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...   Erstellt am 17.10.2008 - 20:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lautern - Ahlen 4 - 1

Hornig trifft nach 26 Sekunden
Das Topspiel des 8. Spieltags hieß überraschenderweise Kaiserslautern gegen Ahlen und nach einem mäßigen ersten Durchgang mit der Führung für Ahlen wurde die Partie in der zweiten Hälfte diesem Titel auch gerecht. Der FCK dreht ordentlich auf und gewann am Ende verdient, aber etwas zu hoch mit 4:1.

Kaiserslauterns Trainer Milan Sasic nahm nach der 0:5 Klatsche in Koblenz vor der Länderspielpause fünf Veränderungen vor. Anstelle von Hesse, Dzaka (Gelb-Rot-Sperre), Sippel (Grippe), Lamprecht und Jendrisek durften Kotysch, Demai, Lakic, Bugera und Robles von Beginn an spielen. Auf der gegnerischen Seite stellte Ahlens Coach Christian Wück seine Startformation im Vergleich zum 1:1 Unentschieden gegen den Club auf lediglich einer Position um. Bäumer ersetzte hierbei Book.

Trotz der ellenlangen Verletztenliste beim FCK legten die Hausherren gleich druckvoll und engagiert los, um die bittere 0:5-Klatsche in Koblenz vergessen zu machen. Aber auch die Gäste erwischte es böse. Früh verletzte sich Kapitän und Stütze der Mannschaft Thioune in einem Zweikampf und musste das Feld humpelnd verlassen (5.). Ahlen suchte in der Anfangsphase folglich erst nach Sicherheit in den Aktionen und stand dementsprechend tief in der eigenen Hälfte. Ein Fernschuss von Dick war somit die einzige nennenswerte Chance in den ersten Minuten.


Auch in der Folge hatten die ''Roten Teufel" deutlich mehr Ballbesitz als die Gäste aus Nordrhein-Westfalen, jedoch sprangen keine wirklich zwingenden Tormöglichkeiten heraus. Ein Grund dafür war vor allem, dass sich die Ahlener aus einer soliden und gut gestaffelten Defensive heraus nach gut 20 Minuten mutiger präsentierten und die anfängliche Nervosität vor der mächtigen Kulisse ablegen konnten. Die beste Chance vergab Großkreutz mit einem Flachschuss aus 16 Metern (30.).

Doch die Elf von Milan Sasic konnte den Schwung aus den Anfangsminuten nach einer guten halben Stunde nicht mehr aufrechterhalten und leistete sich vermehrt Fehler im Spielaufbau. Und genau auf solche Ungenauigkeiten lauerten die Gäste, besonders in Person von Goalgetter Toborg. Und er bewies erneut seinen Torriecher: Nach einer Ecke und der Verlängerung von di Gregorio per Kopf tauchte Debütant Robles unter der Flanke hindurch. Dahinter stand eben Toborg und schob das Spielgerät mühelos über die Torlinie (40.).

Kaiserslautern kam wieder druckvoll und aggressiv aus der Halbzeitpause. Aber die Gastgeber blieben weiterhin bei ihrem beliebten Mittel und das waren lange Bälle. Ahlen stand aber immer noch sicher und ließ in der Defensive kaum etwas zu. Erst eine Standardsituation brachte den Ausgleich. Nach einem Foul von di Gregorio flankte Dick in die Strafraummitte. Lakic setzte sich gegen den Freistoßverursacher in der Luft durch und köpfte gegen die Laufrichtung von Lenz zum mittlerweile verdienten Ausgleich ein (60.).


Ouattara (l.) im Kopfballduell vor Torschütze Toborg (r.).
© dpa Und die Pfälzer machten munter weiter. Zuerst vergab Sam mit einem Volleyhammer aus zehn Metern noch knapp. Kurze Zeit später konnte er seinen Treffer bejubeln: Jendrisek konnte das Leder gerade noch im Spiel halten und von der Grundlinie in die Strafraummitte flanken. Am langen Pfosten lauerte der Neuzugang vom HSV und musste nur noch zur Führung einnicken (69.). Ahlen blieb zwar dran und hatte sich auf keinen Fall aufgegeben, kam jedoch kam nicht mehr zwingend genug vor das Tor von Robles.

Die Hausherren legten nach und sorgten für die Vorentscheidung. Wiemann grätschte Bellinghausen im Strafraum den Ball vom Fuß. Schiedsrichter Weiner entschied jedoch auf Strafstoß. Diesen verwandelte Lakic trocken mit rechts ins linke untere Eck (76.). Erst jetzt war der Widerstand der Münsterländer endgültig gebrochen. Und es kam noch schlimmer: 26 Sekunden nach seiner Einwechslung traf der junge Hornig per Kopf zum etwas zu hohen 4:1 (90.).

Am kommenden Sonntag muss Lautern beim Aufsteiger Oberhausen antreten. Ahlen empfängt bereits am Freitag Aufstiegsmitfavorit Freiburg.

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...   Erstellt am 17.10.2008 - 20:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nürnberg - Freiburg 2 - 0


Mintal macht den Deckel drauf
In einer durchschnittlichen Zweitligabegegnung erarbeitete sich der schwach in die Saison gestartete 1.FC Nürnberg seinen zweiten Saisonsieg - gleichzeitig der erste Erfolg für Coach Oenning - und behält damit in dieser Liga seine weiße Weste gegen den SC Freiburg. Der Club stellte über 90 Minuten das engagiertere Team und wurde nach der Pause für seine solide Arbeit belohnt. Freiburg wurde seiner vermeintlichen Favoritenrolle nicht gerecht und enttäuschte bis auf wenige Ausnahmen vor allem in der Offensive.


