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...   Erstellt am 12.09.2008 - 20:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


K´lautern - St.Pauli 4 - 1


Lautern ringt St. Pauli nieder
Der 1. FC Kaiserslautern kam dank einer überzeugenden Vorstellung gegen den FC St. Pauli zu einem hohen Heimsieg. Vor allem in der zweiten Halbzeit kochte dabei der Betzenberg vor Emotionen, zwei Platzverweise und drei Tore binnen zehn Minuten waren die Höhepunkte einer heiß umkämpften Begegnung.


Lautern obenauf: Für St. Pauli, hier in Person von Eger, war gegen den FCK nichts zu holen.
© dpa FCK-Trainer Milan Sasic veränderte nach dem 3:1 gegen Ingolstadt seine Startelf auf einer Possition. Für Ziemer begann Hesse. St. Paulis Coach Holger Stanislawski hingegen musste nach dem 4:1 gegen Oberhausen weiterhin auf Morena (Rotsperre) verzichten. Zudem fielen Trojan, Ebbers und Kalla mit Bänderrissen aus. Neu im Team waren dafür Hoilett, der wiedergenesene Gunesch (Haarriss in der Wade) und Gouiffe à Goufan.

St. Pauli erwischte im Fritz-Walter-Stadion den besseren Start und hielt zunächst clever den Ball vom eigenen Tor entfernt. Nach vorne ging es dann meist schnell und zügig, vorrangig mit langen Bällen. Lautern tat sich in der Anfangsphase deutlich schwerer, ermöglichte den Gästen zudem durch Unkonzentriertheiten im Defensivverhalten erste Chancen. Glück hatten die Pfälzer vor allem bei eine Schuss von Gouiffe à Goufan, der nur knapp am Aluminium vorbeirauschte (3.).

Im Spielaufbau hatten beide Teams deutliche Schwierigkeiten, zudem ging es meist vehement in die Zweikämpfe. Ein frühes Opfer der harten Gangart: Lauterns Kotysch, der mit Problemen am Oberschenkel zeitig für Sam den Rasen verließ (18.). Dieser Wechsel bedeutete aber auch den Beginn einer Drangperiode der Hausherren, die bis zur Pause andauerte. St. Pauli wurde mehr und mehr in die Defensive gedrängt, verlor die meisten entscheidenden Zweikämpfe und fand kaum noch Raum für Entlastung. Zudem offenbarte Hain Schwächen beim Rauslaufen (20.).

Die FCK-Spitzen Jendrisek und Hesse wirbelten nun nach Belieben durch St. Paulis Abwehrreihen, Chancen häuften sich nun. Zweimal Hesse (23., 24.), Ouattara (27.) und Dzaka scheiterten noch bei ihren Versuchen, die Führung zu erzielen. Dies war dann Jendrisek vorbehalten. Der Slowake vollendete mit einem wunderbar gegen die Laufrichtung von Hain gesetzten Kopfball eine schöne Kombination über Dick und Sam (38.). Mit dem einen Tor Vorsprung für die Pfälzer ging es dann auch in die Kabinen.

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag, die Gäste meldeten sich eindrucksvoll zurück. Mit neuem Mut und Selbstbewusstsein bot der FC St. Pauli den Lauterern nun Paroli und wurde dafür schnell belohnt. Hoilett nutzte eine Unachtsamkeit nach einem Freistoß von Schultz und besorgte den Ausgleichstreffer (50.).

St. Pauli war scheinbar in der Partie angekommen, doch turbulente zehn Minuten besiegelten eine derbe Pleite der "Kiez-Kicker". Erst brachte Dzaka den FCK mit einem Stocher-Tor wieder in Front, sah aber gleich darauf die Ampelkarte: Beim Jubeln zog er sein Trikot über den Kopf (62.). Dermaßen Unglücklich dezimierte Hausherren setzten aber gleich nach und bestraften allzu große Passivität der Gäste in der Defensive umgehend. Jendrisek bediente Hesse mustergültig, der sein erstes Saisontor mühelos an Hain vorbei erzielte (63.). Jetzt wurde es hitzig und ruppig. Es hagelte Verwarnungen, die Rote Karte für Gouiffe à Goufan bedeutete den Höhepunkt des Reigens an Unsportlichkeiten. Der Hamburger setzte einem langen Ball nach und riss dabei den Pfälzer Schlussmann Sippel völlig unnötig und derbe um (70.). Es war beriets der zweite Platzverweis für den Mittelfeldmann in dieser Saison.



Wenig später dann die endgültige Entscheidung: FCK-Kapitän Bellinghausen nahm eine Flanke von Demai direkt und brachte sein Team damit uneinholbar in Front (74.). In einer ereignisarmen Schlussphase versuchte sich der FC St. Pauli dann an Schadensbegrenzung gegen lautstark gefeierte Gastgeber, die sich durch den überzeugenden Sieg zumindest vorläufig an die Tabellenspitze spielten.

Der 1. FC Kaiserslautern trifft am nächsten Spieltag montags auf die SpVgg Greuther Fürth. St. Pauli spielt bereits am Freitag gegen 1860 München.

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Oberhausen - Ahlen 1 - 3


Wück beweist glückliches Händchen
Im Duell der Aufsteiger lieferten sich beide Teams eine umkämpfte Partie mit Torchancen auf beiden Seiten. Nach einem schlechten Start für die Gäste führte Trainer Christian Wück mit zwei Auswechslungen seine Mannschaft durch einen späten Treffer zu einem insgesamt zu hohen, aber nicht gänzlich unverdienten Sieg gegen offensiv spielende Oberhausener.

