Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Normin 
Ehem. Rebellanführer
Administrator


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...   Erstellt am 13.08.2005 - 23:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Dies ist der Strand außerhalb der Stadt Mediterranea, südwestlich gelegen. Auf dem Plan der Stadt ist es Nr. 34

[Dieser Beitrag wurde am 10.12.2005 - 19:35 von Normin aktualisiert]





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Auch wenn dir die Hände gebunden sind, dein Geist bleibt frei ...


Devlin
unregistriert

...   Erstellt am 13.08.2005 - 23:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Devlin vermeintliche Leiche schwamm im heute seichten Wasser des Meeres.

Irgendwann wurde sein lebloser und geschundener Körper an einen Strand gespüöt. Eigentlich wirkte er wie tod, aber da war noch ein klein wenig Leben in ihm ... noch.




Jaana
unregistriert

...   Erstellt am 13.08.2005 - 23:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


(Einer von Jaanas Dienern)

Der Diener war gleich losgeeilt, als Adros sie alle losgeschickt hatte, um Mia zu suchen. Zuerst hatte er in den Straßen gesucht, und kam irgendwann auf die Idee, den Strand abzusuchen. Aus der Ferne sah er einen Körper da liegen, und bekam Angst, Jaana sagen zu müssen, dass ausgerechnet er ihre Leiche gefunden hatte. Sofort lief er los und erreichte Devlins Körper bald. Im ersten Moment war er erleichtert, dass es nicht Mia war, doch dann war er wieder um den Mann besorgt. "Er lebt noch." stellte er schnell fest und sah zu seinem Karren. Die Wachen würden ihn vermutlich gleich verhaften, wenn er mit einem Verletzten ankam, also versteckte er Devlin im Wagen und fuhr zurück zur Villa. Dort würde man ihm helfen können.

(Weiter in der Villa Krypton)




Jarla
unregistriert

...   Erstellt am 25.09.2005 - 16:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


(von: Kanalisation)

Jarla hatte vergessen wie riesig Mediterranea doch gleich war, und war ohne grosse Bedenken weitergelaufen, bis sie bemerkte, dass das Forum noch ewig weit weg war. Enttäuscht kehrte sie um, und fand dabei diesen Strand vor, der genauso einsam und verlassen dalag, wie Jarla sich fühlte, erschöpft und völlig ausgehungert liess sie sich in den warmen Sand fallen und liess sich einfach von der Melodie der Wellen davontragen.

(weiter bei:Forum Mediterranea 3

[Dieser Beitrag wurde am 30.09.2005 - 19:11 von Jarla aktualisiert]




Deirdre 
Keltin




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Registriert seit: 27.09.2005
Beiträge: 1495
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...   Erstellt am 16.03.2006 - 23:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


cf: Schiff von Prinz Nicolai – Hauptdeck

Einige Zeit lang ging Deirdre schweigend neben Shawn her. Den Blick hatte sie gedankenverloren geradeaus gerichtet und wie selbstverständlich führten ihre Schritte sie zu einem Strand, den sie bei einem der wenigen Ausflüge, die sie unternommen hatte seit sie auf dieser Insel waren, entdeckt hatte. Sehr viel mehr kannte sie auf der Insel noch nicht und hätte sie bewusst darüber nachgedacht, so wäre sie wohl verwundert gewesen, dass sie den Weg überhaupt fand. Doch Deirdres Geist war ganz woanders. Sie dachte an Nicolai, fragte sich, wo er wohl war, ob Mihalais Plan erfolgreich gewesen war, oder ob er schon Boreas gegenüber stand. Fast meinte sie schon, das klirrende Aufeinanderprallen der Schwerter zu hören, fast meinte sie schon zu sehen, wie sich eine Waffe in das Fleisch das Kontrahenten bohrte, fast meinte sie schon den Geruch nach Blut wahrnehmen zu können…

Erst als sie wahrnahm, dass sich der Boden unter ihren Füßen änderte, kehrte Deirdres Bewusstsein langsam in die Realität zurück. Sie sah gen Boden und erkannte, dass sie auf weißen Sand stand. Verwundert musste sie erkennen, dass sie ein ganzes Stück gegangen war, ohne auch nur ein Wort zu sagen.
Mit einem leichten Kopfschütteln hob sie die Augen wieder und suchte Shawns Blick.
„Ich bin heute wohl wirklich keine gute Gesellschaft“, meinte sie mit einem entschuldigenden Grinsen.