Er leitete den Nürnberger Sieg mit dem 1:0 ein: Per Kluge (Mi.), hier gegen Butscher (re.) und Flum.
© dpa Nürnbergs noch siegloser Trainer Michael Oenning nahm nach dem 1:1 in Ahlen zwei Änderungen an seiner Startelf vor. Für Engelhardt und Breska liefen Kluge und Eigler von Beginn an auf. Freiburgs Coach Dobin Dutt wechselte nach dem 2:0-Sieg gegen Duisburg nur einmal. Kapitän Butscher kehrte für Krmas ins Team zurück.

Der Club begann bemüht - wenn auch nicht stürmisch - und fand zunächst etwas besser in die Partie. Mintal bot sich nach einer Ablage von Gygax aus 18 Metern die erste Gelegenheit, bei seinem harten, aber unplatzierten Distanzversuch war Pouplin aber auf dem Posten (5.). Zwei Minuten später hatte nach einer Mintal-Flanke von der linken Seite Kluge die Möglichkeit zur Führung, aus 13 Metern traf der Ex-Gladbacher aber ein Freiburger Abwehrbein (7.). Dann meldeten sich auch die Breisgauer erstmals zu Wort - und wie! Schwaab hob das Leder über die unkontrolliert aufrückende Nürnberger Defensive und fand den durchstartenden Butscher, dem alleine vor Schäfer aber die Nerven versagten und den Ball neben das Tor schob (9.).


Es sollte vorerst der einzige Höhepunkt einer Begegnung bleiben, die nicht richtig auf Touren kommen wollte. Nürnberg wollte zwar, schaffte es aber nicht, Freiburg entscheidend unter Druck zu setzen. Mehr als Halbchancen durch Kluge (18.) und Gygax (22.) brachte der FCN nicht zustande. Freiburg stand defensiv weitgehend sicher und agierte im Spiel nach vorne geduldig, aber harmlos. Nach 23 Minuten hätte es dann aber doch um ein Haar erstmals geklingelt. Von Eigler bedient, machte sich Mintal alleine auf den Weg zum Breisgauer Tor. Frei vor Pouplin entschied sich der Slowake statt zu schießen dafür, den Keeper auszuspielen und zog den Kürzeren (23.).

In der Folge tat sich wieder lange nichts. Nürnberg hatte weiter minimale optische Vorteile, blieb aber weit davon entfernt, daraus Kapital zu schlagen. Fünf Gelbe Karten (Pinola, Perchtold, Kluge - Bechmann, Flum) und ein harmloser 18-Meter-Schuss von Gygax blieben die einzig erwähnenswerten Aktionen in der Schlussviertelstunde eines ersten Durchgangs, dem es an Höhepunkten und spielerischen Glanzlichtern mangelte.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild zunächst nicht, hatte für Club-Coach Oenning aber eine Hiobsbotschaft parat, als sich Gygax ohne Einwirkung eines Gegners am Oberschenkel verletzte und durch Masmanidis ersetzt werden musste (52.). Die erste echte Möglichkeit gehörte wie schon vor dem Seitenwechsel den Gästen. Nachdem der Club den Ball nicht wegbekommen hatte, passte Jäger nach innen. Schäfer kam nicht richtig an die Kugel, klärte einen Augenblick später aber glänzend gegen Bechmanns Kopfball (54.).

Nach einer guten Stunde tat sich dann auch etwas auf der Anzeigetafel. Von Reinhardt klasse freigespielt, drehte sich Mintal im Strafraum und flankte nach innen. Am langen Pfosten rauschte Kluge heran und drückte die leicht abgefälschte Hereingabe zur Nürnberger Führung über die Linie (61.). Um ein Haar wäre die Freude auf den Rängen postwendend im Keim erstickt worden, Schäfer war jedoch zur Stelle, als Spiranovic ein Querschläger im eigenen Strafraum unterlief (65.).

Dutt reagierte und brachte Türker für Bechmann. Der Neue fügte sich gleich gut ein und flankte präzise auf Abdessadki, der artistisch abzog, das Tor aber knapp verfehlte (69.). Viel mehr kam von den Gästen aber nicht. Nürnberg hielt das Leder geschickt vom eigenen Strafraum fern und lauerte auf die Entscheidung. Eigler verpasste diese nach einem Charisteas-Zuspiel noch (75.), ehe Mintal den Deckel auf die Partie machte. Von Masmanidis sehenswert angespielt, blieb das "Phantom" diesmal vor Pouplin cool und tunnelte den Freiburger Torhüter aus spitzem Winkel zum 2:0 (82.).

Das Match war damit gelaufen. Die Franken blieben defensiv cool und hatten durch Mintals Konterchance sogar noch die Chance zum 3:0.

Der Club muss am kommenden Sonntag in Koblenz antreten, während Freiburg bereits am Freitag in Ahlen um Punkte kämpft.

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...   Erstellt am 17.10.2008 - 20:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Osnabrück - Oberhausen 2 - 1


Braun beendet 21-jährige Durststrecke gegen RWO
Der VfL Osnabrück hat in einem guten Zweitliga-Spiel Aufsteiger Rot-Weiß Oberhausen knapp, aber verdient mit 2:1 besiegt. Nach der Führung durch de Wit agierten die Niedersachsen nachlässig und brachten RWO zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit brachte Braun die Wollitz-Elf gegen engagiert kämpfende Rheinländer wieder in Front. In der Folge behielt der VfL die Spielkontrolle und verhinderte, dass RWO zum ersten Auswärtspunkt der laufenden Saison kam.

