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Aquila ...
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...   Erstellt am 05.03.2011 - 14:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebe Hemma


Vielen Dank für diesen eindrücklichen Beleg für die Kostbarkeit eines irdischen Sterbens
im Frieden der Barmherzigkeit unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS !

In diesem Thread haben wir uns ausführlich über die Sterbestunde unterhalten...
Wie sieht nun aber in der heutigen, sich von Gottes Geboten und Gesetzen losgesagten Spass- und Vergnügungsgesellschaften mehrheitlich das irdische Sterben aus ?
Ich denke, ein Blick auf die
Bestattungsrituale spricht für sich....

nicht nur, dass sich im grossteils
neuheidnisch gewordenen Europa auch
heidnische Beisetzungsrituale epidemieartig ausbreiten....
so etwa....

das Vergraben der Urne unter einen Baum (!?)
das "Verstreuen der Asche" in den Wald (!?)....
oder ins Meer (?!) etc....
( neuestes "Angebot" zeichnet sich ab;
das Verstreuen der Asche im Weltall.....(!?))


nein, diese Rituale sind denn auch noch bespickt mit kunterbunten Eigenkreationen bezüglich der "Beisetzungsfeiern", falls diese überhaupt einen derartigen Ausdruck verdienen.

Es werden Lieder sämtlicher Repertoire herbeigezogen....
Pop, Rock, Jazz....etc, um dem Verstorbenen die angeblich "letzte Ehre zu erweisen".
Daneben fliegen kunterbunte Luftballons durch die Gegend, um den Spasseffekt nicht abreissen zu lassen.
Die "Reden" sind denn auch meist lustig zusammengebastelte "Lobreden", sodass der Eindruck entstehen könnte, es seien alles nur "gute Menschen" verstorben,
die ihr irdischen Leben "völlig unabhängig selbst bestimmt" hätten.
Ja, nicht die leisesten Hinweise auf die für das
SEELENHEIL
unabdingbar notwendige Anrufung der
BARMHERZIGKEIT CHRISTI.

Derartige Aufführungen sind heute - leider - an der Tagesordnung !
Oft gehen sie auf die "Wünsche" der Verstorbenen selbst zurück, oft sind es aber auch schlicht anmassende Handlungen der Angehörigen, die so "ihre Weltsicht" vermitteln wollen, die sich denn auch durch
eine erchreckende Ferne
von der EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS manifestiert.

Was zurückbleibt, ist die traurige Einsicht, dass im Zuge der "Wegtolerierung" der Sünde der Tod zu einem "lästigen Muss" verkommen ist, wobei selbst die Beisetzungen nur so von Selbstherrlichkeit strotzen.


Leider hat dieses Denken auch in die
modernistischen Liturgien innerhalb der Kirche Einzug gehalten...
der Stolz lässt das "Sandkorn" Mensch nicht einmal mehr vor vor Seinem
SCHÖPFER, ERLÖSER und HEILIGER....
dem Mensch gewordenen eingeborenen Sohn GOTTES....
unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS....
niederknien....
die Anrufung Dessen Barmherzigkeit ist von den sich im Wahn der "Selbstbestimmung" befindlichen Spass-Menschen "wegtoleriert" worden...


Und nun blicken wir wieder über einen
Friedhof....
was ist denn da noch von dem Stolz des Menschen übriggeblieben ?

Wenn sich ein Mensch bewusst in unbussfertiger Verstocktheit aus der barmherzigen, ewigen Liebes- und Lebensfülle der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gottes losreisst...
wird vor unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS "nichts wert" sein



Der hl. Franziskus:

"Der Mensch ist so viel wert wie er vor Gott ist; mehr ist er nicht"






Freundliche Grüsse und Gottes Segen

[Dieser Beitrag wurde am 05.03.2011 - 14:49 von Aquila aktualisiert]




Hemma ...
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...   Erstellt am 18.04.2011 - 01:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Prof. Dr. Reinhold Ortner hat im Sendboten d. hl. Antonius, März 2007 einen sehr treffenden Artikel zum Thema "Das tiefe Geheimnis von Sterben und Tod" veröffentlicht, der es - trotz Wiederholungen zum Thema - wert ist, gelesen zu werden.




