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MadameKaya ...
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...   Erstellt am 17.05.2006 - 19:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das nächste Picknick wirft seine Schatten voraus...

Welche der aufgelisteten Spiele waren schon um 1800 bekannt? http://www.jrk-brandenburg.de/intern/gr … tecken.pdf

"Bäumchen wechsel dich ", "Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann" ,sicherlich schon.

Wer weiß mehr?

[Dieser Beitrag wurde am 17.05.2006 - 20:00 von MadameKaya aktualisiert]





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Es gibt kein echtes Leben im Falschen...

Adolphe ...
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...   Erstellt am 17.05.2006 - 21:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vielleicht bringt dieses Buch erhellendes?
Wer kennt es?






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Der Schein trügt..........

Suzette ...
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...   Erstellt am 18.05.2006 - 09:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Svenja, soweit ich weiß, ist das Blinde-Kuh Spiel auch auf diversen Karikaturen abgebildet. Mal schauen, ob ich die Abbildung wiederfinde.
Dann habe ich mal was gelesen von solchen Spielen wie die "Brücke des Archimedes" oder so ähnlich und "Schinkenklopfen" (vielleicht kennt das einer: einem armen Opfer werden die Augen verbunden und alle anderen dürfen ihm auf den "Pöter" klatschen und das Opfer muß raten, wer es war...)

..... es könnte sogar sein, dass es in dem von Adolphe hier eingestellten Buch war. Allerdings war ich damals dabei eine Ausstellung über die mittelalterliche Spieleweltund Kartenspiele vorzubereiten, weshalb ich mich nicht mehr recht erinnern kann (vermutlich den üblichen "Freßzettel" geschrieben und dann verloren ). Ich werde es in der Stabi überprüfen, wenn entsprechendes Werk wieder von der Ausleihe zurück ist

... aber vielleicht kann ja jemand anders diese Frage schon vorher beantworten.




Republicain ...
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...   Erstellt am 18.05.2006 - 10:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Blindekuh gab es scheinbar zu allen Zeiten, auf jeden Fall schon im Rokoko. Ich erinnere mich an ein Gemälde von Robert Hubert mit einem Blindekuhspiel.





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... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet.

MadameKaya ...
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...   Erstellt am 18.05.2006 - 13:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja die Karikatur mit dem Schinkenklopfen kenne ich auch, aber Mesdames et Monsieurs das wäre doch nicht wirklich in Erwägung zu ziehen?

Was ist denn die Brücke des Archimedes? Hat der nicht mal eine Schraube zur Wasserförderung erfunden?

Das Buch von Adolphe wäre wirklich eine Bereicherung für mein Buchregal, danke für den Tip.

Blinde Kuh ist ja der Klassiker, das haben wir ja auch schon erfolgreich wiederbelebt , ich glaube in Kommern war das...





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Suzette ...
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...   Erstellt am 18.05.2006 - 13:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich glaube mich zu erinnern (!), es hieß die "Brücke des Archimedes" oder so ähnlich... irgendein alter Grieche halt . Nur noch schwach - mein Gedächtnis läßt halt mit den Jahren immer weiter nach - habe ich irgendwas in Erinnerung, dass der Herr eine "Brücke" machen muß - sprich sich auf allen Vieren niederlassen und die Dame darauf Platz nimmt. Aber ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, wie, was, warum. Ich glaube, Katja war dieses Spiel auch irgendwie geläufig.........
(wobei ich auch in diesem Fall mein Gewicht nie einem der anwesenden Herren zumuten würde ), aber es wäre schon ganz witzig mal eine Auflistung diverser Gesellschaftsspiele (gerne mit Anleitung) zu haben, die in unserer Zeit üblich waren - unabhängig ob man sie dann nun unbedingt nachspielen will oder nicht.