VfL-Coach Claus-Dieter Wollitz nahm im Vergleich zur href="http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/spieltag/spielpaarungsbericht/object/863759/saison/2008-09/naviindex/1">2:4 Niederlage in Fürth eine Veränderung an seiner Startformation vor. Der brasilianische Neuzugang Anderson agierte statt Omodiagbe in der Innenverteidigung. Stammkeeper Wessels stand trotz einer im Training erlittenen Risswunde am Fuß im Kasten der Niedersachsen. RWO-Trainer Jürgen Luginger vertraute der gleichen Anfangself, die am vergangenen Spieltag im heimischen Niederrheinstadion einen 2:1 Sieg gegen Augsburg feiern konnte.

Die Gastgeber fanden in einer insgesammt flotten Anfangsphase gut in die Partie und setzten den Oberhausener Defensivverbund mit direktem Spiel und flüssiger Ballzirkulation unter Druck. Nahezu zwangsläufig hatte Braun eine erste gute Tormöglichkeit für die Wollitz-Elf, doch RWO-Keeper Semmler verkürzte den Winkel geschickt (5.). Aber auch die Gäste vom Niederrhein suchten, wenn sie das Mittelfeld schnell überbrückten ihre Chance im Offensivspiel. Der Italiener Terranova sorgte nach 11. Minuten für den Ausgleich an Torgelegenheiten: Der RWO-Kapitän scheiterte aber an Wessels, der reaktionsschnell abtauchte und den Schuss des RWO-Kapitäns parierte.

Nach 15. Spielminuten verflachte die Partie zunehmend und verlor in der Folge an Tempo. Dennoch gab es weitere Möglichkeiten für die feldüberlegenen, aber in letzter Konsequenz zu ungenau agierenden Gastgeber durch Peitz (23.) und eine schöne Volley-Abnahme von Reichenberger (27.).

In der 31. Minute gingen die "Lila-Weißen" dann in Führung: De Wit schnippelte einen Freistoß mit rechts Richtung Fünfmeter-Raum. Der Ball strich an Freund und Feind vorbei und landet hinter Semmler in den Maschen des Gästetores. Doch die Luginger-Elf war durch die Führung der Niedersachsen kaum geschockt und verzeichnete durch einen herrlichen Kaya-Freistoß, der an die Latte des VfL-Gehäuses klatschte einen echten Hochkaräter (33.). Osnabrück verwaltete in dieser Phase seltsam reserviert die Führung. Doch der aufgerückte Außenverteidiger Schlieter machte dem VfL einen Strich durch die Rechnung und markierte in der 37. Minute nach maßgenauer Embers-Flanke den Ausgleich für RWO. Das Unentschieden nahm der Aufsteiger auch aufgrund einer bis zum Halbzeitpfiff gut organisiert- und gestaffelten Defensive verdientermaßen mit in die Kabine.



Beide Teams gingen mit unverändertem Personal in den zweiten Durchgang. Bis zur 59. Spielminute boten sich den Zuschauern in der osnatel-Arena keine klare Aktionen und Tormöglichkeiten beider Mannschaften dar. Dann nahm die Partie wieder Fahrt auf: RWO-Keeper Semmler parierte gegen Braun (59.) und Terranova prüfte auf der Gegenseite Wessels (60.). Nachdem ein Kopfball des Ex-Auers Sykora nur um wenige Zentimeter am Pfosten des Oberhausener Gehäuses vorbeistrich (63.), brachte Braun die Gastgeber erneut in Führung. Sykora leitete mit dem Kopf weiter zu Braun, der vor Embers zur Stelle war Semmler aus kurzer Distanz überwand (64.).

Anders als im ersten Durchgang lies Osnabrück Oberhausen in der Folge mit einer konzentrierten, defensiv stabilen Spielweise nicht zur Entfaltung kommen. Dennoch bäumten sich die "Kleeblätter" noch einmal auf, kamen aber da der VfL schnell wieder die Spielkontrolle übernahm nicht mehr zum Ausgleich. Die Möglichkeit vorzeitig alles klar zu machen vergab Braun, der einem RWO-Innenverteidiger in aussichtsreicher Position in die Beine spielte.


Osnabrück geniest am kommmenden Sonntag erneut Heimrecht. Der TSV 1860 München ist dann in der osnatel-Arena zu Gast. Oberhausen empfängt am gleichen Tag den 1.FC Kaiserslautern im heimischen Niederrheinstadion.

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1860 - fürth 3 - 1


Kapitänsbinde beflügelt Lauth
1860 entschied das auf durchschnittlichem Niveau stehende bayerisch-fränkische Derby verdient zu seinen Gunsten. Nach einem Blitztor der Fürther konnten sich die Franken im ersten Durchgang auf ihre sichere Defensive verlassen. Nach Wiederanpfiff verpasste die Möhlmann-Elf das 2:0, ehe die Löwen aufdrehten und auch begünstigt durch Gäste-Fehler das Spiel binnen acht Minuten zu ihren Gunsten drehten.

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Früher Torjubel: Die Fürther Nehrig (li.) und der Schütze zum 0:1, Burkhardt.
© dpa Bei den Löwen tauschte Coach Marco Kurz im Vergleich zum 3:0 Auswärtserfolg in Frankfurt auf einer Position Personal aus: Thorandt startete in der Abwehrkette für Ghvinianidze.

Bei den Gästen aus Fürth musste Trainer Benno Möhlmann nach dem 4:2 Sieg gegen Osnabrück auf Reisinger (Oberschenkel) verzichten. Für den Torjäger stand Nehrig in der Anfangsformation. Des Weiteren rückte Wörle für Haas ins Team.

