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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 13.02.2007 - 09:26 |  |
Alternative Süßungsmittel
Honig, Dicksäfte, Sirupe
Der Zuckerverbrauch der Deutschen liegt bei etwa 100 g am Tag (ca. 20 Teelöffel). Diese Menge ist gesundheitlich nicht bedenklich. Wirklich besorgniserregend ist der große Anteil an verstecktem Zucker wie z. B. in Tomatenketchup (25%). Ihn sieht man nicht und nimmt daher leicht viel zu viel Zucker zu sich.
Eine ganze Menge Zucker sparen lässt sich mit alternativen Süßungsmitteln. Der Hauptgrund: Ihre Süßkraft ist viel stärker als die von normalem Haushaltszucker, man braucht also deutlich geringere Mengen. Zucker enthalten sie allerdings auch. Viele Verbraucher wissen nicht, dass in alternativen Süßungsmitteln zwischen 60 und 85% Zucker stecken! Deshalb sollte auch mit ihnen sparsam umgegangen werden - auch sie können Karies fördern und sind natürlich für Diabetiker nicht geeignet.
Für Menschen hingegen, die eine Zuckerunverträglichkeit haben, sind alternative Süßungsmittel eine echte Bereicherung. Das liegt zum einen daran, dass der Fruchtzucker häufig besser vertragen wird als der Traubenzucker. Und natürlich zahlt sich auch der Vorteil aus, dass eine geringe Menge zum Süßen schon ausreicht.
Wichtig allerdings: Je nach Ursprung der Unverträglichkeit (z.B. Candida-Pilz; Reizdarm; Fructoseunverträglichkeit) werden nicht alle alternativen Süßungsmittel gleich gut vertragen. Dementsprechend sollte die Auswahl getroffen werden.
Beachten sollte man, dass alle alternativen Süßungsmittel einen ausgeprägten Eigengeschmack haben im Gegensatz zum "normalen" Haushaltszucker, der den Eigengeschmack der Speisen verstärkt.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 13.02.2007 - 09:28 |  |
Alternative Süßungsmittel
Honig
Honig war viele Jahrhunderte lang das wichtigste Süßungsmittel überhaupt. Heute hat Deutschland den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch weltweit. Honig enthält 24 Zuckerarten und eine verblüffende Vielfalt an Inhaltsstoffen, z. B. Enzyme und Hemmstoffe (Inhibine). Inwieweit er eine gesundheitsfördernde Wirkung hat, ist umstritten. Kritische Betrachter weisen darauf hin, dass die Menge dieser Stoffe kaum eine Bedeutung für die menschliche Ernährung haben kann.
Dicksäfte
Dicksäfte, z.B. aus Apfel oder Birne, bestehen bis zu 85% aus fruchteigenem Zucker, vor allem Fruchtzucker. Sie sind eingekochte Fruchtkonzentrate mit einem hohen Anteil an Mineralien (Kalium, Kalzium, Magnesium). Der Geschmack wird durch die Fruchtsäuren bestimmt. Die Süßkraft ist nur ungefähr halb so stark wie die von Zucker. Gebäck, das mit Dicksäften hergestellt wurde, hat einen fruchtigen Geschmack, aber eine festere Konsistenz als Gebäck mit Zucker.
Besonders als Süßungsmittel geschätzt wird der Agavendicksaft. Er hat weniger Kalorien als Haushaltszucker, dabei ist seine Süßkraft aber genauso stark. Er besitzt einen hohen Fruchtzuckeranteil, ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen und enthält Saponine, welche sich günstig auf den Cholesterinspiegel auswirken. Versuchen Sie doch einmal, Ihren Hefeteig mit Agavendicksaft anzusetzen - er wird besonders fein!
Sirupe
Sirupe werden gern als Brotaufstrich, zum Süßen oder zum Backen verwendet. Es gibt verschiedene Sorten, Rübensirup zum Beispiel ist eingedickter Rübensaft. Er besteht zu 62% aus Zuckerstoffen und hat nur 256 Kcal pro 100 g. Er ist reich an Mineralstoffen, besonders an Eisen. Rübensirup findet in der Industrie viel Verwendung, z.B. beim Brot, in der Pharmazie (Hustensaft) oder auch bei der Herstellung von Süßigkeiten.
