewohnen, und die den staatlich verordneten Dena- / Dondrakult ablehnen, aus dem Reich.
DE162: Die siedlungswilligen Varanen werden von Dabraska und Roslawsk abgewiesen und erobern sich Inseln im Meer der 1000, hier ihrerseits Echsenwesen auf das Festland verdrängend.
DE165: Die Varanen verbünden sich mit Thlermor und erobern mit ihrer Hilfe die große Insel Unauwen. Später werden durch die Gewinne einer Strafexpedition, die die Varanen auf Bitten Thlermors gegen Roslawsk unternehmen, die Städte Normago und Ardin erbaut. Die Menschen aus Unauwen und die Varanen sind die Vorfahren der Vlissinger.
DE178: Eldur vertreibt mit geheimer Unterstützung Dabraskas Thlermor aus Roslawsk. Die so abgeschnittenen Besatzungstruppen im Ophis werden durch einen von der Sethpriesterschaft beschworenen Sandsturm vernichtet. In den Gebirgen im Dschungel bleiben zwergische Bergbaukolonien zurück. Thlermor wird in der Folge auch aus Starvang vertrieben, allein Zakopane bleibt noch lange unter der Herrschaft des Kaisers. Auf diesen Titel haben sich die Herrscher von Thlermor zu Zeiten ihrer größten Macht einen Anspruch erworben.
DE181: Umbria und Kalar trennen sich in Folge innenpolitischer Streitereien und sinken zu bedeutungslosen Kleinreichen herab, umgeben von unabhängigen Stämmen und Baronien. Abenteurer aus dem Machairas nutzen die Situation für Beutezüge und zur Errichtung kurzlebiger Herrschaften. Magier leben hier in großer Unabhängigkeit und erschaffen Kreaturen, deren Existenz sie andernorts auf den Scheiterhaufen bringen würde.
DE248: Jahr des Delphins, Verträge zwischen Dabraska, Marvir, Naramdoroz, Roslawsk, Starvang, Therhypaton und den Varanen läuten einen hundertjährigen Frieden ein. Zakopane ist zwischen den angrenzenden Mächten aufgeteilt, das Finsterimperium ist zerfallen, der Dschungel ohne staatliche Ordnung, viele magische Geheimnisse aus dem Koboldland fallen in die Hände der Friedensmächte, andere Geheimnisse werden von den Magiern des Ophis neu entdeckt.
DE298: Starvang kauft von den Varanen eine Flotte, die demontiert über die Landenge geschafft wird und erobert viele Inseln in der Dunkelflut.
DE303: Um den verhaßten Götzenglauben an Byton auszurotten, werden viele Kobolde aus Marvir nach Ophis vertrieben und finden in Dabraska freundliche Aufnahme.
DE322: Cholerich I. erhält von Starvang Stadt Thagothborg und Insel Arkwang als Lehen. Gründung der Universität von Tebreh.
DE345: Auch von Marvir werden bei den Varanen Schiffe gekauft. Tapfere Seeleute umsegeln das Goblingebiet und öffnen einen sicheren Seeweg nach Corbas. Midgard wird von Roslawsk erbaut.
DE348: Eine Drowabenteuerin unbekannter Herkunft namens Marliz do Arden plündert in den Ruinen des Finsterimperiums und in Roslawsk. Der Radbund löst sich auf, Gewinnstreben und Machtpolitik innerhalb der Magierschaft greifen um sich.
DE 385: Eine große Schar Oger und Orks zieht plündernd und mordend aus den Dschungeln machairaswärts, durch Starvang und Roslawsk, die durch langen Frieden geschwächt, den Feinden nur ihr Gold und freien Durchmarsch anbieten können.
DE386: Marliz do Arden ihre Drow und und finstere Zwerge, vielleicht aus der Unterwelt, schließen sich zusammen. Mit den Ogern und Orks aus dem Ophis zusammen sind sie stark genug, Thlermors Küsten zu besetzen und ein neues Reich, Zelestria, zu gründen.

Das Zeitalter des Skorpions
Das letzte finstere Zeitalter unserer Welt begann vor 500 Jahren. Das Reich Dabraska versucht, dem um sich greifenden Bösen durch eine Entrückung seines ganzen Territoriums von der Welt Tebreh zu entgehen. Das magische Experiment mißlingt, was alle Experten auf die allzu intensive Koboldbeteiligung zurückführen. Als Folge öffnen sich zahlreiche Dimensionstore, die besonders im Machairas vielen Dämonen Zugang zu Tebreh gewähren, die Angst und Schrecken in vielen Ländern verbreiten. Der Ophis sieht die Wiedererrichtung des Finsterimperiums, das sich über allen Dschungel, alle Inseln der Dunkelflut, über Roslawsk, Starvang und das Land der Varanen hinaus erstreckt. Den Machairas dominiert Zelestria

SK000: Bau der Zyklopenmauern von Myros, Starvang. Zeichen einer defensiven Militärpolitik
SK002: Im großen Borgontempel Starvangs öffnet sich ein Dimensionstor und speit Heere von Ogern aus, die das Heiligtum schänden und das Gebäude dem Erdboden gleichmachen. Ein Gutteil der Kriegerelite des Reiches wird dahingemetzelt, ehe hektisch herangeführte Heere die Monster besiegen. Welcher Magier die Heere aufgestellt hat, ist nicht bekannt.
SK003: Ein Kommandounternehmen der starvangschen Armee zerstört das kleine Orakel des Machairas. Die falsche Deutung einer Prophezeiung führte in den Augen der Starvanger zur Zerstörung des Borgontempels.
SK004: Dabraska verschwindet von der Oberfläche Tebrehs und hinterläßt das Binnenmeer. Die Küsten der angrenzenden Länder verwüsten Naturgewalten, die durch die eingesetzte Magie entfesselt wurden.
SK022: Mit Kalar verbündete Piraten machen die Seefahrt im Meer der 1000 unmöglich, sie beschäftigen die Heere der Varanen mit der Verteidigung der Kolonien.
SK023: Die von Kriegern entblößten Festlandsgebiete der Varanen im Ophis fallen an Kalar
SK036: Allmähliches Einsickern von zelestrianischen Siedlern nach Therhypaton. Unter einer sich langsam aufbauenden Übermacht von Finsterlingen verzweifeln die Baledonen an den Göttern, während ihr Kaiser sich an den Nichtangriffspakt mit Zelestria klammert. Unter dem zunehmenden Druck der Feinde löst sich das Reich langsam von innen heraus auf.
SK044: Vertrag von Aedran, die Kalari nötigen die Draugen Umbrias zur Vertragsgemeinschaft im zweiten Finsterimperium. Die vereinigten Heere überfallen Roslawsk und kontrollieren das Elfenreich bis auf einige Berglandgegenden.
SK071: Marvir erkennt das Finsterimperium an und erhält Frieden gegen die Aufgabe jeglicher Expansion und Auslieferung der Flotte.
SK080: Den Heeren Zelestrias wird die baledonische Hauptstadt Triton ohne Gegenwehr übergeben. Viele Zwerge Therhypatons graben sich in ihre Bergstädte ein, der Kaiser flieht und versteckt sich viele Jahre lang, als einfacher Bauer verkleidet.
SK098: Ankunft vieler Hochelfen von Myra durch ein Dimensionstor in Roslawsk. Ihre Magie gewährleistet einen kurzfristigen Waffenstillstand mit dem Finsterimperium, der die Flucht vieler Elfen nach Machairas ermöglicht. Sie sind Wahrscheinlich die Gründer Vermunds.
SK104: Der Waffenstillstand mit Roslawsk wird von der Finsternis gebrochen. Dies Land wird vollständig erobert, Flüchtlingsscharen überfluten Starvang.
SK105: Viele Halblinge fliehen vor dem Zugriff der Finsterlinge aus den Miraauen nach Zakopane, wo weite Küstenstreifen nach der Entrückung Dabraskas unbesiedelt sind, Entstehung der Halblingsfreistatt.
SK109: Angriff des Finsterimperiums auf Unauwen, die Varanen können dessen starker Flotte wenig entgegensetzen. Die Insel wird geteilt, den Varanen bleibt die Machairashälfte.
SK140: Tag von Thangorodrim. Im großen Tardimtempel manifestiert sich ein Dämon in Form eines Schneesturms und wiedersteht allen Versuchen der Priesterschaft, ihn auszutreiben. Bis sich die Zwerge aus Naramdoroz entschließen, ihn durch die geforderten Waffenlieferungen an Zelestria zu besänftigen, ist der Tempel zum größten Teil zerstört.
SK173: Die Zufuhr von Zwergenwaffen ermöglicht Zelestria Sieg um Sieg gegen Starvang. In diesem Jahr erreichen die Truppen von Marliz do Arden erstmals das Tal des Devon.
SK198: Handstreich der Flotte des Finsterimperiums auf den Festlandsbesitz der Varanen im Machairas, gleichzeitig mit einem Generalangriff auf der Insel Unauwen. Auf dem Festland wird die Stadt Ardin von Norto mitsamt Angreifern und geschlagenen Verteidigern der See überantwortet, durch die Verwandlung in die Meermenschen entgehen letztere dem Tode. Sie können die Flotte der Finstermächte vor Normago versenken und zwingen so die Angreifer zum Frieden. Die Varanen bleiben vor weiterem Zugriff ihrer Feinde bewahrt.
SK200: Bau von eines Hafens durch das Finsterimperium, um die Dschungelgebiete des Ophis zu Kontrollieren und auszubeuten.
SK215:Verlust der letzten Besitzungen außerhalb der Hauptstadt Myros durch die Starvanger. Zelestria kontrolliert das Lichtreich durch die Lebensmittel, die die Stadt importieren muß. Starvang ist so bedeutungslos geworden, daß kein Versuch gemacht wird, die Stadt zu erobern.
SK222: Durch einen Dämonenfluch gebären viele Trolle Drolme, mißgestaltete Kinder, die in der Wüste Kalar ausgesetzt werden. Die überlebenden Drolme werden später als Sklaven gejagt.
SK287: Der erste Mahdi tritt in der Wüste Kalar auf und gewinnt Anhänger unter den Drolmen. Seine prophetischen Worte versprechen ihnen süßes Wasser inmitten den Steppen längs der Bittersee. Die Prophezeiung erweist sich als falsch, tausende seiner Gläubigen verdursten. Der Mahdi wird nicht gefunden, als Reiter des Finsterimperiums die wenigen Überlebenden einfangen.
SK324: Im Finsterimperium tritt der zweite Mahdi auf. Seine Anhänger wollen durch ekstatischen Tanz Blicke in eine glückliche Zukunft werfen. Unter den Angriffen der Sethpriesterschaft fliehen seine Gläubigen in den Dschungel. Hier offenbart ihnen Pottundy einen Zufluchtsort. Möglicherweise durch ihren Zauber überstehen die Flüchtlinge alle Verfolgungen des Finsterimperiums. Die Existenz dieser Gemeinschaft wird aus den Archiven getilgt und lange vergessen. Sie mag eine der Wurzeln des großen Orakels sein.
SK350:Marsch übers Eis der Heere Zelestria bis vor die Wälle Vermunds, unterstützt durch zahlreiche Magier und unfreiwillige Hilfstruppen aus Starvang, Therhypaton und Naramdoroz. Das Reich Marvir wird zur Gewährung von Durchmarschrechten gezwungen.
SK351: In den Schneestürmen des harten Winters scheitert der Angriff auf die Torburgen Vermunds. Zehntausende Krieger erfrieren. Doch Heerscharen bleiben, die zurück nach Ophis ziehen, den Frieden mit Marvir brechen und dieses Land zum größten Teil erobern.
SK352: In diesem Jahr erreichen die Finstermächte ihre größte Ausdehnung, der Kontinent ist praktisch zwischen Zelestria und dem Finsterimperium aufgeteilt. Frei bleiben nur Vermund, die Insel Unauwen und ein schmaler Streifen Marvirs, alle anderen Gebiete sind unterworfen oder abhängig von diesen Reichen.
SK361: Ein seltsames Geschenk Bytons an seine Kobolde sind große grüne Kampfkröten, mit denen diese das erstarrte Kräfteverhältnis durcheinander bringen. Die Nachschublinien Zelestrias brechen unter ihren Angriffen zusammen, Naramdoroz kann als erstes die fremde Herrschaft abschütteln, Zakopane wird in den Wirren neu gegründet und gewinnt durch die Hand der Bytonpriesterschaft ein Mindestmaß an staatlicher Ordnung.
SK363: Calimhafen wird wegen ausbrechender Seuchen und einer Stechmückenplage vom Finsterimperium aufgegeben.
SK379: Aus dem alleräußersten Rand Tebrehs drängen Goblins gegen Marvir, dieses wagt eingezwängt eine Entscheidungsschlacht gegen Zelestria, welche dank der Hilfe der Zwerge aus Naramdoroz gewonnen werden kann. Marvir rückt unter dem Goblindruck phialaewärts.
SK382: Unter Aufständen der unterdrückten Völker in der Mitte Tebrehs muß Zelestria nach und nach seine Grenzen zurücknehmen. Das Finsterimperium leidet unter einem zunehmenden Mangel an fähigen Heerführern und Verwaltungsbeamten, die das Riesenreich zusammenhalten können. Blutige Arenenspektakel und der Genuß des erworbenen Luxus lenken Trolle und Draugen von den Notwendigkeiten der Politik ab.
SK398: In der Region Atrak im Ophis organisieren sich T`Skrang, Zwerge und Dzoo- Noo- Quas. Sie machen das verlassene Calimhafen zu ihrer Hauptstadt.
SK399: Elitekrieger Zelestrias versuchen, den Ankerstein im Tempel der Verankerung in Zakopane zu lösen, um die Zeitläufe im Universum zu entkoppeln und das Zeitalter des Skorpions ewig dauern zu lassen. Die Bytonpriesterschaft kann den Versuch glücklich vereiteln.

