+++Breaking News+++ DESIGN DES FORUMS WIRD ÜBERARBEITET+++ Das nächste Turnier ist bereits in Planung!+++ Der Kugelschubser Rekord +++Breaking News

                                                   


Neuer Thread ...
More : [1] [2] [3]


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Eiskalterossi ...
Bürgermeister
..................



Status: Offline
Registriert seit: 02.05.2005
Beiträge: 1742
Nachricht senden
...   Erstellt am 22.05.2006 - 15:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Stand 01.08.2005

1. Allgemeines

1.1 Diese Sportordnung regelt den Sportbetrieb der Deutschen Bowling Union (DBU) auf nationaler Ebene
unter Berücksichtigung der DBU-Satzung und der Bestimmungen von WTBA und ETBF. Sie ist für alle
DBU-Mitglieder und deren Untergliederungen verbindlich.

1.2 Für erforderliche Änderungen und Ergänzungen ist der Sportausschuss der DBU zuständig. Der Vorstand
kann Änderungen und / oder Ergänzungen nach Behandlung im Sportausschuss für vorläufig vollziehbar
erklären. In diesem Fall müssen die Änderungen und / oder Ergänzungen vor der neuen Saison den
Mitgliedern zugegangen sein, bzw. veröffentlicht werden.

1.3 Anträge auf Änderungen oder Ergänzung der Sportordnung können jederzeit von Landesverbänden,
Sportausschussmitgliedern und Mitgliedern des Vorstands an den Sportausschuss gerichtet werden.
Nach Beratung solcher Anträge muß dem Antragsteller eine Mitteilung über das Ergebnis zugesandt
werden.

1.4 Änderungen und Ergänzungen (Punkt 1.2 und 1.3) treten mit der offiziellen Veröffentlichung in Kraft und
müssen von der nächsten Jahreshauptversammlung formell bestätigt werden.

1.5 Die Landesverbände haben das Recht, zusätzliche Bestimmungen zu erlassen, die jedoch nicht im
Widerspruch zu dieser Sportordnung stehen dürfen.

1.6 Von der DBU veranstaltete Wettkämpfe dürfen nur auf Anlagen stattfinden, die nach den hierzu
erlassenen Vorschriften abgenommen wurden.

1.7 Die DBU haftet nicht für Schäden, die ein Spieler grob fahrlässig bzw. vorsätzlich während der Ausübung
des jeweiligen Wettbewerbes verursacht.

1.8 Bei Wettbewerben auf DBU-Ebene muss medizinische Versorgung gewährleistet werden.

1.9 Während der Wettkämpfe besteht für alle am Wettkampf Beteiligten Rauch- und Alkoholverbot in der
gesamten Anlage (ausgenommen während der offiziellen Pausenzeiten). Der Verzehr von Speisen ist
verboten (Ausnahme Rohkost und Süßigkeiten). Der Wettkampf beginnt mit der Einspielzeit und endet
mit dem letzten Wurf auf der jeweiligen Doppelbahn. Während dieser Zeit besteht im Spielbereich
Handyverbot.

1.10 Das Sportjahr beginnt am 01. Juli und endet am 30. Juni des Folgejahres.

[Dieser Beitrag wurde am 22.05.2006 - 16:39 von Eiskalterossi aktualisiert]





Signatur
Witzischkeit kennt keine Grenzen...

Eiskalterossi ...
Bürgermeister
..................



Status: Offline
Registriert seit: 02.05.2005
Beiträge: 1742
Nachricht senden
...   Erstellt am 22.05.2006 - 15:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


2. Spielrecht
2.1 Zum Nachweis der Spielberechtigung ist der gültige DKB-Spielerpass mit gültiger Beitragsmarke und die
gültige DBU-Ranglistenkarte vorzulegen. Wenn diese Nachweise nicht erbracht werden, wird eine
Verwaltungsgebühr erhoben. Die erforderlichen Dokumente, die vor dem Spieltag beantragt sein müssen,
sind der zuständigen spielleitenden Stelle innerhalb einer Frist von 6 Tagen – eingeschrieben mit Ablage
im Briefkasten – zuzusenden.

2.2 Den von der DBU angeforderten Funktionären, Spielern und Spielerinnen sind Sonderspielrechte
einzuräumen, die jedoch nicht für Deutsche Meisterschaften gelten. Die Landesverbände und ihre
Untergliederungen sind verpflichtet, ihnen Unterstützung zu gewähren. Sonderspielrechte können jedoch
nur innerhalb des Zeitraumes einer Meisterschaft gewährt werden.

2.3 Amateurbestimmungen

2.3.1 Die DBU unterscheidet bei nationalen Wettbewerben nicht nach Amateur- und Profistatus und richtet sich
nach der Empfehlung des Exekutivausschusses des IOC.

2.3.2 Ergänzend dazu sind die Regelungen der WTBA und der ETBF für internationale Wettbewerbe gültig.

[Dieser Beitrag wurde am 22.05.2006 - 16:39 von Eiskalterossi aktualisiert]





Signatur
Witzischkeit kennt keine Grenzen...

Eiskalterossi ...
Bürgermeister
..................



