Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Acuma
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...   Erstellt am 28.06.2006 - 20:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Auf einmal grinste Acuma leicht frech, während er noch auf das Meer hinaussah. Der Regenschauer hatte nachgelassen, nur vereinzelt tröpfelten noch einige durchsichtige Perlen auf sie hernieder. Sein Haar klebte ihm nass an seinem Gesicht und er strich es mit einigen Bewegungen der Finger aus dem Gesicht, dann wandte er sich wieder Evaliia hinzu. Ihm war irgendwie seltsam klar geworden, dass er sich albern verhielt und sich viel zu viele Gedanken machte. Aber vielleicht tat er es, weil er sich sonst zu wenig Gedanken machte. Und Evaliia hatte es geschafft, eine Seite von ihm zu öffnen, die er vielleicht gar nicht geöffnet haben wollte.
»Ihr ... eh .. du hast mich durchschaut. Und ich schalte mich einen Narr. Statt das ich den Augenblick weiterhin mit dir geniesse - und glaube mir, ich habe ihn sehr genossen und geniesse ihn mit jedem Wimpernschlag mehr - stattdessen denke ich viel zu viel nach. Aber vielleicht ist es genau das, was ich einmal tun sollte. Nicht, dass ich mich oberflächlich nennen würde, aber ... naja ...« Er lachte. »Ich weiss auch nicht. Es ist seltsam alles ... irgendwie ... «

Und dann nahm er ihre beiden Hände in die seinen und schenkte ihr nun wieder ein so warmes Lächeln, welches auch seine Augen erreichte und blickte sie einfach nur an. »Ich rede nur von mir. Was geht in deinem schönen Kopf vor?«
Die Distanz zwischen ihnen war verschwunden.
»Und ja, wir tragen alle unsere Fesseln und das du ein mutiger Mensch bist, das habe ich wahrlich erkannt und das fasziniert mich an dir!«




Evaliia 
Frau eines dakischen
Stammesfürsten
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...   Erstellt am 04.07.2006 - 22:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


„Ich bin nur mutig, weil ich es sein muss. Lieber wäre mir mich manchmal zu verkriechen und allen Widrigkeiten zu entfliehen. Verzeih, wenn ich das in der Maske der Samijra getan habe. Ich könnte nicht wissen, dass ich hier einst mit dir stehen würde.“ sagte sie und erwiderte sein Lächeln sanft. Evaliia vermochte nicht genau zu sagen, welcher Art ihre Verbindung zu dem Gladiatoren war, doch war sie froh ihn kennen gelernt zu haben und in seiner Gegenwart sein zu können. Seine Ehrlichkeit, so aufrichtig und ursprünglich tat ihrer Seele gut. Sie wusste nicht, was mit ihnen beiden geschehen würde, wahrscheinlich würde sie Mediterranea verlassen und Acuma nie wieder sehen. Es freute die Fürstin, dass auch Acuma erkannt hatte, dass es hier galt den Moment zu leben und auszukosten, denn ihre Zeit schwand stetig dahin. „Trotzdem hab Dank für das Kompliment...“ fügte sie leicht grinsend hinzu.

Erst jetzt fiel ihr auf, dass es dunkler geworden war und ihr wurde bewusst, dass die Nacht im Begriff war den Tag langsam aber sicher zu vertreiben. Zwar würde es noch lange hell bleiben, wie immer um diese Jahreszeit, doch langsam schlich das Dämmerlicht über das Meer auf die Insel zu. Die Luft war – gegen alle Erwartungen – recht schwül geworden nach dem erfrischenden Regenguss. Abend, ah, verflucht, langsam musste sie zurück. Vielleicht konnte sie die Wogen der Aufregung, die bei ihrer schieren Flucht entstanden waren, noch etwas glätten bevor Salvian eintreffen würde.

In ihre Miene schlich sich bedauern. „Langsam muss ich zurück. Der Tag neigt sich langsam dem Ende zu und ich werde erwartet...“ versuchte sie sacht zu erklären.