Oberhausens Trainer Jürgen Lunginger nahm nach dem 1:4 gegen St. Pauli vier Veränderungen vor. Schüßler, Lüttmann, Falkenberg und Tim Reichert rutschten in die Mannschaft. Kruse stand verletzungsbedingt nicht einmal im Aufgebot und Luz fehlte ebenfalls wegen einer Verletzung am Knie. Außerdem mussten Uster und Embers auf die Bank Auf der anderen Seite konnte Ahlens Coach Christian Wück zwar aus dem Vollen schöpfen. Dennoch stellte er seine Startformation im Vergleich zum 2:1 gegen 1860 München auf zwei Positionen um. Reus und Großkreutz ersetzten Book und Chitsulo.

Der Start in die Begegnung im Niederrheinstadion gestaltete sich sehr zäh. Ahlen stand sehr kompakt und gut organisiert in der Defensive und lauerte rund zehn Meter vor der Mittellinie, ehe man den Spielaufbau der Hausherren aggressiv störte. RWO fiel gegen diese Spielweise kein probates Mittel ein. Folglich schob man sich das Leder in der Viererkette hin und her und hoffte, irgendwann die Lücke beim Mitaufsteiger zu finden. Und wenn die Luginger-Elf einmal in den Strafraum kam, hatte mindesten ein Ahlener seinen Fuß dazwischen.


Doch kaum machten die Nordrhein-Westfalen einen Fehler in der Defensive, zappelte das Leder auch schon im Netz: Nach einem schönen Pass von Pappas grätschte Ahlens Innerverteidiger di Gregorio am Zuspiel vorbei und ebnete Lüttmann den Weg, der völlig frei vor Langerbein die Nerven behielt und mit links ins linke untere Eck einschob. Saisontor Nummer Eins für den Stürmer (17.). Die Hausherren machten weiter Druck und trafen durch Kaya kurze Zeit später noch an den Querbalken, jedoch entschied Schiedsrichter Dingert auf Stürmerfoul (21.). Torschütze Lüttmann vergab die größte Chance, als er fünf Meter vor dem Tor das Spielgerät am Gehäuse vorbeijagte (27.) und später aus erneut kurzer Distanz an Schlussmann Langerbein scheiterte (33.).

In der Schlussphase der ersten 45 Minuten setzte Christian Wück ein deutliches Signal. Er nahm mit Gibson seine blasse Schaltzentrale im Mittelfeld aus der Partie und brachte Müller, um Toborg im Sturm zu unterstützen. Durch diese taktische Umstellung geriet die Oberhausener Viererkette häufiger unter Druck und konnte sich nicht mehr so regelmäßig an Offensivaktionen beteiligen. Und so kam es auch zum Ausgleich: Außenverteidiger Busch setzte sich auf rechts durch und passte zu Müller, der das Leder nicht kontrollieren konnte. Landers scheiterte mit seinem Befreiungsschlag und eröffnete Reus die Chance zu seinem ersten Profitor, welche er abgeklärt nutzte (44.).

Die zweite Hälfte begann sehr hektisch. Beiden Teams unterliefen in der Vorwärtsbewegung viel zu viel Fehler im Passspiel. Folglich drehte sich das Spielgeschehen immer wieder von einem zum anderen Tor, wodurch der Unparteiische Dingert und seine Assistenten einiges zu tun hatte, wobei sie nicht immer den sichersten Eindruck hinterließen.

Aber gerade weil beide Mannschaften so viele Fehler machten, wurde die Partie richtig spannend. Besonders die Hausherren drängten auf den Führungstreffer, doch sowohl Langerbein als auch der Pfosten standen Kapitän Terranova im Weg. Durch das offensive Spiel bot man den Gästen immer wieder Konterchancen, jedoch scheiterte Müller frei vor dem Tor an Schlussmann Semmler (64.).

Oberhausen drängte auf die Führung und vergab gute Gelegenheiten. Und wie es so oft ist im Fußball, wurde das bestraft. Müller flankte von der rechten Seite in den Strafraum, wo sich der eingewechselte Chitsulo nach oben schraubte und aus vierzehn Metern per Kopf ins linke Eck einnetzte (83.). In der Folge machte Oberhausen hinten auf und bot der Wück-Elf noch mehr Chancen zum Kontern. Auch noch der starke Großkreutz nutzte mit dem Schlusspfiff die letzte Chance der Partie zum 1:3 (90.). Am Ende blieb es aber beim insgesamt nicht unverdienten Sieg für die Gäste.

RW Oberhausen trifft am nächsten Sonntag auf den FSV Frankfurt. Rot-Weiss Ahlen spielt bereits am Freitag gegen Hansa Rostock.

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Aachen - Ingolstadt 1 - 0


Holtby heimlicher Matchwinner
Dank einer vor allem im ersten Durchgang ausgezeichneten Vorstellung bezwang Alemannia Aachen einen über weite Strecken viel zu harmlosen FC Ingolstadt verdient mit 1:0. Die Seeberger-Elf, bei der der 17-jährige Lewis Holtby nicht nur das Tor vorbereitete, sondern an etlichen gefährlichen Aktionen beteiligt war, verpasste es vor der Pause, für eine Vorentscheidung zu sorgen, ehe die Gäste nach der Pause zwischenzeitlich Druck machten. Aachen hielt sich schadlos und hatte in der Folge selbst Möglichkeiten zu einem höheren Sieg.


Kaufte mit der Alemannia dem FCI den Schneid ab: Matthias Lehmann (li.) hier gegen Valdet Rama.
© dpa Aachens Trainer Jürgen Seeberger nahm nach dem 2:2 in Nürnberg eine Änderung an seiner Startelf vor. Für Lasnik begann der 17-jährige Holtby. Auf Seiten des FC Ingolstadt wechselte Thorsten Fink nach dem 1:3 gegen den FCK viermal. Keidel, Metzelder, Gerber und Schwarz ersetzten Fink, Dreßler, Reinhard und Jungwirth.

