Dani  Champions League
     

Status: Offline Registriert seit: 22.06.2005 Beiträge: 4172 Nachricht senden | Erstellt am 01.08.2006 - 12:11 |  |
Die Trainingsshirts und Fußballschuhe konnte VfB-Zeugwart Kostas Papandrafillis am heutigen Montagnachmittag beruhigt auf seinem Zimmer liegen lassen, denn die VfB-Spieler, der gesamte Trainerstab und alle Mitglieder des Teams hinter dem Team machten sich am frühen Nachmittag nicht auf den Weg in Richtung Trainingsplatz in Längenfeld, sondern mit dem Bus auf ins benachbarte Imst. Dort angekommen wartete bereits eine sechsköpfige Crew auf das VfB-Team und freute sich über die prominenten Gäste. Denn schließlich kommt es auch für die Guides des örtlichen Raftingclubs nicht jeden Tag vor, dass sie mit Bundesligakickern und Nationalspielern aus verschiedenen Ländern im Schlauchboot durch die Wellen der Imster Schlucht fahren.
Nur die Verletzten blieben zu Hause
Rafting statt Training als teambildende Maßnahme hatte Armin Veh angeordnet und alle am Trainingslager Beteiligten von den Spielern über die Trainer, die Mediziner, den Busfahrer bis hin zum Pressesprecher und Reiseorganisator zu diesen erlebnisreichen 70 Minuten in den Wellen des Wildwassers aufgefordert. Lediglich den verletzten Silvio Meißner (Ermüdungsbruch am Schambein) und Marco Streller (Bänderdehnung) sowie dem behandelnden Physiotherapeuten Gerhard Wörn blieb dieser einzigartige Spaß verwehrt. Der Rest der Truppe bekam zunächst Neoprenanzüge und Schuhe, einen Helm sowie eine Schwimmweste ausgeteilt. Mit einem Shuttlebuss wurde anschließend die gut 14 Kilometer lange Strecke bis zum Einstieg am Fluss zurückgelegt. Nach einer kurzen Einweisung durch die jeweiligen Guides auf dem Boot konnte der Spaß dann auch schon beginnen. Insgesamt sechs Schlauchbote mit durchschnittlich sieben Mann Besatzung gingen ins Wasser und schon nach den ersten Kilometern zeichnete sich ab, dass ein Team besonders viel Spaß an der Sache haben sollte.
Gerber ging von Bord
Die Besatzung Heiko Gerber, Ludovic Magnin, Markus Babbel, Cacau, Antonio Da Silva sowie die beiden Mexikaner Ricardo Osorio und Pavel Pardo hatten zwar schon früh ob ihrer Ausgelassenheit keine Aussichten auf den VfB-internen Tagessieg mehr, dafür aber mit Abstand am meisten Spaß an Bord. Gerber ging derweil während der Fahrt gleich mehrfach im eiskalten Wasser baden und musste letztlich auf einem anderen Boot anheuern, während die verbliebenen sechs Kollegen um die Wette paddelten, auf dem Bootsrand tanzten, von Bord sprangen und wieder zurück in den Gummikahn kletterten. Dabei waren sie so sehr in ihrem Element, dass sie zum Ende der Fahrt sogar den Ausstieg am Fluss verpassten, deshalb gut 200 Meter zu weit fuhren und diese Strecke per Fuß wieder zurück zum Treffpunkt laufen mussten. Trotz allem galt am Ende des Ausfluges das Fazit der beiden VfB-Neuzugänge Ricardo Osorio und Pavel Pardo, die das Erlebte mit den Worten "Muy bien!" beschrieben.
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Signatur ...alles wird vorüber gehn...
...man kann nicht ändern was zu ändern nicht gemacht ist... |