Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.10.2008 - 21:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freiburg - Duisburg 2 - 0


Schuster schafft klare Verhältnisse
Im Freiburger Regen behielten die Breisgauer ihre weiße Heimweste und gewannen auch beim vierten Saisonauftritt im badenova-Stadion. Duisburg tat in der ersten Hälfte zu wenig für das Spiel und geriet folgerichtig in Rückstand. Zwar wurde der MSV nach der Pause etwas mutiger, zumal die Dutt-Truppe das Ergebnis lediglich verwaltete. Letztlich fiel den Zebras aber zu wenig ein, um Freiburgs Sprung an die Tabellenspitze zu verhindern. Der eingewechselte Schuster sorgte schließlich für die Vorentscheidung.

- Anzeige -


Einen Schritt schneller: Johannes Flum nimmt dem Duisburger Serge Branco die Kugel ab.
© dpa Zwei Änderungen bei Freiburg nach der 0:1-Niederlage in Aachen: Krmas und Jäger rückten für Günes und Türker ins Team. Duisburgs Trainer Rudi Bommer hingegen vertraute derselben Elf, die den 1:0-Erfolg in Nürnberg einfuhr.

Makellos las sich die Heimbilanz der Breisgauer vor der Partie. Gegen Duisburg kam der badische Motor aber erst mit Verzögerung in Fahrt. Zu engmaschig stand die Duisburger Abwehr, Freiburg fand zunächst kein Mittel gegen die äußerst defensiv eingestellten Gäste. Erst in der 16. Minute wurde es erstmals gefährlich: Schlitte behauptete den Ball nach einem langen Ball und legte quer auf Toprak, dessen 18-Meter-Schuss knapp am Tor vorbeiflog. Bis auf einen Verzweiflungsschuss von Veigneau, der sein Ziel klar verfehlte, blieb der MSV blass im Spiel nach vorne.


Auch in der nächsten Szene stand Veigneau im Mittelpunkt. Nach einer klasse Kombination durchs Mittelfeld zog Abdessadki aus 24 Metern ab. Der Duisburger Außenverteidiger fälschte das Leder unglücklich ab, so hatte Keeper Herzog keine Reaktionsmöglichkeit mehr - 1:0 für die Freiburger (35.). Kurz darauf reagierte Trainer Bommer. Adler musste das Feld verlassen, für ihn kam Sandro Wagner in die Partie - aber kein neuer Elan. Trotz des Rückstandes blieben die Duisburger mutlos, Torhüter Pouplin verlebte im verregneten Freiburg eine ruhige erste Hälfte.

In der 48. Minute jedoch sah Pouplin schlecht aus. Nach einer Ecke verschätzte er sich gehörig, sein Missgeschick blieb aber folgenlos, da Makiadi knapp am Leder vorbeisegelte. Der Freiburger Keeper klärte bei einer weiteren Ecke sechs Minuten später ebenfalls nur unzureichend - wieder stand kein Duisburger richtig. Beim Schuss von Makiadi aus kurzer Distanz - erneut war eine Flanke vorausgegangen -, zeigte er hingegen sein Können und begrub das Leder unter sich (56.).

Die Freiburger hatten Probleme, sich an die nun offensiver auftretenden Gäste zur Wehr zur setzen. Und immer wieder stand Pouplin im Mittelpunkt. Seine Faustabwehr-Versuche sahen stets alles andere als routiniert aus, die Duisburger versuchten mit Flanken, diese unübersehbare Unsicherheit auszunutzen. Seine Vorderleute ruhten sich weitgehend auf der Führung aus und beschränkten sich auf die Verwaltung des Vorsprungs. Erst in der 74. Minute wurden die Breisgauer wieder gefährlich: Brzenska verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung, Idrissou konnte das Leder nach der Flanke von links aber nicht Richtung Tor lenken. Die letzte halbwegs gute Chance für den MSV hatte Makiadi durch einen Distanzschuss, doch es fehlte einfach die Genauigkeit.


Sein erstes Tor im Profifußball: Für Julian Schuster gab's nach dem 2:0 kein Halten mehr.
© dpa Und kurz darauf machte Freiburg den Sack zu. Der eingewechselte Schuster wurde nicht konsequent angegriffen, sein 19-Meter-Flachschuss landete unhaltbar im langen Eck (87.). Somit fuhr Duisburg wie schon bei den vergangenen drei Liga-Auftritten in Freiburg ohne Punkte nach Hause.

Im nächsten Spiel nach der Länderspielpause tritt die Dutt-Elf freitags in Nürnberg an. Duisburg geht zwei Tage später gegen Ingolstadt ins Rennen.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.10.2008 - 21:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frankfurt - 1860 0 - 3

Johnson bricht das Eis
In einer erst in der zweiten Hälfte ansehnlichen Begegnung sicherte sich der TSV 1860 dank einer deutlichen Leistungssteigerung die ersten drei Auswärtspunkte nach elf vergeblichen Anläufen. Es war der zweite Saisonsieg überhaupt für die Kurz-Elf. Der FSV zeigte in Durchgang eins die besseren Ansätze, brach aber nach dem Rückstand ein und konnte nicht mehr in die Partie zurückfinden.

