TaliaBevon unregistriert
| Erstellt am 08.05.2006 - 22:05 | |
Name: Talia Lea Bevon
Alter: 15
Familie:
Vater: Hardo Bevon Malean, 45, Zauberer, großer Importeur von Zaubertrankzutaten
Beziehung zum Vater: Talia kann nicht behaupten jemals ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater gehabt zu haben, der 99% ihrer Kindheit verpasst hat, doch auf eine verquere Weise liebt sie ihn doch und er hat – zumindest finanziell – immer gut für sie gesorgt.
Mutter:Mary-Anne Bevon, 40, Hexe und Marketingleiterin der Firma ihres Mannes
Beziehung zur Mutter: Talia hatte immer das Gefühl, dass sich ihre Mutter doch bemühte für ihre Tochter ein wenig da zu sein und ihr das Gefühl zu geben, geliebt zu werden, doch das fiel der Frau immer sichtlich schwer, die sich eigentlich nie ein Kind gewünscht hatte und sich lieber um die Karriere kümmern wollte. Für Mary-Anne war ihre Tochter ein Klotz am Bein und so sehr sie sich auch bemühte – ganz verzeihen konnte sie ihr nicht.
Klasse: 5
Haus: Gryffindor
Haare: Talia hat längere Dunkelblonde Haare, die in feinen Locken das schmale, noch recht junge Gesicht umrahmen. Die Haare fallen etwa bis zu zwei Handbreiten über ihre Schultern.
Augenfarbe: Blau
Körper/Statur: Talia ist mit 1,67 nicht besonders groß und ihre Statur lässt sich als normal beschreiben. Sie kann nicht von sich behaupten schon besonders viele weibliche Rundungen zu besitzen.
Besonderheiten: Talia hält sich selbst für einen einfachen durchschnittlichen Mensch, wenn so etwas denn in der Zaubererwelt möglich ist.
Charakter:
Als Talia jünger war, war sie naiv und gutgläubig und hat daher alles geglaubt, was man ihr erzählt hat. Sie hat allerdings immer nur nach dem gehandelt, was sie für das Beste hielt, auch wenn das in der Realität nie wirklich dem Besten entsprochen hat, was sie jedoch meistens erst viel zu spät gemerkt hat. Mit den Jahren wurde sie jedoch vorsichtiger und reifer und hat nun ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein entwickelt, das sie sich vor allem in den letzten Jahren auf Hogwarts angeeignet hat. Eigentlich ist Talia ein liebevoller Mensch, der schon immer viel Zuneigung brauchte, jedoch kommt immer mal wieder in ihr die Zicke auf – das Kind, das schmollt, wenn es nicht das bekommt, was sie will.
Talia hat klare Vorstellungen von ihrem Leben und wie es eigentlich laufen sollte, weshalb sie Dinge oftmals verwirren, wenn sie dann nicht so laufen, wie sie es eigentlich tun sollten. Sie denkt lange und ausführlich über etwas nach, bevor sie es wirklich tut, da sie ein gebranntes Kind ist, was überstürzte Handlungen angeht, da sie deswegen mehr als einmal in der Patsche gesessen hatte. Sie versucht immer das Beste für ihre Freunde zu schaffen, auch wenn das mehr als einmal nach hinten losgegangen ist. Talia ist ein mehr als hibbeliger Mensch, der kaum eine Minute stillsitzen kann. Sie muss immer etwas tun und muss in Bewegung sein, weswegen sie den Meisten auch direkt auffällt, auch wenn ihr selbst das wohl nicht ganz so klar ist, wie es ihr eventuell sein sollte. Talia versucht immer das Beste aus einer Situation zu machen, auch wenn sie selbst für sich meistens nicht weiß, was genau das beste für sie in der auftretenden Situation ist. Sie versucht möglichst alles mit Humor zu nehmen und läuft damit immer öfter gegen eine Wand, da ihr Humor in vielen Fällen nicht ganz so gut ankommt. Sie verdrängt mit dummen Witzen ihre eigenen Gefühle, vor denen sie schon seit Jahren Angst hat. Man könnte meinen sie sei in den Jahren abgestumpft, aber sie blieb immer ruhig und klammerte sich nur umso mehr an die Menschen, die sie um sich hatte. Sie will nicht unbedingt immer im Mittelpunkt stehen, aber sie kann auch nicht leugnen, dass es sie wurmt, wenn sie es mal nicht tut, was sie jedoch nie zugeben würde. Auf andere Menschen könnte sie zeitweilen den Eindruck machen sie sei gelangweilt von Dingen, die um sie herumgeschehen, da sie sich nicht wirklich gleichzeitig auf mehrere Dinge konzentrieren kann, sodass sie öfter mal recht abwesend scheint, wenn sie gerade an andere Sachen denkt.