Beide Teams verzichteten auf langatmiges Abtasten und suchten sofort den Weg nach vorne. Nachdem Rama einen ersten Warnschuss auf das Aachener Gehäuse abgegeben hatte (2.), ließ es die Alemannia mit dem ersten Angriff gleich klingeln. Youngster Holtby passte von der linken Seite perfekt nach innen zu Auer, der aus sechs Metern nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte und sein drittes Saisontor markierte (3.). Die "Schanzer" zeigten sich zumindest in der Offensive nicht geschockt und hatten nur drei Minuten später durch Demir die Chance zum Ausgleich, nachdem Müller am eigenen Strafraum eine Kerze geschlagen hatte. Aus spitzem Winkel bekam der Angreifer die Kugel aber nicht an Stuckmann vorbei (6.). In der neuformierten Ingolstädter Defensive stimmte es allerdings überhaupt nicht. Lutz hatte alle Hände voll zu tun, um das frühe 2:0 gegen druckvolle Alemannen zu verhindern. Seine vorerst beste Tat vollbrachte er gegen Holtby, der aus 16 Metern wuchtig abgezogen hatte (7.).

Nach einer Viertelstunde schien Ingolstadt zwischenzeitlich mit dem Aachener Druck etwas besser klarzukommen und hatte durch einen Demir-Kopfball auch die Möglichkeit zum Ausgleich (21.), leistete sich aber in der Folge viel zu viele Fehler im Spielaufbau und blieb hinten anfällig. FCI-Keeper Lutz spielte Auer den Ball in die Füße, der daraufhin auf Nemeth flankte. Aus 16 Metern ging der Slowake volles Risiko, traf das Spielgerät aber nicht richtig (26.). Ein vom agilen Holtby im Mittelfeld eroberter Ball landete über Nemeth bei Lehmann, der Lutz per Flachschuss zu einer weiteren Parade zwang (30.).

Auch in der Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs bestimmte Aachen weiter das Duell und attackierte die im Spielaufbau beinahe hilflos wirkenden Gäste im Mittelfeld früh. Die Fink-Elf musste fast pausenlos reagieren und verlor gewonnene Bälle meist binnen weniger Augenblicke wieder. Erst in den letzten Minuten vor der Pause näherte sich der FCI dem Alemannia-Gehäuse etwas näher an, gefährlich wurde es aber nicht.


Thorsten Fink schien in der Halbzeit die passenden Worte gefunden zu haben, denn seine Elf kam deutlich engagierter aus den Katakomben. Der FCI störte nun seinerseits früh und versuchte, die Alemannia unter Druck zu setzen. Keidel per Distanzschuss und Demir per Kopfball fanden aber noch nicht den Weg ins Tor. Dem Erfolg deutlich näher kam auf der Gegenseite erneut Auer. Von Holtby einmal mehr mustergültig bedient, traf der bullige Angreifer die Unterlatte, ehe Lutz den aufspringenden Ball mit dem Fuß aus der Gefahrenzone befördern konnte (52.). Zwei Minuten später hatten die Gäste dann bereits den Torschrei auf den Lippen. Rama kam nach einer schönen Einzelaktion aus 16 Metern zum Schuss, bevor Wohlfahrt den Abpraller aus acht Metern nur ans Außennetz jagte (54.).

Der Aufsteiger hatte nun ein optisches Übergewicht, blieb in seinen Bemühungen aber zu harmlos, um die Seeberger-Elf in ernsthafte Bedrängnis zu bringen. Weil Aachen aus seinen vereinzelten Kontergelegenheiten nichts machte, verlor das Match in dieser Phase etwas an Niveau.

Je länger die Partie dauerte, desto druckloser wurden die Versuche des Aufsteigers. Aachen übernahm nach und nach wieder das Kommando und strahlte mit seinen Angriffen deutlich mehr Gefahr aus. Lehmann schoss aus 16 Metern drüber (68.), Achenbach nach einer kurzen Ecke vom Strafraumeck mit viel Effet ganz knapp vorbei (73.). Zwei Minuten danach wäre der Traum vom Punktgewinn für die Gäste beinahe vorbei gewesen, doch Auer scheiterte bei einer Doppelchance aus kurzer Distanz zuerst per Kopf, dann mit dem Fuß am gut reagierenden Lutz (75.).

Auch in der Schlussphase kam vom FC Ingolstadt zu wenig, um die am Ende clever auftretenden Alemannen doch noch zu überlisten.

Aachen tritt am kommenden Spieltag bereits am Freitag in Duisburg an. Die Ingolstädter empfangen am Sonntag den VfL Osnabrück.

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Fürth - Koblenz 4 - 3


Nehrig setzt den Schlusspunkt
Im Fürther Playmobil-Stadion bezwang die SpVgg Greuther Fürth TuS Koblenz in einer tor- und temporeichen Partie mit 4:3. Das Spiel hatte zahlreiche Wendungen zu bieten und folglich war es von hohem Unterhaltungswert. Letztlich gewannen die Franken verdient, Koblenz indes musste nach sechs ungeschlagenen Spielen in Folge mal wieder als Verlierer vom Platz gehen.


Umkämpfter Raum: Fürths Takyi im Kopfballduell mit Kuqi (re.).
© dpa Fürths Trainer Benno Möhlmann tauschte nach dem 1:1 in Frankfurt drei Mal: Karaslavov, Brückner und Cidimar mussten mit an einem Platz auf der Bank vorlieb nehmen. Biliskov, Ilicevic und Allagui erhielten dafür von Beginn an ihre Chance.

Auch TuS-Coach Uwe Rapolder wechselte im Vergleich zum 0:0 gegen Wehen Wiesbaden auf drei Positionen: Für Parmak, Ziehl und Taylor kamen Richter, Lomic und Krontiris. Die hatte eine Änderung der taktischen Grundaufstellung zur Folge. In der Abwehr spielten die Rheinländer mit einer Dreierkette, dafür mit zwei Sechsern und ohne offensiven Mittelfeldspieler. Djokaj und Krontiris sollten über die Außen für Druck sorgen.