Ein Blick rings um auf das hektische Alltagsleben zeigt uns: Es ist, als ob man vertuschen wolle, dass wir alle einmal sterben werden. Dabei sind Sterben und Tod zentrale existenzielle Fragen, und immer weniger Menschen wissen über ihre existenzielle Zukunft Bescheid. Es geht um die Ewigkeit und die Frage nach Gott. Dies bedingt Konsequenzen für unser irdisches Leben. Du solltest dich rechtzeitig darauf einstellen und nicht sagen: „Das werde ich später dann schon sehen, ob da noch was kommt.“ Wann? Wenn es zu spät ist...?

Lebensziel

Seit den Tagen frühester Kindheit betrachtest du dein Leben als selbstverständlich. Aber was ist Leben? Leben ist Kraft, Energie, Bewegung, Entwicklung, Entfaltung. Es ist eingebunden in die Zeitabläufe der Weltgeschichte und es hat auch eine räumliche Zuordnung. Es begann auf kleinstem Raum und war von Anfang an wundervoll programmiert, sinnvoll geplant, von Gottes Liebe getragen. Du hast dich entfaltet, bist größer und älter geworden.

Warum existierst du? Woher kommst du? Gibt es einen Sinn für dein Leben? Die Antworten vieler Menschen reichen von Gesundheit, Erfolg, Glück bis hin zu gutem Einkommen, Karriere, Spaß. Das sind weltlich betrachtet verständliche Wünsche. Aber gibt es nicht auch einen alles übergreifenden Sinn, der deinem Leben von Anfang an zugrunde liegt, den du anstreben und dessen Erfüllung du suchen solltest? Bedauerlich, dass viele darüber nicht gründlich nachdenken.

Sinn und Unsinn

„Der Mensch gleicht einem Hauch, seine Tage sind wie ein flüchtiger Schatten“ (Ps 144,4). Am Ende des Lebens warten der Tod als Abbruch dieses Lebens, Verwesung und Zerfall des Körperlichen mit der Auflösung in die Grundstoffe der Erde. Diese Vorstellung erfüllt uns nicht gerade mit einem Glücksgefühl. Daher stellt sich dann die drängende Frage: „War das alles? Sollen sich darin Ziel und Sinn meines Lebens erschöpft haben?“


Umfragen zufolge sind viele der Meinung: „Mit dem Tod ist das Leben aus und vorbei. Ich spüre dann nichts mehr, bin einfach weg.“ Daher kommt auch der Spruch: „Das Leben ist doch so kurz. Genieße es, solange du es noch hast! Koste aus und nimm, was du bekommen kannst: Macht, Geld, Spaß, Mode, Sex...!“

Ein bedauerlicher Lebens(un)sinn, und so voller Unlogik! Konsequent weitergedacht müsste sich nämlich Resignation einstellen, gar nicht alles bekommen zu können oder überhaupt zu den „Verlierern“ zu zählen. Gehetzt vom Wettlauf gegen die Zeit rennt man durch das Leben, denn jeder weiß: Früher oder später ist es vorbei - Krankheit, Altern und Sterben werden mich einholen. Dann ziehen die „scheinbar Glücklichen“ an mir vorbei, lassen mich zurück und wollen nur ihre persönliche Lebensjagd gewinnen.

Gott spricht: „Der Himmel zerflattert wie Rauch, die Erde zerfällt wie ein Kleid; ihre Bewohner sterben wie die Fliegen. Doch meine hilfreiche Gnade bleibt für immer bestehen“ (Jes 51,6).
Dein Leben wird niemals endgültig vernichtet. Das Ziel liegt also nicht im Tod, sondern im ewigen Weiterleben. Der Tod ist nur eine Schranke. Alles Körperliche lassen wir zurück auf dem Weg der Hilflosigkeit und Selbstentsagung. Wie deine Ewigkeit dann aussehen wird, ist deine eigene Entscheidung gewesen, die zum Todeszeitpunkt endgültig wird.