Mit einem Paukenschlag begann die Partie in der Allianz-Arena: Takyi behauptete den Ball am linken Flügel und flankte in die Mitte. Ilicevic verlängerte in den Strafraum, Burkhardt entwischte Lars Bender und jagte den Ball aus elf Metern unter die Latte (3.).

Unaufgeregt und gut organisiert kontrollierten die Franken in der Folge zunächst die Partie und setzten den einen oder anderen Nadelstich (Burkhardt, 14.), ehe die Löwen das Heft immer mehr an sich rissen. Chancen durch Lauth (15.), Schäffler (18.) und erneut durch den für Bierofka die Kapitänsbinde tragende Lauth (21.) gaben der Überlegenheit der Hausherren in dieser Phase Ausdruck.

Nach 25 Minuten gestalteten die Kleeblättler das Derby wieder ausgeglichen. Zwar ging nach vorne nicht viel, die sichere Defensive aber konnte die nun meist ideenlosen Angriffsversuche des Gegners schon weit vor dem Strafraum unterbinden, so dass es mit der knappen Führung in die Kabine ging.



Wie zu Beginn des ersten Durchgangs waren nach Wiederanpfiff erneut die Franken die wachere Elf. Top-Torjäger Allagui stand nun zunächst im Mittelpunkt, hatte drei mehr oder minder gute Gelegenheiten, sein Torkonto und das der Gäste zu erhöhen (47., 49., 52.).

Der Treffer fiel aber etwas überraschend in dieser Phase auf der anderen Seite: Nach einem Freistoß entschärfte Kirschstein zunächst Berhalters Kopfball aus elf Metern. Rechts im Strafraum aber kam Thorandt zur Flanke, in der Mitte rauschte Gebhardt heran und nickte aus vier Metern unter die Latte ein (56.).

Nun waren die Löwen voll da, wurden aber auch tatkräftig von den Gästen unterstützt: Johnson leitete einen Konter über rechts ein und passte in den Lauf von Lauth. Der drang halbrechts in den Strafraum ein, Kirschstein verspekulierte sich und machte zu früh das rechte Eck auf, in das der Angreifer locker einschieben konnte (61.). Nur drei Minuten später: Bilisokov vertändelte den Ball im Mittelfeld. Der gerade eingewechselte di Salvo schnappte sich das Leder und schickte Lauth, der in den Strafraum eindrang und diesmal mit einem Schuss aus 13 Metern über den abtauchenden Kirschstein hinweg erfolgreich war.

Zwar intensivierte die Möhlmann-Elf danach ihre Offensivbemühungen und stand durch Allgui, der knapp an einer Burkhardt-Hereingabe vorbeirutschte, dicht vor dem unmittelbaren Anschlusstreffer (67.). Doch danach kam selbst nach einem Doppelwechsel - Haas und Sararer kamen für Takyi und Nehrig (77.) - nicht mehr viel und die Kleeblättler mussten damit ihre erste Auswärtsniederlage in dieser Saison einstecken.

1860 ist am Sonntag in Osnabrück am Ball, Greuther Fürth spielt schon am Freitagabend zu Hause gegen Aachen.

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Augsburg - Pauli 3 - 2



"Lucky Punch" durch Thurk
In einer Partie, die lange nur spielerische Magerkost bot, wendete der FC Augsburg in der Schlussphase eine erneute Niederlage ab und verbuchte einen wichtigen 3:2-Erfolg. St. Pauli hatte die ersten Auswärtspunkte bereits vor Augen, hatte aber aufgrund eines schlimmen Hain-Patzers in der Nachspielzeit das Nachsehen.

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FCA-Coach Holger Fach brachte gegenüber der 1:2 Niederlage in Oberhausen geballte Erfahrung in die Startelf: Hertzsch und Thurk kamen von Beginn an zum Einsatz, für Christian Müller und da Costa blieben zunächst nur Bankplätze.

Beim FC St. Pauli baute Holger Stanislawski auf exakt die Elf, die zuletzt einen 3:2 Erfolg gegen Aachen feierte. Erneut fehlte also Trojan, der wegen einer Grippe-Erkrankung nicht im Kader stand.

Die Serie von fünf Niederlagen wollten die Augsburger gegen die auswärts noch punktlosen Hamburger unbedingt beenden und begannen durchaus schwungvoll. Doch nach einer einzigen Schusschance durch Torghelle (4.) war die Luft auch schon heraus. St. Pauli bekam das Spiel gut in den Griff und nutzte die Verunsicherung der Schwaben zu eigenen Möglichkeiten: Eger brauchte zu lange für den Abschluss (18.), Hoilett traf nur den Pfosten (23.) und Ebbers war zu überrascht, um einen Ludwig-Freistoß zu verwerten (44.).


Spielerische Elemente waren im Rosenaustadion jedoch Mangelware. Kampf war Trumpf, und Standardsituation prägten das Geschehen. Eine solche führte auch zur größten Möglichkeit der Hausherren im ersten Durchgang, als Boll einen weiten Freistoß per Kopf aufs eigene Tor lenkte. Hain, bis dahin noch gar nicht geprüft, war reaktionsschnell zur Stelle und bewahrt sein Team vor einem Rückstand (28.).

Der zweite Durchgang begann mit einer kalten Dusche für die Schwaben: Hoilett eroberte die Kugel gegen Kern, Neuhaus lenkte die Hereingabe per hand nur unzureichend ab, so dass Ebbers aus der Drehung keine Schwierigkeiten hatte, zur Gästeführung einzuschießen (49.).

