| Ersteller | Thema » Beitrag als Abo bestellen |  |
db8us 

Status: Offline Registriert seit: 24.12.2005 Beiträge: 57 Nachricht senden | Erstellt am 06.02.2009 - 07:19 |  |
Auch wenn es jetzt sehr off topic wird, so wuerde ich eher die Gross-/Kleinschreibung beibehalten als die deutschen Umlaute und Sonderzeichen.
Ich verwende oft PCs in unseren verschiedenen Bueros auf der Welt und fuer mich sind alle Sonderzeichen ein Greuel.
Viele Gruesse aus Indien
Micha
|
magus 

Status: Offline Registriert seit: 25.05.2006 Beiträge: 22 Nachricht senden | Erstellt am 13.02.2009 - 11:41 |  |
Hallo und Danke fuer Eure Antworten!
leider ist Deine Antwort-Benjamin- fuer mich ziemlich unergiebig, denn ich frage ja hier bei den Experten nach, weil ich selbst kein Funkamateur- Grundwissen habe.
Benjamin schrieb
"...spricht auch die Spezifikation eines KW-Empfängers Bände. Ein Blick genügt z.B. und deine Frage zur Nachregulierung am Finetuning (Frequency stability) wird dir beantwortet. Die Daten gibt es durchweg im IN und es lohnt sich die verschiedenen RX miteinander zu vergleichen und auf die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse abzuklopfen. |
ich verstehe ja Dein Anliegen, hier keine Werbung machen zu wollen, aber fuer mich sprechen die Spezifikationen keine Baende, eher verstehe ich Bahnhof. Ich weiss schon mal nicht, was Du mit "IN" meinst.
Besser hilft mir da ein Tip aus der Praxis eines erfolgreichen Anwenders mit Typenbezeichnung, doch leider sind die Angebote fuer z.B. LOWE HF 250 extrem duenn gesaet.
Welche Baende spricht denn die Spezifiaktion des WINLINK WR-G350E, z.B bei Thiecom?
Die Verbindung ueber USB zum Rechner sieht mir stoerungssicherer aus- denn ich hatte bisher mit der Audio-Verbindung ueber den Line-In/3,5''Klinke staendig Stoerungen, ob das an dem unsymmetrischen Kabel lag kann ich nicht beurteilen. Natuerlich ist es ein Nachteil, kein Stand-Alone Geraet zu haben, aber ich plane ja eh, vor allem RTTY zu empfangen, wozu ein Rechner unabdingbar ist.
Da ich ziemlich sicher bin, in absehbarer Zeit kein LRC machen zu koennen, wuerde es fuer mich keinen Sinn machen, in einen Transceiver zu investieren, auch schon aus Budget-Gruenden.
Wegen der gross+klein Schreibung moechte ich folgendes hinzufuegen, auch wenn es off-topic ist (lasst uns doch einfach einen Thread dazu oeffnen, oder?)
-Ich sehe in den Board-Regeln keine diesbezueglichen Anweisungen.
-In meiner taeglichen Berufs-Praxis schreibe ich etwa 20-30 Emails, viele davon in englisch, und ich stelle dabei fest, dass es weitverbreiteter Usus ist, in diesem Medium auf die korrekte deutsche Rechtschreibung zu verzichten, denn es muss vor allem schnell gehen.(offizielle Schriftstuecke sind da etwas anderes)
-Auch dem Argument der besseren Lesbarkeit kann ich nicht folgen, denn Englaender, Franzosen und Spanier koennen ja auch bestens kommunizieren, ohne die komplizierte dt. Gross+Kleinschreibung.
-wie also sollen wir dann damit umgehen, wenn Boardnutzer auf fremdsprachlichen Rechnern arbeiten, die keine Umlaute erzeugen koenen? Ich finde auch da die Lesbarkeit grenzwertig.
-IMHO, folgen wir dem Kant'schen Imperativ, will sagen, soll doch jeder so schreiben, wie er es fuer lesbar haelt, denn natuerlich macht sich ja keiner die Muehe hier etwas zu schreiben, was nachher keiner lesen kann.