Deine Seele

Sicherlich weißt du ganz gut über deinen Körper Bescheid, aber was ist mit deiner Seele? Wenn wir über das Sterben sprechen, geht es vorrangig um die Seele. Die Glaubenskongregation der Katholischen Kirche sagt: Die „Seele“ ist ein „geistiges Element des Menschen, das mit Bewusstsein und Willen ausgestattet ist“. Sie ist „das Ich des Menschen, welches nach dem Tod fortbesteht, obwohl ihm zwischenzeitlich der ergänzende Teil seines Körpers fehlt“. Mit anderen Worten: Die Seele ist das Geistwesen des Menschen. Sie lebt weiter, nachdem das Fleisch zu leben aufgehört hat, weil sie unsterblich ist.

Irdisches Leben ist Vorstufe zur Ewigkeit. Im Sterbevorgang beginnt sich die Seele vom Körper zu trennen. Sobald ihm alle Lebenskraft entwichen ist, sprechen wir vom Tod, dem unwiderruflichen „Stillstand“ und „Aus“ sämtlicher menschlicher Lebensfunktionen. Jetzt ist die Einheit von Körper und Seele aufgehoben. Alles Körperliche wird zerfallen und sich auflösen, ist tote Materie. Die Seele aber ist unzerstörbar. Sie ist unsichtbar und entzieht sich beim Vorgang der Trennung der Wahrnehmung der Hinterbliebenen. Nur Personen mit extrasensorisch mystischen Begabungen konnten die Seelen Sterbender „sehen“ (wie zum Beispiel Therese Neumann).

Der letzte Weg

Während des Sterbens wirst du dich also in einem Übergangsstadium befinden. Einerseits spürst du noch den Körper, in den du dich bislang eingebunden wusstest, andererseits verlierst du auch langsam den Bezug dazu – ein äußerst geheimnisvoller Vorgang, bei dem du am Ende das Körperliche unwiderruflich zurücklassen wirst. Wenn die Trennung vollzogen ist, wird dir klar bewusst sein, dass du und deine Seele eins sind: deine Seele – das bist du, nur ohne Körper.

Es gibt Beweise für die Existenz der Seele und deren Unzerstörbarkeit: Weder in der Endphase des Sterbens noch nach dem Tod verliert dein Ich die Fähigkeit zu denken, zu fühlen und wahrzunehmen. Der Glaube von der Weiterexistenz der Seele nach dem Tod lässt die Annahme zu, dass die Seele des Verstorbenen ein ganz neuartiges und tiefgreifendes Bewusstseinserleben hat, bei dem sich Empfindungen bisheriger Art aus dem irdischen Leben mit außersinnlichen Wahrnehmungen aus einer jenseitigen Welt überlagern.

Rätselhaft

Bei einer Befragung von Patienten durch Ärzte und Krankenschwestern gaben 52 Prozent der Sterbenden an, früher Verstorbene wahrzunehmen, oft Angehörige der eigenen Familie. Es wird auch berichtet, wie sich die Seele jetzt von den „Fesseln“ des Körpers löst und Fähigkeiten erhält, die bis dahin unmöglich erschienen:
„Etwa 20 Jahre wurde in einer Anstalt ein Mädchen namens Käthe gepflegt. Käthe war von Geburt an geistig völlig zurückgeblieben und hatte nie ein Wort sprechen gelernt. An allem, was in ihrer Umgebung vor sich ging, schien sie nicht den geringsten Anteil zu nehmen. Eines Tages lag Käthe im Sterben. Als der Arzt mit einem Begleiter zu ihrem Zimmer ging, fragten sie sich, wer wohl für Käthe Sterbelieder singe. Im Zimmer angekommen, trauten sie ihren Augen und Ohren nicht. Käthe sang selbst die Sterbelieder. Vor allem sang sie immer wieder: „Wo findet die Seele die Heimat, die Ruh‘?“ Etwa eine halbe Stunde lang sang sie mit selig verklärtem Gesicht und ging dann sanft und still heim. Der Arzt sprach von einem medizinischen Rätsel.“ (Häckel, E.: Wir werden leben auch wenn wir sterben.“ 1978, S. 77-78)

