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Suque 
Death Crow


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...   Erstellt am 29.05.2018 - 18:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


(ja, langsam geht’s wieder xD muss/te aber jetzt vertreten und war am Wochenende nicht da xD also sry again ^^“ – hast recht =))

„Oh…“, sagte er leise und legte die Stirn dann in etwas zweifelnd-besorgte Falten – wobei er aber nicht wirklich besorgt war. Er war sich nur gerade nicht mehr ganz sicher, ob Ronja so etwas nicht schon erwähnt hatte, bevor sie mit Semjon gesprochen und sie in der Kneipe, wo sie ihn getroffen hatten, etwas zu trinken bestellt hatten. Gleichzeitig war es aber natürlich auch so logisch, was sie sagte. Dass sie es nicht mochte, weil sie ja nicht die Augen zu Verfügung stehen hatte, um Schwindel ausgleichen zu können. „Stimmt“, fügte er noch hinzu. Aber bei ihrer Bemerkung über den aufgelösten Magen musste er schmunzeln.
Sein Blick huschte an ihr vorbei und er beobachtete Semjon einen Moment lang. Dass er sie gar nicht zur Hilfe gebraucht hätte, darauf war Suque auch schon gekommen, doch ganz sicher war er nicht gewesen, und vielleicht war es von Vorteil, wenn man einfach trotzdem zur Hand ging, obwohl man wusste, dass man nicht unbedingt gebraucht wurde. Es hinterließ sicher einen besseren Eindruck.
„Ich hätte nichts dagegen, ihm noch ein wenig zur Hand zu gehen, solange ich eine Hilfe sein kann, statt eine Behinderung.“ Dass er sich mit dem Segeln nicht auskannte, war eben immer noch so. Aber er war auch nicht dumm und hatte eine gute Auffassungsgabe, sodass er mit etwas Übung es sicher besser hinbekommen würde. Vorausgesetzt natürlich, jemand war bereit dazu, es ihm beizubringen.


(wenn du magst, können wir ja auch gerne den Teil noch ein wenig springen, wenn die beiden Semjon helfen =) Das lässt sich ja doch ganz gut zusammenfassen und es vergeht ein bisschen Zeit =D)





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[sú-ke]
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Zu verstehen und doch nicht wegzulaufen fordert in schwierigen Situationen ein Maß an Mut und Entschlossenheit.
Das Weglaufen ist jedoch nicht immer wörtlich zu nehmen. Denn Verstehen und Bleiben, sich jedoch lieber mit anderem abzulenken - ist nicht auch das eine Art des Weglaufens...?


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Ronja 



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...   Erstellt am 09.06.2018 - 17:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ihr gefiel Suques Einstellung, sich lieber nützlich zu machen als einfach die Hände in den Schoss zu legen, insofern es Sinn machte. Es war etwas, dass sie beide gemein hatten, denn auch sie machte sich lieber nützlich als nutzlos herum zu stehen.. „Gut, werden ja gleich sehen, ob er unsere Hilfe denn überhaupt will.“ schmunzelte sie leicht und ohne sich umzudrehen erhob sie einfach ihre Stimme, „ Oi, Käpt'n! Die Mannschaft ist bereit zum Manöver!“
Sie konnte Semjons Reaktion natürlich nicht sehen, aber zumindest bei seiner Antwort konnte sie in seiner Stimme keine sonderliche Überraschung oder Belustigung über ihre Meldung heraushören. Lediglich eine gewisse Pause bis zu seiner Reaktion zeigte, dass er damit wohl nicht unbedingt gerechnet hatte, „ Gut, holt die Fock und Klüver ein!“
Was an sich keine schlechte Entscheidung von Semjon war, denn idealerweise war das Hauptsegel dass Letzte das eingeholt wurde und wenn es dabei aus dem Wind gedreht war, konnte er das Meiste gut alleine von seiner jetzigen Position aus erledigen. Wenn Sie und Suque währenddessen vorne am Bug arbeiteten, waren sie aus der Gefahrenzone für das Hauptsegel und er musste dafür nicht quer über das Schiff gehen. „ Also, du hast den Käpt'n gehört, machen wir uns an die Arbeit. Das Focksegel ist übrigens das Stück Stoff das sich gerade neben uns befindet.“
Sie erklärte ihrem Begleiter was es zu tun galt und wo er anpacken sollte, dann holten sie zusammen die dreieckigen Segel am Bug ein und sicherten diese. Währenddessen hatte Semjon das auch das Hauptsegel eingeholt und sie halfen das Segel und das restliche laufende Gut zu sichern. Als letzte Arbeit bevor die Sturmmöve sicher für die Nacht gemacht war, blieb nur noch den Anker „auszuwerfen“ um zu verhindern, dass das Schiff über die Strömung und Wellengang abtreiben konnte.
Wie es oft auf See geschah, war die Sonne nachdem es vor einiger Zeit zu dämmern begonnen hatte schließlich recht plötzlich untergegangen und es war schnell dunkel geworden. Und da sie mittlerweile ein gutes Stück von Octron entfernt waren gab es auch kein störendes Licht das den beeindruckenden Nachthimmel gestört hätte. Nicht das Ronja irgendetwas davon gehabt hätte, beeindruckend blieb er allerdings trotzdem.





