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...   Erstellt am 09.05.2010 - 17:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Düsseldorf - Rostock 3 - 1


Harnik lässt die Hansa-Kogge sinken
Fortuna Düsseldorf wahrte zum Saisonabschluss mit einem 3:1 über Hansa Rostock seine blitzsaubere Heimbilanz. Die Rheinländer schalteten in einer munteren Zweitliga-Partie, die zweimal unterbrochen wurde, blitzschnell um und zeigten sich vor dem Rostocker Gehäuse effektiv. Hansa, das nun in die Relegation mit Ingolstadt muss, schien durch den verwandelten Handelfmeter noch einmal ins Spiel zurückzukommen, doch dann konterte die Fortuna erneut perfekt.

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Er steuerte das zweite Tor für die Fortunen bei: Der aufgerückte Anderson feiert mit Team-Kollege van den Bergh
© picture alliance Düsseldorfs Trainer Norbert Meier wartete gegenüber dem 1:0 in Oberhausen - trotz dem die Chance, im Saison-Finish noch auf Rang drei zu springen durch den zeitgleichen Augsburger Heimsieg verwehrt blieb - mit drei Änderungen an seiner Startformation auf: Vize-Kapitän Langeneke kehrte anstelle von Cakir in die Innenverteidigung zurück. Schwertfeger und Gaus ersetzten Fink und Jovanovic.

Hansa-Coach Marco Kostmann erneuerte seine Anfangself nach dem torlosen Heimremis gegen Cottbus einmal: Pannewitz agierte anstelle von Schröder (Jochbeinbruch) im defensiven Mittelfeld.

Beide Teams begegneten sich in den ersten Minuten in der Esprit-Arena auf Augenhöhe. Hansa bemühte sich durchaus um geordnetes Offensiv-Spiel, öffnete aber dabei immer wieder Räume für direkt vorgetragene Düsseldorfer Gegenstöße. Exemplarisch schaltete die Fortuna in der fünften Minute blitzschnell um: Gaus lief - in Szene gesetzt von Harnik - alleine auf Hansa-Keeper Walke zu, zögerte aber zu lange, so dass Pannewitz per Sliding Tackling die Situation noch bereinigen konnte. Kurz nach dieser Aktion wurde das Spiel - da Feuerwerkskörper im Rostocker Fanblock gezündet wurden - für knapp 18 Minuten unterbrochen.

Kaum hatte Referee Wolfgang Stark die Partie wieder freigegeben, gingen die Hausherren mit 1:0 in Front: Nach eine Ecke von der linken Seite jagte der freistehenden Gaus bei seinem Startelf-Debüt das Spielgerät, welches zudem leicht abgefälscht wurde, trocken in die Maschen (10.). In einer auch fortan flotten Begegnung, verfehlten Harnik (15.) und auf der Gegenseite Bartels, der nur das Außennetz traf, sowie Sturmpartner Johannsson (16. und 29.) den Torerfolg.

Die Ostseestädter mühten sich um den Ausgleich, das Tor machte die Fortuna: Über Christ kam das Spielgerät zum aufgerückten Anderson. Der Brasilianer - in der nächste Saison für Gladbach aktiv - brachte das Leder an Hansa-Keeper Walke vorbei zum 2:0 im Rostocker Gehäuse unter (30.). Bis zum Kabinengang boten sich den Rheinländern weiter große Räume zum Kontern, Harnik scheiterte in der 45. Minute in einer Eins-gegen-Eins-Situation an Walke.





Fünf Minuten nachdem Wolfgang Stark die Partie wieder angepfiffen hatte, gab es wieder Hoffnung für Hansa: Schwertfeger hatte nach einer Rostocker Hereingabe eine unnatürliche Bewegung zum Ball gemacht und auch klar dessen Richtung verändert. Kapitän Sebastian ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen, verlud Ratajczak und brachte die Kostmann-Elf wieder heran. Hansa blieb nun dran. Johannsson zeigte sich in der 54. Minute handlungssschnell, verfehlte mit seinem Drehschuss das Tor jedoch aus spitzem Winkel knapp. Zwei Zeigerumdrehungen später, Hansa war gerade noch im Düsseldorfer Strafraum, schaltete die Meier-Elf erneut blitzschnell um. Harnik steuerte alleine auf Walke zu, und versenkte in Torjägermanier zu seinem 13. Saisontreffer. In der Folge verflachte die Partie.

Hansa fehlte nun der Biss und die Zielstrebigkeit, um noch einmal zurückzukommen. Düsseldorf hatte nun wieder mehr Spielanteile. In der Schlussphase wurde die Partie erneut zweimal - nachdem Feuerwerkskörper mutmaßlich aus dem Rostocker Block in den Stadion-Innenraum geflogen waren - unterbrochen, bis Referee Stark dem Treiben ein Ende setzte.

