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...   Erstellt am 27.09.2008 - 08:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rostock - Pauli 3 - 0

Cetkovic kommt und trifft doppelt
Im Nord-Derby behielt Hansa Rostock gegen den in der Fremde weiter punktlosen FC St. Pauli verdient mit 3:0 die Oberhand. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase verbuchte die Pagelsdorf-Elf schon vor der Pause Vorteile, ehe nach dem Wechsel Joker Cetkovic doppelt stach.

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Bereitete zwei Treffer vor: Rostocks Fin Bartels (li.), hier gegen Eger.
© dpa Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf wechselte nach dem 2:1-Pokal-Triumph bei Eintracht Frankfurt einmal. Bartels verdrängte Pearce auf die Bank. Auch St. Paulis Coach Holger Stanislawski nahm nach dem 1:0-Sieg gegen 1860 München eine Änderung vor. Kapitän Morena - in München angeschlagen - kam nach abgesessener Rotsperre zurück ins Team. Für ihn musste Weigelt weichen.

Das Nord-Derby hätte um ein Haar mit einem Paukenschlag begonnen. Retov kam im Strafraum zum Flanken und hob das Leder präzise in den Fünfmeterraum, wo der völlig alleingelassene Kern eigentlich nur noch einzuschieben brauchte. Der Pokalheld von Frankfurt traf den Ball aber völlig falsch und verpasste die frühe Führung (6.). Es entwickelte sich eine relativ ausgeglichene Begegnung, in der Rostock zuerst für Unruhe im Hamburger Strafraum sorgte, ehe auch St. Pauli offensiv aktiv wurde. Großchancen blieben auf beiden Seiten jedoch vorerst aus.


Dies änderte sich nach gut 20 Minuten. Schindler flankte von rechts nach innen, wo Retov aus dem Hintergrund herangerauscht kam, aus aussichtsreicher Position jedoch am Ball vorbeischlug (21.). Auf der Gegenseite prüfte Ludwig Hain per Flachschuss (22.), ehe Rostock ernst machte. Zunächst konnte Hain mit einem tollen Reflex gegen Lense noch retten (28.), zwei Minuten später war der Keeper geschlagen. Der agile Schindler - er sorgte auf der rechten Seite permanent für Gefahr - flankte einmal mehr in den Strafraum, wo Rathgeb das Leder zunächst über den Scheitel rutschte. Die Kugel landete bei Bartels, der aus kurzer Distanz nur den Pfosten traf, ehe Dorn den Abpraller schließlich über die Linie drückte (30.).

Die Hamburger wirkten in der Folge beeindruckt und hatten kurz nach dem Gegentreffer Glück, dass Referee Kinhöfer nicht auf dem Elfmeterpunkt zeigte, nachdem Hennings der Ball im Strafraum an die Hand gesprungen war (33.). Rostock diktierte nun das Tempo und kontrollierte das Match. St. Pauli hatte offenisv arge Probleme und brachte die Hansa-Kogge bis zur Pause nicht mehr ins Wanken. Stattdessen hatte Bartels nach einer Oczipka-Flanke Sekunden vor dem Halbzeitpfiff das 2:0 auf dem Kopf, setzte das Spielgerät aber Zentimeter neben Hains Kasten (45.).

Auch im zweiten Abschnitt gehörte der Start klar den Mannen von der Ostsee. Zunächst scheiterte Bartels alleine vor Hain am Keeper (47.), wenig später setzte Dorn einen Kopfball in Folge einer Oczipka-Flanke knapp neben das Tor (48.).

St. Pauli wurde dann aber mutiger, tat sich gegen defensiv meist stabile Pagelsdorf-Schützlinge aber weiter schwer. Für die größte Gefahr vor dem Hansa-Gehäuse sorgte mit Keeper Hahnel ein Rostocker selbst, als er nach einem Eckball unter der Kugel hindurchtauchte (56.). Dennoch setzten sich die Hamburger nach und nach in der Hälfte der Pagelsdorf-Elf fest, agierten vor dem Tor aber zu harmlos. Rostock verlegte sich fortan aufs Kontern und strahlte dadurch immer wieder Gefahr aus. Nachdem Kern (59.) und Dorn (65.) bei schnellen Gegenangriffen noch gescheitert waren, sorgte der eben eingewechselte Joker Cetkovic für die Vorentscheidung. Mit seinem ersten Ballkontakt leitete der Montenegriner den Konter ein. Bartels spielte zu Kern, bekam das Leder zurück und schloss ab. Hain parierte zwar, doch vom Pauli-Keeper sprang das Leder zu Cetkovic, der zum 2:0 abstaubte (71).

Die Luft war nun raus aus der Begegnung. Rostock verwaltete den Vorsprung clever, St. Pauli konnte nichts mehr zusetzen. Vielmehr mussten die Gäste den neuerlichen Ausfall ihres Kapitäns Morena verkraften, der zwölf Minuten vor dem Ende offenbar mit Schmerzen im Rippenbereich durch Weigelt ersetzt wurde. Damit nicht genug: Nach einem Retov-Freistoß missglückte Hain die Faustabwehr gründlich, Cetkovic stand erneut goldrichtig und schob zum 3:0-Endstand ein (87.).

Rostock muss am nächsten Sonntag in Ingolstadt antreten, während St. Pauli zeitgleich Alemannia Aachen empfängt.

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[Dieser Beitrag wurde am 03.10.2008 - 21:12 von Maiden aktualisiert]





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Osnabrück - Koblenz 1 - 0


Joker Sykora kann's auch als Starter
Zwei Mal hatte Fiete Sykora in dieser Spielzeit als Joker getroffen, gegen die TuS Koblenz zeigte der Neuzugang, dass er es auch von Beginn an kann. Sein Treffer entschied die Partie gegen zunächst zumindest gleichwertige Koblenzer, die sich aber durch eine Gelb-Rote Karte für Begeorgi noch vor der Pause selbst schwächten.

