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Kralhei ...
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...   Erstellt am 04.02.2008 - 15:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die deutsche Stadt Aussig und ihr Ende


Herausgegeben vom
Hilfsverein Aussig e.V., Sitz München
anlässlich der Einweihung der Gedenktafel am Altvaterturm
auf dem Wetzstein im Thüringer Wald
im Jahre 2005.

Einleitung

Die Stadt Aussig liegt in Nordböhmen an der Elbe eingebettet in das böhmische Mittelgebirge etwa 15 km südöstlich von der auf dem Erzgebirgskamm verlaufenden Grenze zu Deutschland und rund 100 km nördlich von Prag. Ihre Nachbarstädte sind Teplitz-Schönau im Westen, Leitmeritz im Süden und Tetschen-Bodenbach im Nordosten.


Zur Geschichte der Stadt

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgt in dem Jahre 993 in der Gründungsurkunde des Klosters Brzevnov bei Prag. Der böhmische Herzog Boleslav II vermachte dem Kloster die „zehnte Woche“ des Elbezolls in „Usti super Albiam“.
Ab 1140 beginnt die von den Przemisliden geförderte Besiedelung der großenteils gebirgigen und bewaldeten Radgebieten Böhmens durch Zuwanderer aus Thüringen, Franken und Meißen.
1186 muss Aussig schon ein ansehnlicher Ort mit einer festen Burg gewesen sein. In diesem Jahr vermählte der böhmische Herzog Bedrich seine Tochter Sophie in Aussig mit dem Sohn des Markgrafen Otto von Meißen. Diese Nachricht lässt auch eine Kirche in Aussig vermuten.
1278 verlängert König Przemisl Otakar II der Stadt die Frist für den Bau von Stadtmauern und Gräben. Die Stadterhebung muss also schon vorher erfolgt sein. Die Stadterhebungsurkunde ist 1325 bei einem Brand verlogen gegangen.
Es gibt einen Hinweis darauf, dass die Stadtgründung als königlichböhmische Stadt durch Przemisl Otakar I bald nach 1225 stattfand. 1280 wurde das Spital und die Kirche „St. Maternus vor den Mauern“ gegründet und 1319 die Burg Schreckenstein das erste mal urkundlich erwähnt.
In den Hussitenkriegen wird die Stadt 1426 nach der „Schlacht auf der Bihana“, in der die Hussiten das deutsche Ritterheer vernichtend schlugen, belagert, eingenommen und großenteils zerstört. Die Stadt erholte sich in den nachfolgenden hundert Jahren nur langsam.

Auch im 30-jährigen Krieg hatte die Stadt zu leiden. 1634 und ein zweites Mal 1639/40 fielen die Schweden ein verwüsteten viele Häuser. Noch 1654 waren 50 Häuser zerstört.
Durch den Beginn des Kohlebergbaus, etwa ab 1760 wandelt sich Aussig von einer kleinen, bäuerlichen Landstadt langsam zu einem Schwerpunkt des Kohlehandels und zum Kohleumschlagplatz. Industrie und viele Gewerbe siedeln sich an. Die Stadt wächst und blüht auf.
Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wird Nordböhmen, und damit auch Aussig, trotz heftiger Proteste und ohne Berücksichtigung der Sprachgrenzen und ohne Berücksichtigung der Sprachgrenzen und ethnischen Zugehörigkeit, Teil der neugegründeten 1. Tschechoslowa-kischen Republik. 1938 werden die deutsch besiedelten Randgebiete Böhmens und Mährens dem Deutschen Reich eingegliedert. Im 2. Weltkrieg wird die Stadt durch zwei Luftangriffe schwer beschädigt. Nach dem Krieg werden die deutschen Bürger enteignet und aus ihrer Heimat vertrieben.