Bereits nach zwei Minuten mussten sich die Franken bei ihrem Schlussmann Kirschstein bedanken, dass sie nicht einem Rückstand hinterherlaufen mussten: Nach einem schönen Pass von Kuqi in die Gasse ergab sich für Djokaj eine klasse Chance, doch der 28-jährige Torwart entschärfte mit der rechten Fußspitze den 13-Meter-Schuss des Montenegriner, so dass Schröck vor der Linie noch klären konnte.

Danach nahmen aber die Fürther das Heft in die Hand. Mit viel Laufbereitschaft, großem Engagement sowie schnellem und direktem Kombinationsspiel entwickelten die Franken enormen Druck. Bereits nach 12 Minuten wurden die "Kleeblättler" für ihre Mühen belohnt: Reisinger spielte schön in die Schnittstelle der Abwehr zu Allagui, der dann nur noch Yelldell vor sich hatte. Der 22-jährige Stürmer vollendete abgeklärt aus elf Metern halbrechter Position ins lange Eck und sorgte damit für den ersten Gegentreffer der Koblenzer.

Die Rheinländer hatten lange Zeit große Mühe ins Spiel zu kommen. Zahlreiche Fehlpässe verhinderten ein konstruktives Angriffsspiel, doch in der 31. Minute klappte es dann doch für die TuS: Krontiris passte von der rechten Seite diagonal zu Djokaj. Der Montenegriner lief Schröck davon und überwand dann mit einem traumhaften Lupfer Fürths Torhüter Kirschstein.

Fast im Gegenzug gaben die Franken die passende Antwort. Ilicevic flankte von der rechten Seite in die Mitte zu Allagui. Dieser profitierte von einem Stellungsfehler von Mavric, der den Ball mit der Brust annahm und Yelldell mit einem Schuss ins lange Eck keine Chance ließ (33.).


Beide Mannschaften spielten nun mit offenem Visier. Zuerst prüfte Krontiris mit einem strammen 25-Meter-Schuss SpVgg-Schlussmann Kirschstein, der, der nach rechts abprallen ließ. Cha schnappte sich das Leder und zog aus sehr spitzem Winkel ab, traf jedoch nur den rechten Pfosten (36.). Acht Minuten leistete sich TuS-Schlussmann Yelldell einen groben Schnitzer, der zum nächsten Gegentor führte. Nach einem Fehlpass von Cha landete der Ball durch Umwege bei Ilicevic, der Mavric vernaschte und aus 18 Metern abzog. Yelldell konnte den Ball nicht festhalten und schaufelte ihn sich selber ins Tor (44.).


Zweifacher Torschütze gegen Koblenz: Fürths Allagui.Mit einem Doppelwechsel zur Halbzeit wollte Koblenz' Trainer Uwe Rapolder seiner Mannschaft neues Leben einhauchen. Ouedraogo und Begeorgi kamen für Lomic und Kuqi, doch zunächst änderte sich nicht viel. Fürth spielte direkter und mit mehr Zug zu Tor, doch ließen die Franken weiter gute Chancen aus. So wurde Ilicevics Versuch aus 14 Metern von Mavric geblockt (48).

Die SpVgg nahm es nun etwas zu locker und wurde prompt dafür bestraft: Krontiris zog einfach mal aus rund 20 Metern ab und markierte den Anschlusstreffer. Fürths Torhüter Kirschstein agierte bei diesem Tor nicht sehr glücklich (55.). Im direkten Gegenzug hätte Reisinger den alten Abstand wieder herstellen können. Doch der Stürmer, der seinen 27. Geburtstag feierte, traf aus spitzem Winkel nur den linken Pfosten (56.).

Koblenz bekam nun Aufwind, drängte nun vehement auf den Ausgleich und kam auch zu guten Mölichkeiten. Doch Djokaj schoss rechts vorbei (63.), eine Minute später jagte Begeorgi den Ball drüber. In der 70. Minute machte es Mavric dann besser: Nach einer Ecke von rechts köpfte Bajic aus fünf Metern aufs Tor. Doch Biliskov rettete auf der Linie, doch der slowenische Innenverteidiger war zur Stelle und nickte am zweiten Pfosten ins kurze Eck ein.

Die Rheinländer schienen sich mit dem Remis zufrieden zu geben und zogen sich ein wenig zurück. Doch die Fürther schlugen in der 86. Minute noch einmal zu: Ein Abpraller von Mavric landete bei Nehrig, der aus 14 Metern rechter Position den 4:3-Endstand besorgte.

Fürth empfängt am kommenden Montag den 1. FC Kaiserslautern. Koblenz indes spielt zwei drei Tage zuvor zu Hause gegen Augsburg.

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Osnabrück - Frankfurt 3 - 2


Die Wende kam mit Sykora
Nahc einer unansehnlichen ersten Hälfte überschlugen sich in Osnabrück gegen Ende der Partie die Ereignisse an deren Ende der VfL den ersten "Dreier" dieser Spielzeit feiern konnte. Frankfurt drehte zwar einen Rückstand binnen weniger Minuten um, musste sich dann in den Schlussminuten aber den Gastgebern sehr unglücklich beugen.


Das Duell, das zum Elfmeter führte: Frommer sichert den Ball vor dem Frankfurter Schumann.
© dpa Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz setzte nach dem 2:4 gegen Mainz auf drei neue Spieler in der Anfangself. Schuon, Lars Fuchs und Frommer sollten es anstelle von Surmann, Grieneisen (Reha nach Knie-Op) und Manno richten. Frankfurts Coach Tomas Oral krempelte nach dem 1:1 gegen Fürth seine Offensive kräftig um. Ulm und Bencik rotierten auf die Bank, es begannen Cenci und Theodoridis.