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Da war's passiert: Sykora trifft zum 1:0. Ziehl kommt zu spät, Yelldell kommt auch nicht ran.
© imago Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz reagierte nach der 1:2-Niederlage in Ingolstadt auf die gute Vorstellung der eingewechselten Sykora und Peitz. Beide rückten an Stelle von Engel und Surmann in die Startelf. Außerdem kam Omodiagbe für Anderson zum Einsatz.

Bei Koblenz verschärften sich die Personalprobleme noch: TuS-Coach Uwe Rapolder musste gegenüber dem 2:1-Sieg gegen Augsburg auf Mavric (Rippenprellung), Krontiris und Djokaj (Wadenprobleme) verzichten. Richter, Ouedraogo und erstmals in der Zweiten Liga M'Boma standen so beim Anpfiff auf dem Feld. Deutlich zeigten sich die Schwierigkeiten auf der Bank: Weil Keeper Rickert sich verletzte, stand Torwarttrainer Auer als Yelldell-Ersatz bereit.

Ohne Höhepunkte starteten beide Teams in die Partie. Das Mittelfeld war der bevorzugte Tummelplatz der Akteure, viele Zweikämpfe prägten das Bild. Einer Torchance zumindest etwas näher schienen die Gäste, die einige Unsicherheiten in der VfL-Defensive heraufbeschworen. Die erste Annäherung ans Tor gelang dann auch Begeorgi, dessen Direktschuss vom linken Strafraumeck das Gehäuse deutlich verfehlte (20.).



Die Hausherren kämpften sich jedoch in die Partie und gingen durch die erste herausgespielte Chance direkt in Führung: Schuon brachte das Leder von rechts flach herein. Sykora war einen Schritt schneller als Gegenspieler Ziehl und setzte das Leder exakt ins untere kurze Eck (27.).

Die TuS zeigte Nerven und geriet im Anschluss unter Druck. Osnabrück fing Koblenzer Angriffsversuche oft schon vor der Mittellinie ab, kam aber nur selten zum Abschluss. Die beste Möglichkeit hatte Reichenberger, der nur eine Minute nach der Führung allerdings genau in die Arme von Yelldell köpfte.

Das Gäste-Dilemma perfekt machte kurz vor der Pause Begeorgi: Für ein taktisches Foul an Schuon sah der Franzose zunächst Gelb (41.), nur kurz darauf rannte er förmlich in Cichon herein und musste mit der Ampelkarte vom Platz (45.).

In Überzahl starteten die Niedersachsen schwungvoll in den zweiten Durchgang. Zwei frühe Chancen für Reichenberger (50., 51.) waren die Folge, ehe die Mannschaft von Uwe Rapolder, der schon in der 53. Minute den dritten und letzten Wechsel vornahm, die Partie beruhigen konnte.

Das Bemühen war den zehn Koblenzern durchaus anzumerken, doch in Führung liegend boten die Hausherren kaum einmal eine Lücke in der Defensive. Bis der bis dato sehr sichere Keeper Berbig sich eine Unsicherheit leistete: Eine Fernandez-Flanke klatschte der Schlussmann direkt Lomic vor die Füße, konnte den anschließenden Schuss aber mit der Brust abblocken (73.).

Dies war für lange Zeit auch die einzige Ausgleichschance. Obwohl nicht immer sicher wirkend, spielten die Osnabrücker die Partie ruhig runter. Reichenberger vergab frei vor Yelldell noch eine große Möglichkeit zum 2:0 (74.), Heidrich hämmerte den Ball aus 22 Metern an die Latte (88.). Dass der Ärger über die ausgelassenen Chancen nicht zu groß wurde, verdankte der VfL auch TuS-Stürmer Kuqi: Kurz vor Schluss war der finnische Nationalspieler in einer Überzahlsituation viel zu zögerlich und beendete so unfreiwillig die Koblenzer Hoffnung auf einen Punktgewinn.

Am kommenden Sonntag ist der VfL Osnabrück gefragt, auch auf fremdem Platz in Fürth Zählbares einzufahren. Die personell arg gebeutelten Koblenzer haben zeitgleich die Nachbarn aus Kaiserslautern zu Gast.

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Oberhausen - Fürth 0 - 4


Fürther Kantersieg mit fünf Torschüssen
Die SpVgg Greuther Fürth fuhr trotz einer eher mäßigen Leistung einen 4:0-Sieg bei Aufsteiger Oberhausen ein. Die Franken hatten eine fast maximale Torausbeute aufzuweisen und gewannen so das erste Mal seit acht Auswärtspartien. RWO war keine vier Tore schlechter, doch in der Offensive ging bei der Luginger-Elf so gut wie gar nichts zusammen.

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Dauerduell: Fürths Biliskov gegen Oberhausens Terranova.
© dpa Oberhausens Trainer Jürgen Luginger veränderte seine Startelf im Vergleich zur 1:3-Pleite beim FSV Frankfurt auf vier Positionen: Landers, Müller, Kaya und Lüttmann rotierten raus, dafür spielten Kiskanc, Falkenberg, Reichert und Embers.

Auch Fürths Coach Benno Möhlmann veränderte die Anfangself der Franken gegenüber der 0:1-Niederlage gegen Kaiserslautern. Schröck, Haas und Allagui saßen zunächst nur auf der Bank, dafür standen Meichelbeck, Wörle und Nehrig in der ersten Elf.