Bevölkerung

Wahrscheinlich war die Zollstätte an der Elbe zur Zeit der ersten urkundlichen Nennung slawisch besiedelt. Vermutlich hängt die Stadtgründung aber mit der von der Przemisliden betriebenen Ansiedlung von Zuwanderern aus den benachbarten deutschen Ländern zusammen. Jedenfalls nennt die erste in deutscher Sprache ausgestellte Urkunde aus dem Jahre 1328 – die früheren waren lateinisch geschrieben – die Namen des Richters, des Bürgermeisters und der Schöffen: Sie trugen durchwegs deutsche Namen.
Nach den Hussitenkriegen nahm der Anteil der tschechischen Bevölkerung für etwa hundert Jahre zu. Die Stadtkirche bleibt aber katholisch, somit deutsch, die ältere Adalbertskirche wird mehrfach als „böhmische“, also damals hussitische, Kirche bezeichnet. Bedingt durch die neuen Machtverhältnisse und begünstigt durch die „Wladislaw’sche Landesverordnung“, welche die tschechische Sprache als Amtssprache vorschrieb, wurde die Stadt im zunehmenden Maße tschechisch.
Erst nach der Revision der Landesverordnung kehrte sich diese Entwicklung allmählich wieder um. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gewinnt die deutsche Sprache, beeinflusst durch die sich ausbreitende Reformation, aber vor allem auch durch das deutsch gebliebene dörfliche Umland, in der Stadt wieder an Bedeutung.
Bei der sehr detaillierten Volkszählung im Jahre 1869 werden in beiden Aussiger Gerichtsbezirken (Aussig und Karbitz) keine Tschechen gezählt, 1880 schon 1,75%. Im Jahre 1910 sind es bereits 5,56%, 1921, nach der Gründung der Tschechoslowakischen Republik 17,51% und 1930 20,1%. Durch die Vertreibung der Deutschen in den Jahren nach 1945 verloren die Stadt und das Umland den größten Teil ihrer angestammten Bevölkerung.

Stadt und Versorgung

Die aufstrebende Stadt entwickelte sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem modernen Gemeinweisen: 1887 wird mit den Arbeiten für die gemeindliche Wasserversorgung begonnen und in den Folgejahren ständig erweitert und modernisiert, 1894 ein neues Krankenhaus gebaut.
1899 wurde das erste Elektrizitätswerk errichtet und im gleichen Jahr der Betrieb der elektrischen Straßenbahn aufgenommen. 1912 wurde ein städtisches Gaswerk gebaut, nachdem das Gas für die Stadt 50 Jahre lang von einem Industriebetrieb bezogen worden war. Entwässerungskanäle wurden errichtet und erweitert. 1927 wurde der 1882 in Betrieb genommene Schlacht- und Viehhof durch einen modernen Neubau ersetzt. Ebenfalls ab 1927 wurde die städtische Fernwärmeversorgung, damals eine absolute Neuheit, betrieben.


Industrie

Infolge des aufstrebenden Kohlebergbaus westlich der Stadt wurde Aussig ab der Mitte des 19. Jahrhunderts ein Schwerpunkt der chemischen Industrie: 1856 gründete der „Österreichische Verein für chemische und metallurgische Produktion“ sein Werk in Aussig mit einer sehr vielfältigen Produktpalette.
1882 wurde das zweite große Chemieunternehmen, die „Schichtwerke“ errichtet. Produkte waren Erzeugnisse der Fettchemie, Seifen, Öle, Firnis usw. In der Folge siedelten sich zahlreiche mittelständische Unternehmen der Farben- und Lackherstellung, des Maschinenbaus, der Arzneimittelherstellung, Zuckerraffinerien, eine große Glashütte und viele andere an.

Verkehr und Handel

Der erste bedeutende Verkehrsweg nahe Aussig war natürlich die Elbe. Auf dem Fluss wurden schon früh Güter und Personen befördert. Westlich der Stadt verlief der alte Sorbenweg von Süden kommend über Kulm und Ebersdorf nach Sachsen.
Intensiv beschleunigt wurde der Bau von Verkehrswegen aber durch den Beginn des Kohlebergbaus und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Aufschwung. Um 1850/51 wurde die linkselbische Bahnstrecke von Dresden nach Prag in Betrieb genommen, 1858 die Verbindung nach Teplitz.
1863 wurde mit dem Bau des ersten Elbhafens, 1889 mit dem zweiten, flussabwärts gelegenen, begonnen.

Etwa zur gleichen Zeit nahm der Kohlehandel an Bedeutung zu. Die sich anschließende industrielle Entwicklung bot vielerlei Handelssparten ein reiches Betätigungsfeld. Aussig wurde zu dem bedeutendsten Handelszentrum Nordböhmens.