Soweit, ich wuerde mich freuen ueber konkrete Hilfestellungen.
handbreit!
magus
Signatur wer glaubt etwas zu sein,
hat aufgehört etwas zu werden |
Benjamin 

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 202 Nachricht senden | Erstellt am 13.02.2009 - 13:54 |  |
magus schrieb
Hallo und Danke fuer Eure Antworten!
leider ist Deine Antwort-Benjamin- fuer mich ziemlich unergiebig, denn ich frage ja hier bei den Experten nach, weil ich selbst kein Funkamateur- Grundwissen habe.
…..
ich verstehe ja Dein Anliegen, hier keine Werbung machen zu wollen, aber fuer mich sprechen die Spezifikationen keine Baende, eher verstehe ich Bahnhof. Ich weiss schon mal nicht, was Du mit "IN" meinst.
|
Es tut mir leid aber du wirst nicht darum herum kommen dir etwas Wissen anzueignen. Im Internet (IN) speziell in Foren darf jeder alles schreiben. Damit wirst du zwangsläufig auch widersprüchliche Aussagen finden. Deine Kenntnisse sollten dich wenigstens in die Lage versetzen die Spreu vom Weizen zu trennen bzw. Aussagen kritisch zu hinterfragen so wie du das in Sachen Segeln doch auch tust.
magus schrieb
Welche Baende spricht denn die Spezifiaktion des WINLINK WR-G350E, z.B bei Thiecom?
Die Verbindung ueber USB zum Rechner sieht mir stoerungssicherer aus- denn ich hatte bisher mit der Audio-Verbindung ueber den Line-In/3,5''Klinke staendig Stoerungen, ob das an dem unsymmetrischen Kabel lag kann ich nicht beurteilen. Natuerlich ist es ein Nachteil, kein Stand-Alone Geraet zu haben, aber ich plane ja eh, vor allem RTTY zu empfangen, wozu ein Rechner unabdingbar ist.
|
Dann lassen wir die Spezifikation mal sprechen: Es handelt sich um ein sogenanntes Softradio, welches lediglich das Frontend also die HF-Stufen als HW ausgeführt hat alles andere wie Bedienoberfläche etc. wird über SW in deinem PC gemacht. Ein PC muss also immer mitlaufen. Mit 9 kHz bis 1,8 GHz ist der Empfänger extrem breit und eignet sich für alle möglichen Abhör- und Überwachungsaufgaben für dich würde es ein KW-Empfänger mit 01- 30 MHz auch tun. Bandbreite und Empfindlichkeit sind ok und entsprechen einem guten Standard. An der dir so wichtigen Frequenzstabilität wirst du bei 10ppm sicher auch nichts zu meckern haben. Der Antennenanschluss ist mit 50 Ohm so wie es sein sollte. Du brauchst also wie oben von mir schon angesprochen eine externe Antenne und das ist gut so. Während ich mir eine Antenne, die halbwegs über den gesamten KW-Bereich arbeitet noch einigermaßen vorstellen kann wirst du, wenn du wirklich den gesamten Bereich dieses Empfängers ausnutzen willst, verschiedene Antennen brauchen. An wesentlichen Daten vermisse ich außer dem besonders an Bord wichtigen Stromverbrauch eigentlich nur eine Angabe über die Kreuzmodulationsfestigkeit. Ein solcher Wert sagt etwas darüber aus, wie gut man einen schwachen Sender hören kann, wenn ein starker in der Nähe ist. Vielleicht hat man diese Angabe auch mit Absicht weggelassen, weil gute Werte mit einem Empfänger ohne Vorfilter nur sehr schwer zu erreichen sind. (Ich hoffe ich habe jetzt etwas Licht hinein gebracht ohne allzu wertend zu sein)
magus schrieb
Wegen der gross+klein Schreibung moechte ich folgendes hinzufuegen, auch wenn es off-topic ist (lasst uns doch einfach einen Thread dazu oeffnen, oder?)
-Ich sehe in den Board-Regeln keine diesbezueglichen Anweisungen.