Nein, "Schinkenklopfen" würde ich nie in Erwägung ziehen. Schon deshalb, weil in meiner Kindheit mein großer Bruder nämlich ein großer Fan dieses Spieles.war..... bzw. damit wohl eher die Gelegenheit wahrnahm, der kleinen, nervigen Schwester mal ordentlich einen Klaps zu versetzen.

[Dieser Beitrag wurde am 18.05.2006 - 13:45 von Suzette aktualisiert]




MadameKaya ...
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...   Erstellt am 22.05.2006 - 20:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das wollte ich ja Katja noch gefragt haben...
Was machen denn nun die Herren auf den Damen?

Oh, ihr habt aber einen liebevollen Umgang in eurer Familie! Ich hoffe du hattest mal Gelegenheit zur Revanche ...?





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Suzette ...
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...   Erstellt am 23.05.2006 - 09:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Andersherum, liebsts Svenja, andersherum. Die Damen nehmen natürlich auf dem Rücken der Herren Platz..... ehrlich gestanden,was sie da machen, außer ihm unter Umständen das Kreuz zu brechen, ich kann mich nicht mehr erinnern.... Habe nur ganz schwach das Bild einer Karikatur im Kopf. Und wenn dieser blöde Troja-Katalog endlich in der Druckerei gelandet ist, werde ich vielleicht etwas Luft haben mal nachzuforschen...

Über den Umgang in meiner Familie kann ich eigentlich nicht klagen..... aber das mit der Revanche hat nie so gut hingehauen, schließlich war mein großer Bruder 11 Jahre älter und damals gefühlte 2 m größer. Das ging immer so aus, dass er mich dann unter dem Arm geklemmt hielt und drohte mich dort verhungern zu lassen.
Zu seiner Ehrenrettung: das hört sich so schlimmer an als es war, im Grunde genommen hat er immer gut auf seine kleine, schlimme Schwester aufgepaßt und ich bin ihm manchmal wirklich ganz fürchterlich auf die Nerven gegangen.....

Zum Spielen hier noch ein nettes zeitgenössisches Zitat: "Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." - Friedrich Schiller (Über die ästhetische Erziehung des Menschen, 15. Brief)




Suzette ...
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...   Erstellt am 30.05.2006 - 18:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also, mittlerweile habe ich das Buch "Bürger und Spiel. Gesellschaftsspiele im deutschen bürgertum zwischen 1750 und 1850" und mal quer durchgeschaut, da ich im Moment wenig Zeit habe.
Es ist eine Dissertation und daher ist das Anliegen der Autorin eher den sozial- und mentalitätsgeschichtlichen Hintergrund des Spieles zu beleuchten. Insofern berücksichtig sie auch die theoretische Ausleuchtung des Phänomens "Spiel" in der Zeit. Zudem erfährt man viel darüber, wann, wie, wo, bei welcher Gelegenheit und zu welchem Zweck gespielt wurde. Zwar habe ich bislang nur ein klein wenig geschmökert, fand das Buch (für eine Diss ) aber ziemlich gut zu lesen und sie referiert eine ganze Reihe von Zeitquellen, aus denen man einiges erfährt.
Konkrete Spielanleitungen sind - soweit ich das gesehen habe - darin nicht enthalten (und auch nicht das Anliegen der Autorin). Allerdings gibt es eine schöne Literatursammlung an Gesellschaftsspielsammlungen des betreffenden Zeitraumes. Bei Interesse könnte ich die kopieren - vielleicht bekommt man das ein oder andere Werk in den diversen Universitäts- und Staatsbibliotheken. Werde auch mal schauen was die Stabi in München so hergibt und vielleicht kann Britta das gleiche mal für Heidelberg machen?




Catherine ...
Zweig
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...   Erstellt am 28.06.2006 - 14:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So hab das oben empfohlene Buch nun auch ergattern können. Mal sehen wann ich es in meinen Händen halten kann. Freu, freu...





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"Ich were erstickt, wenn ich dieses nicht gesagt hätte" Liselotte von der Pfalz

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