Status: Offline
Registriert seit: 02.05.2005
Beiträge: 1742
Nachricht senden
...   Erstellt am 22.05.2006 - 15:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


3. Altersklasseneinteilung
Für den Spielbetrieb der DBU gilt wie folgt:
3.1 Nachwuchsbereich – Bezeichnungen und Einteilung
Bezeichnung erreichtes Alter innerhalb des Sportjahres

Jugend C weiblich
Jugend C männlich
bis 9 Jahre

Jugend B weiblich
Jugend B männlich
von 10 bis 14 Jahre

Jugend A weiblich
Jugend A männlich
von 15 bis 18 Jahre

Juniorinnen
Junioren
von 19 bis 23 Jahre

3.2 Übrige Altersklassen – Bezeichnungen und Einteilung
Bezeichnung erreichtes Alter innerhalb des Sportjahres
Damen
Herren
von 24 bis 49 Jahre

Seniorinnen A
Senioren A
von 50 bis 57 Jahre

Seniorinnen B
Senioren B
von 58 bis 64 Jahre

Seniorinnen C
Senioren C
ab 65 Jahre

3.3 Versehrtenklasse

3.3.1 Versehrte (weiblich), Versehrte I / II (männlich), ohne Altersgrenze

3.3.2 Als Versehrte ohne Altersgrenze gelten Mitglieder, die einen gültigen Schwerbehindertenausweis
besitzen.

3.3.3 Die Versehrten Herren spielen in der DBU bei Meisterschaften in 2 Klassen:
Klasse I: Alle Versehrten ohne sichtbare körperlichen Mängel bzw. Beeinflussung
Klasse II: Alle Versehrten mit sichtbaren körperlichen Mängeln (Verstümmlungen an den Händen,
Armen, Beinen, Hüften usw.)

3.3.4 Damen: Ohne Unterscheidung in Versehrtenklasse I + II

[Dieser Beitrag wurde am 22.05.2006 - 15:47 von Eiskalterossi aktualisiert]





Signatur
Witzischkeit kennt keine Grenzen...

Eiskalterossi ...
Bürgermeister
..................



Status: Offline
Registriert seit: 02.05.2005
Beiträge: 1742
Nachricht senden
...   Erstellt am 22.05.2006 - 16:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


4. Meisterschaften

4.1 Die Deutsche Bowling Union veranstaltet in allen Altersklassen (ausgenommen C-Jugend) Deutsche
Meisterschaften. Es können folgende Wettbewerbe veranstaltet werden:
- Einzel
- Doppel
- Mixed
- Trio
- Klubmannschaften
- Vereinsmannschaften
- Ländermannschaften
- All-Event
Zusätzlich kann die DBU Pokalwettbewerbe durchführen.
DBU - Sportordnung

4.2 Deutsche Meisterschaften
Für die Vergabe der Meisterschaften sowie Festlegung der Durchführungsbestimmungen ist der
Sportausschuss der DBU zuständig.
Die Zuteilungen zu den Deutschen Meisterschaften beschließt der Sportausschuss der DBU.
Für die deutschen Jugendmeisterschaften ist der Jugendvorstand der DBU zuständig.
Die Veranstaltungstermine, Zuteilungsquoten und die Durchführungsbestimmungen werden vom
Sportausschuss der DBU rechtzeitig veröffentlicht.
Die Meldung der Teilnehmer obliegt den Landesverbänden.
Die Nenngelder werden vom DBU-Sportausschuss in den jeweiligen Durchführungsbestimmungen
festgelegt. Für die Entrichtung haftet der jeweilige Landesverband.
Wenn für eine Altersklasse eine Disziplin nicht ausgeschrieben ist, so steht dem/der Spieler/in die
Teilnahme in der nächsthöheren Klasse zu, in der eine Meisterschaft ausgeschrieben ist.
Junioren(innen) und Senioren(innen) / Versehrte können außer an den Meisterschaften ihrer Alters- bzw.
Versehrtenklasse auch an den Meisterschaften der Damen bzw. Herren teilnehmen.
Jugendliche A und B dürfen grundsätzlich nur an den Meisterschaften ihrer Altersklasse teilnehmen. Eine
Ausnahme sind A – Jugendliche bei den Deutschen Mixed Meisterschaften. Jede andere Regelung
bedarf einer fundierten Begründung und der ausdrücklichen Genehmigung des DBU – Jugendwarts.
C-Jugendliche dürfen
a) auf Antrag des Landesjugendwartes,
b) unter Vorlage eines sportärztlichen Attestes,
c) einer schriftlichen Einverständniserklärung der Eltern und
d) durch Erteilung der Genehmigung des DBU-Jugendwartes,
an den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend teilnehmen.

4.3 Mit Sondergenehmigung dürfen bei Beachtung der Spielanzahl eingesetzt werden:
B-Jugendliche (A-Jugendliche benötigen keine Genehmigung) in Klub-, Vereins-, Länder- und
Nationalmannschaften der Junioren(innen) sowie der Damen bzw. Herren.
Sondergenehmigungen für Bundesligamannschaften werden auf Antrag des Landesjugendwartes durch
den DBU-Jugendwart erteilt. Für alle anderen Klubmannschafts-Wettbewerbe werden
Sondergenehmigungen auf Antrag des Vereinsjugendwartes durch den Landesjugendwart erteilt.
Für Vereinsmannschaften werden Sondergenehmigungen auf Antrag des Vereinsjugendwartes durch
den Landesjugendwart erteilt. In Vereinsmannschaften der A-Jugend- dürfen B-Jugendliche nur dann
eingesetzt werden, wenn bei der gleichen Veranstaltung keine B-Mannschaft des gleichen Vereins
teilnimmt.
In Ländermannschaften der A-Jugend dürfen auch B-Jugendliche eingesetzt werden.

4.4 Mannschaftsstärken

Die Mannschaftsstärken werden in den jeweiligen Durchführungsbestimmungen geregelt.

4.5 Bestimmungen für Klub-Ligenspiele

4.5.1 Für die 1. und 2. Bundesliga, sowie die Bundesliga-Aufstiegsspiele, ist der Sportausschuss der DBU
zuständig. Für alle anderen Ligen sind die jeweiligen Landesverbände zuständig.

4.5.2 Die Abwicklung des Spielbetriebes in den Bundesligen und den Bundesligaaufstiegsspielen erfolgt nach
der Sportordnung und den entsprechenden Durchführungsbestimmungen der DBU.
DBU - Sportordnung

4.5.3 Die Mannschaften zahlen eine vom Sportausschuss für das Sportjahr festgelegte Nenngebühr, sowie die
Gebühren für die zu absolvierenden Spiele.