Für Aufsteiger Düsseldorf ging, obwohl man den Durchmarsch in Liga eins verpasste, eine erfolgreiche Saison zu Ende. Rostock tritt in der Relegation, am Freitag (14.5.) in Ingolstadt an, das Rückspiel in Rostock steigt am Montag (17.4.).

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Frankfurt - Koblenz 1 - 1


Kapllanis Sonntagsschuss lässt Frankfurt zittern
In einem packenden Duell kam der FSV Frankfurt gegen Absteiger TuS Koblenz nicht über ein 1:1 hinaus, bleibt aber aufgrund der 1:3-Niederlage von Hansa Rostock in Düsseldorf in der 2. Liga. Die Hessen waren von Beginn an klar spielbestimmend, gingen aber viel zu leichtfertig mit den sich bietenden Chancen um und wurden dafür prompt bestraft.

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Viel Arbeit: Koblenz' Lense (re.) hatte gegen Cidimar & Co. sehr viel zu tun.
© picture-alliance Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen konnte im Vergleich zum 0:0 in Ahlen wieder auf die zuletzt gesperrten Gledson und Voigt zurückgreifen. Sie ersetzten in der Abwehr Klitzpera (Gelb-Sperre) sowie Müller. Ferner kamen Munteanu und Cidimar anstelle von Schneider und Ledgerwood. Damit ließ Boysen sein Team mit zwei nominellen Spitzen auflaufen, weswegen er einen "Sechser" (Ledgerwood) opferte.

TuS-Coach Petrik Sander dagegen brachte nach dem 2:2 gegen Kaiserslautern drei Neue: Lense, Stahl und Krontiris ersetzten Hartmann, Forkel und den gelbgesperrten Glockner.



Vom Fleck weg waren die Frankfurter darum bemüht, das Spiel an sich zu reißen. Sie legten ein hohes Tempo vor, wirkten gefälliger und kamen auch rasch zu ersten guten Möglichkeiten. Allerdings köpfte Cidimar nur Paucken an (10.), während Mölders aus spitzem Winkel den Ball per Kopf nicht mehr aufs Tor bringen konnte (11.). Der FSV drängte weiter und war gegen passive Koblenzer ganz klar tonangebend, ließ teilweise aber beste Chancen liegen. So brachte Voigt nicht genügend Druck hinter seinen Schuss (21.), Cidimar kam einen Hauch zu spät (22.), während Mavric in höchster Not vor Mölders klärte (23.).

Für den fahrlässigen Umgang mit den eigenen Gelegenheiten, kassierten die Hessen in der 25. Minute die Quittung: Dzaka passte auf Kapllani, der den Ball am Strafraum stark mitnahm und wunderbar per Drehschuss aus 18 Metern in den linken Winkel traf - Gledson hatte das Leder noch abgefälscht. Ein "Sonntagsschuss". Die Hausherren ließen sich von dem überraschenden Rückstand nicht schocken und legten noch einmal eine Schippe drauf. Alleine Mölders hätte den Ausgleich gleich zweimal markieren müssen. Der 25-Jährige scheiterte aber zunächst per Kopf am fantastisch reagierenden Paucken (28.), ehe ihm das Pech am Fuß klebte und sein Schuss aus elf Metern nur an den linken Pfosten knallte (29.).

Mehics später Streich sorgt für eine heile Welt in Hessen


Überraschung: Michael Stahl, Edmond Kapllani, Anel Dzaka und Tom Geißler (v. li.) feiern den "Sonntagsschuss" des Albaners.
© picture-alliance Danach wurde es aber ruhiger im Frankfurter Volksbank-Stadion. Die TuS schaffte es nämlich, dem FSV ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen. Letztlich ging es ohne weitere Höhepunkte in die Kabinen.

Sander tauschte in der Pause und brachte den defensiveren Bender für Krontiris. Am Geschehen auf dem Rasen änderte das freilich nichts, der FSV stürmte gleich forsch drauf los, während sich die TuS primär mit Abwehraufgaben beschäftigte. Gjasula wurde mittlerweile von Stahl in Manndeckung genommen, was dem Offensivspiel der Frankfurter überhaupt nicht gut tat. Bis auf zwei Chancen durch Cidimar (48., 52.), die jedoch nicht die Qualität der Gelegenheiten aus dem ersten Durchgang hatten, konnte der FSV nicht mehr ernsthaft gefährlich vor Paucken auftauchen.

Lange Zeit passierte kaum etwas, ehe die Koblenzer sich darauf besannen, ab und zu einen Konter zu fahren. Und plötzlich wurde es gefährlich (Pourie, 70., Bender, 73.). Boysen reagierte und versuchte mit einem Doppelwechsel - Bouhaddouz und Kujabi kamen - seiner Mannschaft neues Leben einzuflößen. Zehn Minuten vor dem Ende startete der FSV eine Schlussoffensive und kam wieder zu guten Chancen. Doch Husterers Kopfball knallte an den rechten Innenpfosten (80.), während der mittlerweile eingewechselte Lagerblom knapp über den Querbalken schoss (84.).

