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...   Erstellt am 05.05.2012 - 17:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dortmund - Freiburg 4 - 0


BVB heizt die Feierlaune an: 4:0 gegen harmlose Freiburger

Mit einem absolut überzeugendem 4:0-Erfolg über eine chancenlose Vertretung des SC Freiburg bereitete der alte wie neue deutsche Meister Borussia Dortmund den würdigen Rahmen für die Überreichung der Meisterschale. Freiburg lag bereits zur Pause aussichtslos zurück und hatte Glück, dass Dortmund einen höheren Sieg nicht mit aller Macht anstrebte. Der BVB schloss die Saison durch das 28. Spiel in Serie ohne Niederlage mit einem neuen Punkterekord für die Bundesliga ab. 81 Punkte gelangen zuvor keinem anderen Team.

Meister-Trainer Jürgen Klopp ließ nach dem 5:2 in Kaiserslautern mächtig rotieren. Kagawa, Piszczek, Blaszczykowski, Großkreutz, Schmelzer und Hummels kehrten für Perisic, Barrios, Owomoyela (Wade), Götze, Santana und Löwe ins Team zurück.

Freiburgs Coach Christian Streich änderte seine erste Elf nach dem 4:1 gegen Köln auf zwei Positionen. Im Tor bekam Batz erstmals Bundesligaluft zu schnuppern, Höhn verteidigte davor. Diagne und Baumann blieben draußen.

Mit Vollgas startete der BVB ins Spiel und überrannte im ersten Durchgang wehrlose, in höchstem Maße unterlegene und mit vier Gegentoren noch sehr gut bediente Freiburger. Von Beginn an stand die Streich-Elf mächtig unter Druck, kassierte, nachdem Gündogans präziser Pass den weg zu Blaszczykowski gefunden hatte, schon in der fünften Minute das erste Tor.


Weiter ging es bei den Dortmunder Meister-Festspielen nur in eine Richtung. Die Badener gingen völlig unter, bekamen zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf das Spiel und nach drei erfolglosen Versuchen von Kehl (14.), Lewandowski (15.) und Blaszczykowski das 2:0 eingeschenkt: Lewandowski düpierte mit einer tollen Ballannahme Mujdza, umkurvte Batz ganz locker und schob über die Linie ein (20.).

Die Party setzte sich unbarmherzig fort. Zwar wechselte Freiburg früh, Rosenthal wich Flum (30.), da stand es freilich schon 3:0 für den BVB. Piszczek drang von rechts in den Sechzehner ein, war nicht vom Ball zu trennen und prüfte Batz aus kurzer Distanz. Den Abpraller staubte Lewandowski ab (27.). Sein polnischer Landsmann Blaszczykowski sollte ebenfalls noch vor dem Pausenpfiff zum Doppelpacker avancieren. Nach einem Traumpass von Kagawa lupfte "Kuba" das Spielgerät über den aus dem Tor geeilten Batz, dem zum vierten Male nur das Nachsehen blieb (39.).


Freiburg war zur Halbzeit schon geschlagen, offen blieb die Frage, wie hoch genau die Niederlage ausfallen sollte. Denn weiter diktierte hier nur der alte und neue deutsche Meister das Geschehen. Freiburg igelte sich in der eigenen Hälfte ein, war auf Schadensbegrenzung aus und Pfosten und Latte verhinderten in der Folge weitere Treffer. Lewandowski köpfte zunächst den rechten Außenpfosten an (58.), mit einem gefühlvollen Lupfer traf er nur den Querbalken - der Ball sprang ins Feld zurück (66.).

Während die Fans auf den Rängen ihre beiden Teams nach Kräften feierten, auch die Freiburger waren ihrem Team scheinbar nicht allzu gram, geriet das Treiben auf dem Rasen in der Schlussphase zur Nebensache. Alles fieberte dem Schlusspfiff entgegen, getrübt allerdings von einem harten Zusammenprall von Subotic und Freis. Der Freiburger blieb nach einem Luftkampf mit dem Dortmunder am Kopf getroffen liegen, musste durch Putsila ausgewechselt werden (75.). Der Rest war Schaulaufen vor der eindrucksvollen Kulisse von über 80.000 Zuschauern.

Dortmund trifft am kommenden Samstag im DFB-Pokal-Finale auf Bayern München. Für Freiburg ist die Saison beendet. Der erste Spieltag 2012/13 findet vom 24. bis 26. August statt. Die erste Hauptrunde des DFB-Pokal ist auf den 17. bis 20. August terminiert.

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...   Erstellt am 05.05.2012 - 17:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hertha - Hoffenheim 3 - 1


Ben-Hatira und Raffael erlösen die Hertha

Dank einer kämpferischen Leistung gegen schon in der ersten Hälfte numerisch dezimierte Hoffenheimer schaffte die Berliner Hertha noch den Sprung auf Platz 16 und damit die Chance auf den Klassenerhalt durch die Relegation. Zwei Tore von Ben-Hatira brachten die Hauptstädter in Richtung Erfolg, ehe der späte Anschlusstreffer der TSG es noch einmal spannend machte.


Otto Rehhagel veränderte seine Startelf nach dem 0:4 auf Schalke gleich auf fünf Positionen: Für Lell (Fußprellung), Bastians, Ronny, Rukvytsya und Ramos begannen Kobiashvili, Niemeyer (nach Sperren) sowie Holland, Ebert und Lasogga.

Markus Babbel stellte bei seiner Rückkehr nach Berlin, das er vor Weihnachten trotz 20 Punkten in der Hinrunde im Unfrieden verlassen hatte, im Vergleich zum 2:3 gegen Nürnberg einmal um. Kaiser begann im Mittelfeld an Stelle von Musona.

Beide Teams begannen abwartend und scheuten aus gesicherter Defensive das letzte Risiko. Die Berliner, die in der Hoffenheimer Hälfte stets mit viel Tempo Richtung Tor zogen, setzten das erste Ausrufezeichen. Raffaels Schuss zwang Starke zu einer Faustabwehr (13.). Kurz darauf dann die Führung für die Hertha: Ben-Hatira zirkelte einen Freistoß von der rechten Seite vor dem Strafraum mit Effet Richtung linkes Toreck. Niemeyer und mehrere Abwehrspieler segelten in der Strafraummitte vorbei, Starke blieb auf der Linie und reagierte zu spät, so dass der Ball im Tor landete (14.).


