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HoWe ...



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...   Erstellt am 19.01.2013 - 11:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@all:
Hallo Leute, kann mir mal jemand einen Tipp geben, wie und welche Kontakte ich setzen muss,
um eine Lok via Automatik (wie bei der Anlage Veburg) vom Zug zu trennen?
Im Handbuch habe ich da leider nichts gefunden und die Analyse von Veburg hat auch nichts gebracht, da noch zu unerfahren.

Vielen Dank für Eure Bemühungen,
Horst-Werner





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michi ...



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...   Erstellt am 19.01.2013 - 11:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Doch, steht schon im Handbuch In die erweiterte Kontaktdefinition musst du dazu "Entkuppeln=1" eintragen. Das bewirkt, dass hinter dem ersten Fahrzeug abgekuppelt wird.

Wenn du es mit einer Schlepptender-Lok zu tun hast, musst du "Entkuppeln=2" schreiben. Damit wird der Zug hinter dem 2. Fahrzeug, also dem Tender, getrennt.

Du kannst auch von hinten entkuppeln, dazu musst du dann negative Zahlen verwenden. Mit "Entkuppeln=-2" werden z.B. die letzten beiden Fahrzeuge abgekuppelt.

Nachteil des Ganzen ist nur, dass der stehengelassene Zug aus der Automatik rausfällt. Den musst du anderweitig in Bewegung setzen.





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"Diejenigen, die bereit sind, grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit." (Benjamin Franklin)

HoWe ...



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...   Erstellt am 19.01.2013 - 12:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke michi, Du hast mir hiermit sehr geholfen und ich werde mir gleich mal ein Tutorial dazu erstellen (wie beim BÜ)


michi schrieb
    ...Nachteil des Ganzen ist nur, dass der stehengelassene Zug aus der Automatik rausfällt. Den musst du anderweitig in Bewegung setzen.

So(!) soll es auch sein, denn ab dann will ich ja manuell spielen.

Gruß vom
Horst-Werner





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Boehli ...



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...   Erstellt am 19.01.2013 - 19:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Leute!

Den geflügelten Zugteil kann man aber auch über die Automatik weiterfahren lassen, in dem man eine Unsichbare Lok, ankupplen lässt, die dann den ganz Zugverband weiterbewegt. In umgekehrter Richtung muss allerding der im Bhf. stehen gelassene Zugteil wieder als erstes im Bahnhof eintreffen, damit die unsichtbare Lok noch abkuppeln kann, bevor der 2te Zugteil ankuppelt.

P.S. Wenn ihr wollt, bau ich dazu auch mal ne Testanlage! ^^

cu: Boehli




Detlev ...
Moderator für ViewEEEC


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...   Erstellt am 19.01.2013 - 19:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja,mach mal, das klingt noch interessanter als der BÜ.

Detlev





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Boehli ...



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...   Erstellt am 20.01.2013 - 14:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Leute!

Habe jetzt die Testanlage zum Thema Zugflügelung an Detlev geschickt, er wird sie dann veröffentlichen. Als Fahrzeug setze ich den Pendolino(BR 610) von Detlevs Seite ein, und dann noch die Unsichtbare Lok. Weil ich nich weiss, ob die jeder hat, hab ich sie einfach mit ins Archiv gesteckt.

cu: Boehli




Detlev ...
Moderator für ViewEEEC


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...   Erstellt am 20.01.2013 - 14:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hier: Zugfluegelung.rar ist das Archiv.

Detlev





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Holger ...



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...   Erstellt am 21.01.2013 - 18:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ist schon lustig zu lesen, wie sich Ideen, die ich hier im Forum auch schon mal angebracht hatte (Bewegen des passiven Zugteiles per unsichtbarer Lok) "verselbstständigen" und sich sogar jemand findet, der das Ganze in eine Beispielanlage umsetzt.
Wenn ich mich einmal selbst zitieren darf:
ich schrieb
    am 12.04.2012 um 09:06 im Thread Modellbauforum EEEC/ViewEEEC » ViewEEEC » Rollmaterial » Rollis am Ablaufberg - Seite 3:

    ...
    Allerdings nützt die ganze Diskussion über die Möglichkeit der Simulation eines Ablaufberges sowie die Manipulation von eigentlich antriebslosen Fahrzeugen solange nichts (egal wie vorbildnah man die fehlende physikalische Engine per Kontakt nachbildet), solange VE nach einem Entkuppeln den passiven Zugteil "vergisst".

    Dieses "Vergessen" ist übrigens auch der Grund dafür, dass es derzeit in VE noch nicht möglich ist, Triebzüge zu flügeln.
    Dies wäre allenfalls durch den Einsatz der "unsichtbaren" Lok möglich (ja, auch so etwas gab es für EEEC). Das Problem hierbei ist jedoch, dass man als Nutzer diese Lok (wie der Name schon sagt) nicht sieht, während sie für VE sehr wohl sichtbar ist.
    Wenn man dann vor dem Wiederzusammenführen der Teilzüge vergisst, diese Lok abzukuppeln, bekommt der neu zu bildende Zug eventuell nicht den korrekten Namen (und damit auch nicht die korrekten Zugparameter).
    Kuppelt man die Lok erst nach der Zusammenführung ab, dann wiederum bleibt der neu gebildete Zug stehen (weil dann passiver Zugteil).
    Hat man die Lok jedoch rechtzeitig abgekuppelt, aber vergessen, diese irgendwo sicher abzustellen, dann könnte sie zu einem "Hindernis" für andere Züge werden, weil sie im Weg rumsteht, und man wundert sich dann vielleicht, warum ein anderer Zug aus "unerfindlichen" Gründen plötzlich abrupt zum Stehen kommt und nicht mehr weiter fährt (man sieht die Lok ja nicht, auf die der Zug aufgefahren ist).