Beide Teams gingen die Partie eher bedächtig an. Cencis Kopfball aus wenigen Metern (2.) sollte über lange Zeit die einzige gute Tormöglichkeit in einer umkämpften und engen ersten Hälfte bleiben. Beide Mannschaften waren vornehmlich auf Torsicherung aus, machten die Räume im Mittelfeld sehr eng und standen in der Defensive äußerst aufmerksam. Die Folge: Aus dem Spiel heraus gelang sowohl Frankfurt als auch Osnabrück herzlich wenig in der Vorwärtsbewegung. Die Strafräume der Kontrahenten waren lange Zeit Tabuzone auf dem Spielfeld. Zudem verhinderten viele kleine Nickeligkeiten und Fouls einen geordneten Spielaufbau auf beiden Seiten.

Erst nach gut einer halben Stunde nahm die Partie etwas an Fahrt auf. Bezeichnenderweise war es in Klitzpera der eigene Mann, der Frankfurts Torwart Klandt zu einer ersten Parade zwang (28.). Wenig später musste der keeper bei einer zum Schuss geratenen Flanke von Fuchs wieder entscheidend eingreifen (30.). Auch der FSV kam jetzt wieder vor das Osnabrücker Tor. Klitzpera prüfte Wessels nach einem Eckball per Kopf, doch der VfL-Keeper bestand die Situation mit einer schönen Parade (38.).

Ein Handelfmeter bedeutete dann die knappe und etwas glückliche Führung für die Wollitz-Elf. Frommer flankte von der linken Strafraumgrenze in die Mitte und Schumann ging da vermeintlich mit der Hand zum Ball. Vom Punkt aus bewies Routinier Cichon Nervenstärke und verwandelte souverän (45.).

Zum Seitenwechsel wollte Claus Dieter Wollitz dem Spiel seiner Osnabrücker mit dem Wechsel von Braun für Engel etwas mehr Schwung verleihen. Doch schnell stellte sich derselbe Spielverlauf wie vor der Pause ein – Das war nichts für Fußballästheten, Liebhaber von Kampfspielen kamen dagegen auf ihre Kosten. Der VfL verlegte sich nun etwas mehr auf Konter, nur konnten die seltenen Gelegenheiten nicht genutzt werden.

Aus dem sprichwörtlichen Nichts und mit dem ersten guten Angriff kam dann der FSV zum Ausgleich: Mikolajcak flankte präzise auf den lauernden Cenci, der mit Wucht in die Maschen traf (63.). Nur wenige Minuten später gingen die nun selbstbewusst aufspielenden Hessen gar in Front. Theodoridis bediente Barletta mustergültig, der Wessels per Kopf aus kurzer Distanz überwinden konnte (74.).


Aufregung herrschte dann im Frankfurter Strafraum. Hillebrand und Braun setzten gemeinsam einen langen Ball nach und der Osnabrücker kam dabei zu Fall. Hillebrand musste daraufhin mit der Ampelkarte vom Platz (77.) und Cichon durfte sich wieder vom Punkt aus probieren. Auch diesmal visierte er die linke Ecke an, schoss aber nur neben den Pfosten (78.).

Doch damit war die Partie nicht beendet. Der eingewechselte Sykora besorgte gegen dezimierte Frankfurter in der Schlussphase noch den Ausgleich, ehe Cichon das dritte Mal als Elfmeterschütze in Erscheinung treten durfte. Unglücksrabe Schumann hielt Sykora am Trikot fest und Cichon zielte zum dritten Mal in die linke untere Ecke. Diesmal mit Erfolg (90. +2). Damit feiert der VfL einen ersten, wenn auch sehr glücklichen Sieg in dieser Spielzeit.

Osnabrück trifft am nächsten Spieltag sonntags auf Ingolstadt. Frankfurt spielt ebenfalls am Sonntag gegen Oberhausen.

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Rostock - Mainz 2 - 2


Wache ermöglicht Hansas Aufholjagd
In einem über weite Strecken enttäuschenden Topspiel in Rostock sah Mainz beim Stand von 2:0 zehn Minuten vor dem Ende schon wie der sichere Sieger aus. Ein dicker Patzer von Torwart Wache leitete jedoch Hansas Aufholjagd ein, die Gledson per Kopf krönte.


Kein Durchkommen: Lange Zeit versuchte es Rostock (li. Rathgeb) gegen Mainz (Noveski) vergeblich.
© dpa Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf änderte seine Anfangself nach dem 0:1 gegen Freiburg auf zwei Positionen. Bülow ersetzte den verletzten Orestes, Bartels begann für Lechleiter. Auf Seiten der Gäste sah Coach Jörn Andersen keinen Grund zum Wechseln. Es begannen die gleichen elf Spieler wie beim 4:2-Erfolg gegen Osnabrück.

Das Topspiel hielt in den ersten 45 Minuten zu keinem Zeitpunkt das, was es versprach. Nach anfänglichem Abtasten schienen die Rostocker zwar drauf und dran zu sein, sich ein Übergewicht zu erspielen. Doch nach 20 Minuten verflachte die Partie zusehends. Das Geschehen spielte sich meist im Mittelfeld ab, der Zug zum Tor ging beiden Teams völlig ab.

Zum Ende der ersten Hälfte hin war Mainz das aktivere Team. Außer einer Vielzahl an Eckbällen sprang für die Gäste aber nichts dabei heraus. Die große Chance zur Führung erhielten sie schließlich doch noch, allerdings unter gütiger Mithilfe der Rostocker. Rahns zu kurz geratener Rückpass landete bei Baljak, der den herauseilenden Hahnel schon umspielt hatte, es dann, anstatt den Abschluss zu suchen, aber mit einem Querpass in die Mitte versuchte. Dort war jedoch niemand mitgelaufen. Auf der anderen Seite tauchte Bartels kurz vor der Pause frei vor Wache auf. Sein Rechtsschuss trudelte nahe der Eckfahne ins Toraus - symptomatisch für eine schwache erste Hälfte!


Nach dem Wechsel verfiel die Begegnung schnell wieder in ihren alten Trott - viele Unterbrechung, wenig Tempo und kaum Spielfluss. So fiel die Führung für die Gäste ein wenig überraschend. Heller flankte von rechts an den zweiten Pfosten, wo Baljak zur Stelle war und Hahnel mit einem nicht gerade platzierten Linksschuss überwand. Etwas unglücklich fälschte der Rostocker Schlussmann den Ball ins Tor ab (61.). Zwei Minuten zuvor waren die Mainter noch im Glück gewesen, als Retov aus zehn Metern seinen Mitspieler Kern anschoss.

