Zum Getriebeumbau, ich weiss grad nicht, was ihr genau haben wollt, also werd ich einfach mal ein bisschen erzählen und dann das eine oder andere Bild dransetzen. Von der Umbauphase selbst habe ich leider keine Bilder, und ich bitte auch um Verständnis darum, dass ich das Ganze nicht nochmal auseinander nehme, bin heilfroh, dass das Zeugs da ist wo es hingehört. Die erste Probefahrt lief übrigens sehr zufriedenstellend
Also, wie hab ich das Getriebe höhergelegt.
Ich habe mittels Vorgelege und eigens angefertigter Treibradschablone (einfach ein Stück rundes Stück Pappe im Durchmesser des Treibrads, genauer gesagt mit Radius vom Mittelpunkt zu einem "Zahnkranztal", der Teil des Zahnkranzes, an dem die Kette aufliegt) aussen an der Wanne die Position des Treibrades durch herumprobieren festgelegt und dann durch das Achsloch des Vorgeleges den neuen Achsmittelpunkt an der Wanne markiert. Dann habe ich den Abstand nach hinten und nach oben vom alten Achsloch in der Wanne gemessen (Mittelpunkt zu Mittelpunkt), was zu dem Ergebnis 12mm nach oben und 2mm nach hinten geführt hat.
Meine Überlegungen, wie die Getriebe da am besten zu befestigen wären, führten zu dem Entschluss, die Wanne innen massiv mit Poly auszubauen und zu verschrauben, um so eine stabile Basis zu haben.
Also habe ich eine 5mm Polyplatte genommen und diese auf die Größe des Getriebraums der M26-Wanne zugeschnitten. Dann habe ich die Schraubenlöcher der alten Getriebebefestigung etwas Farbe aufgebracht und die Platte kurz lose hineingelegt, damit hatte ich die Position der erforderlichen Bohrungen. An den markierten Positionen habe ich Löcher gebohrt und anschliessend die 5mm-Polyplatte auf die ursprünglichen Getriebelager in der Wanne geschraubt. Hier habe ich dickere und längere Schrauben als die Original-HL-Getriebebefestigungsschrauben genommen, soll ja schliesslich stabil sein Ach so, diese Zapfen in der Wanne, die zusätzlich zu den Verschraubsockeln als Getriebeauflage dienen, sind bei mir rausgeflogen. Braucht bei dem Ding hier kein Mensch
So, 5mm haben wir schon, fehlen noch 7. Eine 2mm-Polyplatte und eine weitere 5mm-Polyplatte in der Größe der ersten Platte werden gebraucht. Die 2mm-Platte habe ich mit Plastikkleber auf die untere Platte aufgeklebt. Die zweite 5mm-Platte aufgeklebt und zusätzlich verschraubt, diese Schrauben gehen bis in die unterste Platte rein und sorgen so für einen stabilen Unterbau.
Die von mir verwendeten flachen Asiatam-3:1-Getriebe sind unten völlig eben (im Gegensatz zu den Original-HL-Getrieben, die eine Stufe drin haben) und haben ausserdem andere Befestigungspunkte. Also habe ich in die Wanne das angezeichnete neue Achsloch gebohrt, und anschliessend die Getriebe einfach auf den Unterbau geschraubt. Auch hier kamen größere Schrauben als die Original HL-Getriebeschrauben zum Einsatz. Stichwort Stabilität.
Die Vorgelege des M26 passen auch noch, man muss sie nur drehen wie auf den Fotos.
Im Prinzip war der Umbau ganz einfach. Wie gesagt, Bilder der Bauphase gibt es nicht. Wenn weitere Fragen sind, einfach melden, ich werde versuchen, diese so gut es geht zu beantworten.
Hier noch ein paar Bilder:
Grüße
Michael
[Dieser Beitrag wurde am 16.09.2009 - 13:59 von stoney aktualisiert]
Damit sind für meinen Tank 3:1 Getriebe angeordnet.
Oh Jörg, da werd ich Dich gleich mal vorwarnen, ich weiß ja nicht, ob Du schon einen Panzer mit 3:1 Getrieben hast, aber wenn du die einmal gefahren hast, ist die Gefahr sehr groß, dass du nix anderes mehr willst. Nachdem ich "damals" meinen M-45 mit den 3:1-Getrieben ausgerüstet hatte, war die Folge davon, dass ich zu meinem M-41 diese Getriebe gleich mitgekauft hab.... und den Original-M-26, der ja mein erster Panzer war, schnellstmöglich nachgerüstet habe, da mir, nachdem ich das 3:1-Feeling gewohnt war, die Original-Getriebe viel zu "grob" waren. Deswegen war auch bei meinem Eigenbau hier 3:1 Pflicht. Wobei, spätestens hier wären die von der Kraft her sogar nötig gewesen, weil das ding hier irrsinnig schwer wird. Ich denke, ich schaffe die 10 Kilo
Also: Vorsicht Suchtgefahr!
[Dieser Beitrag wurde am 17.09.2009 - 10:47 von stoney aktualisiert]
Es ist kein Flugzeug, es ist kein UFO, es ist...ULTRA TANK!!!
Abgefahr'n!
Gruß Jo
SignaturHL-Walker Bulldog M-41A3 Kampfbereit.
T-34/85 Kampfbereit!Umgestrickt auf 40 MHz(rennt wie'n Eber!
Graupner Leo II A5 Umbau kampfbereit.
M4A3 Sherman 1:18 Umbau auf RC
Tamiya M4 Sherman 105 Howitzer o. FO
M4 Sherman M4A3(75)W(late)Eigenbau-kampfbereit
Man ist so lange nicht betrunken,solang man auf den Boden liegen kann ohne sich festhalten zu müssen (Zitat Dean Martin)
da war ich doch letztens so in die Bastelei vertieft, dass ich völlig vergessen habe, von den Baufortschritten Bilder zu machen
Jetzt, da es mir wieder eingefallen ist, fehlt natürlich ein bisschen was von der Dokumentation, aber das ist ja auf den Bildern dennoch ersichtlich, wo was gemacht wurde.
Jedenfalls ist mein M26 EC vom Baulichen her, bis auf ein paar kleine Detailarbeiten und Ergänzungen, soweit fertig und ich habe mal den Tarnanstrich aufgebracht. Ich wollte endlich mal einen 1:16er mit Mehrfarbtarnanstrich, also: Attacke! Die Fotos, obwohl in der Sonne bei Tageslicht ohne Blitz gemacht, verfälschen die Farben leider ein wenig, aber das ist ja nichts Neues. Der Anstrich ist noch "pur", das heisst ohne Aufhellen, Washing etc, das kommt, wenn ich Anfang Oktober von der Übung wieder zurück bin.
Elektronisch gesehen ist er fertig, alles funktioniert so wie es soll, und ich muss sagen, aufgrund seines hohen Gewichts von gut 10 Kilo hat er ein traumhaftes Fahrbild Bei Unebenheiten arbeitet die Federung wie wild, und der Panzer liegt wie ein Brett. Beim Anfahren geht er hinten runter, beim Anhalten nickt er leicht nach vorn. Die "Wannengewichtung", die ich mittels Metallplatten vorgenommen habe, um ihn von seiner starken Hecklastigkeit zu befreien, hat sich mehr als gelohnt.
Hier noch ein paar Bildchen:
Das Heck, von dem es aus der Entstehungszeit wie gesagt keine Bilder gibt
Und zum Schluß noch ein Blick auf den Turm, auf die Lafette des cal .50
Zum Schluß noch eine Anmerkung,
ich weiß, dass es einige Modellbauer gibt, die jetzt sagen "Das Ding gab es so nie, also ist es von vornherein Mist!" Ich bin normalerweise schon jemand, der Wert auf Vorbildtreue legt, auch wenn man hier wie bei allem anderen auch ganz schön übertreiben kann. Aber für mich ist mein M26 EC vor allem ein Spaßprojekt, wo ich mich mal entfalten kann, ohne sklavisch irgendwelchen Vorbildern folgen zu müssen, und vor allem ein Test, zu was ich noch so in der Lage bin. Nichtsdestotrotz erhebe ich an meinen Panzer den Anspruch, dass es ihn rein theoretisch so gegeben haben könnte, WENN der M-26 irgendwo auf der Welt umfassend modernisiert worden wäre.