- Anzeige -


Münchens Beda (re.) sichert den Ball vor Frankfurts Mehic.
© dpa Der FSV Frankfurt begann nach dem 1:2 in Kaiserslautern auf einer Position neu aufgestellt. Trainer Tomas Oral vertraute im Angriff Ulm anstatt auf Kreuz. Bei 1860 hatte Coach Marco Kurz dagegen nach dem 1:1 gegen Ingolstadt mehr Arbeit mit seiner Aufstellung. Bierofka war verletzt (Muskelprobleme), Ledgerwood fiel mit einer Gelb-Rot-Sperre aus. Es starteten dafür Sven Bender und Beda (nach verbüßter Rotsperre).

Beide Mannschaften gönnten sich keine lange Eingewöhnungsphase. Sofort war Tempo in der Partie, schnell ging es intensiv und eng in den Zweikämpfen zu. FSV-Kapitän Barletta hatte auch bald die beiden ersten Torchancen. Ein Fernschuss landete aber weit über dem Tor (4.), dann setzte er einen Ball nur knapp daneben (8.). 1860 antwortete durch Gebhardt. Ein satter Versuch aus knapp 20 Metern landete nur äußerts knapp daneben, Klandt im Tor der Hausherren hätte da wohl keine Abwehrchance gehabt (15.).

Nach einigen Minuten Leerlauf und Mittelfeldgeplänkel, vor beiden Toren gab es lange Zeit keine vielversprechenden Aktionen, riss der FSV das Spiel etwas an sich. Theodoridis hatte zwei gute Möglichkeiten (26., 28.), Cenci vergab nach einer Unsicherheit von Tschauner (30.), Weißenfeldt agierte in bester Schussposition zu uneigensinnig (33.).


Die "Löwen" steigerten sich dann wieder etwas, hielten besser dagegen und stellten die Räume wieder richtig gut zu. Nur im Angriffsspiel gelangen den Gästen keine überzeugenden Szenen - Lauth und Schäffler waren in der Spitze weitgehendst abgemeldet - bis zur Halbzeit änderte sich auch am Spielstand nichts mehr.

Nach der Pause sorgte dann Johnson mit einem Sonntagsschuss für die Führung der Gäste aus Bayern. Der Rechtsverteidiger profitierte von einem Durcheinander im Strafraum der Frankfurter nach einem Freistoß, bugsierte den Abpraller aus großer Distanz an Freund und Feind vorbei in die Maschen (52.). Fortan wirkte die im Schnitt nur knapp über 22 Jahre alte "Löwen"-Auswahl sicherer, verteidigte konsequent und ließ den Ball besser laufen. Die Folge: das schnelle zweite Tor. Gebhardt schloss eine tolle Kombination von Sven Bender und Johnson aus sechzehn Metern maßgenau unter die Latte ab (65.).

Und es kam noch dicker für den FSV, der nun überhaupt nicht mehr ins Spiel zurückfand, auch die Einwechslung von zwei frischen Stürmern - El Haj Ali und Bencik kamen für Ulm und Cenci (66.) - brachte keinen neuen Schwung mehr. Stattdessen sorgte Lars Bender nach einer verunglückten Kopfballabwehr von Mehic für die endgültige Entscheidung. Aus wenigen Metern setzte er den Ball überlegt ins linke Eck (75.).

Das war der endgültige Genickbruch für die Hessen, die sich davon nicht mehr erholen sollten. Der verdiente Erfolg der Gäste, der zweite in dieser Spielzeit, wurde auch in der Schlussphase nicht mehr ernsthaft gefährdet.

Nach der Länderspielpause greift Frankfurt am Sonntag mit einem Auswärtsspiel bei Wehen Wiesbaden wieder ins Geschehen ein. 1860 erwartet ebenfalls am Sonntag Fürth zu Gast in Oberbayern.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.10.2008 - 21:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oberhausen - Augsburg 2 - 1




RWO stürzt Augsburg in den Keller
Ein Kellerduell in Oberhausen und Augsburg war mittendrin. Die Gäste wollten die zuletzt schwachen Auftritte vergessen machen, und so spielte man anfangs auch. Aber RWO konterte konsequent und führte verdient mit zwei Treffern. Nach dem schnellen Anschluss vor der Pause rannten die Gäste häufig ideenlos an und vergaben zu viele Chancen gegen tapfer kämpfende Hausherren.

- Anzeige -


Kiskanc (r.) bejubelt mit Kruse (r.) seinen Freistoßtreffer zum 1:0.
© dpa Oberhausens Trainer Jürgen Luginger veränderte seine Startelf nach dem 0:4 gegen Fürth auf einer Position. Kaya kehrte nach einer Denkpause wieder zurück in die Mannschaft. Reichert musste wieder zurück auf die Bank. Auf der gegnerischen Seite stellte Augsburgs Trainer Holger Fach seine Anfangsformation im Vergleich zum 0:2 gegen Mainz auf zwei Positionen um. Kern ersetzte Neuzugang Toppmöller nach seinem schwachen Debüt und da Costa rutschte für Mölzl ins Team.

Die Anfangsphase der Partie war auf beiden Seiten von viel Verunsicherung geprägt. Der FCA übernahm zwar von Beginn an das Kommando und war optisch überlegen, jedoch fehlte in der Offensive der letzte Mut, um den finalen Ball in die Spitze zu spielen. Auf der anderen Seite versuchten die Gastgeber, durch eine gut gestaffelte Defensive Sicherheit ins eigene Spiel zu bringen. Lediglich bei Standardsituationen konnte man den Zuschauern ein Raunen entlocken.