Nun hatten die Mainzer jedoch Oberwasser und legten nur acht Minuten nach dem Führungstreffer nach. Bancé setzte Amri in Szene, der auf links Lense austanzte und mustergültig in den Sechzehner zurücklegte, wo Heller wenig Mühe hatte, zu vollenden. Die Vorentscheidung? Alles deutete darauf hin, denn Hansa hatte den Mainzern nun nicht mehr viel entgegenzusetzen. Ein dicker Patzer von Wache brachte die Gastgeber jedoch zurück ins Spiel. Einen unplatzierten Schuss von Schindler ließ der Mainzer Schlussmann zehn Minuten vor dem Ende durch die Hosenträger rutschen - Rostock schöpfte wieder Hoffnung.

Diese hätte allerdings von kurzer Dauer sein können. Nach Karhans Hereingabe verfehlte der eingewechselte Bogavac das Tor aus aussichtsreicher Position jedoch knapp. So gelang Hansa wenig später tatsächlich noch der Ausgleich. Rathgebs Freistoßhereingabe wuchtete Gledson im Strafraum per Kopf in die Maschen (84.). In der Schlussphase drängte Rostock gegen sichtlich verunsicherte Mainzer nun sogar noch auf den Siegtreffer - das wäre des Guten dann aber wohl doch zu viel gewesen.

Am nächsten Spieltag müssen beide Teams bereits am Freitag ran. Rostock gastiert in Ahlen, Mainz empfängt Nürnberg.

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Wehen - Nürnberg 2 - 2



Charisteas rettet den Club
Erneut hat der 1. FC Nürnberg Moral bewiesen und einen 0:2-Rückstand wettgemacht. Charisteas köpfte in letzter Sekunde beim SV Wehen Wiesbaden zum 2:2 (0:2) ein. Die Hessen gingen im ersten Abschnitt durch einen Doppelpack von Orahovac völlig verdient mit 2:0 in Führung. In der zweiten Halbzeit sah lange Zeit SVWW-Keeper Walke wie der Matchwinner aus, doch am Ende war auch der 25-Jährige machtlos.


Behielt den Durchblick und rettete zweimal in höchster Not: Wehen Wiesbadens Madi Panandetiguiri.
© dpa Der Trainer von Wehen Wiesbaden, Christian Hock, nahm nach dem 0:0 in Koblenz zwei personelle Änderungen vor: Amstätter und Ahanfouf ersetzen Bick und Diakité. Beim 1. FC Nürnberg stellte Neu-Coach Michael Oenning nach dem 2:2 gegen Aachen nur einmal um: Neuzugang Mitreski ersetzte in der Innenverteidigung Spiranovic.

Die Franken starteten besser in die Partie und konnten Wehen Wiesbaden zu Beginn unter Druck setzen. In der 17. Minute wäre der Favorit fast in Führung gegangen, doch SVWW-Keeper Walke lenkte einen Charisteas-Kopfball reaktionsschnell an die Querlatte.

Und im direkten Gegenzug gelang den Hessen dann das 1:0. Den Abschlag von Walke verlängert König per Kopf auf Orahovac. Dieser ließ Goncalves mit einer einfachen Körpertäuschung ins Leere laufen und traf aus rund 20 Metern zur Führung für die Hessen (18.).

Der Rückstand wirkte wie ein Schock auf den Club. Nichts wollte mehr klappen beim Aufstiegskandidaten, selbst einfache Pässe kamen nicht mehr beim Mitspieler an. In der 24. Minute hätte Orahovac die Verunsicherung in der Nürnberger Defensive ausnutzen können, sein Schuss aus rund 18 Metern strich aber knapp über die Querlatte des FCN-Gehäuses.

In der 36. Minute war es dann aber soweit. Nach einem Einwurf nahm es König gleich mit drei Nürnbergern auf. Etwas glücklich kam der Ball zu Orahovac, der völlig freistehend aus sieben Metern einschießen konnte. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Kabinen.


Ohne personelle Veränderungen begann Wehen Wiesbaden den zweiten Durchgang. Beim FCN blieb Kluge wegen einer Kinnverletzung in der Kabine, für ihn spielte nun Perchtold. Wie erwartet agierte nun Nürnberg engagierter und Offensiver. Und in der 56. Minute wurde das Oenning-Team für die mutigere Spielweise belohnt. Nach einem Doppelpass mit Boakye passte Pinola vor dem Strafraum auf Mintal. Der Slowake ließ drei SVWW-Verteidiger ins Leere laufen und überwand Walke mit einem trockenen Linksschuss.

Nach und nach aber konnte sich Wehen Wiesbaden aus der Umklammerung der Nürnberger wieder befreien, ohne allerdings zu eigenen Torchancen zu kommen.

Die Nürnberger taten nach dem Anschlusstreffer lange Zeit zu wenig. Erst mit den eingewechselten Eigler und Masmanidis entwickelten sie in der Schlussphase wieder Gefahr, dann aber richtig. So musste in der 80. Minute musste Panandetiguiri für den bereits geschlagenen Walke einen Charisteas-Kofpball auf der Torlinie klären.

Die bis dato größte Möglichkeit zum Ausgleich vergab aber Pinola. Sechs Minuten vor dem Abpfiff foulte Schwarz Perchtold im Strafraum. Der Argentinier trat zum fälligen Strafstoß an, scheiterte aber am glänzend reagierenden Walke. Auch der schwache Nachschuss durch Boakye wurde eine Beute des SVWW-Keepers.