Stärken:
Talia begann mit 6 Jahren mit Tanzunterricht, sodass sie bewandert ist in Standard und lateinamerikanischen Tänzen, die sie mit viel Freude – auch gerne vor Publikum – vorführt. Sie sieht Tanzen selbst als eine ihrer Stärken, weil auch das ihr Selbstbewusstsein mehr als ein bisschen gestärkt hat, weil sie durch das Tanzen das Gefühl bekam endlich etwas wirklich gut zu können.
Eine ihrer weiteren Stärken ist Geschichte der Zauberei. Kaum einer mag dem zappeligen Mädchen glauben, dass sie wirklich viel Talent für dieses doch recht trockene Fach besaß und doch besitzt die Schülerin ein beinahe photographisches Gedächtnis, wenn es um Zahlen und Daten geht, das den meisten nur der Atem stockt, wenn sie Telefonnummern herunterleiert, die sie zufällig mal vor ein paar Jahren aufgeschnappt hatte. Talia ist beinahe wie ein wandelndes Telefonbuch, da es nur sehr selten vorkommt, dass das Mädchen mal eine Telefonnummer vergisst.
Schwächen:
Im Gegensatz zur Geschichte der Zauberei scheint sie sich für kein anderes Fach begeistern zu können. In jedem anderen Fach schafft sie es kaum sich konzentrieren zu können und so gleiten ihre Gedanken immer wieder zu dem schönen Sommertag ab, anstatt sich auf Verwandlungen zu konzentrieren oder den Trank richtig zu brauen.
Sie hat keinerlei Geduld und eigentlich alles, was andere tun geht ihr mindestens eine Ecke zu langsam, sodass sie deswegen öfters hektisch wird und auch manchmal übellaunig, auch wenn sie es gar nicht böse meint, wenn sie jemanden anpflaumt, weil dieser zu langsam vor ihr her geht.
Sie hat unheimliche Angst vor Motten und anderen Tieren, die fliegen können und dabei summen. Es ist bisher nicht nur einmal passiert,dass sie kreischend vor einer Wespe davon gelaufen ist.
Vorlieben:
Mit allem, was warm, freundlich und hell ist kann man Talia einen Gefallen tun. Sie hat eine besondere Vorliebe für Sonnenaufgänge entwickelt, seitdem sie nachts nicht mehr wirklich gut schläft, da sie mit den Betten von Hogwarts einfach noch nie umgehen konnte und es auch nicht gewöhnt ist mit mehreren in ein und demselben Zimmer zu schlafen.
In diesem Sinne hat Talia auch einen besonderen Bezug zu der Sommerkleidung, bei der es auch mal vorkommt, dass sie diese noch im Herbst trägt, oder schon im frühen Frühling, der eigentlich noch viel zu kalt ist um beispielsweise in einem Sommerkleid herum zu laufen. Sie liebt einfach die warmen Farben von Orange bis rot und gelb, die ihren Körper umschmeicheln.
Sie liebt ausgedehnte Spaziergänge und lange Gespräche – wobei sie meistens eher spricht, als zuhört – mit Leuten, die sie schon etwas kennt, da sie bei Fremden doch ein kleines bisschen vorsichtig ist.
Abneigungen:
Wenn es etwas gibt, was Talia gar nicht leiden kann, dann ist es Stille – vorallem, wenn jemand im Zimmer ist und dann nichts sagt, weil das für sie eine Stille ist, die ihr förmlich auf den Ohren drückt. Sie ist viel zu ungeduldig um darauf zu warten, dass jemand den Anfang in einer peinlichen Stille macht, sodass das in den meisten Fällen eher nach hinten losgeht und ihr Gesprächspartner das Weite sucht.
Sie kann keine Tiere leiden und besitzt aus diesem Grund auch kein Haustier – nichtmal eine Posteule, weil sie einfach kein Händchen für diese Tiere hat und ständig mit ihnen in Streit gerät. Ihre Abneigung geht mittlerweile so weit, dass sie einen großen Bogen um jede Art von Tier macht und sich dann mit der Ausrede „Allergie“ davonstiehlt, selbst wenn Talia eigentlich nie besonders allergisch war – genau genommen bisher auf gar nichts wirklich allergisch reagiert hatte.
Was sie auch nicht leiden kann ist Kälte, da sie das Warme und Angenehme liebt und nicht die Kälte, die doch desöfteren im Winter auftritt. Aus diesem Grund kann sie sich nie besonders auf den Winter freuen, da es da immer kalt ist und sie nicht ihre heißgeliebten Sommerkleider anziehen kann ohne sich eine deftige Erkältung zu holen.
Vorgeschichte:
Talia ist spät in der Nacht mitten im Winter geboren, fast zeitgleich, als der erste Schnee vor den Toren von St. Mungos auf die Straße fiel, doch das fiel damals natürlich niemandem auf, da die Verwandtschaft damit beschäftigt war die Eltern überschwänglich wegen des ersten Kindes zu beglückwünschen. Weitere Kinder würden nicht kommen, dafür waren beide Eltern zu beschäftigt. 2 Monate später wurde sie auf den Namen Talia Lea Bevon getauft. Der kroatische Vater bestand auf den ersten Namen, die Mutter auf die anderen beiden. Die ersten 3 Monate kümmerte sich die Mutter liebevoll um das Neugeborene, danach wurde sie zu einem Kindermädchen abgeschoben, da beide Eltern berufstätig waren und schon die nächste Geschäftsreise anstand.