Das Spiel in der ersten Halbzeit war ganz schwach. Beide Mannschaften wiesen eine extrem hohe Fehlerquote auf, wobei die Fürther ein wenig reifer wirkten. Absolut überragend war dagegen die Chancenausbeute der SpVgg, denn mit zwei Vorstößen machte die Möhlmann-Elf zwei Tore: Beim Führungstor durch Nehrigs Elfmeter ging ein von RWO-Torwart Semmler an Reisinger verschuldeter Elfmeter voraus, den der SpVgg-Stürmer sicher verwandelte (9.).

Beim zweiten Tor prüfte Nehrig Keeper Semmler aus spitzem Winkel, der Ball prallte direkt vor die Füße von Reisinger und so hatte der Angreifer keine Mühe, aus drei Metern einzuschieben (32.).

Oberhausen hatte eine Vielzahl von Freistoßchancen rund um den Strafraum der Fürther, die bei gegnerischen Standards ja nicht gerade frei von Fehlern sind, doch RWO konnte diese Schwäche nicht ausnutzen. Die einzige Chance war ein Schuss von Kruse aus der zweiten Reihe, den Kirschstein mit den Fäusten parierte (15.).


Der zweite Abschnitt begann mit zwei Wechseln auf Seiten von Oberhausen und mit deutlich mehr Schwung. Kaya und Robben kamen für Reichert und Schüßler, doch die erste Chance hatte Fürth: Nehrig setzte einen Schuss aus 13 Metern deutlich drüber, nachdem ihn zuvor Reisinger prima ins Szene gesetzt hatte (51.). Danach hatte Oberhausens Kapitän Terranova Pech, als der Mittelstürmer nach einer Embers-Flanke mit dem Kopf aus zehn Metern am Pfosten scheiterte (52.). Zwei Minuten später prüfte Terranova Kirschstein erneut, doch der Keeper klärte mit den Fäusten.

Diese Phase entpuppte sich jedoch als Strohfeuer in einem Spiel, das auch nach dem Seitenwechsel über weite Strecken vor sich hinplätscherte. Die Fürther verwalteten zunächst den Zwei-Tore-Vorsprung, Oberhausen mühte sich redlich, doch die Luginger-Elf kam einfach nicht gefährlich in Tornähe.

Ganz anders Fürth: Die SpVgg spielte zwar auch nicht so feldüberlegen, doch immer, wenn sie nach vorne kam, klingelte es. Flanke des eingewechselten Schröck von rechts, in der Mitte schraubte sich Reisinger am höchsten und nickte wuchtig ein. Das war in der 70. Minute und damit war das Spiel entschieden. Mehr als ein Abseitstor von Lüttmann (73.) wollte für RWO nicht herausspringen.

Den Franken dagegen wurde das Toreschießen weiterhin leicht gemacht: Der gerade erst eingewechselte Haas brachte die Freistoßflanke von rechts rein, in der Mitte kam Joker Allagui an den Ball und köpfte unbedrängt ein (76.) - für den Ex-Jenaer ist es der sechste Saisontreffer. Bei diesem Spielstand sollte es bleiben, für den Tabellenletzten eine bittere Pleite, Fürth bleibt oben dran.

Oberhausen spielt am kommenden Freitag gegen Augsburg, die Fürther empfangen am nächsten Sonntag den VfL Osnabrück.

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Lautern - Frankfurt 2 - 1



Sasic-Elf kämpft FSV nieder
Mit einem mühevollen 2:1 gegen Aufsteiger FSV Frankfurt hat Kaiserslautern die Tabellenführung in der 2. Liga übernommen. Die Pfälzer dominierten zwar die ersten halbe Stunde, doch drei Chancen innerhalb weniger Minuten gab den Hessen wieder Selbstbewusstsein. Am Ende sorgten Hesse (54.) und Jendrisek (74.) bei einem zwischenzeitlichen Ausgleich von Barletta für den zwar glücklichen, aber nicht gänzlich unverdienten Sieg.

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Harte Arbeit: Lauterns Sieg-Torschütze Jendrisek setzt sich gegen Theodoridis durch.
© dpa Beim 1. FC Kaiserslautern kehrte Dzaka nach seiner Gelb-Rot-Sperre ins Team zurück. Für ihn nahm im Vergleich zum 1:0 gegen Fürth Paljic auf der Bank Platz. Auf der anderen Seite nahm Trainer Tomas Oral nach der 0:1-Pokalniederlage bei Carl Zeiss Jena gleich drei Veränderungen vor: Auf der Linksverteidigerposition spielte Noll für Hillebrand sowie im Mittelfeld Mikolajczak für Shapourzadeh. Zudem lief Mehic für Ulm auf. Somit setzte er auf das Team, das am letzten Wochenende in der Liga 3:1 gegen Mitaufsteiger Oberhausen 3:1 besiegte.

Die Lauterer waren zunächst die deutlich überlegene Elf. Schon früh wurden die Frankfurter im Spielaufbau gestört, die Oral-Elf kam so kaum über die Mittellinie heraus. Allerdings konnten die Pfälzer zu wenig aus ihrer klaren Überlegenheit Kapital schlagen: Lamprecht verfehlte mit seinem Schuss aus zweiter Reihe in der sechsten Minute das Ziel deutlich, Amedick schlug in der 12. Minute in aussichtsreicher Position über den Ball. Wirklich Glück hatte der FSV in der 18. Minute, als Dzaka mit einem leicht abgefälschten Schuss nur die Latte traf.

