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Klaus ...



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...   Erstellt am 30.01.2009 - 13:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


B 47 bleibt für Motorradfahrer offen
Petition Landtags-Ausschuss lehnt Eingabe von Anwohnerinitiative ab - Intensivere Kontrollen angemahnt


Amorbach/München Die B 47 zwischen Amorbach und Amorbach-Boxbrunn soll nicht für Motorräder gesperrt werden. Diesen Entschluss hat gestern der Petitionsausschuss des bayerischen Landtags gefasst. Das Gremium, dem auch der Eschauer Abgeordnete Berthold Rüth (CSU) angehört, forderte statt dessen das Innenministerium auf, Strecke in der kommenden Saison noch stärker zu kontrollieren.


Nach der Sommerpause soll ein Bericht darüber Aufschluss geben, welchen Effekt die Kontrollen gezeigt haben. Anlass war eine Eingabe des Amorbachers Heinrich Büddemann im Namen der Anwohnerinitiative Amorbach-West. Er hatte den Landtags-Ausschuss gebeten, sich aus Lärmschutzgründen für eine zeitweise Sperrung der Strecke einzusetzen.

Von April bis Oktober sollten Zweiradfahrer an Wochenenden und Feiertagen von 7 bis 22 Uhr die Straße nicht nutzen dürfen - so lautet der Vorschlag der Petition. Der Grund: Die Bewohner der Wohnsiedlung Amorbach-West leiden unter dem Lärm, den besonders eilige Motorradfahrer verursachen (wir berichteten).

Aufdrehen ab dem Schützenhaus

Regelmäßig treffen sich Biker an der Bundesstraße, um die sieben Kilometer lange Kurvenstrecke vom Parkplatz "Schützenhaus" im Otterbachtal zum Parkplatz "Zweibild" auf der Odenwaldhöhe hinauf und hinunter zu brausen. Im Internet werde regelrecht zu illegalen Motorradrennen aufgerufen, erklärt Büddemann. Wenn die Biker ihre Motoren hochdrehen, um im niedrigen Gang zu beschleunigen, hält es im 160 Meter entfernten Amorbach-West keinen lange auf der Terrasse.

Überholverbot und Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 70 haben aus Sicht der Anwohner wenig gebracht: Die Raser halten sich nicht daran, die Polizei kontrolliert ihrer Meinung nach zu wenig. Und das, obwohl Bernhard Wenzel, Leiter der Polizeiinspektion Miltenberg, eine spezielle Devise für Wochenend-Dienste ausgegeben hat: In jeder freien Minute geht's zur Überwachung zur B 47.



"Rennstrecke B 47" ME-Grafik: Fabian Schüßler
Eine Sperrung der Strecke hatte das Landratsamt Miltenberg abgelehnt. Auch der Petitionsausschuss wandte sich am gestrigen Mittwoch gegen diesen Schritt. Er folgte damit einer Stellungnahme des Innenministeriums. Das verweist auf ein Urteil des bayerischen Verwaltungsgerichts: Eine Bundesstraße, heißt es da sinngemäß, ist als Straße von überörtlicher Bedeutung dafür da, um darauf zu fahren.

Im Übrigen gelte auch für Motorradfahrer das Grundrecht der freien Entfaltung der Persönlichkeit. Nur weil sich Einige nicht an die Spielregeln hielten, dürfe die Mehrheit der Biker nicht auch ausgeschlossen werden.

Mehr als Persönlichkeitsentfaltung

Letzteres ist den Amorbachern wohl bewusst. Gemütlichen Tourenfahrern, die sich an das Tempolimit halten, gönnen sie den Genuss der Odenwald-Serpentinen, betont Hans Halbwachs, ein Sprecher der Anwohner-Initiative.

Der Hinweis auf das Grundrecht der Persönlichkeitsentfaltung macht ihn aber wütend: " Die Strecke wird von Einigen missbraucht, die ihre Maschinen testen wollen. Das geht über die Persönlichkeitsentfaltung weit hinaus", sagt er. "Was ist denn mit der Persönlichkeitsentfaltung der Menschen, die am Wochenende zu Hause ausspannen wollen?"

Schwelle nicht erreicht.

Auch das Argument der Anwohner, der Lärm mache ihnen zu schaffen, will das Ministerium so nicht gelten lassen. Denn die Belastung durch laute Motoren sei nur zu bestimmten Zeiten gegeben. "Für die Schwelle der Unzumutbarkeit muss ein dauernder (ganzjähriger) Lärmpegel erreicht sein", lautet die Vorgabe.