Nach einer knappen Viertelstunde wurde aus dem Raunen sogar einer lauter Jubel im Niederrheinstadion: Nach einem unnötigen Foul von Möhrle an Terranova legte sich Kiskanc das Leder zum Freistoß zurecht. Er schlenzte das Spielgerät mit links aus rund 20 Metern halbrechter Position flach um die Mauer ins Tor. Neuhaus machte zuvor einen Schritt aus dem Torwarteck und war somit chancenlos (14).

Oberhausen stand tief und ließ die Gäste das Spiel gestalten, womit diese große Mühe hatten. RWO konterte und das sehr effektiv. Falkenberg sprintete auf der rechten Seite nach vorne und flankte in die Mitte, wo Sinkala dem einschussbereiten Terranova zuvorkam und das Leder im eigenen Tor unterbrachte (25.). Doch die Antwort des FCA ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer zu kurzen Kopfballabwehr von Papas brachte Unglücksrabe Sinkala den Ball zurück in die Gefahrenzone. Am langen Pfosten lauerte Szabics und nickte zum Anschluss ein (27.). Nun drängte wieder der FCA, jedoch konnten sich die Hausherren noch bis zur Halbzeit schadlos halten.


Szabics (r.) kämpft verbissen gegen Pappas (l.), jedoch verliert der FCA gegen RWO mit 1:2.
© dpa Die zweiten 45 Minuten begannen wie die Ersten. Oberhausen überließ dem Gast das Feld und stand tief am eigenen Strafraum, jedoch kam Augsburg diesmal zu mehr Torabschlüssen, da endlich schneller und flüssiger kombiniert wurde und die Hausherren nur noch passiv in der Abwehr agierten. Die Luginger-Elf setzte weiterhin auf Konter gegen aufgerückte Gäste, aber die Konzentration bei diesen Angriffen ließ immer mehr nach.

Rund 20 Minuten vor dem Ende der Partie verloren die Angriffsbemühungen des FCA immer mehr an Druck und Willen und die Defensive der Nordrhein-Westfalen stellte sich nach schwierigen Minuten nach Wiederanpfiff besser auf die teilweise ideenlosen Aktionen der Gäste ein. Lediglich Szabics vergab den Matchball (83.). In der Offensive hatten die Hausherren kaum mehr etwas zu bieten. Unkonzentriert und überhastet spielten sie ihre Konterchancen aus. So blieb es am Ende beim etwas glücklichen Heimsieg für RWO.

Am Freitag nach der Länderspielpause muss Oberhausen nach Osnabrück reisen. Augsburg hingegen empfängt am Sonntag St. Pauli.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 05.10.2008 - 16:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pauli - Aachen 3 - 2



Ebbers glänzt gegen seinen Ex-Klub
Gleich vier ehemalige Aachener standen am Sonntag in der Anfangself des FC St. Pauli, für Marius Ebbers verlief das Duell mit seinem Ex-Klub besonders erfolgreich. Der Angreifer erzielte zwei Treffer und führte die Hamburger so zu einem 3:2-Erfolg über die Alemannia, die den Beginn in beiden Hälften völlig verschlief.

- Anzeige -


Harter Kampf im Hamburger Regen: St. Paulis Florian Bruns setzt sich im Luftduell gegen zwei Gegenspieler durch.
© dpa St. Pauli musste neben Kapitän Morena (Hirnhautentzündung) auch auf Ideengeber Trojan verzichten, der mit einer Adduktorenzerrung ausfiel. Schnitzler und Hennings mussten zudem weichen. So gab es nach dem 0:3 in Rostock mit Weigelt, Schultz, Hoilett und Ebbers gleich vier Neue in der Startelf. Bei Aachen kehrte Szukala in die Innenverteidigung zurück. Dort hatte beim 1:0 gegen Freiburg noch Lagerblom agiert.

Im strömenden Dauerregen erwischten die Gastgeber einen Start nach Maß. Bei Bolls hohem Ball in den Strafraum war die Aachener Abwehr nicht bei der Sache. Frei vor Stuckmann, der beim Herauslaufen noch leicht wegrutschte, schoss Ludwig nach nur 110 Sekunden ein. St. Pauli gab nun klar den Ton an. Die Hamburger kamen auf dem tiefen Rasen besser in die Zweikämpfe als die verunsicherte Alemannia, der im Spiel nach vorne nicht viel einfiel. Dauns Kopfball, allerdings aus klarer Abseitsposition, und Olajengbesis Schuss nach der folgenden Ecke blieben zunächst die einzigen Chancen. Auf der anderen Seite hatten die Aachener vor allem mit dem flinken Hoilett so ihre liebe Mühe.


Nach der flotten Anfangsphase verflachte die Partie. St. Pauli tat in dieser Phase zu wenig und ruhte sich auf der Führung aus. Die Quittung kam in Form von Auers Ausgleichstreffer, der einen schulbuchmäßig vorgetragenen Konter über Daun und Nemeth zum 1:1 abschloss. Das gab den Gästen mehr Sicherheit und mehr Räume im Mittelfeld, denn St. Pauli musste den Ausgleich erstmal verdauen. Als sich alles schon auf den Pausenpfiff eingestellt hatte, gingen die Hamburger erneut in Führung. Ludwig schlug einen Freistoß aus der eigenen Hälfte in den Strafraum der Gäste, wo Ebbers den Ball mit dem Rücken zum Tor annahm und per Drehschuss traf.