Nach rund einer halben Stunde waren dann urplötzlich die Frankfurter zur Stelle und hatten gleich drei gute Chancen innerhalb weniger Minuten: Zunächst musste Sippel gegen Cenci klären, der sich im Strafraum gegen Ouattara durchsetzte (29.). Zwei Minuten später streckte sich der FCK-Keeper, um einen Schuss von Mehic noch abzuwehren, der Amedick ausgetrickst hatte. Und schließlich musste Sippel in der 32. Minute im Herauslaufen einen FSV-Angriff im Keim ersticken.

Die drei Chancen machten den FSV deutlich selbstbewusster, nun war die Partie deutlich ausgeglichener. Trainer Milan Sasic reagierte und brachte mit Paljic einen frischen Offensivmann, Sam rückte nach hinten in die Viererkette. Somit musste Lamprecht raus, der darüber sichtlich ungehalten gegen einen herumstehenden Getränkekasten trat. Kurz vor dem Seitenwechsel hätte der FCK auch fast noch die Führung erzielen können, doch Klandt parierte einen Kopfball von Amedick mit einer Glanztat auf der Linie.


Auch nach der Pause war das Spiel erst einmal ausgeglichen, doch in der 54. Minute fiel endlich das erlösende Tor für die Gastgeber: Hesse, vor der Saison aus Hoffenheim gekommen, tankte sich vom Mittelfeld aus durch die FSV-Hälfte und zog aus 18 Metern mit einem strammen Schuss zum 1:0 ins linke untere Eck ein.

Das Spiel, das zuvor etwas an Tempo verloren hatte, wurde nun wieder offener. Der FSV musste kommen, wodurch die Lauterer Chancen zum Kontern hatten. Paljic hatte so in der 66. Minute die Möglichkeit zum 2:0, doch sein Schuss aus 18 Metern ging relativ deutlich am Tor vorbei.

Schlag auf Schlag ging es dann ab der 71. Minute: Zunächst schockte Barletta mit seinem Kopfball nach Freistoßflanke von Kreuz zum 1:1 die Lauterer Abwehr, die ihn völlig alleingelassen hatte.

Doch kurz darauf wieder die erneute Lauterer Führung: Weißenfeldt spielte den Ball mit einer verunglückten Abwehraktion direkt zu Jendrisek. Klitzpera wollte sich zwar noch dazwischen werfen, fälschte den Ball jedoch nur unhaltbar für Klandt ab (73.).

In der Schlussphase fighteten beide Teams um einen weiteren Treffer. Frankfurt gab sich nicht geschlagen, doch die besten Chancen hatte noch einmal Kaiserslautern: In der 80. Minute traf Sam nur den Pfosten, drei Minuten später rettete zunächst die Latte gegen Bellinghausens Schuss und Hesse scheiterte im Nachsetzen an Keeper Klandt.

So blieb es beim knappen Arbeitssieg des FCK, der damit die Tabellenführung in der 2. Liga übernimmt. Kaiserslautern gastiert kommenden Sonntag in Koblenz, der FSV muss schon am Freitag gegen 1860 München antreten.

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Augsburg - Mainz 0 - 2


Der Unterschied heißt Bancé
Pfiffe für Augsburg, glückliche Gesichter bei den Mainzern: Der FSV bleibt ungeschlagen und dick drin im Aufstiegsgeschäft, während der FCA im sechsten Spiel zum fünften Mal als Verlierer vom Platz ging. Die Hausherren hatten sich das Leben selbst schwer gemacht: Einmal waren sie nicht aufmerksam und mussten deshalb das ganze Spiel einem Rückstand hinterherlaufen. Dabei fehlten die Ideen, die Mainzer standen sicher. Und sorgten kurz vor Schluss für die Entscheidung.

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Bancé (r.) sagt Dankeschön: Toppmöller (l.) steht erst zu weit weg und kommt dann zu spät - das 1:0 für Mainz.
© dpa Beim 0:2 gegen Leverkusen im Pokal hatte FCA-Coach Holger Fach einige Stammkräfte geschont, gegen Mainz kehrten sie ins Team zurück: Neuhaus, Christian Müller, Werner, Szabics und Torghelle nahmen die Plätze von Khamutouski, Hertzsch (Wadenverletzung), Kern, Thurk und Kioyo ein. Die Mainzer hatten beim 3:1 gegen Köln unter der Woche vollends überzeugt. Kein Wunder, dass Trainer Jörn Andersen keine Startelfänderungen vornahm - zum fünften Mal hintereinander.

Viele Unterbrechungen und Abspielfehler, aber auch enge Zweikämpfe hatte die Anfangsphase im Rosenaustadion zu bieten. Ein Übergewicht konnte sich zunächst keine Mannschaft erarbeiten. Feulner gab für die Mainzer den ersten Schuss ab (8.), Toppmöller war nach Hooglands unfreiwilliger Kopfballvorlage zu überrascht (15.). Nach 20 Minuten machte Bancé erstmals auf sich aufmerksam, als er Möhrle übersprang, Neuhaus den Kopfball aber sicher hielt.

Nur wenig später wurde es dem Angreifer aus Burkina Faso noch einfacher gemacht - und er ließ sich nicht zweimal bitten: Feulners Freistoß segelte durch den Sechzehner, leicht abgefälscht landete er bei Bancé und der war ohne Gegenspieler. Neuhaus hatte aus kurzer Distanz keine Chance - die Führung für Mainz dank schwacher Augsburger Abwehrarbeit (27.). Vorne wurde es bei den Gastgebern bis zur Pause nicht besser, ein langer Ball nach dem anderen wurde gen Strafraum geschlagen. Die Mainzer Defensive freute sich drüber.