Das Ergebnis einer Studie des Landesamtes für Umwelt erkennt das Ministerium nicht an, weil das vorgesehene Berechnungsverfahren nicht angewandt worden sei. Das Landesamt hatte 2007 eine Sperrung der Strecke wegen zu hoher Lärmbelästigung empfohlen.

Heinrich Büddemann kann die Entscheidung des Ausschusses nicht nachvollziehen. "Es kann doch nicht sein, dass man Gesetze permanent missachtet", sagt er mit Blick auf die Biker, denen das Tempolimit egal ist.

Hans Halbwachs will derweil weiterkämpfen. Im März ist ein Treffen mit dem Staatlichen Bauamt Aschaffenburg geplant. Dabei soll unter anderem beraten werden, ob man durch Leitfähnchen auf der Mittellinie Motorradfahrer am Überholen hindern können.

Übeltäter herausfinden

Außerdem wollen die Anwohner in Zusammenarbeit mit der Polizei den Zweiradverkehr auf der Strecke nach bestimmten Kriterien kontrollieren und "notorische Übeltäter herausfinden", erklärt Halbwachs. Das hat zwar nicht unbedingt strafrechtliche Konsequenzen, gibt er zu. "Doch wir suchen nach jeder Möglichkeit, die Strecke für Raser ungemütlich zu machen." Sabine Dreher




Andre69 ...



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...   Erstellt am 30.01.2009 - 19:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


[Zitat=Klaus]

[size=5]Außerdem wollen die Anwohner in Zusammenarbeit mit der Polizei den Zweiradverkehr auf der Strecke nach bestimmten Kriterien kontrollieren und "notorische Übeltäter herausfinden",[/size] erklärt Halbwachs. Das hat zwar nicht unbedingt strafrechtliche Konsequenzen, gibt er zu. "Doch wir suchen nach jeder Möglichkeit, die Strecke für Raser ungemütlich zu machen." Sabine Dreher
[/Zitat]

Was soll man da noch sagen, hier wird öffentlich zum ansch..en und dennunzieren aufgerufen.
Wie zu tiefsten DDR-Zeiten.

Mir kommt die Galle hoch....

Gruß Andre




duese ...



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...   Erstellt am 30.01.2009 - 20:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Andre
ist wie immer ein zweischneidiges Schwert.....
Alle über einen Kamm ziehen, ist ungerecht, aber den Frust der Anwohner kann ich auch verstehen.
Es sind immer Wenige, die Restriktionen für Alle herbeiführen oder Entscheidungen für ein ganzes Volk treffen,oder?
In Bayern werden ja auch nur Motorräder aufgeladen, wenn der Fahrer zu hastig unterwegs war, über verladene Dosen habe ich noch nichts gelesen!




Andre69 ...



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...   Erstellt am 30.01.2009 - 21:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Moin Dieter,

gerade wenn der ,,Kleinbürger" sich zum Kommisar berufen fühlt liegt die Gefahr nahe, dass alle über einen Kamm gezogen werden.
In den Augen der Anwohner sind es ja alles nur Raser.

Wenn die Exekutive sich auf die lauer legt, finde ich das nicht unbedingt gut, aber es ist halt ihr Job.

In dem Moment wo Privatpersonen, egal durch wen, indirekt als Zuträger und Spitzel angeworben oder mobilisiert werden, hört für mich der Spaß auf.

In einem Land in dem so verfahren wurde musste ich meine ersten 20 Lebensjahre verbringen.

Wenn auf diese Art versucht wird für die Einhaltung von Gesetzen zu sorgen ist das für mich
einfach nur zum ko....und zeugt von der Unfähigkeit der Staatsgewalt.


Gruß Andre




troy 



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...   Erstellt am 31.01.2009 - 08:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Moin moin

Frage@Klaus: Quelle?

Manche Formulierung bleibt ja auch dem freien publizistischen Journalismus überlassen. Es macht sicherlich einen Unterschied, ob über das Thema in den BikerNews, im Amorbacher Lokalteil oder der Morgenpost/Kurier/Bild geschrieben wird.