In der Schlussminute klappte es dann aber doch! Bei einer Ecke von links landete der Ball über Umwege bei Mehic, der im ersten Anlauf noch an Paucken scheiterte, ehe er den Abpraller zum verdienten 1:1 nutzte. Der FSV blieb damit auch achten Heimspiel in Folge ungeschlagen, war allerdings trotzdem dazu verdammt, das Ergebnis der Partie zwischen Fortuna Düsseldorf und Hansa Rostock abzuwarten.

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Lautern - Augsburg 1 - 1


Jendrisek kontert Hains Sololauf
Gegen eine Augsburger Elf, die ohne sieben Stammkräfte antrat, mühte sich der 1. FC Kaiserslautern zu einem 1:1-Unentschieden. Der Ausgleich für die Pfälzer fiel dabei erst in der Nachspielzeit. Der FCA zog sich lange achtbar aus der Affäre und erreichte mit einer B-Elf vor den Relegationspartien gegen den 1. FC Nürnberg einen Achtungserfolg.

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Augsburgs Baier wird hier von Sam angegangen, schlägt gleich den Ball aus der Gefahrenzone.
© picture-alliance FCK-Coach Marco Kurz setzte im Vergleich zum 2:2 in Koblenz am vergangenen Wochenende fünf neue Spieler ein. Bugera (nach Gelbsperre), Keeper Sippel (m), Bilek, Sam und Jendrisek waren von beginn an dabei und verdrängten Paljic, Ilicevic, Schul, Pavlovic und Robles ins zweite Glied.

Der FC Augsburg stand bereits als Relegationsgegner des 1. FC Nürnberg fest und so schonte Jos Luhukay weitestgehend seine Stammelf. Nach dem 1:0 gegen 1860 bekamen Jentzsch, Möhrle (Entzündung im Knie), de Roeck, Hegeler, Traore, Hain und Torjäger Thurk zunächst frei. Es starteten Kruse, Buck, Khizaneishvili, Sukalo, Szabics, Werner und Baier.

Das stark umformierte FCA-Team begann die Partie defensiv eingestellt und auf Konter ausgerichtet. Dem 1. FCK fehlten zu Beginn der Partie Spielwitz und Tempo, so dass die Fuggerstädter weitgehend mühelos die Gefahr vom eigenen Tor fernhalten konnten. Erst nach einer Viertelstunde Spielzeit setzte Mittelfeldmann Bilek ein erstes Ausrufezeichen am voll besetzten Betzenberg, schoss aber knapp rechts vorbei.


Augsburgs Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Ndjeng setzte sich erstmals gut in Szene, spielte Szabics frei, doch der Ungar verpasste es dann, Werner in Position zu bringen (18.). Und Szabics sollte auch beim nächsten Augsburger Angriffsversuch im Mittelpunkt stehen. Nach einer schönen Direktkombination wurde der FCA-Stürmer aber fälschlicherweise wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurückgepfiffen (34.).

Bis zum Kabinengang verstärkten die Roten Teufel dann ihre Offensivaktivitäten. Bugera sorgte mit Standards zweimal für Gefahr vor dem Tor von FCA-Keeper Kruse (35., 43.), dann hielt der Schlussmann in der letzten Szene des ersten Durchgangs im Duell mit Jendrisek seinen Kasten dank einem Blitzreflex sauber.

Die Mannschaften traten nach der Puase unverändert an - und unverändert präsentierte sich den Zuschauern das geschehen auf dem Rasen: Der FCK arbeitete sich am FCA mühevoll ab, schaffte kaum einmal Raumgewinn und kam nur selten zu Torchancen. Auch die Gäste hielten sich lange vornehm zurück.


Die Meisterschale auf dem Betzenberg: Der 1. FCK ist Zweitligameister.
© picture-alliance Hain verzückt mit Solo - Jendrisek treffsicher
Ein Weckruf von Lakic brachte dann wieder Leben auf den "Betze". Der Angreifer scheitere jedoch aus spitzem Winkel an Kruse (66.). Aufgerütelt schienen aber nur die Gäste. Ndjeng hämmerte einen Schuss fulminant an die Latte (69.) und der just vorher eingewechselte Hain dribbelte dann die halbe Lauterer Mannschaft schwindelig und schob mühelos zur Augsburger Führung ein (71.).

Kaiserslautern mühte sich zwar weiterhin, doch die Kurz-Elf musste bis in die Nachspielzeit auf den Ausgleich warten. Jendrisek, der nächste Saison auf Schalke spielen wird, verabschiedete sich aus der Pfalz mit einem Tor (90. +1), dann startete im Fritz-Walter-Stadion die Aufstiegsparty. Beim FCA kamen die Youngsters Woltmann und Framberger noch zu ihrem Zweitligadebüts. Während der FCK die Zweitligameisterschaft feiern konnte, verbuchte Augsburgs B-Elf vor den Relegationsspielen gegen den 1. FCN noch einen Achtungserfolg.