Das Zeitalter des Schützen
Mit dem Aufgehen der Sterne des Schützen sollten Ordnung und Licht wieder Einzug halten auf Tebreh. Doch die alten lichten Führungsmächte, Starvang und Roslawsk, sind erschöpft, Dabraska nicht mehr vorhanden. Die Kontrolle der Finsternis über Naramdoroz, Marvir und Thlermor, welches sich jetzt Therhypaton nennt, läßt nach, doch es dauert Jahrzehnte, ehe diese Reiche ihre verstreuten Kräfte weit genug bündeln können, um zumindest den Umkreis ihrer Hauptstädte sicher zu beherrschen. Vermund verharrt in der Abgeschiedenheit des Machairas. Zakopane sammelt um die alten Zentren Hauptstadt und Tempel die inzwischen überall auf Tebreh verteilten Kobolde. Im Ophis entsteht auf den Ruinen von Kesh Atrak, die einzige wirkliche Neuschöpfung des Jahrhunderts. Die Varanen sind mit Stammesfehden beschäftigt und nutzen den Zerfall der Finstermächte nicht. Die beherrschen bis in die achziger Jahre weite Teile des Kontinents nominell, ohne indes Verwaltungsaufgaben wahrzunehmen oder auch nur Steuern einziehen zu können. So leben bis zum Jahre 100 die meisten Einwohner Tebrehs recht glücklich in einem reichsfreien Zustand, als fast gleichzeitig in einem dutzend Reichen fähige und starke Herrscher an die Macht kommen und beginnen, die Territorien neu zu verteilen und die Grenzen neu zu stecken...

SC000: Bruch der Umzingelung von Myros.
SC002: Thlermor wird in Therhypaton umbenannt.
SC047: Mesa der Gründer baut Calimhafen neu auf und macht die Stadt zum Zentrum Atraks.
SC076: Das Finsterimperium trennt sich in die Reiche Umbria und Kalar. In Starvang werden die Ritterorden neu gegründet.
SC088: Vlangas der Furchtbare übernimmt die Herrschaft in Normago, der Hauptstadt der Varanen und nennt aus diesem Anlaß sein Volk das erste Mal nach ihrem Wohnort Vlissinger
SC098: Seit vielem Jahren wird das erste Mal wieder ein großer Drache auf Tebreh gesichtet. Sein Name ist Drak.




Merhan 
Lobenswert Aktiver Myraner
.........

...

Status: Offline
Registriert seit: 15.05.2006
Beiträge: 493
Nachricht senden
...   Erstellt am 25.06.2006 - 15:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die jüngere Geschichte Tebrehs

Geschrieben durch Anselm von Methis, Lektor der Fakultät für Geschichte an der Universität von Tebreh