Sterben ist demnach kein „genormter“ Vorgang. Jeder von uns durchlebt sein Sterben in ganz persönlicher Weise. Gott bereitet jedem ein einmaliges, individuelles und unwiederholbar persönliches Ereignis. Befragungen Sterbender ergaben zum Beispiel, dass oft Gestalten wahrgenommen werden, zu denen sie persönlichen Bezug hatten. Viele Sterbende erlebten dabei ein auffallend tiefes Glücksgefühl. Aber solche erhebenden Erlebnisse sind offensichtlich keine Selbstverständlichkeit. (Vgl.: Rawlings, M.S. „Beyond Deth’s Door“, 1978) Darf man diesen Berichten glauben? Manche Leute urteilen: „Halluzination“, „Fieberanfall“, „geistige Verwirrung“. Was soll man ihnen antworten? Daisy, ein im Sterben liegendes kleines Mädchen, flüsterte: „Weißt du, niemand kann diese Dinge sehen. Es sei denn, er hat sterbende Augen.“

Für oder Wider

Leben im Jenseits ist die Konsequenz des Lebens auf der Erde. Was einer hier sät, das wird er dort ernten. Gott sieht auf unser Herz und den guten Willen: wie du Gottes- und Nächstenliebe verwirklicht und für das Kommen des Reiches Gottes gearbeitet oder gelitten hast, was du mit Seiner Gnade aus deinem Leben gemacht hast. Die Lebensentscheidung ist unumkehrbar. Christus weist auf die Bedeutsamkeit des Vorbereitet-Seins, auf diese alles entscheidende Situation beim Eintritt in die Ewigkeit hin.
Heilige vertrauten sich in der Todesstunde nochmals der unendlichen Barmherzigkeit und Güte Gottes an.

Die Heilige Schrift spricht davon:
Nach dem Tod trittst du vor das Angesicht Gottes und begegnest der vollkommenen Liebe, Barmherzigkeit, aber auch Gerechtigkeit. Gott selber zeigt sich dir, Er erwartet dich und du schaust Ihn von Angesicht zu Angesicht. Nun erkennst du mit größter Klarheit deinen Seelenzustand und das heilige, gerechte Endurteil gemäß deinem zurückliegenden Leben. Du weißt sofort, dass es deiner eigenen Entscheidung für oder gegen Gott entspricht. Das heißt: diese Entscheidung ist gerecht, du hast sie in und mit deinem Leben selbst getroffen.

Dein im Sterben und Tod abgeschlossenes irdisches Leben trägt also in sich die Entscheidung für eine Ewigkeit im Licht der Anschauung und Liebe Gottes oder in der Schwärze unendlicher Gottesferne ohne jede Liebe. Das eine ist Inbegriff ewigen Lebens in Seligkeit, das andere des ewigen Todes im Bewusstsein selbstverschuldeter Verdammnis. Wir nennen das erste „Himmel“, das zweite „Hölle“.
Du erkennst in der Gerechtigkeit Gottes deine eigene aus freiem Wollen vollzogene Entscheidung. Die Dramatik dieser Endkonsequenz wird heute vielfach verschwiegen oder in Frage gestellt. Christus aber mahnt unmissverständlich:
„Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt?“ (Mt 16,26).
Oder: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann“ (Mt 10,28).

Himmel und Hölle

Eine Seele, die in bewusster Todsünde (in frei entschiedener Absage an Gottes Liebe und Barmherzigkeit) vor Gott tritt, wendet sich aufgrund ihrer unumstößlichen Entscheidung sofort von Gott ab. Ihr ewiger Zustand bleibt diese Trennung. Das ist die Hölle.

Die Gott liebende Seele, die im Stande der „heiligmachenden Gnade“ von ihrem Körper scheidet, wird von ihrer Sehnsucht förmlich in die offenen und barmherzigen Arme Gottes getrieben. Nun wird sie Ihn ewig schauen in ungeahnter Liebe, in ewigem Glück, in ewiger Freude leben. Das ist das Paradies, der Himmel. Seine Seligkeit übersteigt jede menschliche Vorstellungskraft.
Der heilige Paulus sagt: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat… das Gott denen bereitet hat, die Ihn lieben“ (l Kor 2, 9).