Nach dem Wiederanpfiff brauchte die Alemannia erneut zu lange, um sich zu sortieren. Diesmal dauerte es keine Minute, ehe der Ball erneut im Netz lag. Mit zwei schnellen Pässen hob St. Pauli die löchrige Aachener Defensive aus den Angeln. Bruns schickte Rothenbach auf der rechten Seite in die Gasse, in der Mitte markierte Ebbers nach der Hereingabe des Außenverteidigers sein zweites Tor gegen seine alten Kollegen.

Nach dem neuerlichen Rückschlag taumelte die Alemannia minutenlang wie ein angeschlagener Boxer. St. Pauli ließ den Ball laufen und hatte alles im Griff - bis Torwart Hain nach einer Ecke die Übersicht verlor und Holtby im Strafraum über den Haufen rannte. Schiedsrichter Dr. Brych entschied auf Elfmeter, den Daun sicher verwandelte. Die Alemannen waren zurück im Spiel.

Doch obwohl ein Punkt für die Gäste wieder im Bereich des Möglichen lag, und St. Pauli die Dominanz, die es nach dem 3:1 ausgestrahlt hatte, nun einbüßte, blieb es dabei: Im Spiel nach vorne lief bei den Aachenern nicht viel zusammen, großartigen Druck entfachte die Alemannia zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil, ähnlich wie im ersten Durchgang verflachte die Partie erneut. Fünf Minuten vor Schluss bot sich den Aachenern doch noch die große Chance zum Ausgleich: Nemeths Kopfball entschärfte Hain jedoch in glänzender Manier. So verließ die Alemannia, bei der Szukala in der Schlussminute nach Foul an Boll noch Rot sah, den Platz am Ende einer mitunter mitreißenden, kampfbetonten Partie als Verlierer.

Nach der Länderspielpause reist der FC St. Pauli am Sonntag zum FC Augsburg, Aachen empfängt am Montagabend Mainz.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 05.10.2008 - 16:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Koblenz - Lautern 5 - 0


Taylor kauft FCK den Schneid ab
Der bisherige Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern ist entmachtet. Ausgerechnet an alter Wirkungsstätte musste Trainer Milan Sasic mit den Pfälzern die erste Saisonniederlage hinnehmen. Die ersatzgeschwächten Koblenzer gingen hoch verdient als Sieger vom Platz, zogen Lautern erst mit tollem Kampf und den Toren von Taylor den Zahn, um später in Überzahl stets zum richtigen Zeitpunkt nachzulegen.

- Anzeige -


Augen zu und durch: Koblenz' Djokaj scheitert in dieser Szene an Lauterns Torhüter Sippel.
© dpa Bei der TuS Koblenz gab es im Vergleich zum jüngsten 0:1 in Osnabrück folgende personelle Änderungen: Mavric, Taylor, Krontiris, Djokaj (zurück nach Wadenzerrung) und Bender kamen für Ziehl (Muskelfaserriss), Begeorgi (Gelb-Rot), Ouedraogo, Kuqi und M'Boma.

Lauterns Trainer Milan Sasic brachte an alter Wirkungsstätte nach dem 2:1 gegen Frankfurt Paljic für den an der Wade verletzten Demai.

Die Rollenverteilung war frühzeitig klar zu erkennen: Lautern, das zunächst verstärkt über rechts in der Offensive agierte, war für das spielerische Element zuständig. Koblenz, enorm ersatzgeschwächt, kam mehr über den Kampf. Großer Einsatzwille aber einte beide Teams.

Völlig überraschend ging Koblenz gegen die leicht überlegenen Lauterer aber mit einem kuriosen Treffer in Front: Weiter Pass auf Djokaj, der knapp an Sippel scheiterte. Amedick klärte auf der Linie zu Lamprecht, der den Ball völlig unbedrängt zu Taylor spielte! Dieser sagt Danke und netzte ohne Probleme aus sechs Metern ein (11.).

Der Rückstand hatte Lautern ein wenig geschockt. Koblenz kam immer besser ins Spiel, wurde mutiger, immer wieder angetrieben vom agilen Djokaj. Am 2:0 aber waren andere beteiligt: Bender setzte sich rechts klasse durch und flankte flach weit in die linke Strafraumhälfte zu Taylor. Der US-Amerikaner ließ Ouattara und Dick auf engstem Raum aussteigen und schoss aus spitzem Winkel ein (19.).

Lautern fand kein probates Mittel gegen die emsigen, zweikampfstarken und nun auch selbstbewussten Koblenzer. Im Gegenteil: Ab der 34. Minute waren die Pfälzer nur noch zu zehnt! Es war das frühe Aus an alter Wikungsstätte. Der Ex-Koblenzer Dzaka ging mit dem Ellbogen voraus in den Zweikampf gegen Mavric und sah Gelb-Rot, nachdem er nur 60 Sekunden vorher nach Foul an Hartmann Gelb gesehen hatte.


Die FCK-Abwehr blieb verwundbar: Weiter Pass auf der rechten Seite der Koblenzer, Bender überlief Lamprecht und zog sofort aus 17 Metern halbrechter Position ab, zielte aber etwas zu weit nach links. Auf der anderen Seite geriet das Tor von Yelldell kaum in Gefahr. Ein Distanzschuss von Dick segelte am linken Torwinkel vorbei, sonst behielt die TuS-Defensive stets die Oberhand.

FCK-Coach Sasic brachte zu Beginn der zweiten Hälfte den offensiven Lakic für Außenverteidiger Lamprecht. Und Lautern besaß auch die erste Chance nach Wiederanpfiff: Bellinghausen schoss einen Freistoß aus 18 Metern Torentfernung in die Mauer. Sam kam aber von rechts zur Flanke auf Jendrisek, der freistehend aus sechs Metern drüberköpfte.