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Stecki

Suque 
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...   Erstellt am 16.06.2018 - 17:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Auch Suque hatte sich bei Ronjas Worten dem Kapitän zugewandt und wartete seine Reaktion ab. Die kurze Pause war ihm nicht anzusehen, oder vielmehr, was er dabei dachte, doch dann gab er ohnehin schon seinen Befehl, und Suque ließ sich von Ronja erklären, wie genau es sich bewerkstelligen ließ, die beiden Segel einzuholen.
Da er schon am Morgen eine Zeitlang mitgeholfen hatte, klappte es jetzt schon relativ zügig, auch wenn ein erfahrenerer Segler es vermutlich trotzem in noch wesentlich kürzerer Zeit bewerkstelligt hatte, dem Segelbefehl folgezuleisten. Doch das störte Suque nicht; er war nicht ehrgeizig genug, um alles sofort perfekt beherrschen zu müssen, auch wenn ihm von Kindesbeinen an Effektivität, Zügigkeit und Fehlerfreiheit bei allem, was er tat, anerzogen worden war. Doch ein weiterer Punkt, warum er es nicht innerhalb der kürzesten Zeit schaffen musste, war, dass es augenblicklich vermutlich nicht allzu drängend war, die beiden Segel bereits einzuholen.
In der Zwischenzeit war die Dämmerung fortgeschritten, und nachdem sie im Anschluss Semjon noch ein wenig geholfen hatten, auch das große Segel zu sichern, war es fast dunkel. Der Mond war als schmale Sichel am Horizont aufgegangen, und die Sturmmöwe kam nun in der Dunkelheit und mithilfe des Ankers ganz zur Ruhe. Nur die Wellen, die in diesem Teil der See nicht allzu groß waren, weil auch der Wind sich etwas gelegt hatte, schaukelte das Schiff ein wenig hin und her. Nun, sie waren immer noch größer als an flachem Ufer. Doch das Schiff war groß genug, dass man nicht gleich durchgeschüttelt wurde.
"Es ist dunkel geworden", sagte Suque, vielleicht mit dem Hintergedanken, dass Ronja das nicht ganz einschätzen konnte. Und abgekühlt hatte es sich ohne die Sonne auch ein wenig mehr. Wegen des Windes war es auf See ja ohnehin gefühlt immer etwas frischer, doch jetzt merkte man auch, dass es am Tage doch deutlich wärmer war.
Ein Blick an der Reling entlang verriet ihm trotz der Dunkelheit, dass der einsame Delfin abgedreht sein musste. Wahrscheinlich hatte er das schon vor einer Weile getan. Einen Begleiter hatte die Sturmmöwe nun also nicht mehr.
Vielleicht schwimmen ja gerade Haie unter euch herum, schlug die Krähe vor.





