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Schoppepetzer 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 12.10.2009 - 23:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

am 03.10.09 habe ich meinen Most gekeltert (51,5 ° Oechsle, 7,8 g/l Säure, eigentlich gute Werte für einen hessischen Apfelwein) und zum Gären in die Fässer verfrachet. Direkt nachdem Keltern habe ich Gärstarter hinzugegeben. In das eine Fass eine Steinberg Trockenhefe und in das andere eine Sherry Trockenhefe. Beide Hefekulturen habe ich vorher wie auf der Packung beschrieben rehydriert. Außerdem habe ich in jedes der beiden 30 Liter Fässer ca. 5 g Hefenährsalz gegeben. Beide Fässer haben bereits am nächsten Tag angefangen zu gären. Im Keller herrschen konstante 17° C.
Nun meine Frage: Der Gärtopf des Sherryhefefasses bewegt sich nun weitaus weniger als beim Fass mit der Steinberghefe, woraus ich schließe, dass das Fass mit der Steinberghefe noch heftiger gärt. Da beide Ansätze aus dem gleichen Most bestehen, muss es ja eigentlich an den unterschiedlichen Hefen liegen? Warum ist das so? Wo ist der Unterschied (außer der unterschiedlichen Alkoholverträglichkeit der Hefen)?
Danke für evtl. Aufklärung!

Bis dann

Thomas

[Dieser Beitrag wurde am 12.10.2009 - 23:56 von Schoppepetzer aktualisiert]




Schmidtek 
500 Liter Wein
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...   Erstellt am 13.10.2009 - 00:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bei wieviel Grad vergärst Du?

Sherryhefe mag es mollig warm - dann geht sie auch ab. Steinberg ist aber eine typische Weißweinhefe - die kann auch bei niedrigen Temperaturen gut gären.
Eine niedrige Temperatur - z.B. in einem Keller - würde diese Gärverhalten erklären.
Ansonsten gilt: Jeder Ansatz ist auch anders

Gruß Schmidtek




JasonOgg ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 13.10.2009 - 08:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Den Trick mit den identischen Gäransätzen mit Apfelsaft aus gleichen Äpfel, gleicher Pressung, gleichem Transport etc. kenne ich auch. Die haben sogar mit gleicher Hefe unterschiedlich gegärt.

Die Vermutung für meinen Ansatz war, dass in dem einem Ballon mehr Trub als indem anderen war.

Möglicherweise auch, weil in dem einen Ballon ein halbes Gramm Hefenährsalz weniger war, die Hefe 1 Minute länger rehydriert wurde, oder weil ich den einen Glasballon beim ins Regal stellen rechts herum und den anderen links herum gedreht habe.





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Was lange gärt wird gut.

Schoppepetzer 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 13.10.2009 - 10:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Für Schmidtek: 17 °C




Schmidtek 
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...   Erstellt am 13.10.2009 - 14:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


schoppepetzer, daran kann es liegen - bei 17° gären Südweinhefen schon, aber halt langsamer...

Gruß Schmidtek




Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 13.10.2009 - 19:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schnell sind Kaltgärhefen auch nicht immer. Wir hatten schon nebeneinander stehende, vermeintlich identische Ansätze, die sich unterschiedlich entwickelt haben inkl. erreichter Alkoholgehalt. Ist halt so





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Jede Null verzehnfacht das Problem.
(Graf Fito)
Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören!

Schoppepetzer 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 13.10.2009 - 23:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


mich wundert es halt, dass beide Ansätze im gleichen Tempo gestartet sind und der Ansatz mit Sherryhefe nun einen Gang zurückschaltet, während die Steinberg Hefe den Gärtopf noch kräftig tanzen lässt!




matzl0505 ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 14.10.2009 - 20:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dazu hab ich auch noch was:
Ich hab letztens zwei Gärstarter angesetzt um die Hefe für eine Glycerinkultur zu vermehren.
Gärstarter1:
Bioferm Doux
Gärstarter2:
Kitzinger Bordeaux
Beide 20g Zucker, 200ml A-Saft, 0,2g HNS und 0,5 Trockehefe.

Bioferm Doux(sollte eine Weißweihefe sein) war 3 Tage schneller durchgegoren als die Bordeaux.
Was noch auffällig war:
Bordeaux hat länger zum Angären gebraucht, hatte aber eine höhere "Blubbrate" in der Stürmischen Gärphase als die Biofern Doux.
gruß
Marius





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Wie wird das chemische Element Brom gewonnen?

Man nimmt eine Handvoll Brombeeren, lässt diese zur Erde fallen. Die Beeren verbinden sich mit der Erde zu Erdbeeren und Brom wird frei."


Es ist das Phantom unseres eigenen Ichs, dessen innige Verwandtschaft und dessen tiefe Einwirkung auf unser Gemüt uns in die Hölle wirft, oder in den Himmel verzückt. E.T.A. Hoffmann

geognost 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 15.10.2009 - 07:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@matzl
Gestatte mir eine naive Frage wozu benötigst Du eine Glyzerinkultur??
gruß geognost




JasonOgg ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 15.10.2009 - 08:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich vermute er die Homepage gelesen und will sie "im heimischen Tiefkühlschrank" lagern





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Was lange gärt wird gut.

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