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Aphrodite Obertippse
   

Status: Offline Registriert seit: 03.01.2004 Beiträge: 110 Nachricht senden | Erstellt am 18.01.2004 - 14:12 | |
das war auch nicht gut genug anscheinend...
[Dieser Beitrag wurde am 18.01.2004 - 17:23 von Aphrodite aktualisiert]
Signatur On me dit que le destin se moque bien de nous Qu'il ne nous donne rien et qu'il nous promet toutOn me dit que nos vies ne valent pas grand chose,Elles passent en un instant comme fanent les roses |
Aphrodite Obertippse
   

Status: Offline Registriert seit: 03.01.2004 Beiträge: 110 Nachricht senden | Erstellt am 18.01.2004 - 17:23 | |
so denn wa?
Signatur On me dit que le destin se moque bien de nous Qu'il ne nous donne rien et qu'il nous promet toutOn me dit que nos vies ne valent pas grand chose,Elles passent en un instant comme fanent les roses |
netti

Status: Offline Registriert seit: 09.01.2004 Beiträge: 16 Nachricht senden | Erstellt am 18.01.2004 - 19:07 | |
Das mit der verringerten Spermienanzahl habe ich nun hautnah miterlebt. Mein Lebensgefährte hat ja so einen Test gemacht. Ergebnis: Nur noch 15 % Zeugungsfähigkeit. Gründe? Tja für mich ein Gemisch aus organischem, ungesunder Lebensweise und mangelndem Sex (aber daran soll ja ich komplett Schuld gewesen sein). Um ein Kind zu bekommen sollte er sich laut Arzt mit künstlicher Befruchtung auseinandersetzen. Hat er aber nicht, sondern hat mit der Geliebten ungeschützt drauflosgelegt, frei nach dem Motto: Eigentlich kann es nicht klappen und wenn doch, dann denken wir mal nach.
Man sieht ja jetzt, wo das hingeführt hat. Seine Geliebte ist schwanger. Und er hat das Gleichgewicht mehrerer Menschen empfindlich gestört.
Wenn man seine Geliebte aber nur etwa einmal im Monat sieht, und sie erst seit einem Jahr kennt, sollte der Menschenverstand noch das bißchen Gesundheit aufbringen, um sich nicht das Kind eines anderen unterjubeln zu lassen. Deshalb plädiere ich in unserem Fall unbedingt für einen Test. Da hängt schließlich so einiges dran.
Daß die Kinder nichts dafür können, ist absolut klar. Ein Kind hat das Recht, liebevoll aufgezogen zu werden, egal von wem. Es sollte auch eine Mutter UND einen Vater haben, die sich um es kümmern. Aber irgendwann könnten sich Fragen stellen, die mit dem Erzeuger zusammenhängen. Seit die Genforschung so große Fortschritte macht, wird ja fast alles möglich. Deshalb meine ich, das Kind hat das Recht zu wissen, wer seine Erzeuger sind. Und sollten sich die potenziellen Eltern nicht im Klaren sein, muß ein Test gemacht werden!
So wie bei meinem Lebensgefährten.
lg Netti
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Rothschild

Status: Offline Registriert seit: 14.01.2004 Beiträge: 23 Nachricht senden | Erstellt am 18.01.2004 - 19:19 | |
Ja, Netti, für sein Vergnügen soll mann ruhig zahlen.
Es ist außerdem wichtig, den richtigen Vater ausfindig zu machen, damit Erbkrankheiten rechtzeitig diagnostiziert und therapiert werden können.
Rothschild
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Stefan Inventar
        

Status: Offline Registriert seit: 13.06.2003 Beiträge: 1719 Nachricht senden | Erstellt am 18.01.2004 - 23:14 | |
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[Dieser Beitrag wurde am 23.01.2004 - 17:33 von Stefan aktualisiert]
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netti

Status: Offline Registriert seit: 09.01.2004 Beiträge: 16 Nachricht senden | Erstellt am 18.01.2004 - 23:46 | |
Naja Stefan,
das mit den Alimenten mag auch ein Grund sein. Aber wenn das gewünschte Kind der Grund ist, das jetzige Leben total aufzugeben und mit der Mutter dieses Kindes zusammenzuleben, auch wenn die nicht so ganz den Vorstellungen entspricht, dann stellt sich die Frage: Wie wäre die Entscheidung ausgefallen, wenn vorher bekannt gewesen wäre, daß Geiger nicht der Vater ist? Vielleicht wäre die Entscheidung leichter gefallen in das alte Leben zurückzukehren, sich die Wunden zu lecken und die alte Beziehung mit neuem Leben zu erfüllen.
lg Netti
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Stefan Inventar
        

Status: Offline Registriert seit: 13.06.2003 Beiträge: 1719 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2004 - 00:09 | |
Ich bin ja nunmal wirklich nicht von der Egalvonwelchemvaterichkümmermichumskindfraktion.
An der Stelle Deines Freundes würde ich ganz klar einen Vaterschaftstest machen lassen (siehe auch 15% Spermien und 14jährige Beziehung etc).
LG
Stefan
Signatur |
GeliebtEr Kröterich