Ahornsirup wird, vorwiegend in Kanada und den USA, aus dem Saft des Ahornbaumes durch Eindickung gewonnen. 40-50 l Ahornsaft ergeben nur 1 Liter Sirup. Es gibt je nach Geschmack und Süßkraft unterschiedliche Handelsklassen, bei uns ist die milde Klasse A beliebt. Der Zuckergehalt von Ahornsirup liegt bei 67%. Ahornsirup besitzt mehr Inhaltsstoffe als Honig und ist weniger kalorienreich (266 kcal / 100 g).
Wer Ahornsirup zum Süßen nimmt, kommt mit der halben Süßmenge aus (z.B. 1 Teelöffel Ahornsirup ersetzt 2 Teelöffel Zucker). Beim Backen ersetzen 75 ml Sirup 2 EL Flüssigkeit, d.h., Flüssigkeit, die eventuell im Rezept angegeben ist (z.B. Milch oder Wasser), muss reduziert werden. Ein Klassiker ist Pfannkuchen mit Ahornsirup, auch in Salatdressings schmeckt er sehr gut.
Dattelsirup war schon im alten Orient ein wichtiges Süßungsmittel. Für seine Herstellung werden frische Datteln in Wasser eingeweicht und die Kerne durch Zentrifugieren entfernt. Das Fruchtfleisch wird anschließend gepresst und der Saft zu Sirup eingekocht. Dattelsirup eignet sich zum Süßen von heißen und kalten Getränken, zum Backen und für Desserts.
Es gibt ihn bei uns nur aus kontrolliert ökologischem Anbau zu kaufen. Er enthält 66-70% Zucker und liefert 265 Kcal pro 100 g. In Verbindung mit Sesam schmeckt Dattelsirup besonders gut.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 13.02.2007 - 09:29 |  |
Alternative Süßungsmittel
Süße Speisen sind unbestritten sehr verlockend und das nicht nur für Kinder. Auch Erwachsene lieben das süße Finale am Ende eines Menüs. Doch für die süße Würze der Köstlichkeiten muss nicht ausschließlich Zucker verwendet werden. Eine starke Süßkraft haben auch Honig, Dicksäfte oder Sirupe. Mit diesen alternativen Süßungsmitteln lassen sich nicht nur feine Desserts und Kuchen zubereiten, man kann dabei auch noch jede Menge Zucker sparen.
Infos zu Alternativen Süßungsmitteln und eine kleine süße Reiskunde:
Auch alternative Süßungsmittel sollten nicht im Übermaß genossen werden, sie stellen jedoch eine gesündere Alternative zum Zucker dar.
Alternative Süßungsmittel wie Honig, Dicksäfte und Sirupe haben einen Eigengeschmack und etwas unterschiedliche Süßkraft. Dies muss beim Kochen berücksichtigt werden.
Die Sortenauswahl an Reis ist immens. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Rund-, Mittel- und Langkornreis. Für die Farbe des Reises ist der Ausmahlungsgrad und die Politu, sowie der Reifegrad des Getreides verantwortlich. Unterschieden wird grundsätzlich auch in nicht klebende und Klebereis-Sorten.
In Europa kennen wir süßen Reis hauptsächlich als in Milch gekochten Rundkornreis. Rundkornreis klebt leicht und hat ein schwaches Aroma. Milchreis wird in kochende Milch (Flüssigkeit) gegeben und quillt dann bei reduzierter Hitze mehr oder weniger aus. Ist der Reis gekocht, lässt er sich auf ganz verschiede Art und Weise verzehren, z.B. warm oder kalt, gestürzt, als Auflauf oder sogar als Kuchen.
Milchreis nimmt sehr viel Flüssigkeit auf. Man rechnet ca. 500 ml Milch auf 100 g Reis.
Vor dem Kochen von Milchreis empfiehlt es sich, den Topf mit kaltem Wasser auszuschwenken, das Wasser abzuschütten, aber nicht abzutrocknen. So kann die Milch nicht so leicht anbrennen. Ein weitere Trick ist, ein kleines Stückchen Butter in der Milch mitzukochen.
Der Milchreis wird besonders aromatisch, wenn man ein Stück Zitronenschale oder eine Zimtstange mit dem Reis mitkocht.
Zu süßen Reisgerichten schmecken besonders gut Früchte und Kompotts.
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