4.6 Zulässige Spielanzahl
In den Altersklassen ist folgende Höchstspielanzahl in einem Durchgang zulässig:
B - Jugend, Seniorinnen, Senioren und Versehrte 6 Spiele
A - Jugend, Junioren, Juniorinnen, Damen und Herren 8 Spiele
Ein zweiter Start kann am gleichen Wettkampftag durchgeführt werden.
Zwischen den beiden Starts muss eine Pause liegen.

4.7 Sportkleidung

4.7.1 Die Teilnahme an Wettkämpfen der DBU und seinen Untergliederungen ist nur in Sportkleidung erlaubt.
Jeans aller Art sind nicht erlaubt.
Das Betreten des Spielbereiches ist nur in Bowlingschuhen oder Schuhen mit Schonern erlaubt.

4.7.2 Mannschaften (ab Trio) müssen einheitlich gekleidet sein. Die einheitlich farbige Gestaltung unterliegt
keinen Vorschriften. Eine einheitliche Sportkleidung ist auch dann gegeben, wenn bei gleicher Farbe
kurze oder lange Hosen getragen werden.

4.7.3 Das Tragen von Firmennamen und -abzeichen auf der Sportkleidung (Trikots und Trainingsanzüge) ist
allen Firmensportgruppen, die der DBU angehören, wie auch allen anderen Klubs oder Vereinen, die ihre
Sportkleidung für Werbezwecke zur Verfügung stellen wollen, im DBU-internen Sportbetrieb gestattet.
Die Werbung darf nicht gegen die guten Sitten oder die im Sport allgemeinen gültigen Grundsätze
verstoßen. Das Anbringen von Werbung auf der Spielkleidung von Mannschaften ist für einzelne oder
mehrere Produkte oder Unternehmen vor- und rückseitig gestattet und bedarf der Genehmigung durch
den zuständigen Landesverband (nachweisbare Firmensportgruppen, die eine oder mehrere Werbungen
ihres Unternehmens tragen, sind ausgenommen). Werbung betreibende Bundesligamannschaften sowie
Teilnehmer an Veranstaltungen auf Bundesebene haben der spielleitenden Stelle ein Exemplar des die
Werbeleistung begründenden Vertrages auf Anforderung zuzuleiten. Spieler, deren Spielkleidung im
Sinne dieser Regelung vorschriftswidrig ist oder deren mit Werbung versehene Spielkleidung nicht
genehmigt oder nach erteilter Genehmigung verändert worden ist, sind nicht startberechtigt. Diese
Vorschriften haben nur im Bereich der DBU und ihrer Untergliederungen Gültigkeit. Für internationale
Wettbewerbe gelten die Bestimmungen der WTBA und der ETBF. Die DBU schließt ausdrücklich jede
Zuständigkeit und Verantwortlichkeit bei Streitigkeiten aus den nicht von ihr abgeschlossenen
Werbeverträgen aus.

4.7.4 Bei einem Einsatz für die DBU gibt ausschließlich die DBU den Sponsor vor.

4.8 Spieltermine

Die Spieltermine und Orte der Bundesligen und der Bundesliga-Aufstiegsspiele werden vom
Sportausschuss der DBU festgelegt.

4.9 Klub- / Vereinswechsel

4.9.1 Wechselt ein Klub mit allen am Spielbetrieb
beteiligten Mannschaften den Verein, bleiben die erreichten
Spielklassen erhalten. Voraussetzung hierfür ist, dass der aufnehmende Verein:
a) Mitglied des gleichen Landesverbandes ist und das Spielrecht für Bowling besitzt,
b) die bezeichneten Spielklassen in der gleichen Region (Bezirk, Kreis, usw.) Spielrecht haben.

4.9.2 Wechselt ein Mitglied den Klub während des Sportjahres, ist der/die Spieler/in ab dem Austrittsdatum für
den Ligaspielbetrieb und andere Klubwettbewerbe drei Monate gesperrt.
Hat der/die betreffende Spieler/in für seinen alten Klub noch keine Wertungsspiele absolviert, so
verringert sich die Sperre auf sechs Wochen ab dem Austrittsdatum.

4.9.3 Wechselt ein Mitglied den Verein während des Sportjahres, ist der/die Spielerin ab dem Austrittsdatum für
alle Wettbewerbe, außer Einsätzen für die DBU, den Landesverband und Turnieren, für drei Monate
gesperrt.
Hat der/die betreffende Spieler/in für seinen alten Klub/Verein noch keine Wertungsspiele absolviert,
verringert sich die Sperre auf sechs Wochen ab dem Austrittsdatum.

4.9.4 Muss ein Jugendlicher den Wohnsitz nachweislich in einen anderen Landesverband verlegen, so ist der
Spieler sofort nach Beantragung der Spielberechtigung – ohne Sperre – für den neuen Landesverband
spielberechtigt.

4.9.5 Der Stichtag für einen offiziellen Wechsel ohne Sperre ist der 30.06. eines Jahres, 24 Uhr.

4.9.6 Der nachgewiesene Verstoß gegen das bezeichnete Wechseldatum, wird mit der Annullierung sämtlicher
Spiele während der Sperrfrist geahndet. Erzielte Resultate werden – ungeachtet ihrer Wirksamkeit für
Mitglied/Klub/Verein/Landesverband annulliert.