Im direkten Gegenzug kam es für die Pfälzer aber knüppeldick: Torhüter Sippel war im Zweikampf gegen Taylor zwar am Ball, aber auch sehr resolut in den Körper des Gegners gesprungen. Schiedsrichter Kinhöfer entschied ohne zu Zögern auf Elfmeter. Mavric verwandelte den Strafstoß sicher ins rechte Eck zum 3:0 (51.).

Der 1. FCK bewies aber große Moral, steckte nicht auf und besaß durch Lakic und Bellinghausen Großchancen zum Anschlusstreffer. Herthas Leihgabe scheiterte aber an der tollen Parade von Yelldell, Bellinghausen zielte etwas zu weit links.

Es war nicht der Tag der Pfälzer, die nach einer Stunde sogar das 0:4 hinnehmen mussten. Eine klasse Kombination der TuS! Doppelpass von Cha mit Taylor, der Südkoreaner flankte von der linken Grundlinie flach nach innen zu Krontiris, der aus sechs Metern abschloss. Paljic fälschte noch ab.

Lautern bewies weiterhin Moral, steckte nicht auf, hatte es in Unterzahl aber enorm schwer gegen Koblenz, das aus einer sicheren Defensive heraus locker agieren konnte. Die TuS spulte ihr Pensum weitestgehend unaufgeregt ab, hatte aber nur noch wenig Zug zum Tor.

Kurz vor Spielende setzten die Rheinländer gegen die Pfälzer aber nochmal einen drauf! Nach einer Ecke scheiterte erst Szukalo kurz vor der Torlinie, doch Taylor war da und drückte den Ball über die Linie (86.). Sein dritter Treffer in dieser Partie!

Koblenz ist nun seit einem Jahr auf eigenem Platz ungeschlagen! Am 7. Oktober 2007 gab es gegen Borussia Mönchengladbach die letzte Niederlage: Mit 0:5 ebenso happig wie der heutige Sieg! Für Lautern war es die erste Punktspielniederlage der Saison.

Nach der Länderspielpause ist Koblenz am Sonntag in Rostock gefordert, Lautern ist bereits am Freitag gegen Ahlen im Einsatz.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 05.10.2008 - 16:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ingolstadt - Rostock 4 - 2




Leitl wendet das Blatt
In einer unterhaltsamen Partie bezwang der FC Ingolstadt Hansa Rostock im allerersten Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften verdient mit 4:2. Die Rostocker hatten stark begonnen, ließen es dann aber zu lasch angegen und bauten damit den Gegner auf, was letztlich zur ersten Niederlage der Pagelsdorf-Elf nach vier ungeschlagegen Spielen in Folge führte. Zudem bleiben die Hanseaten in dieser Spielzeit weiter ohne "Dreier" auf fremden Platz.

- Anzeige -


Durchsetzungskraft: Ingolstadts Rama im Zweikampf mit Rathgeb (li.) und Lense (re.).
© dpa Ingolstadts Trainer Thorsten Fink setzte auf Kontinuität. Er ließ die gleiche Elf auflaufen, die ein 1:1 bei 1860 München holte. Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf indes wechselte im Vergleich zum 3:0-Sieg über St. Pauli einmal: Cetkovic stürmte anstelle von Dorn, der wegen einer Achillessehnenreizung passen musste.

Rostock kam zunächst besser ins Spiel. Die Hanseaten spielten aggressives Pressing, zwangen die Ingolstädter in deren eigene Hälfte und kamen durch Cetkovic (3.) und Kern (5.) rasch zu ersten Einschussgelegenheiten. Nach neun Minuten schaffte es die Pagelsdorf-Elf schließlich doch, die verdiente Führung zu erzielen: Gledson passte aus dem Mittelfeld zu Schindler, der mit einem klasse Zuspiel direkt auf Cetkovic weiterleitete. Der Montenegriner hatte nur noch FCI-Schlussmann Lutz vor sich, umkurvte diesen und schob dann locker aus sieben Metern ins leere Tor ein.


Das Gegentor wirkte wie ein Weckruf für den FCI, der fortan deutlich mehr investierte und nun vehement auf den Ausgleich drängte. Doch fehlte zunächst das nötige Quäntchen Fortune. Zuerst schoss Karl links vorbei (12.), und Leitl kam nach einem schönem Solo von Rama einen Tick zu spät (13.).

Aus dem Spiel heraus klappte es nicht, so musste eben eine Standard-Situation für den Ausgleichstreffer herhalten: Leitl zirkelte eine Freistoßflanke von der linken Außenbahn an den langen Pfosten. Dort rutschte Neunaber in den Ball und drückte ihn aus kürzester Distanz über die Linie (26.).

In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich beide Teams überwiegend neutralisierten. Nach 37 Minuten hatte dann Bartels die große Chance zur erneuten Führung: Mit einem schönen Trick verschaffte sich der 21-Jährige eine gute Schussposition und zog dann mit der Spitze aus neun Metern halblinker Position ab. Doch Lutz war auf dem Posten und verhinderte Schlimmeres. Vier Minuten später zog Leitl mit einem Fernschuss gegen Hansa-Schlussmann Hahnel den Kürzeren.

Kurz vor der Pause hatten die Rostocker dann Glück, dass sie den Rest der Partie nicht in Unterzahl bestreiten mussten: Als letzter Mann riss Gledson Demir zu Boden. Schiedsrichter Holger Henschel ließ aber Gnade vor Recht ergehen und zeigte dem Brasilianer nur die Gelbe Karte (42.).