Doch auch von diesem Rückschlag ließ sich Nürnberg nicht mehr beirren. In der Nachspielzeit tanzte Boakye Walke aus und passte nach innen. Dort schoss aber Perchtold Panandetiguiri an (90. + 2). Keine 60 Sekunden später fiel dann aber doch noch der Ausgleich. Einen Eckball von Masmanidis wuchtete Charisteas zum 2:2 ins Netz. Bitter für den SV Wehen Wiesbaden, aber nicht unverdient für den 1. FC Nürnberg, der sich nie aufgab.

Für den 1. FC Nürnberg geht es bereits am kommenden Freitag weiter. Dann tritt der FCN zum Topduell beim 1. FSV Mainz 05 an. Zwei Tage später steht der SV Wehen Wiesbaden beim SC Freiburg auf dem Programm.

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...   Erstellt am 14.09.2008 - 16:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Augsburg - Freiburg 1 - 3


Idrissou macht den Deckel drauf
In einer vor der Pause ob der vielen Fehler auf beiden Seiten unterhaltsamen, nach dem Wechsel aber sehr durchwachsenen Zweitligabegegnung entführte ein cleverer SC Freiburg verdient die Punkte aus Augsburg. Dem FCA fehlten in den zweiten 45 Minuten die Mittel, um die weiter ungeschlagenen Breisgauer entscheidend unter Druck zu setzen.


Hatte Sandor Torghelle selten so im Griff, wie hier: Freiburgs Oliver Barth.
© dpa Der Augsburger Trainer Holger Fach änderte seine Elf nach dem 0:2 in Duisburg auf einer Position. Für Thurk begann die Wolfsburg-Leihgabe Daniel Baier. Freiburgs Coach Robin Dutt wechselte nach dem 1:0-Heimsieg gegen Rostock zweimal. Für Krmas und Türker standen erstmals in dieser Saison Barth und Bechmann in der Startelf.

Die Begegnung ging munter los. Bereits nach drei Minuten konnte Freiburg vier Ecken und durch Jägers Distanzschuss einen ersten ernstzunehmenden Torversuch verzeichnen. Augsburgs Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Erst tauchte Torghelle an der Grundlinie in Höhe des Fünfmeterraums auf, fand bei seiner Hereingabe aber keinen Abnehmer (6.). Dann kam Szabics aus spitzem Winkel zum Abschluss, scheiterte jedoch an Pouplin (7.).

Eine Minute später klingelte es dann auf der Gegenseite. Eine Idrissou-Flanke war ewig in der Luft, dennoch durfte Bechmann das Leder von Müller weitgehend unbedrängt annehmen und zu Abdessadki querlegen. Aus 16 Metern zog der Marokkaner sofort ab und traf flach ins rechte Eck (8.). Augsburg brauchte nicht lange, um sich vom frühen Schock zu erholen. Szabics nahm auf der linken Seite Fahrt auf und flankte nach innen. Kern und zwei Freiburger verpassten das Leder, so dass der Weg für Torghelle frei war. Aus acht Metern ließ der Ungar Pouplin keine Chance und markierte trocken seinen vierten Saisontreffer (16.).

Das Tor gab der Fach-Elf Auftrieb, die fortan klare Vorteile verbuchen konnte. Besonders das magyarische Angriffsduo Szabics/Torghelle sorgte in der Freiburger Hintermannschaft permanent für Unruhe und zwang die Breisgauer zu Fehlern. So hatte Barth bei einer gewagten Kopfballrückgabe Glück, dass Pouplin einen Schritt schneller als Szabics war und das Spielgerät unter sich begraben konnte (25.). Nachdem Augsburg gewechselt hatte - Kläsener musste angeschlagen vom Feld (25.) - schlug die Dutt-Elf plötzlich erneut zu. Wieder machte Müller keine gute Figur, als er Bechmann im Strafraum klar von den Beinen holte. Schwaab behielt die Nerven und ließ Neuhaus vom Punkt keine Abwehrchance - 1:2 (30.).


Augsburg zeigte sich nun verunsichert und wirkte defensiv weiter anfällig. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs wurden die Hausherren wieder offensiv aktiv. Die beste Möglichkeit zum 2:2 bot sich dabei Torghelle, alleine vor Pouplin scheiterte der Angreifer aber am Keeper (42.).

Augsburg kam nach dem Seitenwechsel bemüht aus der Kabine, tat sich aber schwer, gegen defensive Freiburger spielerisch zum Erfolg zu kommen. Wenn es vor beiden Toren interessant wurde, dann fast ausnahmslos nach Standards. Einen Möhrle-Kopfball nach einem Baier-Freistoß entschärfte Pouplin glänzend (50.), Kerns Direktversuch landete ebenfalls in den Armen des Keepers (57.). Auf der Gegenseite wäre Butscher um ein Haar das 1:3 gelungen, doch auch sein wuchtiger Kopfball in Folge eines Jäger-Freistoßes fand nicht den Weg vorbei am stark parierenden FCA-Schlussmann Neuhaus (59.).

Es war nicht sonderlich ansehnlich, was beide Teams in der Folge boten. Freiburg beschränkte sich auf das Nötigste, Augsburg fehlten die Mittel, um die Breisgauer unter Druck zu setzen. Mehr als Halbchancen durch Torghelle (69.), Möhrle (70.) und Müller (70.) brachte die Fach-Elf nicht zustande. Augsburg rückte immer weiter auf, entblößte die Defensive und wurde eiskalt bestraft. Mit einem klasse Pass auf Jäger leitete der eingewechselte Günes die Entscheidung ein. Alleine vor Neuhaus entschied sich Jäger gegen den Abschluss und legte uneigennützig für Idrissou quer, der aus neun Metern mühelos zum 1:3 einschob (76.). Es war der Schlusspunkt einer durchschnittlichen Partie, in deren Endphase die Dutt-Elf sogar Möglichkeiten zu einem noch höheren Erfolg hatte.