Der FCA kam mit Druck aus der Kabine, hatte gleich durch Werner zwei Chancen aus der Distanz bzw. per Freistoß (47., 48.). Doch das war es dann auch schon wieder mit der Anfangsoffensive, Mainz befreite sich. Und hatte selbst Möglichkeiten: Karhan forderte mit seinem Knaller von der rechten Seite Neuhaus' ganzes Können (56.), dann wurde es strittig: Ein langer Freistoß rutschte bis kurz vors Tor durch, Noveski und Hoogland trafen den Ball nicht richtig und standen sich auch noch gegenseitig im Weg. Trotzdem hätte es fast geklappt: Die Kugel war beim letzten Versuch, der zunächst am Pfosten gelandet war, aber wohl nicht im Ganzen über der Linie (59.).

Nach und nach zogen sich die Mainzer wieder zurück, Augsburg drückte, wenn auch etwas unbeholfen. Wenigstens aus der Distanz und über Standardsituationen wurde es gefährlich - nur ein Tor wollte nicht fallen: Lars Müllers Hammer lenkte Wache noch zur Ecke (67.), den direkten Freistoß von Joker da Costa ebenfalls (78.). Und Sinkalas Kopfball infolge einer Ecke segelte nur knapp am Pfosten vorbei (80.). Das war es an Chancen für Augsburg, dafür legte Mainz noch einmal nach: Erst traf der eingewechselte Borja nur den Pfosten, dann schlug Bancé zum zweiten Mal zu - und wie: Aus über 20 Metern zimmerte der Matchwinner das Leder unter die Latte (89.). Neuhaus konnte gar nichts machen.

Für die Augsburger sieht es immer düsterer aus, allerdings spielten sie auch schon gegen vier Aufstiegskandidaten. Nun aber geht es gegen Teams auf Augenhöhe weiter: Am kommenden Freitag reist die Fach-Truppe nach Oberhausen. Mainz, noch immer ungeschlagen, empfängt am nächsten Montagabend Wehen Wiesbaden.

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Aachen - Freiburg 1 - 0


Daun bringt Aachen Glück
In einer lange Zeit ausgeglichenen und hart umkämpften Partie landete die gastgebende Alemannia letztlich einen verdienten "Dreier" gegen in der Offensive zu passive Breisgauer. Nach einer aufregenden ersten Hälfte flachte das Spiel ab, nahm erst in den Schlussminuten wieder Fahrt auf und auch die Entscheidung fiel erst kurz vor dem Abpfiff. Freiburg kassierte am Tivoli die erste Saisonniederlage.

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Arg bedrängt: Freiburgs Türker kommt eher an den Ball als Aachens Lagerblom.
© dpa Bei der Alemannia änderte Trainer Jürgen Seeberger seine Startelf nach der 0:1-Pleite in Wiesbaden im Pokal auf drei Positionen. Für Vukovic, Szukala und Lasnik betraten Polenz, Daun und Lehmann den Rasen ab der ersten Minute. Beim SC aus Freiburg setzte Coach Robin Dutt nach dem 3:1 Pokalsieg gegen Hoffenheim auf einen einzigen Wechsel. Türker startete für Jäger. Beim Aufwärmen verletzte sich Kapitän Butscher und musste durch Bechmann ersetzt werden.

Bei strahlendem Sonnenschein und besten Fußballbedingungen kam der SC mit Ersatzspielführer Schwaab zunächst besser aus den Startlöchern. Aachen konzentrierte sich in den Anfangsminuten auf die Torverhinderung und hatte dabei einige Male richtig Glück. Idrissou verpasste den Torerfolg nur Sekunden nach dem Anpfiff, dann musste Aachens Keeper Stuckmann gleich zweimal fern von seinem Arbeitsplatz gegen Bechmann (8.) und wieder Idrissou (10.) retten.

Die Zuschauer am Tivoli erlebten dann, wie sich die Heimelf nach und nach steigerte und in die Partie hineinbiss. Das Mittelfeld war umkämpft, jedem Ball wurde nachgesetzt, viele kleine Nickeligkeiten verhinderten Spielfluss auf beiden Seiten. Die Abwehrreihen standen sicher, ließen wenige Chancen zu. Da aber sowohl die Alemannia, als auch der SC immer wieder mit schnellen Pässen die Offensive suchten, blieb es eine unterhaltsame Partie, bei der bis zur Halbzeit Aachen die besseren Torchancen für sich verbuchen konnte.

Auer zeichnete sich hierbei am meisten aus. Erst scheiterte der Stürmer aus sehr spitzem Winkel (17.), dann musste nach einer gefühlvollen Achenbach-Flanke gar das Aluminium für Freiburg retten (25.). Es blieb weiterhin sehr unterhaltsam, das Tempo wurde hochgehalten. Daun setzte noch einen Versuch knapp neben den rechten Pfosten (34.), dann boten die letzten Sekunden vor der Pause reichlich Stoff für Diskussionen. Erst rettete wieder Stuckmann am Strafraumrand vor dem einschussbereiten Bechmann (44.). Im Gegenzug spielte Nemeth Daun am rechten Flügel frei, dessen Hereingabe wehrte Schlitte mit der Hand ab. Schiedsrichter Walz erkannte dabei aber nichts unrechtes und ließ weiterlaufen – trotz heftigster Proteste der Schwarz-Gelben.


Der zweite Durchgang, bei Aachen wurde Plaßhenrich durch Brinkmann ersetzt, begann mit einem Dropkick von Nemeth verheißungsvoll (47.), konnte dann aber über weite Strecken nicht das halten, was die ersten 45 Minuten versprochen hatten. Die Fehlerqoute beider Teams stieg an, die Schnelligkeit der Aktionen ließ nach, vor den Toren passierte lange Zeit nichts mehr. Einzig Bechmann mit einem strammen Linksschuss (58.) und Holtby mit einer missglückten Volleyabnahme (64.) sorgten in dieser Phase des Spiels für Spannung.