„Wer in der Gnade und Freundschaft Gottes stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist, ist zwar seines ewigen Heils sicher, macht aber nach dem Tod eine Läuterung durch, um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können“ (KKK 1030).
Himmel ist Leben in der Heiligkeit Gottes. „Nichts Unreines“ kann dorthin kommen (Offb 21,27). Seelen, die noch befleckt sind von Resten der Sünde oder Sündenfolge, wollen daher schon von sich aus nicht sofort den Himmel betreten.
Jeder Verstorbene erkennt alle noch vorhandenen Makel an sich und wünscht in brennender Sehnsucht die Reinigung, die er als Geschenk Gottes voller Dankbarkeit annimmt. Gott macht damit in Seiner Fürsorge und Liebe ein Angebot Seiner Barmherzigkeit: die vollständige Läuterung im Reinigungsort (Purgatorium, Fegfeuer). Diese Seelen (Heilige Seelen oder Armen Seelen) wissen, dass sie nach dem Erlangen vollkommener Heiligkeit in das Leuchten der Herrlichkeit Gottes eintauchen und in den Himmel eingehen werden.






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"ich vermag alles in dem, der mich stärkt" (Phil 4,13).

Aquila ...
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...   Erstellt am 08.08.2011 - 14:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebe Forumsmitglieder, liebe Leser/innen


In diesem Thread haben wir über die
wichtigste Stunde im irdischen Leben eines jeden Menschen nachgedacht.....
über die
Sterbe-Stunde !

Welch ein Juwel die reine Lehre der Heiligen Mutter Kirche ist, zeigt sich nicht zuletzt an der Tatsache, dass sie uns kraft der
durch die Verdienste
unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS
für uns erworbene
Gnadenfülle der heiligen Sakramente selbst für diese wichtigste Stunde im irdischen Leben eines Menschen bereits in dieser Zeit fürsorglich vorbereiten will....

so ist es heute vielfach nicht mehr weitläufig genug bekannt, dass
der hl. Papst Pius X. durch ein
Dekret aus dem Jahre 1904
den Gläubigen
einen vollkommenen Ablass
für die Sterbe-Stunde gewährt.


Ein Ablass ist Erlass einer zeitlichen Strafe vor Gott für Sünden, die hinsichtlich der Schuld schon getilgt sind für die Sterbestunde gewährt .


Zur Erinnerung:

Ein vollkommener Ablass kann gewährt werden, wenn der Gläubige

- aufrichtig gebeichtet hat mit dem Willen zur UMKEHR, der Abkehr von der Sünde

- die hl. Kommunion im Stande der Gnade empfangen hat

- nach der Meinung des Heiligen Vaters gebetet hat ( empfohlen "Vater unser" und "Gegrüssest seist Du Maria" )


Der hl. Papst Pius X. gewährt nun per Dekret den genannten vollkommenen Ablass für die
Sterbe-Stunde,
wenn der Gläubige

einmal während seines irdischen Lebens (!)

unter aufrichtiger Reue und den oben genannten Bedingungen für einen vollkommenen Ablass und mit inniger Liebe zur allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gott....
folgendes Gebet verrichtet:


"Herr, mein Gott, schon jetzt nehme ich jede Art des Todes, wie es Dir gefallen wird, mit allen ihren Ängsten, Leiden und Schmerzen von Deiner Hand mit voller Ergebung und Bereitwilligkeit an."


Wirksam wird der vollkommene Ablass dann in der Sterbe-Stunde.


Auch wenn der Gläubige unglücklicherweise nach der Gewährung dieses vollkommenen Ablasses in eine schwere Sünde fallen sollte, geht der Ablass
nicht verloren,
sollte der Gläubige in der Todes-Stunde wieder im Stande der Gnade sein....




