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meister
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...   Erstellt am 06.09.2008 - 00:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Toller Saisonstart - 2:0-Erfolg beim ERC Ingolstadt

Welch ein Saisonauftakt.! Mit einem 2:0 (0:0,0:0,2:0)-Erfolg beim ERC Ingolstadt in der Saturnarena starteten die Krefeld Pinguine in die neue Spielzeit 2008/09. Ein verdienter Sieg bei den Panthern, wo es zuvor in 12 Spielen nur einen einzigen Krefelder Sieg gegeben hatte. Die Tore für das kompakt spielende Team von Neu-Trainer Igor Pavlov erzielten Kapitän Herberts Vasiljevs in der 49. und Neuerwerbung Charlie Stephens mit einem Emty-net-goal in der 60. Spielminute.
"Wir werden zum Auftakt gewinnen", hatte Trainer Igor Pavlov selbstbewußt vor dem Spiel geäußert. Auch Geschäftsführer Wolfgang Schäfer, der auf der Tribüne um den knappen, aber verdienten Sieg mitzitterte, hatte auf Sieg gesetzt. Beide Teams mußten auf Stammspieler verzichten. Bei Krefeld fehlte der konditionsstarke Roland Verwey, bei den Ingolstädtern konnten Seidenberg, Milroy und Niculas nicht mitmischen.
In den beiden ersten Spieldritteln gab es eine flotte Partie bei hohem Tempo mit guten Szenen auf beiden Seiten. Die beiden Torhüter Jimmy Waite (Ingolstadt) und Scott Langkow (Pinguine) hatten reichlich Gelegenheit sich auszuzeichnen und waren jeweils der große Rückhalt für ihre Teams. Bei den Pinguinen gab Igor Pavlov allen vier Blöcken reichlich Spielgelegenheit und vor allen die jungen Spieler dankten dies ihrem Trainer mit viel Einsatz und Laufarbeit. Nach Pfostenschüssen auf beiden Seiten im Schlußabschnitt lenkte Pinguine-Kapitän Herberts Vasiljevs einen Schuß von Charlie Stephens vorbei an Torhüter Waite in der 49. Minute zum 1:0 für die Krefelder in die Maschen. Als Ingolstadt im Schlußspurt Torhüter Waite für einen sechsten Feldspieler opferte, war es Vorlagengeber Stephens, der ins leere Ingolstädter Tor zum alles entscheidenden 2:0 einlenken konnte. Natürlich fuhren alle Krefelder nach dem Schlußpfiff des umsichtig leitenden Schiedsrichters Alfred Hascher auf Neu-Torhüter Scott Langkow zu und erdrückten ihn fast. Der erste Shut-out im ersten Spiel, das war ein Einstand nach Maß für den 33-jährigen kanadischen Goalie.

Geschäftsführer Wolfgang Schäfer, der zum Glücksbringer für das Team wurde, kündigte an: "Jetzt werde ich auch weitere Auswärtsspiele in meinen Terminkalender schreiben." Jetzt freut sich Eishockey-Krefeld auch auf eine erfolgreiche Heimpremiere, wenn am Sonntag um 18.30 Uhr die Straubing Tigers in den KönigPalast kommen. Nach dem tollen Spiel und Sieg von Ingolstadt dürfte eine Kulisse mit mehr als 5.000 Zuschauern zu erwarten sein. Die Kassen am KönigPalast, wo auch der Familien-Spaßtag der SWK stattfindet, öffnen für die Eintrittskarten um 16.30 Uhr.

Pinguine Krefeld: Langkow - Pavlikovsky/Milo, Fahey/Heid, Schopper/Akdag; Vasiljevs/Stephens/Blank, Stephenson/Payer/ Loyns, Hager/Driendl/Pietta, Huebscher/Riefers/Endraß.

Tore: 0:1 (48:53) Vasiljevs (Stephens/Blank), 0:2 (59:20) Stephens
Strafzeiten: Ingolstadt 10, Krefeld 8 Min.
Zuschauer: 3.123
Schiedsrichter: Alfred Hascher

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[Dieser Beitrag wurde am 30.09.2008 - 00:47 von meister aktualisiert]




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...   Erstellt am 08.09.2008 - 14:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der beste Saisonstart seit 5 Jahren - Pinguine starten mit 6 Punkten
Sonntag, 07.09.2008



Die 5.679 Zuschauer im KönigPalast sparten nicht mit Beifall, die erste Ehrenrunde war für das neue Pinguine-Team ein Bad in der Menge. Und bei der anschließenden "After-Game-Party" des SWK-Familientages nahm das Schulterklopfen für das siegreiche Team des ersten Spiel-Wochenendes kaum ein Ende. Lediglich Trainer Igor Pavlov hatte seine eigene Philosophie vom erfolgreichen Saison-Einstieg: "Ich bin zufrieden mit den sechs Punkten, aber nicht mit der Leistung beim Heimauftakt gegen Straubing."