-In meiner taeglichen Berufs-Praxis schreibe ich etwa 20-30 Emails, viele davon in englisch, und ich stelle dabei fest, dass es weitverbreiteter Usus ist, in diesem Medium auf die korrekte deutsche Rechtschreibung zu verzichten, denn es muss vor allem schnell gehen.(offizielle Schriftstuecke sind da etwas anderes)
-Auch dem Argument der besseren Lesbarkeit kann ich nicht folgen, denn Englaender, Franzosen und Spanier koennen ja auch bestens kommunizieren, ohne die komplizierte dt. Gross+Kleinschreibung.
-wie also sollen wir dann damit umgehen, wenn Boardnutzer auf fremdsprachlichen Rechnern arbeiten, die keine Umlaute erzeugen koenen? Ich finde auch da die Lesbarkeit grenzwertig.
-IMHO, folgen wir dem Kant'schen Imperativ, will sagen, soll doch jeder so schreiben, wie er es fuer lesbar haelt, denn natuerlich macht sich ja keiner die Muehe hier etwas zu schreiben, was nachher keiner lesen kann.
Soweit, ich wuerde mich freuen ueber konkrete Hilfestellungen.
handbreit!
magus
|
In der Netikette findest du in Punkt 6 auch einen Hinweis zu Groß-/Kleinschreibung.
Warum muss es denn so schnell gehen beim Schreiben, dass du keine Zeit hat die Shiftaste zu betätigen? Dafür lese ich dann langsamer, weil mich das ungewohnte Schriftbild ausbremst. Warum um alles in der Welt sollte ich mir die Zeit nehmen und dir antworten, wenn du nicht mal die Zeit hast für mich lesbar zu schreiben? Ich verlange doch gar nichts Unmögliches sondern nur sich halbwegs an die Normen zu halten. Die Engländer Spanier etc. kommen mit der Kleinschrift auch deswegen besser zurecht, weil sie das im Alltag dauernd üben. Als Deutscher tue ich das aber nicht. Willst du mich auch in meiner Muttersprache auf die Lesegeschwindigkeit in einer Fremdsprache herabbremsen? Natürlich kann außerhalb der Schule auch jeder so schreiben wie er will, aber er muss dann auch mit den Folgen leben. Bei mir und vielen anderen erreichst du mit solch gravierenden Normabweichungen nur nicht gelesen zu werden und dann brauchst du erst gar nicht zu schreiben. Und damit ist das Thema für mich ausdiskutiert.
Benjamin
Signatur www.sy-merger.de Segeln, Amateurfunk und Meer |
leguan 

Status: Offline Registriert seit: 14.11.2005 Beiträge: 207 Nachricht senden | Erstellt am 13.02.2009 - 15:45 |  |
Hallo Magus,
werde nun auch noch meinen Senf dazugeben. Als "konservativer Ham" würde für mich, bei gleichen, oder ähnlichen Spezifikationen nur ein Empfänger, der für sich alleine arbeitet infrage kommen. Ich "brauche Knöpfe", dieses Gehampele mit den Software Einstellern geht mir auf den Geist.
Wie Benjamin schon schrieb, muss der Laptop ja auch stets mitlaufen. Abgesehen von dem Stromverbrauch hängt sich so ein Laptop mit der nicht ganz so einfachen Empfängersoftware auch gerne mal auf, und zwar immer dann, wenn Du es garnicht gebrauchen kannst. Aus leidvoller Erfahrung mit einem Freund (Betriebssystem XP home, Empfänger ICOM IC1000, so hiess er, glaube ich) kann ich Dir versichern, daß es viel Zeit kostet ein solches System wieder auf Vordermann zu bringen. Fortschritt ist schon in Ordnung, wenn Du zuhause gemütlich im Sessel sitzt und Zeit genug hast, das alles in Ordnung zu halten, aber an Bord, wo man unbedingt auf eine zuverlässige Anordnung angewiesen ist, gilt für mich nach wie vor die Devise, so kompliziert wie nötig und so einfach wie möglich. Ich denke, daß Benjamin da sicher der gleichen Meinung ist.
Solltest Du jetzt der Meinung sein, daß ich technikfeindlich bin, bin ich nicht. Mein letzter Job war Entwicklungsleiter für Hard/Software von Geldautomaten (lang ist's her) und für mich gilt auch noch immer "Murphy's Law: Wenn etwas kaputtgehen kann, dann geht es auch kaputt und zwar dann, wenn Du es am wenigsten gebrauchen kannst".