Beginnend im Jahre SK100 expandierten die alten Mächte Tebrehs unter der Führung junger und selbstbewußter Herrscher, nach einem Jahrhundert der Stagnation unter den zerfallenden Finstermächten. Von alten Metropolen und kleinen Flecken der Zivilisation ausgehend entwickeln sich neue Reiche, die die Territorien Tebrehs unter sich verteilen, dabei Konflikte fortführend, die ihre Wurzeln Jahrhunderte in der Vergangenheit haben.
Atrak, im äußersten Ophis Tebrehs gelegen, konnte sich dabei durch geschicktes Lavieren von Padishah Theard Lacis II. zwischen Licht und Finsternis nicht nur alle Dschungelgebiete und verschiedene Inseln in der Dunkelflut sichern, es konnte auch der Reichsschatz vor dem Zugriff des Tardimhohepriesters bewahrt werden, der durch Missionare und Priesterschaft Einfluß auf die Zwerge des Reiches ausübt. Realer sind die Gefahren des Dschungels, Kreaturen des fremdartigen Landes Hormuzz, von dem Willen eines unbekannten Herrschers gelenkt und die Harpyen des Großen Orakels, Pottundys Heiligtum, welches bisher nur durch schwer deutbare Sprüche und durch rätselhafte Artefakte aufgefallen ist, die von den Herrschern, die sie erhielten, zumeist fragend betrachtet und dann mit einem Achselzucken in die Schatzkammer verbracht wurden.
Nach Machairas schließt sich das Finsterimperium an, im Jahre 101 durch die Herrscher Qua- Tari von Umbria und Drom ar Edol von Kalar gegründet. Umbria setzte sich dabei zunächst eindrucksvoll gegen Roslawsk durch, konnte gar dessen Hauptstadt Midgard bedrohen, gleichzeitig wurden viele Inseln in der Dunkelflut unterworfen. Kalar gewann durch seine konkurenzlos kampfstarken Ameisenreiter alle Wüstengebiete und unterwarf zugleich die Waldländer am Binnenmeer um sich potentielle Sklaven, Elfen und Menschen, sichern. Aber die Feinde bestanden gegen die anfängliche Übermacht. Orks auf der Insel Vaasa schüttelten die Herrschaft der Draugen aus Umbria ab, Reiter aus Roslawsk gewannen starke Verteidigungsstellungen, die durch Wälle und Burgen annähernd uneinnehmbar gemacht wurden. Gegen Kalar einigte der Drache Drak die Echsen Talaks und führte sie zu Siegen und Eroberungszügen in die Wüste. Unauwen nahm dem Finsterimperium die Waldländer wieder ab, nach Hilferufen der dort lebenden Menschen.
Jenseits des Finsterimperiums liegen Roslawsk und Unauwen. Roslawsk konnte sich gegen die Draugen des Finsterimperiums auch deshalb durchsetzen, weil das verbündete Starvang ihm im Machairas den Rücken frei hielt. Chnum, hier als Horus verehrt, sichert dem Land Wohlstand. Unauwische Begehrlichkeiten wurden gleich den Angriffen aus Therhypaton und Zelestria von König Hogun und seinem Nachfolger Novalgan abgewiesen.
Unauwen eroberte von der schmalen Ausgangsbasis der Heimatinsel des Volkes der Vlissinger aus ein gutes Dutzend Inseln im Meer der 1000 und Festlandsgebiete. Über deren Aufteilung konnte man sich mit Talak und Naramdoroz rasch einigen, während der Streit mit dem Finsterimperium unentschieden vor sich hin schwelte und gegen Marvir zum offenen Krieg eskalierte. Schon vorher scheiterte der Versuch, die Halblingsfreistatt dem Reich Zakopane abzunehmen. Diese Auswahl an heißen oder kalten Kriegen läßt die Vlissinger von König Jorn Trondson kalt, solange ihre relative Überlegenheit zur See ihre Heimat unangreifbar scheinen ließ.
Im Machairas von Roslawsk schließt sich Starvang an. Geschickte Verträge und eine beeindruckende Armee haben dieses Reich in der Mitte Tebrehs zum Richter über Krieg und Frieden gemacht. Unter König Monrocq und seinem Erben, König Kasom konnte sogar ein Kanal durch die Landenge zwischen Dunkelflut und Binnenmeer angelegt werden, der der wachsenden Flotte freie Bewegung auf beiden Meeren ermöglicht. Zelestria scheiterte mit seiner Offensive ophiswärts an zahlenmäßiger und strategischer Überlegenheit von den Heeren dieses Reiches.
Von Peristera her folgen auf Starvang Zelestria, Therhypaton, Zakopane und Naramdoroz. Trotz komplizierter Grenzgestaltung wahrten Zelestria und Therhypaton Frieden. Den Drachen Angorbartz, der sich zwischen beiden Ländern breit gemacht hatte, konnte Zelestrias Herrscherin Marliz do Arden durch Waffengewalt nicht besiegen, möglicherweise Grund für ihren Rückzug in den Tempel der Marlilith. Ihr Nachfolger heißt Westos Poilos. Kaiser Xerxeris von Therhypaton gelang es mittels der Macht einer geheimnisvollen Wesenheit namens Erfüller aller Wünsche die Echse zu vertreiben, nicht ohne sich dafür ihren andauernden Haß zuzuziehen.
Zakopane beeindruckte durch kompetente und Magier und große Tempel. Der Bytonpriester Kan el Tong raubte mit Unterstützung seines Gottes Bytons, den manche als Kur- Tulmak identifiziert haben wollen, mehrere hundertausend Goldstücke aus der Bank von Tebreh. Wie dieses Reich trotz seiner Magieausrichtung große Heere unterhält, gehört zu den großen Rätseln Tebrehs. Diese Heere schlugen auch den Zwergen von Naramdoroz mächtig auf die Finger, als diese selbige begehrlich nach zakopanensischen Territorien ausstreckten. Auch in der Diplomatie war König Wagan sehr umtriebig. Ein großer Tempel wurde durch die betrogenen Marviraner komplett finanziert.
Den Zwergen von Naramdoroz bereitete es Probleme, ihre Auslegung von Tardims göttlichen Willen den anderen Verehrern nahe zu bringen. Obwohl von seinem Gott mit großer Macht ausgestattet, konnte Thrain der Weise außerhalb seines Reiches keine Gefolgsleute finden.
Ganz im Machairas grenzt Marvir an Zakopane und Naramdoroz. Das Land des Kriegsherren Angard konnte sich zwar im Phialae unbedrängt Gemarkung um Gemarkung sichern, unterlag dafür auf diplomatischem Parkett ein ums andere Mal im Peristera seinen Konkurenten. An den Küsten machen sich die Vlissinger aus Unauwen breit.


Die Ereignisse in Tebreh seit dem Adar 103

Nach Reichen geordnet zusammengestellt durch Anselm von Methis, Lektor der Fakultät für Geschichte an der Universität von Tebreh zu Thagothsborg / Arkwang

Atrak: Obwohl im Ophis dominant, konnte Atrak das Reich Hormuzz nicht finden. Dafür wurde eine merkwürdige, hölzerne Burg als das großes Orakel identifiziert. Außerdem wurde Eisenerz gefunden, ein potentielles Handelsgut für die benachbarten Militärmächte.
Dabraska: Das lichte Menschenreich, welches zum Beginn des Zeitalters des Skorpions so plötzlich verschwand, soll angeblich durch das Zusammenfügen von sechs Schlüsselartefakten wieder nach Tebreh zurückgebracht werden.
Finsterimperium: Noch ist kein rechter Konkurent in Sicht, der Qùa- Tari die Vorherrschaft im Ophis der Dunkelflut abnehmen könnte, die durch Verträge mit Atrak geschickt gefestigt wurde. Orks halten nach wie vor die große Insel Vaasa besetzt, doch die Front ist hier so ruhig, wie die gegen Roslawsk, mit dem Waffenstillstand geschlossen wurde. Andere Gebiete verlangen stärker das Interesse des Herrschers. So konnten die Talviks aus dem Reich vertrieben und Teile der Waldländer Unauwen abgewonnen werden. Bedrohlich sind Sezessionsgerüchte aus der kalarischen Reichshälfte, geschürt durch die abtrünnigen Baronien Bejala und Setief.
Goblinland: Erstmals trauten sich Krieger aus Unauwen in das Land der Goblins jenseits von Marvir, eigentlich eher eine Region der vielen Dutzend Goblinstämme als ein Reich. So wurden denn auch keine Verteidiger ausgemacht, sondern nur harmlose Stammesmitglieder, die in die Wälder flohen, seltsame geschmückte Steinstelen zurücklassend, die für die neuen Landesherren sicher ohne alle Bedeutung sind.
Hormuzz: Das Schlangenterritorium im alleräußersten Ophis Tebrehs ist bisher wohl vor allem deshalb nicht weiter in Erscheinung getreten, weil niemand recht danach gesucht hat. Besonders interessant ist eine magische Form der Insektenbeherrschung, die hier angeblich zur Vollkommenheit entwickelt wurde, als Verteidigungslinie gegen Eindringlinge in den das Land deckenden Dschungel.
Marvir: Mit Naramdoroz und Unauwen hatte sich Marvir zum neuen Großreiche Mor- Hringorl zusammengeschlossen, nachdem der Hohepriester des Tardim, Thrain, den Krieg zwischen beiden Reichen auf einer Konferenz der Herrscher beenden konnte. In Mor- Hringorl wurden große Projekte begonnen, doch schon nach kurzer Zeit brach das neue Impereium unter dem Druck wiederstrebender Interessen auseinander. Dabei sicherte sich Marvir vor allem die Zwergenminen.
Naramdoroz: Nach langem, beharrlichen Aufbau führte Hohepriester Thrain der Weise sein Reich für Augenblicke zum Großmachtstatus in der Vereinigung mit Marvir und Unauwen. Dann verschwand er auf mysteriöse Art und Weise, und seine Zwerge mußten erleben, wie sich die Mitherrscher Angard von Marvir und Jorn Trondson von Unauwen Reichsvermögen und Land teilten. Jetzt taucht ein gewisser Professor Kubax auf, der behauptet, im Namen des im Tempel versteckten Thrains zu sprechen. Er fordert ein neues Reich Naramdoroz für das Zwergenvolk.
Piraten: Schon in den vergangenen Jahren machten Piraten das Binnenmeer unsicher. Jetzt wurden Schiffe gesichtet, die mit schweren Katapulten ausgerüstet sind und zumindest eine Flotte von Roslawsk erlitt Verluste, nachdem die Besatzung zweier hinten segelnder Schiffe gelähmt wurde, so daß die Einheiten wehrlos an unter schwarzer Flagge segelnde Flotten fielen.
Roslawsk: Es herrscht noch Frieden mit dem Finsterimperium. Doch unter einem anderen, heimtückischen Angriff schrecken die Elfen zusammen. Nur Monate, nachdem die Stadt Niort auf einer Insel in der Dunkelflut vollendet wurde, griffen Zombies unter der Herrschaft eines unbekannten Magiers an und eroberten sie. Inzwischen wurden stinkende Totenschiffe schon vor anderen Küsten erspäht. Können der neue König Novalgan und sein Hohepriester Knarf Sedreg diese Gefahr abwehren?
Starvang: Zwei Feinde bedrohen die Sicherheit des Reiches von König Kasom: Schwarze, ungeheuer gefräßige Käfer, die einen merkwürdigen Zaubernebel im Machairas des Reiches verlassen haben und ganze Gemarkungen verwüsten und Totenschiffe, die hier ebenso gesichtet wurden wie in Roslawsk. Vor der Insel Narvenduin verbreiten die Schiffe noch Furcht und Schrecken, vor der Mündung der Bucht der Delphine wurden die schwarzen Schiffe von zwei gleichzeitig angreifenden Wachtflotten gestellt und geschlagen. Ein Teil des dabraskischen Schlüsselartefaktes konnte in Starvang gefunden werden und wurde in die königliche Schatzkammer verbracht.
Talak: Nachdem Drak, Herrscher der Echsen im Ophis Tebrehs weite Teile der kalarischen Wüste unter seine Kontrolle gebracht hatte zog er sich gegen das Versprechen des Finsterimperiums zurück, alle echsischen Sklaven frei zu lassen. Qúa- Tari gewann so sein verlorenes Reichsgebiet zurück, ohne allerdings auch nur einen Sklaven die Freiheit gegeben zu haben. Hat nun das Finsterimperium keine Echsensklaven, oder wurde Drak getäuscht?
Therhypaton: Kaiser Xerxeris hat seinen Fürsten Norto beauftragt, das mit Hilfe der Kobolde geöffnete Dimensionstor nach Unauwen zu durchqueren. Der tauchte so plötzlich in der Mitte des fremden Reiches auf, daß die Verteidiger nur konsterniert auf das feindliche Heer in ihrer Mitte starren konnten. Doch Xerxeris mußte erleben, daß Unterstützung seiner Bündnispartner ausblieb. So stand die Invasionsarmee trotz anfänglicher Überlegenheit auf verlorenem Posten. Mehre Schlachten wurden gegen die unauwischen Verteidiger geschlagen, zwar jede siegreich, doch mit jeder Feindbegegnung fielen Baledonen, die nicht ersetzt werden konnten, während König Jorn von Unauwen Heer um Heer heranführte. Als die Gefangennahme des gegnerischen Königs endlich doch einen Waffenstillstand möglich zu machen schien, lähmte Zauberei die Invasoren, die von den wütenden Vlissingern Mann für Mann niedergemacht wurden. Doch diese Verluste sind längst abgeschrieben, neue Geheimwaffen sollen künftige Kriege von Kaiser Xerxeris entscheiden.
Unauwen: Zauberei rätselhaften Ursprungs beendete die Invasion Therhypatons auf der Heimatinsel der Vlissinger. Nicht nur der gewöhnliche Krieger fragt sich, wer den mächtigen Spruch gewirkt hat, der alle Invasoren lähmte, ist doch der durchschnittliche unauwische Magier schon überfordert, mit einer Flamme am Daumen seine Pfeife anzuzünden. Dafür erkennen die Vlissinger kostbare Kleinigkeiten, wenn sie sie sehen. Zwei der Schlüsselartefakte Dabraskas konnte sich König Jorn sichern. Beim Zerfall von Mor- Hringorl konnte sich Unauwen viel neues Reichsgebiet sichern, so Gemarkungen mit Zwergen, gewesene Länder von Tardimpriester Thrain und Gebiete mit Elfen- und Ratuunbevölkerung, einstmals marvirinischer Bereich.
Vermund: Im alleräußersten Machairas Tebrehs liegt Vermund, angrenzend an Therhypaton, und Zakopane. Beinahe hätte die nicht beabsichtigte Einnahme einer Gemarkung Therhypatons durch Vermund zu einem Krieg geführt. Den konnte hektische Diplomatie gerade noch verhindern. Außerdem sind die Baledonen stark an den Eisseglern ihrer Nachbarn interessiert. Weiter im Phialae ist reichsfreies Gebiet zwischen Marvir, Vermund und Zakopane aufzuteilen
Zakopane: Wagan hat sich zurückgezogen, um Herrscher des Zauberlandes Istaridor zu werden. Um das Chaos in seinem Reich nach seinem Abschied zu vermehren, wurde die Macht in die Hände des Hohepriesters Kan el Tong und der Magierkönigs Ark Nakor gelegt, mit charakteristisch unklarer Kompetenzverteilung.
Zelestria: Auch die finsteren Zelestrianer sichteten die Totenschiffe in der Dunkelflut und schlossen nachdrücklich aus, daß es sich um eigene Einheiten handelt. So deutet sich an, daß hier eine weitere Macht mitspielt, die das sorgfältig bewahrte “ich tu dir nichts, du tust mir nichts” Spielchen auf den Meeren durcheinanderbringt.