Den 4:3 (1:1,2:1,1:1)-Erfolg über die Tigers wollte er nicht schmälern, doch qualitativ war er nicht mit dem Spiel zufrieden. Vielleicht sind die zwei Tage Trainingspause nach der harten Vorbereitung und dem gut gelungenen Saisonauftakt bis Mittwoch (zwei Tage trainingsfrei) die richtige Medizin, um den Akku wieder aufzuladen. "Wir können besser und schneller spielen, brauchen mehr Ordnung im Spiel", hat der selbstkritische Trainer offensichtlich noch höhere Anforderungen an sein Team. Aber er erkannte auch an: "Wir sind erfolgreich gestartet, das wollen wir in den nächsten Spielen bestätigen." Da darf man gespannt sein, was das Team um Kapitän Herberts Vasiljevs nach einer weiteren Trainings- und Aufbauwoche am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen die Füchse Duisburg zu leisten vermag. Nach 14 Minuten durften die vielen Fans endlich das erste Heimtor der Saison bejubeln. Wer wäre da prädiszinierter gewesen als Kapitän Herberts Vasiljevs, der nach 13:38 Minuten in Unterzahl auf Vorlage seines neuen guten Sturmkollegen Charlie Stephens das 1:0 für die Pinguine erzielte. Doch den Pinguinen war es nicht vergönnt, mit einer Führung in die Pause zu gehen, denn 31 Sekunden vor dem Pausentee glich Straubing bei Überzahl durch Eric Chouinard zum 1:1 aus.

Der Mittelabschnitt war wohl das beste Spieldrittel. Shay Stephenson brachte Krefeld bei Überzahl in der 22. Minute in Führung, doch einen der Fehler in der Krefelder Abwehr nutzte William Trew in der 28. Minute zum erneuten Ausgleich. Jubel auf den Rängen, als der Youngster-Reihe mit Michael Endraß und Philip Riefers in Vorbereitung durch einen Treffer von André Huebscher in der 29. Minute die erneute Führung gelang. Die Partie schien ganz nach dem Geschmack der Pinguine-Fans zu laufen, als Neuerwerbung Charlie Stephens im Schlußabschnitt auf 4:2 erhöhte. Der Ex-Düsseldorfer war damit der erfolgreichste Stürmer der ersten Spiele, wie schon in der Vorbereitung. Straubing warf in der Schlußphase alles nach vorne, ließ den ansonsten guten Torhüter Mike Bales in den beiden letzten Minuten für einen sechsten Feldspieler auf der Bank, und machte das Spiel noch einmal spannend, als William Trew 41 Sekunden vor Spielende noch auf 3:4 verkürzte. Doch der verdiente Sieg blieb im KönigPalast, die Pinguine kamen am ersten Spiel-Wochenende auf Platz drei. Einer durfte im Pinguine-Dress am Ende strahlen, und das war Neu-Torhüter Scott Langkow. Er bekam häufig Beifall für seine schnellen Reaktionen, seine Fangsicherheit und seine Spielübersicht. An den drei Gegentreffern konnte er nichts machen, schließlich kassierte er zwei Treffer bei Straubinger Überzahl.

Krefeld Pinguine - Straubing Tigers 4:3 (1:1,2:1,1:1)
Tore: 1:0 (13:38 ) Vasiljevs (Stephens), 1:1 (19.29) Chouinard
(Olver/Elfring), 2:1 (21:18 ) Stephenson (Fahey/Loyns), 2:2 (27.28 )
Trew (Canzanello/Olver), 3:2 (28:44) Huebscher (Riefers/Endraß), 4:2
(46:09) Stephens (Blank/Fahey), 4:3 (59:19) Trew (Chouinard/Maloney)
Schiedsricher: Kadow
Zuschauer: 5.679
Strafzeiten. Krefeld 16, Straubing 12

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...   Erstellt am 15.09.2008 - 05:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Krefeld Pinguine: Auch im dritten Spiel ein „Dreier“

Nein, das war nachher kein Match mehr zweier gleichwertiger Kontrahenten. Duisburg baute immer mehr ab, Krefeld kam immer stärker auf und kam auch im dritten Spiel zum dritten Sieg. Und als der bis dahin gut agierende Lukas Lang die Waffen streckte, war es um den Gast von der anderen Rheinseite geschehen. Als in der 52. Spielminute beim Stande von 3:1 Füchse-Angreifer Artjom Kostyrew nach einem Fehler von Benedikt Schopper auf das Pinguin-Gehäuse zusteuerte und versagte, war die letzte Chance für die Montanstädter dahin, der Partie noch eine Wende zu geben. Ausgerechnet der gebürtige Duisburger Roland Verwey sorgte mit seinem Rückhandschuss in die lange Ecke für das 4:1 und die endgültige Entscheidung.

Das Spiel begann so, wie es sich die Mehrzahl der Zuschauer erhoffte. In Überzahl kam Richard Pavlikovsky an der blauen Linie an die Scheibe und donnerte das Spielgerät in die Maschen. Der junge Gästegoalie Lukas Lang half noch ein wenig nach. Doch wer dachte, dass dieses Spielchen im Sinne der Krefelder so weitergeht, hatte sich verrechnet. Der Sohn des Hexers, der an der Bande der Füchse das Sagen hat, wuchs über sich hinaus und hielt im Anfangsdrittel einfach alles.