Erst in der Schlussphase des Spiels wurde es wieder unterhaltsam. Verantwortlich dafür war vor allem die Alemannia, die jetzt mehr investierte. Nemeth hatte fast die Führung auf dem Fuß (74.), durfte knapp zehn Minuten später Pouplin dann richtig prüfen. Freiburgs Keeper rettete mit einer Glanzparade, aber genau vor Achenbachs Füße. Der Linksverteidiger bediente mit einem ungewollten Querschläger Daun, der eiskalt aus rechter Position verwandelte (83.). Der Bann war gebrochen, Aachen verpasste bis zum Schlusspfiff einen noch höheren Erfolg. Auer und Daun vergaben eine klare Doppelchance (87.), dem SC fiel in der Kürze der Zeit nun nichts mehr ein und kassierte damit die erste Niederlage der laufenden Spielzeit.

Am kommenden Spieltag tritt Aachen am Sonntag beim FC St. Pauli in Hamburg an. Freiburg empfängt am Freitag an der Dreisam die "Zebras" aus Duisburg.

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1860 - Ingolstadt 1 - 1



"Zecke" kommt und sticht
Der TSV 1860 München und der FC Ingolstadt trennten sich beim ersten Aufeinandertreffen im Profibereich 1:1-Unentschieden. Dabei begannen die Löwen im bayerischen Derby stark und gingen auch verdient in Führung. Im zweiten Durchgang zogen sie sich aber zu weit zurück und wurden in der 82. Minute durch ein sehenswertes Tor von Neuendorf für die defensive Spielweise bestraft.

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Oben auf! Lars Bender setzt sich im Kopfballduell mit Ingolstadts Gerber (2. von re.) durch.
© dpa 1860-Coach Marco Kurz wechselte im Vergleich zum 5:4 i.E. gegen den MSV Duisburg in der 2. Runde des DFB-Pokals auf einer Position: Ledgerwood ersetzte den rotgesperrten Beda. Auch Ingolstadts Trainer Thorsten Finke tauschte nach dem 2:1-Sieg gegen Osnabrück einmal. Jungwirth erhielt den Vorzug vor Braganca, der wegen Rückenproblemen nicht mitwirken konnte.

Die Partie begann dynamisch und temporeich. Rasch nahmen die Münchner das Heft in die Hand und drängten auf die Führung. Mit großer Laufbereitschaft, Aggressivität in den Zweikämpfen und schnellem Spiel in die Spitzen banden die Löwen den FCI in dessen eigener Hälfte. Es haperte jedoch beim finalen Zuspiel, so dass bis auf einen artistischen Seitfallzieher von Lauth, der knapp vorbeiging, kaum klare Torchancen heraussprangen.

Auf der anderen Seite zeigte sich der Aufsteiger von der Bissigkeit der Löwen beeindruckt und traute sich kaum in die Offensive. Mit zunehmender Spieldauer wurde der FCI dann aber auch etwas mutiger und sorgte seinerseits für Gefahr: Nach 21 Minuten kam Leitl in guter Position zum Schuss, doch der Kapitän jagte das Leder knapp links vorbei.


Das Spiel wurde nun ausgeglichener und vor allem umkämpfter, was auf Kosten der Spielkultur ging. Zahlreiche intensiv geführte Zweikämpfe unterbanden den Spielfluss. Folglich blieb es in den Strafräumen erstmal ruhig.

Erst gegen Ende der ersten Hälfte ging es wieder heiß her. Zuerst tankte sich Lokvenc auf der rechten Seite durch, flankte dann scharf an den Fünfer. Dort verpasste Demir das Leder nur um Haaresbreite (41.). Auf der anderen Seite machte es Bierofka besser: Nach einer Hereingabe von links mutierte eine Kopfballabwehr von Dreßler zu einer Kerze. FCI-Keeper Lutz kam heraus, ging aber nicht mit letzter Konsequenz in den Zweikampf mit Gebhart, der sich durchsetzte und den Ball zu Bierofka stocherte. Der Kapitän zimmerte das Leder dann aus halblinker Position ins rechte Eck zur verdienten 1:0-Pausenführung für 1860.


Fliegendes Duell: Münchens Lars Bender im Zweikampf mit Karl (re.).
© dpa Der zweite Durchgang begann mit deutlich frecheren und mutiger nach vorne spielenden Ingolstädtern. Der Liganeuling drängte vehement auf den Ausgleich, doch ging der FCI zu fahrlässig mit den eigenen Chancen um. So vergab Demir mit einem Direktschuss gegen 1860-Keeper Tschauner (47.), sechs Minuten später schoss Gerber dann rechts vorbei.

Die Löwen indes zogen sich weit zurück, blieben aber über Konter brandgefährlich. Schäffler nahm's aber zu genau und traf nur das linke Lattenkreuz (64.), vier Minuten später legte der 19-Jährige Lauth auf, der dann aber die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen ließ. Der Rückkehrer schoss aus guter Position einen Meter rechts vorbei.

So blieb es für die Löwen ein Spiel mit dem Feuer, bei dem sie sich letztlich doch die Pfoten verbrannten: Nach einem langen Ball aus der Abwehr heraus verlängerte Lokvenc per Kopf auf Andreas "Zecke" Neuendorf. Der kurz zuvor eingewechselte Mittelfeldspieler hämmerte den Ball dann trocken aus rund 25 Metern zentraler Position ins rechte Eck und erzielte damit einen Treffer der Marke "Tor des Monats" (82.).