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Pauli - Paderborn 1 - 2


St. Pauli verliert und feiert trotzdem
Der FC St. Pauli hat das letzte Heimspiel der Saison gegen den SC Paderborn mit 1:2 verloren und die mögliche Zweitliga-Meisterschaft damit verpasst. Den Aufstieg dürfen die Hamburger aber dennoch feiern. Aufsteiger Paderborn beendet eine starke Saison auf dem fünften Platz.

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Trotz Niederlage gut gelaunt: Marius Ebbers erzielte gegen Paderborn Saisontor Nummer 20.
© picture alliance Holger Stanislawski setzte auf die Elf, die den Aufstieg mit dem 4:1 in Fürth praktisch perfekt gemacht hatte. Nur im Tor musste er wechseln. Für Hain, der sich in Fürth bei einem Zusammenprall mit Fürstner eine Fraktur der Kieferhöhle und eine schwere Gehirnerschütterung zuzog, stand Pliquett zwischen den Pfosten. Auch Gästecoach André Schubert nahm im Tor einen Wechsel vor. Für Jensen, der beim 2:1 gegen Aachen seine Abschiedsvorstellung geben durfte, kehrte Masuch zurück. Außerdem spielten Schachten und Mohr in der Viererkette für Halfar und Holst.

Gerade einmal 15 Sekunden waren gespielt, da bot sich den Gästen bereits die erste Großchance. Nach einer schönen Kombination über Saglik und Brandy, die den Ball jeweils mit der Hacke weiterleiteten, tauchte Schachten frei vor Pliquett auf, der den Schuss des Paderborners jedoch per Fußabwehr entschärfen konnte. Nach diesem Wachmacher gleich zu Beginn ließen es beide Teams erst einmal ruhig angehen. St. Pauli bekam die Partie nach und nach zwar in den Griff, ohne dabei in der Offensive jedoch die letzte Konsequenz an den Tag zu legen. So gehörte auch die zweite Gelegenheit dem SCP: Diesmal war es Brandy, der frei vor Pliquett auftauchte, erneut behielt der Hain-Ersatz die Oberhand (15.).

Vier Minuten später war es dann jedoch St. Pauli, das in Führung ging. Eine abgefälschte Rothenbach-Flanke von der rechten Seite beförderte Gonther am ersten Pfosten im Duell mit Takyi unglücklich aufs eigene Tor. Der Ball klatschte an die Latte, doch Ebbers war zur Stelle und köpfte mühelos ins leere Tor ein - sein 20. Saisontor!



In einer Partie, die von beiden Teams weiterhin nicht mit letzter Intensität geführt wurde, aber dennoch einigen Unterhaltungswert besaß, sorgte St. Pauli vorwiegend über rechts für Gefahr. Mit einer weiteren Hereingabe setzte Rothenbach Bruns in Szene, dessen Kopfball aus sechs Metern Masuch glänzend parierte (28.). Kurz vor der Pause brachte Ebbers das Gehäuse des Paderborner Tores zum Wackeln, als er den Ball vom rechten Strafraumeck an die Latte nagelte. St. Pauli hatte alles im Griff, musste praktisch mit dem Pausenpfiff aber doch noch den Ausgleich hinnehmen: Kapitän Morena rutschte völlig unbedrängt als letzter Mann aus, Brückner bedankte sich und schob zum 1:1 ein.

Nach dem Wechsel ging es wieder etwas bedächtiger zu. Den letzten Siegeswillen legte St. Pauli nicht an den Tag. Ein Takyi-Schuss von der Strafraumgrenze rauschte knapp links vorbei, viel mehr gab es aus Hamburger Sicht zunächst nicht zu vermelden. Die Paderborner spielten weiter munter mit und hatten Pech, dass Schachten nur den Pfosten traf (55.).

Erst ab der 70. Minute erhöhte St. Pauli wieder die Schlagzahl und drängte auf das 2:1, das die Zweitliga-Meisterschaft bedeutet hätte. Der eingewechselte Schultz (71.) und Boll (74.) waren dem zweiten Treffer nahe, scheiterten jedoch beide am glänzend reagierenden Masuch. Die Defensive vernachlässigte die Stanislawski-Elf nun etwas zu sehr. Den enteilten Brückner konnte der starke Rothenbach noch stellen (79.), doch zwei Minuten später konnte Pliquett einen Krösche-Schuss nur abklatschen lassen - der eingewechselte Daghfous war zur Stelle und erzielte den Siegtreffer für den SC Paderborn, der die Aufstiegssaison damit auf einem hervorragenden fünften Platz beendet. St. Pauli verpasste zwar Platz eins, das tat den Feierlichkeiten im und rund ums Millerntor jedoch keinen Abbruch. In der kommenden Saison spielen die Hamburger in der Bundesliga.