Krefeld erhöhte in den zweiten 20 Minuten zwar nicht den Druck, kam jetzt aber durch zwei sehenswerte Treffer zum 2:0 und 3:0. Zunächst fuhr der kantige Center Charlie Stephens ein Unterzahlkonter, setzte sich sowohl gegen die Füchse-Defender Rick Berry und Jean-Luc Grand-Pierre durch und ließ auch dem bis dahin ausgezeichneten Lukas Lang keine Abwehrchance. Ein fulminanter Schlagschuss des heute überragenden Richard Pavlikovsky ließ die Fans jubeln. Was Michal Sup drauf hat, zeigte er beim ersten Duisburger Tor, als er, wunderschön angespielt, Scott Langkow im Pinguin-Käfig auch noch versetzte, trocken einschoss und den eigentlich harmlosen Gast wieder hoffen ließ. Doch dann: siehe oben…

Tore: 1:0 (4;07) Pavlikovsky (Blank, Milo), 2:0 (25;55) Stephens (Fahey), 3:0 (32;04) Pavlikovsky (Milo, Stephens), 3:1 (36;48) Sup (Jasecko, Seliwanow), 4:1 (54;27) Verwey (Schopper, Driendl), 5:1 (56;34) Payer (Stephenson, Loyns), 6:1 (58;31) Blank (Stephens, Vasiljevs). – Zuschauer: 3.962. – Strafminuten: Krefeld 14, Duisburg 12. – Schiedsrichter: Piechaczek (Ottobrunn).

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...   Erstellt am 20.09.2008 - 10:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nach 7:4 gegen Augsburg: Pinguine weiter auf der Erfolgsspur


Wer zu den drei bisherigen Spielen der Krefeld Pinguine in den KönigPalast gekommen war, brauchte seine Anwesenheit noch nicht einmal zu bereuen. Wieder einmal gaben die Gastgeber alles, wieder einmal gingen die Schwarz-Gelben als Sieger vom Eis, wieder einmal feierten die zufriedenen Zuschauer ihre Lieblinge.

Und dass die Spannung über weite Strecken des unterhaltsamen Spiels gewahrt blieb, sorgten zwei Wegtauch-Phasen der Krefelder, auch „black out“ genannt. Einmal waren es 39 Sekunden, das andere Mal gar nur 14 Sekunden, in welchen der Gast aus dem Schwabenland für jeweils zwei Veränderungen auf der Anzeigentafel sorgte. Natürlich gibt es bei einer jungen Mannschaft wie die der Krefelder einiges zu bemängeln. So ließen sich die Schützlinge von Chefcoach Igor Pawlow nach dem 6:4 zeitweise einschnüren, aber mit Glück und Übersicht wurde auch diese kritische Situation überstanden. Sogar eine Augsburger 6:3-Überzahl, als deren Coach Larry Mitchell alles auf eine Karte setzte, führte nicht zum Torerfolg.

Es war das Aufeinandertreffen zweier Teams, die ähnlich in die neue Spielzeit starteten. Jeweils drei Siegen folgte eine Niederlage, die bei den Krefeldern in Nürnberg mit 4:5 glimpflich, in Berlin mit 0:11 für die Schwaben mehr als deutlich ausfiel. Eine weitere Parallele hatten auch die beiden Bandenchefs aufzuweisen. Sowohl Larry Mitchell als auch Igor Pawlow waren vornehmlich unterklassig beschäftigt, und zwar Mitchell, der selbst einmal für kurze Zeit den Pinguinfrack trug, in Landsberg, während sein Kontrahent seine Meriten als Trainer vornehmlich in Bremerhaven verdiente. In seiner aktiven Zeit machte sich der gebürtige Russe jedoch ausgerechnet in Landsberg einen Namen.

Die Hausherren begannen, als wollten sie die Panther schon in den ersten Minuten zu Kätzchen degradieren. Der engagiert spielende Daniel Pietta hatte bereits in der 3. Spielminute zwei Chancen herausgearbeitet, scheiterte jedoch am Gästekeeper Dennis Endras, übrigens weder verwandt noch verschwägert mit dem Pinguin-Außenstürmer Michael Endraß. Dass ausgerechnet Letzterer gegen den Ersten erfolgreich war und mit seinem ersten DEL-Treffer den Torreigen eröffnete, passte so richtig ins Bild von den Parallelen. Doch wer geglaubt hat, die Augsburger würden nach dem 3:0 in sich zusammenfallen, sah sich getäuscht. Einmal passte der junge Philip Riefers nicht auf, das andere Mal wurde die zweite Reihe einschließlich der Verteidigung Fahey/Heid klassisch ausgespielt, das Match war innerhalb 39 Sekunden wieder offen.

Als der schlitzohrige Dusan Milo mit einem Schlenzen an Freund und Feind vorbei für das 5:2 sorgte und Roland Verwey nach einer glänzenden Vorarbeit von Stephenson das halbe Dutzend vollmachte, schien alles gelaufen. Doch anschließend kam, siehe oben, die zweite „Wegtauch-Phase“.

Tore: 1:0 (3;10) Endraß (Hager, Huebscher), 2:0 (3;26) Blank (Stephens, Vasiljevs), 3:0 (5;22) Blank (Millo), 3:1 (11;00) Barney (Junker, Olimb), 3:2 (11;39) Ryan (Jörg, Schymainski), 4:2 (12;22) Pavlikovsky (Blank, Stephens), 5:2 (38;24) Milo (Verwey, Blank), 6:2 (44;10) Verwey (Stephenson), 6:3 (50;25) Tölzer (Olimb, Murphy), 6:4 (50;39) Ryan (Jörg, Gordon), 7:4 (55;59) Vasiljevs (Stephens, Blank). – Zuschauer: 3.173. – Strafminuten: Krefeld 18 + 10 Stephenson und Vasiljevs, Augsburg 20 + je 10 Gordon und Tölzer. – Schiedsrichter: Klau (Griesenbrauck- Sümmern)

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...   Erstellt am 22.09.2008 - 20:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pinguine im Gleichschritt mit Meister Berlin - Verdienter 6:3-Erfolg bei Adler Mannheim

"Es ist ein schöner Tag für mich und die Pinguine", freute sich Trainer Igor Pavlov über den verdienten 6:3 (2:1,1:2,3:0)-Sieg seiner jungen Truppe über den Meisterschafts-Mitfavoriten Adler Mannheim. Und Adler-Trainer Dave King erkannte nach dem Schlußpfiff an: "Krefeld war heute das bessere von zwei guten Teams. Die Pinguine haben verdient gewonnen." Nach sechs Spieltage ist die Bilanz mit fünf Erfolgen und einer ganz knapp verloreren Partie (Nürnberg 4:5) das beste DEL-Ergebniss für das Krefelder Eishockey.