So schenkt die
Gnadenfülle der hl. Sakramente
den Gläubigen jene unermessliche Kostbarkeit der Handreichung in der Sterbe-Stunde, aufdass er miteinstimmen kann in die Worte der Heiligen....



Der heilige Franz von Sales:

"Der Tod ist Leben, wenn er sich im Angesicht Gottes vollzieht."



Der hl. Pater Pio:

Bleibe bei mir, Christus, denn es will Abend werden.
Der Tag neigt sich dem Ende zu.
Das Leben geht vorbei. Tod, Gericht und Ewigkeit kommen schon bald.“


--


Hier Näheres über den Ablass im allgemeinen:


http://www.vatican.va/roman_curia/tribu … ce_ge.html







Freundliche Grüsse und Gottes Segen




Aquila ...
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...   Erstellt am 17.10.2011 - 16:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebe Forumsmitglieder, liebe Leser/innen


S.E. Weihbischof Laun hat in einem ausgezeichneten Kommentar eine Rückblende auf die nach dem Attentat in Norwegen praktizierten
atheistischen "Trauerfeiern" vollzogen....

so berichtet er über einen
- fast einsamen und ausgegrenzten -
röm. Katholiken in Norwegen, der Folgendes über die "Trauerfeiern" schrieb:

-


„Die menschlich und förmlich vorbildliche Anteilnahme der Regierung an den 78 Beerdigungen nach dem Terrorakt am 22. Juli war in Ordnung,
signalisierte aber nichts desto trotz das lückenlos atheistische Menschen- und Weltbild des Landes:
Mit der Existenz der Getöteten ist definitiv Schluss.

Sie „leben in unserer Erinnerung,
aber nicht als den Tod überschreitende Personen, verantwortlich vor Gott.
Aber gerade das wäre notwendig:
Den jungen Menschen auch auf dem Jugendlager der Arbeiterpartei das Evangelium zu vermitteln, vor allem die Botschaft von der Auferstehung
!
Überhaupt, das für sie ganz neue, christliche Menschenbild wäre so wichtig für die Jugend, aber auch für die Menschen in der Politik und überhaupt in der ganzen Gesellschaft.“

Was Ihr in Österreich und in Deutschland noch politisch als Kampfthemen habt, ist bei uns in Norwegen und in Skandinavien fertig debattiert und entsprechende Gesetze sind verabschiedet. Das Volk lebt scheinbar bestens damit!

Verhältnismäßig wenige Menschen beanstanden die atheistische Sicht, die bei der Trauerfeier zum Ausdruck kam.
Man feiert sich selber, nicht die Personen, die so urplötzlich vor Gott standen!
Man bewertet die Verstorbenen nach menschlich-gesellschaftlichen Kategorien,
nicht nach dem Maßstab Gottes
.

Die evangelisch-lutherische Volkskirche übte ihre Aufgabe als zeremonielle Trösterin zwar ergreifend aus,
aber dieses Gemisch von ausgesprochenem und unausgesprochenem Atheismus seitens der politischen „Prediger“ und der amtierenden Pfarrer und Pfarrerinnen bei den Abschiedszeremonien ist für Norwegen typisch geworden.
Es wird von den meisten Menschen gelobt als Ausdruck des vermeintlichen Höchstgutes, nämlich der Toleranz, der Demokratie, des Rechtsstaates, also der großen Errungenschaften des europäischen Denkens.“

-


S.E. Laun dazu:


Warum dann noch der traurige Ton im Brief meines Freundes? Ich weiß warum:
Toleranz heißt hier
Gleichgültigkeit
gegenüber der Wahrheit und meint die Behauptung, alles was Gott betrifft, sei ohnehin unerkennbar.
Mit Demokratie und Rechtsstaatlich meint man die Allmacht der Mehrheit in allem und jedem!


-


Zur Thematik "Bestattungen" hier mehr:

http://www.razyboard.com/system/morethr … 637-0.html


Hier der Link zum gesamten Beitrag

http://www.kath.net/detail.php?id=33537




Freundliche Grüsse und Gottes Segen

[Dieser Beitrag wurde am 17.10.2011 - 16:54 von Aquila aktualisiert]




CSc ...