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Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!
Und lieben, Götter, welch ein Glück!
(J.W. Goethe)



Deirdre

Shawn
unregistriert

...   Erstellt am 16.03.2006 - 23:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Sein Blick fiel immer wieder auf den roten Scheitel an seiner Seite. Er spührte, dass Deirdre tief in Gedanken war und er war der Meinung dass es ihm nicht zustand, sie darin zu stören. Sie hatte ihn um seine Begleitung gebeten, und dies geschah wie selbstverständlich zu ihren Bedingungen. Es reichte ihm vorerst, sie nah an seiner Seite zu wissen, ihren warmen Körper zu spüren, der den seinen immer wieder leicht streifte, als sie so nebeneinander her gingen. Er überließ ihr die Führung und sich selbst seinen Tagträumen, bis sie den Strand erreichten. Tief atmete er die frische Luft ein, eine Mischung aus Salz und ihrem Duft, so schien es ihm. Als sie sich an ihn wandte und ihn mit diesen grünen Augen entschuldigend ansah, musste er lachen. "Ich glaube kaum, dass ihr jemals eine schlechte Gesellschaft sein könntet, mo ruadh." Er schmunzelte und bückte sich zu seinen Stiefeln. Wärend er an den Schnüren nästelte, sah er auf, sie von unten herauf an, wärend ihm die Haare in die Augen fielen. "Selbst wenn man euch knebeln und in einen Kartoffelsack stecken würde, wäret ihr immernoch die netteste Gesellschaft, die ich mir momentan wünschen würde." Er zwinkerte ihr zu, was den Schalk in seinen Worten noch unterstrich, und wandte sich wieder seinen Stiefeln zu.

[Dieser Beitrag wurde am 16.03.2006 - 23:26 von Shawn aktualisiert]




Deirdre 
Keltin




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Beiträge: 1495
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...   Erstellt am 16.03.2006 - 23:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Auch Deirdre machte sich daran, sich die Sandalen auszuziehen. Noch erwiderte sie nichts auf Shawns Worte, die Röte, die sich leicht auf ihren Wangen abmalte, und das leichte, etwas verwunderte Lächeln, das ihre Lippen umspielte, blieben ihre einzige Reaktion. Aus den Augenwinkeln heraus betrachtete sie Shawn jedoch weiterhin, eingehender vielleicht als je zuvor. Das halblange Haar, das im Licht der Sonne einen Glanz, der wie verzaubert wirkte, hatte, fiel ihm ins Gesicht und verdeckte fast die dunklen Augen, in denen deutlich der Schalk hervorblitzte. Mo ruadh hatte er sie genannt und immer wieder hallten diese Worte durch ihren Kopf. Es tat ihr unendlich gut, ihre Muttersprache zu hören und doch war es mehr als nur das, was weiterhin ein Lächeln in ihr Gesicht zauberte.
Schließlich warf Deirdre ihre Sandalen beiseite und machte einen erschrockenen Luftsprung, als ihre bloßen Füße den heißen Sand berührten. Unter einem verhaltenen Schwall nicht gerade damenhafter Worte rannte sie dann sogleich mit großen Schritten auf das Meer zu und verharrte erst, als das kühle Nass ihre Knöchel umspielte.