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Ronja 



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...   Erstellt am 20.06.2018 - 19:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sie musste ein wenig lächeln als Suque sie darauf hinwies, dass es Dunkel geworden war. Es war eine ziemlich typische Bemerkung von einem Sehenden gegenüber einem Blinden. Nicht, dass es etwas Schlimmes oder Unangenehmes für sie war, keineswegs, es war für Sie lediglich eine äußerst belanglose Information.
Außerdem war es keine unbekannte Information für sie, denn sie konnte die Wärme der Sonne nicht mehr auf ihrer Haut spüren, stattdessen hatte es merklich abgekühlt. Ein weiteres Indiz dafür, dass die Sonne nicht mehr am Himmel stand war zudem, dass der Wind stark abgeflaut hatte. Da sie sich nahe an größeren Landmassen befanden, konnte man nämlich auch an diesem den Tagesrhythmus ablesen. Wegen der unterschiedlichen Erwärmung, wehte der Wind am Tag normalerweise landwärts und Nachts seewärts, aktuell befanden sie sich jedoch in einer der Zwischenzeiten in denen das System zu kippen begann.
Sie war gerade dabei ein Tau fein säuberlich auf einem Haufen zusammenzurollen, wobei sie bei den letzten Schlaufen angekommen war, als sie antwortete, „So? Hmmmm, naja dann beginnt auf einem Schiff normalerweise der gemütliche Teil. Es wird unsere letzte Nacht weg von der Insel und in der Nähe von einem brauchbaren Kochplatz. Was hältst du denn von einem letzten warmen, ordentlichen Essen?“, ein wenig verlegen kratzte sie sich am Kopf und stützte sich dann auf ihren Stock, „Ich bin zwar nicht gerade eine Meisterköchin, aber schlecht bin ich definitiv auch nicht. Irgendwelche Wünsche oder Anregungen?“.





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Suque 
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...   Erstellt am 24.06.2018 - 11:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Suque machte sich nicht die Mühe, auf diesen Kommentar des Vogels zu reagieren, sondern runzelte nur leicht die Stirn, ehe seine Aufmerksamkeit sich wieder ganz Ronja zuwandte. Sie schlug vor, noch etwas zu kochen, weil es die letzte Gelegenheit in vermutlich mehr als einer Woche - oder vielleicht auch mehr als zwei Wochen - sein würde, etwas Gescheites kochen zu können. Ohne Strom und einen ordentlichen Herd stimmte das natürlich. Allerdings musste man hinzufügen, dass Suque das eher gewohnt war als Ronja - also, das simple Mahl, das man sich fernab von Häusern, Strom und Herden so zubereitete.
"Gute Idee", sagte er natürlich trotzdem, weil er dieses simple Mahl auch keineswegs vermisste und nicht den Wunsch hatte, schon eher als nötig darauf zurückgreifen zu wollen. "Aber ich finde, wir sollten erst Semjon fragen, ob er was Bestimmtes haben will, immerhin leistet er eigentlich die meiste Arbeit." Sein Blick wanderte zu dem Skipper hinüber. Er wusste zwar nicht, was der Mann an eigenem Proviant so auf die Sturmmöwe gebracht hatte, aber man konnte ihm ja sagen, was sie selbst mitgebracht hatten, und wenn er sich daraus ein Gericht aussuchen konnte, umso besser.
"Ich helfe dir natürlich", fügte er hinzu. "Aber ich bin selbst nicht der beste Koch."