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Cottbus - Ahlen 4 - 1


Jula hält den Rhythmus in der Lausitz
Energie Cottbus hat seinen Fans zum Saisonabschluss den vierten Heimsieg am Stück beschert - und erneut vier Tore geschossen! Gegen insgesamt zu harmlose Ahlener Gäste, die zumindest nach fünf Spielen mal wieder trafen, gewannen die Lausitzer auch dank zweier Blitzstarts souverän mit 4:1. Nebenbei war es der Tag der Lebewohls: Ahlen verabschiedete sich aus Liga zwei - und Tremmel nach vier Jahren aus Cottbus.

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Jubel zum Abschluss: Energie-Kapitän Ovidiu Burca (oben) feiert mit den Kollegen den vierten Heimsieg in Folge.
© picture-alliance Energie-Coach "Pele" Wollitz setzte auch zum Abschluss auf seine stärkste Elf. Gegenüber dem 0:0 in Rostock ersetzten nur Bittroff und Miatke die verletzten Angelov (Angina) und Fandrich (Adduktorenprobleme). Gäste-Trainer Christian Hock rotierte in seinem letzten Spiel für Ahlen einzig im Tor, wo Lenz am letzten Spiel zu seinem ersten Saisoneinsatz kam, während der scheidende Kirschstein auf die Bank musste. Außerdem verteidigte im Vergleich zum 0:0 gegen Frankfurt Blondelle für Döring (Muskelfaserriss).

Bei schönem Wetter in der Lausitz ließen die Hausherren ihre Fans schon nach drei Minuten jubeln - unter gütiger Mithilfe von Schiedsrichter Patrick Ittrich: Kurth, von Petersen in den Strafraum geschickt, nahm Books leichten Schubser dankend an, es gab Elfmeter. Kruska verwandelte sicher.

Mit dem 1:0 im Rücken beherrschte Cottbus die erste Hälfte, zunächst aber ohne zu weiteren Chancen zu kommen. Ahlen zeigte sich ebenfalls durchaus engagiert, oft fehlten aber die spielerischen Mittel. Das Niveau der Partie nahm immer weiter ab. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs flammte noch einmal etwas Gefahr auf: Gorschlüter verzog aus guter Position klar (37.), auf der anderen Seite köpfte Petersen nach einer Ecke knapp drüber (42.). Dann war Pause.



Die zweiten 45 Minuten begannen wie die ersten - mit einem Cottbuser Blitzstart! Kurths abgefälschte Flanke rutschte bis zum zweiten Pfosten durch, wo Kweuke, zur zweiten Hälfte für Miatke eingewechselt, locker einschob (47.). Trotz Wollitz' glücklichem Händchen rief der zweite Wechsel weitaus größere Emotionen hervor: Keeper Tremmel, der seinen Vertrag nicht verlängert und die Lausitz nach vier Jahren verlassen wird, durfte sich feiern lassen. Lehmann kam (54.).

Die Partie wurde derweil ein wenig offener und unterhaltsamer, weil beide Seiten zunehmend die Defensivarbeit vernachlässigten. Bestes Beispiel: Ahlens Anschlusstor. Bei Gorschlüters schnell ausgeführtem Freistoß schlief Bittroff, sodass sich Busch in seinem Rücken davonstehlen konnte und allein vor Lehmann souverän einnetzte (61.). Und auch Petersen profitierte bei seinem Treffer zum 3:1 zwölf Minuten später von lascher Gegenwehr: Weil Özkara das Kopfballduell verweigerte, konnte der 21-Jährige nach Kruskas Freistoßflanke problemlos einköpfen.

Ahlen löste sich defensiv immer weiter auf, beim Tor zum 4:1-Endstand hatten weder Flankengeber Kweuke noch Kopfball-Torschütze Jula einen Gegenspieler (82.). Damit blieb Energie nicht nur dem Vier-Tore-Rhythmus im Stadion der Freundschaft treu - zum vierten Mal in Folge schoss die Wollitz-Elf vier Treffer -, sondern beendete die Saison mit Platz neun auch versöhnlich in der oberen Tabellenhälfte.

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Aachen - Duisburg 1 - 1


Auer antwortet Bodzek
Zum Saisonabschluss trennten sich Alemannia Aachen und der MSV Duisburg in einem munteren Spielchen mit 1:1 (0:1). Die MSV-Pausenführung war schmeichelhaft, Aachen die aktivere Mannschaft. Der zweite Abschnitt wogte dann hin und her mit vielen tollen Chancen hüben wie drüben. Eine davon nutzte Aachens Kapitän Auer zum Ausgleich aus.

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Duisburgs Torschütze Bodzek (li.) klatscht mit dem scheidenden Keeper Starke ab.
© picture alliance Im Vergleich zum 1:2 in Paderborn konnte Aachens Trainer Michael Krüger wieder auf Torjäger Auer zurückgreifen, der seine Hüftprobleme auskuriert hatte. Auch Fiel kehrte in die Startelf zurück und feierte so seinen Abschied vor eigenem Publikum. Polenz und Özgen mussten weichen.