In diesem Sinne, treffe eine kluge Entscheidung, und viel Erfolg damit.
Gruss leguan
(Bernd Grossmann DL2SX
S.Y. OREXIS
z.Zt. Trinidad/Tobago)
Signatur www.sy-orexis.de |
Benjamin 

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 202 Nachricht senden | Erstellt am 14.02.2009 - 10:31 |  |
Hallo magus,
vielleicht noch einen kleinen Nachtrag. Ich denke ähnlich wie Leguan und würde ein solches Gerät für den Betrieb an Bord nicht anschaffen. Mit einem normalen KW-Empfänger bist du wahrscheinlich besser bedient. Auch die Sache mit einem AFU-Transceiver bei dem der Sender "totgelegt" wird würde ich mir sehr ernsthaft überlegen. Ein Icom IC718 oder etwas ähnliches ist ein solides Arbeitstier und wird dich unterwegs nicht enttäuschen. Obwohl du einen nicht benötigten Sender mitkaufen musst ist er unter 600 Euro in DL zu haben und damit günstiger als das von dir vorgeschlagene Gerät. Als Antenne kannst du das Achterstag mit einem Marinebalun verwenden. Das ist nicht ideal aber ein recht ordentlicher Kompromiss. Eine zwar auf Pactor (RTTY und Fax sind ähnlich) zugeschnitte Einführung für die Einstellungen am Gerät findest du auf meiner Webseite.
Es ehrt dich m.E., keinen Sender an Bord haben zu wollen ohne auch das notwendige Funkzeugnis zu haben. So ehrlich denken nicht alle. Ich habe hier im Forum durchaus erlebt, das man sich großzügig über solche Bestimmungen hinwegsetzt und mangelnde Kenntnisse selbstbewusst auf die untaugliche KW schiebt. Da bist du schon einen großen Schritt weiter. Trotzdem versuch dir Kenntnisse anzulesen und vor allem auf der KW hören, hören, hören...
Handbreit
Benjamin
Signatur www.sy-merger.de Segeln, Amateurfunk und Meer |
Bernd 

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 292 Nachricht senden | Erstellt am 15.02.2009 - 12:32 |  |
Benjamin schrieb
........
Es ehrt dich m.E., keinen Sender an Bord haben zu wollen ohne auch das notwendige Funkzeugnis zu haben. So ehrlich denken nicht alle. Ich habe hier im Forum durchaus erlebt, das man sich großzügig über solche Bestimmungen hinwegsetzt und mangelnde Kenntnisse selbstbewusst auf die untaugliche KW schiebt. Da bist du schon einen großen Schritt weiter. Trotzdem versuch dir Kenntnisse anzulesen und vor allem auf der KW hören, hören, hören...
Benjamin
|
Hallo Benjamin,
ich weiss Deine guten Ratschläge zum Thema Funk sehr zu schätzen, aber mit dem, was Du da geschrieben hast schiesst Du für meinen Geschmack über das Ziel hinaus.
Niemand muss, nur weil er kein Amateurfunkzeugnis hat, auf einen Tansceiver verzichten oder den Sendeteil stilllegen, er darf ihn nur nicht benutzen. Aus verschiedenen Gründen wäre ein solcher Verzicht auch töricht. Der wichtigste Grund, und das wiederhole ich als jemand, der sein ganzes Arbeitsleben lang Profifunk betrieben hat immer wieder: "Not kennt kein Gebot", das gilt auf allen Bändern und somit natürlich erst recht im Hobbyfunk. Wenn das Schiff einen Notfall hat oder an Bord jemand erkrankt darf Jedermann jede Möglichkeit nutzen, Hilfe zu erhalten. Jeder Berufspilot würde das akzeptieren, jeder Schiffsoffizier und sogar die Beamten der Netzagentur. Nur ausgerechnet bei Hobbyfunkern stelle ich hier wiederholt eine gewisse Verbohrtheit fest.
Stell Dir bitte vor, Du machst einen Rundflug in einem Kleinflugzeug und der Pilot fällt wegen Kreislaufzusammenbruch/Herzinfarkt etc. aus. Würdest Du nicht auch versuchen, Funkkontakt auf einer Flugfunkfrequenz herzustellen? Auch wenn das nicht viel nützt, wenn Du nicht fliegen kannst.