@Boehli,
ich möchte Dir damit Deine Idee nicht streitig machen. Ich selbst hab mich halt nur nicht getraut, so etwas mal in eine "offizielle" Demo-Anlage umzusetzen, eben weil es das Problem mit dem "Vergessen" der unsichtbaren Lok gibt, und weil VE-Neulinge genau darüber mit Sicherheit stolpern werden.

Mein persönlicher Ratschlag an VE-Neulinge:
Finger weg von dieser Lösung - und Warten bis VE das Flügeln von selbst beherrscht.

Freundliche Grüße von Holger





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Holger ...



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...   Erstellt am 22.01.2013 - 17:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@Horst-Werner,
zwei wichtige Dinge beim Entkuppeln hat Michi gestern nicht erwähnt.
Erstens, um an einem Haltkontakt zu entkuppeln, muss eine Wartezeit für den Haltkontakt definiert sein. Ein dem Haltkontakt zugeordnetes HALT zeigendes (und damit ebenfalls einen Halt am Haltkontakt bewirkendes) Signal reicht zum Ausführen des Entkuppelvorganges nicht aus.
Zweitens geht VE bei der Festlegung der Zählrichtung für den Entkuppelvorgang etwas unlogisch vor. Die Zählrichtung ist nämlich nicht, wie man es eigentlich erwarten würde, von der Fahrtrichtung abhängig, in welcher in den Haltkontakt eingefahren wird, sondern sie ist abhängig von der Fahrtrichtung, in welcher aus dem Kontakt wieder heraus gefahren wird.
Bei einem Endbahnhof, bei dem die Lok um den Zug herum umsetzen muss, ist dieser Fakt nicht wirklich wichtig, da Einfahr-Richtung = Ausfahr-Richtung.
Aber beim Entkuppeln in einem Stumpfgleis (z.B. in einem Kopfbahnhof) kann man da mächtig "auf die Nase fallen".

Ich selbst bin bei der Entwicklung der Schaltungen für die Anlage Wernigerode über diese "Fehlprogrammierung" der Entkuppelkontakte gestolpert, als ich in Tanne den Lokwechsel eingebaut habe.
Dort fährt eine V100 mit zwei Personenwagen am Haken in ein Stumpfgleis und kommt kurz vor dem Prellbock zum Stehen. Im Haltkontakt habe ich Entkuppeln=1 definiert, um die Lok abzukuppeln. Da die Lok nach dem Freiwerden des Gleises wieder rückwärts aus dem Gleis herausfahren soll, habe ich im Haltkontakt außerdem VNeu=-akt festgelegt und dem Haltkontakt noch ein Signal zugewiesen, das die Lok solange "festhält" bis der Zug mit einer neuen Lok am anderen Zugende das Gleis wieder geräumt hat.

Mein Erstaunen war jedoch groß, als die neue Lok mit nur einem(!) Wagen am Haken aus dem Bahnhof Tanne abfuhr und der zweite Wagen immer noch an der ersten Lok hing.
Warum das passierte, konnte ich mir damals nicht erklären (heute weiß ich es). Ich hatte mir dann so geholfen, dass ich im Entkuppelkontakt VNeu=+akt definiert und dem "Festhalte"-Signal nach dem Räumen des Gleises einen negativen Geschwindigkeitswert zugewiesen habe. (Was man normalerweise eigentlich nicht machen sollte, zumindest dann nicht, wenn das Signal sichtbar ist, weil es dann immer noch HALT zeigen würde.)

Aus heutiger Sicht betrachtet, hat meine dort eingebaute Lösung sogar einen Vorteil, sie ist nämlich "aufwärtskompatibel" (um es mal aus Programmierersicht zu sagen). Denn sollte Detlev doch einmal auf die Idee kommen, den "Programmierfehler" aus den Entkuppelkontakten zu entfernen (aus meiner Sicht ist es ein Programmierfehler), dann würde die Schaltung bzw. das Entkuppeln in Tanne immer noch funktionieren.

Problematisch ist die gerade beschriebene Unlogik aber speziell beim Rangieren. Angenommen, eine Lok drückt drei Wagen in ein Abstellgleis. Um die Wagen dort abzustellen würde man nun Entkuppeln=3 schreiben - weil man logischerweise die drei Wagen vom Anfang der Fahrzeuggruppe aus zählt - oder Entkuppeln=-1 - weil die Lok das letzte Fahrzeug im Zug ist. Fährt die Lok nach dem Entkuppeln dann rückwärts wieder aus dem Gleis raus, dann bleibt dort aber nur ein Wagen stehen - ooops

Und dabei ist sogar die Fehlerbehebung relativ einfach. Der Entkuppelvorgang im Haltkontakt muss nur vor(!) einem eventuell erforderlichen Ändern der Fahrtrichtung ausgeführt werden, und schon stimmt die Zählrichtung immer, egal in welche Richtung der aktive Zugteil dann weiterfährt.

Freundliche Grüße von Holger





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...   Erstellt am 22.01.2013 - 18:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke Holger, für die ausführliche Beschreibung; werde mir das in Wernigerode mal ansehen.
Inspiriert hat mich der Lokwechsel der BR64 in Veburg und das habe ich im meiner Anlage jetzt übernommen.
Allerdings nur das Abkuppeln, denn den Rest möchte ich manuell machen, sprich "spielerisch".

Wenn der Zug in den Abgangsbhf zurück fährt geht das automatische Abkuppeln dort auch vonstatten und die Lok steht dann am Prellbock und wartet auf meine "spielerischen Eingaben".
So macht mir das Spaß und gaukelt mir eine Modellbahn vor, an der ich auch noch selber mitmachen kann.

Viele Grüße von
Horst-Werner





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