Schulwesen

Aussig galt als Schulstadt. Die Quellen über die erste Schule in Aussig sind allerdings spärlich. 1440 wird ein Clemens Harmit als Schulmeister erwähnt. 1775 erhielt die Stadt eine „Trivialschule“ nach der unter Kaiserin Maria-Theresia eingeführten Schulpflicht und 1854 eine zunächst provisorische Hauptschule.
Um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert gab es aber schon zahlreiche Volks- und Bürgerschu-len, ein Realgymnasium, eine Oberrealschule, ein Mädchenlyzeum, eine Han-delsschule, eine Handelsakademie und eine Lehrerinnenbildungsanstalt.
Aus einer 1910 gegründeten Werkmeisterschule entwickelte sich die so genannte Staatsge-werbeschule, vergleichbar mit einer späteren Ingenieurschule für mehrere Fachrichtungen. Es gab gewerbliche Fortbildungsschulen, eine Fachschule für Frauenberufe und eine Blindenschule.

Kultur

Sieht man den kulturellen Aktivitäten der Kirchen und den damit zusammenhängenden, vielfältigen handwerklichen und kunsthandwerklichen und musikalischen Tätigkeiten ab, dann ist die Veröffentlichung des lateinischen Epos „Usta ad Albim delineata car-mine...“, zu deutsch: Aussig an der Elbe geschrieben im Gedichte..., verfasst von dem Aussiger Patrizier, Bürger und Ratsherr Johann Augustin Tichtenbaum, das erste belegte kulturelle Ereignis der Stadt.
Seinem Beispiel folgte eine ganze Reihe von literarisch Interessierten, die neulateinische Gedichte verfassten.
Malerei und Bildhauerei waren wohl schon lange die hauptsächlich künstlerischen Tätigkeiten, die in der Stadt ausgeübt wurden.
Am 12. März 1728 wurde der später in Rom berühmt gewordene Anton Raphael Mengs in Aussig geboren. Seit dem Jahre 1860 lebte und arbeitete der Maler Ernst Gustav Doerell, seine zahlreichen Werke sprechen eine beredte Sprache von den Schönheiten der Stadt und des Elbetals in seiner Zeit.
Die Entwicklung der Stadt zu einem modernen Gemeinwesen fand auch im Kulturleben ihren Niederschlag: der 1848 gegründete Aussiger Gesangsverein pflegte intensiv alte und moderne Chorliteratur. Es gab einen Musik- und einen Theaterverein, mehrere Turnvereine und den Gebirgsverein.
Am 21. September 1909 wurde das Aussiger Stadttheater eröffnet, in dem Schauspiele, Opern und Operetten abwechselnd in durchgehenden Spielzeiten aufgeführt wurden. Das Theaterorchester das ständig aus 30 bis 40 Berufsmusikern bestand, gab im Musikpavillon des Stadtparks sehr beliebte Konzerte.
Eine Besonderheit war die „Lesehalle“, eine Stiftung des Aussiger Kohlenhandelskaufmanns Ed. J. Weinmann. Darin waren die Stadtbücherei, Ausstellungsräume und ein großer Vortragssaal unterge-bracht.

Vertreibung

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges und dem Zusammenbruch des gesamten bürgerlichen Lebens übernahmen tschechische Behörden die Verwaltung. Am 11. Juni 1945 begannen die „Aussiedlungen“ in dem Stadtteil Pockau. Sie wurden in den folgenden Tagen in anderen Stadtteilen fortgesetzt, wobei jeweils Stadtviertel in den frühen Morgenstunden von Militär und Polizei umstellt, die Anwohner aufgefordert sind innerhalb weniger Minuten abreisefertig zu machen und darauf hingewiesen wurden, dass nur leichtes Gepäck mitgenommen werden dürfe. Schmuck, Wertgegenstände und Sparkassenbücher mussten unter Androhung schwerster Strafen den „Vollzugsorganen“ ausgehändigt werden.
Die Betroffenen wurden zu Fuß zum Güterbahnhof getrieben, in offene Kohlewaggons verfrachtet und in mehrtägiger Bahnfahrt zu unterschiedlichen Zielen in der damals sowjetischen Besatzungszone trans-portiert. An den Zielorten wurden sie sich selbst überlassen. Das waren die „wilden Austreibungen“ vor dem Inkrafttreten des Potsdamer Abkommens vom 2. August 1945. Der größte Teil der Aussiger Bevölkerung wurde so in we-nigen Wochen aus der Heimat vertrieben.
Parallel dazu erfolgten meist willkürliche Inhaftierungen mit anschliessenden Folterungen und zahlreichen Todesopfern.