Duisburgs Coach Milan Sasic sah sich nach dem 0:1 gegen Karlsruhe zu mehreren Umstellungen gezwungen. Die gesperrten Tiago (Rot) und Sahan (Gelb) wurden durch Bodzek und Adler ersetzt. Zudem spielten Exslager für Caiuby, Herzog stand anstelle von Starke zwischen den Pfosten.

Der Partie vor stattlicher Kulisse am Tivoli war anzumerken, dass es für beide Mannschaften um nichts mehr ging. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten übernahmen die Aachener das Kommando über die Partie. Die Schwarz-Gelben zeigten die bessere Spielanlage und erarbeiteten sich auch ein paar ansehnliche Torchancen. Die zwei besten vergab Gueye. Zunächst köpfte der Senegalese den Ball freistehend genau in die Arme von MSV-Keeper Herzog (25.). Kurz vor der Pause scheiterte er am rechten Pfosten (43.).



Duisburg versuchte mit langen Bällen auf die schnellen Exslager und Baljak das Mittelfeld zu überbrücken. Doch die Aachener Defensive hatte die beiden Spitzen eigentlich gut im Griff, so dass sich der MSV in der Offensive sehr schwer tat. Dennoch ging das Sasic-Team in Führung. Einen Freistoß aus rund 22 Metern zentraler Position zirkelte Grlic an die Querlatte des Aachener Gehäuses, den Abpraller verwertete Bodzek zum 1:0 für Duisburg (28.). Danach wurde die Partie abwechslungsreicher und lebhafter, bis zum Pausenpfiff passierte aber nichts mehr.

Der zweite Abschnitt bot dann ein Spektakel mit Chancen in Hülle und Fülle. Dies lag besonders an den Duisburgern, die sich nun mehr Spielanteile erarbeiten konnten. Und endlich gab es für den MSV auch Möglichkeiten aus dem Spiel heraus. Der 17-jährige Kunt scheiterte in der 51. Minute mit einem feinen Schlenzer am Aluminium. Wenig später zwang Exslager Stuckmann zu einer Glanzparade (58.).

Der MSV besaß weiter Oberwasser und war dem 2:0 näher, als Aachen dem Ausgleich. In der 70. Minute musste Stuckmann gleich zweimal sein ganzes Können aufbieten, um weitere Gegentreffer durch Adler und Exslager zu verhindern. Sieben Minuten später war er gegen Baljak bereits geschlagen, doch der Duisburger Angreifer zielte knapp links vorbei.

Doch auch die Aachener trugen ihren Teil zu einem mehr als munteren zweiten Durchgang bei. Die Alemannen wollten den Ausgleich, aber gegen die konzentrierte Duisburger Abwehr taten sich die Angreifer zunächst sehr schwer. Zum Pechvogel wurde Gueye, der in der 75. Minute zum zweiten Mal am Pfosten scheiterte! In der Schlussphase stemmte sich dann Aachen vehement gegen die Niederlage, Auer gelang dann nach einer Demai-Flanke noch der verdiente Ausgleich (86.). Sekunden vor dem Abpfiff scheiterte Stehle an der Querlatte - der dritte Aluminiumtreffer für Aachen. Ein Sieg wäre aber des Guten zu viel gewesen.


Für beide Mannschaften steht nun die Sommerpause an. Schwerarbeit dürften aber die sportlichen Verantwortlichen auf beiden Seiten zu erledigen haben. Nach jeweils enttäuschenden Saisonverläufen steht ein personeller Neuaufbau an. Und dies hüben wie drüben unter dem Diktat eines mehr als engen Finanzrahmens.

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Bielefeld - Oberhausen 2 - 1


Mijatovic schießt Bielefeld zum Sieg
Durch eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang gewann Arminia Bielefeld das letzte Heimspiel in dieser Saison gegen Rot-Wei? Oberhausen mit 2:1. Nachdem die Arminen durch eine unglückliche Elmeterentscheidung im ersten Durchgang in Rückstand geraten waren, steigerten sie sich nach der Pause und drehten die Partie.

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Bielefeld jubelt mit Ausgleichstorschütze Kirch (zweiter von li.).
© picture-alliance Bielefelds Trainer Frank Eulberg unterzog seine Elf nach der 0:3-Pleite in Berlin einer Generalüberholung. Eilhoff, Kucera, Risgard, Halfar, Kirch und Janjic ersetzten Platins, Bollmann, Fischer, Guela, Kerr und Katongo.

RWO-Coach Hans-Günter Bruns brachte nach dem 0:1 gegen Düsseldorf Hepple und Stoppelkamp für Embers und Miletic von Anfang an.



Die Arminia war von Beginn an bemüht, die Kontrolle über die Partie zu gewinnen, leistete sich aber zu viele leichte Fehler im Spiel nach vorne. Oberhausen stand in der Anfangsphase sehr defensiv. Mit fortwährender Spieldauer wurden die Gäste dann mutiger und versuchten ihrerseits, nach vorne zu spielen.