Rostocker Jubel: Beim 1:0-Führungstor war die Welt der Hanseaten noch in Ordnung.
© dpa Die Hanseaten durften den zweiten Durchgang demnach mit elf Mann beginnen, beendet haben sie ihn aber in Unterzahl. Gleich nach Wiederanpfiff stand Gledson erneut im Mittelpunkt des Interesses. Wegen eines rustikalen Fouls am kurz zuvor eingewechselten Wohlfarth sah er erneut die Gelbe Karte und musste dann doch vorzeitig vom Platz (46.). Zwei Minuten später kam es dann noch dicker für Rostock: Nach einer Ecke von rechts verlängerte Karl auf Leitl. Der Kapitän ließ sich nicht lange bitten und erzielte per Kopf das 2:1.

Rostock war nun gefordert, aber mit einem Mann weniger zeigten sich die Hanseaten vor allem für Konter anfällig. Auf diese Art und Weise fiel dann auch der dritte Treffer der Bayern. Rama flankte von links ans rechte Fünfer-Eck zu Wohlfahrt, der uneigennützig an den zweiten Pfosten per Kopf weiter leitete. Dort stand Lokvenc mutterseelenallein und nickte schließlich zum 3:1 ein (58.).

Die Ingolstädter bestimmten das Geschehen auf dem Platz, doch verpassten sie es gegen überforderte Rostocker den Sack zu zumachen. Wohlfahrt zögerte zu lange (64.), und Schwarz schoss aus bester Position weit vorbei (71.).

So wurde es dann doch noch einmal spannend, denn in der 85. Minute marschierte Lense in des Gegners Strafraum und verkürzte auf 2:3. Die Rostocker Hoffnung auf ein etwaiges Remis hatte aber nicht lange Bestand, denn nur eine Minute später gab Lokvenc mit seinem zweiten Tor die prompte Antwort.

Nach der Länderspielpause müssen die Ingolstädter am Sonntag nach Duisburg zum MSV reisen. Rostock empfängt daheim die TuS Koblenz.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 05.10.2008 - 16:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - Osnabrück 4 - 2


Allagui weiter in Torlaune
In einer spannenden, gutklassigen Zweitligapartie hat die SpVgg Greuther Fürth den VfL Osnabrück verdient mit 4:2 besiegt. Die offensivstarke Franken nutzen im ersten Durchgang effizient ihre Möglichkeiten, kamen aber in der zweiten Hälfte gegen engagierte Niedersachsen noch einmal unter Druck. Matchwinner für das "Kleeblatt" war Allagui, der zwei Treffer selbst erzielte und das letzte Tor durch Burkhardt mustergültig vorbereitete.

- Anzeige -


Weiterer Fingerzeig: Fürths Allagui erzielte seine Saisontreffer sieben und acht.
© dpa SpVgg-Coach Benno Möhlmann nahm im Vergleich zum deutlichen 4:0 Auswärtssieg in Oberhausen drei personelle Änderungen an seiner Startformation vor: Schröck kam für Meichelbeck und spielte rechten Außenverteidiger, Felgenhauer rückte in der Viererkette somit auf links. Im Mittefeld agierte Haas statt Wörle, der mit leichter Bänderdehnung auf der Bank Platz nehmen musste. Im Angriff erhielt Allagui den Vorzug vor Nehrig und bildet mit Reisinger das Sturm-Duo der Franken. Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz veränderte seine Anfangself nach dem 1:0 Heimerfolg gegen die TuS Koblenz auf nur einer Position: Der wieder genesene Wessels, die etatmäßige Nummer Eins der Niedersachsen, stand statt Berbig wieder zwischen den Pfosten des VfL-Gehäuses.

In einer ausgeglichenen, von beiden Teams offen geführten Anfangsphase hatten die Gäste zunächst mehr von der Partie. So kamen die Niedersachsen durch direkt vorgetragene Spielzüge über beide Außenpositionen zu einigen im Ansatz viel versprechenden Aktionen. Während der VfL bei Tempogegenstößen gefährlich, aber ohne letzte Präzision blieb, eroberte sich die Spielvereinigung in der Folge ein spielerisches Übergewicht und agierte druckvoll und engagiert nach vorne. Doch auch den nun feldüberlegenen Möhlmann-Elf fehlte in dieser Phase die Passgenauigkeit, um durch Kombinationsspiel zu klaren Torchancen zu kommen.

Dafür schalteten die Franken, wenn sie selbst das Mittelfeld schnell überbrücken konnten, blitzschnell um und hatten nach 19. Spielminute durch einen strammen Rechtsschuss von Reisinger eine erste gute Tormöglichkeit. Die Greuther Fürther schalten in der Folge einen Gang nach oben. Nachdem SpVgg-Keeper eine gute Möglichkeit durch Braun (26.) im Nachfassen klären konnte, führte die Zielstrebigkeit der Gastgeber im Gegenzug zur ?Kleeblatt"-Führung: Der durchstartende Allagui bekam den Ball von Omodiagbe wieder glücklich in den Lauf gelegt und überwand Wessels mit einem flachen Rechtsschuss ins kurze Eck (26.).

Die "Kleeblatt"-Fans hatten noch nicht zu Ende gefeiert, da legte die SpVgg nach: Haas drang mit Verve in den Strafraum ein, traf aber nur den linken Innenpfosten. Der Deutsch-Tunesier Allagui hatte mit seinem Abstauber aus kurzer Distanz keine Probleme und schob zu seinem achten Saisontreffer ein.