Bleiben durften zunächst nur solche Familien, die eine Bescheinigung der „vorläufigen Unentbehrlichkeit“ vorweisen konnten. Das waren besonders wichtige Leute aus der Industrie, ohne deren Mitarbeit die Betriebe hätten geschlossen werden müssen oder unter dem Nazisystem politisch Verfolgte.
Diese vorerst in der Heimat Gebliebenen wurden in den Jahren 1946 und 1947 unter erheblich geordneteren Bedingungen, aber immer noch unter Zurücklassung des größten Teils ihrer Habe, ausgewiesen.
Nach offiziellen tschechischen Angaben wurden in den Jahren 1945 bis 1947 mehr als 92.000 Deutsche aus dem Stadt- und Landkreis Aussig an der Elbe vertrieben.

Massaker am 31. Juli 1945

Am 31. Juli 1945 kam es in der früheren Zuckerfabrik im Stadtteil Schönpriesen um 15:45 Uhr zu einer gewaltigen Explosion. Wochenlang waren dort am Kriegsende in der Umgebung liegen gebliebene Waffen und Munition eingelagert worden. Das war mit sehr wenig Sorgfalt geschehen, es waren ja meist Laien, die damit befasst waren.
Bereits zehn Minuten nach 16 Uhr wurde die Elbebrücke von Militär abgesperrt. Es kamen Provokateure. Ihnen folgte Mob. Es begann ein Massaker in dem Deutsche – Männer, Frauen und Kinder – erschlagen, erstochen, erschossen und in die Elbe geworfen wurden.
Aber auch auf dem Marktplatz, vor dem Bahnhof und mehreren anderen Stellen in der Stadt, begann gleichzeitig das Morden.
Die Zahl der Opfer konnte bis heute nicht exakt ermittelt werden. Von tschechischer Seite werden heute 100 Tote nicht mehr ausgeschlossen. Wenn man von dem seit dem Massaker Vermissten ausgeht, waren es bedeutend mehr. Der 31. Juli ist daher für alle Aussiger ein Tag, den sie nie vergessen werden.

Der Hilfsverein Aussig e.V.

Der Hilfsverein Aussig e.V. wurde 1948 von Franz Gierschik, Josef Hegenbarth und Otto Klimpt gegründet. Er ist die unpolitische Vereinigung der ehemaligen Bürger der Stadt und des Landkreises Aussig an der Elbe und hat sich in Zusammenführung der in alle Winde zerstreuten Landsleute sowie ihre Unterstützung bei der Eingliederung in die neue Heimat zur Aufgabe gemacht. Der Verein bildete bald auch eine geistig-seelische Gemeinschaft, die alle durch die Vertreibung Entwurzelten dringend brauchten. Deshalb waren der Suchdienst, die Arbeits- und Wohnungsvermittlung und die Organisation von Wiedersehens-veranstaltungen die ersten Schwerpunkte seiner Tätigkeit.


Seit Dezember 1949

erscheint monatlich der Aussiger Bote als Verbindungsglied der ehemaligen Aussiger.
Viele Jahre bis zur deutschen Wiedervereinigung unterstütze der Hilfsverein in die DDR vertriebenen Landsleuten durch Hilfssendungen und sonstige Unterstützungen.
Mit zunehmender Eingliederung und dem sich im bescheidenen Maße einstellenden Wohlstand gewann die Pflege des heimatlichen Gedankenguts und die Förderung des Erhalts der Kulturgüter der alten Heimat und ihres geschichtlichen und kulturellen Erbes, insbesondere durch Sammlung textlicher und bildlicher Darstellung und Unterlagen, Dokumente und Gegenstände an Bedeutung.
Sei einigen Jahren setzt sich der Hilfsverein für den Bau und den Erhalt von Einrichtungen ein, um zu verhindern, dass das Schicksal der Heimatvertriebenen nach dem zweiten Weltkrieg in Vergessenheit gerät.


Text erstellt von Dipl. Ing. Heinz Gierschik
Schwarzweißbilder im Original aus dem Archiv des Hilfsverein Aussig e.V.
Farbfotos im Original von K.H. Kralowetz

[Dieser Beitrag wurde am 04.02.2008 - 18:16 von Kralhei aktualisiert]





Signatur
Karl Heinz Kralowetz


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