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Minan ...

Prinz/SW
zerbrochen


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...   Erstellt am 06.06.2007 - 22:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Minan betrat den Garten und brauchte eine Weile, um seine Augen an die Helligkeit der Sonne zu gewonnen. Rasch wischte er sich die Tränen fort und bedankte sich mehrmals bei dem Diener, der ihm den Weg hierher gezeigt hatte. Der Mann ließ ihn mit einem leicht verwunderten Blick stehen und dann war Minan allein.
Allein... er blinzelte in das Morgenlicht. Und frei? Er wußte es nicht. Langsam ging er die Steintreppe hinunter und betrat den ersten Kiesweg. Timaris hatte ihm erlaubt, sich im Garten umzusehen, doch Minan wußte nicht wie weit er gehen oder sich vom Schloss entfernen durfte.

Unschlüssig ging er einen Weg ab, blickte sich neugierig um. Es war seltsam einfach nur hier langzugehen. Er kannte natürlich Gärten, doch eigentlich verband er nichts schönes damit. Jetzt war damit, der ihn begleitete und in irgendeine Ecke führte, damit er seine Dienste verrichten mußte. Minan war frei, einfach nur verschiedene Pflanzen anzusehen, von den wenigsten kannte er die Namen. Er kam zu einem langen Beet, wo lauter Rosen wuchsen. Ihr Duft war schwer und süß, wie eine Decke, die sich über einen legte. Lange Zeit blieb Minan davor stehen, sah Bienen und Schmetterlingen zu, die von Blütenkelch zu Blütenkelch schwebten. Dann bemerkte er, dass sich ein Schmetterling auf seiner Schulter niedergelassen hatte, ein zweiter ihn bereits umschwirrte und dann auf seinem Arm saß.
Ein wenig erschrocken, machte Minan ein paar Schritte zurück und ging weiter. Die bunten Wesen stoben wieder auf, verließen ihn.

Schließlich gelangte er an einen größeren Teich, ein Steg aus Holzplatten bedeckte ein Teil des Ufers. Das Holz war von der Sonne ganz aufgewärmt und Minan legte sich kurzerhand bäuchlings hin und sah in das Wasser. Zuerst entdeckte er nichts, da das Licht blendete, doch nach und nach konnte er tiefer blicken, sah winzige Fische und eine wuselnde Menge an kleinen schwarzen Wesen, sie sahen ein wenig aus wie Samen, nur dass einige schon kleine Füße hatten. Was das wohl war? Er versuchte sich ganz auf das Wasser zu konzentrieren und nicht auf die Angst, dass er wieder von hier fortgerissen und gehorchen sollte.





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Minan Darken - Tagebuch

Aaron 

Prinz
Sklave am Hof
Hayll/ Terreille
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...   Erstellt am 06.06.2007 - 22:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Du solltest jetzt eigentlich in deinem Zimmer sein und auf Timaris warten... ich weiß... das hier ist aber nicht dein Zimmer... ja das ist der Garten wenn er die Stimme der Vernunft nicht endlich abschalten könnte würde er noch wahnsinnig werden. Doch nachdem Aaron fast die ganze Nacht mit Cerco getrunken hatte brauchte er nun frische Luft und nicht sein Zimmer, er musste ja nur früh genug dort sein damit die Königin nicht bemerkte was er wirklich die letzten Stunden getrieben hatte, mehr nicht. Und ein Spaziergang um den See war sicher noch drin bevor sie mit allem fertig war.

Aaron war schon wieder auf dem Rückweg, er hatte den See nun schon fast umrundet und war beinahe schon wieder an dem Weg der zurück zum Schloss führte als er auf dem Steg jemanden entdeckte. Das war doch Minan, scheinbar hatte er die letzten 24 ganz gut überstanden sonst wäre er nun nicht hier. Ob das hieß, dass Timaris nun schlechte Laune hatte, oder hatte sie deswegen erst Recht gute? Aaron blieb unschlüssig stehen. Das war entscheidend dafür wie sein heutiger Tag ablaufen würde, doch vielleicht wollte der Junge ja allein sein. Ach was wenn er das will kannst du ja wieder gehen... doch nicht ohne die Information.

Er gab sich keine Mühe leise auf den Steg zu treten Minan sollte schließlich nicht denken, dass er sich anschleichen würde. "Hallo Minan" begrüßte er den Jungen und trat dabei nun in dessen Nähe.





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Aaron Talasch

Minan ...