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Ronja 



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...   Erstellt am 02.07.2018 - 20:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es war vermutlich keine besonders intelligente Miene die Ronja machte, noch immer auf den Stock gestützt, als ihr Partner sie in seiner Antwort darauf hinwies, dass sie vielleicht Semjon wegen dem Essen als Erstes fragen sollten. An den etwas bärbeißigen Seemann hatte sie in diesem Moment nämlich überhaupt nicht gedacht und sofort fühlte sie sich ein wenig schuldig.
„Ähm......mmhm, haste Recht. Schließlich sind wir Gäste auf dem Schiff.“ stimmte sie leicht zerknirscht zu und nach kurzem Überlegen, tastete sie mit einem ihrer „Fühler“ nach dem dritten Besatzungsmitglied auf dem Schiff, „Oi, Käptn!“ rief sie schließlich, nachdem sie sich grob in Richtung Back gedreht hatte, „ Smutje Hoffmann bittet um die Erlaubnis die Kombüse belagern zu dürfen! Außerdem lässt sie den Käptn fragen, ob er einen Wunsch für das Essen hat, bevor die Smutje und die restliche Aushilfscrew morgen von Bord geht.“
Es dauerte einen ganzen Moment bis Semjon auf ihre Anfrage reagierte und da sie seine Miene nicht sehen konnte, wusste sie auch nicht, wie er ihren, doch etwas eigenwilligen Ton, aufnahm. Sie hätte natürlich mit einem Fühler seine Geistspäre überprüfen können, aber so nahe an der Insel war sie lieber ein wenig vorsichtig mit dieser Fähigkeit und verzichtete auf einen nicht unbedingt notwendigen Einsatz derselben.
„Aye, Erlaubnis erteilt. Die Smutje hat vollen Zugriff auf die Kombüse, dortige Mittel und Zutaten. D' Käptn lässt zudem sein' Dank ausricht'n und dass die Smutje ihn überrasch'n soll.“ sein Ton und auch das was er sagte, teilte ihr allerdings mit, dass sie genau Richtig gelegen hatte, auch wenn man bei Semjon ein wenig Erfahrung benötigte um dies auch heraus zu hören. Vor allem bei dem angefügten Zusatz, der nach ganz kurzer Pause folgte, „ Bei Missfall'n des Käptn wird dies allerdings als 'ne Meuterei der ganzen Crew gewertet, worauf natürlich Kielholen der Beteiligten steht!“
Ronja machte plötzlich ein sehr ernstes Gesicht, versteifte ihren Rücken und machte, ganz bewusst, einen recht saloppen Gruß in die falsche Richtung und antwortete in zackigem Ton, „ Dann wird sich die Smutje sich anstrengen, sie möchte vor ihrem Landgang lieber auf eine Kielbesichtigung verzichten! Käääptn!“, dann drehte sie sich wieder herum und grinste Suque an, „ Also, wollen wir, Küchenjunge? Nicht dass wir heute noch baden müssen, nicht?“, worauf sie nur noch breiter grinste.





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...   Erstellt am 09.07.2018 - 17:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Er musste tatsächlich etwas schmunzeln, als Ronja ein wenig kleinlaut oder zerknittert zugab, dass sie zuerst Semjon fragen sollten, ob er etwas bestimmtes essen wollte. Und sogleich machte sie sich dann auch an die Arbeit, beziehungsweise daran, sich bei ihm erst einmal zu erkundigen, ob sie die Kombüse benutzen durften und ob er etwas nach seinem Geschmack essen wollte.
Suque verfolgte die Sache lieber schweigend. Mal abgesehen davon, dass er sich gänzlich anders formuliert hätte, fand er es doch irgendwie besser,w enn Ronja das Ruder übernahm. Oder zumindest das Zweitruder, sozusagen.
Das war nicht lustig.
Er unterdrückte ein Seufzen und hob an, den Vogel weiterhin zu ignorieren. Manchmal war das gar nicht so einfach.
Semjon antwortete nicht sofort, weshalb Suque ein wenig fragend die Augenbrauen hob, doch schließlich sagte er etwas. Er erteilte sowohl die Erlaubnis, den gesamten Inhalt der Kombüse zu benutzen, als auch sagte er, dass Ronja ihn überraschen sollte. Es wäre vielleicht etwas leichter gewesen, hätte er ein konkretes Gericht genannt, immerhin könnte man ihn dann nur mit falscher Würzung oder dergleichen enttäuschen. Nicht gleich mit dem kompletten Geschmack oder etwas, das er gar nicht mochte. Wobei sich so etwas vielleicht gar nicht an Bord befand.
Er lächelte, als Ronja sich an ihn wandte, eher unwillkürlich natürlich, wie immer. "Ja, darauf kann ich auch gut verzichten. Also lass uns gehen", meinte er und machte sich auf den Weg über Deck und zur Kombüse. Mit seiner Vermutung, wo diese lag, war er ja sicher nicht ganz falsch. Das Schiff war zwar nicht klein, aber so riesig, dass sie sich an diversen Stellen verstecken konnte, war es ganz bestimmt nicht.