Merhan 
Lobenswert Aktiver Myraner
.........

...

Status: Offline
Registriert seit: 15.05.2006
Beiträge: 493
Nachricht senden
...   Erstellt am 25.06.2006 - 15:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die jüngere Geschichte Tebrehs

Geschrieben durch Anselm von Methis, Lektor der Fakultät für Geschichte an der Universität von Tebreh

Beginnend im Jahre SK100 expandierten die alten Mächte Tebrehs unter der Führung junger und selbstbewußter Herrscher, nach einem Jahrhundert der Stagnation unter den zerfallenden Finstermächten. Von alten Metropolen und kleinen Flecken der Zivilisation ausgehend entwickeln sich neue Reiche, die die Territorien Tebrehs unter sich verteilen, dabei Konflikte fortführend, die ihre Wurzeln Jahrhunderte in der Vergangenheit haben.
Atrak, im äußersten Ophis Tebrehs gelegen, konnte sich dabei durch geschicktes Lavieren von Padishah Theard Lacis II. zwischen Licht und Finsternis nicht nur alle Dschungelgebiete und verschiedene Inseln in der Dunkelflut sichern, es konnte auch der Reichsschatz vor dem Zugriff des Tardimhohepriesters bewahrt werden, der durch Missionare und Priesterschaft Einfluß auf die Zwerge des Reiches ausübt. Realer sind die Gefahren des Dschungels, Kreaturen des fremdartigen Landes Hormuzz, von dem Willen eines unbekannten Herrschers gelenkt und die Harpyen des Großen Orakels, Pottundys Heiligtum, welches bisher nur durch schwer deutbare Sprüche und durch rätselhafte Artefakte aufgefallen ist, die von den Herrschern, die sie erhielten, zumeist fragend betrachtet und dann mit einem Achselzucken in die Schatzkammer verbracht wurden.
Nach Machairas schließt sich das Finsterimperium an, im Jahre 101 durch die Herrscher Qua- Tari von Umbria und Drom ar Edol von Kalar gegründet. Umbria setzte sich dabei zunächst eindrucksvoll gegen Roslawsk durch, konnte gar dessen Hauptstadt Midgard bedrohen, gleichzeitig wurden viele Inseln in der Dunkelflut unterworfen. Kalar gewann durch seine konkurenzlos kampfstarken Ameisenreiter alle Wüstengebiete und unterwarf zugleich die Waldländer am Binnenmeer um sich potentielle Sklaven, Elfen und Menschen, sichern. Aber die Feinde bestanden gegen die anfängliche Übermacht. Orks auf der Insel Vaasa schüttelten die Herrschaft der Draugen aus Umbria ab, Reiter aus Roslawsk gewannen starke Verteidigungsstellungen, die durch Wälle und Burgen annähernd uneinnehmbar gemacht wurden. Gegen Kalar einigte der Drache Drak die Echsen Talaks und führte sie zu Siegen und Eroberungszügen in die Wüste. Unauwen nahm dem Finsterimperium die Waldländer wieder ab, nach Hilferufen der dort lebenden Menschen.
Jenseits des Finsterimperiums liegen Roslawsk und Unauwen. Roslawsk konnte sich gegen die Draugen des Finsterimperiums auch deshalb durchsetzen, weil das verbündete Starvang ihm im Machairas den Rücken frei hielt. Chnum, hier als Horus verehrt, sichert dem Land Wohlstand. Unauwische Begehrlichkeiten wurden gleich den Angriffen aus Therhypaton und Zelestria von König Hogun und seinem Nachfolger Novalgan abgewiesen.
Unauwen eroberte von der schmalen Ausgangsbasis der Heimatinsel des Volkes der Vlissinger aus ein gutes Dutzend Inseln im Meer der 1000 und Festlandsgebiete. Über deren Aufteilung konnte man sich mit Talak und Naramdoroz rasch einigen, während der Streit mit dem Finsterimperium unentschieden vor sich hin schwelte und gegen Marvir zum offenen Krieg eskalierte. Schon vorher scheiterte der Versuch, die Halblingsfreistatt dem Reich Zakopane abzunehmen. Diese Auswahl an heißen oder kalten Kriegen läßt die Vlissinger von König Jorn Trondson kalt, solange ihre relative Überlegenheit zur See ihre Heimat unangreifbar scheinen ließ.
Im Machairas von Roslawsk schließt sich Starvang an. Geschickte Verträge und eine beeindruckende Armee haben dieses Reich in der Mitte Tebrehs zum Richter über Krieg und Frieden gemacht. Unter König Monrocq und seinem Erben, König Kasom konnte sogar ein Kanal durch die Landenge zwischen Dunkelflut und Binnenmeer angelegt werden, der der wachsenden Flotte freie Bewegung auf beiden Meeren ermöglicht. Zelestria scheiterte mit seiner Offensive ophiswärts an zahlenmäßiger und strategischer Überlegenheit von den Heeren dieses Reiches.
Von Peristera her folgen auf Starvang Zelestria, Therhypaton, Zakopane und Naramdoroz. Trotz komplizierter Grenzgestaltung wahrten Zelestria und Therhypaton Frieden. Den Drachen Angorbartz, der sich zwischen beiden Ländern breit gemacht hatte, konnte Zelestrias Herrscherin Marliz do Arden durch Waffengewalt nicht besiegen, möglicherweise Grund für ihren Rückzug in den Tempel der Marlilith. Ihr Nachfolger heißt Westos Poilos. Kaiser Xerxeris von Therhypaton gelang es mittels der Macht einer geheimnisvollen Wesenheit namens Erfüller aller Wünsche die Echse zu vertreiben, nicht ohne sich dafür ihren andauernden Haß zuzuziehen.
Zakopane beeindruckte durch kompetente und Magier und große Tempel. Der Bytonpriester Kan el Tong raubte mit Unterstützung seines Gottes Bytons, den manche als Kur- Tulmak identifiziert haben wollen, mehrere hundertausend Goldstücke aus der Bank von Tebreh. Wie dieses Reich trotz seiner Magieausrichtung große Heere unterhält, gehört zu den großen Rätseln Tebrehs. Diese Heere schlugen auch den Zwergen von Naramdoroz mächtig auf die Finger, als diese selbige begehrlich nach zakopanensischen Territorien ausstreckten. Auch in der Diplomatie war König Wagan sehr umtriebig. Ein großer Tempel wurde durch die betrogenen Marviraner komplett finanziert.
Den Zwergen von Naramdoroz bereitete es Probleme, ihre Auslegung von Tardims göttlichen Willen den anderen Verehrern nahe zu bringen. Obwohl von seinem Gott mit großer Macht ausgestattet, konnte Thrain der Weise außerhalb seines Reiches keine Gefolgsleute finden.
Ganz im Machairas grenzt Marvir an Zakopane und Naramdoroz. Das Land des Kriegsherren Angard konnte sich zwar im Phialae unbedrängt Gemarkung um Gemarkung sichern, unterlag dafür auf diplomatischem Parkett ein ums andere Mal im Peristera seinen Konkurenten. An den Küsten machen sich die Vlissinger aus Unauwen breit.