Danach legte die TSG zu und versuchte Druck auf die Hauptstädter aufzubauen, die ihrerseits auf Konter lauerten. Es dauerte aber bis zur 23. Minute, ehe Vukcevic mit einer Direktabnahme nach einer Ecke die erste kleinere Gelegenheit für die Kraichgauer hatte. Babel zielte dann nach einer halben Stunde nur knapp am Tor vorbei (30.). Die Schlussviertelstunde im Olympiastadion in einer, vor allem von Berliner Seite immer ruppiger werdenden Partie, wurde äußerst turbulent.

Schipplock tauchte in der 34. Minute frei vor Kraft auf, konnte den Keeper zwar umlaufen, doch dann wurde der Winkel für den Angreifer zu spitz. Wenig später lenkte der Hertha-Keeper einen Kopfball von Vestergaard gerade noch über die Querlatte (38.). In der 42. Minute dann große Aufregung in der Berliner Spielhälfte: Kobiashvili schubste Babel in einen Hertha-Kollegen, danach geriet der Niederländer mit dem Georgier, der sich dabei theatralisch fallen ließ, nahe aneinander. Die verblüffende Konsequenz von Referee Thorsten Kinhöfer: Gelb-Rot für den zuvor noch nicht verwarnten Babel.

Doch auch auf der Gegenseite gab es unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff noch einen großen Aufreger, nachdem Rehhagel kurz zuvor bereits den Gelb-Rot-gefährdeten Perdedaj zugunsten von Ronny vom Platz genommen hatte (44.). Lasogga, der völlig frei am Fünfmeterraum das 2:0 auf dem Fuß gehabt hätte, wurde von Compper per Klammergriff am Abschluss gehindert, Kinhöfer ließ weiterspielen (45.+1).
Lasogga schwerer verletzt

Die Hertha erwischte gegen die numerisch dezimierten Gäste den besseren Start in die zweite Hälfte. Nach einem ersten Warnschuss von Ronny (50.) hatte Lasogga - offenbar beflügelt von den Meldungen vom Münchner 2:0 und 3:0 in Köln - eine gute Gelegenheit zum zweiten Hertha-Treffer. Doch der Angreifer verzog aus halblinker Position im Strafraum ganz knapp (57.).


Nur drei Minuten später wurde es noch wesentlich bitterer für den Hertha-Angreifer, der nach harmlos anmutendem Zweikampf mit Compper so unglücklich landete, dass er mit Verdacht auf Kreuzbandriss vom Feld getragen werden musste (60.). Mitte der zweiten Hälfte tat sich spielerisch auf beiden Seiten wenig. Die Nervosität gerade bei den Hauptstädtern war spürbar, auch Hoffenheim gelang in Unterzahl kein konstruktiver Spielaufbau.

Erst als die Babbel-Elf in den letzten 20 Minuten offensiver wurde, boten sich der Hertha Räume. Ben-Hatira verzog vom Strafraumrand zunächst noch um ein paar Meter (73.). Wenig später machte es der Torschütze des Führungstreffers aber erneut besser: Mustergültig von Raffael und Ramos freigespielt schob Ben-Hatira den Ball aus zentraler Position ins leere Tor ein (78.).

Bei den Hertha-Fans begann sich nach dem zweiten Treffer bereits Erleichterung breit zu machen. Doch Compper sorgte mit seinem Anschlusstreffer aus kurzer Distanz nach einer Standardsituation für Hochspannung in den Schlussminuten (85.). Zunächst tat sich wenig, doch bei einem weiteren ruhenden Ball war Kraft kurz vor dem Ende zu einer Glanztat vor dem mit aufgerücktem Starke gezwungen (90.+2). Nach dem anschließenden Eckball aber konnte Raffael den Berliner Konter einleiten und vollendete schließlich ins leere Tor zum 3:1-Endstand.

Am kommenden Donnerstag erwartet Hertha den Dritten der 2. Bundesliga zum Hinspiel der Relegation. Der erste Spieltag der Saison 2012/13 findet vom 24. bis 26. August statt. Die erste Hauptrunde des DFB-Pokal findet zwischen vom 17. bis 20. August statt.

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Augsburg - Hamburg 1 - 0


Koo-Kopfball sorgt für gelungenen Abschluss

Der FC Augsburg hat seine Saison mit einem 1:0-Heimsieg gegen den Hamburger SV beendet und die Hanseaten damit noch in der Tabelle überholt. Die Schwaben überzeugten offensiv mit feinem Kombinationspiel und defensiv mit aggressiven Pressing. Koo sorgte per Kopf für den Treffer des Tages. Der HSV enttäuschte einmal mehr und bleibt nach 34 Spieltagen erstmals unter der 38-Punkte-Grenze. Das bedeutet die schlechteste Bundesligasaison aller Zeiten.

Augsburgs Coach Jos Luhukay änderte seine Startelf im Vergleich zum 0:0 in Mönchengladbach auf zwei Positionen: Nando Rafael begann für Oehrl im Sturm und im Mittelfeld nahm der zuletzt Gelb-gesperrte Hosogai den Platz von Ndjeng ein.

Hamburgs Trainer Thorsten Fink testete nach der Nullnummer gegen Mainz seinen zweiten Anzug und nahm insgesamt sechs Veränderungen vor: Diekmeier, Skjelbred, Tesche, Sala, Töre und Berg rückten für Mancienne, Rincon, Jarolim, Son, Jansen und Petric in die Mannschaft.

Beide Mannschaften hatten den Klassenerhalt schon vor dem letzten Spieltag gesichert und konnten befreit aufspielen. Entsprechend offensiv und ohne Abtastphase gingen die Kontrahenten in diese Partie. Während der HSV bevorzugt über die Flügel Angriffe startete, kombinierte der FCA entweder mit vielen Kurzpässen durch die Mitte nach vorne oder schickte Rafael mit langen Laufpässen auf die Reise.

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Schwaben war immer wieder Baier, der viele Impulse im Mittelfeld gab und die ersten Torchancen einleitete: Ein Bellingshausen-Schuss aus 18 Metern strich knapp am Pfosten vorbei (6.). Kurz darauf ging es ähnlich knapp zu, als Rafael eine Ostzrolek-Flanke direkt aufs Tor verlängerte (7.). Mit fortschreitender Spieldauer kippte die Partie zu Gunsten der Augsburger, die mehr und mehr den Ton angaben und das Spiel kontrollierten. Die Hanseaten konnten gegen einen kompakt stehenden Gegner kaum offensive mehr Akzente setzen und kamen einzig durch Standards in Torraumnähe.