Prinz/SW
zerbrochen


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...   Erstellt am 06.06.2007 - 22:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Minan zuckte sofort zusammen, als er die Stimme gehört hatte und rollte sich auf den Rücken, sich dem anderen ungeschützt darbietend, weil er im ersten Moment nicht wußte, wer da mit ihm gesprochen hatte. Der andere Sklave. Aaron. Er starrte ihn heftig atmend an und die Erinnerungen von den zwei Küssen blitzten in seinem Geist auf.
"Ich.. ich darf hier sein. Meine Herrin hat es mir erlaubt", verteidigte er sich, da er nicht wußte wieviel Befehlsgewalt der andere Sklave hatte.

Selbst bei Sklaven gab es eine Rangordnung und für gewöhnlich hatte sich Minan immer am unteren Ende wiedergefunden. "Sie hat gesagt, ich dürfe mich im Garten umsehen, während sie mit meinem Vater spricht."
Hoffentlich hatte Aaron nichts dagegen einzuwenden. Minan kannte den Mann nicht wirklich und so war sein erster Impuls, das schlimmste zu erwarten und Aaron zu mißtrauen. Ich bin nirgendwo frei, dachte er. Was, wenn sie ihn sogar geschickt hat? Würde sie so etwas tun? Erwartete man irgendetwas von ihm?
Er lag immer noch so da und sah zu Aaron empor, wie ein Hund, der sich dem anderen unterwarf und seine Kehle anbot.





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Minan Darken - Tagebuch

Aaron 

Prinz
Sklave am Hof
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...   Erstellt am 06.06.2007 - 22:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Das hatte er nun auch noch nicht erlebt, der andere Sklave lag auf dem Rücken und sah ihn so an als würde er erwarten jeden Moment von Aaron bestraft zu werden. Überrascht blickte der Prinz auf ihn nieder und überlegte wie er sich verhalten sollte.

"Das ist schön für dich, ich habe die Erlaubnis dazu nicht" meinte er dann schlicht und setzte sich dann neben Minan auf dem Steg, sodass er ihn ansehen konnte. "Sie ist jetzt deine Herrin?" fragte er dann unvermittelt und sah ihn fragend an.





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Aaron Talasch

Minan ...

Prinz/SW
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...   Erstellt am 06.06.2007 - 23:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


"Du hast die Erlaubnis nicht?" Minan starrte Aaron vollkommen entsetzt an, legte sich dann auf die Seite, um den Blick des anderen Mannes zu erwidern. "Wird.. wird sie dich dann nicht bestrafen?", wagte er leise zu fragen. Er wußte nicht wie und woher Aaron den Mut nahm sich Timaris zu widersetzen. Ein Teil von Minan wünschte, er hätte auch noch diesen Mut besessen. Irgendwann hatte er das Mal... als der Schmerz noch frisch gewesen war und die Wunden noch nicht sonderlich tief. Als er noch die Hoffnung gehabt hatte, all dem entfliehen zu können.

Schwermütig sah er hinüber zu der glatt gespannten Oberfläche des Sees. Wie ein Tuch, das nicht nachgeben würde, stiege man hinauf. Ob er über Wasser hätte gehen können, hätte man ihm die Juwelen gelassen?
"Sie wollen, dass ich mich entscheide", sagte er dann auf die Frage von Aaron. "Ich hab mich noch nie entscheiden dürfen... nicht so." Die anderen Entscheidungen, ob er lieber Schmerz oder Lust, einen Mann oder eine Frau befriedigen wolle, das waren alles nicht wirkliche Entscheidungen gewesen.
"Ich darf hier bleiben, wenn ich will. Als Diener, nicht als Sklave... das sagt sie jedenfalls. Oder ich darf mit meinem Vater mitgehe.. oder... sie sagen, ich könne machen was ich will." Der Unglauben in seiner Stimme war ihm anzuhören. Minan konnte noch nicht so recht an seine Selbstbestimmung glauben, er wartete regelrecht auf sein böses Erwachen.
Fragend blickte er Aaron an. "Du.. du triffst oft freie Entscheidungen? So wie jetzt, dass du im Garten bist? Ich weiß nicht wie..." Er hatte Angst, dass wenn er sich entschied, dass Timaris und Cerco nicht damit einverstanden waren oder nur einer von beiden. Er wußte nicht wie er es ihnen recht machen sollte. Der eingetrichterte Zwang jeden und alles zufriedenstellen zu müssen und zu wollen, ließ sich nicht abschütteln.