Die Ereignisse in Tebreh seit dem Adar 103

Nach Reichen geordnet zusammengestellt durch Anselm von Methis, Lektor der Fakultät für Geschichte an der Universität von Tebreh zu Thagothsborg / Arkwang

Atrak: Obwohl im Ophis dominant, konnte Atrak das Reich Hormuzz nicht finden. Dafür wurde eine merkwürdige, hölzerne Burg als das großes Orakel identifiziert. Außerdem wurde Eisenerz gefunden, ein potentielles Handelsgut für die benachbarten Militärmächte.
Dabraska: Das lichte Menschenreich, welches zum Beginn des Zeitalters des Skorpions so plötzlich verschwand, soll angeblich durch das Zusammenfügen von sechs Schlüsselartefakten wieder nach Tebreh zurückgebracht werden.
Finsterimperium: Noch ist kein rechter Konkurent in Sicht, der Qùa- Tari die Vorherrschaft im Ophis der Dunkelflut abnehmen könnte, die durch Verträge mit Atrak geschickt gefestigt wurde. Orks halten nach wie vor die große Insel Vaasa besetzt, doch die Front ist hier so ruhig, wie die gegen Roslawsk, mit dem Waffenstillstand geschlossen wurde. Andere Gebiete verlangen stärker das Interesse des Herrschers. So konnten die Talviks aus dem Reich vertrieben und Teile der Waldländer Unauwen abgewonnen werden. Bedrohlich sind Sezessionsgerüchte aus der kalarischen Reichshälfte, geschürt durch die abtrünnigen Baronien Bejala und Setief.
Goblinland: Erstmals trauten sich Krieger aus Unauwen in das Land der Goblins jenseits von Marvir, eigentlich eher eine Region der vielen Dutzend Goblinstämme als ein Reich. So wurden denn auch keine Verteidiger ausgemacht, sondern nur harmlose Stammesmitglieder, die in die Wälder flohen, seltsame geschmückte Steinstelen zurücklassend, die für die neuen Landesherren sicher ohne alle Bedeutung sind.
Hormuzz: Das Schlangenterritorium im alleräußersten Ophis Tebrehs ist bisher wohl vor allem deshalb nicht weiter in Erscheinung getreten, weil niemand recht danach gesucht hat. Besonders interessant ist eine magische Form der Insektenbeherrschung, die hier angeblich zur Vollkommenheit entwickelt wurde, als Verteidigungslinie gegen Eindringlinge in den das Land deckenden Dschungel.
Marvir: Mit Naramdoroz und Unauwen hatte sich Marvir zum neuen Großreiche Mor- Hringorl zusammengeschlossen, nachdem der Hohepriester des Tardim, Thrain, den Krieg zwischen beiden Reichen auf einer Konferenz der Herrscher beenden konnte. In Mor- Hringorl wurden große Projekte begonnen, doch schon nach kurzer Zeit brach das neue Impereium unter dem Druck wiederstrebender Interessen auseinander. Dabei sicherte sich Marvir vor allem die Zwergenminen.
Naramdoroz: Nach langem, beharrlichen Aufbau führte Hohepriester Thrain der Weise sein Reich für Augenblicke zum Großmachtstatus in der Vereinigung mit Marvir und Unauwen. Dann verschwand er auf mysteriöse Art und Weise, und seine Zwerge mußten erleben, wie sich die Mitherrscher Angard von Marvir und Jorn Trondson von Unauwen Reichsvermögen und Land teilten. Jetzt taucht ein gewisser Professor Kubax auf, der behauptet, im Namen des im Tempel versteckten Thrains zu sprechen. Er fordert ein neues Reich Naramdoroz für das Zwergenvolk.
Piraten: Schon in den vergangenen Jahren machten Piraten das Binnenmeer unsicher. Jetzt wurden Schiffe gesichtet, die mit schweren Katapulten ausgerüstet sind und zumindest eine Flotte von Roslawsk erlitt Verluste, nachdem die Besatzung zweier hinten segelnder Schiffe gelähmt wurde, so daß die Einheiten wehrlos an unter schwarzer Flagge segelnde Flotten fielen.
Roslawsk: Es herrscht noch Frieden mit dem Finsterimperium. Doch unter einem anderen, heimtückischen Angriff schrecken die Elfen zusammen. Nur Monate, nachdem die Stadt Niort auf einer Insel in der Dunkelflut vollendet wurde, griffen Zombies unter der Herrschaft eines unbekannten Magiers an und eroberten sie. Inzwischen wurden stinkende Totenschiffe schon vor anderen Küsten erspäht. Können der neue König Novalgan und sein Hohepriester Knarf Sedreg diese Gefahr abwehren?
Starvang: Zwei Feinde bedrohen die Sicherheit des Reiches von König Kasom: Schwarze, ungeheuer gefräßige Käfer, die einen merkwürdigen Zaubernebel im Machairas des Reiches verlassen haben und ganze Gemarkungen verwüsten und Totenschiffe, die hier ebenso gesichtet wurden wie in Roslawsk. Vor der Insel Narvenduin verbreiten die Schiffe noch Furcht und Schrecken, vor der Mündung der Bucht der Delphine wurden die schwarzen Schiffe von zwei gleichzeitig angreifenden Wachtflotten gestellt und geschlagen. Ein Teil des dabraskischen Schlüsselartefaktes konnte in Starvang gefunden werden und wurde in die königliche Schatzkammer verbracht.
Talak: Nachdem Drak, Herrscher der Echsen im Ophis Tebrehs weite Teile der kalarischen Wüste unter seine Kontrolle gebracht hatte zog er sich gegen das Versprechen des Finsterimperiums zurück, alle echsischen Sklaven frei zu lassen. Qúa- Tari gewann so sein verlorenes Reichsgebiet zurück, ohne allerdings auch nur einen Sklaven die Freiheit gegeben zu haben. Hat nun das Finsterimperium keine Echsensklaven, oder wurde Drak getäuscht?
Therhypaton: Kaiser Xerxeris hat seinen Fürsten Norto beauftragt, das mit Hilfe der Kobolde geöffnete Dimensionstor nach Unauwen zu durchqueren. Der tauchte so plötzlich in der Mitte des fremden Reiches auf, daß die Verteidiger nur konsterniert auf das feindliche Heer in ihrer Mitte starren konnten. Doch Xerxeris mußte erleben, daß Unterstützung seiner Bündnispartner ausblieb. So stand die Invasionsarmee trotz anfänglicher Überlegenheit auf verlorenem Posten. Mehre Schlachten wurden gegen die unauwischen Verteidiger geschlagen, zwar jede siegreich, doch mit jeder Feindbegegnung fielen Baledonen, die nicht ersetzt werden konnten, während König Jorn von Unauwen Heer um Heer heranführte. Als die Gefangennahme des gegnerischen Königs endlich doch einen Waffenstillstand möglich zu machen schien, lähmte Zauberei die Invasoren, die von den wütenden Vlissingern Mann für Mann niedergemacht wurden. Doch diese Verluste sind längst abgeschrieben, neue Geheimwaffen sollen künftige Kriege von Kaiser Xerxeris entscheiden.
Unauwen: Zauberei rätselhaften Ursprungs beendete die Invasion Therhypatons auf der Heimatinsel der Vlissinger. Nicht nur der gewöhnliche Krieger fragt sich, wer den mächtigen Spruch gewirkt hat, der alle Invasoren lähmte, ist doch der durchschnittliche unauwische Magier schon überfordert, mit einer Flamme am Daumen seine Pfeife anzuzünden. Dafür erkennen die Vlissinger kostbare Kleinigkeiten, wenn sie sie sehen. Zwei der Schlüsselartefakte Dabraskas konnte sich König Jorn sichern. Beim Zerfall von Mor- Hringorl konnte sich Unauwen viel neues Reichsgebiet sichern, so Gemarkungen mit Zwergen, gewesene Länder von Tardimpriester Thrain und Gebiete mit Elfen- und Ratuunbevölkerung, einstmals marvirinischer Bereich.
Vermund: Im alleräußersten Machairas Tebrehs liegt Vermund, angrenzend an Therhypaton, und Zakopane. Beinahe hätte die nicht beabsichtigte Einnahme einer Gemarkung Therhypatons durch Vermund zu einem Krieg geführt. Den konnte hektische Diplomatie gerade noch verhindern. Außerdem sind die Baledonen stark an den Eisseglern ihrer Nachbarn interessiert. Weiter im Phialae ist reichsfreies Gebiet zwischen Marvir, Vermund und Zakopane aufzuteilen
Zakopane: Wagan hat sich zurückgezogen, um Herrscher des Zauberlandes Istaridor zu werden. Um das Chaos in seinem Reich nach seinem Abschied zu vermehren, wurde die Macht in die Hände des Hohepriesters Kan el Tong und der Magierkönigs Ark Nakor gelegt, mit charakteristisch unklarer Kompetenzverteilung.
Zelestria: Auch die finsteren Zelestrianer sichteten die Totenschiffe in der Dunkelflut und schlossen nachdrücklich aus, daß es sich um eigene Einheiten handelt. So deutet sich an, daß hier eine weitere Macht mitspielt, die das sorgfältig bewahrte “ich tu dir nichts, du tust mir nichts” Spielchen auf den Meeren durcheinanderbringt.