Drei turbulente Minuten sorgten dann für Aufregung: Zunächst vergab Ludwig freistehend eine höhere Führung (58.), im direkten Gegenzug fiel der überraschende Ausgleich. Torghelle schob den als letzter Mann zum Kopfball gehenden Gunesch weg, wurde aber nicht zurückgepfiffen. Eiskalt nutzte der Ungar die Chance zum 1:1 (58.).

Doch die Freude bei den Schwaben währte nur kurz. Schultz legte alle Wut über den Ausgleichstreffer in einen Direktschuss aus 18 Metern und sorgte damit nur zwei Minuten nach dem Ausgleich für die erneute Gäste-Führung (60.).


Zuversicht sieht anders aus: Baier (l.) und Schultz beäugen den Ball kritisch.
© dpa Holger Fach brachte mit da Costa und Kioyo anschließend frische Offensivkräfte, doch überzeugend agierte sein Team auch weiterhin nicht. Ein energischer Vorstoß von Möhrle brachte dennoch den 2:2-Ausgleich. Nach Doppelpass mit Thurk drang der Innenverteidiger in den Strafraum ein und überwand Hain aus halbrechter Position (79.).

Der Treffer brachte Belebung und Chancen auf beiden Seiten. Alles schien auf eine Punkteteilung hinauszulaufen, bis es in der Nachspielzeit 23 Meter vor dem Pauli-Tor noch einen Freistoß gab. Thurk trat an und knallte das Leder vehement zentral aufs Tor. Schlecht platziert, aber Keeper Hain griff folgenschwer daneben und ließ das Leder zum 3:2 ins Netz rutschen (90.+2). Unmittelbar im Anschluss ertönte der Abpfiff, der FCA hatte endlich wieder gewonnen, St. Pauli den greifbar nahen ersten Auswärtspunkt doch noch aus den Händen gegeben.

Beide Teams müssen am nächsten Freitag wieder ran: Für Augsburg steht die kurze Reise nach Ingolstadt auf dem Programm, St. Pauli hat Wehen-Wiesbaden zu Gast.

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Rostock - Koblenz 9 - 0


Hansa demütigt Koblenz
In einer einseitigen und nur von Hansa dominierten Begegnung ging die TuS Koblenz an der Ostsee baden und verlor mit sage und Schreibe 9:0 gegen eine entfesselt aufspielende Pagelsdorf-Elf. Rostock feierte beim Scheibenschießen den höchsten im Profifußball errungenen Erfolg, Koblenz erlebt eine tiefe, historische Demütigung.

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Ungleiches Duell: TuS-Angreifer Krontiris gegen Rostocks Doppeltorschützen Orestes.
© dpa Bei Hansa Rostock stellte Trainer Frank Pagelsdorf nach der 2:4 Pleite in Ingolstadt seine Mannschaft auf zwei Positionen um. Ratzhgeb fehlte verletzt, Gledson war gesperrt (Gelb-Rot), es spielten dafür Orestes in der Viererkette und Fillinger im Mittelfeld. TuS-Coach Uwe Rapolder sah nach dem fulminanten 5:0 Kantersieg gegen Lautern keinen Grund seine Startelf zu verändern.

Hansa kam gegen die TuS motiviert auf das Spielfeld. Angetrieben von Mittelfeldmotor Retov, gegen Koblenz das erste Mal als Kapitän der Norddeutschen auf dem Rasen, ging es von beginn an meist schnell und direkt in Richtung des gegnerischen Tores. Koblenz beschränkte sich auf konzentrierte Defensivarbeit, wirkte aber in der Offensive überfordert. Die Stürmer bewegten sich zu wenig, lange Bälle in die Spitze wurden vom Rostocker Abwehrverbund mühelos abgefangen.

Die Dominanz der Gastgeber mündete recht bald in gute Torchancen. Kern hatte die Führung früh auf dem Fuß, versagte aber im Eins-gegen Eins mit TuS-Keeper Yelldell. Der musste dann wenig später trotzdem das erste Mal hinter sich greifen. Nach einem Standard von Retov stieg Orestes am Fünfmeterraum hoch und legte die Kugel per Kopf gefühlvoll neben den rechten Pfosten (21.).


Ein katastrophaler Abwurf von Hahnel ermöglichte dann Koblenz die Chance auf den schnellen Ausgleich, aber Bajics Schuss strich um Zentimeter am Rostocker Gehäuse vorbei. Vorbei war es dann auch erstmal mit Koblenzer Angriffen, denn Hansa spielte weiterhin konsequent nur in eine Richtung, gewann zudem das Gros der Zweikämpfe. Wieder war es ein Freistoß, der dem zweiten Torjubel vorausging: Schindler jagte einen indirekten Standard aus 18 Metern sehenswert in den rechten Torwinkel (28.). Und damit nicht genug, Koblenz wurde nun regelgerecht auseinandergenommen. Kern leitete den dritten Treffer der Pagelsdorf-Elf selber ein, schickte Cetkovic steil in die Gefahrenzone. Schindler bekam dann dort den Ball, versetzte Yelldell mit einem Hackentrick und Kern jagte die Kugel aus wenigen Zentimetern über die Linie (32.).

Uwe Rapolder reagierte noch während der ersten Hälfte auf die desolate Vorstellung seiner Elf und wechselte früh aus. Krontiris musste für Kuqi weichen (24.), Mavric ging für Lomic vom Feld (36.). Und tatsächlich wirkte die TuS nun etwas wacher, begünstigt vor allem dadurch, dass Hansa mit der komfortablen Führung im Rücken bis zum Halbzeitpfiff nun einen Gang zurückschaltete. Hartmann hatte noch die Riesenchance, den Rückstand zu verkürzen, vergab aber mit einem schwachen Heber gegen Hahnel kläglich.