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Minan Darken - Tagebuch

Aaron 

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...   Erstellt am 06.06.2007 - 23:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Das Entsetzen von Minan war merkwürdig, ja es stimmte schon Aaron tat oft Dinge hinter Timaris Rücken, hielt sich so ein klein wenig Freiheit fest auch wenn er manchmal deswegen eine empfindliche Strafe zu erwarten hatte.
"Wird sie vielleicht wenn sie es heraus findet" meinte er und lauschte dann Minans Ausführungen. Und er spürte den leichten Stich der Eifersucht in sich, Minan durfte sich entscheiden, das hatte er nie gekonnt, so ein Geschenk wurde ihm noch nie gemacht, alle Entscheidungen die er traf hatten irgendwelche schlechten Konsequenzen, doch Minan hatte die Möglichkeit sich zu entscheiden ob er frei sein wollte.

"Ja irgendwie tue ich das, es sind nur kleine Entscheidungen die ich treffe, wie jetzt hier draußen zu sein. Doch du hast die Möglichkeit dich völlig frei zu entscheiden wohin du gehen möchtest, wie dein Leben nun verlaufen soll. Diese Entscheidung habe ich nicht, du solltest glücklich sein, diese Chance bekommen nur wenige" meinte er und blickte Minan jetzt wieder an. "Es ist deine eigene Entscheidung, du kannst tun was du willst und wenn du es jetzt noch nicht weißt, dann lass dir Zeit, solang du keinen Vertrag unterzeichnest wirst du frei bleiben und kannst immer noch entscheiden. Das ist Freiheit, genieße es."





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Aaron Talasch

Minan ...

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...   Erstellt am 07.06.2007 - 00:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


"Nein, ich bin nicht frei", widersprach Minan leicht und auch nur flüsternd. Er starrte in das Wasser, was zwischen den Holzplanken hindurch schimmerte. "Das Gefängnis ist immer noch in mir..."
Würde Aaron das verstehen? Er war auch Sklave und doch so anders, ihm schien es beinahe nichts auszumachen, dass Timaris ihn bestrafen könnte und er wirkte auch nicht so, als hätte er Angst.
"Nur, weil sie gesagt haben, ich bin frei, geht es dadurch nicht weg..." Die Angst war immer da, wie ein riesiger Schatten... und das Gefühl der Leere in ihm, das Gefühl des unerträglichen Verlustes, weil man ihn zerbrochen hatte und er nicht das war was er hätte sein können. Manchmal war es viel zu viel und er hatte nicht die Kraft mit dieser Leere zu leben und selbst Qualen waren willkommen, weil sie ihn für einen Moment wenigstens vergessen ließen.

"Es tut mir leid, dass du die Entscheidung nicht auch hast", sagte er dann leise, "Aber... Timaris, sie ist... nicht wie Talian." Anders fiel ihm nicht ein wie er Timaris beschreiben konnte, es war nicht fassbar oder in Worten zu erklären. Und alles, alles war besser als sein Dasein bei Talian. Dasein.. er wollte es nicht leben nennen.
"Timaris hat versucht mir zu helfen..." Das wußte er jetzt irgendwie, weil er nun den Speerfaden in sich erkannt hatte, den sie ihn gesandt hatte. "Sie.. sie ist nicht so schlimm. Vielleicht bleibe ich hier. Ich darf Lesen und Schreiben lernen, wenn ich hierbleibe. Und ich würde gerne mehr lernen... über alles." Ja, das wollte er tun. Irgendwie hatte er begonnen, eine Entscheidung zu fällen und es half darüber zu reden. "Ich glaube, Talian hat mich nur angelogen."
Minan setzte sich leicht auf, ließ seine Hand durch das kühle Wasser treiben.





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Aaron 

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...   Erstellt am 07.06.2007 - 00:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ja Aaron verstand welches Gefängnis Minan meinte, das Gefühl tief in einem drin doch immer nur ein Sklave zu sein und selbst wenn man irgendwann die Freiheit erhielt sie nicht nutzen zu können weil man sich viel zu sehr an das Leben als Sklave... nein nicht gewöhnt hatte, doch es nicht anders kannte und nicht anders wollte, nein auch das nicht. Sklaven wie sie beide, die schon ihr ganzes Leben nichts anderes waren, die nie Freiheit kennengelernt haben kannten dieses Gefühl tief in ihrem inneren, doch es ließ sich nicht in Worte fassen. Es war einfach da und man konnte sich diesem Gefühl nicht einfach entziehen.
Er schluckte schwer und versuchte Minans Worten zu folgen, zu verstehen was er damit sagen wollte. Es war kompliziert mit dem gebrochenen Jungen zu sprechen, der jünger war als er selbst und schon soviel schlimmes durchgemacht hatte. Talian musste wirklich schlimmer sein als Timaris sonst hätte sie ihrem eigenen Sohn doch nicht so etwas antun können.