Merhan 
Lobenswert Aktiver Myraner
.........

...

Status: Offline
Registriert seit: 15.05.2006
Beiträge: 493
Nachricht senden
...   Erstellt am 25.06.2006 - 15:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Sprachen Tebrehs

Aufgezählt und zusammengefaßt von Peron Issel, Lektor der Fakultät für Sprachen an der Universität von Tebreh

Die Sprachen Tebrehs scheinen zweierlei Ursprungs zu sein. Einerseits haben alle intelligenten Völker begonnen, die Dinge ihrer Umgebung zu benennen und Regeln aufzustellen, wie die Worte zusammengesetzt werden sollen. Andererseits ist manche Sprache ein göttliches Geschenk, an die Gläubigen gegeben durch die Priesterschaft. Sprachen trennen und verbinden sich wieder und beeinflussen sich in vielfältiger Art und Weise. Aufgabe dieser Schrift ist die Vorstellung der wesentlichen Sprachen Tebrehs und eine kurze Beschreibung ihrer Ursprünge.

Die Sprachen der Elfen
Die sehr langlebigen Elfen haben ein außerordentliches Interesse an der Pflege ihrer Sprachen und großes Geschick und Hingabe auf die Aufdeckung ihrer Entwicklungswege verwandt. Erste gesprochene Worte erklangen auf Tebreh sicher in Almadan. Sie war, ehe Menschen Äcker pflügten und Zwerge Feuer schlugen, gemeinsame Sprache der noch geeinten Elfenstämme. Sehr, sehr wenige Inschriften haben sich in Almadan erhalten, obwohl sich manche Wörter, elfische Sippennamen, Bezeichnungen für Dinge des täglichen Umgangs und für einfache Tätigkeiten kaum verändert in den Wortschatz der Gegenwart gerettet haben. Doch selbst die Elfen wüßten niemanden mehr zu benennen, der dieser Sprache im täglichen Gebrauch nutzen würde.
Noch ehe sich Chnum ihnen offenbarte, lehrten die Elfen den guten Kreaturen des Waldes eine einheitliche Sprache, um mit ihnen ein Bündnis zu schmieden gegen finstere Kreaturen, die mancher Elf hinter dem Horizont erwachen spürte. Diese Waldsprache wird von Baumhirten, Feen und vielen zurückgezogen in den alten Wäldern der Welt lebenden Wesen heute noch bewahrt.
In Alcala wendete sich vor vielen Zeitaltern Chnum sich in sein Elfenvolk, als er sich ihm offenbarte. Seine Worte “Il uthiel dann Nabagan” (“Ich will euer Gott sein”) begründeten Chnumkult und lange Vorherrschaft elfischer Zunge auf Tebreh. Auch heute noch ist diese Sprache Basis des elfischen Chnumverehrung, Sprache der Grauelben Starvangs und der Waldelfen von Roslawsk. Diese Sprache wurde sehr bald durch ein kompliziertes Regelwerk beschrieben und festgelegt, so daß sie sich seit der Offenbarung Chnums kaum verändert hat. Außerhalb der genannten Elfenstämme gilt das Alcala als Hochsprache zum ausschließlich rituellen Gebrauch.
Das Arkkala ist die Sprache der Dunkelelfen, die sich bald nach der Offenbarung Chnums von den anderen Elfenvölkern lösten und ihren eigenen Weg in Finsternis und Sezession gingen. Sie hat sich in mancherlei Abwandlungen aus dem Alcala entwickelt und wird von dieser Gruppe noch heute gesprochen.
Für die Belange der Magie, die sich durch das eher kultisch orientierte Alcala nur mühsam ausdrücken ließen, entwickelten elfische Zaubersänger das Beniel. Frei von jedem Bezug zur mundanen Welt, dienen Zeichen und Silben des Beniel ausschließlich dem Zaubersang elfischer Magie. In dieser Funktion gewann diese Sprache Bedeutung, allerdings allein unter der Elfenschaft Tebrehs, die gewohnt ist, arkane Kräfte als Lied und nicht als Muster zu sehen. Der eigenartige Gesang des Beniel wird auch von Barden sehr geschätzt.
Zu Beginn des Zeitalters des Skorpions brachten Elfen aus Myra Schriftzeichen und Worte des Tarbes nach Tebreh. Im Ophis und in der Mitte Tebrehs wenig gesprochen, gewann für die Elfen von Marvir und Vermund das Tarbes die Bedeutung einer Volkssprache, in Konkurrenz zur Gemeinsprache der anderen humanoiden Völker. Heute nimmt die Bedeutung dieser Sprache ab.

Die menschlichen Sprachen
Die alten Sprachen der Menschen sind heute nur noch in wenigen abgelegenen Gebieten verbreitet, fast vollständig hat die Menschheit die Gemeinsprache übernommen. Sprachgelehrte wissen zwei alte Sprechweisen zu unterscheiden. Die Sprache der Machairasleute wird nur noch sehr vereinzelt in Marvir gesprochen, war jedoch auch die Sprache der Vlissinger, die ja aus dem Gebiet von Marvir kommen. Die Sprache der Ophisleute wird nur noch von wenigen Gruppen in Starvang benutzt. Sie war auch die Sprache der vereinzelten menschlichen Gruppen in den Dschungeln und Wüsten der Ophishälfte Tebrehs und die Sprache Dabraskas. Diese beiden alten und eng verwandten Sprachen finden sich in vielen alten Schriften Marvirs und Starvangs, in Ruinen und in Mauern gemeißelt.
Heute sprechen die Menschen, so wie viele Elfen, die Zwerge, Gnome und Halblinge die Gemeinsprache, ein Geschenk der Götter aus dem Zeitalter des Rades, eine Sprache, die auch die meisten anderen Humanoiden nutzen und die selbst von unmöglichen Monstern zur Verständigung über alle Rassenschranken hinweg verwendet wird. In den Zeitaltern, die seit ihrer Einführung vergangen sind, haben sich viele regionale Dialekte herausgebildet, doch immer noch kann ein Mann in ihrem Schutz von Vermund nach Atrak reisen, ohne eine weitere Sprache zu beherrschen.
Aus der Gemeinsprache hat sich die Gaunersprache Gewwelsnack entwickelt, zur Verständigung in Diebeskreisen.
Magier benutzen, besonders bei Beschwörungsritualen, das mit koboldischen, echsischen und benielschen Worten durchsetzte Merida.

Die Sprachen der Zwerge
Zwergische Geschichten erzählen, Tardim hätte ihr Geschlecht vor allen Zeiten aus Fels und Feuer erschaffen und ihnen alles Wissenswerte, auch ihre Sprache, das Qua Igen, beigebracht.
Vom Qua Igen gibt es zwei Arten, das jüngere und das ältere Qua Igen. Die sehr traditionsbewußten Zwerge von Naramdoroz sprechen auch heute noch fast ausschließlich die alte Version des Qua Igen, welches für viele Dinge komplizierte Umschreibungen benutzt. Das jüngere Qua Ingen wird von den Zwergen Starvangs, Marvirs und Unauwens benutzt. Auch wenn heute viele Zwerge die Gemeinsprache beherrschen, ziehen sie es in der Regel vor, ihr Qua Ingen zu benutzen. In Therhypaton und bei den von dort her stammenden Zwergen Atraks wird seit der Gründung des Vielvölkerstaates Thlermor die Gemeinsprache verwendet. Die ursprüngliche Sprechweise mag ähnlich dem Qua Dergar der Dunkelzwerge Zelestrias gewesen sein, kommen doch beide Zwergenvölker aus Ländern jenseits der Dunkelflut.

Die Sprache der Gnome
Die alte Sprache der Gnome wird heute nirgends mehr gesprochen, da diese Händler der Gemeinsprache, die ja den Warenaustausch ungemein fördert, mit besonderer Begeisterung angenommen haben. Die alte Sprache der Gnome, das Blagnom kann deshalb heute auch nur noch aus Aufzeichnungen der Universität von Tebreh rekonstruiert werden. Allerdings scheinen ihre Schriften ohnehin nur Handel, Hutmode und Nasenoperationen betreffen.

Die Sprache der Halblinge
Auch die Halblinge benutzen heute nur noch die Gemeinsprache. Ihre alte Sprache scheint ein Dialekt des menschlichen Sprache der Ophisleute gewesen zu sein.

Die Sprachen der Kobolde
Die Sprache der Kobolde, Koboldisch, ist ein absolut chaotisches Konstrukt, ohne alle Regeln gewachsen und so schnell gesprochen, daß sie ohne Hilfe des Zaubers “Hast” nicht verständlich ist. Dies hat andere Rassen davon abgehalten, sich näher mit dieser Sprechweise zu beschäftigen. Eine besondere Schicht der Kobolde soll sich zu besonderen Anlässen der Sprache der Marlizeturis bedienen. Die soll angeblich das Chaos des Koboldwesens durch ihr unmögliches Regelwerk ausdrücken. Näheres ist nicht bekannt.