4.10 Ehrungen

4.10.1 Bei den von der DBU veranstalteten Meisterschaften werden folgende Ehrungen vorgenommen:
Unter 3 Meldungen keine Austragung
3 Meldungen: 1 Ehrung
Bis zu 5 Meldungen: 2 Ehrungen
Mehr als 5 Meldungen: 3 Ehrungen

4.10.2 Ehrung bei Deutschen Meisterschaften - Einzel-, Doppel- u. Mixedwettbewerb

1. Platz eine Goldmedaille und eine Urkunde mit dem Text „Deutscher Meister“
2. Platz eine Silbermedaille und eine Urkunde mit dem Text „2. Platz“
3. Platz eine Bronzemedaille und eine Urkunde mit dem Text „3. Platz“
4.10.3 Belegt ein Ausländer den ersten Platz, so erhält er eine Goldmedaille und eine Urkunde mit dem Text
„Internationaler Deutscher Meister“. Der nächstplatzierte Deutsche erhält eine Goldmedaille und eine
Urkunde mit dem Text „Deutscher Meister“.
Die Plätze 2 und 3 werden – ungeachtet der Nationalität – mit einer Silber- bzw. Bronzemedaille geehrt.

4.10.4 Die Plätze 1 – 3 erhalten Medaillen und Urkunden
Bei den Deutschen Meisterschaften für Klubmannschaften (Bundesligen) erhalten Ersatzspieler ebenfalls
eine Medaille und Urkunde entsprechend der Mannschaftsplatzierung.
Auf Antrag können bis zu 2 Medaillen und Urkunden zusätzlich an namentlich benannte Ersatzspieler
ausgegeben werden.





Signatur
Witzischkeit kennt keine Grenzen...

Eiskalterossi ...
Bürgermeister
..................



Status: Offline
Registriert seit: 02.05.2005
Beiträge: 1742
Nachricht senden
...   Erstellt am 22.05.2006 - 16:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


5. Ranglistenordnung

5.1 Ranglistenkarte

Alle DBU-Mitglieder, die an sportlichen Wettbewerben der DBU und ihrer nachgeordneten Organisationen
teilnehmen, müssen im Besitz einer gültigen DBU-Ranglistenkarte sein.
Sie gilt nur in Verbindung mit dem DKB-Spielerpass jeweils für ein Sportjahr.

5.2 Ranglistenauswertung

Die Landesverbände erstellen und veröffentlichen jährlich bis zum 15.07. eine Ranglistenauswertung, in
der die erzielten Spielergebnisse der abgelaufenen Saison von sämtlichen Inhabern einer
Ranglistenkarte des jeweiligen Landesverbandes zu erfassen sind. In dieser Auswertung müssen
folgende Daten enthalten sein:
- Nachname, Vorname
- Verein, Club
- Geschlecht
- Altersklasse
- Pass-Nr. und EDV-Nr. des Landesverbandes
- Spiele, Pins, Schnitt, Ranglistenklasse

5.3 Wettbewerbe für die Ranglistenerfassung

- Alle von der WTBA, ETBF, DBU, den Landesverbänden und den Vereinen durchgeführten und
genehmigten Veranstaltungen.
Wird ein Spiel durch Auswechslung von mehreren Spielern gemeinsam absolviert, so wird das Ergebnis
für den Spieler gewertet, der das Spiel begonnen hat.
Unvollständige Spiele (z.B. wegen verspätetem Spielantritt, Verletzung oder Disqualifikation), werden
NICHT in die Ranglistenwertung aufgenommen.
Sind in einem Wettbewerb Mehrfachstarts gestattet, so sind sämtliche erzielten Ergebnisse unabhängig
von Ihrer Berücksichtigung in diesem Wettbewerb in die Ranglistenauswertung aufzunehmen.
Sämtliche Ergebnisse aus Wettbewerben, die nicht bis zum Ablauf eines Sportjahres beendet sind,
werden in die Ranglistenauswertung der neuen Saison aufgenommen.

5.4 Ranglistenklassen

Abhängig vom erzielten Schnitt erfolgt eine Einteilung in folgende Ranglistenklassen, sofern in der
abgelaufenen Saison mindestens 18 Wertungsspiele absolviert wurden:
männlich weiblich
A 200,00 und mehr 190,00 und mehr
B 190,00 bis unter 200,00 180,00 bis unter 190,00
C 180,00 bis unter 190,00 170,00 bis unter 180,00
D 165,00 bis unter 180,00 155,00 bis unter 170,00
E 150,00 bis unter 165,00 140,00 bis unter 155,00
F unter 150,00 unter 140,00
Die erfassten Spielergebnisse, die Anzahl der Spiele sowie der sich ergebende Schnitt werden auf der
Ranglistenkarte dokumentiert. Dies gilt auch für die erreichte Ranglistenklasse, sofern die Mindestanzahl
von 18 Wertungsspielen absolviert wurde.
Für Spieler(innen), die keine Ranglistenklasse über die Ergebnisse der Vorsaison erreicht haben, kann
eine Einstufung durch den Verantwortlichen des zuständigen Landesverbandes anhand von mindestens
18 Wertungsspielen der laufenden Saison vorgenommen werden.





Signatur
Witzischkeit kennt keine Grenzen...

Eiskalterossi ...
Bürgermeister
..................



Status: Offline
Registriert seit: 02.05.2005
Beiträge: 1742
Nachricht senden
...   Erstellt am 22.05.2006 - 17:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


6. Allgemeine Spielregeln

6.1 Wettkampfgemäß wird Bowling mit einem (Einzel) oder mehreren Mitspielern (Mannschaft) ausgetragen.
Jeder Spieler spielt die 10 Felder eines Spiels abwechselnd mit seinen Mitspielern. Das Ergebnis für eine
Mannschaft errechnet sich aus den addierten Einzelergebnissen der Mannschaftsmitglieder.

