Schmetterling  Kaltblut
  

Status: Offline Registriert seit: 22.12.2006 Beiträge: 305 Nachricht senden | Erstellt am 30.12.2006 - 09:29 | |
appaloosa schrieb
ich denke pferde wissen normal was giftig ist und was nicht.
lg
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Das denke ich nicht, sorry wenn ich dir da widerspreche Heike. 
Ich würd dem Pferd keine Tanne anbieten, hatte mich mal darüber informiert und es soll nicht gesund sein.
Signatur "Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann." - Hans Kruppa |
Westerngirl30929  Warmblut
  

Status: Offline Registriert seit: 10.12.2005 Beiträge: 194 Nachricht senden | Erstellt am 02.01.2007 - 16:07 | |
Da ich eigentlich keine Wiese zum Grasen habe , gehe ich mit meinen Pferden immer vors Tor. Dort wächst im Sommer massig Gras und meine Pferde fressen nicht wahllos, sondern testen ersteinmal ist es fressbar oder nicht. Öfters wird dann auch mal etwas ausgespuckt.
Ich hatte früher in Ställen gearbeitet mit sehr grossen Weideflächen und aufeiner haben wir Herbstzeitlose gefunden, auf einer anderen Wiese den gelben Fingerhut, aber an keine dieser Pflanzen ist ein Pferd.
Ich würde sagen , bei einem gesunden Pferd , das genug anderes zu fressen hat wird es eine Gefahr, dass sie etwas giftiges ungeniessbares fressen eher nicht geben. denn in der natur müssen sie sich ja auch mit ihrem Instinkt vor "falschem " schützen
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Manuel  Shire Horse
   

Status: Offline Registriert seit: 29.10.2006 Beiträge: 826 Nachricht senden | Erstellt am 02.01.2007 - 16:38 | |
Für gewöhnlich wissen die Pferde schon, was giftig ist, und was nicht.
Schwierig wird es erst, wenn sie nicht mehr selektieren können, oder wollen (Beispielsweise bei sonst völlig abgegraster Koppel, oder im Vorbeigehen) oder und vor allem, wenn es irgendwie verändert ist.
Herbstzeitlose macht Heu beispielsweise minderwertig bis gefährlich. Pferde würden niemals Herbstzeitlose fressen, wenn sie frisch ist. Im Heu wird sie allerdings nicht mehr bemerkt, obwohl das Colchizin immernoch vorhanden ist.
Auch Eibe und Thuja (Lebensbaum) werden in der Regel eigendlich nicht angefasst.
Bei mir ist es so, daß ich Giftpflanzen erkenne, wenn ich sie sehe, und dann vermeide. Wenn ich welche auf der Koppel stehen habe, dann teste ich, ob sie gefressen werden, oder nicht. Wenn sie nicht gefressen werden, stelle ich meine Pferde darauf ohne mir weiter Gedanken zu machen (das war bisher IMMER so).
Ich habe ehrlich gesagt auch noch keine Giftpflanze gefunden, die von meinen Pferden genommen wurde. Das und die Tatsache, daß teilweise für die toxische Wirkung doch erhebliche Mengen aufgenommen werden müssten (Das ist oft mehr, als überhaupt von der Pflanze da ist), lässt mich da auch ruhig schlafen.
Die letzte Vergiftung, von der was gehört habe, war Kirschen im Übermaß. Das kann, falls die Kerne zerbissen werden, genau wie bei Pflaumen zu einer Blausäurevergiftung führen. Aber auch da sind die Mengen, die aufgenommen werden müssen, enorm.
Übrigens sind auch Zwiebeln für unsere Haustiere giftig. Pferde und besonders Hunde können sich daran vergiften, wenn sie in Brot oder anderen "menschlichen" Speisen verdeckt sind. Sie führen zu Blutarmut, und sollten deshalb möglichst nicht, oder nicht zuviel gefüttert werden.
Gruß
Manuel
Signatur Kämpfe gegen die Trübungen des Schicksals, denn alle Freude dieser Welt glänzt in den Augen der Pferde, wenn sie mit dir sprechen.
Meine kleine Vermittlungshomepage: www.beistellpferd.de.vu |
Manuel  Shire Horse
   

Status: Offline Registriert seit: 29.10.2006 Beiträge: 826 Nachricht senden | Erstellt am 02.01.2007 - 19:06 | |
Tannen- und Fichtennadeln enthalten ätherische Öle, die unter Umständen Allergien auslösen können oder, wenn größere Mengen verfüttert werden, auch Darmprobleme auslösen können.
Ich denke aber, wer seinen Weihnachtsbaum auf der Koppel zum Abschuss frei gibt, oder wer mal ein paar Zweige zum Knabbern in die Box hängt, der geht kein Risiko ein, wenn er auch zumindest auf Auffälligkeiten ein wenig achten sollte.
Ich denke, die Pferde nehmen immer nur ein paar Zweige zwischendurch und mampfen nicht gleich den ganzen Baum auf. Hat man so einen Vielfraß, sollte man es etwas knapper dosieren.
FAZIT:
In Maßen eine willkommene Abwechslung.
Gruß
Manuel
Signatur Kämpfe gegen die Trübungen des Schicksals, denn alle Freude dieser Welt glänzt in den Augen der Pferde, wenn sie mit dir sprechen.
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