BDBruemmer1  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 05.07.2007 - 14:01 |  |
Spinat-Spaghetti Carbonara
Die Spaghetti „nach Köhlerart“ – also „Carbonara“ – sind köstlich, sanft und cremig, aber auch mit dem vielen Speck eine ziemlich gehaltvolle Angelegenheit. Mit Spinat wird das Gericht leichter, frischer und bekömmlicher. De Spaghetti sehen toll aus, schmecken super und sind im Handumdrehen auf dem Tisch. Kann man für sich allein oder für zwei machen. Schnelle Küche, wie wir sie lieben!
Zutaten für zwei bis drei Personen:
250 g dünne Spaghettini
Salz
30-50 g durchwachsener Bauchspeck in dünnen Scheiben
1 rote Zwiebel (oder eine weiße junge Zwiebel)
1 EL Olivenöl
nach Belieben auch 1-2 EL Butter
1-2 Knoblauchzehen
300 g geputzte Spinatblätter
Pfeffer
Muskat
etwas abgeriebene Zitronenschale
2-3 Eier
2 EL frisch geriebener Parmesan
eventuell 1 Prise Cayennepfeffer
Die Spaghetti in reichlich gut gesalzenem Wasser nach Packungsaufschrift bissfest kochen.
In der Zwischenzeit in einer tiefen Pfanne den in sehr feine Streifen geschnittenen Speck auslassen, die sehr fein gewürfelte Zwiebel hinzufügen, etwas Öl und eventuell einen Esslöffel Butter auf mildem Feuer weich dünsten. Den Knoblauch hinzufügen und kurz mitdünsten. Dann die Hitze verstärken und die tropfnassen, frischen, unblanchierten Spinatblätter hinzugeben. Salzen und pfeffern, mit Muskat und Zitronenschale würzen. Gut umwenden.
Die Eier zum Spinat in die heiße Pfanne geben, sogleich auch die tropfnassen, heißen Spaghetti, den geriebenen Käse sowie die restliche Butter.
Im Kontakt mit den heißen Spaghetti stocken die Eier und verbinden sich mit Käse und Butter zu einer cremigen Soße, die sich um die Nudeln schmiegt. Nicht mehr stehen lassen, sonst werden die Eier fest. Sofort in vorgewärmten Tellern servieren. Nach Belieben noch etwas frische Zitronenschale darüberreiben.
Getränk: Auch wenn die Oxalsäure hier durch die cremigen Eier gemildert wird – der erdige Geschmack vom Spinat braucht einen herzhaften Widerpart: beispielsweise einen klassischen Bordeaux. Es braucht kein großes Château zu sein, eine einfache, „bürgerliche“ Qualität (Cru bourgeois) reicht zu diesem Gericht durchaus – vielleicht auch von den Côtes de Castillon, oder, und dazu haben wir uns dieses Mal entschieden, ein Sangiovese di Romagna „Notturno“ von Drei Donà aus Forli (zwischen Bologna und Rimini gelegen).
quelle: www.wdr.de
Signatur Die Natur kann ohne uns locker leben.
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