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Ronja 



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...   Erstellt am 16.07.2018 - 10:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Kombüse zu finden würde in diesem Fall kein großes Problem darstellen, denn Schiffe dieser Größe und Art besaßen in aller Regel nicht viel Platz für Räumlichkeiten unter Deck. Genauer gesagt, besaßen die meisten Schiffe einen einzigen Mannschaftsraum mit multifunktionaler Einrichtung und vielleicht noch einen separaten Schlafbereich. Somit war die Richtung auch einigermaßen klar und sie folgte Suque unter Deck, wo sich auch noch ihre Rucksäcke von vorher befanden.
„Dann lass uns mal prüfen, was wir alles zur Verfügung haben.“ unten angekommen, machte sich die Smutje auch gleich an die Arbeit und suchte nach der „Kombüse“. Welche, wie sich herausstellte, aus einer kleinen Arbeitsfläche und zwei Kochplatten bestand, die sich neben dem Kartentisch unter einer abnehmbaren Abdeckung versteckte. Und wie sie schon befürchtet hatte, bestand der verfügbare Nahrungsmittelvorrat in dem wenigen Stauraum drumherum aus ein paar Grundmitteln, wie Kartoffeln, einige Zwiebeln, Brot und Nudeln, sowie verschiedene haltbare Konserven unterschiedlicher Art.
„Ohje, ich fürchte wir werden improvisieren müssen. Also, ein Festmahl kriegen wir damit garantiert nicht zusammen! Aber wenigstens haben wir Kartoffeln und Zwiebeln da.“ seufzte die blinde Frau nach der der ersten groben Bestandsaufnahme, „Suque? Könntest du die Konserven mal durchgehen was da alles dabei ist? Ich denke, es dürfte dir leichter fallen als mir. Schau mal was du an Gemüse findest, Wurzel- und Krautgemüse wird präferiert, bestimmt ist darunter auch etwas Gulag und wenn möglich auch Sauerkraut. Ich,.........jaaaah........ein ordentlicher Topf ist zumindest da - würde ansonsten einen Eintopf vorschlagen. Ein hoffmannsches Rezept aus der „alten Heimat“meiner Großmutter, oder zumindest eine Variation davon. Was denkst du?“ fuhr sie fort, während sie ihre aktuelle Beute, den Topf, auf dem Herd platzierte.