6.2 Jedem Spieler muss ein ungestörtes Spiel ermöglicht werden. Hat sich ein Spieler zur Ausführung eines
Wurfes aufgestellt, so dürfen die Anlaufflächen der Nachbarbahnen rechts und links nicht betreten
werden. Es besteht Wartepflicht bis der Spieler seinen Wurf ausgeführt hat. Ein Wurf ist dann ausgeführt,
wenn sich der Ball nicht mehr im Besitz des Spielers befindet und über die Foullinie hinaus in den
Spielbereich gelangt ist. Damit sind die beiden Anläufe rechts und links frei für nachfolgende Spieler zum
Aufstellen für ihren Wurf. Um die sich auf ihren Wurf vorbereitenden Spieler nicht zu stören, darf der
eigene Anlaufbereich beim Zurückgehen nicht verlassen werden. lnnerhalb dieser Regel gilt "rechts vor
links", das heißt, der jeweils rechts Spielende führt seinen Wurf vor dem links spielenden Bowler aus.

6.3 Spieler, die sich zum Anlaufen vorbereiten, haben folgende Rechte und Pflichten:

6.3.1 Sie haben den Vortritt gegenüber dem Spieler, der sich auf der nächsten Bahn zur Linken auf den Anlauf
begeben will.

6.3.2 Sie haben dem Spieler, der sich auf der nächsten Bahn zur Rechten auf den Anlauf begibt den Vortritt zu
lassen.

6.3.3 Die Spieler müssen – wenn sie an der Reihe sind – bereit sein den Ball zu spielen. Sie dürfen ihren
Anlauf oder das Abspielen des Balles nicht verzögern, sofern die Bahn zu ihrer Linken und die Bahn zu
ihrer Rechten frei ist.

6.4 Wenn ein Spieler die unter 6.3 beschriebene Vorgehensweise mißachtet, wird dies als Slow - Bowling
(langsames Bowling) ausgelegt. Ein Spieler oder eine Mannschaft, der/die dieses Vorgehen nicht
einhalten, sind durch einen autorisierten Spielleiter/Schiedsrichter zu verwarnen.

6.5 Gültige Würfe
Der Ball darf diesseits oder jenseits der Foullinie aufgesetzt werden. Jeder von einem Spieler
freigegebene Ball zählt, sofern durch Umstände (lt. 6.6) keine andere Wertung eintritt.

6.6 Ungültige Würfe
Ein Wurf ist ungültig, wenn

6.6.1 zwischen der Ballfreigabe und dem Einlauf des Balles in die Pins bemerkt wird, daß ein oder mehrere
Pins des Pinsatzes fehlen oder auf dem Pindeck liegen. Der Spieler kann darauf durch Zuruf von
Wettkampfteilnehmern (einschl. Trainer) oder des Schiedsrichters aufmerksam gemacht werden, oder
selbst durch deutliches Arm heben anzeigen.

6.6.2 Pins verschoben oder umgeworfen werden, bevor der gespielte Ball die Pins erreicht hat.

6.6.3 ein Spieler auf der falschen Bahn oder in falscher Reihenfolge spielt,

6.6.4 der gespielte Ball einen auf der Bahn befindlichen Fremdkörper berührt,

6.6.5 ein Spieler während des Anlaufes, aber noch vor erfolgter Ballfreigabe, von anderen Spielern,
Zuschauern oder sich bewegenden Gegenständen offensichtlich irritiert wurde. Der Spieler muß dies
durch Handzeichen kundtun, bevor der Ball die Pins erreicht hat. In diesem Fall werden die Pins neu
aufgestellt und der Wurf neu ausgeführt. Erfolgt das Handzeichen nicht oder nicht rechtzeitig, gilt der
erzielte Pinfall. In Zweifelsfällen entscheidet der Schiedsrichter nach Anhören des Spielers und seines
Mitspielers bzw. der beiden Mannschaftsführer sofort, ob der Wurf wiederholt werden darf oder nicht.

6.6.6 In den Fällen 6.6.1 bis 6.6.4 sind die verschobenen, fehlenden oder zu Fall gebrachten Pins wieder
aufzustellen. Der Wurf muss wiederholt werden.

6.7 Gültiger Pinfall

6.7.1 Pins gelten als gefallen, wenn sie vom Ball oder von anderen Pins, auch solchen, die von den
Seitenwänden, dem Prellpolster oder von dem vor dem Pindeck stehenden Pinrechen zurückprallen oder
-rollen, zu Fall gebracht werden.

6.7.2 Wenn erst nach erfolgter Ballfreigabe auf einen vollen Pinsatz bemerkt wird, daß ein oder mehrere Pins
ungenau stehen - nicht fehlen -, gilt der Pinfall. Jeder Spieler ist selbst dafür verantwortlich, daß die Pins
eines vollständigen Satzes genau gestellt sind. Er kann verlangen, ungenau stehende Pins neu zu
stellen. Tut er dies nicht, so erklärt er sich mit der Stellung der Pins einverstanden. Wird auch nach einem
neuerlichen Stellen des Pinsatzes eine ungenaue Stellung der Pins beanstandet, so muß die
Wettkampfleitung entscheiden, ob
a. der Stellautomat vor dem Weiterspielen justiert oder
b. auf einem anderen Bahnpaar weiter gespielt oder
c. trotz der ungenauen Arbeit des Stellautomaten auf dieser Bahn weiter gespielt

6.7.3 Die Stellung von Pins, die nach dem 1. Wurf stehengeblieben sind, darf nicht verändert werden (auch
nicht, wenn sie nicht mehr ihrer ursprünglichen Position entspricht), außer wenn der Stellautomat einen
oder mehrere Pins durch den Stellvorgang versetzt oder falsch aufstellt. Auf Verlangen des Spielers sind
solche Pins richtig aufzustellen. Beim Stellvorgang nicht gesetzte oder umgeworfene Pins müssen wieder
auf die Grundstellung gestellt werden.

6.7.4 Pins, die regelgerecht zu Fall gebracht worden sind und auf der Bahn oder in der Ballrinne liegen bleiben,
zählen. Sie müssen vor dem nächsten Wurf entfernt werden. Pins, die gegen Seitenwände oder
Prellpolster angelehnt stehen, gelten als gefallen.

