Maiden  In Sorte Diaboli


Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 192902 Nachricht senden | Erstellt am 24.06.2007 - 21:11 | |
Jahr eins nach der Krefelder Meisterschaft sollte dann aber zum sportlichen Deseaster werden. Zunächst einmal gab es personell einen Aderlaß, das Meisterteam brach komplett auseinander. Besonders schmerzte natürlich der Abgang des magischen Dreiecks. (Purdie und Brandner verließen Krefeld.) Während Brad Purdie und Patrik Augusta bei anderen DEL-Klubs anheuerten, zog es Christoph Brandner in die NHL. Aber auch Leistungsträger wie Dan Lambert, Christian Ehrhoff, Mario Doyon, Günter Oswald,Gary Shuchuk oder Darryl Shannon verließen die Pinguine. Die besten neun Scorer der Meistersaison waren damit nicht mehr im Team. Neu im Kader standen hingegen Marc Beaucage, Rob Guillet, Terry Yake, Chris Herperger, Eric Bertrand oder Justin Kurtz.
Der Start in die neue Spielzeit war mit Siegen in Düsseldorf und gegen Mannheim noch vielversprechend, doch nach einem Viertel der Saison rangierten die Pinguine nur auf Platz zwölf. Ende November besserten die Krefelder personell nach und holten erst Alexander Selivanov aus St. Petersburg und kurz darauf Stefan Ustorf. Mitte Dezember zog die Pinguine-Führung ihre Konsequenzen aus der bislang enttäuschenden Saison, setzte Goring als Trainer ab und ließ Haralds Vasiljevs (Bild rechts.) an die Bande. Goring blieb bis Anfang Januar noch Sportdirektor.
Die bislang mäßige Saison ließ der Spengler-Cup im schweizerischen Davos kurzfristig vergessen. Zwar schloßen die Krefeld Pinguine das Elite-Turnier nur als Tabellenletzter ab, verdienten sich aber bei allen Zuschauern und Beteiligten größten Respekt. Zum Turnierauftakt gegen Gastgeber HC Davos fehlten mit Keeper Robert Müller, Stefan Ustorf, Daniel Kunce, Adrian Grygiel und Chris Kelleher tragende Säulen des Teams. So ging die Partie mit 2:8 auch glatt verloren. Gegen das russische Elite-Team Lokomotive Yaroslavl überzeugten die Schwarz-Gelben aber in allen Belangen und gewannen verdient mit 5:2 Toren. Gegen Team Canada gab es eine denkbar knappe Niederlage mit 2:3 und gegen Jokerit Helsinki unterlag man mit 2:4. Aber dennoch: Alle Gegner und auch Gastgeber Davos zollten nicht nur dem Team größten Respekt, auch die vielen Fans hatten das Krefelder und Deutsche Eishockey bestens vertreten.
Im weiteren DEL-Verlauf konnten sich die Pinguine aber nicht deutlich verbessern, sondern spielten Mitte Februar sogar gegen den Abstieg. Es kam, wie es kommen mußte, nach der Hauptrunde war für die Pinguine Schluß. Man belegte nur Rang zehn mit 18 Punkten Abstand auf Platz acht.
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Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 192902 Nachricht senden | Erstellt am 24.06.2007 - 21:15 | |
DEL - Abschlusstabelle 2003 / 04
1. Eisbären Berlin 103 P.
2. Nürnberg Ice Tigers 96 P.
3. Hamburg Freezers 95 P.
4. Kölner Haie 93 P.
5. Frankfurt Lions 92 P.
6. Adler Mannheim 92 P.
7. ERC Ingolstadt 92 P.
8. DEG - Metro Stars 82 P.
9. Augsburger Panther 78 P.
10. Krefeld Pinguine 64 P.
11. Kassel Huskies 64 P.
12. Iserlohn Roosters 59 P.
13. Hannover Scorpions 48 P.
14. Wölfe Freiburg 34 P.
Endspiele
Eisbären Berlin - Frankfurt Lions 1 - 3
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Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 192902 Nachricht senden | Erstellt am 01.07.2007 - 12:15 | |
Beste Spieler der Hauptrunde
Top-Scorer: Patrick Lebeau (Frankfurt) mit 69 Scorerpunkten
Top-Torhüter: Rich Parent (Berlin) mit einer Fangquote von 92,70%
Top-Verteidiger: Brad Schlegel (Köln) mit 47 Scorerpunkten
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