Die Sprachen der trollischen Völker
Es mag ein besonderes Wunder des Seth gewesen sein, daß seine Trolle mehrmals zu Vätern neuer Rassen machte, die sich von ihren Vorfahren trennten und dank ihrer außergewöhnlichen Konstitution immer neue Lebensräume besiedeln.
Die Ratuuns Marvirs sind die erste Gruppe, die nach Machairas zogen, zu einer Zeit, wo Unauwen vielleicht noch eine Landbrücke zwischen Kalar und Naramdoroz bildete. Hier und in Marvir hinterließen sie großartige Bauten mit fremden Schriftzeichen, deren Entschlüsselung noch auf einen fähigen Gelehrten wartet. Denn in Marvir nahmen sie erst die Sprache der Elfen und mit denen später die Gemeinsprache an. Ratuunisch ist eine verlorene Sprache.
Verloren ist auch die Sprache der Dzoo- Noo- Quas. Die kamen bald nach der Auswanderung der Ratuuns nach Atrak, über den Landweg im Ophis des Bittermeeres. Sie litten sehr viel später besonders unter der Invasion Thlermors, denn die Zwerge nutzten ihre großen Kräfte für die Minenarbeit und behandelten sie wenig besser als Sklaven. Ihnen wurde die Gemeinsprache mit Gewalt beigebracht, und so gibt es heute niemanden mehr, der die Schriftzeichen ihrer Stelen lesen könnte.
Das Mahdisch ist eine ganz und gar künstliche Sprache, erfunden vom ersten Mahdi, Einiger der Drolmenstämme Kalars, zu seinem Lobpreis. Im Veld, bei den freien Drolmen, wird diese Sprache heute noch benutzt und ist dort verbreiteter als die Gemeinsprache.
Trollisch ist die Sprache der Trolle Kalars und Ursprung aller anderen Trollsprachen. Es benutzt eine Schrift, die aus einer Mischung aus realistischen Bild- und abstrakten Buchstabenzeichen besteht und nirgendwo sonst üblich ist. Die Trolle führen ihre Schrift auf den Höchstpriester Trol sa Seth zurück und lehnen die Gemeinsprache strikt ab.

Echsische Sprachen
Echsisch ist die Sprache sowohl der T`Skrang in Atrak als auch der Talviks in Talak. Echsisch wird im Ophis Tebrehs viel gesprochen und auch von vielen Drachen verstanden. Besondere Bedeutung haben die tausend Zeichen des echsischen Silbenalphabets in der Magie, erlaubt es doch als einziges die Darstellung bestimmter Landherrschaftsrituale der großen Magie. Einige halten das Echsische daher für die Sprache der Hüter.

Draugische Sprachen
Das Draug der Draugen ist in den Jahren ihrer Herrschaft über die Mitte und Ophis Tebrehs zur gemeinsamen Sprache der Finsterlinge geworden, eine Art von Gemeinsprache für alle bösen Kreaturen Tebrehs. In dieser Eigenschaft hat es sich über viele Inseln der Dunkelflut und sogar bis in die Dschungel Atraks verbreiten können. Es gibt Gerüchte über abgelegene Gegenden Starvangs und Roslawsks, in denen, versteckt vor den herrschenden Menschen und Elfen, Finsterlinge noch Draug reden.

Sprachen der Orks und Oger
Orkisch und Ogrisch sind einander sehr ähnlich, so daß die eine Sprache als Variante der anderen betrachten kann. Gesprochen werden diese Sprachen in Zelestria und auf den Inseln der Dunkelflut, auf denen Orks und Oger leben.

Sprache der Goblins
Die Stämme der Goblins der Goldenen Horde sprechen Goblinisch, eine Sprache, die in ein Dutzend regionaler Dialekte zerfällt. Die unterscheiden sich voneinander so deutlich, daß Goblins aus dem Ophis eine drastisch vereinfachte Gemeinsprache benutzen müssen, wenn sie sich mit denen aus dem Machairas verständigen wollen.

Die Sprache von Hormuzz
Zu den großen Schätzen der Universität von Tebreh gehört ein Buch der Insektensprache von Hormuzz, dem Zumm. Leider kann nicht mehr rekonstruiert werden, ob in dieser Sprache intelligente Rieseninsekten miteinander, humanoide Magier mit beschworenen Insektenvölkern oder Insektenstaaten untereinander sprachen.

Dies sind die wesentlichen Sprachen Tebrehs. Manch weitere Sprache könnte Erwähnung finden, das Rhatts der fast ausgerotteten Riesenratten, das Drachisch und die Sprachen der Elementarwesen. Sie alle haben gemeinsam, nur einer kleinen Gruppe von Geschöpfen geläufig zu sein oder nur in einer eng umgrenzten Region gesprochen zu werden. Auch kann dieser kurze Beitrag unmöglich alle wichtigen Sprachen vollständig und in ihrer ganzen möglichen Bandbreite aufzählen. Dann bleibt die Bemerkung, daß Fehler in den geschilderten Entwicklungswegen der aufgezählten Sprachen und ihrer regionalen Verbreitung nicht ausgeschlossen werden können. Dies hat seine Ursache in fehlen Aufzeichnungen vieler Völker über die Geschichte der eigenen Sprache und in den sich rasch ändernden Grenzziehungen Tebrehs. Zuletzt möchte ich meine Artikel über die regionale Sprachverteilung des heutigen Tebrehs und über die gebräuchlichen Schriften der Gegenwart zur Lektüre empfehlen.

Peron Issel


Regionale Verbreitung der Sprachen Tebrehs

Peron Issel, Lektor der Fakultät für Sprachen an der Universität von Tebreh und Geismar Merapi, Geograph

Der Oklis Tebrehs, mit den Reichen Unauwen, Talak und Kalar ist in sprachlicher Gliederung dreigeteilt. Die menschlichen Vlissinger benutzen die Gemeinsprache, die echsischen Talviks sprechen Echsisch, die Bewohner Kalars, gleich welcher Rasse, Trollisch. In beiden letztgenannten Reichen ist die Gemeinsprache nur sehr wenig verbreitet.
Im Lychnos Tebrehs sind Echsisch und Draug Sprachen mit regionaler Bedeutung. Doch auch in Atrak und Umbria wird in den Städten und entlang der Handelswege die Gemeinsprache verstanden. Auf vielen Inseln in der Dunkelflut wird außerdem Orkisch/Ogrisch gesprochen.
Die Mitte Tebrehs spricht ebenfalls in Gemeinsprache. Außer der sind Elfensprachen gebräuchlich, Alcala und die Waldsprache, viele Zwerge sprechen das jüngere Qua Ingen.
Besonders in Zelestria ist die sprachliche Situation im Klados Tebrehs unübersichtlich. Dunkelelfen, Duergar, Orks und Oger sind erst vor kurzer Zeit in Tebreh eingewandert und haben Arkkala, Dergar und Orkisch/Ogrisch mitgebracht. Hingegen wurde von den Menschen und Zwergen Therhypatons die Gemeinsprache rasch übernommen.
Viele Kobolde des Machairas sprechen ebenfalls die Gemeinsprache, obwohl sie es vorziehen, die eigenen Sprachen zu benutzen. Im Land Vermund, im Peristera Marvir und bei den Eiselfen ist das Tarbes verbreiteter als die Gemeinsprache, obwohl es gegenüber dieser von abnehmender Bedeutung ist.

In Naramdoroz wird die alte Form des Qua Ingen gesprochen, obwohl fast alle Zwerge außerdem das jüngere Qua Ingen und die Gemeinsprache beherrschen. Die wird auch in Unauwen gesprochen und in der Phialaehälfte Marvirs. Eine weitere, wichtige Sprache des Thysias ist Goblinisch.


Übliche Schreibweisen der Sprachen Tebrehs

Peron Issel, Lektor der Fakultät für Sprachen an der Universität von Tebreh

Mit der ersten Sprache Tebrehs entwickelten die Elfen auch die erste Schrift, um Worte dauerhaft festzuhalten, um Listen über Ernten und Viehbestände aufzustellen oder um Tempelabgaben zusammenzufassen. Dies geschah durch Kerben in Holzstäben, Eindrücke in Lehmtafeln oder Kreidestriche auf Schieferplatten. Darum zeichnet sich Adjana, die Schrift des Alcala, durch gerade, steife Linien aus, die, in Gruppen beieinanderstehend, einzelne Laute, Buchstaben, bilden.
Schon seit ihrer Erschaffung schreiben Zwerge in der Runenschrift Cazma. Cazma ist die Schrift des jüngeren und älteren Qua Ingen, gut geeignet, um sie in Felsen zu meißeln oder in Metall zu treiben.
Die Gemeinsprache und mit ihr viele andere Sprachen haben von den Elfen später die Schreibform des Teruel übernommen, ursprünglich Geschenk Chnums zusammen mit dem Alcala. Seine 26 Buchstaben, verbunden mit einigen Betonungs- und Lautzeichen, gestatten schnelles, schönes Schreiben mit den neuen Hilfsmitteln Papier oder Pergament, Tinte und Feder. Es haben sich im Teruel verschiedene Buchstabenformen gebildet, für das schnelle Schreiben von Notizen, für Urkunden, für Bücher, für Denkmale, die jedoch einander so ähnlich sind, daß jeder mit dieser Schrift vertraute sie lesen kann.
Dunkelelfen und Duergar schreiben Arkkala und Dergar in Teruel mit zahlreichen Betonungs- und Hervorhebungszeichen. Diese Version des Teruel wird Anscheibadi genannt.
Einen auf 40 Zeichen erweiterten Schriftsatz des Teruel benutzen die Draugen als Catterel, um so die Zisch- und Knirschlaute des Draug festzuhalten.
Gänzlich verschieden von den Buchstabenschriften der Elfen, Zwerge und Menschen ist die Bilderschrift der Trolle und die Silbenschrift der Echsen.
Die Trolle nämlich benutzen einfache Bilder, die gemeinsam mit kleinen Hilfszeichen die Wörter des Rafschei bilden. Diese Schrift ist für Fremde sehr schwer zu erlernen, da es zahlreiche Bedeutungsverschiebungen zwischen den Zeichen gegeben hat. Sie muß zudem mit großem Zeitaufwand gemalt werden. Deshalb ergänzt ein vereinfachtes Alphabet mit einigen Dutzend Kurzzeichen, das Bou Sadaa, das komplizierte Rafschei.
Das Khozhikode der Echsen hat nicht nur als Schrift Atraks und Talaks große Bedeutung. Seine zehntausend Silbenzeichen ermöglichen die exakte Darstellung vieler Zauber, so daß Khozhikode auch die Schrift der Magiersprache Merida ist.
Weitere Schriften Tebrehs sind heute nur mehr noch von lokalem oder historischem Interesse.
Hingewiesen sei hier auf die alte Punktschrift der Kobolde, auf die Zeichen der Totemstelen der Goblins, auf die Gaunerzinken des Gewwelsnacks, die Haken des Orkisch/Ogrischen und die in manchen Punkten von den Zwergenrunen beeinflußten, alten Schriften Marvirs und Unauwens. Auch wenn diese Schriften aus Platzmangel hier keine detaillierte Erwähnung finden, mag diese Schrift doch dem Gelehrten Ansporn sein, sich mit seinen Buchstaben und seiner Schreibweise auseinanderzusetzen.