Dennoch waren Höhepunkte im ersten Durchgang rar gesät. Beide Teams waren bemüht, hatten aber Schwierigkeiten, Struktur in ihr Angriffsspiel zu bringen. Aufregung gab es erst, als Terranova nach einem Zweikampf mit Lamey im Strafraum zu Boden ging und Schiedsrichter Frank Willenborg auf den Punkt zeigte - eine unglückliche Entscheidung, da der Angreifer weggerutscht war. Kaya trat an und verwandelte sicher zur Führung für die Gäste (31.).

Die Arminia versuchte im Anschluss Druck zu erzeugen, die Eulberg-Elf war im Offensivspiel aber zu uninspiriert und so blieb es beim 0:1 zur Pause.

Direkt nach dem Wechsel hatten die Gäste zweimal die Gelegenheit auf 2:0 zu erhöhen, scheiterten aber am gut reagierenden Eilhoff (46. und 48.). Wenig später schickte Federico Kirch auf die Reise, der allein vor dem Tor eiskalt blieb und zum Ausgleich einschob (51.).

In der Folge nahm die Partie an Fahrt auf. Vor allem die Bielefelder schien der Ausgleich beflügelt zu haben. Zunächst scheiterte Kamper noch an Semmler, die darauffolgende Ecke unterlief der RWO-Keeper dann aber und so markierte Mijatovic, frei am langen Pfosten, die Führung für die Gastgeber (56.).

Das Tempo war nun deutlich höher als in Halbzeit eins, besonders Bielefeld hatte nun Gefallen am Offensivspiel gefunden. Die große Chance eröffnete sich allerdings den Gästen. Terranova zog im Strafraum ab, doch Eilhoff machte sich lang und klärte zur Ecke (64.).

RWO wollte sich in er Schlussphase nicht mit der Niederlage abfinden und spielte noch einmal nach vorne. Das eröffnete den Ostwestfalen einige Kontermöglichkeiten, die sie jedoch allesamt ungenutzt ließen. Da die Bruns-Elf auch keine Gefahr mehr vor dem Tor von Eilhoff erzeugen konnte, blieb es beim 2:1 für die Arminia.

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1860 - Union 2 - 0


Holebas setzt entschlossen nach
Mit einem verdienten Sieg gegen das über weite Strecken offensivschwache Union gelang 1860 ein versöhnlicher Saisonabschluss. Die Löwen nutzten ihr klares Chancenplus zur Pausenführung. Im zweiten Durchgang wurden die Berliner aktiver, ließen aber einen Elfmeter liegen und mussten nur wenig später die Entscheidung hinnehmen.

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1860-Torschütze und Vorbereiter José Holebas (li.) vs. Björn Brunnemann.
© picture-alliance 1860-Coach Ewald Lienen brachte im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Augsburg zwei Neue: Tschauner hütete das Tor für Stammkeeper Kiraly, und Torben Hoffmann bekam sein Abschiedsspiel, nachdem sein auslaufender Vertrag nicht mehr verlängert wurde. Felhi nahm dafür auf der Bank Platz.

Auch bei Union Berlin bekam Marco Gebhardt Gelegenheit für seine Abschiedsvorstellung, auch sein Kontrakt endet am 30. Juni. Gegenüber dem 3:0 gegen Bielefeld nahm Trainer Uwe Neuhaus drei Personalwechsel vor: Schulz, Göhlert und Gebhardt kamen für Stuff, Younga-Mouhani und Ede zum Zug.

Bei bestem Fußballwetter begann die Partie mit einer Großchance für Rösler, der nach Fehler von Bemben frei vor Glinker aber rechts am Tor vorbeischoss (4.). Union hielt mit einem satten, aber unplatzierten Fernschuss von Menz dagegen (9.).

1860 übernahm nach gut zehn Minuten immer mehr das Kommando, doch es dauerte noch eine Weile, ehe sich bei den Löwen etwas mehr Struktur zeigte. In der 19. Minute wurde die Lienen-Elf fast für ihre Bemühungen belohnt, doch Mlapa traf nach Kaisers Sololauf durchs Mittelfeld aus 16 Metern nur den linken Innenpfosten. Auch bei der nächsten attraktiven Szene stand der Youngster im Blickpunkt: Rösler steckte klasse durch, Rauws Tackling aber bremste Mlapa in letzter Sekunde aus (27.).

Auf Offensivaktionen der Berliner warteten die Zuschauer vergeblich. Die Gäste hielten sich vornehmlich in der eigenen Hälfte auf, Angriffe wurden schon im Keim erstickt. Nur Benyamina kam nach einer Ecke zum Abschluss, drosch aber in die Wolken (39.).