Das Kindermädchen nun aber kümmerte sich sehr liebevoll um das kleine Mädchen, das sie liebevoll „Lia“ nannte, selnst wenn das Kind ganze Nächte durchschrie. Nur die Mutter in den fernen Ländern hörte das Kind nicht und es schien zum Trotz weiterzuschreien. Schnell wuchs das Mädchen heran und zeigte schon bald das erwartete Talent zur Zauberei, auch wenn es nur Andeutungen waren. Das Kindermädchen sah die ersten Schritte des Kindes, hörte die ersten Worte und schrieb alles an die Eltern die damit vor den anderen Geschäftsleuten angaben. Das erste Weihnachten und kurz darauf der erste Geburtstag feierten die Eltern fern von ihrer kleinen Tochter. Als die Eltern das erste Mal heim kamen schrie das Kind fürchterlich auf Grund dieser „Fremden“, was die Mutter sehr verwirrte.
Sie beschlossen das Kindermädchen wegzuschicken in der festen Überzeugung diese würde das Kind nicht anständig behandeln. Doch das machte alles nur noch schlimmer, sodass die Frau bald zurückgeholt wurde. Zu ihrem zweiten Geburtstag bekam Talia teuren Schmuck, mehr zur Freude ihrer Eltern, die das Kind, das damit nichts anzufangen wusste, herausputzten und sie wie ein neues Schoßtierchen der Verwandtschaft präsentierten. Zum 3. Geburtstag bekam das Mädchen teure Kleidung, auch damit wusste es nichts anzufangen. Immer wieder überreichten ihr Dienstboten die Geschenke, was das Mädchen sich eigentlich wünschte, bekam sie nie – ihre Eltern.
Mit jedem Jahr, dass sie älter wurde, gewöhnte sie sich daran. Sie hegte eine Beziehung zu der Amme die man beinahe als Mutter-Kind-Beziehung sehen konnte. So brachte auch das Kindermädchen das junge Mädchen zu ihrem ersten Schultag, machte Hausaufgaben mit ihr und kümmerte sich um alles, was das Kind brauchte.
Die Jahre verstrichen und Talia wurde älter. Bald hörte sie auf nach ihren Eltern zu fragen und schien sich ihrem 'Schicksal' zu ergeben. Sie ließ sich beschenken und genoss ihr Leben, auch wenn sie wusste, dass ihre Eltern ihr irgendwo tief in ihrem Innern doch fehlten. Aber sie merkte schnell, dass man eben nehmen musste, was man bekommt.
Erst, als ihre Amme dem Alter erlag wurde Talia etwas stiller und lebte eine Weile zurück gezogen, bis mit 11 der Brief von Hogwarts per Eule bei ihr ankam. Seit sie alleine in dem Haus mit den Dienstboten ohne Amme lebte zuckte sie jedes Mal zusammen, wenn eine Eule zum Haus kam, aber diesmal war es für sie eine gute Nachricht, da sie endlich aus dem Haus raus konnte, das soviele Erinnerungen in ihr auslöste.
So ließ sie sich am 1. September den Koffer zum Hogwartsexpress tragen und setzte sich in den roten Express, der ihr irgendwie wie die Erlösung aus der „gemeinen“ Welt vorkam. Wie ein Hintertürchen zu einem schöneren Leben, auch wenn sie nicht behaupten konnte, dass es ihr je schlecht ergangen war.
Die Fahrt nach Hogwarts kam ihr vor, wie eine Ewigkeit, da sie es nicht erwarten konnte ihr neues 'Zuhause' endlich zu sehen, das schließlich all ihre Erwartungen mehr als übertraf, sodass alles – was sie zurück gelassen hatte – wie vergessen schien, wenn sie auch immernoch an ihre Amme dachte, die ihr sehr fehlte.
Es dauerte nicht lange und Talia lebte sich in dem großen Schloss ein, auch wenn sie sich mehr als einmal verlief, da sie sich nie auf den Weg konzentrieren konnte, wo doch die Wände und die Bilder tausendmal interessanter waren.
Es kümmerte sie nicht weiter, dass ihre Eltern ihr immernoch nur zum Geburtstag Karten schickten, da sie es gewöhnt war und auch wenn sie in den Sommerferien nach Hause kam, dann war sie meistens alleine und das fand sie auch gut so.
In den letzten 5 jahren hat sie sich mehr als gut eingelebt und sieht Hogwarts als ihr erstes richtiges Zuhause an und sie mag sich jetzt noch gar nicht vorstellen, wie es einmal sein wird, wenn sie die Schule hinter sich gebracht hat. Aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit.
Avaperson: Rachel Hurd Wood
Kesselkuchen
[Dieser Beitrag wurde am 08.05.2006 - 22:06 von TaliaBevon aktualisiert]
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