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...   Erstellt am 04.11.2011 - 18:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Wolfgang Amadeus Mozart, gestorben 1791, schrieb fünf Jahre vor seinem Tod im letzten Brief an seinen Vater:

"Da der Tod als Heimgang zu Gott der wahre Endzweck unseres Lebens ist, so habe ich mich seit ein paar Jahren mit diesem wahrsten, besten Freunde des Menschen so bekannt gemacht, dass sein Bild nicht allein nichts Schreckliches mehr für mich hat, sondern recht viel Beruhigendes und Tröstendes. Und ich danke meinem Gott, daß er mir das Glück gegönnt hat, ihn als Schlüssel zu einer wahren Glückseligkeit kennenzulernen.
Ich lege mich nie zu Bett, ohne zu bedenken, daß ich vielleicht (so jung ich auch bin) den andern Tag nicht mehr sein werde - und es wird doch kein Mensch von allen, die mich kennen, sagen können, dass ich im Umgang mürrisch oder traurig wäre - und für diese Glückseligkeit danke ich alle Tage meinem Schöpfer und wünsche sie von Herzen jedem Mitmenschen!"





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"Wenn liebenswerte Menschen furchtbare Irrtümer vertreten, so kann leicht folgendes passieren: Entweder wir sehen diese Irrtümer als so liebenswert wie ihre Vertreter an und werden somit von diesen Menschen zum Liberalismus hingezogen. Oder aber wir stufen diese Menschen als ebenso schrecklich wie ihre Irrtümer ein und werden somit von den Irrtümern der Konzilspäpste zum Sedisvakantismus gezogen. Tatsächlich war es in der gesamten Menschheitsgeschichte noch nie so leicht wie heute, daß Menschen gleichzeitig so liebenswert sind wie ihre Irrtümer furchtbar. Das ist ein Merkmal unseres Zeitalters. [...] Es lebe das wahre Rom! Es leben die lieblichen Römer! Doch bewahre Gott uns vor ihren Irrtümern!" (Bischof Richard Williamson; http://eleisonkommentar.blogspot.de/201 … ke-ii.html)

Aquila ...
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...   Erstellt am 14.01.2013 - 19:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebe Forumsmitglieder, liebe Leser/innen


In der Sterbestunde wird
unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS
ein alleiniges Maß anlegen....

dabei wird der weltliche Schein
- der aufgeblähte menschliche Grössenwahn im Selbstvergötterungsrausch -
und das Haben
- weltlicher Besitz, Titel, Ansehen, Auszeichnungen, weltliches Wissen...etc.
-

zu aufsteigendem Rauch im Wind....

das
a l l e i n i g
entscheidende Maß
legt unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS

nicht

um den Kopf.....

sondern

um das Herz....!



Nicht vergängliche Eitelkeiten
sondern
unvergängliche Seelenschätze werden die Waage auf die Seite des ewigen Lebens ausschlagen lassen.

die im Streben nach Vollendung gelebten Tugenden und Werke als Früchte des wahren Glaubens der Heiligen Mutter Kirche.


Alles andere ist Schall und Rauch.


Der hl. Franziskus:


"Der Mensch ist so viel wert wie er vor Gott ist;

mehr ist er nicht."





Freundliche Grüsse und Gottes Segen




Hemma ...
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...   Erstellt am 26.01.2013 - 23:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Von der Seligen Elisabeth von der heiligen Dreifaltigkeit, Karmelitin und Mystikerin, + 1906 in Dijon, sind folgende Worte angesichts ihres nahenden Todes überliefert:

“In dieser letzten Stunde meiner irdischen Verbannung, an diesem schönen Abend meines Lebens, erscheint mir im Licht der Ewigkeit alles so ernst... Ich möchte allen Menschen sagen können, wie leer und nichtig alles ist, was nicht für Gott getan wird!”