Ebenfalls nach einem Standard fiel die verdiente Führung der Hausherren: Nach einem Freistoß von Ludwig köpfte Hoffmann den Ball in die Mitte. Von einem Abwehrbein prallte das Leder zu Holebas, dessen ersten Versuch aus kurzer Distanz Glinker super parierte. Den Nachschuss aber versenkte der Linksverteidiger entschlossen vor Gegenpart Peitz zum 1:0 (42.).



Bei Union kam mit Dogan (für Brunnemann) zu Beginn des zweiten Durchgangs ein weiterer Akteur zum Einsatz, der ebenfalls ohne Anschlussvertrag seine Abschiedsvorstellung gab. Zudem wurde Benyamina durch Mosquera ersetzt, der die erste Chance nach Wiederanpfiff hatte (49.).

Die Berliner standen nun höher und waren viel aktiver als in den ersten 45 Minuten, 1860 setzte verstärkt auf Konter. Mlapa schoss aus spitzem Winkel daneben (55.), den Einsatz von Schulz gegen Aigner im Strafraum wertete Referee Steuer nicht als elfmeterreif (57.).

Göhlert verzog knapp (60.), auf der Gegenseite hatten Rösler (68.) und Kaiser (69.) die Vorentscheidung auf dem Fuß.

Die Schlussphase begann mit einem Freistoß-Hammer von Dogan (75.), ehe die entscheidenen Minuten folgen sollten. Dogan nahm sich auch des nächsten Standards an, diesmal vom Punkt, weil Lovin Peitz im Strafraum geklammert hatte. Doch der Mittelfeldmann schoss den Elfmeter ganz schwach genau auf Tschauner, der parierte (79.).

Eine Minute später sah Bemben nach Foul an Kaiser die Ampelkarte, ehe Mlapa eine flüssige Kombination veredelte: Kaiser spielte steil in den Lauf von Holebas, der sich gegen Rauw durchsetzte und im Strafraum auf Mlapa zurücklegte. Der Angreifer netzte aus acht Metern flach ins linke Eck ein und setzte damit den Schlusspunkt (81.).

1860 beendete die Saison somit auf Platz acht, während Aufsteiger Union auf Rang zwölf landete.

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...   Erstellt am 09.05.2010 - 17:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Karlsruhe - Fürth 1 - 1


Fink und Nöthe treffen zum Ausklang
In einem munteren Spielchen ohne tabellerische Bedeutung trennten sich Karlsruhe und Fürth mit 1:1. Unter dem Strich war das Remis leistungsgerecht, auch wenn die Karlsruher den aktiveren Eindruck machten.

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Alles Müller, oder was? Karlsruhes Stefan Müller (li.) im Laufduell mit dem Fürther Nicolai Müller.
© picture-alliance KSC-Trainer Markus Schupp brachte zwei Änderungen gegenüber dem Duell beim MSV (1:0 1:0): Müller spielte für Aduobe in der Defensive, zudem kehrte Iashvili zurück für Stindl, der nach Hannover wechselt.

Der Fürther Trainer Mike Büskens änderte seine erste Elf im Vergleich zum Pauli-Spiel (1:4) auf drei Positionen: Mauersberger, Prib und Nehrig spielten für Karaslavov, Haas und Rahn.

Tabellarisch ging es im Duell zwischen den Karlsruhern und den Fürthern um nicht allzuviel. Dementsprechend locker ging es in die Partie, zunächst mit klaren Vorteilen für die Badener. Die Schupp-Elf kombinierte flott nach vorne und hatte mit Fink den agilsten Mann auf dem Platz.

Der ehemalige Unterhachinger war es auch, der den KSC in Front brachte: Nach einem Superpass von Staffeldt stand Fink alleine vor SpVgg-Keeper Grün, der zwar erst parieren konnte, doch dann drückte der Karlsruher den Ball über die Linie (18.).

Kurioserweise kam die SpVgg nach dem Rückstand besser in die Partie. Über rechts schob Schröck immer wieder an und gab auch die maßgenaue Flanke zum Ausgleich. Der Rechtsverteidiger chippte den Ball zu Nöthe, der aus kurzer Distanz einnicken konnte - KSC-Keeper Nicht war chancenlos (35.).



Im zweiten Abschnitt passierte nicht mehr viel. Bei den Karlsruhern brachte Trainer Schupp den nach Hannover wechselnden Stindl (49.), der das Spiel der Badener prompt etwas ankurbelte, doch Großchancen ergaben sich dadurch nicht. Ansonsten versuchte es der KSC einige Male aus der Distanz, aber Joker Serhat Akin und Staffeldt verzogen knapp.

Die Fürther konnten im zweiten Durchgang in der Offensive auch nicht mehr allzuviele Aktzente setzen. Doch standen die Franken in der Defensive mit den Innenverteidigern Biliskov und Mauersberger sicher.

So endete die Partie schiedlich friedlich mit einem 1:1-Unentschieden, das unter dem Strich leistungsgerecht war, auch wenn die Karlsruher den aktiveren Eindruck machten.

kicker.de





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