Zehn Minuten später flog dann Ledgerwood noch wegen wiederholtem Foulspiel vom Platz. In Unterzahl schafften es die Sechzger dann aber doch, das 1:1 über die Zeit zu retten.

Am kommenden Freitag ist 1860 München bereits wieder gefordert. Die Münchner gastieren dann in Frankfurt beim FSV. Ingolstadt hat zwei Tage mehr Zeit zur Regeneration. Am Sonntag kommt dann Hansa Rostock nach Bayern.

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Wehen - Ahlen 1 - 3



Toborg nimmt SVWW auseinander
Rot-Weiss Ahlen sorgt im Ligabetrieb weiter für positive Schlagzeilen. Die Wück-Elf entführte gegen im Kombinationsspiel zu ungenau agierende Hessen, die weiter ohne Heim- und Saisonsieg bleiben, verdientermaßen drei Punkte aus der Brita-Arena. Mann des Spiels für die spielstarken, effektiv und konterstark auftretenden Münsterländer war Toborg, der alle drei Tore für RWA erzielte.

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SVWW-Teamchef Christian Hock nahm nach dem href="http://www.kicker.de/news/fussball/dfbpokal/spielrunde/spielpaarungsbericht/object/865843/saison/2008-09/naviindex/1">1:0 Pokalsieg gegen Aachen eine verletzungsbedingte Änderung an seiner Startformation vor: Für Glibo (Knöchelprellung und Bluterguss) rutschte Simac ins Team und auf die rechte Außenverteidiger-Position. Der Burkiner Panandetiguiri rückte dafür in der Viererkette der Gastgeber auf links.

Ahlens Coach Christian Wück sah nach der Punkteteilung beim 2:2-Remis im Liga-Duell gegen Hansa Rostock keine Veranlassung die RWA-Anfangself personell zu verändern. Somit ersetzte etwa Book wieder den an der Patellasehne verletzten Gibson im Mittelfeld der Münsterländer.

Wehen Wiesbaden kam in der heimischen Brita-Arena eigentlich gut in die Partie und suchte in den ersten Spielminuten engagiert den Vorwärtsgang. Gegen im Defensivverband kompakt stehende und gut organisierte Gäste gelang es der Hock-Elf allerdings nicht in dieser Phase zu klaren Tormöglichkeiten zu kommen oder diese zielstrebig auszunutzen. Ganz anders die Gäste aus der Wersestadt: Nach einem mit Effet getretenen Heithölter-Freistoß aus dem rechten Halbfeld kam Toborg aus kurzer Distanz zum Abschluss. SVWW-Keeper Walke konnte den ersten Versuch des RWA-Goalgetters noch parieren, war dann aber gegen dessen Kopfball-Abstauber machtlos (6.).

Die frühe Führung spielte der spielsicheren und konterstarken Wück-Elf in die Karten. Wehen versuchte zwar im weiteren Spielverlauf wieder mehr Spielkontrolle zu bekommen und war leicht feldüberlegen. Doch eine zu hohe Fehlerquote bereits im Spielaufbau, zu wenig Laufbereitschaft im Spiel ohne Ball und zu ideenlooses und ungenaues Kombinationsspiel führten dazu, dass die Hessen keine zwingenden Aktionen im Strafraum des Aufsteigers kreieren konnten.

Rot-Weiss Ahlen spielte weiter mutig und gefällig nach Vorne. Die nahezu logische Konsequenz das 2:0 für Münsterländer: SVWW-Keeper Walke konnte nach Eckball die Situation im eigenen Fünfmeterraum nicht bereinigen und faustete ungeschickt zu Thioune. Der RWA-Kapitän bediente mit Fallrückzieher Toborg, der den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen jagte (16).

Wehen tat sich in der Folge weiterhin immens schwer, Druck auf die RWA-Defensive aufzubauen und eigenen Angreifer in Szene zu setzen. Einzig Orahovac hatte nach Vorarbeit von SVWW-Kapitän Diakité eine Schussmöglichkeit, doch der Montenegriner zog den Ball aus halblinker Position am langen Eck vorbei (27.). Gefährlicher wirkten allerdings bis zur Halbzeit die Ahlener: Vor allem immer dann, wenn die Wück-Schützlinge das Mittelfeld schnell und direkt überbrückten und im Tempogegenstoss beim Wehener Abwehrverband für einiges Kopfzerbrechen sorgten. Somit ging die auch die Halzeitführung für RWA absolut in Ordnung.


Zur zweiten Halbzeit stellte Wehens Coach Christian Hock auf eine Dreierreihe in der Abwehr um: Innenverteidiger Jeknic blieb in der Kabine, der junge Stürmer Schmidt sollte für Belebung in der Offensivabteilung der Taunussteiner sorgen. In der Folge waren die Bemühungen der Hock-Elf ersichtlich. Nachdem bei niedrigem Tempo lange Zeit in der Partie keine klaren Torchancen zu verzeichnen waren, fand die Feldüberlegenheit der nach wie letztlich einfallslosen Gastgeber dann auch durch zwei gute Möglichkeiten von König und Siegert (beide 64.) ihren Ausdruck. RWA stand in dieser Phase tief und konnte nicht so gut wie im ersten Durchgang für Entlastung sorgen.

Nahezu folgerichtig kam der SVWW zum Anschlusstreffer: Ahlens Innenverteidiger Miletic verschätzte sich böse nach einem weiten Walke-Abschlag. König belauschte den Kroaten in Torjäger-Manier und überwand RWA-Keeper Lenz aus kurzer Distanz (71.). Während sich die Zuschauer, die mit der Heimmannschaft hielten, noch Hoffnung auf eine Spielwende machten, kam die Antwort der Münsterländer kam postwendend: Reus bediente Toborg mustergültig mit einem Zuspiel in die Gasse und Toborg nutzte die 1 gegen 1 Situation mit rechts eiskalt aus (72.).