Der FCA spielte weiter frech nach vorne. Baier (25., 31.) und Bellinghausen (26.) suchten immer wieder den Abschluss und verfehlten ihr Ziel nur knapp. Besser machte es Koo, der nach einer Verhaegh-Flanke völlig ungedeckt am Elfmeterpunkt stand und per Kopf zum 1:0 ins Tor traf (34.). Nun war der HSV gefordert. Gefährlich traten die Gäste aber nicht auf, weil die Schwaben den Spielaufbau der Hanseaten schon früh mit aggressiven Pressing störten.
Augsburger Powerplay - 2:0 zählt nicht



In der zweiten Hälfte hatten sich die Hamburger anscheinend viel vorgenommen und kamen motiviert aus der Pause. Aogo drängte in den Strafraum und hämmerte die Kugel ans Außennetz (47.). Daraufhin stellte "die Raute" ihre Offensivbemühungen aber wieder ein. Stattdessen entwickelten die Augsburger ein Powerplay: Baier zog aus 17 Metern ab und zwang Neuhaus zu einer Glanzparade. Daraufhin flankte Ostrzolek noch einmal nach innen, wo Hosogai den Ball über die Linie drückte (51.). Schiedsrichter Manuel Gräfe entschied auf Abseits - eine Fehlentscheidung!

Davon ließen sich die Schwaben aber nicht beeindrucken, boten weiter attraktiven Offensivfußball und erarbeiteten sich haufenweise Chancen. Die besten ließen Rafael (55.), Ndjeng (66.) ungenutzt: beide verfehlten das Tor nur um Zentimeter. Da der FCA die Entscheidung verpasste, kamen die Hamburger noch einmal auf: Guerrero sorgte für Gefahr mit einem Kopfball aus zehn Metern, doch Jentzsch packte sicher zu (67.). Wenig später tankte sich der Peruaner durch den gegnerischen Strafraum, aber die Augsburger warfen sich gemeinsam in den Schuss des Stürmers und blockten diesen ab (76.).

In der Schlussphase bauten beide Mannschaften etwas ab. So ergaben sich zwar mehr Räume, doch vor allem die Schwaben konnten nicht mehr so spritzig nach vorne spielen wie bisher. Das wollten die Hanseaten nutzen und drängten noch einmal nach vorne. Aogo sorgte für gefährliche Standards und Flanken (74., 89., 90., 90.+2). Die HSV-Stürmer könnten diese Vorlagen aber nicht verwerten.

Nach der EM und der Sommerpause startet die Bundesliga am Wochenende vom 24. bis 26. August in die Saison 2012/13. Zuvor wird auch noch die erste Hauptrunde des DFB-Pokal ausgetragen. Diese ist vom 17. bis 20. August terminiert.

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Nürnberg - Leverkusen 1 - 4


Kießling trifft in der alten Heimat dreifach

Nach einem frühen Rückstand waren die Nürnberger Europa-League-Hoffnungen schnell begraben. Der Club lieferte zwar eine engagierte Leistung ab, blieb in der Offensive aber meist ideenlos. In der Abwehr offenbarten die Hecking-Schützlinge ungeahnte Schwächen und ließen sich reihenweise auskontern. Leverkusen festigt mit dem Sieg den fünften Tabellplatz.

Dieter Hecking musste seine Startelf nach dem 3:2 in Hoffenheim auf einer Position umbauen. Für den Gelb-gesperrten Chandler rückte Frantz in die erste Elf. Auf der Gegenseite brachte Teamchef Sami Hyypiä im Vergleich zum 1:0 gegen Mainz den scheidenden Ballack für Barnetta.

Die Heimelf begann schwungvoll und setzte die Bayer-Defensive schnell unter Druck. Bereits nach wenigen Sekunden hatte Pinola mit einem Direktschuss nach prima Vorarbeit von Didavi eine erste Möglichkeit, beförderte das Leder aber über das Tor (1.). Wenig später kam Mak frei vor dem Tor zum Kopfball, konnte die Möglichkeit aber nicht nutzen (3.).


Danach hatten auch die Gäste in die Partie gefunden und waren bereits mit ihrem ersten Angriff erfolgreich. Dabei profitierten die Bayer-Profis von der irrigen Annahme der Hausherren, dass beim Zuspiel von Reinartz zu Kießling eine Abseitsposition des Leverkusener Stürmers vorlag. Dies war jedoch nicht der Fall. Kießling tauchte dadurch frei vor Schäfer auf und ließ dem Nürnberger Torwart keine Chance (6.).

Die Gäste blieben zunächst am Drücker und brachten die Abwehr der Hausherren ins Schwimmen. Schürrle setzte sich auf halblinks durch und flankte scharf in die Mitte. Dort hatte Pinola, der retten wollte, großes Glück, dass sein Versuch neben dem eigenen Tor landete (9.).

Die Gäste waren in der Offensive damit aber zunächst zufrieden und konzentrierten sich auf eine solide Abwehrarbeit. Der Club hatte zwar mehr vom Spiel, konnte jedoch keine große Gefahr für das Tor von Leno heraufbeschören. Einzig ein abgefälschter Freistoß von Frantz in der 14. Minute war zu verzeichnen.

Ansonsten fehlten den Nürnbergern vor allem die Ideen in der Nähe des Bayer-Strafraums. Didavi brachte den Ball zwar öft gefährlich in den Strafraum, fand aber vor dem Tor keine Anspielstationen.

Anders die Gäste: Leverkusen setzte mit der Führung im Rücken auf Konter. Damit hatten Hyypiäs Mannen in der 32. Minute erneut Erfolg. Wieder brachte ein Steilpass die Club-Abwehr in Bedrängnis. Schürrle nahm den Ball auf der rechten Seite auf und legte die Kugel nach innen. Dort flog Keeper Schäfer ins Leere. Kießling schob den Ball unbedrängt ins leere Tor.