6.8 Ungültiger Pinfall
Der Ball gilt als gespielt, zu Fall gebrachte Pins zählen jedoch nicht, wenn sie

6.8.1 durch den Ball zu Fall gebracht worden sind, der von der Bahn abgekommen war aber auf sie zurückgesprungen
ist. Geschieht dies beim 1. Wurf, so ist der Pinsatz neu zu stellen. Es wird ein Gutterball notiert.
Geschieht dies beim 2. Wurf, so ist ein Miss zu notieren.
Dies gilt auch für alle Ballabgaben, die erfolgen bevor Pins, die sich seitlich in den Rinnen befinden, aus
dem Bahnbereich entfernt wurden.

6.8.2 von einem von dem Prellpolster zurückspringenden Ball umgeworfen worden sind. Geschieht dies beim
1. Wurf, sind die so umgestoßenen Pins vor dem 2. Wurf wieder aufzustellen. Geschieht dies beim
2. Wurf, so zählen die auf diese Weise zu Fall gebrachten Pins nicht.

6.8.3 beim 1. Wurf erst bei Berührung durch den Stellautomaten oder bei der Beseitigung gefallener Pins
umfallen. Die gefallenen Pins sind vor dem 2. Wurf wieder aufzustellen.

6.8.4 von der Bahn gestoßen wurden, zurückgeprallt sind und wieder auf dem Pindeck oder auf der Bahn zu
stehen kommen. Diese Pins sind nicht an ihren ursprünglichen Platz zurückzustellen.

6.8.5 Ein Wurf regelwidrig ausgeführt oder ein Spieler bei der Ausführung seines Wurfes so irritiert worden ist,
daß ihm ein Ersatzwurf zugebilligt wurde.

6.8.6 Ein Spieler, der nach seinem 1. Wurf stehen gebliebene Pins durch Betätigen des Stellautomaten räumen
läßt, erhält ein Foul angeschrieben.

6.9 Das Foul

6.9.1 Berührt ein Spieler während oder nach der Ballfreigabe mit einem Körperteil oder mit der Kleidung die
Foullinie oder jenseits der Foullinie irgendeinen Teil auf der Bahn, der Bahnenausrüstung oder des
Gebäudes, so gilt der Ball als gespielt. Dem Spieler wird jedoch ein Foul angeschrieben. Als Foul wird
ebenfalls gewertet, wenn dem Spieler ein Gegenstand (z.B. Feuerzeug, Kugelschreiber, Brille usw.) über
der Foullinie in die Bahn fällt.

6.9.2 Ein Foul ist einem Spieler anzuschreiben, wenn es die beiden Mannschaftsführer oder mehrere Spieler
beider Mannschaften, die auf dem Bahnpaar spielen, auf dem das Foul geschah, oder der Schiedsrichter
oder eine Wettkampfaufsicht beobachtet haben. Das Foul ist in diesen Fällen auch dann zu notieren,
wenn es von einer automatischen Foulanzeige nicht angezeigt oder von einem Foulschiedsrichter
übersehen worden ist. In Zweifelsfällen entscheidet der Schiedsrichter nach Anhören des Spielers, seines
Mitspielers bzw. der beiden Mannschaftsführer sofort. Dem betroffenen Spieler ist es untersagt, sich in
die Urteilsfindung über ein von ihm begangenes Foul einzumischen.

6.9.3 Der Zeitraum, in dem ein Foul begangen werden kann, reicht von der gültigen Ballfreigabe bis zur
erfolgten Aufstellung des gleichen oder des nachfolgenden Spielers für den nächsten Wurf auf gleicher
Bahn.

6.9.4 Begeht ein Spieler vorsätzlich ein Foul, etwa um daraus einen Vorteil für sich zu ziehen, erhält er in dem
betreffenden Frame keine Pingutschrift. In beide kleine Vierecke des betreffenden Feldes ist das Foul-
Symbol einzutragen.

6.9.5 Ein Foul ist nicht zu notieren, auch wenn es angezeigt wird, wenn der Spieler anläuft, seinen Wurf jedoch
nicht ausführt und den Ball in der Wurfhand behält.

7. Wettkampfregeln
Ein Wettbewerb definiert sich über alle zu seiner Durchführung angesetzten Spieltage. Also vom
Eintritt in den Wettbewerb bis hin zur Siegerermittlung am letzten Spieltag, unabhängig davon, ob
nur ein Tag, ein Spielwochenende oder mehrere Spielwochenenden stattfinden.
Neben den allgemeinen Spielregeln (Sportordnung DKB und DBU, RVO etc.) sind im Spielbetrieb der
DBU, den Untergliederungen und bei Turnieren zusätzlich und grundsätzlich die Durchführungsbestimmungen
und die nachstehenden Regeln zu beachten.





Signatur
Witzischkeit kennt keine Grenzen...

Eiskalterossi ...
Bürgermeister
..................



Status: Offline
Registriert seit: 02.05.2005
Beiträge: 1742
Nachricht senden
...   Erstellt am 22.05.2006 - 17:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


7.1 Spielweisen

Grundsätzlich werden alle von der DBU veranstalteten Wettbewerbe in amerikanischer Spielweise
ausgetragen, d.h. jeweils ein Spiel wird auf einem Bahnenpaar absolviert, die Mannschaften oder
Spieler(innen) wechseln nach jedem Frame die Bahnen. Werden mehrere Spiele durchgeführt, so muss
abwechselnd auf der linken bzw. rechten Bahn nach jedem Wurf unmittelbar weiter gespielt werden.

7.1.2 Bei Wettbewerben oder Teilen davon, die in reiner Pinwertung durchgeführt werden, sollte nach jedem
Spiel das Bahnpaar gewechselt werden. Begründete Ausnahmen können von der spielleitenden Stelle
beschlossen und durch Aushang verkündet werden. Jedoch dürfen auf keinen Fall mehr als zwei Spiele
auf demselben Bahnenpaar ausgetragen werden.