So schauen Sieger aus. Rostocks Oczipka (li.) und Filliger gratulieren Orestes nach einem Tor.
© dpa Im zweiten Durchgang erlebte dann die Rapolder-Elf ihr Waterloo und ging gegen entfesselt aufspielende Rostocker, denen nun alles gelang, völlig unter. Nach wenigen Minuten Leerlauf legte Hansa wieder den Turbo ein und dann ging es Schlag auf Schlag. Wieder Orestes, wieder per Kopf leitete turbulente Minuten ein, traf durch die Hosenträger von Yelldell zum zweiten Mal in diesem Spiel (53.), dann sorgten Cetkovic und Schindler im Strafraum der TuS für mächtig Wirbel, Richter bugsierte den Ball dann angeschossen ins eigene Tor (63.). Die Krönung der Demütigung: Bartels 6:0. Der Rostocker erlief einen langen Ball von Schindler, lupfte mit dem Fuß über Yelldell hinweg und köpfte dann über einen Koblenzer hinweg ein (65.).

Das Debakel für die Gäste nahm zum Ende hin immer größere Konturen an. Kern (76.),Lense (81.) und in der Schlussminute Lechleiter verbesserten noch nach haarsträubenden Fehlern in der TuS-Hintermannschaft das eigene Torverhältnis und sorgten für einen historischen Erfolg ihrer Mannschaft, nämlich den höchsten jemals erzielten Sieg einer Rostocker Mannschaft im Profifußball.

Für Hansa geht es am nächsten Spieltag mit einem Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt weiter. Koblenz empfängt am Sonntag den 1. FC Nürnberg.

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Duisburg - Ingolstadt 6 - 1


Der FCI hilft Wagner & Co.
So sieht wohl ein befreiender Sieg aus: Mit 6:1 schoss Duisburg Ingolstadt aus der MSV-Arena und bleibt oben dran. Vor der Pause war der FCI noch einigermaßen gleichwertig, danach lief bei den Gästen nichts mehr zusammen. Stattdessen luden sie den MSV mit zahlreichen Abwehrpatzern zu weiteren Toren ein, die viel kritisierte Duisburger Offensive durfte sich auf einfachste Weise Selbstvertrauen holen.

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An der Abschlussschwäche seiner Mannschaft, die zuletzt beim 0:2 in Freiburg erneut deutlich geworden war, reagierte MSV-Coach Rudi Bommer mit der Hereinnahme von Wagner. Adler musste für ihn weichen. Bei den Ingolstädtern gab es nach dem 4:2 gegen Rostock ebenfalls nur eine Startelfänderung: Braganca verdrängte Jungwirth auf die Bank.

Durchaus munter ging es los in der MSV-Arena, beide Mannschaften suchten gleich die gegnerische Hälfte. Zunächst war Ingolstadt aktiver - der FCI hatte mit Ramas Distanzschuss (4.) auch die erste gute Chance der Partie -, dann musste auch Gäste-Keeper Lutz erstmals eingreifen: Wagner versuchte es aus spitzem Winkel per Schlenzer, Lutz bekam aber rechtzeitig eine Hand an den Ball (8.). Zwar blieben große Möglichkeiten in der Folge zunächst aus, dennoch waren die ersten 25 Minuten in Duisburg nicht langweilig. Auch, weil keine typische Heimmannschaft auszumachen war, es war ein offenes Spiel.

Und dann war der Ball im Netz, Duisburg ging unter gütiger Mithilfe der Ingolstädter Defensive in Führung: Branco nahm auf der rechten Seite Tempo auf und flankte perfekt in den Fünfmeterraum. Dreßler sprang, Lutz flog am Ball vorbei - und Wagner musste nur noch einnicken (26.). Demonstrativ wurde auch Trainer Bommer in den Jubel eingeschlossen. Drei Minuten später scheiterte Torschütze Wagner noch im Eins-gegen-Eins an Lutz, das 2:0 fiel trotzdem noch, weil Ingolstadt wieder individuell patzte: Makiadi klaute auf der rechten Seite Dreßler den Ball, zog in den Sechzehner und legte perfekt für Kouemaha auf - auch der zweite Duisburger Stürmer netzte sicher ein (44.). Beruhigende Pausenführung für den MSV also? Von wegen! Ingolstadt antwortete, diesmal schlief die Duisburger Hintermannschaft. Gerber durfte links in aller Ruhe flanken, Demir in der Mitte ähnlich unbedrängt einschieben und damit noch vor dem Halbzeitpfiff verkürzen.


Duisburg kam mit Schwung aus der Kabine, man wollte den alten Abstand schnellstens wieder herstellen. Und die Ingolstädter Defensive unterstützte die Hausherren bei diesem Vorhaben weiter nach Kräften. Dreßler nächsten Fehler nutzte Makiadi noch nicht aus, bei Karls katastrophalem Fehlpass vor dem eigenen Strafraum war es vorbei mit der Duisburger Großzügigkeit: Makiadi nahm den Ball auf und wurde von Dreßler im Sechzehner umgegrätscht. Den fälligen Elfmeter zitterte Tararache mit viel Glück in die Maschen, den platzierten, aber schwachen Ball hätte Lutz fast halten müssen - trotzdem hieß es nach 53 Minuten 3:1.

