Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Acuma
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...   Erstellt am 23.05.2006 - 20:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Als Evaliia seine Hände, welche eben noch an ihrer Hüfte lagen, vorsichtig zu sich zog, schaute er versonnen darauf, wie sie ihm sehr sorgsam und bedacht den Armreif, auf dem sich glänzend das Sonnenlicht wieder spiegelte, wieder um sein Handgelenk legte. Er lauschte dem Klang ihrer Stimme und lächelte, als sie ihren Namen aussprach. Aus ihrem Munde klang er so verwünschen, irgendwie geheimnisvoll. Aber vielleicht lag das auch daran, dass Acuma sich sichtlich entspannt hatte und ihre Nähe genoss. Es war diese tiefsinnige und sinnliche Aura, die sie umgab und von der er sich wieder fesseln liess.
»Eurer beider Namen klingen schön ... « begann er langsam und leise, fast hauchend. »Besonders, wenn sie über Eure Lippen kommen.« Dort hin blickte er nun und beobachtete ihren Mund, während sie weiter sprach. Doch vorher sog er noch einmal ihren Duft auf und freute sich über ihr Lächeln, bevor sie sich plötzlich von ihm löste und er auch keine Anstalten machte, sie aufzuhalten. Doch für einen kurzen Moment legte sich seine Stirn leicht in Falten, wollte er doch keine Distanz zu ihr aufbauen und als er dann spürte, dass sie seine Hand nicht losliess und er sah ihr nach, wie sie sich ein wenig fortbewegte, auf ihre Weise so elegant und graziös, als würde schon die kleinste Brise sie wie eine Feder in die Luft erhaben.
»Ich gebe Euch Recht. Ich habe nicht nachgedacht und mich wie ein törichter kleiner Junge verhalten.«
Er horchte auf, als sie andeutete, dass sie Menschen um sich hatte, die ihr nicht wohlgesonnen war. Nun, als Fürstengattin konnte dies wohl sehr leicht passieren. Aber hier? Fernab der Heimat? So sehr es ihn auch interessierte, irgendwie schwieg er lieber und betrachtete sie verliebt. Und so gerne er einfach nur die Zeit mit ihr geniessen wollte an diesem lauschigen Plätzchen und er lieber an ihren Lippen, sei es, um ihr zu zuhören, oder um diese sanft zu umschliessen, so wollte er ihr auch nicht das Gefühl geben, ihr Leben würde ihn nicht interessieren.
»Erzählt mir mehr! Gibt es jemanden, dem ich eine Tracht Prügel verabreichen soll?« Seine Stimme klang zum Teil ein wenig scherzhaft und so formten sich seine Lippen zu einem Lächeln, während er ihre Hand an der seinen spürte und auch nicht vorhatte, sie loszulassen.




Evaliia 
Frau eines dakischen
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...   Erstellt am 26.05.2006 - 16:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ein leises Lachen entwich der Dakerin, als sie die Worte des Gladiators vernahm und sie musste versonnen lächeln. „Es gibt so manchen Mann, dem ich eine Tracht Prügel überaus gern an den Hals wünschen würde, dem einen mehr, dem anderen weniger, doch sollt ihr unberührt bleiben von meinen Problemen.“ Lächelnd zwinkerte sie ihm zu. „Vielleicht solltet ihr lieber derjenige sein, der mich ein wenig von der Plag ablenkt...“ fügte sie noch mit einem kecken Lächeln hinzu und wurde sich wohl erst später darüber bewusst, wie zweideutig man ihre Worte auffassen konnte.