Mit der deutlichen Führung zogen sich die Leverkusener erneut zurück und überließen den Hecking-Schützlingen das Angreifen. Diese scheiterten aber immer wieder an der soliden Abwehr oder eigenen Unzulänglichkeiten. Einzig eine Einzelaktion von Pinola sorgte kurz vor der Halbzeit noch für Gefahr. Der Argentinier wuchtete die Kugel aber aus spitzem Winkel am Tor vorbei (44.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte Dieter Hecking mit Bunjaku für Frantz eine offensivere Variante ins Spiel. Dies brachte noch mehr Druck auf die Abwehr der Leverkusener. Zunächst hielt Torwart Leno seinen Kasten gegen Schüsse von Feulner (54.) und Didavi (56.) sauber, doch in der 58. Minute konnte auch er nicht mehr helfen. Bunjaku bediente Mak mit einem idealen Zuspiel. Mak verlängerte die Kugel direkt und unhaltbar an Leno vorbei zum Anschlusstreffer.

Nach dem Tor blieben die Nürnberger dran, hielten das Tempo hoch und kamen weiter zu Chancen. Die größte entschärfte erneut der Bayer-Keeper, als er in der 62. Minute dem frei durchgebrochenen Bunjaku den Ball vom Fuß klaute. Wenig später holte der Torsteher auch noch einen Kopfball des Schweizers von der Linie (65.).

In der Folgezeit erlahmte der große Angriffselan der Nürnberger, wenngleich auch die Käste kaum Konstruktives nach vorne brachte. Die in der Hintermannschaft sorglos agierenden Hausherren verliessen sich anscheinend audf diesen Umstand. Fast ohne Gegenwehr ließ sich die Club-Abwehr in der 77. Minute überlaufen. Reinartz flankte unbedrängt von der linken Seite. Schürrle musste vor dem Tor nur noch den Fuß hinhalten und die Partie war praktisch entschieden.

Doch selbst in der Schlussphase stellten die Nürnberger noch klar, dass ihre Defensive in diesem Spiel nicht auf Ballhöhe war. Die Leverkusener konnten sich gegen sich bietende Torchancen fast nicht wehren. Barnetta legte in der 89. Minute zum völlig freien Kießling auf. Dieser hatte alle Zeit der Welt, tunnelte Schäfer und erhöhte mit seinem dritten Tor des Tages zum 1:4-Endstand.

Der erste Spieltag der Saison 2012/13 findet vom 24. bis 26. August statt. Die erste Hauptrunde des DFB-Pokal ist vom 17. bis 20. August terminiert.

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Bremen - Schalke 2 - 3


Huntelaar sichert sich die kicker-Torjägerkanone

Schalke 04 gewann am letzten Bundesliga-Spieltag bei Werder Bremen mit 3:2. Der SVW verpasste somit die letzte kleine Möglichkeit, sich für die Europa League zu qualifizieren. S04 hatte Platz drei schon im Vorfeld fest zementiert. Schalke-Stürmer Huntelaar sicherte sich mit zwei Treffern (Nummer 28 und 29) zudem die kicker-Torjägerkanone, die ihm nach Spielende von kicker-Redakteur Hans-Günter Klemm überreicht wurde. Für Werder endete somit die schlechteste Rückrunde der Vereinsgeschichte mit nur zwei Siegen.

Werder-Coach Thomas Schaaf nahm im Vergleich zur 1:3-Niederlage in Wolfsburg zwei Änderungen vor: Prödl rückte für Naldo in die Innenverteidigung, Borowski durfte zum Abschied für Aleksandar Stevanovic ran.
Schalkes Trainer Huub Stevens rotierte nach dem 4:0-Erfolg gegen Hertha BSC, der Platz drei gefestigt hatte, kräftig: Escudero, Moritz, Höger und Draxler begannen für Kapitän Höwedes (Wadenprellung), Fuchs, Holtby und Raul (alle Bank).

Vor Spielbeginn schüttelte Werders Geschäftsführer erst einmal kräftig Hände und verabschiedete sich von einem halben Dutzend Spieler: Wiese, Marin, Rosenberg, Borowski, Sylvestre und Thy werden den Verein allesamt verlassen. Anschließend konnte angepfiffen werden!


Der SVW war in den Anfangsminuten die aktivere Mannschaft, ohne sich richtige Vorteile erspielen zu können. Schalke hingegen stand in der Verteidigung sehr diszipliniert, störte Bremen früh und machte zudem die Räume sehr klein. Die Grün-Weißen taten sich damit schwer und kamen nach einer Standardsituation zu ihrer ersten Möglichkeit durch Pizarro (17.). Auf der Gegenseite zog Draxler aus der Distanz ab, hatte aber nicht genau genug gezielt (19.).

Nach ersten schleppenden 20 Minuten nahm die Partie ein kleines bischen an Fahrt auf. Zunächst konterten sich die Bremer über Pizarro, Rosenberg und Junuzovic zu einer Gelegenheit für den Österreicher (26.), anschließend schlenzte Farfan einen Freistoß aus 20 Metern über den Querbalken (28.). 120 Sekunden später zappelte der Ball dann aber im Bremer Netz. Nach Doppelpass von Draxler und Huntelaar zog der 18-Jährige unhaltbar für Wiese ab - 1:0 Schalke (30.)!

Bremen war nun verunsichert, schaffte es kaum mehr Gefahrzu erzeugen. Dennoch kamen die Grün-Weißen noch vor dem Pausenpfiff zum Ausgleich. Hunt wurde von Escudero minimal berührt, kam so aus dem Tritt. Schiedsrichter Aytekin zeigte umgehend auf den Punkt, von wo aus Pizarro seine Durststrecke von sechs Spielen ohne Tor beendete (42.). In den Schlussminuten von Durchgang eins wurde es dann nochmal turbulent, als Werder, beflügelt vom Ausgleich, noch einmal den Weg nach vorne suchte und Unnerstall durch Uchida zu einer spektakulären Fußabwehr zwang (45. +1).

Werder Coach Schaaf entschied sich zum Beginn von Durchgang zwei zu einem Wechsel: Arnautovic kam für Borowski auf den Rasen. Damit endete die Zeit des Ex-Nationalspielers an der Weser. Einen ersten Aufreger gab es nach 51 Minuten, als Sokratis den Ball aus kürzester Entfernung im eigenen Strafraum an die Hand bekam. Schiedsrichter Deniz Aytekin ließ weiterlaufen.