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"Du gleichst dem Geist, den du begreifst!"
(Alles, was in *...* steht, sagt sie auf Dakisch/Rumänisch!)

Acuma
unregistriert

...   Erstellt am 05.07.2006 - 21:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


»Wir haben alle mehr oder weniger unsere ganz speziellen Masken ...« erwiderte er daraufhin, auch um ihr zu zeigen, dass er ihr nicht böse war.

Acuma blickte Evaliia an und teilte mit ihr das Bedauern, auch wenn er versuchte, es nicht so offen zu zeigen. Er konnte sich denken, daß sie gewisse Verpflichtungen hatte. Und er eigentlich auch, denn er musste sich in der Arena melden.
Und dann schweiften seine Gedanken ab zu seinen neuen Besitzer und dieser seltsamen Frau und ein klein wenig verfinsterte sich seine Miene bei den Gedanken an dieser äussert merkwürdige Paar. DA war ihm fast Traianus lieber, denn dieser war leicht zu durchschauen.

Doch er wollte nun den Abschied nicht damit verbringen, über seine Zukunft nachzudenken.
Er schenkte Evaliia ein warmes Lächeln. »Ich verstehe ...« Er blickte kurz zu dem Pferd. Sie war alleine hergekommen und da sie in seinen Augen eine selbstständige und mutige Frau war, würde sie alleine und per Pferd schneller zurück sein.

Er deutete ihr eine Verbeugung an und sagte ehrlich: »Es war mir eine Ehre, wehrte Dame!« Und dann zwinkerte er ihr vergnügt zu, denn er wollte dieses Treffen in einer schönen Erinnerung behalten und nicht traurig über den Abschied sein.




Evaliia 
Frau eines dakischen
Stammesfürsten
Moderator


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...   Erstellt am 10.07.2006 - 19:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Evaliia lachte etwas. „Wer ergeht sich nun in Höflichkeit, hm?“ antwortete sie ihm zwinkernd, während sie die Zügel über den Kopf des Pferdes schob. Der Weg zurück dürfte nicht schwer zu finden sein, schließlich musste sie nur den Hafen wieder finden und den Kai so lange abreiten, bis sie ihr eigenes Schiff zu Gesicht bekäme. Zwar dämmerte es, doch würde es noch lange genug hell sein, sodass sie sicher nach Haus kommen würde. Ob sie dann ebenso sicher sein würde – schließlich hatten die Wachen den Fürsten sicher schon informiert oder würden es zweifellos noch tun – wagte sie sich nicht zu beteuern.

Für wenige Sekunden verharrte sie und blickte Acuma stumm an. Noch immer war es eine seltsame Situation, in der sie sich befand und so recht wusste sie noch nicht damit umzugehen. Was sollte sie tun? Ihm Lebewohl sagen? Ihn ermutigen sie erneut zu sehen? Schließlich sagte sie: „Du weißt, wo mein Schiff vor Anker liegt. Was Du auch vorhast, ich werde es akzeptieren.“ In ihren Augen war dies ein sehr diplomatischer Weg – wenn auch nicht der einfachste für sie.

Dann stieg sie auf den Rücken des Hengstes.





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Acuma
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...   Erstellt am 10.07.2006 - 21:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Acuma trat an ihr Pferd heran und strich dem Tier sanft am Hals entlang, während er zu ihr hinauf und sie zu ihm hinunterblickte.
Acuma, der meistens sehr ernst dreinblickte, schien nun sogar ein wenig Traurigkeit mit einem schwachen Lächeln in seinem Blick zu vereinen.
Seine Lippen waren geschlossen und seine Hand glitt zu ihrer, welche nicht die Zügel hielt. Und dann hauchte er ihr einen Kuss auf den Handrücken und schliesslich, nach einer schier endlosen Pause des Schweigens murmelte er leise, aber fest: »Dir gegenüber kann man gar nicht höflich genug sein ...« Er wollte fast noch einen lieblichen Kosenamen sagen, doch er unterliess es.
Sie hatte ihm zwar gesagt, dass er wüsste, wo ihr Schiff läge, aber sie hatte nicht gesagt, das sie sich freuen würde, ihn wieder zusehen. Aber auch wenn er dies nicht falsch interpretierte, so wahrte er ihr kleine Distanz, welche sie nun wohl brauchte, denn mit ihre Aussage, sie würde alles akzeptieren, was er vorhatte, liess sie recht viel offen.
Und so tat er es ihr gleich, lächelte sie charmant an und sprach: »Und du weisst, wo du mich finden kannst. Ich werde auch alles akzeptieren!«

