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...   Erstellt am 05.07.2007 - 15:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Spinat-Roulade



Das stattliche Paradestück für das Essen mit Freunden. Sie lässt sich gut vorbereiten, sodass man sie auf dem Blech nur noch rechtzeitig in den Ofen schieben muss, um sich kurze Zeit später als großartige Köchin beziehungsweise als Koch feiern zu lassen.

Wir brauchen Blätterteig (den wir fertig kaufen), Spinat (der auch tiefgekühlt sein kann), bereiten ein Kartoffelpüree zu (ganz einfach) und einen Hackfleischteig, und dann bauen wir die Roulade zusammen. Sie wird im Ofen knusprig und schön braun gebacken. Sie schmeckt warm und sogar noch kalt.

Zutaten für sechs bis acht Personen:


    600 g mehlige Kartoffeln
    Salz
    circa 100 ml Milch
    Muskat
    3 EL Butter
    1 Rolle Blätterteig
    250 g gekochter Schinken (sehr dünn aufgeschnitten)
    eventuell 150 g Bergkäse (ebenfalls in dünnen Scheiben)
    1 kg Spinat
    Salz
    Pfeffer
    Muskat
    300 g Hackfleisch
    1 Brötchen
    1 Zwiebel
    2 Knoblauchzehen
    1 Bund Petersilie
    ½ TL Delikatesspaprika
    etwas abgeriebene Zitronenschale
    1 Ei
    2-3 EL Sahne


Zuerst für das Püree die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen, dann abgießen, noch heiß pellen und durch die Presse drücken (oder mit dem Stampfer zerdrücken). Dabei die heiße Milch und die Hälfte der Butter hinzufügen. Das Püree mit einer Gabel luftig aufschlagen, mit Salz und Muskat abschmecken. Es sollte ziemlich fest sein.

Den Spinat verlesen, die Stiele abknipsen, die Blätter mehrmals gründlich waschen. In reichlich gut gesalzenes, aufkochendes Wasser geben, einmal darin wenden und dann sofort wieder herausheben und in Eiswasser abkühlen. Die Blätter herausfischen, gründlich abtropfen lassen. Am besten auf einem Tuch ausbreiten und dort gut abtrocknen.

Die Blätterteigrolle auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Mit etwas weicher Butter einpinseln. Die Spinatblätter darauf als gleichmäßiges Bett auslegen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat bestreuen. Dann die Schinkenscheiben darauf als Fläche auslegen, dabei rundum einen schmalen Rand lassen, damit man später die Rolle gut verschließen kann. Jetzt das Püree darauf verstreichen.

Das Hackfleisch mit eingeweichtem, gut ausgedrücktem Brötchen, gedünsteter Zwiebel (fein gerieben und sehr fein gehackt) und Knoblauch sowie fein gehackter Petersilie, Salz, Pfeffer, Muskat, Paprika und Zitronenschale zum würzigen Hackfleischteig kneten. Zu einer Rolle formen und in die Mitte des Kartoffelbetts setzen.

Den Blätterteig mit Hilfe des Papiers, auf dem er liegt, anheben und alles vorsichtig aufrollen. Die Roulade an den Seiten einschlagen, damit nichts auslaufen kann. Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Mit Eigelb, das mit Sahne verquirlt wurde, einpinseln.

Tipp: Nach Belieben Dekorationen darauf anbringen (mit Eiweiß festkleben), zum Beispiel Monde, Sterne, Herzen oder Kartensymbole. Diese ebenfalls mit Eiersahne bepinseln, damit sie beim Backen schön bräunen.

Die Roulade in den 180 Grad Celsius heißen Ofen schieben (Heißluft, Ober- und Unterhitze 200 Grad Celsius) und circa 30 Minuten backen, bis die Roulade schön gebräunt ist.

Vor dem Anschneiden unbedingt noch gut fünf Minuten ruhen und sich setzen lassen. Dann in knapp zweifingerdicke Scheiben schneiden und servieren.

Beilage: unbedingt auch hier ein knackiger Salat. Es passt außerdem eine leichte, kalte Joghurtsoße dazu: Dafür einen guten Vollmilchjoghurt mit Zitronensaft und einem Schuss Olivenöl glatt rühren, auch etwas Zitronenschale und reichlich fein geschnittene Frühlingszwiebeln hinzufügen und mit Salz sowie Pfeffer würzen. Oder auch das Tomatenragout von der Panna Cotta.

Getränk: ein kraftvoller Rotwein – zum Beispiel ein Lemberger aus Württemberg oder auch eine Cuvée, also eine harmonische Mischung aus verschiedenen Rebsorten.

Tipp: Empfehlenswert beim Einschenken von Wein – vor allem von Rotwein – ist die Verwendung von sogenannten „DropStops“, das sind simpel aussehende, aber in der Herstellung hochkomplizierte, dünne und biegsame Scheiben, die man in die Flaschenöffnung schiebt und die absolut sicher jegliches Tropfen verhindern. Eine praktische Erfindung aus Dänemark, im Fachhandel für wenige Euro erhältlich. In manchen Vinotheken, Geschäften und von einigen Versandhändlern bekommt man sie bei einer größeren Bestellung sogar geschenkt.

quelle: www.wdr.de





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Die Natur kann ohne uns locker leben.



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