Während ihre Hand die seine noch immer umschloss ergriff Evaliia die Zügel des braven Tieres und begann langsamen Schrittes am Wasser entlang zu spazieren. Hätte man die beiden nun so gesehen, so hätte man denken können sie seien ein frisch verliebtes Paar, das sich gerade gefunden hatte und nun die Nähe des anderen auskostete. Niemand hätte gemutmaßt, dass die beiden Wanderer die Fürstin und der Sklave waren. Vom Meer her wehte ein sanfter wind und kräuselte die Wasseroberfläche, bevor sich das Wasser in der sachten Gischt brach und den Sand überspülte, wo ihre beider Fußspuren zu sehen waren. Mit einer Hand löste Evaliia die Riemen ihrer Sandalen, um wenig später den bloßen Sand unter ihren Füßen zu spüren. Die Sandalen band sie an den Sattelknauf des Pferdes.

„Ihr seht recht malträtiert aus, mein Freund... Und so habt ihr euch schon einmal für mich geschlagen, wie also könnte ich eure Fäuste erbitten, habt ihr jene doch schon zu meinem Schutze gebraucht.“ meinte sie sacht, während die schlanke Schöne das Gesicht Acumas musterte. Es war ihr unangenehm, dass er gerade wegen ihr so aussah, doch ebenso dankte sie ihm seinen großen Edelmut.





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Acuma
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...   Erstellt am 27.05.2006 - 13:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Wie auch immer Evaliia es gemeint hatte, nichts lieber als das würde er tun: Sie ablenken von den Problemen, welche sie wohl quälten. War sie unglücklich mit ihrem Mann? In dem Moment musste Acuma schmunzeln, denn was war das für eine Frage. Wenn sie glücklich war, würde sie wohl kaum mit ihm, einem fast Fremden, hier den Strand entlang spazieren. Und das sie, wie in der Arena, wo sich ihrer beider Körper in sinnlicher Ekstase vereinigt hatten, nur auf ein Abenteuer aus gewesen war, schien ihm Angesichts der neuen Situation recht fehl am Platz. Aber vielleicht bildete er es sich auch nur ein, weil er es so wollte. Denn ja, er kam sich vor wie ein verliebter Junge, dessen Herz heftiger schlug als sonst, während er ihre Hand in der seinen spürte.
Und auch wenn er manchmal kurz seinen Blick über den Strand und das Meer schaute,welches der Sonnenschein in ein Glitzern tauchte, so verharrte er meistens mit seinen Augen auf ihrem Antlitz, welches ihn so faszinierte und welches er zu küssen begehrte.

Schon wie Evaliia ihre Sandalen geschickt auszog, sich dabei ein wenig bückte, ein Bein nach dem anderen leicht anzog, wirkte auf Acuma geschmeidig wie eine Katze.
Als sie dann sein malträtiertes Gesicht ansprach, schmunzelte er leicht.

»Ich würde es immer wieder tun, ohne zu zögern«, sagte er auf ihre Worte hin und dann hielt er inne. Er zog sie nah an seinen Körper heran, legte eine Hand auf ihren Rücken, unter dessen Stoff ihres Gewandes er die Wärme ihrer Haut spürte und strich ihr sanft eine Locke aus dem Gesicht, um sie dann versonnen und lange anzublicken. Jede Kurve, jede Pore schien seine volle Aufmerksamkeit zu haben. Seine Lippen waren halb geöffnet und näherten sich den ihren langsam, bis sie sich fast zu berühren. Doch es war nur der Atem, welcher nun die Haut des jeweils anderen streifte.

»Ihr seid eine wundervolle und kluge Frau ...« hauchte er. Evaliia war in seiner Achtung weiter gestiegen, denn er fühlte nicht im Geringsten den Unterschied ihrer verschiedenen Stände. Er fühlte einfach nur, das sich zwei Menschen begegnet waren, die viel für einander empfanden.




