besucherin unregistriert
| Erstellt am 12.12.2008 - 06:50 |  |
Es wurde langsam kalt, aber der Himmel war sternenklar.
Sie saß auf „ihrer“ Bank.
Ja, es war ihre Bank, in kleine, gepflegte Park.
Unter eine schöne, alte Laterne stand es.
In Gegend wohnten bessere Leute, und nach anfänglichen Schwierigkeiten, durfte sie bleiben. Die Leute grüßten sie mit
der Zeit sogar freundlich, sie bekam Geld zugesteckt, oft Leckereien.
Auch Kleidung war manchmal dabei, so auch die warme Mantel die sie trug.
Sie versuchte sehr darauf zu achten, dass sie nicht abgerissen aussieht, und nicht streng riecht. Man sah ihr ihre Gesicht die spuren einstige Schönheit noch.
Neben „ihren“ Bank, stand ihre rollende Einkaufswagen, in dem sie ihre ganze hab und gut hatte.
Auf ihren schoss hielt sie einen kleinen Rucksack, in diese bewahrte sie ihre kostbarste habe auf, und ließ es nie aus den hand.
Einmal wollte es ihr jemand stehlen, als sie mal in Asyl übernachtete. Sie schrie aus Leibeskräften so laut, dass der Dieb es losließ, alle andere aufwachten und sie in Schutz nahmen.
Seitdem mochte sie nicht dort schlafen.
In kleine Park war ein Pavillon, dass war ihr Schlafzimmer.
Auch die Polizei ließ sie in ruhe, die Beamten kamen immer wieder vorbei, und plauderten mit ihr. Nur wenn es bitterkalt wurde, ging sie in eine diese feinen Garagen.
Der Besitzer ließ ein kleine Seitentür für sie offen, und wenn sie verreist waren, legte er den Schlüssel auf ein bestimmten platz.
Sie schaute zu Himmel hoch, und betrachtete die funkelnde Sterne.
Als sie ein kleines Mädchen war, dachte sie immer, es sind kleine, warme kugeln, was tröstliches-glitzernde Freunde. Ihr kamen Erinnerungen an ihren Vater, der ihr dann erklärte, was mit den Sternen auf sich hat. Sie schaute sich um, und beobachtete, wo überall schon Kerzen brannten an Weihnachts-Bäume.
Langsam griff sie in ihren Rucksack, und holte eine lederne Brieftasche vor.
Es war schon abgegriffen, die Fächer ein wenig zerfleddert.
Sie zog ein Foto raus, und hielt es in Licht.
Es zeigte eine schöne, junge Frau mit einem kleinen Jungen, unter einen Weihnachtsbaum.
Die beide lachten, hielten Spielzeug in die Hand und sahen glücklich aus.
Ihr Sohn.
Er hat sich von ihr abgewendet, als er geheiratet hat.
Damit begann ihr Leben abwärts zu gehen, und sie landete auf der Straße.
Seine Frau ist eine aus der „bessere Gesellschaft“, und sie passt nicht in ihren Bild und Welt.
Sie dachte an früher, wo ihre Welt noch in Ordnung war, jedenfalls glaubte sie es.
Dass schöne Haus , wo sie lebten, die Weihnachten und andere Feier.
Sie wusste nichts von die aufziehende schwarze Wolken.
Eines Tages verschwand ihr Mann wortlos.
Es kamen viele Leute in ihr haus, wollten Geld von ihr, es war von Schwarzgeldkonten,
Betrug und Unterschlagung die rede. Ihre Ahnungslosigkeit wurde nicht berücksichtigt, alle hielten sich schadlos an ihr. Nach und nach kam alles unter dem Hammer, sie zog mit ihren Sohn in eine kleine Wohnung.
Tagsüber arbeitete sie in einem Supermarkt, abends und nachts ging sie putzen.
Dass Kind sollte nicht leiden, wegen der Unehrlichkeit des Vaters.
Sie schickte den jungen auf gute Schulen, ermöglichte ihm ein Studium, und bezahlte die Schulden so gut und viel sie konnte, die ihr Mann zurückließ.
Einmal sah sie ihren Sohn in Stadt, und ging ihm heimlich hinterher.
Er ging in eine schöne, alte Villa und sie sah durch die Fenster, wie er seine Frau
und 2 kleine Kinder begrüßte. So erfuhr sie von ihren Enkelkinder.
Der knochig-kalte Hand des Schmerzes und Verzweiflung griff nach ihr wieder.
Wo wohl ihr Mann ist???er hat sich, wie sie nach und nach erfuhr, mit sehr viel Geld
abgesetzt. Sie überlegte, ob sie nicht ein schluck Wein trinken sollte.
Sie hatte welchen in ihre Einkaufswagen, aber so richtig mochte sie keinen Alkohol.
Sie war ja auch nie Mitglied der krakelende und betrunkene Gesellschaft, die in
Stadtpark das sagen hatte.
Um ihren Hals auf ein Schnur trug sie immer noch ihren Ehering, und ein Diamantenring, die sie mit viel mühe retten konnte aus der Pleite. Aber heute fühlten sie sich beide sehr kalt und bedrohend an. Immer wieder schaute sie das Foto ihres Sohnes an, und konnte irgendwann ihre Tränen nicht mehr zurückhalten.
Auch die glitzernden Sterne waren heute kein richtige Trost.
Aus einem der schönen Häuser am kleinen Park, kam eine junge Frau raus, und brachte ihr einer Teller voll Weihnachtsgebäck. Es duftete nach Honig und Zimt.
Sie wünschte ihr frohes Weihnachten, und fragte ob sie reinkommen möchte.
Sie bedankte sich, und lehnte freundlich, aber bestimmt ab.
Sie fühlte, dass heute was anders ist, als sonst.
Eine innere Kälte kroch in ihr hoch, und machte ihr angst.
Sie wollte so gerne ihren Sohn einmal umarmen, ihre Enkeln sehen, aber sie wusste, dieser Wunsch bleibt unerfüllt. Sie schaute in ihre Brieftasche nach, ob ihr Testament da ist. Ja, sie war da, sie wollte dass ihr Diamantenring dass kleine Mädchen bekommt, die sie durch Fenster sah bei ihren Sohn. Sie befragte irgendwann die Nachbarn, daher wusste sie, dass sie ein Mädchen und einen Jungen als Enkel hat.
Immer wieder schaute sie zu Himmel hoch, und dachte an Leute, wie ihre Eltern, Familie, die schon vor lange zeit gegangen sind. Die Vorstellung, sie würden da oben bei der Sternen sein, tröstete sie. Irgendwann schlief sie ein, mit dem Foto in ihren hand.
Schlaf gut alte Frau, finde dein Trost bei der Sternen, stille Nacht……………
Stadtzeitung am 25.12:
In Park in Villenviertel fand man eine alte Frau, tot auf einen Bank.
©by J.B.alias besucherin
in memoriam an eine dame, die ich kannte.

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