Ansonsten gestaltete sich die Anfangsphase der zweiten Hälfte ähnlich höhepunktarm wie in Durchgang eins. Rosenberg weckte das Publikum mit einer guten Schusschance wieder aus dem Tiefschlaf. Unnerstall klärte reaktionsschnell (57.). Ebenso reagierte Wiese bei einem erneuten Distanzschuss von Draxler nur Momente später (59.).
Der "Hunter" jagt auch in Bremen - Pizarro trifft ebenfalls doppelt



Schalke hatte vor Beginn noch ein Ziel vor Augen: Torjäger Huntelaar sollte die Torjägerkanone gewinnen! Zwar hatte er vor dem Spieltag einen Treffer Vorsprung auf Gomez, doch der "Hunter" ging auch in Bremen auf die Jagd. Nach Ablage von Farfan legte der Holländer das Leder zunächst an den linken Innenpfosten, doch Huntelaar setzte nach und traf im zweiten Anlauf zum 2:1 (65.). Doch damit wollte sich Schalkes bester Stürmer nicht zufrieden geben: Bei einem blitzsauberen Konter stand Huntelaar frei vor Wiese und schob mit links ins kurze Eck zu seinem 29. Saisontreffer ein (74.). Die Vorentscheidung, auch im Rennen um die Torjägerkanone!

Für die Schaaf-Elf war das 1:3 der endgültige Knockout. Schalke hatte dagegen richtig Spaß und spielte weiter nach vorne. Doch das Tor erzielten überraschenderweise doch noch einmal die Hausherren von der Weser! Nach Flanke von Hunt köpfte Pizarro, in seinem vielleicht letzten Heimspiel für den SVW zum 2:3 (82.).

Der erste Spieltag der Saison 2012/13 findet vom 24. bis 26. August statt. Die erste Hauptrunde des DFB-Pokal ist vom 17. bis 20. August terminiert.

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Stuttgart - Bremen 3 - 2


3:2 nach 0:2! Traoré besorgt die irre Wende

Die einen träumten von Platz fünf, die anderen von Platz sieben - am Ende erlebten beide eine finale Enttäuschung. Und doch feierte der VfB Stuttgart gegen den VfL Wolfsburg noch mal ein Fußballfest vor heimischer Kulisse, binnen sechs Minuten machten die Schwaben in der Schlussphase aus einem 0:2 noch einen 3:2-Sieg.


Erster Saisoneinsatz, letzter nach acht Jahren im VfB-Trikot - Bruno Labbadia setzte am finalen Spieltag noch einmal auf Ex-Kapitän Delpierre. Der zukünftige Hoffenheimer ersetzte Niedermeier, der sich beim 0:2 in München die fünfte Gelbe Karte abgeholt hatte. Außerdem vertrat Kuzmanovic den erstmals fehlenden Kvist (Bauchmuskelzerrung), und anstelle von Molinaro und Okazaki durften sich Boka und Cacau präsentieren - Letzterer nicht wegen der anstehenden EM-Kader-Bekanntgabe, wie Sportdirektor Fredi Bobic kurz vor Anpfiff betonte.

Felix Magath wechselte gegenüber dem 3:1 gegen Bremen zweimal: Für Dejagah (Muskelfaserriss) und Polak (Bank) begannen Salihamidzic und Träsch, der erstmals seit seinem Wechsel vor knapp einem Jahr nach Stuttgart zurückkehrte.

Bei bester Atmosphäre, aber wenig attraktivem Regenwetter erwischte der VfB den besseren Start und kombinierte sich immer wieder gut durchs Mittelfeld. Die größte Chance der ersten 20 Minuten vergab Hajnal: Nachdem Harnik den überhastet herausgeeilten Benaglio am Sechzehnereck überlupft hatte, schaffte es der heranrutschende Ungar nicht, die Kugel im Fünfer über die Linie zu befördern (13.). Hajnals Freistoß zehn Minuten später segelte doppelt abgefälscht aufs Tornetz (23.).

Magath gefiel die Anfangsphase naturgemäß nicht und reagierte, indem er Rodriguez auf die linke Abwehrseite zog, Träsch nach hinten rechts und Schäfer auf die Doppel-Sechs beorderte. Das sollte die Defensive stabilisieren, doch auch die Offensive zündete plötzlich erstmals: Mandzukic vergab nach Hajnals Ballverlust im Mittelfeld im Eins-gegen-eins mit Ulreich (24.), kurz danach stand's 1:0 für die "Wölfe": Mandzukic behauptete bei einem blitzsauberen Konter auf der rechten Seite die Kugel gegen Delpierre und legte dem alleingelassenen Helmes das zehnte Rückrundentor auf (28.).

Danach nahm zwar der VfB das Heft wieder in die Hand, fand den roten Faden der Anfangsphase im Spiel nach vorne aber bis zur Pause nicht mehr. Madlung & Co. standen sicher.

Mit Polak, der wegen eines Stollen-Problems erst in Minute 47 für Vieirinha eingewechselt werden konnte, ging's in Durchgang zwei, Schäfer rückte weiter ins linke Mittelfeld. Der VfB kam allerdings besser aus der Kabine, drängte auf den Ausgleich. Bei einem heftigen Wolkenbruch samt Hagel verlor der VfL kurzzeitig die Orientierung, Gentner ließ die beste Möglichkeit in dieser Phase überhastet liegen (58.). Die kalte Dusche folgte prompt: Helmes legte Schäfers Freistoßflanke am zweiten Pfosten in Richtung Fünfer, Russ drückte die Kugel zum 2:0 ins Netz (60.).



Abhaken wollten die Schwaben das Spiel deswegen aber noch lange nicht, es ging weiter einigermaßen schwungvoll nach vorne, auch wenn es beim finalen Pass zu oft krankte. Es half: eine Freistoßflanke. Delpierre lenkte den Ball auf Cacau, der einnickte - und im kleinen EM-Kader-Duell mit Helmes ausglich (73.). Jetzt hatte der VfB Blut geleckt! Ungeachtet der ausbleibenden Nürnberger Schützenhilfe lancierten die engagierten Hausherren einen Angriff nach dem anderen - und drehten die Partie ganz: Erst netzte Maza infolge einer Sakai-Hereingabe per Drehschuss ein (77.), dann traf Joker Traoré (erstes Ligator für den VfB) durch Russ' Beine. Erneut hatte Sakai von rechts geflankt, Ibisevic über die Kugel geschlagen (79.).