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Hemma ...
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...   Erstellt am 27.01.2013 - 00:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Blaise Pascals Sterbestunde
aufgezeichnet von seiner Schwester Gilberte


Und als der Pfarrer mit dem Leib unseres Herrn in sein Zimmer trat und ihm zurief:"Hier ist Er, nach dem Síe sich so gesehnt haben", da machten ihn diese Worte vollkommen wach; und als der Pfarrer hinzutrat, um ihm die Kommunion zu reichen, machte er eine Anstrengung, und richtete sich ohne Hilfe halb auf, um sie mit größerer Ehrerbietung empfangen zu können.
Und als der Pfarrer ihn, der Sitte entsprechend, über die wichtigsten Geheimnisse des Glaubens befragte, antwortete er auf alles in frommer Demut: "Ja, Monsieur, ich glaube das alles, und aus meinem ganzen Herzen."
Dann empfing er die heilige Wegzehrung und die letzte Ölung und war so gerührt darüber, dass er Tränen vergoss. Er antwortete auf alles und bedankte sich zuletzt sogar beim Pfarrer, und als der ihm das Heilige Sakrament reichte, sagte er: "Möge Gott mich nie verlassen!" Das waren seine letzten Worte. Denn kaum hatte er seine Danksagung gesprochen, da befielen ihn wieder Krämpfe, die ihn nicht mehr verließen und ihm keinen Augenblick geistiger Klarheit mehr gönnten: sie dauerten bis zu seinem Tode, der vierundzwanzig Stunden später eintrat, nämlich am neunzehnten August des Jahres 1662 um ein Uhr morgens, als er neununddreißig Jahre und zwei Monate alt war."





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...   Erstellt am 12.02.2013 - 21:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebe Forumsmitglieder, liebe Leser/innen


Am morgigen
Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit.

Bei der
Spendung des Aschenkreuzes spricht der hw Priester:
( das Aschenkreuz wird heute meist auch am darauffolgenden Sonntag noch einmal für alle jene gespendet am Aschermittwoch dieses nicht empfangen konnten )



„Memento homo, quia pulvis es, et in pulverem reverteris
/
Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst" !



Es ist eine Anknüpfung an die Worte aus der Heiligen Schrift:


Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Ackerboden; von ihm bist du ja genommen. Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück“
(Genesis 3, 19).



Die Fastenzeit ruft in erster Linie zur

U M K E H R
auf....

zur Reue über die begangenen Sünden und zur Abkehr von der Sünde....zur UMKEHR !

Zur inneren Läuterung
einhergehend mit der sakramentalen Gnadenfülle der hl. Beichte und der hl. Kommunion.


Der ( noch ) Heilige Vater Papst Benedikt XVI. hat dazu im Jahre 2007 sehr schön gepredigt:


Innere Läuterung

Das Fasten, zu dem uns die Kirche in dieser intensiven Zeit einlädt, geschieht natürlich nicht aus Beweggründen körperlicher oder ästhetischer Natur,
sondern es entspringt einem dem Menschen eigenen Bedürfnis nach innerer Läuterung, die ihn von der vergiftenden Verschmutzung durch die Sünde und das Böse befreit, die ihn erzieht zu jenem gesunden Verzicht, der den Gläubigen frei macht von der Sklaverei des eigenen Ich;
die ihn aufmerksamer und verfügbarer macht für das Hören auf Gott und den Dienst an den Brüdern.
Aus diesem Grund werden das Fasten und die anderen Praktiken der Fastenzeit von der christlichen Tradition
als geistliche Waffen zum Kampf gegen das Böse, gegen die schlechten Leidenschaften und die Laster betrachtet.


Predigt bei der Aschermittwochsliturgie, 21. Februar 2007
--


So spricht der HERR:

"So wahr ich lebe, ich will nicht den Tod des Sünders sondern dass er sich bekehre und lebe"

-

PS:
Es ist immer noch schwer zu verstehen....

die diesjährige Aschermittwochsliturgie wird die letzte Liturgie
sein, der Papst Benedikt XVI. vorstehen wird.





Freundliche Grüsse und Gottes Segen

[Dieser Beitrag wurde am 12.02.2013 - 22:11 von Aquila aktualisiert]




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