Zemdil  Kranker Sack

Status: Offline Registriert seit: 29.06.2005 Beiträge: 769 Nachricht senden | Erstellt am 22.08.2005 - 15:30 |  |
Boston (AP) Das Fenway-Park-Stadion in Boston ist für den Baseball ungefähr das, was die Rolling Stones für den Rock 'n' Roll sind: ein Relikt aus vergangenen Zeiten, das bei den Fans Emotionen weckt. An diesem passenden Ort legten die Rolling Stones am Sonntag einen furiosen Auftakt ihrer Welttournee hin, für die so mancher tief in die Tasche griff. Bis zu 400 Dollar (330 Euro) zahlten einige Fans, um die legendäre Rockband auf ihrer Tour zu erleben. Mit dem Klassiker «Start Me Up» legten die Stones auf der riesigen Bühne des Stadions los. Im Mittelpunkt des Konzerts stand aber ihr neues Album «A Bigger Bang» - ihr erstes Studioalbum seit acht Jahren, das am 6. September in den USA in den Handel kommen soll und mit 16 Titeln das längste Studio-Album der Rocker nach «Exile on Main Street» aus dem Jahr 1972 ist. Und es machte ihnen sichtlich Spass: «Es ist grossartig, wieder in Boston zu sein», rief Mick Jagger der Menge zu, die sich an dem heissen Sommerabend versammelt hatte, um ihren Rock-Idolen zu huldigen. Und furios ging es weiter: Nach «You Got Me Rocking,» vom 1993er «Voodoo-Lounge»-Album spielten die Stone auch einige ihrer älteren Stücke: «Shattered» vom 1978er Album «Some Girls», «Tumblin' Dice» von «Exile on Main Street», gefolgt von «Rough Justice» aus dem neuen Album. «Sweet Neo-Con» - ein kritischer Song, der ganz offensichtlich auf die Bush-Regierung gemünzt ist, ohne diese mit einem einzigen Wort zu erwähnen - spielte die Band hingegen nicht. Zwtl: Jagger in Topform Frontmann Mick Jagger zeigte sich in Topform: Der 62-Jährige liess die Hüfte kreisen, rannte von einem Ende der Bühne zur anderen und klatschte mit erhobenen Händen - als ob ihm das Alter nichts anhaben könne. Und auch der 61-jährige Keith Richards lief bei seinen vielen Gitarren-Riffs immer wieder zu Hochform auf. Schlagzeuger Charlie Watts und Gitarrist Ron Wood, der am Wochenende mit einem Alkohol-Geständnis für Aufsehen geregt hatte, standen den beiden in der rund zweistündigen Show in nichts nach. Insgesamt brachte die Band 22 Songs zu Gehör. Zuweilen wirkte die Band auf der riesigen Bühne zunächst etwas verloren, doch dieses Problem wurde in der Mitte des Konzerts behoben, als ein hydraulisch bewegbarer Teil der Bühne die Band etwa 15 Meter ins Publikum hineinfuhr. Und hier - näher am Publikum - legten die Stones dann richtig los: Auf «Beast of Burden» folgte «Some Girls», «Oh No, Not You Again» von «A Bigger Bang» sowie Klassiker wie «Honky Tonk Woman» und ein erstaunlich frisch klingendes «Satisfaction», das die Menge mit regelrechten Jubelstürmen quittierte. Auch «Jumpin' Jack Flash», «Brown Sugar» und ein von einem Feuerspektakel begleitetes «Sympathy for the Devil» fehlten beim Auftaktprogramm des Stones nicht. Mit der Zugabe «You Can't Always Get What You Want», bei dem das Publikum mit «but if you try sometimes, you get what you need» in den Refrain einstimmte, fand das Konzert schliesslich einen würdigen Abschluss. Am Dienstag spielen die Stones noch einmal in Boston, bevor sie ihre Tour fortsetzen, die sie bei ihren bislang geplanten 42 Auftritten in 37 Städte führen soll. Im kommenden Jahr können sich dann auch die Fans in Europa, Südamerika und Asien auf Auftritte der legendären Rocker freuen. http://www.rollingstones.com
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Zemdil  Kranker Sack

Status: Offline Registriert seit: 29.06.2005 Beiträge: 769 Nachricht senden | Erstellt am 29.11.2005 - 14:38 |  |
London (AP) Einige Fans der Rolling Stones können ihren Stars bei der Ende Mai beginnenden Europatour ganz nah sein: Für sie werden mehrere hundert Stühle auf der Bühne bereitgestellt, wie Tourdirektor Michael Cohl am Dienstag erklärte. Die Tour beginnt am 27. Mai in Barcelona und führt die Band nach Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Schweden, Norwegen, Grossbritannien, Polen, Österreich, Tschechien und in die Niederlande. In Deutschland sind die Rolling Stones in Nürnberg (10. Juli), Leipzig (12. Juli), Frankfurt (14. Juli), München (16. Juli), Hannover (19. Juli), Köln (23. Juli) und Stuttgart (3. August) zu sehen. Ein Auftritt in Berlin ist geplant, ein Termin steht jedoch noch nicht fest, wie Mick Jagger und seine Kollegen in einer Live-Schaltung dem ARD-Morgenmagazin sagten. «Alle sagen 'Wie kann ihnen das nur Spass machen? Sie müssen sich doch zu Tode langweilen'», sagte Jagger im britischen Fernsehen. «Wenn wir uns zu Tode langweilen würden, würden wir das nicht machen.» Die Band will auch Konzerte in Russland, Griechenland, Kroatien, Serbien-Montenegro, Portugal, Dänemark, der Schweiz und Irland geben. Die Termine werde noch bekannt gegeben.
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