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...   Erstellt am 25.10.2008 - 09:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pauli - Wehen 2 - 0

Brunnemann bricht den Bann
Auswärts noch ohne Punktgewinn, am Millerntor eine Macht: Der FC St. Pauli fuhr am Freitag einen verdienten 2:0-Erfolg gegen den SV Wehen Wiesbaden ein und bleibt zuhause damit ungeschlagen. Gegen überaus defensiv eingestellte Gäste taten sich die Hamburger lange schwer, ehe Brunnemann mit einem fulminanten Linksschuss zwölf Minuten nach dem Wechsel den Bann brach.

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Erstes Saisontor: Björn Brunnemann (li. gegen Amstätter) stellte die Weichen auf Sieg.
© picture-alliance Nach der vierten Auswärtsniederlage im vierten Spiel, dem 2:3 in Augsburg, änderte Holger Stanislawski sein Team auf zwei Positionen. Ideengeber Trojan kehrte nach mehrwöchiger Verletzungspause zurück, auch Brunnemann war neu dabei. Im Mittelfeld ersetzten sie Bruns und Schultz. Bei den Gästen sah Coach Christian Hock keinen Grund zum Wechseln. So lief genau die Elf auf, die mit dem 3:1 gegen den FSV Frankfurt am vergangenen Spieltag den ersten Saisonsieg eingefahren hatte.

Den Zuschauern am Millerntor bot sich von Beginn an das zu erwartende Bild: Wehen stand tief in der eigenen Hälfte und überließ den Gastgebern, in vier Heimspielen bislang noch ungeschlagen, das Spiel. So richtig wussten die Hamburger damit allerdings nichts anzufangen. Der große Anfangsdruck blieb aus, die Handbremse blieb angezogen. St. Pauli investierte zu wenig, um sich gegen das Gästebollwerk die nötigen Räumen zu erarbeiten und agierte zu ideenlos, um die Wehener, die in der Offensive selbst nicht statt fanden, in Verlegenheit zu bringen.

So plätscherte die Begegnung lange Zeit völlig ereignislos vor sich hin, ehe sich die Hamburger für einige Minuten doch einmal aus der Lethargie befreiten und zu Möglichkeiten kamen. Hoilett (30.) traf das Außennetz, Ludwig (32.) scheiterte an Walke. Die größte Chance hatte Brunnemann, dessen Kopfball Kokot von der Linie kratzte (33.). Das war es dann aber auch schon. Die Partie verfiel schnell wieder in ihren alten Trott.


Nach dem Wiederanpfiff dauerte es zehn Minuten, ehe St. Pauli das Tempo schließlich anzog. Hoiletts Schuss (55.) konnte Walke zwar noch entschärfen, zwei Minuten später war er dann jedoch machtlos: An der Strafraumgrenze fiel Brunnemann der Ball etwas glücklich im zweiten Versuch vor die Füße, sein fulminanter Linksschuss schlug genau im Winkel ein. Und St. Pauli legte nach: Ludwigs weite Freistoßhereingabe von der linken Seite köpfte Boll zum 2:0 in die Maschen (61.). Fast hätte Trojan Walke erfolgreich überlistet, als er einen Freistoß von der linken Seite direkt aufs Tor zog. Im letzten Moment war der Gästekeeper jedoch zur Stelle (69.).

Wehen musste seine passive Haltung nun zwangsläufig aufgeben und wagte sich ein wenig aus seinem Schneckenhäuschen heraus. Wirklich in Gefahr geriet der vierte Heimsieg der Gastgeber, die sich in der Schlussphase darauf beschränkten, den Vorsprung zu verwalten, jedoch nicht mehr.


St. Pauli blieb damit auch im fünften Heimspiel ungeschlagen und versucht nun, den Bock am Mittwoch in Duisburg nun auch auswärts endlich umzustoßen. Für Wehen geht es bereits am Dienstag weiter. Gegner ist dann der FC Ingolstadt.

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...   Erstellt am 25.10.2008 - 09:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - Aachen 1 - 1



Allagui rettet Serie
Die Alemannia aus Aachen muss nicht nur weiter auf ihren ersten Auswärtserfolg in dieser Saison warten, sondern bleibt in Fürth auch im elften Anlauf ohne Sieg. In einer chancenreichen ersten Hälfte gingen die Seeberger-Schützlinge zwar in Front, Toptorjäger Allagui stellte aber noch vor der Pause den Ausgleich her. Nach dem Wechsel gab sich Aachen mit dem Remis zufrieden, während Fürth die nötigen Ideen fehlten, um als Sieger vom Platz zu gehen.

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Hier klappt es noch nicht: Sami Allagui überwindet hier zwar Stuckmann, sein Tor erzielte der Topscorer aber erst später.
© picture-alliance Fürths Trainer Benno Möhlmann reagierte nach der 1:3-Pleite bei 1860 München und besetzte die Torhüterposition neu. Loboué stand zwischen den Pfosten und verdrängte Kirschstein auf die Bank. Zudem ersetzten Haas und Cidimar Wörle und Nehrig. Auf Aachener Seite verzichtete Coach Jürgen Seeberger nach dem 2:0-Erfolg gegen Mainz auf personelle Veränderungen und vertraute der Siegerelf vom Montag.