Merhan 
Lobenswert Aktiver Myraner
.........

...

Status: Offline
Registriert seit: 15.05.2006
Beiträge: 493
Nachricht senden
...   Erstellt am 25.06.2006 - 15:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Reiche Tebrehs im Jahre 107 im Überblick

Aalrhan: (Ophis) HST: Rhun; HER: Hlrash Tlonhra Ghonra Avrha (der Titel “Hlrash” entspricht dem eines Königs); Volk: Aalrha (Seltsame), Orks, Goblins, Trolle u.a.; Kulturschwerpunkte: Magie, Religion, Wissen, Kampf; Religion: Xnum

Arkwang: HST: Thagothsborg; HER: König Cholerich der IV.; Volk: Menschen, Drachen (?) u.a.; Kulturschwerpunkte: Wissen, Magie, Religion; Religion: Thagoth

Atrak: (Ophis) HST: Palinhafen; HER: Padischah Theard Lacis II.; Volk: T’Skrang (Echsen), Zwerge, Dzoo- Noo- Quas (Trollartige); Kulturschwerpunkte: Magie, Wissen, Kampf, Religion; Religion: Nemram (Pottundy), Tamra (Manuijan), Thran’Kos

Cariathyr: HST: Montragon; HER: Mazur Telmandir; Volk: Elfen, Zwerge; Kulturschwerpunkte: Magie, Wissen; Religion: Tardim, Dena, Dondra

Die Bank von Tebreh: HST: Haus Unverkäuflich; HER: Präsident Fran Vielverdient; Volk: Gnome; Kulturschwerpunkte: Wissen, Magie; Religion: Norto

Dwyn Mor: HST: ?; HER: Thorgrim, Sohn des Thoram; Volk: Zwerge; Kulturschwerpunkte: Wissen, Religion, Magie; Religion: Orcan

Eiselfen: HST: Arc’ Nalan; HER: Okana Sturm über dem Eis; Volk: Elfen, Eistrolle; Kulturschwerpunkte: Wissen, Magie, Kampf; Religion: Horcan, Anur, Pura, Kandy

Geisterinsel, auch Knochenthron: HST: ?; HER: “Der Herrscher auf dem Knochenthron oder der Geisterfürst” (?); Volk: Elfen (Niort), Menschen, Elfen, Zwerge, Gnome (Narvenduin), außerdem: Zombies Skelette, Geister (?); Kulturschwerpunkte: Magie, Wissen, Kampf; Religion: Chnum, Borgon, Orcan, Norto, außerdem: ?

Goblinhorden: HST: ?; HER: ?; Volk: Goblins; Kulturschwerpunkte: Kampf, Religion, Magie; Religion: “Der, der hinter den Stämmen geht” (?)
Gleimont: (Ophis) HST: Ugruor; HER: ?; Volk: ?; Kulturschwerpunkte: Wissen, Magie; Religion: Pottundy

Halblingsfreistatt: HST: Errigal; HER: - (keiner); Volk: Halblinge; Kulturschwerpunkte: Wissen, Kampf, Religion, Magie; Religion: Chnum

Hormuzz: (Ophis) HST: Zilk; HER: ?; Volk: Insektoide (?); Kulturschwerpunkte: Magie (?), Kampf (?), Religion: ?

Kalar: (Ophis) HST: Aedran; HER: Imperator (?) Drom ar Edol; Volk: Trolle; Kulturschwerpunkte: Kampf, Magie, Religion, Wissen; Religion: Seth

Marvir: HST: Xaladra; Her: Oberbefehlshaber Angard; Volk: Elfen, Ratuuns (Trollartige), Zwerge; Kulturschwerpunkt: Kampf, Wissen; Religion: Dena, Dondra

Naramdoroz: HST: Asgard; HER: Hohepriester Kubax, Sohn des Silberosch; Volk: Zwerge; Kulturschwerpunkte: Wissen, Religion; Religion: Tardim

Neukalar: (Ophis) HST: ?; HER: Hardern der Goldene; Volk: Trolle, Menschen; Kulturschwerpunkte: Kampf, Magie, Religion; Religion: Seth

Otirharh: HST: Zerenahr; HER: Fürst Wistan Schädelbrecher; Volk: Orks, Oger, Drow, Duergar; Kultur: Wissen, Magie; Religion: Marlilith, Pottundy, Orphal, Grimm (=Borgon)

Roslawsk: HST: Mittstadt; HER: Die Versammlung der Landeshauptleute (?); Volk: Elfen; Kulturschwerpunkte: Magie, Kampf, Religion, Wissen; Religion: Chnum

Starvang: HST: Myros; HER: König Kasom; Volk: Menschen Elfen, Zwerge, Halblinge, Gnome; Kulturschwerpunkte: Kampf, Wissen; Religion: Borgon, Chnum, Orcan, Norto

Talak: (Ophis) HST: Talan; HER: Drak; Volk: Talviks (Echsen); Kulturschwerpunkte: Magie, Wissen, Kampf, Religion; Religion: Thagoth

Therhypaton: HST: Triton; HER: Kaiser (?) Xerxeris; Volk: Baledonen (Menschen, Zwerge, Halbzwerge); Kulturschwerpunkte: Wissen, Kampf; Religion: Borgon, Aro

Umbria: (Ophis) HST: Larvin; HER: Q’ua- Tari; Volk: Draugen (-vampire?), Orks; Kulturschwerpunkte: Magie, Wissen, Kampf, Religion; Religion: Schwarze Mutter, Grimm (=Borgon)

Unauwen: HST: Normago; HER: Oberster Hetmann Thurske Fjorn; Volk: Vlissinger (Menschen), Zwerge, Draconas; Kulturschwerpunkte: Kampf, Wissen; Religion: Norto, Tardim, Anrash, Thagoth, Dämonen

Vermund: HST: Arc’ Nalan; HER: König Delayar Korianthil; Volk: Elfen; Kulturschwerpunkte: Wissen, Magie, Kampf; Religion: Horcan, Anur, Pura

Yatsray: (Ophis) HST: Centerwold; HER: Der III. Mahdi; Volk: Iqui (Trollartige), Menschen, Elfen, Echsen; Kulturschwerpunkte: Magie, Religion, Kampf; Religion: Chnum, Sheran

Zakopane: HST: Bukoba, möglicherweise auch der Tempel der Veränderung; HER: “der Rat des Chaos” (?); Volk: Kobolde, Halblinge, Elfen, Zwerge, Ratuuns; Kulturschwerpunkte: Magie, Religion, Wissen; Religion: Kur- Tulmak, Chnum, Tardim, Dena, Dondra, Horcan, Anur, Pura

Zelestria: HST: Sukin Repok; HER: Mutter Oberin Marliz do Arden ; Volk: Drow, Duergar, Orks, Oger; Kulturschwerpunkte: Magie, Religion, Wissen; Religion: Marlilith, Pottundy, Orphal

Zetoria: HST: Nar- Nardeen; HER: Shoradanos; Volk: Drow, Duergar, Orks, Oger, Eistrolle; Kulturschwerpunkte: Magie, Religion, Wissen, Kampf; Religion: Marlilith, Pottundy, Orphal, Kandy, Kur- Tulmak





Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Kultur Nam 0 tiarra
Kultur Axman 66 mr_twin
kultur ganesha 3 tschelli
Kultur Renner666 18 marve
Kultur GreenDayGirl 8 jun_fire
Neuer Thread ...

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------


PROJEKT MYRA .de


http://myrachat.de.vu - Zum Myra-Chatraum - Ist es Dir dort zu leer? Schreib im Forum, dass du da bist und Lust hast zu chatten!
Die Myra-Enzyklopädie zum Mitgestalten: http://myrapedia.eu


Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Bosch PAD 20001
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



Verwandte Suchbegriffe:
novalgan | hochseetaugliche spinne | ameisenreiter | vlissinger schiff | zeitalter des skorpions | mahdisch | kinder die in kalar tanzen | orphal vorfahren | ogrisch | bejala
blank