Augsburg muss am kommenden Freitag bei der TuS in Koblenz antreten, Freiburg hat zwei Tage länger Pause und trifft erst am Sonntag zu Hause auf Wehen Wiesbaden.

kicker.de





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...   Erstellt am 15.09.2008 - 22:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


1860 - Duisburg 2 - 0


Schwache Zebras helfen Kurz
1860-Trainer Marco Kurz hat sein Schicksalsspiel gewonnen und darf nach dem ersten Saisonsieg wohl weitermachen. Den Löwen war die Nervosität nach dem verpatzten Start zwar deutlich anzumerken, die Einstellung stimmte jedoch bei den Münchnern. Vom MSV Duisburg konnte man dies nicht behaupten. Müde und lustlos wirkten die Meidericher, vor allem im zweiten Abschnitt, so dass der Sieg der Hausherren durchaus verdient war.

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Hoch das Bein: Sven Bender im Zweikampf mit dem Duisburger Kouemaha.
© dpa Der Trainer von 1860 München, Marco Kurz, nahm nach dem 1:2 in Ahlen weitreichende Änderungen vor. Für Torben Hoffmann und Beda (Rotsperre) spielten Ghvinianidze und Berhalter in der Abwehr. Die Bender-Zwillinge sowie Benjamin Schwarz liefen für Holebas, Ledgerwood und Kapitän Danny Schwarz (Außenmeniskusschaden) im Mittelfeld auf. Wie angekündigt wechselte Kurz taktisch von einer Rautenformation auf eine "Doppel-Sechs". Duisburgs Coach Rudolf Bommer änderte seine Mannschaft im Vergleich zum 2:0 gegen Augsburg hingegen nur auf einer Position: Ede erhielt den Vorzug vor Nicky Adler, der auf der Bank Platz nahm.

Die in den ungewohnten lila Trikots aufgelaufenen Duisburger beteiligten sich am lockeren Hin- und Hergeschiebe während der Anfangsphase, obwohl Trainer Bommer eine stürmische Ausrichtung angekündigt hatte. Nach fünf Minuten gab 1860 zum ersten Mal die Zurückhaltung auf: Der Duisburger Branco blieb nach einem Luftkampf liegen, die Löwen schlossen den Angriff jedoch blitzschnell ab. Eine klasse Parade von Starke, der den 16-Meter-Schuss von Bierofka an den Pfosten lenkte, verhinderte einen frühen Rückstand der Gäste.

Nur wenige Minuten später war dann auch für Keeper Tschauner Vorsicht geboten. Sandro Wagner kam im Strafraum nach Vorarbeit von Makiadi an den Ball, schien jedoch zu überrascht zu sein und schoss das Leder weit über das Tor. Eine gute Chance, jedoch leichtfertig vertan vom Duisburger Neuzugang (10.).

Und in schöner abwechselnder Regelmäßigkeit ging es weiter in der Allianz-Arena. Zunächst wieder die Löwen: Berhalter zielte bei einem Freistoß aus 20 Metern etwas zu ungenau (17.). Dann wieder die Zebras: Nach einer scharfen Flanke von Ede wehrte Tschauner den kraftvollen Kopfballversuch von Kouemaha zur Ecke ab (19.) - eine durchaus unterhaltsame und temporeiche Anfangsphase, in der sich die Kurz-Elf ein leichtes Übergewicht erarbeitete.


Bis zum ersten Treffer sollte es nicht mehr lange dauern. Denn in der 29. Minute schaltete Thorandt den Turbo ein. Der Innenverteidiger legte das Leder rechts an Chaftar vorbei und übersprintete ihn von links aus. Seine leicht abgefälschte Flanke landete bei Bierofka - und dann hieß es "Doppelkopf". Der Angreifer traf Keeper Starke bei seinem Kopfballversuch noch leicht an der Stirn, von dort landete der Ball im Netz - 1:0 für die Münchner.

Damit war Duisburg gefordert. Doch die Courage, zügig nach vorne zu spielen, fehlte den Wedau-Kickern. Lediglich Ede schien der leichte Nieselregen zu erfrischen, er wirbelte ein ums andere Mal auf der linken Seite. Nur einmal wurde es noch gefährlich für die Löwen. Dafür aber richtig: Nach Chaftars Flanke stand Kouemaha vollkommen frei, allerdings konnte er das Leder aus kürzester Distanz nicht mehr nach unten drücken (40.).

Die erste, streckenweise unterhaltsame erste Hälfte nahm ihr Ende. Und es begann eine zweite Halbzeit, die von jeder Menge Leerlauf geprägt war. Abspielfehler auf beiden Seiten, viele Unterbrechungen, keine Torchancen - das Niveau der Partie nahm vor halbleeren Rängen deutlich ab. Vor allem die Duisburger kamen gegen die sichtlich nervöser wirkenden Löwen einfach nicht zur Entfaltung, auch die Einwechslung von Atem für den glücklosen Wagner (57.) änderte daran nichts.

Effektiver waren da die Hereinnahmen von Marco Kurz. Er brachte Schäffler sowie Gebhart - und der U-19-Europameister erweckte das Münchner Publikum in der 71. Minute aus dem Tiefschlaf. Vorausgegangen war ein Schäffler-Flanke, die Schwarz auf Lauth verlängerte. Der Löwen-Heimkehrer hätte aus fünf Metern das 2:0 erzielen müssen, scheiterte aber am reaktionsschnellen Starke. Letztlich stand Gebhart goldrichtig und staubte zum 2:0 ab.

Die Duisburger zeigten an diesem Abend schlicht nicht den Einsatz und den Spielwitz, um die Partie nochmals offen zu gestalten. Die Bommer-Elf ergab sich in ihr Schicksal, 1860 musste sich somit nicht überanstrengen, um den ersten Saisonsieg einzufahren. Lediglich Atem zeigte sich in der 89. Minute, scheiterte aber per Kopf an Tschauner.

1860 München trifft am nächsten Spieltag freitags auf St. Pauli. Duisburg spielt am bereits am Freitag gegen Alemannia Aachen.

kicker.de





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