Pinguine-Trainer Igor Pavlov muß es geahnt haben, denn schon am Freitag nach dem 7:4-Erfolg über die Augsburger Panther meinte er verschmitzt: "Vielleicht überraschen wir auch in Mannheim." Und nach dem Sieg in der mit 10.234 Zuschauern gefüllten SAP-Arena durfte er trotz drei Gegentreffern bei Mannheimer Überzahl viel Lob einstecken. Fast programmgemäß gingen die bis dahin ohne Niederlage gestarteten Adler in der 8. Minute bei Überzahl durch einen Treffer von Colin Forbes in Führung. Doch Krefeld kämpfte sich ins Spiel, und als die Teams zum ersten Pausetee fuhren, hatten Richard Pavlikovsky (15.) und Charlie Stephens (20.) die Pinguine mit 2:1 in Führung geschossen. Francois Methot war es dann vorbehalten, durch zwei Überzahltore (28. und 35.) das Blatt noch einmal zugunsten der Adler zu wenden. Aber dann sorgte Serge Payer 34 Sekunden vor Drittelende noch für den Ausgleich. Im letzten Abschnitt zeigte sich dann, wie kraftvoll und schnell die Truppe von Igor Pavlov zu spielen versteht. Mannheim hatte zwar den bis dahin nicht glänzenden Torhüter Danny aus den Birken aus dem Kasten genommen und durch Fred Brathwaite ersetzt, doch in der 44. Minute überlistete Kapitän Herberts Vasiljevs den Torhüter mit dem 4:3-Führungstreffer für die Pinguine. Als in der 57. Minute Sergey Payer mit einem Break das 5:3 für die Pinguine markierte, waren die Krefelder endgültig auf der Siegerstraße. Der Schlußpunkt war ein sogenanntes "technisches Tor", welches Schiedsrichter Rick Looker 31 Sekunden vor Schluß gab, als Mannheim ohne Torhüter absichtlich das Tor verschob, und der Treffer Vasiljevs zugeschrieben wurde. Pinguine-Trainer Igor Pavlov sagte der Presse: "Wir haben ein gutes und schnelles Spiel erlebt. Mannheim ist das beste Powerplay-Team der Liga. Mein Team hat aber bei sehr viel Druck der Mannheimer eine gute Einstellung gezeigt und deshalb haben wir das Spiel gewonnen. Es ist ein schöner Tag für mich und die Pinguine."

Adler-Trainer Dave King. "Krefeld war das bessere von zwei guten Teams. Wir wollen aus unseren Fehlern lernen."

Pinguine-Team: Langkow - Pavlikovsky/Milo, Heid/Fahey, Schopper/Akdag,
Riefers - Vasiljevs/Stephens/Blank, Stephenson/Payer/Loyns,
Verwey/Driendl/Pietta, Huebscher/Hager/Endraß

Tore: 1:0 (7:42) Forbes (Überzahltor), 1:1 (14:20) Pavlikovsky
(Blank/Stephens), 1:2 (19.52) Stephens (Vasiljevs/Blank), 2:2 (27:51)
Methot (Überzahl), 3:2 (34:37) Methot (Überzahl), 3:3 (39:26) Payer
(Fahey/Loyns), 3:4 (43:24) Vasiljevs (Pavlikovsky/Heid), 3:5 (56:05)
Payer, 3:6 (59:29) Vasiljevs (techn. Tor).

Strafzeiten: Mannheim 14, Krefeld 22, Schiedsrichter: Rick Looker,
Zuschauer: 10.234

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...   Erstellt am 27.09.2008 - 08:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pinguine: War nichts mit Tabellenführung!



Es hat nicht sein sollen, das Ding mit der Krefelder Tabellenführung. Und trotzdem waren die für Krefelder Verhältnisse zahlreich erschienenen Fans nicht sauer. „Ihr habt gekämpft, wir ham´s gesehen!“ skandierten sie nach Ertönen der Schlusssirene. Die cleveren Hamburger nutzen im Schlussdrittel den Schock der Hausherren wegen des Ausfalls ihres Stürmers Boris Blank und hatten dazu noch das nötige Glück. Sechs Sekunden vor dem Schluss traf Kapitän Clarke Wilm ins leere Tor zum Endstand. Zuvor hatte Nationalstürmer John Tripp eine Chance eiskalt ausgenutzt und Pinguin-Goalie Scott Langkow keine Abwehrmöglichkeit gelassen. Deren Chefcoach Igor Pawlow beorderte den jungen Michael Endraß in den letzten 20 Minute in die erste Reihe und ließ Philip Riefers in Formation Nummer vier auflaufen. Doch die überdrehten Gastgeber liefen mehrmals überhastet ins Abseits und griffen auch teilweise zu ungestüm an. Am Unparteiischen, der von den Fans regelmäßig ausgepfiffen wurde, lag es sicherlich nicht, dass die Hamburger die Punkte mit an die Waterkant nahmen.