Es entwickelte sich im Playmobil-Stadion eine attraktive und abwechslungsreiche Anfangsphase, in der beide Teams prompt zu guten Chancen kamen. Auer scheiterte alleine vor Loboué am der neuen Fürther Nummer eins, ehe Allagui auf der Gegenseite keine Minute später Torwart Stuckmann überwand, bevor Olajenbesi kurz vor der Linie rettete (4.). Sekunden nach einem Nemeth-Schuss aus der zweiten Reihe, der das Kleeblatt-Tor knapp verfehlte, hätte Fürth um ein Haar von einer Unsicherheit des Alemannia-Keepers profitiert. Einen Flachschuss von Ilicevic konnte Stuckmann nicht festhalten und hatte in der Folge Glück, dass Haas im Nachsetzen daneben zielte (9.).

Nach einer guten Viertelstunde erarbeitete sich die Möhlmann-Elf langsam Vorteile und kam dem 1:0 immer näher. Die beste Gelegenheit bot sich dem auffälligen Ilicevic. Der Kroate setzte sich gegen drei Alemannen durch und traf den Pfosten. Vom Aluminium sprang die Kugel an Stuckmanns Rücken, trudelte dann jedoch parallel zur Torlinie am Kasten vorbei (22.). Eine Minute später klingelte es dann - allerdings etwas überraschend im Kleeblatt-Gehäuse. Nach einer kurz ausgeführten Ecke fand Holtby mit seiner leicht abgefälschten Hereingabe den ungedeckten Stehle, der flach mit links zur Gästeführung traf (23.).


Die Franken ließen sich vom Rückstand beeindrucken, wirkten besonders in der Defensive verunsichert und offenbarten fortan im Spielaufbau bedenkliche Mängel. Zahlreiche leichtfertige Ballverluste spielten den Kaiserstädtern in die Karten. Von Lehmann bedient, setzte Plaßhenrich das Leder über die Latte (26.), bevor sich nach einem von Loboué parierten Auer-Versuch kein Fürther für den auf der Grundlinie ruhenden Ball zuständig fühlte. Nemeth passte nach innen und erreichte erneut Plaßhenrich, der seine zweite gute Chance binnen vier Minuten vergab (30.).

Wenn bei der SpVgg etwas ging, dann war fast immer Ilicevic beteiligt. So auch vor dem 1:1. Nach einer weiteren kurzen Ecke flankte der Kroate an den Fünfmeterraum, wo Topscorer Allagui zur Stelle war und per Kopf nicht nur seinen neunten Saisontreffer markierte (43.) sondern gleichzeitig auch den Pausenstand herstellte.

Nach dem Seitenwechsel fehlten der völlig ausgeglichenen Begegnung zunächst die Höhepunkte. Viel spielte sich in der neutralen Zone ab, keine Mannschaft konnte vorerst im Angriff Akzente setzen. Einzige offensive Ausnahmen bildeten die Chancen von Nemeth (54.) und Ilicevic (56.).

Dies änderte sich erst gut zwanzig Minuten vor dem Ende wieder. Fürth wirkte engagierter, wollte den Sieg und fand die Lücke. Plötzlich sah sich Allagui nur noch Stuckmann gegenüber, zog gegen den Torhüter aber den Kürzeren (69.). Aachen schien mit dem Remis zufrieden, während Fürth nicht locker ließ, über Distanzschüsse von Ilicevic (74.) und Felgenhauer (75.) allerdings nicht hinauskam. Auf der Gegenseite war Loboué auf dem Posten, als Achenbach einen der wenigen Gegenangriffe aus 16 Metern abschloss (78.).

Auch in der Schlussphase gelang es dem Kleeblatt nicht, den stabilen Riegel der Alemannen zu durchbrechen. Fürth rannte zwar an, am Ende fehlten aber die nötigen Ideen, um die Seeberger-Elf noch einmal in Bedrängnis zu bringen.

Beide Mannschaften müssen in der vor der Tür stehenden englischen Woche am Dienstag ran. Fürth reist an die Ostsee und gastiert dort bei Hansa Rostock, Aachen erwartet Ahlen am heimischen Tivoli.

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Ahlen - Freiburg 0 - 3


Glockner trifft in den Winkel
Die cleveren Gäste aus dem Breisgau zeigten Ahlen seine Grenzen auf. Spielerisch überlegen nutzte Freiburg seine Chancen konsequent, ließ Rot-Weiss in der Offensive kaum zur Geltung kommen und legte bis zur Pause zwei Treffer vor. Nur kurzzeitig konnte der Aufsteiger nach dem Wechsel Druck entfachen - die besseren Chancen hatte der SC, der kurz vor Schluss nachlegte und als verdienter Sieger den Platz verließ.

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Seltenes Bild: Bäumer (Ahlen) behauptet den Ball gegen Schwaab (Freiburg).
© picture alliance Bei Ahlen nahm Coach Christian Wück nach dem 1:4 in Lautern drei personelle Änderungen vor: Schaffrath, Döring und Chitsulo spielten für den gelbgesperrten Miletic, Thioune (Mittelfußbruch) sowie Reus.

Ebenfalls drei Neue brachte Freiburgs Trainer Robin Dutt im Vergleich zur 0:2-Niederlage in Nürnberg: Krmas, Banovic und Glockner ersetzten Schlitte, Uzoma und Bechmann.