Ich als ehemaliger Fluglotse wäre der letzte, der Dir sagen würde "es ehrt Dich, dass Du trotz der Notlage das Mike nicht angefasst hast".
Ausserdem ist ja nicht auszuschliessen, dass an Bord mal ein Amateurfunker mitkommt, der dann das Gerät sehr wohl benutzen dürfte. Ist bei mir noch nicht passiert, ich habe von solchen Fällen aus dem Bekanntenkreis aber schon gehört.
Ein bischen weniger Aufgeregtheit der Amateurfunker in dieser Frage wäre nicht schlecht.
[Dieser Beitrag wurde am 15.02.2009 - 12:38 von Bernd aktualisiert]
Signatur Gruss
Bernd |
Benjamin 

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 202 Nachricht senden | Erstellt am 15.02.2009 - 15:46 |  |
Hallo Bernd,
ich kann deine Gedankengänge gut nachvollziehen und habe auch viel Verständnis dafür. Mir ist auch bekannt, dass du bei weitem nicht der Einzige bist der so denkt. Erwarte aber trotzdem bitte nicht von mir, dass ich hier öffentlich Dinge vertrete, die zumindest in D so nicht zulässig sind.
Ich bin Techniker und kein Jurist aber nach allem was man mir beigebracht ist es nicht zulässig eine Sendeanlage bereitzuhalten ohne das entsprechende Funkzeugnis zu besitzen. Dies ist keine spezielle Meinung "aufgeregter Amateurfunker" sondern ganz allgemein so. Auch wenn du ein UKW-Seefunkgerät an Bord hast brauchst du ein SRC oder ein anderes Zeugnis wie das BZ1. Darüber hinaus habe ich gelernt, dass auch die Hohe See kein rechtsfreier Raum ist und dort auf einem Schiff mit D-Flagge auch deutsches Recht gilt.
BTW: Ich habe selbst in NL erlebt, dass in einer Schleuse nach Schließen der Tore plötzlich die Wapo auftauchte. Es wurde auf jedem Schiff nach dem Skipper gefragt, der dann zunächst erst einmal Blasen durfte. Danach wurde, wenn man eine UKW-Antenne hatte auch nach der Frequenzzuteilung und dem Funkzeugnis gefragt. Führerscheine interessierten dagegen nicht. Nach meiner KW-Genehmigung wurde auch nicht gefragt. Dies war aber wohl auf meine relativ unauffällige Achterstagantenne zurückzuführen. Mit einer ins Auge stechenden Whip am Heck wäre das vermutlich anders gewesen.
Benjamin
[Dieser Beitrag wurde am 15.02.2009 - 15:54 von Benjamin aktualisiert]
Signatur www.sy-merger.de Segeln, Amateurfunk und Meer |
SOPHIE

Status: Offline Registriert seit: 10.03.2006 Beiträge: 65 Nachricht senden | Erstellt am 15.02.2009 - 23:18 |  |
Hallo Magus,
wir hatten mit dem DE 1103 jahrelang Wetterfax und RTTY-Wetterberichte des DWD empfangen, im gesamten Mittelmeer. Die verschiedenen Kurzwellen-Frequenzen hatten wir gespeichert, eine ging immer. Als Antenne benutzten wir meistens die eingebaute Teleskop-Antenne, gelegentlich die mitgelieferte Draht-Antenne, die wir lediglich an der Salondecke befestigt hatten. Der Schieberegler stand auf Fern-Empfang. Als Software benützen wir Jvcom.
Letzten Sommer haben wir uns einen Icom-Transceiver samt Antennen-Tuner an der Achterstag-Antenne und ein Pactor-Modem eingebaut und damit geht der Fax-Empfang deutlich besser. Das Bessere ist immer des Guten Feind. Allerdings haben wir inzwischen das Vorhersagegebiet des DWD verlassen und sehen uns jetzt die Faxe von Boston an.