Helmes vergab die letzte Ausgleichschance (85.), dann war Schluss. Hinten wackelige, aber vorne nach der Pause vehemente Stuttgarter feierten einen begeisternden Sieg, der aber nicht mehr für Platz fünf reichte: Leverkusen gewann in Nürnberg mit 4:1. Wolfsburg gab die Partie aus der Hand, hätte aber auch bei einem Sieg keine Chance mehr auf die Europa League gehabt - Hannover schlug Lautern (2:1). Am 24. August sieht man sich wieder, dann startet die 50. Bundesliga-Saison. Eine Woche zuvor steigt wie immer die erste DFB-Pokal-Hauptrunde.

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Hannover - Lautern 2 - 1


Ya Konan führt die Roten nach Europa

Hannover 96 wird auch in der kommenden Saison in Europa vertreten sein. Im letzten Spiel der Saison mussten die Niedersachsen eine echte Achterbahnfahrt erleben. Lange Zeit lief alles gegen die Roten, die zwischenzeitlich aus den internationalen Plätzen rutschten. Am Ende löse sich aber dennoch alles in Wohlgefallen auf, sodass sogar noch ein altgedienter Hannoveraner einen anständigen Abschied bekam.


Hannovers Trainer Mirko Slomka vertraute auf Rausch, der beim 0:1 in Leverkusen wegen einer Gelb-Sperre gefehlt hatte, anstelle von Schmiedebach.

FCK-Coach Krassimir Balakov brachte nach dem 2:5 gegen Dortmund gleich vier Neue: Yahia, Kirch, Derstroff und Shechter spielten für Rodnei (Adduktorenprobleme), Sahan, Wooten und Kapitän Tiffert, der gar nicht im Kader stand.

Die Qualifikation für die Europa League hatte Hannover vor dem Spiel gegen Lautern in eigener Hand - mit einem Sieg wäre alles geritzt gewesen. Dementsprechend dominant starteten die 96er in die Begegnung. Die Niedersachsen waren direkt um Spielkontrolle bemüht und hätten sich nach zwei Minuten fast belohnt: Stindl köpfte aber aus sieben Metern knapp vorbei. Kurz darauf folgte jedoch die kalte Dusche durch de Wit, der den Ball wunderbar aus der Distanz in den Winkel nagelte (7.). Es war im Grunde der erste nennenswerte Torabschluss der Pfälzer und sollte auch für lange Zeit der einzige bleiben.

Hannover zeigte sich von dem Rückstand unbeirrt, drehte nochmals an der Temposchraube und drängte fortan mit aller Macht auf den Ausgleich. Es entwickelte sich ein einseitiges Duell, das kaum Zeit zum Durchatmen gab. Die Roten zündeten ein Feuerwerk und kreierten sich Chancen fast im Minutentakt. Abdellaoue (10.), Ya Konan (13.), Schlaudraff (17.), Eggimann (23.), Abdellaoue (25.), Stindl (27.) und Ya Konan (30.) ließen aber teils beste Möglichkeiten ungenutzt oder scheiterten am glänzend aufgelegten Sippel.

Ein Tor lag in der Luft! Es war eine echte Abwehrschlacht aus Sicht der Roten Teufel, die sich in der 38. Minute doch noch geschlagen geben mussten - und das auf äußerst tragische Weise: Sippel parierte noch einen wuchtigen Kopfball von Ya Konan. Das Leder sprang allerdings Bugera unglücklich an die Brust und von dort aus in die Maschen - 1:1. Kurz darauf hätte Ya Konan gleich nachlegen können, der Ivorer schoss aber links vorbei (41.). Danach meldeten sich die Lauterer urplötzlich wieder zurück und setzten über Shechter (42.) und Fortounis (45.) noch einmal eigene Duftmarken. Weil der Israeli aber drüber schoss und der Grieche an Zieler scheiterte, blieb es letztlich beim 1:1-Pausenstand.
Hannover gibt weiter den Takt vor - Lala darf noch ein letztes Mal ran



Hannover gab auch in den zweiten 45 Minuten den Ton an, agierte nun aber nicht mehr so druckvoll. Die Partie wurde ein wenig ruhiger. Trotzdem sorgten Stindl (50.), Rausch (53.) und Schlaudraff (60.) weiter für Furore. Insgesamt war das Niveau der Begegnung inzwischen verflacht. Lautern befand sich ausschließlich in der Defensive, Hannover agierte zuweilen zu kompliziert und spielte den einen oder anderen Pass zu viel. Zu diesem Zeitpunkt führte Wolfsburg in Stuttgart bereits mit 2:0 - Hannovers Europapokalträume schienen zu zerplatzen.

Die 96er brauchten folglich dringen ein Tor. Slomka wechselte folglich auch offensiv und brachte mit Sobiech, der für den relativ glücklosen Abdellaoue kam, einen frischen Stürmer. Es war aber nicht der Pole, der die ausverkaufte AWD-Arena zum kochen brachte, vielmehr war es Ya Konan. Bei einer punktgenauen Freistoßflanke von Stindl stieg der Ivorer am höchsten und besorgte per Kopf das vielumjubelte 2:1 (71.). Kurz darauf hätte Pogatetz nach einer Ecke alles klar machen können, der Österreicher wurde aber noch in letzter Sekunde von Yahia geblockt (75.).

Kaiserslautern schenkte zwar nicht ab und war nun um den Ausgleich bemüht, hatte gegen die cleveren Niedersachsen aber kein geeignetes Mittel parat. In der Zwischenzweit wurde auch bekannt, dass Stuttgart das Spiel gegen Wolfsburg gedreht hatte und 96 nun auf bestem Weg war, die Europa League zu erreichen. Slomka sah das wohl ähnlich, da er kurz vor Schluss Lala, der seit 1998 in Hannover spielte, zu dessen 296. Bundesligaspiel verhalf - es war das Abschiedsspiel des Albaners, der sich zum Schluss auch noch darüber freuen durfte, dass sein Team als einzige Mannschaft in der Saison 2011/12 ohne Heimniederlage in der Bundesliga blieb.

Beide Mannschaften verabschieden sich damit in die Sommerpause. Die Spieler dürfen Urlaub machen, sofern sie nicht bei der anstehenden Europameisterschaft in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) gefordert sind. Die Bundesliga startet wieder im August, der 1. Spieltag 2012/13 findet vom 24. bis 26. August statt. Die Roten Teufel werden da schon voll im Spielbetrieb sein, da die 2. Liga bereits am Wochenende vom 3. bis zum 6. August beginnt.