DAnn trat er einen Schritt von ihrem Pferd hinfort, ohne den Blick von ihr zu lassen.
In seinem Blick war nun schwer zu lesen, doch ein wenig Sehnsucht lag darin, auch wenn er versuchte, diese zu beherrschen.




Evaliia 
Frau eines dakischen
Stammesfürsten
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...   Erstellt am 12.07.2006 - 18:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


„Ja,“ antwortete sie lächelnd, „das weiß ich. Und...“ Evaliia erlaubte sich ihre Hand sanft an die Wange des Mannes zu legen, auch wenn die Geste vielleicht wieder viel zu vertraut war. Es war wohl so etwas wie eine mentale Verführung nochmals seine Haut unter ihren Fingern zu spüren und so strich sie sacht über die leichten Bartstoppeln. „du weißt zudem, dass Menschen von deinem Volk hier sind, die dich aufnehmen würden. Vielleicht erinnerst du dich nicht mehr, doch die Daker haben stets zusammengehalten, wenn es etwas durchzustehen gab.“ Ein letztes Mal lächelte sie warmherzig und legte die Hände an die Zügel des Pferdes, welches daraufhin leise schnaubte, in der Erwartung loszulaufen.

Schließlich löste sich ihr Blick und sie schnalzte mit der Zunge, auf das sich das Reittier in Bewegung setzte. Während eine Windbö ihr Haar ergriff und sie es mit einer bestimmenden Geste hinter ihr Ohr schob sah sie flüchtig zurück und trieb das Pferd an, sodass es sie im raschen Schritt gen Hafen trug, zurück zu ihrem Schiff und hinfort von Acuma, den sie bedauernd zurückließ.


[TBC Evaliias Schiff – Privatgemach]





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Acuma
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...   Erstellt am 01.10.2006 - 20:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Lange blickte Acuma Evaliia mit einem traurigen Blick nach. Noch fühlte er ihre Handinnenfläche an seiner Wange, hörte ihre Worte, welche sie gesprochen hatte. Ja, er war nicht alleine. Er war ein Daker, auch wenn er es noch nicht so richtig annehmen konnte. Und er hatte sich verliebt, obwohl er dagegen ankämpfen wollte.
Keine Frage, sie war eine wundervolle Frau, aber sie war verheiratet, so glaubte er doch. Oder hatte sie es jemals gesagt? Egal. Keine Frau ihren Standes war ohne Mann. (Sorry, ich mag nun nicht nachlesen, ob Eva ihm von Salvian erzählt hat - ist alles so lange her)

Und so sah er ihr noch lange nach, bevor er beschloss, den Strand entlang zuschreiten gen Westen. Er wollte nicht zurück, schon gar nicht zu seinem neuen Herren, an den er erst gerade verschenkt worden war.

Auf einmal zogen dunkle Wolken am Himmelsfirmament entlang und versprachen einen heftigen Regenschauer. Eigentlich war es Acuma egal, ob er nass wurde. Aber dennoch lief er nun den Strand entlang, bewegte sich nun mehr zum Landesinneren und suchte nach Schutz.

In der Ferne sah er eine Art kleines Wäldchen, auf dass er nun zusteuerte.

(Weiter: Versteckte alte Villa)




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