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equinox68 unregistriert |
Guten Morgen, | ||||
Utemi unregistriert |
Guten Morgen,
Stolz ist aus meiner Sicht zuerst einmal ein ganz bestimmtes Lebensgefühl. Meistens entsteht es, wenn mensch etwas als erfolgreich gemeistert ansieht. Und dann lässt es sich differenzieren: was passiert dann, wenn ich das nicht nur als Gefühl in mir sehe, sondern wenn ich es - weil ja Herdentier - auch in der Gemeinschaft empfinde? Wenn ich den Stolz wie eine kindliche Freude lebe - also so z.B. weil ich es endlich geschafft habe, Radfahren zu können oder schwimmen oder so, dann freuen sich andere mit mir, weil ich die Leistung, auf die ich den Stolz beziehe nicht ins Verhältnis zu anderen setze, sondern zu einem Entwicklungsschritt von mir persönlich. Wenn ich aber den Stolz nutze, um mich besser als andere zu fühlen und mich irgendwem überlegen empfinde, gesellt sich zum Stolz Hochmut und das ist nicht so hilfreich, weil mensch dann etwas den Boden unter den Füßen verliert und nur noch eingeschränkt die eigene Lage sieht. Also das geschieht deshalb, weil dann ein unbemerkter Kreislauf im Hirn beginnt, der ständig Argumente für diese Position braucht und wir dann unrealistisch werden, weil es schwer ist, sich ständig besser als andere zu fühlen. ... also finde ich. Viele Grüße, Ute | ||||
susa ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 22.04.2006 Beiträge: 860 Nachricht senden |
Da ich 40 Jahre gebraucht habe, um das Gefühl, wirklich auf mich stolz zu sein spüren zu können, ist es für mich in erster Linie positiv und eben mit Selbstwertgefühl verbunden. Negativ ist Stolz für mich, wenn er verhindert, dass ich neue / andere Erfahrungen mache, weil ich es z.B. nicht schaffe, über meinen Schatten zu springen. So ist es möglich, auf einem Konflikt "sitzen zu bleiben", weil keiner der Beteiligten seinen Stolz überwindet und auf den anderen zugeht. Ich denke, dass gerade in Bezug auf Stolz die Waage sehr wichtig ist und man vor allem dabei sich selbst nicht aus den Augen verlieren, also nicht stolz sein um des Stolzseinwillens sein darf- das geht dann in Sturheit über und richtet sich letztlich gegen mich selbst. Ich achte auf mich, tue mir Gutes...und auch DAS macht mich stolz. Liebe für mich selbst, Stolz und glücklich sein gehören für mich im positiven Sinne zusammen. Dann ist Stolz ein "gutes" Gefühl... | ||||
mareike ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 23.04.2006 Beiträge: 3188 Nachricht senden |
ja, für mich hat stolz auch mit selbstwert zu tun. ich sehe aber gleichzeitig eine schmale gratwanderung von selbstwert über stolz zu arroganz. | ||||
phyllis unregistriert |
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equinox68 unregistriert |
Ich sehe das auch so ähnlich, das bedeutet aber auch, daß Dinge, die nicht dazu nicht konform sind nicht gemacht werden, daß heißt, ich lege mir durch meinen eigenen Stolz selber Steine in den Weg-wie Susa oben schon schreibt....ob das mal gut ist? [Dieser Beitrag wurde am 14.04.2007 - 22:02 von equinox68 aktualisiert] | ||||
phyllis unregistriert |
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equinox68 unregistriert |
Ja,ich habe auch noch nie was bereut was ich gemacht habe nur etwas,was ich nicht gemacht habe . | ||||
phyllis unregistriert |
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