7.1.3 Wird ein Wettbewerb in einer Round-Robin-Runde, jeder gegen jeden, ohne / mit Bonuspunkten
entschieden, so erfolgt der Bahnwechsel nach einem vorgegebenen Spielsystem.

7.1.4 Stepladder
Der besser platzierte Spieler entscheidet darüber welcher Spieler das Spiel auf der linken Bahn beginnt.
Der Spieler auf der linken Bahn legt einen Frame auf seiner Bahn vor. Dann spielt der andere Spieler
zunächst den 1. Frame auf der rechten Bahn und unmittelbar danach seinen 2. Frame auf der linken
Bahn. Danach setzen die Spieler wechselweise mit jeweils 2 Frames das Spiel bis zum Ende fort.

7.1.5 Round-Robin

Jede/r Spieler/in spielt 10 Felder eines Spiels abwechselnd mit dem/der Mitspieler/in auf den nach
Spielsystem vorgegebenen Bahnen, wobei der/die rechte Spieler/in mit dem Spiel beginnt. Hat der/die
Spieler/in den ersten Wurf getätigt, beginnt auch der/die Mitspieler/in ohne Verzögerung mit dem Spiel.
usw.

7.2 Der Spielbereich

7.2.1 Der Spielbereich umfasst die Anlauffläche und den Sitzbereich einer Bahn. Bei Wettkämpfen sollen sich
die Spieler im Sitzbereich derjenigen Bahn aufhalten, auf der sie spielen. Dabei ist zu beachten, dass die
Score-Anzeige nicht verdeckt wird.
Bei amerikanischer Spielweise wechseln die Spielpaare bzw. Mannschaften den Spielbereich
geschlossen, jedoch erst dann, wenn das betreffende Frame von den beiden Spielpaaren bzw.
Mannschaften zu Ende gespielt worden ist.

7.2.2 Ein Auswechselspieler darf sich, sofern es die Durchführungsbestimmung nicht ausschließt, bei seiner
Mannschaft im Sitzbereich aufhalten. Er überprüft im Allgemeinen die Aufzeichnung der Spiele seiner
Mannschaft auf Richtigkeit oder nimmt Betreuungsaufgaben wahr. In diesem Fall hat der Auswechselspieler
Sportkleidung zu tragen.

7.3 Spiel auf falschen Bahnen

7.3.1 Wird bemerkt, daß ein Spieler oder die Startspieler zweier Mannschaften auf der falschen Bahn spielen
oder gespielt haben, so werden die Würfe nicht gewertet, sofern weitere Spieler danach noch nicht
gespielt haben. Die Spieler müssen noch einmal auf der richtigen Bahn spielen.

7.3.2 Haben mehrere Spieler einer Mannschaft auf einer falschen Bahn gespielt, so wird das Spiel fortgesetzt.
Erst der nächste Frame ist dann auf der richtigen Bahn auszutragen (bedeutet das Spielen von 3 Frames
auf einer Bahn).

7.3.3 Bei Einzelwettbewerben, bei denen der Spieler 2 Frames hintereinander auf einer falschen Bahn gespielt
hat, wird der Wurf (die Würfe) ungültig. Der Spieler wird aufgefordert, die beiden Frames auf der richtigen
Bahn zu wiederholen, vorausgesetzt, der Irrtum wurde aufgedeckt, bevor ein Gegenspieler geworfen hat.
Wenn der Gegenspieler aber schon gespielt hat, so gehen die Würfe auf den falschen Bahnen in die
Spielwertung ein. Die Spieler müssen bei den folgenden Frames auf den richtigen Bahnen weiterspielen.

7.4 Auswechseln von Spielern

Bei Mannschaften mit mehr als 2 Startern darf während einer Spielserie nach einem abgeschlossenen
Spiel ausgewechselt werden. Die Anzahl der Wechselmöglichkeiten ist den jeweiligen Durchführungsbestimmungen
zu entnehmen. Erfolgt der Wechsel während eines laufenden Spiels, so darf die
ausgewechselte Person an diesem Kalendertag nicht mehr eingesetzt werden. Jeder Wechsel ist der
Wettkampfleitung (Schiedsrichter) sofort anzuzeigen. Auf dem Spielformular ist ein erfolgter
Spielerwechsel zu vermerken. Der eingewechselte Spieler hat keinen Probewurf. Er spielt sofort auf das
bisherige Ergebnis weiter. Wird eine Auswechselung nicht vorher bekannt gegeben, sind die bereits
gespielten Frames zu streichen.

7.5 Allgemeine Siegerermittlung

7.5.1 Die Regeln der Siegerermittlung gelten für alle Wettbewerbe, wenn in der Ausschreibung nicht besonders
darauf hingewiesen wurde.

7.5.2 Ligawettbewerbe
Bei Punktgleichheit nach Abschluß der Ligaspiele entscheidet zunächst die Gesamtpinzahl, ist auch
diese gleich, der direkte Vergleich gegeneinander in der Reihenfolge Punkte – Pins.

7.5.3 Wettbewerbe mit Round-Robin-Runden und Bonuspunkten
a) Bei gleichen Endergebnissen entscheidet zunächst die Gesamtpinzahl aller Spiele ohne die
erreichten Bonuspunkte, ist auch diese gleich, der direkte Vergleich gegeneinander.
b) Ist auch dieses gleich, wird um die Medaillenränge das Spiel jeweils um zwei Frame verlängert
wird, bis ein Sieger feststeht (Wertung wie im neunten und zehnten Feld eines normalen Spiels).