Schon in den ersten Minuten zeigte sich die neue taktische Ausrichtung Ahlens, das wie von Trainer Wück vor dem Spiel angekündigt in einem 4-1-4-1-System defensiver agierte als zuletzt in Lautern. Bei strömendem Regen war Freiburg in der Anfangsphase das deutlich aktivere Team, rannte sich aber zunächst immer wieder an der Abwehr von Rot-Weiss fest.

Ein feines Dribbling von Jäger an drei Ahlenern vorbei brachte links im Strafraum Glockner ins Spiel. Der flankte flach in die Mitte, Döring fälschte vor die Füße von Abdessaki ab, der aus elf Metern entschlossen einnetzte (15.).

Die Wück-Schützlinge wurden sogleich offensiver, bei Toborgs Drehschuss stand Pouplin goldrichtig (17.). Zwar entwickelte Rot-Weiss auch in der Folge mehr Tordrang, konnte aber die cleveren Gäste nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen.

Die Breisgauer schlugen nach einer knappen halben Stunde nochmals zu: Maul foulte Banovic, und den fälligen Freistoß schoss Glockner unhaltbar für Lenz aus 25 Metern mittlerer Position in den rechten Winkel (27.).

Bis zur Pause legten die Gäste eine kleine Verschnaufpause ein. Mehr als Halbchancen durch eine Einzelaktion von Großkreutz (31.) und einen Kopfball von Döring (40.) aber sprangen für die Hausherren nicht heraus.


Mit unverändertem Personal begannen beide Teams Durchgang zwei - doch lange sollte es nicht dauern, ehe Rot-Weiss-Coach Christian Wück mit einem Doppelwechsel für neuen Elan sorgen wollte: Müller und Reus kamen für Schaffrath und Chitsulo (52.).

Tatsächlich entfachte der Aufsteiger nun Druck. Freiburg geriet vorübergehend in Bedrängnis, zwingende Chancen blieben aber trotz einiger Unsicherheiten in der Hintermannschaft des SC Fehlanzeige. Auf der Gegenseite vergaben Idrissou (58.) und Butscher (60.) in jeweils aussichtsreicher Situation die Vorentscheidung, die auch Glockner mit einem trockenen 18-Meter-Schuss auf dem Fuß hatte (65.).

Die Gastgeber bewiesen zwar Moral - Großkreutz scheiterte bei der besten Möglichkeit aus kurzer Distanz per Kopf an Pouplin (66.), der auch wenig später gegen Müller auf dem Posten war (69.) -, letztlich aber hatten die Breisgauer wenig Mühe, den Vorsprung mit solider Abwehrarbeit gegen die uninspririert angreifenden Westfalen zu verteidigen.

Ein Konter brachte kurz vor Schluss die endgültige Entscheidung: Banovic flankte von links, Jäger legte den Ball an Maul vorbei quer zu Idrissou, der aus sechs Metern locker einschieben konnte (83.).



Ahlen spielt bereits am Dienstag in Aachen, Freiburg erwartet am Mittwoch Mainz zum Spitzenspiel.

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Frankfurt - Rostock 0 - 0



Mokhtari zeigt gute Ansätze
In einer schwachen, weitgehend höhepunktarmen Zweitliga-Partie hat sich das bisherige Schlusslicht FSV Frankfurt mit einer disziplinierten Leistung gegen Bundesliga-Absteiger Hansa Rostock einen Punkt verdient. In der ersten Halbzeit war die Oral-Elf spielbestimmend, im zweiten Durchgang entwickelte sich, da auch Hansa nun offensiv aktiver wurde, ein offenes Spiel, an dessen Ende eine gerechte Punkteteilung stand.

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Umkämpftes Remis: FSV-Angreifer Bencik und Hansa-Verteidiger Orestes im Kampf um den Ball.
© picture-alliance FSV-Teamchef Tomas Oral nahm nach der 1:3-Derbypleite bei Wehen Wiesbaden und dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz fünf personelle Änderungen (!) vor: In der Abwehr kehrte Schumann für Hillebrand zurück in die Anfangself. Noll rückte dafür in der Viererkette auf links. Im Mittelfeld ersetzten Shapourzadeh auf rechts und Spilacek Mikolajczak und Kreuz. Youssef Mokhtari, nach dem vorvergangene Woche vollzogenen Transfer erstmals von Beginn an mit von der Partie, kam für Ulm und sollte hinter Solospitze Bencik, der für Cenci agierte, das Offensivspiel der Bornheimer ankurbeln.

Hansa-Coach Frank Pagelsdorf sah nach dem historischen 9:0-Kantersieg gegen die TuS Koblenz am vergangenen Sonntag keine Veranlassung, seine Startformation zu umzubauen.

Beide Mannschaften fanden in der spärlich gefüllten Commerzbank-Arena nur sehr zögerlich in die Begegnung. Logische Konsequenz war, dass bis etwa zur 20. Minute klare Tormöglichkeiten und zwingende Aktionen im Spiel beider Teams fehlten. Der feldüberlegen und diszipliniert agierenden Oral-Elf gelang es zwar Sicherheit in das dann auch streckenweise flüssige Kombinationsspiel zu bringen. Dabei aber zeigten die Hessen keine Durchschlagskraft und nicht die nötige Effizienz beim finalen Pass. Hansa legte zunächst einmal Wert auf die Organisation der eigenen Defensive und fand in der Vorwärtsbewegung nicht statt.

Die erste Tormöglichkeit für die Gastgeber hatte in der 21. Minute dann Bencik, der nach Vorarbeit von Noll nur das Außennetz des Rostocker Gehäuses traf. In der Folge meldete sich dann auch der bis dahin lethargisch agierende Bundesliga-Absteiger zu Wort und kam durch den aufgerückten Lense nach Retov-Freistoß zu einer ersten Halbchance (25.).

In der 32. Minute gingen die Hessen in Punkto Torgelegenheiten wieder in Front: Ein fein gezirkelter Mokhtari-Freistoß aus 22 Metern halbrechter Position verfehlte das Gehäuse der Norddeutschen nur knapp. Während die Bornheimer auch in der Folgezeit ein optisches Übergewicht hatten und gefällig kombinierten, agierten die Rostocker bei vereinzelten Offensivbemühungen viel zu ungenau. Dennoch hatte die Pagelsdorf-Elf die letzte Möglichkeit eines wenig ansprechenden ersten Durchgangs: Nach Retov-Eckball kam Cetkovic zum Kopfball, der von Spilacek abgefälscht, gefährlich, aber durch Klandt reaktionsschnell mit einer Hand geklärt wurde (41.).



Gästetrainer Pagelsdorf muss in der Kabine die richtigen Worte gefunden haben. Sein Team kam vom Auftreten her wie verändert aus der Halbzeitpause. Konsequenterweise hatte das Team von der Ostsee Chancen im Sekundentakt: Erst parierte Klandt gegen Schindler, dann klärte Weißenfeldt vor dem einschussbereiten Kern, der kurz darauf noch einen Ball an das Frankfurter Außennetz setzte (49).

Hansa blieb nun dran, hatte die Partie in dieser Phase klar im Griff und eine weitere gute Gelegenheit durch den aufgerückten Innenverteidiger Orestes, dessen Schuss von Klitzpera geblockt wurde (56.). Doch die Oral-Schützlinge überstanden die Rostocker Drangphase unbeschadet und kamen durch Mehic nach traumhaftem Hacken-Zuspiel von Mokhtari (63.) und Bencik (65.) auch wieder selbst zu viel versprechenden Aktionen vor dem Rostocker Tor.

Im weiteren Verlauf beruhigte sich die offene Partie wieder und verflachte zunehmend. Einzig ein Fillinger-Schuss aus enorm spitzem Winkel wurde FSV-Keeper Klandt , selbst einmal für Hansa aktiv, gefährlich (77). Nach der Auswechslung des völlig ausgepumpten Mokhtaris (82.) versuchten nun kräftemäßig abbauende Hessen in der Schlussphase den Punktgewinn zu sichern, was gegen zu spät aufdrehende Rostocker verdientermaßen auch gelang.





Der FSV Frankfurt gastiert am kommenden Dienstag beim FC Augsburg. Am gleichen Tag empfängt Hansa Rostock die SpVgg Greuther Fürth in der heimischen DKB-Arena.

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Ingolstadt - Augsburg 1 - 2


Werner dreht das Spiel
Nach 90 keineswegs hochklassigen Minuten durfte der FC Augsburg den ersten Auswärtssieg in dieser Spielzeit feiern. Ingolstadt ging zwar durch ein Blitztor in Front, ließ dann aber mehr und mehr nach. Die Gäste drehten dann die Partie zu ihren Gunsten, entschieden das Nachbarschaftsduell verdient für sich. Dem FCA gelang damit der zweite Sieg in Folge, für Ingolstadt stehen jetzt zwei Pleiten nacheinander zu Buche.

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Schnellstarter: Nur Sekunden nach dem Anpfiff stand Ingolstadts Demir alleine vor FCA-Keeper Neuhaus und traf.
© picture-alliance Ingolstadt kassierte zuletzt eine deftige 1:6-Pleite in Duisburg. Trainer Thorsten Fink reagierte und änderte seine Anfangself auf zwei Positionen. Chr. Reinhard und Jungwirth liefen für Gerber und Braganca auf. Beim FCA tauschte Coach Holger Fach nach dem 3:2 gegen Pauli ebenfalls Personal aus. Chr. Müller und Da Costa ersetzten Kern und Szabics, die auf der Bank Platz nehmen mussten.

Kaum war der Anpfiff von Schiedsrichter Marc Seemann aus Essen ausgeführt, da musste Augsburg Keeper Neuhaus schon die Kugel aus dem eigenen Netz fischen. Ein langer Ball aus dem Anstoßkreis erreichte den Kopf des langen Lokvenc. Der Tscheche legte in den Lauf von Torjäger Demir ab, und der fackelte nicht lange, traf in die rechte Torecke zu seinem siebten Saisontreffer (1.).

Augsburg wirkte in der Folge ideenlos, und Angriffe der Fach-Elf, die auswärts zuletzt wahrlich keine Bäume ausgerissen hatte, versandeten meist in der nun tief stehenden, gut organisierten Hintermannschaft der Hausherren. Ingolstadt wirkte lebendiger und gedankenschneller als der Kontrahent und fuhr ein ums andere Mal schnelle Konter über die zentrale Anspielstation Lokvenc vor das Tor des FCA.

Rama (16.), Demir (22.) und Lokvenc (26.) vergaben beste Chancen, das Ergebnis für den Aufsteiger komfortabler zu gestalten. Dann wurde die Fink-Elf von Werner auf dem falschen Fuß erwischt. Ein Angriff über Baier schien eigentlich schon abgewehrt, aber dann flankte der Ex-Wolfsburger doch noch butterweich auf den zweiten Pfosten. Keidel ließ Werner einfach laufen und der köpfte aus wenigen Metern unbedrängt ein (28.).


Der Ausgleich weckte Augsburger Lebensgeister sichtlich, die Gäste waren auf einmal im Spiel, Ingolstadt hatte die souverän gestaltete Partie aus der Hand gegeben. Jetzt kamen beide Teams zu ihren Möglichkeiten, treffen sollten aber vor der Pause nur noch die Augsburger. Demir verpasste mit einem allzu lässigen Lupfer über das Tor eine große Möglichkeit, im direkten Gegenzug verbuchte wieder Werner ein erneutes Erfolgserlebnis für sich und sein Team. Der aus Jena gekommene Angreifer profitierte von einem Stellungsfehler von Dreßler und schob den Ball zur Pausenführung für die Gäste an Lutz vorbei ins Tor (41.).

Durchgang zwei gestalteten die Gäste dann zu ihren Gunsten. Ingolstadt wurden die Räume zugestellt, die Offensive der Fink-Elf weitestgehend matt gesetzt. Der FCA profitierte von allzu leichten Ballverlusten der Hausherren und kam jetzt einige Male gefährlich auf. Möhrle traf jedoch den Ball nicht richtig (60.), Torghelle verpasste knapp, und Werner wurde von Lutz gerade noch abgelaufen (69.).

Das Spiel verflachte mit zunehmender Spieldauer, Fehlpässe und Ungenauigkeiten bestimmten weithin das Bild auf dem Rasen. Erst in der Schlussphase investierte Ingolstadt wieder etwas mehr, machte hinten schließlich auf und die Augsburger kamen immer wieder zu Kontern. Die wurden zwar meist überhastet gefahren, doch einer der Gegenstöße führte zur Roten Karte gegen Ingolstadts Kapitän Leitl, der dem enteilten Küntzel nur noch von hinten in die Beine fahren konnte (86.). Der FCA verpasste in Person von Küntzel noch das dritte Tor, die Latte rettete für den geschlagenen Lutz (90. +1), und fuhr letztlich verdientermaßen den ersten Auswärtssieg in dieser Spielzeit ein.

Bereits am Dienstag steigt in der Zweiten Liga für Ingolstadt der nächste Spieltag. Die Süddeutschen reisen zum SV Wehen Wiesbaden. Auch Augsburg ist bereits am Dienstag gefragt. Im heimischen Rosenaustadion empfängt der FCA den Aufsteiger FSV Frankfurt.

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Mainz - Duisburg 0 - 0


Herzog hält den Punkt fest
Eine schwache Begegnung wurde dem Anspruch einer Spitzenpartie nicht gerecht. Mainz hatte zwar mehr vom Spiel, biss sich aber am defensivstarken MSV die Zähne aus. In der lange Zeit chancenarmen Begegnung vergab Borja Mitte des zweiten Abschnitts die beste Möglichkeit der Rheinhessen, den verdienten Dreier sicherzustellen. Die Andersen-Elf scheiterte bei ihrer Schlussoffensive dann am starken Gäste-Keeper Herzog.

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Rassige Zweikämpfe gab es nur wenige: Duisburgs Wagner fällt hier im Duell mit Bungert (Mainz).
© picture alliance Der Mainzer Coach Jörn Andersen gab nach dem 0:2 in Aachen derselben Startelf eine Bewährungschance.

Bei Duisburg hatte Trainer Rudi Bommer keinen Anlass, seine Anfangsformation im Vergleich zum 6:1-Kantersieg gegen Ingolstadt zu ändern.

Viele Spielunterbrechungen und Fehlpässe auf beiden Seiten prägten die Anfangsphase. Nach gut zehn Minuten fing sich Mainz zuerst und strahlte durch Feulner erstmals Torgefahr aus (12.). Diese Gelegenheit zog eine kurze Drangphase der Gastgeber nach sich, die aber ergebnislos verpuffte.

Schnell verlief die zweikampfintensive Partie wieder in ruhigerem Fahrwasser. Der MSV, der in der Abwehr sicher stand, gestaltete die Begegnung vorübergehend ausgeglichen. Die Bommer-Elf agierte aber zu sehr mit langen Bällen und kam wie die Hausherren nicht über Ansätze hinaus, so dass das Geschehen meist zwischen beiden Strafräumen hin- und herwogte.

Aus dem Spiel heraus passierte auch auf Grund vieler technischer Unzulänglichkeiten nicht viel. Ein Standard musste herhalten, um die nächste Chance notieren zu können: Feulners Knaller aus 25 Metern fäslchte Borja per Kopf knapp rechts am Tor vorbei ab (26.).

Bis zur Pause erlebten die Fans der Rheinhessen ihre Elf im Vorwärtsgang, ohne dass diese den ganzen großen Druck auszuübte. Nach wie vor fehlte es an der Genauigkeit, einige vielversprechende Aktionen endeten spätestens am gegnerischen Sechzehnmeterraum. Einzige Ausnahme: Borjas Kopfball - beste Gelegenheit der Mainzer nach einer tollen Flanke von Heller - meisterte Herzog mit Bravour (38.).


Mit demselben Personal ging es zunächst nach Wiederanpfiff weiter, und auch das Bild auf dem Rasen blieb unverändert. Die Andersen-Schützlinge waren bemüht, Sicherheit ins eigene Kombinationsspiel zu bringen, die "Zebras" standen hinten sicher und agierten mit langen Bällen in die Spitze. Ergebnis: Ein Fehlpassfestival auf beiden Seiten, weiter sinkendes Niveau einer eigentlichen Spitzenpartie.

Es dauerte bis zur 66. Minute, ehe sich etwas tat und Mainz die dicke Chance zur Führung hatte: Baljak umdribbelte Brzenska links im Strafraum und lief bis zur Grundlinie. Seine Flanke nickte Borja aus zwei Metern halb per Kopf, halb mit der Schulter am langen Eck vorbei.

Aufregung dann wieder in der 78. Minute, als Referee Dr. Fleischer ein klares Handspiel von Grlic im MSV-Strafraum übersah.

Die Hausherren läuteten ihre Schlussoffensive ein. Borja zielte daneben, Herzog lenkte Hellers Kopfball mit einer Glanzparade so eben um den Pfosten (81.). Die Endphase der Partie versöhnte etwas, weil nun auch die Bommer-Elf etwas wagte und durch Makiadi die Riesenchance zum 0:1 vergab (85.). Am Drücker blieben aber die 05er, doch Herzog entschärfte auch Hellers scharfen, aber zu unplatzierten 16-Meter-Schuss und hielt den Punkt fest (90.).

Mainz reist am Mittwoch zum Spitzenspiel nach Freiburg, Duisburg ist gegen Pauli im Einsatz.

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Koblenz - Nürnberg 1 - 1



Die TuS beweist große Moral
Die TuS Koblenz musste nach dem 0:9 gegen Rostock schon früh erneut einen Rückstand hinnehmen, steckte aber nie auf und kam in der Schlussphase glücklich, aber nicht unverdient zum 1:1. Der 1. FC Nürnberg agierte feldüberlegen, aber oft zu lethargisch und verwechselte Abgeklärtheit mit strafbarer Passivität.

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Nürnberg einen Schritt schneller: Mnari gewinnt den Zweikampf gegen den ehemaligen FCN-Spieler Wiblishauser (hinten).
© dpa Bei Koblenz gab es nach der historischen 0:9-Schlappe in Rostock lediglich eine personelle Änderung: Kuqi spielte an Stelle von Djokaj. Ansonsten gab Trainer Uwe Rapolder exakt der gleichen Formation die Chance zur Wiedergutmachung.

Nürnbergs Trainer Michael Oenning brachte im Vergleich zum jüngsten 2:0-Erfolg gegen Freiburg zwei Neue: Engelhardt und Mnari kamen für Gygax (Faserriss) und Kluge (Grippe).

Der FCN feierte einen perfekten Start im Stadion Oberwerth: Charisteas tankte sich rechts durch, hatte viel Platz und passte flach nach innen. Eigler ließ durch für Engelhardt, der völlig freistehend aus zehn Metern hoch einschießen konnte. Da waren noch keine zwei Minuten gespielt.

Nürnberg setzte mit der Führung im Rücken auf Abgeklärtheit, Ruhe und Kontrolle. Hinten standen die Franken ganz sicher, Koblenz fand kein Durchkommen. Das Tempo der Partie war äußerst niedrig, Höhepunkte rar gesät.

Die Franken hatten klar mehr Spielanteile, ließen aber den Zug zum Tor vermissen. Das Umschalten von Angriff auf Abwehr klappte aber vorzüglich, so dass sich Koblenz keine Räume zu schnellen Gegenstößen boten. Nürnberg hatte sofort zahlreiche Spieler hinter dem Ball.



Unverständlich aus Sicht des FCN war, dass die Franken gegen einen sichtlich angeschlagenen Gegner nicht nachsetzten und nachlegten, sondern das 1:0 verwalteten. Dass sich so etwas rächen kann, zeigte sich nach einer guten halben Stunde: Cha zog kraftvoll aus 23 Metern halbrechter Position ab, der Ball flatterte, Schäfer rettete mit Nöten.

Der Unterhaltungswert war bescheiden. Kein Tempo, keine Ideen, kein Durchsetzungsvermögen: Die Teams neutralisierten sich auf niedrigem Niveau.


Gleiches Personal zu Beginn von Hälfte zwei, gleiches Bild wie vor der Pause: Der FCN riss sich kein Bein aus, probierte es mit hohen Bällen gegen die kopfballüberlegenen Koblenzer. Die TuS konnte sich ihrerseits gegen die gute Club-Defensive nicht durchsetzen.

Nürnberg war dem zweiten Treffer dennoch näher als Koblenz dem Ausgleich. In der 54. Minute bewahrte Yelldell seine TuS mit einer Riesentat vor dem 0:2: Eigler und Charisteas verlängerten nach Mnari-Flanke zu Engelhardt, der aus acht Metern direkt und flach abzog, doch der Koblenzer Keeper rettete wie ein Handball-Torwart mit dem Fuß!

Nach einer Stunde und der Hereinnahme von Lomic und Begeorgi schaltete Koblenz einen Gang hoch, schadete sich mit leichten Abspielfehlern aber weiter häufig selbst. Dennoch wäre der Ausgleich möglich gewesen: Nach einem Tohuwabohu im FCN-Strafraum kam Krontiris aus acht Metern frei zum Schuss, zielte aber über das leere Tor! Schäfer war geschlagen.

Nürnberg fand über weite Strecken offensiv nicht mehr statt, wollte das 1:0 über die Zeit bringen. Ein gefährlicher Plan der Franken: Goncalves vertändelte im eigenen Strafraum den Ball. Fernandez schoss aber aus acht Metern um Zentimeter rechts vorbei.

Bei einem der wenigen Konter wäre der Club dennoch beinahe mit 2:0 in Front gegangen, doch Eigler schoss allein vor Yelldell deutlich drüber.

Insgesamt waren die Nürnberger aber viel zu passiv und erhielten in der 83. Minute die prompte Strafe: Schäfer konnte einen Krontiris-Schuss mit den Fingerspitzen nur abklatschen, Kuqi war zur Stelle und staubte ins leere Tor ab.

Für die TuS Koblenz geht es am Mittwoch in München gegen 1860, der 1. FC Nürnberg ist am Mittwoch vor eigenem Publikum gegen Oberhausen gefordert.

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Osnabrück - 1860 0 - 2



Lauth sichert historischen Sieg
In einer intensiven Zweitligapartie gewann der TSV 1860 München beim VfL Osnabrück am Ende verdient mit 2:0. Die Löwen waren in einer über weite Strecken umkämpften Partie das etwas bessere Team und zeigten sich in der Offensive effizienter. Für die Münchner war das der erste Sieg in der fünften Begegnung mit den Niedersachsen und zugleich der dritte "Dreier" in Folge. Der VfL hingegen kassierte die erste Heimniederlage in der laufenden Saison.

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Klammergriff: Osnabrücks Anderson bedrängt Schäffler (li.).
© picture-alliance Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz vertraute der gleichen Elf, die 2:1 gegen Oberhausen gewonnen hatte. Münchens Coach Marco Kurz hingegen musste im Vergleich zum 3:1-Sieg gegen Fürth auf zwei Positionen wechseln: Ghvinianidze und Ledgerwood ersetzten Benjamin Schwarz (Adduktorenprobleme) und Lars Bender (Syndesmosesriss).

Die Löwen begannen bissig, sie gingen früh in die Zweikämpfe, ließen den Niedersachsen kaum Raum zu Entfaltung und schnürten sie anfänglich in der eigenen Hälfte ein. Bereits nach drei Minuten musste die Querlatte für den VfL retten: Schäffler hatte sich durchgetankt und dann auf Sven Bender abgelegt. Dessen 20-Meter-Schuss knallte dann aber ans Aluminium.

In der Folge blieben die Bayern spielbestimmend. Osnabrück tat sich unheimlich schwer gegen die aggressive Spielweise der Sechziger, die laufstark und zweikampffreudig auftraten, jedoch wenig Zug zum Tor entwickelten. Das Ausbleiben von Torchancen war die Folge. Nach einer Viertelstunde zappelte der Ball dann doch im Netz: Nach einer Freistoßflanke von rechts köpfte Reichenberger vom rechten Fünfer-Eck ins lange Eck. Schiedsrichter Lutz Wagner gab den Treffer aber nicht, weil er zuvor ein Foulspiel von Sykora an Beda gesehen hatte.


Dies war wie eine Initialzündung für den VfL, der plötzlich deutlich aktiver wurde, besser in die Zweikämpfe kam und das Match nun offener gestaltete. Der Fokus der Partie lag in dieser Phase aber auf dem Kampf. Die große Intensität des Duells zeigte sich auch in der Zahl der Gelben Karten; Schiri Wagner verwarnte in der ersten halben Stunde bereits fünf Spieler.

Im Angriffsspiel zeigten beide Teams eine steigerungsfähige Leistung. Zahlreiche Fehlpässe und technische Unzulänglichkeiten sorgten dafür, dass Einschussgelegenheiten absolute Mangelware blieben. Wenn überhaupt dann setzten die Löwen Akzente in der Offensive: So schoss Gebhart aus 17 Metern drüber (31.) und Thorandts Kopfballaufsetzer ging ebenfalls über das Tor (35.). Fünf Minuten später setzte Gebhart schließlich zu einem Solo an, er ließ dabei mehrere Osnabrücker stehen und spitzelte den Ball in die Gasse zu Ledgerwood. Der Kanadier bedankte sich und überwand mit einem Flachschuss aus 13 Metern VfL-Schlussmann Wessels.


Voller Einsatz: Münchens Lauth erzielte das 2:0. Hier im Kampf um den Ball.
© picture-alliance Kurz vor dem Pausenpfiff prüfte Heidrich mit einer Direktabnahme aus 16 Metern 1860-Torhüter Tschauner, der den 1:0-Halbzeitstand jedoch fest hielt. Für Heidrich war das Spiel danach beendet, denn VfL-Coach "Pele" Wollitz brachte in der Pause für den 31-Jährigen den offensiveren Grieneisen.

Doch auch der Neue konnte keinen frischen Wind in das Spiel bringen. Die Löwen spielten cleverer, verwalteten ihre Führung und lauerten auf Konter. In der 55. Minute führte einer dieser Gegenangriffe zum 2:0: Gebhart passte nach rechts auf Sven Bender, der in die Mitte flankte, wo Lauth sträflich frei war. Der Kapitän nutzte dies und nickte aus fünf Metern ins rechte Eck ein.

Die Wollitz-Elf gab sich dennoch nicht auf, jedoch fehlte es an Ideen und Kreativität, um die stabile Abwehr des TSV ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. In der Schlussphase legten die Osnabrücker noch einmal einen Zahn zu, zwingende Torchancen sprangen aber nicht heraus. Auf der anderen Seite blieben die Löwen über Konter gefährlich. So probierte es Holebas mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze aus halbrechter Position. Aber VfL-Keeper Wessels streckte sich und verhinderte eine noch höhere Heimniederlage (87.).

Bei den anstehenden englischen Wochen geht es für Osnabrück bereits am Mittwoch in Kaiserslautern wieder um Punkte. Die Sechziger empfangen am gleichen Tag die TuS aus Koblenz.

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...   Erstellt am 26.10.2008 - 16:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oberhausen - Lautern 2 - 1


Terranovas Premiere verhindert Lauterns Viererpack
Mit unglaublicher Effizienz hat sich Oberhausen den dritten Saisonsieg geschnappt und Lauterns Rückkehr auf Platz eins erfolgreich verhindert. Zwei Chancen reichten RWO zu einem nicht unverdienten 2:1-Sieg in einem Spiel, bei dem jedes Tor überraschend kam. Der FCK tat nach der Führung viel zu wenig und verpasste es, auch den vierten Aufsteiger zu bezwingen.

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Stand im Weg und das war gut für Lautern: Srdjan Lakic (Mitte) lässt sich von seinen Kollegen für sein 1:0 feiern.
© picture-alliance RWO-Coach Jürgen Luginger änderte seine Startelf vom 1:2 in Osnabrück auf zwei Positionen: Kapitän Benjamin Reichert kam zu seinem Saisondebüt und verdrängte Uster auf die Bank, zudem ersetzte Lüttmann Schüßler, der wegen einer Oberschenkelzerrung passen musste. Gleich drei personelle Wechsel beim FCK: Ouattara, der beim 4:1-Sieg gegen Ahlen seine fünfte Gelbe Karte kassiert hatte, Ersatzkeeper Robles sowie Paljic blieben draußen, Dzaka (nach Gelb-Rot-Sperre), Sippel (nach Grippe) und Geburtstagskind Jendrisek liefen dafür auf.

Gemächlich starteten beide Mannschaften auf nassem Untergrund im Niederrheinstadion, die erste erwähnenswerte Szene war jedoch gleich strittig: Kiskanc, der nach einem langen Ball den herausgeeilten Sippel umspielt hatte, fiel kurz vor dem Sechzehner etwas zu schnell im Duell mit Bellinghausen. Schiedsrichter Marco Fritz entschied auf Weiterspielen, keine Notbremse also. In der Folgezeit hatte der Referee aber ebenso wenig zu tun wie die beiden Torhüter: Zu langsam, zu ideenlos spielten beide Mannschaften nach vorne.

Aber das muss ja nicht unbedingt gegen ein Tor sprechen: Semmler boxte einen Freistoß unkontrolliert an die Strafraumgrenze. Dort stand Jendrisek, der zog ab und Lakic hielt seinen Fuß in den Schuss, Semmler hatte keine Chance - 0:1 (23.). Zum Spielverlauf passte der Treffer nicht, sowohl RWO als auch Lautern waren einfach zu ungefährlich. Als Reaktion wechselte Sasic Sam trotz Führung schon nach 36 Minuten für Hesse aus. Doch in Sachen Chancenverwertung waren beide überragend, auch Oberhausen nutzte die erste Gelegenheit, wieder half der Gegner mit: Dick klärte Falkenbergs Flanke vor die Füße von Kruse und fälschte dessen Schuss dann auch noch unhaltbar ab (38.). Das 1:1 war ein leistungsgerechter Halbzeitstand, beide Teams hatten ihre einzige wirkliche Chance verwertet.


Nicht wirklich schön anzuschauen war das Spiel trotz der Tore schon vor der Pause, nach dem Seitenwechsel wurde es noch schlimmer. Auf beiden Seiten lief spielerisch fast gar nichts zusammen, Fehlpässe und Stockfehler waren angesagt. In den Strafräumen konnte es so nicht gefährlich werden. Geduld haben war die Devise für die Zuschauer - und für die Anhänger der Gastgeber zahlte es sich aus: Mit dem ersten brauchbaren Zuspiel seit dem Wiederanpfiff bekam Kiskanc auf der linken Seite Platz, die Flanke fälschte Bugera ungeschickt zu Terranova ab und der köpfte aus einem Meter seinen ersten Saisontreffer, ehe Sippel eingreifen konnte. Das zweite Tor mit der zweiten Chance - 2:1 für RWO (70.).

Lautern musste jetzt noch einmal kommen, sollte es noch etwas werden mit der Rückkehr auf Rang eins. Und tatsächlich bot sich dem FCK die große Ausgleichschance, doch Lakic köpfte nach einem Eckball Millimeter am Pfosten vorbei (85.). Das war es, RWO wehrte sich erfolgreich gegen den späten Ausgleich. Letztlich war die Effizienz in einem ereignisarmen Spiel entscheidend, der dritte Saisonsieg für den Aufsteiger also nicht einmal unverdient. Bevor es am Mittwoch nach Nürnberg geht, muss trotzdem noch einiges verbessert werden. Für Lautern gilt das sowieso, die Sasic-Truppe empfängt ebenfalls am Mittwoch Osnabrück.



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