Evaliia 
Frau eines dakischen
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...   Erstellt am 27.05.2006 - 20:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Das war eindeutig viel zu idyllisch. Viel zu idyllisch, um wirklich wahr zu sein, um wirklich Bestand zu haben. Vielleicht lag sie ja in Fieberträumen, die ihren Leib plagten und ihn an die Grenzen seiner Belastbarkeit trieben, ihn langsam verzehrten und – ah, was für paranoide Hirngespinste. Oder vielleicht war er auch eine böse Seele, ein Scharlatan, ein Schlächter, des Schicksals Henker, ein – halt: paranoid. Evaliia rief ihre Gedankenwelt zur Ordnung auf. Sie war weder irr noch wirr im Kopf, sondern, ja... sondern wanderte neben einem Mann her, der ihr in der kurzen Zeit mehr ehrliche Komplimente gemacht hatte als Salvian es in einem halben Jahr tat – sah man mal davon ab, wie sparsam oder sporadisch er seine Frau in seinen Terminkalender mit einfasste. Wie ein frisch verliebtes junges Ding kam sie sich einen Moment lang vor, während Acuma innehielt, sich ihr zuwendete und die Fürstin – seine Hand an ihrem schlanken Rücken – nah zu sich zog. Evaliia blickte tief in seine Augen, fand jedoch keine Bestätigung ihrer paranoiden Befürchtungen und musste leicht Lächeln, ob wegen seiner Geste oder wegen ihrer absurden Gedankengänge. Leicht legte die Dakerin den Kopf schief und suchte in Acumas Seelenspiegeln nach einer Antwort auf die Frage, wie ihrer beider Beziehung zueinander zu definieren war. Eine Romanze? Affäre? Liebesgeplänkel, eine flüchtige Verliebtheit inmitten all der Realitäten Grams? Wie auch immer, großen Schaden anrichten konnte es nicht. Schließlich war die Zeit, die sie auf Mediterranea verlebte, begrenzt und würde irgendwann enden, sich von dem Gladiator verabschieden und gehen – zurückbleiben würde nur Erinnerung.

Seine Worte schmeichelten ihr, doch musste sie darüber auch leicht schmunzeln. „Sofern ihr meint mich zu kennen...“ meinte sie und hob leicht die Augenbrauen, was ihrem sachten Schmunzeln einen beinah frechen Hauch verlieh. „Solcher Worte und eures Blickes wegen scheint es mir, als seiet ihr leidenschaftlich mitgerissen. Und mein Freigeist erlaubt mir, mich auch ein wenig fortreißen zu lassen.....“ Zu ihren letzten Worten hin wurde ihre Stimme immer sachter, sanfter und leiser, während sie sich auf der Lippen Berührung einlassen wollte.

Das Fiasko war zumindest abgewendet – auch, wenn auch dem Schiff wahrscheinlich das Nächste schon auf die Fürstin wartete...





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Acuma
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...   Erstellt am 27.05.2006 - 21:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Acuma dachte nicht im Traum daran, was vielleicht morgen oder übermorgen sein könnte. Er wollte den Augenblick geniessen und tat es. Er war mit allen Sinnen bei ihr, sog ihrem lieblichen Duft ein, der nur sehr dezent nach einem Öl oder anderem Duftwasser roch. Und er musste über den Spruch schmunzeln, wenn man davon redet, das eine Frau einem alle Sinne raubte. Nein, bei ihm war es das Gegenteil. Er roch, er fühlte und war kurz davor zu schmecken. Und was er sah, war so wundervoll, dass er nur für einen Moment glaubte, zu träumen. Aber er war weniger ein Träumer, als ein Realist, einer, der vielleicht manchmal schon ein wenig zu sehr aufgegeben und sich seinem Schicksal gefügt hatte, weil es einfach einfacher war. Und doch hatte er sein Leben lang gekämpft.
Nun aber musste und wollte er nicht kämpfen, denn er war des Kämpfen müde.

»Natürlich kenne ich nichts von Euch, außer Eurem Namen und ich kenne das, was ich sehe. Und das Ihr nicht nur wunderschön seit, sondern eben auch klug. Und Ihr wisst Euch sehr fein auszudrücken!« Ja, er selbst fand kaum Worte wie sie, aber so war dies nun einmal und es zählten doch weniger Worte, als Empfindungen.
Und dann, ihre Münder waren immer noch ganz nah, sprach er leise: »Leidenschaftlich mitgerissen? Was glaubt Ihr denn? Was fühlt ihr denn?« Es sollte eine Bestätigung ihrer Vermutung sein und er hoffte, dass sie ebenso für ihn fühlte, wie er für sie und ja, er spürte es und dann drückte er sie näher an sich, trotz des geringen Abstandes ihrer Lippen. So sehr er sie auch begehrte, er wollte sie nicht einfach küssen, sie nicht beherrschen, obwohl er davon ausging, dass sie so etwas eh nicht zulassen würde. Und es hatte nicht unbedingt etwas mit Unsicherheit zu tun, er dachte einfach nicht nach, als er sie aufforderte: »Küss mich!« Und leiser fügte er hinzu und aus seinen Worten klang nun deutlich seine Leidenschaft hervor, gepaart mit einer ehrenhaften Geste: »Bitte ..…«




Evaliia 
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...   Erstellt am 27.05.2006 - 21:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ein Mann, der keine Ehre besaß, hätte sich ohne zu zögern einfach das genommen, was in seiner Reichweite gelegen hätte und was er begehrte. Die Lippen einer Frau, die sich den seinen anboten – nur ein Stück und sie hätten einander berührt. Doch wo der Ehrlose ohne Scham in dieser Sekunde, in dieser Minute, in dieser Stunde zur Tat geschritten wäre, um sich Befriedigung seiner Lüste zu verschaffen, kam über Acumas Lippen jene Frage, die gar unschuldig klang, ganz so, als ob der Daker die schlanke Frau vor sich noch nie wirklich berührt hätte, noch nie seine Hand über ihre Kurven geglitten wäre, noch nie seine Lippen den Nektar der ihren geschmeckt hätten. Beinah hätte sich Evaliia von jener anmutenden Unschuld überzeugen lassen, doch lag in seiner Worte jene unumstößliche Leidenschaft, gebettet in die zarte Bitte und doch erhaben – wie auch er erhaben war.

Evaliia ließ die Zügel des Pferdes los und beachtete das Tier nicht weiter, während sie die eine Hand, welch eben noch auf seiner Brust geruht hatte, zu seiner Schulter führte und die andere Hand sacht an seine Wange legte. Sie vergaß die Frage nach dem Morgen und dem Sinn von dem allem hier, war es doch irrelevant im Hinblick darauf, dass es ihr nach seinen Lippen dürstete. Egal, was er nun war und ob man ihn als Geliebten titulieren konnte. Evaliia stillte nur ihren Durst. Jetzt. Der Abstand zwischen ihrer beider Lippen verflüchtigte sich, als sie seiner Bitte nachkam und die Augen schloss. Eine kalte Windböe umstrich sie vom Meer aus, doch in diesem Moment nahm die Fürstin nur eine aufkommende Hitze wahr, die auf ihren Lippen und den Punkten, wo seine Fingerspitzen auf ihrem Körper lagen, brannte.





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Acuma
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...   Erstellt am 27.05.2006 - 21:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Dankbar war Acuma. Dankbar das sie seinem Wunsch nachkam, weil es auch ihr Wunsch war, denn etwas anderes wollte er nicht. Denn er verfügte nicht gerne über Menschen oder benutzte sie zu seinem Vergnügen. Er selber wusste von jenem Gefühl, nicht sein eigener Herr oder in diesem Falle, seine eigene Frau sein zu können.
Und er spürte ihre Leidenschaft und spürte, dass auch in ihr ein unsagbares Verlangen war, welches er mit ihr teilen wollte. Und so berührten sich ihre Lippen. Erst sanft und zaghaft und voller Ehre und sogar Demut. Demut dem anderen gegenüber und erst dann umschlossen seine Lippen die ihren, drückten sich an sie, bis schliesslich seine Zunge sich einen vorsichtigen Weg versuchte in ihr innerstes zu bahnen. Er wollte nicht besitzen. Es war ihm fremd, zu herrschen, zu dominieren. Aber es war ihm wichtig, zu zeigen, was er fühlte, was er wollte und es war ihm eben so wichtig, das sie es tat. Er wollte jegliche Kluft verhindern. Er wollte sie, aber auf eine gleichberechtigte Weise, wie er es noch niemals so erfahren hatte. Er hielt sie in seinen Armen, spürte ihre Hand auf seiner Wange und nur für Momente schloss er voller Genuss die Augen, um sie dann so sogleich noch begieriger an sich zu drücken, denn er wollte sie mit Haut und Haaren spüren.

Er vergass alles um sich herum. Die pure Leidenschaft war es, die ihn lenkte. Aber auch die Vorsicht, ihr nichts zu entreissen, was sie nicht geben wollte.
»Eva ...« hauchte er kurz zwischendurch und blickte sie feurig an und doch auch lächelnd-. Es war selten, dass dieser sonst so ernste Mann es schaffte, das sein Lächeln auch seine Augen erreichte, doch nun war es so. Und so leidenschaftlich und verzückt er sich auch gab, immer war er darauf bedacht, ihr zu zeigen, dass er sehr genau darauf achtete, wie sie reagierte, wo sie eventuell ihre Grenzen zog.

Er verstand nicht, was passierte, was vielleicht damals schon geschehen war. Er genoss einfach diese innige Nähe, diese Emotion des gegenseitigen Wollens.




Evaliia 
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...   Erstellt am 01.06.2006 - 17:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hm, es waren süße Erinnerungen, die sich in den Geist der Dakerin stahlen... Erinnerungen an die gemeinsame Zeit – wenn sie auch leidenschaftlich begann und im Desaster endete. Ein wohliges Kribbeln fuhr ihr durch den Rücken und endete in ihrem Unterleib, als Evaliia spürte, wie seine starken Atme sie sacht an den Körper des Gladiatoren zogen. Entspannt war sie und wohl fühlte sie sich, zu nichts genötigt, es war ein Tanz unter ihrer Schirmherrschaft und in ihrem Rhythmus. Während ihre Zungenspitze sanft die seine umspielte war es ihr, als ströme eine unglaubliche Kraft durch den Körper des Mannes, physisch, doch ebenso mental, die Kraft eines starken Geistes, einen guten Geistes, welcher hier nicht einfach seinen Gelüsten alle Freiheit geben wollte und über die Dakerin herfiel. Was für ein großartiger, glorreicher Mann könnte dieser Mann sein, hätte man sein Leben nicht in die Fesseln der Sklaverei verdammt... Er hätte von edlem, adligem Blute sein können, von hohem, dakischem Blute, heißer noch, als wie es jetzt durch seine Adern rann. Er hätte eine imponierende Gestalt sein können – nicht nur im Kleinen, sondern vor den Fürsten der Welt... Sacht fuhr sie mit den Händen zu seinem Nacken, schlang einen Arm um seinen Hals und fuhr mit der anderen Hand durch sein dichtes Haar. Ihre schlanken Finger teilen seine dunklen Strähnen.

Und langsam aber unweigerlich kam in ihr der Wunsch auf, ihn nicht nur auf dem Bettelager nah zu sein, sondern auch seinem Geist, seiner Seele nahe zu kommen, denn jener erschien ihr zunehmend attraktiver. Es sponn sich ein dünner Faden emotionaler Verbundenheit von der Fürstin Seele zu der des versklavten Gladiators.





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Acuma
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...   Erstellt am 01.06.2006 - 18:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Zwischen dem langen Kuss mit dieser so anmutigen, klugen und so starken Frau sog Acuma tief die Luft ein und drückte ihrer beider Körper noch näher zu einander, so dass sie in einer innigen Umarmung ihrer beider Leidenschaft voll auskosten konnten. Er fühlte, wie sie einen Arm um seinen Hals schlang, wie ihre graziösen schlanken Finger in sein dunkles, halb langes Haar fuhren und dieses teilten. Er fühlte ihre Fingerkuppen auf seiner Kopfhaut, welche zu kribbeln anfing und sich durch seinen ganzen Körper zog, was aber noch mehr daran lag, dass er ihre Lippen, ihre Zunge schmeckte, die nun die seine sanft umspielte und auch bei ihm regte sich dieses warme, angenehme Gefühl im Unterleib, welches er nicht im Stande war, zu bekämpfen, weil er es auch gar nicht wollte.

Eine Hand strich nun über ihre Wange, als er sie in einem Moment nun fest und liebevoll und voller Verehrung ansah und er glaubte sich in ihren tiefen dunklen Augen zu verlieren, als sähe in ihr tiefstes Innerstes. Er glaubte dort ihre unbändige Sehnsucht nach Nähe und Akzeptanz zu sehen und der Wille nach grenzenloser Freiheit.
Nun glaubte er u verstehen: Auch sie war gebunden, an Regeln, an Konventionen und Traditionen und so fühlte er sich immer mehr mit ihr seelisch verbunden: Sie, die Fürstin und er der Sklave, der sich jedoch in keinster Weise wie einer fühlte, hatte er sich seinem Schicksal doch nur zum Schein hingegeben.

Seine andere Hand fuhr nun an ihrer Seite entlang, nach unten und bog auf ihrer Hüfte den Weg zu ihrem Po ein, welchen er sanft liebkoste über dem Stoff ihres seidenen Gewandes, als er erneut seine Lippen auf ihr Gesicht legte und dieses mit kleinen zarten Küssen bedeckte.




Evaliia 
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...   Erstellt am 12.06.2006 - 20:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Evaliia liebkoste seine Lippen voller Genuss, hatte die Augen fest geschlossen und schwelgte in Impressionen ihrer beider Nacht. Eine verbotene, doch zuckersüße Frucht. Ein leichtes Kribbeln folgte Acumas Händen auf der mit dünnem Stoff bedeckten Haut der Fürstin, die sich in jenem Moment wie keine fühlen wollte. Anschmiegsam legte sie ihren schlanken Leib gegen seinen starken Körper.

Nach viel zu kurzen Sekunden blickte der Gladiator Evaliia an. In seinem Blick lag etwas, was sie lange nicht mehr in den Augen des Mannes, welcher sie all die Jahre in den Armen gehalten hatte – der Fürst – erblickt hatte. Respekt, Verehrung und das Begehren einen Blick in ihr Innerstes, die Grundfesten ihrer Seele zu werfen – etwas, vor dem sich Salvian bisher gedrückt hatte, wohl vielleicht auch aus Angst vor dem, was er zu sehen bekommen könnte. Entweder dies, oder Salvian verstand wirklich nicht, doch trotz all der Resignation der Fürstin hatte sie nicht aufgegeben – nun, vielmehr klammerte sich ein winziger Teil von ihr noch immer an die schier absurde Vorstellung – daran zu glauben, dass es Angst war, welche des Fürsten Ignoranz schürte. Wie auch immer, in Acumas Augen lag jener helle Funke an Wissbegierigkeit, Wissbegierigkeit nach dem Wesen und der Seele Evaliias. Und indes hatte Acuma keine Ahnung, wie richtig er die Fürstin einschätze.

Nach jenem besonderen Blicke legten sich ihrer beider Lippen wieder aufeinander und liebkosten sich erneut, vielleicht noch inniger. In einem Anflug von Leidenschaft griff sie mit sanfter Gewalt in seinen weichen Haarschopf und zog sein Gesicht an das ihre, schien es fest zu halten, auf dass er das Gesicht nicht abwende.

Eine sachte Welle erreichte ihr Füße und umspülte sie mit kühlem Wasser und in der Luft hing der Klang von sanftem Wellenrauschen. Die Sonne stand hoch am Himmel und wärmte ihre Haut mit ihren hellen Strahlen. Ein wundervoller Tag.





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