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Deirdre

Shawn
unregistriert

...   Erstellt am 17.03.2006 - 00:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Als er endlich die Knoten gelöst hatte und aus den Stiefeln schlüpfte, seufzte er wohlig und grub die langen Zehen in den Sand. Er war es gewohnt, barfuß zu laufen, weswegen die Hitze nur als angenehme Wärme zu ihm durchdrang. Er setzte an, etwas zu sagen, als die Dame seines Herzens davonschoss wie ein roter Blitz und er ihr einen Moment lang verwirrt nachblinzelte. Dann begriff er und wieder musste er leise lachen. Da hatte wohl jemand empfindliche Füße. Er hob ihre Sandalen auf und folgte ihr langsam, auf das Wasser zuschlendernd. Bevor er den vom Meer dunklen Sand erreichte, ließ er sich zu Boden sinken, winkelte die Beine an und legte die Unterarme auf die Knie. Aufmerksam betrachtete er sie, das Wasser, welches ihre zierlichen Knöchel umspülte, den Saum ihres Kleides, der sich um die eleganten Waden bauschte... Sie erinnerte ihn an eine Geschichte, die er als Kind oft gehört hatte. "Wie eine Najade...", murmelte er.




Deirdre 
Keltin




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...   Erstellt am 17.03.2006 - 12:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Für einen Moment schloss Deirdre die Augen. Sie verlor sich ganz im Klang der Wellen, im leichten Wind, der, kaum mehr als eine zarte Bewegung der Luft, über ihren Körper strich. Es erinnerte sie an den Rhythmus eines schlagenden Herzen, wie die Wellen ihre Füße umspülten, um sich dann zurückzuziehen und erneut zurückzukehren. Sie hörte das entfernte Schreien von Möwen und fragten sich, ob ihre Rufe von drohendem Unheil kündeten. Wieder wanderten ihre Gedanken voller Sorge zu Nicolai, wieder fragte sie sich, wo er gerade war und was er tat. Wieder stieg die Angst, ihn womöglich endgültig zu verlieren in ihr auf und die Erinnerung an seinen leblosen Körper und seine starren, fast toten Augen kehrte vor ihre inneren Augen zurück. Er durfte nicht sterben, er durfte einfach nicht…
Erst Shawns leise Worte brachten Deirdre dazu, ihre Augen erneut zu öffnen und sich halb umzuwenden, sodass sie ihn sehen konnte. Sie war so vertieft in ihre Gedanken gewesen, dass sie gar nicht bemerkt hatte, dass er ihr nachgegangen war und sich hinter ihr niedergelassen hatte. Seine Gegenwart vermochte zwar nicht, ihre trüben Gedanken zu vertreiben, doch zauberte sie ein ehrliches Lächeln in ihr Anlitz.
„Wie eine was?“ fragte sie leise und doch mit unverhohlener Neugierde.





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Deirdre

Shawn
unregistriert

...   Erstellt am 17.03.2006 - 23:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Die Sorge und der Kummer waren so deutlich auf ihrem Gesicht abgemalt, dass es Shawns Seele berührte und er alles dafür gegeben hätte, dies zu ändern. Doch er wusste, dass nicht ER es war, der die Macht dazu hatte. Also blieb ihm nichts anderes übrig als der schwache Versuch, sie abzulenken.
Er strich den Sand vor sich glatt und malte mit dem Zeigefinger unerkennbare Zeichen auf die Oberfläche. "Die Griechen erzählen sich, dass es Nymphen gibt, die die Quellen, Bäche, Seen und Flüsse bewachen. Es heißt, sie waren entweder Töchter des Zeus oder des Okeanos. Trocknete das Gewässer einer Najade aus, so musste sie sterben. Es gibt viele Kulte, die sie als Fruchtbarkeitsgötter verehren." Er lächelte kurz, wärend sein Blick ihr Gesicht streifte und dann übers Meer glitt. "Es heißt, sie wären sehr eifersüchtig... Es gibt die Geschichte über den Hirten Daphnis und die Najade Nomia. Er war ihr ständig untreu. Letztendlich strafte sie ihn mit Blindheit."
Wieder strich er den Sand glatt.

[Dieser Beitrag wurde am 17.03.2006 - 23:44 von Shawn aktualisiert]




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