7.5.4 Wettbewerbe mit reiner Pinwertung
a) Bei Pingleichheit um die Medaillenränge wird das Spiel jeweils um zwei Frame verlängert, bis ein
Sieger feststeht (Wertung wie im neunten und zehnten Feld eines normalen Spiels).
b) Bei Vor- und Zwischenläufen ist wie folgt zu verfahren:

1. Sofern es die Bahnkapazität der Anlage zulässt, erreichen die pingleichen Starter/innen
gemeinsam die nächste Runde.
2. Ist dies nicht möglich, oder es geht um die Endlaufteilnahme bzw. die Matchplay-Runde, so
entscheidet die geringere Differenz zwischen dem besten und dem schwächsten Spiel zu
Gunsten der besseren Plazierung.

7.5.5 Wettbewerbe mit Stepladder-Finale
Bei Pingleichheit nach einem oder 2 Spielen im Stepladder-Finale wird das Spiel um zwei Felder
verlängert, bis ein Sieger feststeht (Wertung wie im 9. und 10. Feld eines normalen Spiels).





Signatur
Witzischkeit kennt keine Grenzen...

Eiskalterossi ...
Bürgermeister
..................



Status: Offline
Registriert seit: 02.05.2005
Beiträge: 1742
Nachricht senden
...   Erstellt am 22.05.2006 - 17:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


8. Spielaufzeichnungen und Ergebnisformulare

8.1 Die Aufzeichnung eines Spieles mit allen Würfen erfolgt manuell auf Telescorefolie oder auf dem
Bahncomputer. Sind diese Einrichtungen nicht vorhanden oder fallen sie aus, so sind die Ergebnisse in
gedruckte Spielformulare einzutragen. Der Bahncomputer soll eine gedruckte Aufzeichnung eines Spiels
liefern können, die Frame für Frame überprüfbar ist.

8.2 Die Richtigkeit der Aufzeichnung eines Spiels ist von Einzelspielern bzw. Mannschaften zu verfolgen und
zu überprüfen. Sind Ergebnisse nicht richtig eingetragen, so ist eine Korrektur sofort zu veranlassen. In
Zweifelsfällen entscheidet der Schiedsrichter sofort.

8.3 Die Aufzeichnung der Spiele ist der Wettkampfleitung durch die Mannschaftsführer zu übergeben. Da
grundsätzlich alle Wurfergebnisse in Telescorefolien bzw. Spielformulare einzutragen sind, werden auch
nur die aufgezeichneten Würfe gewertet. Die Zahlen "1" und "2" sind mit arabischen Ziffern zu schreiben
und nicht mit einem oder zwei senkrechten Strichen bzw., römischen Zahlen darzustellen. Die
Mannschaftsführer überprüfen die richtige Übertragung und bestätigen sie mit ihrer Unterschrift.

8.4 Die Wettkampfleitung kann das nochmalige Überprüfen der Spielaufzeichnungen (Telescore) und den
Übertrag der Spielerergebnisse in die Ergebnisformulare veranlassen. Werden dabei Fehler aufgedeckt,
die ein Ergebnis ändern, so sind die betroffenen Spieler bzw. Mannschaftsführer davon zu unterrichten.
Liegen keine Spielaufzeichnungen vor, so gelten die unterzeichneten Einzelergebnisse.

8.5 Spiele bei Computeraufzeichnung: Fällt der Computer durch irgendeinen Umstand aus, so muss das
Spiel neu begonnen werden, wenn zum Zeitpunkt des Computerausfalls ein Spielbericht nicht erstellt
werden kann. In diesem Fall muss per Hand auf einem entsprechenden Formular mitgeschrieben
werden.





Signatur
Witzischkeit kennt keine Grenzen...

Eiskalterossi ...
Bürgermeister
..................



Status: Offline
Registriert seit: 02.05.2005
Beiträge: 1742
Nachricht senden
...   Erstellt am 22.05.2006 - 17:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


9. Foulanzeige

9.1 Ein Foul wird mit einer automatischen Foulanzeige (Lichtschranke) angezeigt.

9.2 Ein Foul gilt als nicht begangen, wenn die automatische Foulanzeige nachweislich nicht einwandfrei
arbeitet oder es eindeutige Beweise dafür gibt, daß ein angezeigtes Foul nicht begangen worden ist.

9.3 Fällt eine automatische Foulanzeige aus, so ist in Wettkämpfen ein Foulschiedsrichter an einer Stelle
einzusetzen, von wo aus er einen ungehinderten Blick auf die Foullinie hat. Spieler oder Zuschauer
dürfen den Foulschiedsrichter in der Ausübung seines Amtes nicht stören oder beeinflussen.

9.4 Die bei Ausfall einer automatischen Foulanzeige oder bei Einsatz von Foulschiedsrichtern erzielten
Ergebnisse werden nicht in Rekordlisten aufgenommen.





Signatur
Witzischkeit kennt keine Grenzen...

Eiskalterossi ...
Bürgermeister
..................



Status: Offline
Registriert seit: 02.05.2005
Beiträge: 1742
Nachricht senden
...   Erstellt am 22.05.2006 - 17:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


10. Ersatz beschädigter oder nicht zugelassener Pins

10.1 Zerbricht ein Pin während des Spiels oder wird er stark beschädigt, muss er nach Bemerken des
Schadens ausgetauscht werden.

10.2 Wird auf einen Pinsatz mit einem oder mehren beschädigten oder zerbrochenen Pins gespielt, so zählt
der Pinfall, bis der Mangel bemerkt wird. Danach müssen die beschädigten oder zerbrochenen Pins
ausgewechselt werden.





Signatur
Witzischkeit kennt keine Grenzen...

More : [1] [2] [3]

Neuer Thread ...

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------



Figuren

Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



Verwandte Suchbegriffe:
bowling auswertung round robin | bowling round robin auswertung | pindeck fotos | step ladder bowling regeln | bowling wettkampfregeln | bowling bundesliga sportordnung | bowling versehrte bestimmungen | klub-verein | bowlingauswertung | bowling ranglistenordnung
blank