"In wie fern hat sie dich belogen?" fragte er schließlich nach und äußerte sich nicht zu Minans Meinung er könnte hier lesen und schreiben lernen, das würde er auch bei seinem Vater lernen können, doch es war ganz allein Minans Entscheidung was er tun wollte und Aaron hatte nicht das Recht sich da einzumischen. Ihn vielleicht zu einer Entscheidung in eine andere Richtung zu bewegen, das durfte und konnte er nicht. Minan musste sich allein entscheiden, sonst wäre es keine freie Entscheidung.





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Aaron Talasch

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...   Erstellt am 07.06.2007 - 01:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


"Ich war nie woanders als bei ihr..." Minan schluckte schwer, schloss die Augen. "Außer, wenn sie mich ausgeliehen hat... aber... sie war die einzige, die mir gesagt hat, wie die Dinge heißen oder wie die Welt funktioniert und ich wußte nicht, was ich davon glauben sollte... irgendetwas mußte ich doch glauben." Er öffnete die Augen wieder, sah Aaron scheu an.
"Wenn dir wieder und wieder jemand sagt, dass Feuer kalt ist und nicht verletzt... dann.. dann glaubt man es irgendwann", versuchte er seine Gedanken irgendwie in Worte zu fassen. "Bis sie einen zwingt hinein zu fassen und man erfahren muss, dass es die Haut von den Knochen brennt", fügte er hinzu. Er hatte nicht von sich gesprochen, sondern von irgendjemanden, so offen gelassen, ob ihm das wirklich zugestoßen war.

"Timaris hat mir gesagt, dass das schwarze Juwel das höchste ist. Das.. das wußte ich bisher nicht", gab er beschämt zu. "Ich hatte das immer anders gesagt bekommen.. deswegen will ich lernen. Um zu wissen, was richtig ist. Und hier in Hayll, da gibt es doch viele Bücher oder? Aber ich würde auch gerne wissen wie es ist bei meinem Vater zu sein..."
Minan fühlte sich hin und hergerissen. Konnte er ein wenig hierbleiben und dann zu seinem Vater gehen? Und was würde ihn dort erwarten? Und würde Timaris erlauben oder wütend sein? Er wollte nicht, dass sie wütend wurde.
"Ich glaube, er und Timaris verstehen sich nicht besonders gut..." Minan schwieg einen Moment und sah Aaron an. "Warst du vorher auch bei einer anderen Herrin?"





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...   Erstellt am 07.06.2007 - 08:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ob er das wirklich hatte erleben müssen? fragte sich Aaron als Minan von dem Feuer sprach, er war sich nicht sicher vielleicht war das wirklich nur ein Beispiel, vielleicht aber auch eine Geschichte aus seinem Leben.
Minan sprach weiter und erzählte noch mehr von den Lügen, die ihm aufgebunden wurden. Über sein Juwel und das es da noch so einiges mehr geben musste, wo man ihn belogen hatte. Ja, der Kriegerprinz hatte noch viel nachzuholen und zu lernen, doch musste er dies wirklich bei Timaris machen? Sein Vater würde bestimmt jedes beliebige Buch für ihn besorgen und ihn so gut es ging unterrichten, er brauchte deswegen doch nicht hier zu bleiben und sich den Gefahren aussetzen, die von Timaris ausgingen.

"Ich glaube auch, dass sich dein Vater und sie nicht besonders gut verstehen, dein Vater war sehr wütend, weil er dir nicht beistehen konnte in den letzten Stunden. Ein mal war er kurz davor in das Zimmer zu stürmen und sich Timaris zu stellen, er wollte sie töten, für all das was sie mit dir tat. Sie hat von ihm diese 24 Stunden erpresst wenn ich das alles richtig verstanden habe. Er wollte nie, dass du die Nacht mit ihr verbringen musst" irgendwie versuchte er Minan dazu zu überzeugen es wäre besser zu seinem Vater zurück zukehren, wenn er es ihm auch nicht direkt sagte.

"Minan ich weiß das diese Entscheidung für dich schwer sein muss, doch mach deine Entscheidung nicht von dem potentiellen Wissen abhängig was du hier finden wirst. Das kannst du genauso gut bei deinem Vater lernen. Deine Beweggründe hier zu bleiben sind die falschen" ja das waren sie, sollte Timaris ihn jemals fragen warum er geblieben war und er würde antworten wegen den Büchern, würde sie vermutlich verletzt odeer wütend sein. Was schwere Folgen haben könnte. "Achso zu deiner Frage: Ja ich war vorher bei einer anderen Herrin, bei 4 um genau zu sein."





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