Status: Offline Registriert seit: 21.03.2003 Beiträge: 1278 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2004 - 08:57 | |
Stefan hat ganz recht.
Man muß zwischen emotionaler und finanzieller Verpflichtung unterscheiden.
Der sicher dikussionswürdige Ansatz von Amelie (in einem anderen Thread geäußert) würde doch, konsequent zu Ende gedacht, folgendes bedeuten:
-Alle Männer sind allen Kindern verpflichtet. -und auch alle Frauen haben für alle Kinder zu sorgen.
Ein Szenario, welches nur mit vermehrter Bürokratie zu verwirklichen ist. Und davor graut mir, ehrlich gesagt.
Die Sippe, welche sich gemeinsam um den Nachwuchs kümmert, gibt es heutzutage nicht mehr (oft).
Geli
Signatur Zitieren ist die dekandente Art Denken zu lassen. |
Amelié Obertippse
   

Status: Offline Registriert seit: 25.10.2003 Beiträge: 102 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2004 - 23:44 | |
Hallo Stefan, leni, ich bin zurzeit nicht gut drauf, also hackt bitte nicht auf meinen äääägüüüüßßß rum, ja? Stefan, ich wollte Dir ja bloß die Möglichkeit eröffnen, Dich zu diesem Thema an anderer Stelle als im Soft Corner auszulassen.
Derweil verstehe ich nicht, was das mit Bürokratie zu tun hat. Offenbar ist für manch einen eine Lebensumstellung und Änderung der Einstellung zu bestimmten Dingen immer zwangsweise mit Bürokratie verbunden. Das ist ziemlich systemimmanent gedacht, und geht völlig an dem vorbei, was ich meinte.
Geli, ich weiß, Du meintest es nicht so. Aber ihr anderen (ihr wisst schon, wen ich meine): Ich verspotte Euch auch nicht für Euer Anderssein. Und Ihr seid anders. In diesem Forum einen Mainstream zu bilden, schlägt imho völlig fehl und ist fiesester Selbstbetrug und schlechte Kompensation des alltäglichen Drucks vom wirklichen Beziehungs-Mainstream. Also: Bitte.
Die Frage ist doch: Wenn man schon beziehungsmäßig rumschlampampert und das damit rechtfertigt, das die Monogamie (und, ja, Stefan, auch das Patriarchat. Erinnere mich allerdings nicht, jemals von Matriarchat geschrieben zu haben) solch ein schlimmes Korsett ist, ist es dann nicht auch in Bezug auf solcherlei physische Konsequenzen schlau, mal in anderen Bahnen zu denken? Mal abgesehen von Unterhalt und solchen Dingen, die natürlich Euch so romantischen Männern so derbe die Romanze kaputtrealisieren (dumm gelaufen), gibt es doch noch andere Dinge, die Elternschaft ausmachen. Anderes als Dienstleistung und Geld. Natürlich ist das auch wichtig. Aber wo ist die Liebe?
Im Übrigen wollte ich das zwar abseitig von Nettis konkreter Geschichte diskutieren, aber offenbar kann das in Deiner, netti, Situation gar nicht anders sein, als dass Du das ganz unbedingt diskutieren willst.
Also erkläre ich mich jetzt mal was ausführlicher: Ich meine, dass er auch unabhängig vom Vaterschaftstest zu Dir stehen könnte und Dich umsorgen und Dir beistehen könnte, nach allem, was er getan hat. Und auch bei Befürchtung oder Eintreffen eines positiven Ergebnisses müsste er sich nicht so verhalten, wie er es tut oder beabsichtigt zu tun. Und auch unabhängig vom positiven Ergebnis könnte er sich freundschaftlich um seine dann Ex-Geliebte und deren Kind kümmern. Also, ich denke, er versteckt sich dahinter, falls ich es richtig verstanden habe, was Du geschrieben hast.
Und ich finde es halt ganz grundsätzlich nicht richtig, sich hinter Vaterschaftstests zu verstecken. Das ist alles.
Amelié
Signatur Bertolt Brecht: <br>"He who knows not is a fool, but he who knows and says not a criminal." |
GeliebtEr Kröterich

Status: Offline Registriert seit: 21.03.2003 Beiträge: 1278 Nachricht senden | Erstellt am 20.01.2004 - 07:48 | |
Amelie
Stefan (und ich auch, ich gebs ja zu) ist manchmal recht sarkastisch. Nimms nicht persönlich.
Du sprichst von emptionaler Verantwortung. und Stefan hauptsächlich von finanzieller. Wundert es jemand?
Wenn jemand (abseits vom Standart?) seine eigene Lebensweise gefunden hat, interessiert mich das immer, da möcht ich mehr wissen, das für und wieder abwägen, prüfen ob Teile davon für mich lebenswert sind usw... aber- sobald die missionarische Forderung auftaucht: Bei mir funktionierts, du MUSST auch, werd ich skeptisch. Man kann nicht jedes Lebensmodell für alle anwenden, außer mit Vorschriften und Bürokratie, und in dem Moment funktionierts eben nicht mehr.
LG
Geli
Signatur Zitieren ist die dekandente Art Denken zu lassen. |