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Köln - Bayern 1 - 4


Abstieg - Doppelte Tränen bei Podolskis Abschied

Köln verpasst nach einer verdienten Niederlage gegen den FC Bayern das Minimalziel Relegation und muss den bitteren Weg ins Unterhaus antreten. Die Münchner dominierten die Partie über die gesamte Dauer und bewiesen bei einer ihrer wenigen Chancen im ersten Durchgang gegen offensiv nur Nadelstiche setzende "Geißböcke" Effizienz. So auch kurz nach der Pause, als ein Doppelschlag schnell für klare Verhältnisse sorgte.


Kölns Coach Frank Schaefer stellte seine Startformation im Vergleich zum 1:4 in Freiburg einmal um: Für Clemens (Knieprobleme) rückte Pezzoni ins Team.

Bayerns Trainer Jupp Heynckes hatte beim 2:0 gegen Stuttgart etlichen Stammspielern Schonung auferlegt. Sieben Neue standen in der Anfangself, die genauso im Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea aussehen könnte. Im einzelnen kamen Neuer, Lahm, Boateng, Schweinsteiger, Kroos, Robben und Ribery für Butt, Rafinha, Badstuber, Pranjic, Luiz Gustavo, Usami und Olic zum Einsatz.

Köln begann, angefeuert vom frenetischen Publikum, konzentriert und aggressiv. Die Schaefer-Elf presste früh, verhinderte zunächst den geordneten Spielaufbau der Bayern und tauchte des Öfteren am gegnerischen Sechzehner auf, ohne jedoch eine zwingende Torchance herauszuarbeiten.

Die Münchner waren vorsichtig in die Partie gestartet. Überlegene Technik und eine bessere Spielanlage verschoben die Kräfteverhältnisse im weiteren Verlauf zu Gunsten des Rekordmeisters. Nach zehn Minuten übernahm die Heynckes-Elf die Kontrolle, verstand es aber genausowenig, sich gegen die kompakte Deckung der Hausherren vielversprechend in Szene zu setzen.

Bis zum Strafraum liefen die Kombinationen flüssig, dann aber behielten Geromel & Co. zunächst den Überblick oder aber es fehlte die letzte Präzision. Aus der klaren Dominanz des FCB entsprang ebensowenig eine Tormöglichkeit - und Mitte des ersten Durchgangs befreiten sich die "Geißböcke".

Und nun sollten sich auch Chancen einstellen. Zunächst lenkte Neuer Podolskis Knaller aus 18 Metern um den Pfosten - wegen Abseits hätte der Treffer des Nationalspielers bei seinem Ligaabschied aber ohnehin nicht gezählt (25.). Doch die Szene leitete ein kleines Zwischenhoch der Rheinländer ein. Wieder Podolski verzog von halblinks aus neun Metern (29.).

Der Treffer fiel aber auf der Gegenseite: Nach guter Kombination hatte Ribery rechts Zeit zur Flanke. In der Mitte verpassten Gomez und Geromel, dahinter stand Müller halblinks vollkommen frei und knallte den Ball aus neun Metern am machtlosen Rensing vorbei ins linke Eck (34.).

Ribery verpasste knapp zu erhöhen (37.), auf der Gegenseite reklamierten die Gastgeber vergeblich Handspiel von Contento im Strafraum, ehe Podolski in derselben Minute nochmals ein Lebenszeichen (43.) - dann war Pause.


Nach Wiederanpfiff brachte Schaefer Novakovic für Jajalo. Ob seine Mannen von der Hertha-Führung gegen Hoffenheim nach 45 Minuten wussten? Jedenfalls riskierte der FC nun mehr, stand höher und entfachte zunächst Druck, ohne sich dem gegnerischen Tor vielversprechend anzunähern.

Münchner Kombinationsvermögen zog den Rheinländern dann aber binnen kurzer Zeit den Zahn: Nach einer Blitz-Kombination im Strafraum flankte Ribery von der linken Seite. Geromel rettete zunächst, schoss aber McKenna an, von dessen Bein der Ball wieder an Geromel abprallte und ins Tor flog (52.).

Zwei Minuten später machte Robben den Doppelschlag perfekt: Nach Kroos' Querpass von halblinks ließen Müller und Gomez den Ball zum Niederländer durchlaufen, der mit links aus elf Metern wuchtig unter die Latte einnetzte.

Köln war kurzzeitig demoralisiert. Die Gäste hatten selbst mit angezogener Handbremse viel Platz, Gomez im Kampf um die Torjägerkanone die Bälle aufzulegen. Doch es war nicht der Tag des Goalgetters, der bei zwei Großchancen scheiterte (60., 61.).

Viele Zuschauer verließen enttäuscht das Stadion, die Stimmung schien zu kippen. Doch es gelang den Kölnern, noch einmal etwas Begeisterung zu entfachen: Podolski gewann das Laufduell gegen Tymoshchuk und passte von links flach in die Mitte. Novakovic war vor Boateng am Ball und schob ins rechte Ecke ein (63.).

Doch es sollte nur ein Strohfeuer gewesen sein. Der FCB kontrollierte die Partie bis auf wenige Ausnahmen souverän (McKenna, 72.), hatte selbst eine gute Chance zur Resultatsverbesserung (Ribery, 68.). Und in Berlin legte die Hertha nach und schoss das 2:0, was die Hoffnungen bei den Rheinländern auf den Nullpunkt sinken ließ.

Die Partie plätscherte ihrem Ende entgegen, Müller setzte noch ein Highlight, als er Rafinhas flache Hereingabe am rechten Fünfer per Hackentrick ins kurze Eck veredelte (85.). In Berlin sorgte Hoffenheims Anschlusstor kurzzeitig noch etwas für Hoffnung. Kurz nach dem Abpfiff in Köln aber war es Gewissheit, dass der FC runter muss - Raffaels Treffer zum 3:1 gegen die TSG besiegelte den Abstieg der "Geißböcke"!

Köln verpasste die Relegation, die nun am 10. Mai (20.30 Uhr) Hertha gegen den Tabellendritten der 2. Liga begeht. Die Bayern treffen am Samstag im DFB-Pokal-Finale in Berlin auf Dortmund.

