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Adolphe ...
Zweig
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...   Erstellt am 09.11.2005 - 20:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich habe in meinem Bücherschrank ein kleines Taschenbuch aus dem Jahre 1812 wiederentdeckt, dessen Besitz ich irgendwie vergessen hatte.
Hinten in dem Buch sind einige Tanztouren abgebildet bzw. erklärt.
Neben mir bekannten Sachen wie Ecossaisen und Quadrillen sind auch Tanzschritte für sogennante "Douze" abgebildet. Diese Abbildungen sehen wie ein Strickmuster aus, aber nicht wie ein zivilisierter Tanz.
Was ist "Douze" ? Nach welchem Rhytmus wird sowas getanzt?





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Der Schein trügt..........

Katja ...
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...   Erstellt am 09.11.2005 - 22:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich habe den Begriff schon einmal gehört oder gelesen- ich glaube das bezieht sich auf die französische Zahl für 12.
Diese Tänze sind für die eigentlich recht ungewöhnliche Zahl von 12 Tänzern (6 Weibchen,6 Männchen!)- sonst sind es eher 4 oder 8.

Könntest Du mir das Buch einmal durch kopieren und die Kopien zu schicken?
Dafür entwirre ich dann auch das Strickmuster und bringe Dir die Tänze bei!:-)))





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Alessandra 
Ast
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...   Erstellt am 15.11.2005 - 17:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@ Katja - ich hab derzeit grad mal wieder meine "Alsaciens"-Phase, d.h. ich hänge mal wieder den schönen Elsässer Branlen nach.
Hast Du grad eine Idee, ob die für Empire auch tanzbar wären?

Die bekanntesten sind vermutlich Régine, Schwärzbrün-Maidala, Hilf o Himmel (kann auch als Courante getanzt werden) und natürlich die "Alouette"





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Katja ...
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...   Erstellt am 16.11.2005 - 20:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nein,tut mir leid- so sehr ich ebenfalls Branlen schätze,sie sind im Empire leider vollkommen aus der Mode geraten..........ich fürchte das die meisten Menschen den Tanz noch nicht einmal mehr kannten.

Einige höfische Tänze (die bekanntesten,aber "abgespeckt" und vereinfacht- bei Hofe) gab es noch und wieder, und daneben Quadrillen.
Aber nicht wie oft angenommen und gerne verwendet (da es Literatur darüber gibt) die von Playford,die sind zu "unserer" Zeit an die 150 Jahre alt.
Grundlage unserer Quadrillen waren sie schon,aber sie wurden viel komplizierter und schneller........auch andere Musik wurde dafür komponiert,die STücke waren bekannt wie Schlager-sind aber nicht mehr erhalten.

Es gibt einen Tanz da kam in der Musik Hühnergackern vor (nein,das waren nicht die Tänzerinnen!)-aber niemand hat eine Ahnung wie man sich da vor zu stellen hat!





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Justine_de_Farinot ...
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...   Erstellt am 16.11.2005 - 20:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Katja, mach mir doch noch mal den Gockel!

Interessant, also gar nicht so einfach mit den Tänzen





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Alessandra 
Ast
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...   Erstellt am 17.11.2005 - 09:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@ Katja

Eigentlich schade, wobei wenn man sich's überlegt, auch in der heutigen Zeit werden ja immer wieder "neue" Branles erfunden, eine branle coupée ist ja nicht weiter schwierig à crée... (Pardon, ich hab grad den Knoten in den Fingern beim Wort Kre-Ieren. Kreation - kein Problem, aber das Verb davon?)

Apropos - in meinem Lieblingsmusikladen hatte letztens eine sehr gute CD mit Quadrillen über Quadrillen... Müsste aber nochmals nachgucken gehen, was und von wem die genau war





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Katja ...
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...   Erstellt am 17.11.2005 - 18:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Tina- Dir mache ich den Gockel doch gerne!Bah,was hast Du über mich gelacht,ich bin nun Mal nicht gut als Mann beim Tanzen!
Oder sind Frauen doch die besseren Männer?

Ja,Tanzgeschichte ist ein ziemlich komplexes Thema und eng mit Kulturgeschichte verbunden.
Wußtet ihr zum Beispiel das Ludwig der 14. der "Sonnenkönig" genannt wurde weil er in einem Ballett die Rolle der Sonne getanzt hat?

Alessandra würdest Du bitte auf jeden Fall nach der CD gucken wenn Du Zeit hast,ja?
Klingt sehr interessant!





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Justine_de_Farinot ...
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...   Erstellt am 17.11.2005 - 19:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mais oui, Comtesse..."Der König tanzt", vielleicht nicht die gerade die korrekteste Verfilmung zu Louis XIV., aber eine sehr ansprechend ästhetische
Ach ja, das Ballett *seufz*





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Elisabeth 
Ast
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...   Erstellt am 18.11.2005 - 15:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


im Radio wurde gerade berichtet ,daß einer der Lieblingtänze Casanovas der " Fandango " gewesen wäre-
Was ist Fandango für ein Tanz ?






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der Unterschied zwischen Einbildung und Bildung besteht in Anstrengung und darin , daß man sich die Finger schmutzig macht .....

Katja ...
Administrator
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...   Erstellt am 18.11.2005 - 17:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fandango ist ein spanischer Tanz- sehr ähnlich dem Famenco.
Der Unterschied besteht nur darin das beim Flamenco die Rolle des Mannes und der Frau relativ gleichberechtigt ist (man sagt vom Flamenco das er "der horizontale Ausdruck eines vertikalen Gedankens" ist ;-)))) und beim Fandango das Werben des Mannes im Vordergrund steht.

Paßt also optimal zu unserem Freund Casanova-er machte doch nur zu gern "den Gockel"!
Nicht lachen Tina!;-)))





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