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Ermione
unregistriert

...   Erstellt am 06.08.2005 - 18:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi!

Nur eine Überlegung zu Dumbledores Tod und dem "Unbrechbaren Gelübde" oder "Unbreakable Vow", das Snape abgelegt hat.

Wäre es möglich gewesen, dass Snape den letzten Teil nicht hätte erfüllen müssen, wenn Draco geschafft hätte, aus eigener Stärke, die Entscheidung für sich zu treffen und Dumbledore nicht zu töten.

Dass er ihn am Schluss "Auge in Auge" nicht töten kann, spricht zwar für Draco persönlich (er ist eben noch? kein eiskalter Mörder), geschieht aber aus Schwäche, nicht aus eigener freier Willensentscheidung.

Im dritten Teil des Unbrechbaren Gelübde heißt es:


ZITAT: "'And, should it prove necessary ... if it seems Draco will fail ...' whispered Narcissa (Snape's hand twitched within hers, but he did not draw away), 'will you carry out the deed that the Dark Lord has ordered Draco to perform?'"

Quelle: HP6, Kap. 2 - Spinners End


Es heißt ausdrücklich "fail", was wiederum bedeutet, wenn Draco scheitert.

Hätte Draco sich also aus freien Willen selbst dazu entschieden, Dumbledore nicht zu töten, wäre Draco nicht an der Aufgabe gescheitert, da er eine eigene Entscheidung getroffen hätte, sie nicht auszuführen, und Snape wäre somit nicht verpflichtet gewesen, die Tat selbst auszuführen, da Draco nicht an seiner Aufgabe gescheitert wäre. (Das setzt natürlich voraus, dass Snape Dumbledore wegen dieses Gelübdes getötet hat.)

Herzliche Grüße

Ermione


[Dieser Beitrag wurde am 06.08.2005 - 18:32 von Ermione aktualisiert]




Betti ...
*Tränkelehrling*
...............



Status: Offline
Registriert seit: 26.07.2005
Beiträge: 308
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...   Erstellt am 06.08.2005 - 19:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das klingt alles sehr logisch!

Aber wir können ja nicht die ganze Zeit über "hätte, würde, könnte, wollte" diskutieren, denn- was passiert ist, ist passiert.

Selbst wenn es noch so traurig ist.





Signatur


KLICK MICH

<Theo>
unregistriert

...   Erstellt am 06.08.2005 - 19:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Scheitern heißt auch "schwach sein". Draco wurde schwach und konnte so die Aufgabe nicht ausführen. Man sagt ja nicht "ich will scheitern"- also kann zum Scheitern ja auch gar kein Wille vorhanden sein. So, das war jetzt mal ganz penibel
Snape sagte ja auch: '...he intends me to do it in the end, I think'... (HP6; Kp: Spinner's End)




Cassandra
unregistriert

...   Erstellt am 06.08.2005 - 21:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Erschwerend kommt hinzu, dass der Wortlaut besagt "....if it seems Draco will fail...."

Das bedeutet doch, dass nicht einmal erwiesen sein muss, dass Draco versagt hat, sondern dass es ausreicht, wenn es den Anschein hat, dass er scheitern könnte. Wer will es Snape da verdenken, dass er nicht lang gefackelt hat.

Interessant wäre aber zu wissen, wer eigentlich der „Schiedsrichter“ in dieser Sache sein sollte, d.h. aus wessen Sicht Draco hätte scheitern müssen. Voldys? Narcissas? Snapes? Voldemort hat den Auftrag erteilt, ergo ist der Fall klar. Narcissa steht vermutlich auf Voldemorts Seite, ergo ist auch dieser Fall klar. Aber Snape? Wenn er – wie es in Band 6 den Anschein hat – auf Voldemorts Seite steht, ist auch dieser Fall eindeutig. Wenn er aber doch auf der Seite des Ordens steht, kann es eigentlich nicht in seinem Interesse sein, dass Draco Dumbledore tötet. Das könnte dann aber auch bedeuten, dass er Dracos (sagen wir mal) Unfähigkeit, diese Aufgabe auszuführen, nicht als scheitern ansehen müsste. Somit hätte er dann auch nicht einzugreifen brauchen.

LG
Cassandra










<Jeanne>
unregistriert

...   Erstellt am 06.08.2005 - 23:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich denke, dass Voldemort Willen hier der springende Punkt ist. Ob Draco es nicht tut, weil er nicht kann oder weil er nicht will, würde für Voldemort keinen Unterschied machen (außer, dass Voldemort noch wütender würde, wenn Draco es nicht will) und Narcissa weiß das. Sie sieht es ja als bewiesen an, dass Voldemort eigentlich will, dass Draco bei dem Versuch stirbt, als Rache an Lucius.
Damit ist für Snape nach dem Vow eigentlich klar, dass er "einspringen" muss, falls Draco nicht kann oder will.
Mein Problem ist allerdings die Frage, ob Voldemort wirklich begeistert ist, wenn Snape übernimmt. Wenn Voldemort will, dass Draco bei dem Versuch stirbt, handelt Snape doch eigentlich gegen Voldemorts Willen, er handelt nach Narzissas Willen, die dann aber auch gegen Voldemorts Willen handelt.
Himmel, ist das kompliziert!





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