Zum Funken und Empfangen mit einem Kurzwellen-Transceiver brauchst Du selbstverständlich keine Amateurfunk-Lizenz. Es genügt das alte kanariengelbe „Unbeschränkt gültige Funkzeugnis“, das wir besitzen, oder neuerdings das Long Range Certificate. Dann meldest Du Dich bei Sailmail an und kannst auch mitten im Atlantik Emails senden und empfangen und Gribfiles, geschriebene Wetterberichte, Mehrtages-Prognosen ausgewählter Punkte und vieles mehr. Auch hier ist eben das Bessere des Guten Feind.
SOPHIE.
Signatur |
Bernd 

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 292 Nachricht senden | Erstellt am 16.02.2009 - 17:26 |  |
Hallo Benjamin,
danke für Deine Antwort, auch für die PN.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass man ein Funkgerät nicht besitzen darf weil man das erforderliche Zeugnis zu dessen Bedienung nicht besitzt.
Bevor wir aber darüber spekulieren werde ich in den nächsten Tagen mal bei der Aussenstelle München der Netzagentur anrufen und mir dort eine verbindliche Antwort holen. Ich war dort viele Jahre Prüfer für Flugfunkzeugnisse.
Das Ergebnis werde ich dann hier berichten.
Mit den Polizeikontrollen wegen des UKW-Funks sollte man das nicht in einen Topf schmeissen. Hier greifen nationale Regelungen, in den Niederlanden z.B. auch in Bezug auf ATIS, was sonstwo niemanden interessiert (ausser natürlich Binnenschiffer). Auch in Deutschland hatten und haben wir ja noch heftige Diskussionen über die Verpflichtung des Skippers, ein SRC zu besitzen. Ich weiss aber nicht, ob man das mit Amateurfunk vergleichen kann. Du schreibst ja auch, dass sich die Beamten nicht für Dein Amateurfunkzeugnis interesiert haben.
Ich werde das also zu klären versuchen.
Signatur Gruss
Bernd |
magus 

Status: Offline Registriert seit: 25.05.2006 Beiträge: 22 Nachricht senden | Erstellt am 17.02.2009 - 22:04 |  |
Hallo und Danke an Alle, die netterweise ihren Senf dazugeben. Nicht dass Ihr denkt, ich hör nicht mehr zu!
Spannend ist ja erstmal, was Bernd herausbekommt bzgl. Legalität eines Transceivers ohne LRC o.ä.. Eingängig kommt es mir auch das Argument "Not kennt kein Gebot" vor.
Es kann ja auch sehr gut sein, dass ich die Hürde des LRC dann nehme, wenn ich erstmal eine Zeit lang nur zugehört habe. Bis dahin hab ich dann wahrscheinlich auch die anderen Dinge gelernt, die jetzt erstmal Priorität haben, wie der sichere Umgang mit meinem Sextanten und solch irdisches, nicht elektronisches Zeugs.
Was mir wirklich weiterhilft, sind Einschätzungen wie die von Leguan, von WINradio Abstand zu nehmen. Und noch viel besser sind die konkreten Empfehlungen von Benjamin mit Typenbezeichnung.
Bei dem Icom IC-718 beschreibt thiecom: "Etwas Schade, kein FM Betrieb für 10m Band ( z.B. Relaisbetrieb) möglich, dafür kann aber DSP nachgerüstet werden. "
hätte jemand die Zeit, mir kurz den Nachteil zu erläutern?
Relaisbetrieb ist ja wohl nur für ganz spezielle Anwendungen, oder nicht?
DSP=DigitalSignalProcessor?
Gehe ich richtig in der Annahme, dass ich dann den analogen Line-Eingang meines Rechners für RTTY via SeaTTY o.ä. nutze?
Wie gesagt, ich traue den symmetrischen Mini-Klinke Kabeln nicht wirklich, was Einstreuungen angeht, oder kann ich mich da locker machen?
Sophie schreibt von Pactor, auch so ein zukünftiger Traum, ist das IC-718 dazu in der Lage und geeignet, oder besser ein anderes?
Sorry für ne ganz blöde Frage: Kann ich denn mit solch einem Gerät auch normales Radio, also Dradio empfangen? Das brauch ich morgens zum Frühstück...
Danke Euch!
handbreit!
magus
Signatur wer glaubt etwas zu sein,
hat aufgehört etwas zu werden |