Damit war der Torhunger der enorm effizienten Franken im ersten Durchgang aber noch nicht gestillt, so dass die Möhlmann-Elf gegen eine unkonzentrierte Osnabrücker Offensive sogar noch zum 3:0 kam: Nach gravierendem Fehler im VfL-Spielaufbau bediente der dynamische Schröck den jüngst in die kroatische Nationalmannschaft berufenen Ilicevic, dessen Ball an Wessels vorbei ins VfL-Tor trudelte (37.).



Beide Teams kamen mit unverändertem Personal aus der Kabine, in der VfL-Coach wohl die richtigen Worte an seine Mannschaft gefunden haben muss: Sein Team war nämlich sofort präsent im Spiel und konnte in der 50. Spielminute bereits das 1:3 erzielen. Heidrich hatte nach schöner Vorarbeit des Ex-Auers Sykora keine Probleme einzuschiessen.

Die Spielvereinigung schaltete nun unverständlicherweise einen Gang zurück und verwaltete das Ergebnis. Die Wollitz-Elf hingegen drängte weiter auf die Verkürzung des Rückstandes, was auch in der 58. Spielminute gelang. Nach Fehler von Burkhardt schüttelte Heidrich Felgenhauer ab und legt quer zum freistehenden Reichenberger. Dieser behielt die Nerven und überwindet Kirschstein mit einem überlegten Rechtsschuss in die rechte Ecke.

Spätestens ab der 70. Spielminute wachte das Möhlmann-Team wieder auf, investierte mehr in das Spiel und hatte durch Haas nach Vorarbeit des nicht zu bremsenen Allagui einen Lattentreffer (70.). Fürth gewann durch mehr Laufbereitschaft und kluges Kombinationsspiel in der Schlussphase wieder die Spielkontrolle und entschied verdientermaßen die Partie durch Burkhardt, der erneut durch den Deutsch-Tunesier Allagui perfekt in Szene gesetzt wurde (84.).



Nach der Länderspielpause tritt Fürth am Sonntag, 19. Oktober, in einem bayerisch-fränkischen Derby beim TSV 1860 München an. Bereits am Freitag empfängt Osnabrück Aufsteiger Rot-Weiß Oberhausen in der heimischen Osnatel-Arena.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 05.10.2008 - 16:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ahlen - Nürnberg 1 - 1




Schäfer rettet einen Punkt
Beim starken Aufsteiger Ahlen kam Nürnberg zu einem Punktgewinn. Obwohl der Bundesliga-Absteiger in Führung ging, konnte sich der Club bei Keeper Schäfer bedanken, dass er am Ende nicht mit leeren Händen dastand.

- Anzeige -


Torschützen im Zweikampf: Ahlens Reus gegen Nürnbergs Perchtold.
© dpa Ahlen begann mit exakt der Elf, die 3:1 bei Wehen Wiesbaden gewonnen hatte. Entsprechend gab es für Trainer Christian Wück auch keinen Grund zu wechseln. Unter andern Voraussetzungen ging der Club in die Partie. Nach dem 0:1 gegen Duisburg änderte Trainer Michael Oenning seine Mannschaft auf drei Positionen. Für Judt (Muskelfaserriss), Mnari und Boakye begannen Reinhardt, Engelhardt und Breska. Wobei Angreifer Boakye nach seinem desolaten Auftritt am Montag nicht mal für den Kader nominiert wurde.

Das Spiel begann auf tiefen Boden sehr zerfahren. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld prägten die wenig ansehnliche Partie. Erst eine Standardsituation half dem Club. Nach einem Freistoß von Gygax ließ die Ahlener Innenverteidigung Nürnbergs Mittelfeldspieler Perchtold aus den Augen. Der Neuzugang hatte wenig Mühe aus kurzer Distanz einzuköpfen (26.).


Durch das Tor wurde aber Nürnberg nicht sicherer. Im Gegenteil, die Rot-Weißen legten einen Zahn zu, gewannen die Mehrzahl der Zweikämpfe und kamen zu guten Möglichkeiten. Zunächst scheiterte Toptorjäger Toborg noch an Schäfer (31.). Doch nur kurz danach wieder ein herrlicher Angriff, diesmal vom Erfolg gekrönt. Großkreutz bediente Reus, den Pinola einfach laufen ließ. Schäfer hatte gegen den Linksschuss des 19-Jährigen keine Chance (34.).


In der Folge spielte bis zum Halbzeitpfiff fast nur noch RW. Die Ahlener ließen den Club nicht mehr zur Entfaltung kommen.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich daran wenig. Die Westfalen zeigten fast Einbahnstraßen-Fußball in Richtung Nürnberger Gehäuse. Einzig Torhüter Schäfer hielt den Club in dieser Phase im Spiel.

Es dauerte bis zur 65. Minute, ehe der FCN das Spiel etwas besser kontrollieren konnte und kämpferisch wirklich dagegen hielt. Dennoch blieb Ahlen das gefährlichere Team. Die beste Gelegenheit vergab der eingewechselte Bäumer, als er freistehend einen Kopfball aus sieben Metern neben den Pfosten setzte (71.). Erst in der Schlussviertelstunde erarbeitete sich Nürnberg noch einige kleinere Möglichkeiten, die aber RW-Keeper Lenz vereiteln konnte.