Der erste Spieltag der Saison 2012/13 findet vom 24. bis 26. August statt. Die erste Hauptrunde des DFB-Pokal ist vom 17. bis 20. August terminiert.

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Mainz - Gladbach 0 - 3


Reus-Festspiele zum Saisonabschluss

Borussia Mönchengladbach, zuvor in Mainz in der Bundesliga noch sieglos, feierte am letzten Spieltag in Rheinhessen einen verdienten 3:0-Auswärtserfolg. Überragender Akteur bei den "Fohlen", die bereits vor der Partie als Tabellenvierter feststanden, war Marco Reus, der als zweifacher Torschütze sowie als Assistgeber glänzte. Die Nullfünfer blieben durch die Pleite auf Rang 13 kleben.
Marco Reus, Roman Neustädter (beide Borussia Mönchengladbach)


Mainz' Trainer Thomas Tuchel, dessen Vertragsverlängerung bis 2015 unter der Woche fixiert wurde, tauschte im Vergleich zum 0:0 in Hamburg viermal Personal: Heinz Müller kam - wie zuvor vereinbart - zwischen den Pfosten statt Wetklo zum Zug. Fathi sowie Baumgartlinger verdrängten Bungert und Polanski aus der Anfangsformation. In diese hinein rutschte Nicolai Müller, da Zidan verletzungsbedingt (Knieprellung) fehlte. Auch bei Mönchengladbach waren gegenüber dem torlosen Remis gegen Augsburg vier Änderungen zu notieren: Coach Lucien Favre brachte Stranzl, Ring, Cigerci und de Camargo von Beginn an. Brouwers, Herrmann sowie die verletzten Nordtveit (Schultereckgelenkssprengung) und Hanke (muskuläre Probleme) standen nicht in der Startelf.

Beide Teams starteten mit energischem Vorwärtsdrang in die Partie, zeigten in der ausverkauften Coface-Arena flotte Ballzirkulation. Die Hausherren präsentierten sich etwas aktiver, erarbeiteten sich leichte Vorteile und nach Pass von Szalai auf Sturmpartner Choupo-Moting eine erste Halbchance (2.).

An Tempo und Einsatzwillen mangelte es den Kontrahenten nicht, allerdings an Präzision. Torraumszenen blieben Mangelware, die Mainzer etwas entschlossener. Nach knapp einer Viertelstunde beinahe mit Erfolg: Doch Jantschke behinderte Choupo-Moting im entscheidenden Moment, sodass der FSV-Angreifer aus der Nahdistanz nicht vollstrecken konnte (13.). Keine 60 Sekunden später meldeten sich auch die "Fohlen" erstmals gefährlich vor dem gegnerischen Kasten zu Wort: Daems verlangte Heinz Müller durch seinen saftigen Schuss eine erste Arbeitsprobe ab.

Während sich bei den Nullfünfern danach die Ungenauigkeiten häuften, kam Gladbach besser in die Partie, schaltete nach Ballgewinn immer wieder blitzschnell in die Offensive um. Gleichwohl war fast eine halbe Stunde absolviert, bis sich die Favre-Truppe die nächste Torgelegenheit erspielte: Ring brachte den Ball an den ersten Pfosten. De Camargo prüfte Müller, der aufmerksam den Winkel verkürzte, aus der Nahdistanz (26.). Auf der Gegenseite war es erneut Choupo-Moting, dem sich drei Minuten später nach Dantes Stellungsfehler gleich zweimal die Schusschance bot: Zunächst blockte Dante gekonnt, im zweiten Versuch beförderte der Nullfünf-Stürmer die Kugel über den Querbalken.
Reus zeigt Choupo-Moting, wie's geht

Die verpasste Gelegenheit sollte sich aus Mainzer Sicht prompt rächen: Cigerci lupfte den Ball in den Lauf von Daems. Gladbachs Kapitän legte die Kugel mit Übersicht zurück zu Reus, der sie mit einem kernigen Schuss in die Maschen jagte (31.). Im Anschluss nahm die Begegnung Fahrt auf. Da Reus Tempolauf im letzten Moment gestoppt wurde (35.), Szalais Treffer wegen vermeintlichem Foul von Referee Wolfgang Stark die Anerkennung verweigert wurde (39.) und Ring bei einer Jantschke-Hereingabe einen Schritt zu spät kam (42.), hatte die Minimalführung der Borussen bis zum Kabinengang Bestand.



Die Gastgeber begannen Hälfte zwei engagiert, kamen aber nicht über Halbchancen hinaus. Zudem öffneten die Nullfünfer Gladbach Räume, die diese für ihr vorwärts gerichtetes Kombinationsspiel nutzten: Ein Reihe von Chancen war die Folge. Arango fand mit tollem Zuspiel Reus, der auf Heinz Müller zulief. Doch FSV-Kapitän Noveski klärte per riskanter Grätsche in höchster Not (53.). Zwei Minuten später traf Ring, stand zuvor aber hauchdünn im Abseits.

Die Tuchel-Schützlinge mühten sich um den Ausgleich, zeigten sich dabei allerdings zu uninspiriert. Im Aufbau leisteten sich die Mainzer zudem immer wieder kapitale Ballverluste, sodass die "Fohlen" gefährlich kontern konnte.
Doppelpacker & Gala-Pass

In der 62. Minute betätigte sich Reus bei strömendem Regen als Doppelpacker: Neustädter passte exakt in die Schnittstelle der Abwehr, der Bald-Dortmunder vollstreckt alleine vor Heinz Müller souverän. Und die Gladbacher machten weiter: Ring scheiterte im Eins-gegen-eins am glänzend reagierenden FSV-Keeper(67.). Besser machte es kurz darauf de Camargo: Eingesetzt durch einen herrlichen Außenristpass von Reus, tunnelte der Belgier den Mainzer Schlussmann (69.).

Die Messe war gelesen: Die Rheinhessen steckten auf, mühten sich in der Schlussphase, keine Fehler mehr zu machen. Gladbach wartete in der erfolgreichen Konterstellung, ohne in den letzten Minuten dabei die letzte Konsequenz an den Tag zu legen.

Der erste Spieltag der Saison 2012/13 geht vom 24. bis 26. August über die Bühne. Der DFB-Pokal-Wettbewerb startet eine Woche früher: Die erste Hauptrunde ist vom 17. bis 20. August terminiert.

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