Viel Lob gab es vor dem Spiel für die Pinguine, die in Charlie Stephens den momentanen Topscorer der Liga stellen. Mit besonderem Beifall wurde auch Torwart Scott Langkow bei der Vorstellung von den Fans bedacht. Stadionsprecher Kristian Lach, der mit einem Schutzhelm auftrat, da er beim letzten Heimspiel von einem Puck getroffen wurde, nahm das fatale Wort „Tabellenführung“ in den Mund. Abergläubische Fans mochten sich schon da ihren Teil gedacht und die Erinnerung bemüht haben. Unter Doug Mason unternahmen die Schwarz-Gelben mehrere vergebliche Anläufe auf den Gipfel. Nur einmal klappte es. Während die Gastgeber komplett aufliefen, mussten die Hamburger immer noch auf ihre Angreifer Jason Pinizotto (Arm) und Alexander Barta (Rippenprellung) verzichten.

Die Hamburger kamen aufgeweckter aus der Kabine. Nach bereits 43 Sekunden hatte der quirlige Ex-Berliner Richard Mueller, der über die gesamten 60 Minuten nicht zu halten war, die Gästeführung auf dem Schläger, scheiterte aber an Langkow. Auch der bullige Ex-Nationalstürmer Witalij Aab blieb zweiter Sieger gegen den Pinguin-Schlussmann. Erst nachdem der lange Shay Stephenson Jean-Marc Pelletier auf der anderen Seite prüfte, kamen die Krefelder zu ihren Möglichkeiten. Dabei erwies sich der Kanadier als Meister im “Entschärfen” von abgefälschten Schüssen. Beispielsweise verpassten Richard Pavlikovsky als auch Lynn Loyns den Spielgeräten eine andere Richtung, doch der Freezers-Schlussmann war jedesmal auf dem Posten.

Das Mitteldrittel begann verhalten. Erst als Boris Blank in Überzahl von der Hamburger Abwehr förmlich übersehen wurde und fast ungehindert das 2:1 erzielte, nahm die Partie wieder Fahrt auf. Nachdem Jere Karalahtis Gewaltschuss nicht zum Torerfolg führte, hatte Blank das Glück, dass der Puck von Pelletier abprallte und ihm fast auf dem Schläger serviert wurde. Der gebürtige Kasache ließ sich nicht lange bitten und sorgte für das 3:1. Dann präsentierten die Hamburger ihren Doppeltorschützen. Der Ex-Augsburger Travis Brigley benötigte beim 3:2 zwar drei Versuche und eine erneute Videobeschau, aber der Ausgleich ging ebenfalls auf sein Konto. Richard Pavlikovsky passte in Überzahl schlampig zu Dusan Milo. Brigley nutzte die Chance, spritzte dazwischen und schloss sein Solo mit einem sauberen Schuss ab. Pech für die Krefelder, dass sich Blank in der 36. Minute an der Schulter verletzte und ins Krankenhaus zur Untersuchung eingeliefert wurde.



Tore: 1:0 (8;12) Endraß (Huebscher, Pietta), 1:1 (19;30) Delmore (Blanchard, Sarno), 2:1 (26;41) Blank (Stephens, Vasiljevs), 3:1 (29;42) Blank (Pavlikovsky, Vasiljevs), 3:2 (37;17) Brigley, 3:3 (39;54), 3:4 (45;24) Tripp (Brigley, Smyth), 3:5 (59;54) Wilm. – Zuschauer: 3.885. – Strafminuten: Krefeld 6, Hamburg 16. – Schiedsrichter: van Gameren (FASS Berlin)

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Neuer Tabellenführer: Krefeld Pinguine



Es war der Tag der jungen Deutschen beim “Unternehmen Tabellenführung”. Mit André Huebscher, Daniel Pietta und Sinan Akdag sorgten zwei Eigengewächse sowie der jüngste Krefelder Akteur für die drei Tore der Gastgeber und somit für das Gelingen vorgenannten Unternehmens. Damit sind die Schwarz-Gelben zum ersten Mal nach rund sechs Jahren wieder die Nummer eins in der DEL-Hitliste.

“Gipfelsturm, die zweite!” war der Slogan vor dem heutigen Spiel. Aus gutem Grund nahm der Stadionsprecher das ominöse Wort diesmal nicht in den Mund. Denn da Meister Berlin heute nicht anzutreten brauchte, war die erneute Chance zur Übernahme der Tabellenführung für die Schwarz-Gelben vorhanden. Krefeld musste umstellen, da sich Boris Blank am Freitag eine Schulterverletzung zuzog. So rückte der selbstbewusste Patrick Hager in die erste Reihe, während „Joker“ Philip Riefers den Job eines Mittelstürmers der vierten Reihe bis zu seiner Schulterverletzung übernahm. Daniel Pietta war, wie auch zu Anfang der Saison, Roland Verweys Partner auf den Flügeln von Reihe Nummer drei. Die Oberbayern dagegen mussten auf ein ganzes Quartett verzichten: So blieb verletzungsbedingt das Verteidiger-Pärchen St. Jacques/Ficenec zuhause, während die Angreifer Seidenberg und Nickulas aus dem gleichen Grund die Reise an den Niederrhein ebenfalls nicht antraten.

Zwar verlief das erste Drittel recht verhalten, doch nur ganz selten kamen Zweifel daran auf, dass die Führung der selbstbewussten Gastgeber in Gefahr geraten könnte. Die einzig sehenswerte Chance für die Oberbayern hatte Thomas Greilinger, einst Superstar der Nationalmannschaft und einer der Garanten für den sportlichen Aufstieg der B-WM im polnischen Kattowitz vor acht Jahren. Der Schuss der gebürtigen Bayerwaldler wurde eine sichere Beute von Pinguin-Schlussmann Scott Langkow. Nicht von ungefähr erzielte Eigengewächs André Huebscher das 1:0, denn der 19-Jährige hatte schon in der dritten Minute eine vielversprechende Szene. Als Daniel Pietta, ebenfalls dem Nachwuchs der Schwarz-Gelben entstammend, den routinierten Jimmy Waite im Kasten der Donaustädter düpierte und auf 2:0 erhöhte, war die Vorentscheidung gegen die über weite Strecken harmlosen Ingolstädter gefallen.

Nach einem furiosen Beginn im Mitteldrittel (Stephens fuhr Doppelschichten, weil Youngster Riefers mit Schulterproblemen ins Krankenhaus zur Untersuchung gebracht wurde) mit guten Chancen für den Ingolstädter Routinier Glen Goodall und Youngster Hager für die Gastgeber hatten die Gäste durch Matt Keith und Duncan Milroy noch weitere gute Möglichkeiten. Danach wurde das Match wieder zum Einbahnstraßen-Eishockey Richtung des heute nicht überzeugenden Waite. Auch beim dritten Treffer durch den jüngsten Krefelder sah der Oldtimer nicht gerade wie ein Weltmeister aus. Der türkischstämmige U20-Nationalspieler zog ab, die Scheibe war drin. Die letzten Minuten dieses Abschnitts gehörten wieder den Ingolstädtern, begünstigt durch den Leichtsinn des slowakischen Duos Pavlikovsky/Milo sowie eine Strafe für Chris Heid. Gästefans und -spieler freuten sich in der 38. Minute zu früh, als Nationalverteidiger Michael Bakos zwar das Netz mit einem fulminanten Schlagschuss traf, der Unparteiische nach Videobeschau jedoch auf Torraumabseits entschied.

In den letzten 20 Minuten tat sich außer einer Rauferei und dem Ehrentreffer für die dezimierten Gäste so gut wie gar nichts mehr.

Tore: .1:0 (13;03) Huebscher (Endraß, Riefers), 2:0 (19;14) Pietta (Pavlikovsky), 3:0 (30;01) Akdag (Schopper)^, 3:1 (48;58) Waginger (Röthke, Goodall) – Zuschauer: 3.341. - Strafminuten: Krefeld 16 + 10 Hager, Ingolstadt 24 + 10 Boucher. – Schiedsrichter: Jablukow (FASS Berlin)

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Haie düpiert und Führung verteidigt

"Wenn jetzt nicht die Hütte am Sonntag rappelvoll wird, versteh ich die Welt nicht mehr", orakelte ein schwarz-gelber "Kuttenträger" nach dem 6:1 (3:0,2:1,1:0)-Sieg in der Lanxess Arena über die völlig demoralisierten Haie. Mit Sonntag ist die Heimpartie gegen die Eisbären Berlin (18.30 Uhr) gemeint, und als Hütte betitelte der Pinguine-Fan den KönigPalast. Es war einfach Riesenjubel in Schwarz-Gelb an der Stätte, wo die Pinguine am 21. April 2003 mit einem 3:1-Sieg über die Haie Deutscher Meister geworden waren. Ausgelassene Krefelder Fans auf dem Oberrang erinnerten lautstark nach dem sechsten Krefelder Treffer in der 53. Minute an jenes denkwürdige Match und skandierten: "Es war ein Ziesche-Tor."
12 304 Zuschauer, davon rund 1.500 Krefeld-Anhänger, glaubten im ersten Rheinischen Derby für die Pinguine im ersten Abschnitt ihren Augen nicht zu trauen. Die Pinguine bestimmten Tempo und Spiel, düpierten die Haie ein ums andere Mal, und gingen völlig verdient mit 3:0 in die erste Pause. Und manch ein Zuschauer blickte verdutzt auf die Anzeigetafel, denn der zweifache Torschütze Patrick Hager war ebensowenig bekannt wie der weitere Torschütze Andreas Driendl.
Von diesem Auftakt-Schock erholten sich die Haie auch in der weiteren 40 Spielminuten nicht mehr. Der Kölner Ehrentreffer durch Todd Warriner in der 24. Minute brachte zwar ein wenig Belebung und Aufatmen bei den Haie-Fans, doch spätestens als Patrick Hager in der 28. Minute bei zweifacher Überzahl die Pinguine zum 4:1 schoß, wurde der rot-weiße Anhang stumm und die Krefelder Fans übernahmen auch stimmlich das Kommando. Und sie durften gleich weiterjubeln, als Richard Pavlikovsky in der 30. Minute mit einem "Hammertor" auf 5:1 erhöhte.
Im Schlußabschnitt dann noch eine Kuriosität. Kölns neuer Trainer Clayton Beddoes nahm schon in der 47. Minute seinen Torhüter Frank Doyle (war nach dem ersten Drittel für Stefan Horneber gekommen) für einen sechsten Feldspieler aus dem Kasten. Eine Maßnahme, die Trainer ansonsten nur in der Schlußminute anwenden. Doch bei 52.38 Min. verpuffte auch dieser taktische Schachzug, denn Andreas Driendl schoß die Scheibe zu seinem zweiten Treffer ins leere Haie-Gehäuse. In den restlichen Minuten ging der Blick die Kölner Spieler zur Uhr, weil man das Ende herbeisehnte. Für die Krefelder Spieler hingegen winkte der Jubel, und artig bedankte sich das Team um Kapitän Herberts Vasiljevs nach dem Schlußpfiff bei den Pinguine-Fans auf den Oberrängen.
Personell bleibt noch nachzutragen, daß mit Benjamin Proyer ein DNL-Stürmer vom KEV 81 seinen DEL-Einstand gab. Das 17-jährige Talent hätte dabei beinahe sogar sein erstes DEL-Tor erzielt, doch sein Schuß in der 26. Minute ging ganz knapp über das Haie-Gehäuse.

Pinguine-Trainer Igor Pavlov machte es kurz: "Wir waren die bessere Mannschaft. Es freut mich besonders, daß die jungen Spieler bei uns im Team heute mit Toren maßgeblichen Anteil am Sieg hatten."


Krefeld Pinguine: Langkow - Milo/Pavlikovsky, Fahey/Heid, Schopper/Akdag - Vasiljevs/Stephens/Hager, Stephenson/Payer/Loyns, Verwey/Driendl/Pietta, Huebscher/Proyer/Endraß

Tore: 0:1 (6.53) Hager (Milo, Pavlikovsky), 0:2 (15.48 ) Hager (Stephens, Vasiljevs), 0:3 (19.37) Driendl (Verwey), 1:3 (23.44) Warriner (McLlwain, Julien), 1:4 (27.04) Hager (Stephens, Milo), 1:5 (29.35) Pavlikovsky, 1:6 (52.38 ) Driendl.
Zuschauer: 12.304. – Strafminuten: Köln 8 + 5 + Spieldauer Renz, Krefeld 12. – Schiedsrichter: Alfred Hascher (Miesbach).

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...   Erstellt am 06.10.2008 - 00:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pinguine siegen im Spitzenspiel


Die Krefeld Pinguine bauen ihre Tabellenführung aus. Im Spitzenspiel gegen den Zweiten aus der Hauptstadt sicherten sich die Rheinländer mit einem 3:2-Sieg, der im Schlussdrittel noch in große Gefahr kam, drei Punkte und verschafften sich somit ein wenig Luft an der Spitze. Der Dauerdruck des Meisters im Schlussdrittel brachte ihm nur ein Tor, als ausgerechnet der ansonsten fehlerfreie Dusan Milo überlaufen wurde und André Rankel auch Scott Langkow im Kasten der Pinguine keine Abwehrmöglichkeit ließ. In der hektischen Schlussphase, als Gästetrainer Torwart Rob Zepp zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm, kassierte Eisbären-Center Denis Pederson noch eine unnötige Strafe und brachte sein Team vielleicht dadurch um die Früchte ihrer Bemühungen.

Auch die in dieser Saison bisher zögerlich reagierenden Zuschauer honorierten zum ersten Mal die guten Vorstellungen der Heimmannschaft. Knapp 7.000 Besucher (Saisonrekord) zeigten, dass es auch in dieser Saison Stadien gibt, deren Eingangstore von zahlreicheren Fans passiert werden, als es in der vorigen Spielzeit der Fall war. Die Rheinländer weisen jedenfalls im Durchschnitt bisher einen höheren Fanzuspruch als in der Vorsaison auf. Die Gastgeber mussten auf Stürmer Boris Blank und Allrounder Philip Riefers versichten, die beide an Schulterprellungen laborieren. Als Center der vierten Reihe lief schon, wie in Köln, DNL-Crack Benjamin Proyer auf. Noch gestern freute er sich mit seinen Teamgefährten über den ersten Sieg der Saison. Beim 4:2 der Youngsters hieß der Gegner bezeichnenderweise Eisbären Berlin. Der Champion von der Spree reiste lediglich ohne Starverteidiger Ritchie Regehr an. Der Ex-Frankfurter laboriert an einem Fingerbruch.

Das Spiel begann ähnlich wie zwei Tage zuvor in Köln. Die Schützlinge von Chefcoach Igor Pawlow, der vor dem Match mit Sprechchören gefeiert wurde, hatten durch Charlie Stephens und den Nachschuss von Dusan Milo bereits nach 14 Sekunden vielversprechende Möglichkeiten, mussten dann aber brenzlige Situationen überstenden, denn die Eisbären konterten durch Denis Pederson. Doch auch der Berliner Center hatte kein Glück. Als Lynn Loyns am Tor vorbeischoss und Shay Stephenson den Abpraller von der Torbande eindrückte und genau 80 Sekunden später Richard Pavlikovsky einen Traumpass von Dusan Milo (hinter der eigenen Torlinie) verwertete, hatten die Gastgeber eine 2:0-Führung herausgeschossen.

Im Mitteldrittel, das wesentlich übersichtlicher verlief, hatte zwar Pinguin-Center Charlie Stevens die erste Möglichkeit, musste dann jedoch dem Meister das Terrain überlassen. Ein Tor wollte jedoch nicht gelingen. Als nur drei Berliner gegen fünf Krefelder auf dem Eis standen, hatten die Krefelder kein Problem, auf 3:0 zu erhöhen. Wie durcheinander die ansonsten cleveren Berliner waren, zeigte eine Szene in der 36. Minute. Da passte Denis Pederson in Überzahl völlig unbedrängt auf Milo. Als sich keiner aus der Krefelder Defensive für Daniel Weiß interessierte, lief dieser allein von links auf das Tor zu und markierte den ersten Treffer der Berliner.

Verwunderlich nur, dass die Schiedsrichter-Boss Holger Gerstberger zum Spitzenspiel des Tages den sympathischen, aber oft genug überfordert wirkenden Ex-Verteidiger einsetzte. Der gebürtige Weißwasseraner machte seine Sache heute jedoch im großen und ganzen gut.

Tore: 1:0 (4;10) Stephenson (Pavlikovsky, Loyns), 2:0 (5;30) Pavlikovsky (Milo), 3:0 (32;50) Hager (Milo, Pavlikovsky), 3:1 (37;14) D. Weiß (McIlvane, Hördler), 3:2 (49;25) Rankel (Felski, A. Weiß). – Zuschauer: 6.637. - Strafminuten: Krefeld 14 Berlin 14. – Schiedsrichter: Klau (Griesenbrauck-Sümmern)

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...   Erstellt am 10.10.2008 - 16:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Konzentrierte Scorpions besiegen Spitzenreiter



Verdient nahmen die Gäste aus Niedersachsens Hauptstadt die Punkte mit nach Hause und beendeten vorerst den Höhenflug der Seidenstädter. Hannover wirkte aggressiver, spielte körperbetonter, während den Krefeldern so gut wie nichts gelang. Auch eine 5:3-Überzahl konnte nicht in Zählbares umgemünzt werden. Dafür sorgten vor allen Dingen Chris Herperger, Adam Mitchell und Verteidiger Patrick Köppchen, die auch die Besten beim Gegner waren. Außerdem einem Kracher ans Lattenkreuz hatte der Spitzenreiter nichts mehr zu bieten. Vorher hatte schon Roland Verwey Metall getroffen.

Dass die Bäume für den Sensationstabellenführer nicht in den Himmel wachsen, dafür sorgte schon das erste Drittel. Trotz zahlreicher Chancen und optischer Überlegenheit schien der Gast aus Niedersachsen gefährlicher. Die Scorpions, die lediglich auf Verteidiger Dan Lambert (Innenbandanriss) verzichten musste, wirkten von Anfang an konzentriert und helwach. Lambert stand übrigens in der Krefelder Meistermannschaft von 2003. Seitens der Gastgeber schonte Cheftrainer Igor Pawlow seinen Stürmer Boris Blank (“Boris braucht heute noch nicht zu spielen”), und auch Allrounder Philip Riefers, der ebenfalls an der Schulter lädiert war, lief noch nicht auf. Das Verhängnis aus Krefelder Sicht nahm seinen Lauf, als Keeper Scott Langkow einen Schuss von Ex-Pinguin Chris Herperger nicht richtig unter Kontrolle bekam. Die Scheibe blieb im Verteidigungsdrittel der Schwarz-Gelben, und Adam Mitchell war im Nachschuss erfolgreich. In Überzahl erhöhten die Scorpions auf 0:2. Von Thomas Dolak gut gesehen, brauste Jung-Nationalverteidiger André Reiß von links heran und setzte den Puck in die Maschen. Positiv für die Schwarz-Gelben, dass Andreas Driendl einen Ausflug von Scorpions-Goalie Alex Jung nutzte und die Scheibe zu “Torjäger” Richard Pavlikovsky passte. Dieser fackelte nicht lange und sorgte für den Anschluss.

Im Mitteldrittel waren Torchancen Mangelware. Das Spiel verflachte noch mehr. Zum ersten Mal in dieser Saison waren im KönigPalast auch vereinzelte Pfiffe zu hören. Den Krefeldern gelang so gut wie nichts. Auch als der heute blasse Lynn Loyns zusammen mit Charlie Stephens auf das Tor von Alex Jung stürmte, bliebt der Torerfolg aus. Der US-Amerikaner agierte eigensinnig, anstatt die Scheibe dem mitgelaufenen Kollegen zu überlassen. Der erste Warnschuss in diesem ereignisarmen Abschnitt kam von Klaus Kathan, Langkow wusste nicht, wo die Scheibe war, und Benedikt Schopper kratzte in höchster Not das Spielgerät von der Linie. Als in Überzahl das slowakische Verteidiger-Duo zu pomadig agierte, war das 1:3 fällig. Mit einem feinen Rückhandschuss ließ Martin Hlinka Langkow keine Chance.

Und noch ein Wort zum Unparteiischen… Der Mann aus Waldkraiburg leitete das Match souverän. Er ließ sich von den Pfiffen der enttäuschten Fans nicht irritieren und machte seine Sache gut.

Tore: 0:1 (14;25) Mitchell (Schneider, Herperger), 0:2 (18;10) Reiß (Dolak, Vikingstad), 1:2 (18;24) Pavlikovsky (Driendl, Verwey), 1:3 (32,37) Hlinka (Blank). – Zuschauer: 3.147. - Strafminuten: Krefeld 4 + 10 Loyns, Hannover 12. – Schiedsrichter: Schimm (Waldkraiburg)

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