Ingolstadts anfängliches Selbstbewusstsein hatte nach den zahlreichen Abwehrpatzern merklich gelitten, Duisburgs Abwehrreihe hatte zunächst nichts zu befürchten. Erst Leitl eröffnete sich nach Ramas Vorbereitung die große Chance zum erneuten Anschlusstor, sein Schuss aus wenigen Metern ging aber weit über Herzogs Kasten (66.). Ein echtes Aufbäumen war es aber nicht, stattdessen machte Grlic alles klar: Am Ende einer Traumkombination legte Wagner per Hacke für seinen Kapitän auf und der schob den Ball locker an Lutz vorbei (75.). Und es war noch nicht vorbei: Nach einer Ecke prallte die Kugel zu Wagner, locker staubte er zum 5:1 ab (79.). Den Schlusspunkt setzte Grlic, der an allen Gegenspielern inklusive Keeper Lutz vorbeispazierte und den 6:1-Endstand herstellte (90.+1).

Duisburg hat mit freundlicher Unterstützung der Ingolstädter einen überzeugenden Heimsieg gefeiert. Der FCI patzte am laufenden Band, die MSV-Offensive nutzte die Chancen konsquent. Die Kurve zeigt bei Bommers Elf also nach oben, am kommenden Sonntag sollte es schwieriger werden, es geht nach Mainz. Ingolstadt erwartet bereits am Freitag den FC Augsburg.

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Wehen - Frankfurt 3 - 1

König setzt FSV matt
In einem höhepunktarmen, aber in der Endphase spannenden Hessen-Derby hat der SV Wehen Wiesbaden Aufsteiger FSV Frankfurt verdient mit 3:1 verdient. Die Bornheimer zeigten zwar in der ersten Halbzeit die reifere Spielanlage und hatten auch die besseren Tormöglichkeiten, doch nach dem Ausgleich der Frankfurter verdiente sich der SVWW mit einer leidenschaflichen und furiosen Schlussphase den Sieg.

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SVWW-Coach Christian Hock nahm im Vergleich zur deutlichen 0:5 Niederlage in Mainz vier Änderungen an seiner Startformation vor: In der Abwehr kamen Nakas und der Slowene Kokot für Jeknic und Panandetiguiri zum Zug. Amstätter agierte statt Bick im defensiven, der junge Lakicevic statt Diakité im offensiven Mittelfeld der Gastgeber. FSV-Teamchef änderte seine Anfangself nach der 0:3 Heimpleite gegen den TSV 1860 München auf zwei Positionen: Hillebrand spielte statt Schumann in der Innenverteidigung. Kreuz kam für Theodoridis im Mittelfeld der Bornheimer von Beginn an zum Einsatz.

In einer tempoarmen, von Ungenauigkeiten im Passspiel geprägten Anfangsphase hatte der FSV Frankfurt die klareren Aktionen etwa durch einen Mikolajczak-Freistoß (5.) oder seinen anfänglich beweglichen Angreifer Ulm (6.). Defensiv standen die Bornheimer in dieser Phase kompakt und gut gestaffelt, spielten aber wenn sich ihnen die Möglichkeit bot, auch im Konter schnell und zielstrebig nach vorne. Die Aktionen von Wehen Wiesbaden waren demgegenüber zu statisch und wurden ohne die notwendige Passgenauigkeit und Zielstrebigkeit vorgetragen.

Die Gäste zeigten sich im Defensivverbund gut organisiert. Auch offensiv standen in einer weiter verflachenden Partie Möglichkeiten für die Oral-Elf durch für Mikolajczak (23.) und Kreuz (24.) zu Buche. In Führung ging in der 26. Minute aber überraschend Wehen Wiesbaden. Nach unfairem Tackling von Klitzpera an Orahovac trat der Gefoulte aus 18 Metern selbst an und überwand FSV-Keeper Klandt, der beim Linksschuss des Montenegriners zumindest sehr unglücklich aussah.

Die Bornheimer zeigten sich von dem Rückstand allerdings nicht geschockt. So zeigten der FSV weiter die reifere Spielanlage und war gefährlicher als das weiterhin zu lethargisch agierende Hock-Team. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich vereitelte SVWW-Keeper Walke, der gegen den frei auf ihn zulaufenden Argentinier Cenci parierte (33.). Nach dieser klaren Möglichkeit gelang es den Bornheimer jedoch nicht mehr, eine klare Torchance herauszuspielen. Im schnellen Konter hatten vielmehr die Hock-Schützlinge noch die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen: Doch Orahovac dribbelte sich nach Vorarbeit von Siegert in aussichtsreicher Postion in den Frankfurter Abwehrbeinen fest (43.).


Beide Teams kamen mit unverändertem Personal aus der Kabine. Unverändert war auch das Bild, das sich den Zuschauern in der Brita-Arena bot. Die Partie war geprägt von Ungenauigkeiten und Unzulänglichkeiten im Kombinationsspiel und vielen kleinen Foulspielen und Unterbrechungen. Klare Torchancen waren in der hessischen Landeshauptstadt Mangelware. Der gastgebende SVWW hatte das Spiel zwar nun besser als in der ersten Halbzeit im Griff. Im Offensivspiel ging der Hock-Elf jedoch jegliche Präzision ab, um gefährliche Situationen vor dem Tor der Aufsteiger heraufzubeschwören. Frankfurt fehlte die im ersten Durchgang noch streckenweise vorhandene spielerische Linie und Zielstrebigkeit.