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Suque 
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...   Erstellt am 22.07.2018 - 18:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Suque, der beim ersten Mal, als sie den Raum betreten hatten und sich hier aufgehalten hatten, nicht darauf geachtet hatte, bemerkte diesmal gleich die kleine ... nun, "Kochnische" konnte man dazu vermutlich nicht mal sagen. Es war eine kleine Arbeitsfläche und daneben befanden sich noch zwei Kochplatten. Jedenfalls konnte man die sehen, nachdem ronja die Abdeckung abgenommen hatte. Dort zusammen etwas zu kochen, würde sehr kuschelig werden.
Wäre das schlimm?
An Lebensmitteln gab es nichts allzu Ausgefallenes, was auch seltsam gewesen wäre, denn auf See nahm man am besten haltbare Lebensmittel oder Konserven mit. Oder wenn man auf einer Reise war. So wie Ronja und Suque ja auch eigentlich nur haltbare Dinge mitgenommen hatten. Die "frischen" Lebensmittel zu kombinieren, gab schon einmal kein ordentliches Gericht her, weshalb auch ihm klar war, dass man Kartoffeln oder Nudeln mit Konserven kombinieren musste.
"Natürlich", sagte er, als ronja ihn bat, die Konserven durchzugehen, und während er ihr zuhörte, was sie am liebsten darunter vorfinden wollte, schob er die Konserven ein wenig hin und her, um auch die dahinter identifizieren zu können. "Also hier sind zwei Konserven mit Erbsen und Möhren", erklärte er letztlich, "Kidneybohnen... Sauerkraut ist hier und Rotkohl. Und hier ist eine Konserve mit Gulasch...suppe. Ich denke auch, dass sich ein Eintopf am besten machen lässt", fügte er hinzu und stimmte damit Ronjas Vorschlag zu. Wie genau das Hoffmann'sche Rezept aussah, würde er ja nun herausfinden.





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Ronja 



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...   Erstellt am 29.07.2018 - 10:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Hmmmmm“ gab Ronja etwas gezogen von sich während sie überlegte, im Kopf Zutaten und Rezepte durchging. Wie sie befürchtet hatte, war das vorliegende Material mit dem sie arbeiten konnten nicht ganz optimal. Rotkohl? Dann vielleicht doch ein anderes Rezept?
Ihr kam ganz unvermutet und plötzlich eine Situation aus ihrer Vergangenheit in den Sinn. Es war, als sie ihrer Großmutter kochen helfen wollte, diese jedoch vergaß ein paar Zutaten einzukaufen oder einfach verdorben waren. Als sie sich über diesen Zustand beklagte, hatte ihre Großmutter nur gelacht und gemeint, // Kind, ein Rezept ist doch nur ein Leitfaden, kein Gesetz. Es zeigt schlicht eine Kombination, die in der Vergangenheit gut funktioniert hat. Früher hatten wir so gut wie nie alle Zutaten beisammen, sie waren nicht erhältlich oder man konnte sie sich schlicht nicht leisten. Und wir haben immer, naja - fast immer - ein ordentliches Essen zusammen gebracht.//
„Ok.“ meinte sie schließlich, sich einen Ruck gebend „ wir nehmen die Gulagsuppe, Möhren, Sauerkraut und mhm, jaaaah, auch den Rotkohl – auch wenn mir Weißkohl eigentlich lieber gewesen wäre. Die Bohnen und Erbsen passen nicht so gut, die stellen wir zurück. Wir werden zwar ein wenig improvisieren müssen, aber ich denke wir kriegen etwas Brauchbares zusammen.“ Aus einem Fach, in das Ronja vorsichtig griff und tastete, zog sie ein gut geschärftes Küchenmesser heraus. „Gut, ich mach mich an die Kartoffeln, die Grundzutat. Du könntest ja derweil die Zwiebeln schneiden Suque, etwa zwei bis drei Mittelgroße, nicht zu fein. Dann könntest du die Konserven schon einmal öffnen, die Flüssigkeit vom Sauerkraut können wir später noch brauchen, den vom Rotkohl nicht.“ , gab sie von sich, während sie sich, wie selbstverständlich, mit zwei Schüsseln, einer Kleinen für die Schalen und einer Großen für die dann geschälten und geschnittenen Knollen, sowie dem Kartoffelsack zur Sitzbank zurück zog.
Im Schneidersitz zwischen ihren Utensilien begann Ronja, leise vor sich hinpfeifend, mit geschickten und flinken Fingern die Kartoffeln zu schälen und in grobe Stücke zu schneiden. Durch ihre Arbeit war sie es gewohnt mit scharfen Werkzeugen zu hantieren und die Knollen waren dabei auch weit weniger empfindlich als ihre normalen Patienten. So ging ihr diese Arbeit leicht von der Hand und die Schussel füllte sich mit beachtlicher Geschwindigkeit.





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