Nach der Länderspielpause sind beide Teams schon am Freitag gefordert: Ahlen in Kaiserslautern, Nürnberg zu Hause gegen Freiburg.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 06.10.2008 - 22:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mainz - Wehen 5 - 0


Nur Walke stemmt sich gegen das Debakel
Der 1. FSV Mainz 05 ließ Wehen Wiesbaden im Rheinderby nicht den Hauch einer Chance. Mit dem 5:0-Kantersieg war die Hock-Elf noch gut bedient. Die Nullfünfer krallen sich damit Platz 1, die Wehener bleiben sieglos am Tabellenende kleben.

- Anzeige -

Das Bild täuscht komplett: Wehens König hat hier den Ball, doch eigentlich spielte nur Mainz, hier mit Karhan.
© dpa Der Mainzer Trainer Jörn Andersen änderte seine Startformation im Vergleich zum 2:0 in Augsburg auf einer Position. Im Sturm rotierte Borja rein, bildete die Doppelspitze zusammen mit Bancé. Auf die Bank musste dafür Baljak.

Der Trainer von Wehen Wiesbaden, der Ex-Mainzer Fußball-Profi Christian Hock, nahm im Vergleich zum 1:3 gegen Ahlen ebenfalls eine Veränderung vor. In der Startelf stand Bick als zweiter Sechser neben Schwarz, weil Amstätter kurzfristig erkrankte.

Mainz wartete keine zehn Sekunden ab, um die Marschroute vorzugeben. Massives Pressing, viel Bewegung im Mittelfeld und zwei Stürmer, die sichtlich heiß waren. So schnürten die Nullfünfer die über weite Strecken der ersten Halbzeit völlig überfordeten Wehener in deren Hälfte ein.

Chancen gab es in regelmäßigen Abständen, allein acht davon in den ersten 45 Minuten. Feulner traf per direkter Freistoßflanke die Latte (4.), Borjas Kopfball entschärfte SVWW-Keeper Walke (8.), auch Bancés strammen Flachschuss parierte der Schlussmann des Tabellenletzten gekonnt (11.). Auch wenn Tore nie zwangsläufig fallen, so war das 1:0 der Mainzer nur eine Frage der Zeit. Nach einem Einwurf von van der Heyden zu Amri drehte sich der Tunesier blitzschnell um Bick und hämmerte das Leder aus 20 Metern halblinker Position in den Winkel (20.).

Die Andersen-Elf gab sich damit aber nicht zufrieden und spielte weiter nach vorne. Das 2:0 fiel nach einer Ecke, die Feulner messerscharf hereinzog. Der Ball rutschte durch bis zu van der Heyden, der mit links aus spitzem draufhielt. Am Fünfer tummelten sich noch etliche Spieler und Noveski lenkte die Kugel aus kurzer Distanz mit der Hacke über die Linie (26.). Nach einer halben Stunde nahm 05 etwas das Tempo raus, behielt aber absolute Spielkontrolle. Wehen Wiesbaden verzeichnete in der ersten Halbzeit keinen Torschuss, eine halbe gelungene Kombination über links, als Wache den Flankenball von Panandetiguiri sicher runterpflückte. Wäre Walke nicht mehrfach im wahrsten Sinne des Wortes eingesprungen, die Hock-Elf hätte schon zur Pause ein Debakel erleben können. Zudem hatten sie auch noch Glück, dass Simac nach einer Notbremse gegen Borja nicht mit Rot vom Platz musste.


Das nahm dann im zweiten Abschnitt immer mehr Gestalt an, denn die Mainzer machten da weiter, wo sie vor dem Seitenwechsel aufgehört hatten. Borja, der sich zurecht über einen nicht gegebenen Elfmeter beschwerte (53., gegen Simac) schoss ans Außennetz (46.), ehe König für die Gäste von der anderen Rheinseite den ersten Torschuss vornahm. Bei seinem Linksschuss aus 20 Metern konnte sich FSV-Keeper Wache mit einer schönen Flugeinlage auszeichnen (49.).

Fortan war aber wieder Waches Gegenüber Walke gefordert. Beim 3:0 durch Borja (58.) war er etwas mitbeteiligt, als er bei der Feulner-Ecke erst einen Schritt rausmachte, aber letztlich gegen den wuchtigen Kopfball chancenlos war. Beim 4:0 war Walke dann der Alleinschuldige, weil er einen Schuss von van der Heyden aus spitzem Winkel unglücklich ins Netz lenkte (73.). Das 5:0 erzielte der eingewechselte Baljak mit einem Flachschuss aus 13 Metern, als die Wehener den Ball direkt in die Mitte zum Torschützen klärte (78.).

Wehen war auch im zweiten Abschnitt nur ein Spielball der Mainzer, die sich mit einem überzeugenden Auftritt gegen das Schlusslicht die Tabellenführung von den Freiburgern holten. Wehen geht nach null Punkten und 1:13 Toren aus den vergangenen drei Liga-Spielen ganz schweren Zeiten entgegen.


Nach der der Länderspielpause wartet auf Mainz das nächste Montagsspiel: Der FSV reist zum Aachener Tivoli, Wehen Wiesbaden tritt dann am Sonntag gegen den FSV Frankfurt und peilt gegen den Aufsteiger ein weiteres Mal den ersten Saisonsieg an.

kicker.de





Signatur



Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Spielberichte Saison 2008/2009 meister 37 nightwish19
Spielberichte 12. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 13. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 14. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 15. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Neuer Thread ...



Design powered by Nightwish19© 2005


Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank