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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden |
Dies ist der Strand außerhalb der Stadt Mediterranea, südwestlich gelegen. Auf dem Plan der Stadt ist es Nr. 34 Signatur ![]() | |||
Devlin unregistriert |
Devlin vermeintliche Leiche schwamm im heute seichten Wasser des Meeres. | |||
Jaana unregistriert |
(Einer von Jaanas Dienern) | |||
Jarla unregistriert |
(von: Kanalisation) | |||
Deirdre Keltin Status: Offline Registriert seit: 27.09.2005 Beiträge: 1495 Nachricht senden |
cf: Schiff von Prinz Nicolai – Hauptdeck Signatur Und doch, welch Glück, geliebt zu werden! Und lieben, Götter, welch ein Glück! (J.W. Goethe) ![]() Deirdre | |||
Shawn unregistriert |
Sein Blick fiel immer wieder auf den roten Scheitel an seiner Seite. Er spührte, dass Deirdre tief in Gedanken war und er war der Meinung dass es ihm nicht zustand, sie darin zu stören. Sie hatte ihn um seine Begleitung gebeten, und dies geschah wie selbstverständlich zu ihren Bedingungen. Es reichte ihm vorerst, sie nah an seiner Seite zu wissen, ihren warmen Körper zu spüren, der den seinen immer wieder leicht streifte, als sie so nebeneinander her gingen. Er überließ ihr die Führung und sich selbst seinen Tagträumen, bis sie den Strand erreichten. Tief atmete er die frische Luft ein, eine Mischung aus Salz und ihrem Duft, so schien es ihm. Als sie sich an ihn wandte und ihn mit diesen grünen Augen entschuldigend ansah, musste er lachen. "Ich glaube kaum, dass ihr jemals eine schlechte Gesellschaft sein könntet, mo ruadh." Er schmunzelte und bückte sich zu seinen Stiefeln. Wärend er an den Schnüren nästelte, sah er auf, sie von unten herauf an, wärend ihm die Haare in die Augen fielen. "Selbst wenn man euch knebeln und in einen Kartoffelsack stecken würde, wäret ihr immernoch die netteste Gesellschaft, die ich mir momentan wünschen würde." Er zwinkerte ihr zu, was den Schalk in seinen Worten noch unterstrich, und wandte sich wieder seinen Stiefeln zu. | |||
Deirdre Keltin Status: Offline Registriert seit: 27.09.2005 Beiträge: 1495 Nachricht senden |
Auch Deirdre machte sich daran, sich die Sandalen auszuziehen. Noch erwiderte sie nichts auf Shawns Worte, die Röte, die sich leicht auf ihren Wangen abmalte, und das leichte, etwas verwunderte Lächeln, das ihre Lippen umspielte, blieben ihre einzige Reaktion. Aus den Augenwinkeln heraus betrachtete sie Shawn jedoch weiterhin, eingehender vielleicht als je zuvor. Das halblange Haar, das im Licht der Sonne einen Glanz, der wie verzaubert wirkte, hatte, fiel ihm ins Gesicht und verdeckte fast die dunklen Augen, in denen deutlich der Schalk hervorblitzte. Mo ruadh hatte er sie genannt und immer wieder hallten diese Worte durch ihren Kopf. Es tat ihr unendlich gut, ihre Muttersprache zu hören und doch war es mehr als nur das, was weiterhin ein Lächeln in ihr Gesicht zauberte. Signatur Und doch, welch Glück, geliebt zu werden! Und lieben, Götter, welch ein Glück! (J.W. Goethe) ![]() Deirdre | |||
Shawn unregistriert |
Als er endlich die Knoten gelöst hatte und aus den Stiefeln schlüpfte, seufzte er wohlig und grub die langen Zehen in den Sand. Er war es gewohnt, barfuß zu laufen, weswegen die Hitze nur als angenehme Wärme zu ihm durchdrang. Er setzte an, etwas zu sagen, als die Dame seines Herzens davonschoss wie ein roter Blitz und er ihr einen Moment lang verwirrt nachblinzelte. Dann begriff er und wieder musste er leise lachen. Da hatte wohl jemand empfindliche Füße. Er hob ihre Sandalen auf und folgte ihr langsam, auf das Wasser zuschlendernd. Bevor er den vom Meer dunklen Sand erreichte, ließ er sich zu Boden sinken, winkelte die Beine an und legte die Unterarme auf die Knie. Aufmerksam betrachtete er sie, das Wasser, welches ihre zierlichen Knöchel umspülte, den Saum ihres Kleides, der sich um die eleganten Waden bauschte... Sie erinnerte ihn an eine Geschichte, die er als Kind oft gehört hatte. "Wie eine Najade...", murmelte er. | |||
Deirdre Keltin Status: Offline Registriert seit: 27.09.2005 Beiträge: 1495 Nachricht senden |
Für einen Moment schloss Deirdre die Augen. Sie verlor sich ganz im Klang der Wellen, im leichten Wind, der, kaum mehr als eine zarte Bewegung der Luft, über ihren Körper strich. Es erinnerte sie an den Rhythmus eines schlagenden Herzen, wie die Wellen ihre Füße umspülten, um sich dann zurückzuziehen und erneut zurückzukehren. Sie hörte das entfernte Schreien von Möwen und fragten sich, ob ihre Rufe von drohendem Unheil kündeten. Wieder wanderten ihre Gedanken voller Sorge zu Nicolai, wieder fragte sie sich, wo er gerade war und was er tat. Wieder stieg die Angst, ihn womöglich endgültig zu verlieren in ihr auf und die Erinnerung an seinen leblosen Körper und seine starren, fast toten Augen kehrte vor ihre inneren Augen zurück. Er durfte nicht sterben, er durfte einfach nicht… Signatur Und doch, welch Glück, geliebt zu werden! Und lieben, Götter, welch ein Glück! (J.W. Goethe) ![]() Deirdre | |||
Shawn unregistriert |
Die Sorge und der Kummer waren so deutlich auf ihrem Gesicht abgemalt, dass es Shawns Seele berührte und er alles dafür gegeben hätte, dies zu ändern. Doch er wusste, dass nicht ER es war, der die Macht dazu hatte. Also blieb ihm nichts anderes übrig als der schwache Versuch, sie abzulenken. | |||
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