Dieser Tank ist der Hammer ! Ehrlich ! Absolut Klasse !
Und wenn Du jetzt auch noch schreibst, daß er ein super-Fahrbild hat, ist doch die Welt in Ordnung, oder ?
Ich kann mir jedenfalls sehr gut vorstellen, daß es solch ein Fahrzeug durchaus gegeben haben könnte.
Hast Du eigendlich die Federn verstärkt, oder reichen die aus ?
Das mit der "Wannengewichtung" würde mich sehr intressieren, was hast Du da genau gemacht?
Und wie, verdammt nochmal, hast Du es geschafft, diese doofen Heißösen von den Originalteilen zu lösen, ohne daß sie zerbrechen ???
Bei mir brechen die generell an einer Seite ab !
Einen ganz kleinen Wehrmutstropfen hätte ich aber noch. Ist mir auch grade eben augefallen.
Die Lafette für das 50er-Fla-MG hast Du, wie es aussieht auf das Wärmebildgerät/Richtoptik gebaut.
Das ist etwas unrealistisch.
Das 50er MG erzeugt, während des Schusses/Feuertoßes eine wahnsinnige Vibration. Diese würde dann direkt auf eine sehr empfindliche Optik umgeleitet, welche dan zwangsläufig Schaden nehmen würde.......
Ich muß aber sagen:
Ich bin schwer begeistert !
Viele Grüße
Jörg
SignaturVieleGrüße
Jörg
Ein Fingerhandschuh über einen Fausthandschuh, geht nicht ! Alles andere geht !
Wer nicht kann, was er will,
muß wollen, was er kann !
Leonardo da Vinci
Eine Waffe, mit der man sparsam umgehen muß, ist keine Waffe mehr !
Hi Michael !
Ich bin ja auch schwehr begeistert von Deinem Modell!
An der Kommandantenluke hätte ich an Deiner Stelle noch Klarsichfolie eingesetzt um Die Sichtfenster des Kommandanten darzustellen.
Das wäre sozusagen das Sahnehäubchen auf Deinem Modell !
@Ralph
Keine Sorge, ich sag ja, das Ding ist vom Lack her noch lange nicht fertig, die Kinonblöcke werden zwar nicht durchsichtig aber farblich auf jeden Fall so behandelt, dass es gut rüberkommt. Da fehlt noch einiges an Farbarbeit.
@ Jörg
Öhm *grübel* .... Aaah jetzt hab ichs
Die Lafette fürs 50er ist auf das GEHÄUSE der Optiken aufgeschraubt, die Optiken selber befinden sich innerhalb und sind so gelagert dass die Erschütterung nichts ausmacht
Die Heißösen, ja, also die vom Turm gingen ganz einfach runter, die wahren bei mir nicht so dolle verklebt, einfach von innen gegen die Zapfen drücken, und dann mit einer Zange rausziehen. Abgebrochen sind mir auch welche, hauptsächlich die an der Wannenfront, die hab ich dann so zugefeilt, dass es wieder passt.
Die Wannengewichtung war ganz einfach, ich habe mir bei einer Schlosserei Eisenabfälle (PLattenreste, Verschnitt, was auch immer, in der entsprechenden Größe) besorgt und die vorne vor dem Akkufach in die Wanne reingesetzt und befestigt. Ziel war es, vorne etwa das Gewicht des Antriebs hinten reinzubekommen, etwas mehr vielleicht, damit er bei Steigungen vorne eher überkippt. Das hat super funktioniert, und die Federn sind meiner Meinung nach jetzt genau richtig. Sie halten den Panzer, wenn er auf ebener Fläche steht (sieht man auf den Bildern), aber bei der kleinsten Unebenheit reagieren sie.
So, ich melde mich jetzt erst mal bis 3. Oktober auf Übung ab. Wenn ich wieder da bin, gehts in den Endspurt.
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