@André:
hier prallen zwei grundsätzliche Interessen aufeinander. Der Bürger für den eh alles nur Rocker mit zu viel Geld sind, Drogen und Mädchenhändler. Und die Motorradfahrer welche frei auf der Strecke blasen wollen. Und da ist es recht unerheblich ob wir mit K und FJR das kleinste Mittelgebirge Deutschlands rocken oder ob ein paar Kilos den Rheingoldexpress nehmen. Wer das ganze Wochenende nur Motorengeräusche hört, ist sicherlich irgendwann dessen überdrüssig. Auf der anderen Seite bin ich auf jemand, der - frisch in Drachenblut gebadet - gerne mit Siegfried auf Kilojagd geht. Besonders die angesprochene Strecke ist wie für die FJR gebaut.

Allerdings sehe ich in der Entscheidung ein positives Signal:

  • Eine Bundesstraße, heißt es da sinngemäß, ist als Straße von überörtlicher Bedeutung dafür da, um darauf zu fahren.

  • Im Übrigen gelte auch für Motorradfahrer das Grundrecht der freien Entfaltung der Persönlichkeit. Nur weil sich Einige nicht an die Spielregeln hielten, dürfe die Mehrheit der Biker nicht auch ausgeschlossen werden.


Das lässt auf langsam wachsende Einsicht bei den Behörden hoffen. Allerdings kann man auch jede Strecke so weit runter limitieren bis jeder zum Verkehrssünder wird. Und dann kann man wieder über die Heizer wettern, die sich an keine Begrenzung halten, dann kann man wieder rechtswidrige Fahrzeugbeschlagnahmen machen, dann kann man wieder Führerscheine einkassieren. Man begrenze einfach eine Straße auf 40 und jeder der mit 60 (=150%) fährt ist ein Raser.

Allerdings wissen wir ja alle, dass der FJR-Fahrer an sich, schon von Geburt an, immer zügig, nie zu schnell und vor allem immer angepasst und souverän auf allen Pfaden seine Runden zieht. Ein FJR-Fahrer würde nie eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder ein sonstiges Streckengebot missachten (ausser sie/es ist ungerechtfertigt) und sich nie belästigender Weise verhalten. Er ist stets verständnisvoll und nimmt jederzeit Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer (es sei denn diese behindern den FJR-Fahrer). Er ist immer gelassen, denn er weiß: Der FJR-Fahrer steht an der Spitze der Nahrungskette!

Smile, troy®




Klaus ...



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...   Erstellt am 31.01.2009 - 10:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Moin Moin

Die Info stammt aus http://www.main-netz.de/.

Ich sehe es erst mal als positives Signal , auch wurde im Vorfeld einiges getan um bei den Motorradfahrern um Verständnis zu werben.

Es gab Info Tage, an denen Geblitzt aber nicht abkassiert wurde, und man(n) konnte selbst mal schaun wie schnell der eine oder Andere da fährt, war ganz Witzig.

Das Traurige an der Sache ist eigentlich das die Lärmbelästigung ( Ortsrand ) am Anfang der Strecke liegt, der nur gerade aus geht, also für mich eher langweilig ist.

Die Jungs die da aufdrehen hast du meistens nach der Helfte der Strecke wieder eingeholt.

Also schaun wer mal was draus wird.

Gruß Klaus




troy 



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...   Erstellt am 31.01.2009 - 11:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Klaus schrieb
    ...
    Die Jungs die da aufdrehen hast du meistens nach der Helfte der Strecke wieder eingeholt.
    ...


Jepp, ist bekannt. Und dann kannst Dir aussuchen ob Du innen oder aussen vorbei gehst.




Duese ...



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...   Erstellt am 31.01.2009 - 11:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Siehe auch Rappbode Talsperre.... im Harz....
Weil einige Gebücke es unheimlich cool fanden, mit Ihren Fräsen durch den Tunnel zu ballern und Fehlzündungen zu provozieren.....
ist da jetzt für Bikes 30 kmh angesagt.
Also Sippenhaft!
Klar fahre ich gern flott, besonders am Berg der Gleichgültigen aber da laufen dann auch keine Fußgänger rum oder Kids wollen mal schnell auf die andere Straßenseite.
Da die Rennleitung halt nicht nur die wenigen Bekloppten abfischen kann, werden wir wohl weiterhin mit abgestraft werden.




spreewaldtourer ...



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...   Erstellt am 01.02.2009 - 11:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


troy schrieb
    Der FJR-Fahrer steht an der Spitze der Nahrungskette! Smile, troy®

Neben 'ner K?!

Nüscht für unjut!
Klaus




didi60 ...



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...   Erstellt am 01.02.2009 - 12:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Moin,

wie so oft im Leben gehts um die Toleranz, auch gegenüber den weißblauen ohne Schaal
Toleranz


Gruß
Dieter




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