In der Schlussphase fehlten Wehen Wiesbaden gegen sicher stehende Wück-Schützlinge der Mut und die letzte Zielstrebigkeit, um die Partie noch einmal spannend zu machen, so dass Ahlen zu einem verdienten Auswärtssieg kam.

Wehen Wiesbaden muss am nächsten Montag beim Aufstiegsaspiranten FSV Mainz 05 antreten. Bereits einen Tag zuvor empfängt Rot-Weiss Ahlen den 1. FC Nürnberg im heimischen Wersestadion.

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...   Erstellt am 29.09.2008 - 22:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nürnberg - Duisburg 0 - 1


Makiadi schießt den Club immer tiefer in die Krise
Der 1. FC Nürnberg findet in der 2. Liga einfach nicht in die Erfolgsspur. Am Montagabend verlor der Club das Absteigerduell gegen den MSV Duisburg mit 0:1. Makiadi machte mit seinem fünften Saisontor den Siegtreffer und verschärft die Krisensituation beim FCN und dessen Trainer Michael Oenning.


Entwischt: Nürnbergs Judt Juri kann Duisburgs Makiadi nicht stoppen.
© dpa Im Vergleich zum 0:2 beim FC Bayern im DFB-Pokal änderte Nürnbergs Trainer Michael Oenning die Startelf nur auf einer Position: Masmanidis rotierte raus, dafür kam mit Boakye ein echter zweiter Stürmer.

Auch MSV-Trainer Rudi Bommer baute seine Startformation auf einer Position um. Im Vergleich zum 4:5 i.E. bei 1860 München kam Nicky Adler, der frühere Nürnberger in der ersten Elf zum Zug. Für ihn rutschte der krank gewordene Ede aus der Startelf.

Der 1. FC Nürnberg begann schwungvoll und versuchte, die Duisburger sofort unter Druck zu setzen. Das gelang auch einige Minuten, doch der erste Konter über Koemaha und Adler erschreckte die Franken ein wenig. Die Bommer-Elf stand tief und setzte auf schnelle Gegenstöße über den flinken Adler, den bulligen Kouemaha und den trickreichen Makiadi.

Die erste Chancen hatten der Nürnberger Gygax mit einem Schuss aus spitzem Winkel und der Duisburger Adler, der einen Kopfball zu hoch ansetzte. Nach etwa einer Viertelstunde beruhigte sich das Spiel ein wenig und fortan war Nürnberg optisch überlegen und hatte mehr Ballbesitz, doch gefährlich kamen die Franken nicht mehr in die Nähe des Duisburger Gehäuses.

Auch der MSV hatte im ersten Abschnitt nicht mehr allzu viele Gelegenheiten, doch in der 23. Minute die entscheidende Offensivaktion. Pinola ließ Branco zu sorglos flanken, in der Mitte verschätzte sich Spiranovic, so dass Christ seelenruhig auf Makiadi zurücklegen konnte. Der zog mit links aus 16 Metern ab, die Kugel kullerte an den langen Pfosten und von dort ins Tor. Koemaha, der direkt vor FCN-Keeper Schäfer stand, ließ den Ball durch die Füße gleiten und irritierte so den Schlussmann des FCN. Der reklamierte reflexartig auf Abseits, doch auf der Außenbahn hob Pinola das Abseits klar auf.

Bis zum Halbzeitpfiff wurde das Offensivspiel der Oenning-Elf ein wenig gefälliger. Immer wenn der Club mit wenigen Kontakten schnell nach vorne spielte, kam er zum Abschluss. Doch Mintal (21.), Reinhardt (35.) und Boakye (36.) scheiterten an MSV-Torwart Herzog oder verfehlten ihr Ziel knapp.


Auch nach dem Wechsel begann das Spiel recht flott, wenn auch beiden Teams die Präzision rings um den gegnerischen Strafraum fehlte. Nürnberg probierte es deswegen auch verstärkt aus der Distanz, doch der Schweizer Gygax hatte in zwei aussichtsreichen Situationen sein Visier zu hoch eingestellt (47., 52.). Doch auch die Duisburger zeigten sich bei der Chancenverwertung arg nachlässig. Als Goncalves ein Luftloch schlug, und Adler den Ball kurz zu Kouemaha weiterleitete, vergab der Mittelstürmer aus 14 Metern, weil er den Ball nicht voll traf (47.).


Duisburg jubelt über den Sieg in Nürnberg.
© dpa Ähnlich wie im ersten Abschnitt verflachte die Partie auch im zweiten Durchgang nach einer ansehnlichen Anfangsphase. Nürnberg wurde immer nervöser und im Offensivspiel damit umständlicher. Spielerisch kamen die Franken nicht durch, einzig Fernschüsse versprachen Gefahr, doch immer wieder scheiterte Gygax aus der Distanz. Duisburg verteidigte den knappen Vorsprung mit einer konzentrierten Abwehrarbeit und hätte bei einigen Kontern den Sack auch früher zumachen können. Insofern ging der Sieg für die Bommer-Elf in Ordnung, der Club geht im Unterhaus schweren zeiten entgegen.

Nürnberg gastiert am kommenden Sonntag in Ahlen, wo der frühere Nürnberger Profi Christian Wück auf der Bank sitzt. Die Rot-Weissen verloren in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 1:0 nach Verlängerung gegen die Franken.

Duisburg dagegen reist am Freitag zum SC Freiburg zum Spitzenspiel.

kicker.de





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