In der 64. Spielminute brachte Oral neben Stürmer Bencik den Marokkaner Y. Mokhtari, der erst in der vergangenen Woche einen Kontrakt beim FSV bis Saisonende unterzeichnet hatte. Obwohl von dieser Einwechslung zunächst keine klaren Impulse ausgingen, gewann der Aufsteiger nun wieder mehr Spielkontrolle. Nahezu folgerichtig der Ausgleich für den Frankfurt: Weißenfeldt brachte eine gute Flanke nach innen. Dort behauptet sich Mehic gegen Nakas und köpfte unhaltbar für Walke ins SVWW-Gehäuse (79.). In der Schlussphase bäumte sich die Hock-Elf aber noch einmal auf und verdiente sich durch eine leidenschaftliche Schlussphase den ersten Dreier der Saison. Zuerst überwand König nach Stellungsfehler von Hillebrand FSV-Keeper Klandt in Torjäger-Manier, dann machte Siegert mit einem Sololauf über das halbe Spielfeld und überlegtem Abschluss im Konter alles klar (90+3).



Wehen Wiesbaden tritt am kommenden Freitag in St. Pauli an. Der FSV Frankfurt empfängt am gleichen Tag Hansa Rostock in der Commerzbank-Arena.

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...   Erstellt am 20.10.2008 - 22:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aachen - Mainz 2 - 0


Auer macht's mit Köpfchen
Alemannia Aachen setzte sich in einem vor allem vor der Pause hervorragenden, weil temporeichen und leidenschaftlichen Spiel verdient mit 2:0 durch. Aachens vierter Heimsieg im vierten Spiel war gleichzeitig die erste Saisonniederlage für Mainz.

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Der erste Streich: Aachens Nemeth bejubelt das 1:0, hinten Daun.
© dpa Bei Aachen gab es nach der 2:3-Niederlage beim FC St. Pauli folgende personelle Änderungen: Szukala fehlte Rot-gesperrt, für ihn verteidigte Lagerblom. Zudem spielte Stehle an Stelle von Polenz (Bank).

Bei Mainz brachte Trainer Jörn Andersen im Vergleich zum jüngsten 5:0-Erfolg gegen Wiesbaden Baljak für den verletzten Amri (Mittelfuß-OP).

Beide Mannschaften schlugen vom Anpfiff weg ein hohes Tempo an, scheuten aber auch die Zweikämpfe nicht. Es entwickelte sich eine schnelle, kampfbetonte und zunächst hart umkämpfte Partie. Mainz griff sehr früh an, störte klug wie erfolgreich und wurde von Minute zu Minute stärker. Aachen war schon nach einer knappen Viertelstunde im eigenen Stadion zum Kontern gezwungen, strahlte dabei aber Gefahr aus! Achenbach schickte links Holtby steil, der flankte mustergültig nach innen zu Nemeth, dessen Kopfball aus sieben Metern nur um Zentimeter rechts vorbeistrich.

Als sich die Alemannen defensiv besser sortiert hatten, gestalteten sie die Partie wieder ausgeglichen. Die Führung fiel dennoch etwas überraschend: Achenbach flankte scharf von links, Hoogland fälschte leicht aufs Tor ab. Wache wehrte den Ball an den Pfosten ab, von wo das Leder Nemeth vor die Füße fiel. Der Slowake schoss ohne Mühe ein (25.).

Der Treffer beflügelte die Alemannia, die nun die Schlagzahl deutlich erhöhte und vornehmlich über links mit dem stark aufgelegten Holtby für Druck sorgte. Hoogland hatte seine liebe Mühe gegen den erst 18-Jährigen.

Beide Teams boten hervorragende Unterhaltung, allein die Chancenverwertung war nicht optimal: Erst schoss Bancße freistehend aus neun Metern nach toller Vorarbeit von Heller um Zentimeter rechts am Torwinkel vorbei, dann traf Auer mit links aus 14 Metern nur den linken Pfosten, Wache hätte das Nachsehen gehabt!


In der 40. Minute machte es der Aachener Mittelstürmer besser: Der starke Holtby hatte die Seite gewechselt, kann aber auch von rechts präzise flanken! Nutznießer war Auer, der aus sechs Metern einköpfte.

Die Mainzer Marschrichtung nach dem Seitenwechsel war klar erkennbar: So schnell wie möglich den Anschlusstreffer erzielen! Aachen sah sich erstmal weit zurückgedrängt. Es boten sich aber große Räume zum Kontern.

Einen Schönheitspreis gab es nun nicht mehr, Mainz berannte den Aachener Strafraum, der dichtgestaffelt umstellt war. Die Rheinhessen waren variabel, probierten es sowohl über links als auch rechts, mit Kurzpassspiel wie mit langen Bällen, bissen sich gegen die leidenschaftlich kämpfenden Alemannen aber die Zähne aus.

Mainz betrieb großen Aufwand, über weite Strecken ohne jeglichen Ertrag. Der 1. FSV kam nicht gefährlich vors Tor, auch weil dem finalen Zuspiel die Genauigkeit fehlte.

Erst in der 78. Minute musste Aachens Keeper mal entscheidend eingreifen: Baljak flankte von links weit an den zweiten Pfosten, Borja köpfte aus spitzem Winkel aufs Tordreieck, doch Stuckmann rettete gerade noch mit einer Hand.

Mit den nachlassenden Kräften, was angesichts des lange Zeit hohen Tempos nicht verwunderlich war, schwanden auch Konzentration und Präzision. Da hatte es Aachen mit dem 2:0 im Rücken leichter. Nicht nur psychologisch, sondern auch rein praktisch: Ein Befreiungsschlag muss nicht punktgenau geschlagen werden.

So brachten die Schwarz-Gelben den insgesamt verdienten Sieg mit Kampfgeist und Geschick über die Spielzeit. Aachens vierter Heimsieg im vierten Spiel war gleichzeitig die erste Saisonniederlage für Mainz.

Für Aachen geht es bereits am Freitag in Fürth weiter, Mainz ist erst am Sonntag gegen Duisburg gefordert.

kicker.de





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