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...   Erstellt am 08.05.2010 - 17:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freiburg - Dortmund 3 - 1


Cissé bringt den SC in Partystimmung

In einem erst in der zweiten Hälfte unterhaltsamen Bundesligaspiel konnte der SC Freiburg einen 0:1-Rückstand gegen Borussia Dortmund noch in einen 3:1-Heimerfolg umwandeln und bedankte sich bei seinen Anhängern zum Saisonende nochmals mit drei Punkten. Der BVB zieht trotz der Niederlage in die Europa League ein, erspart sich dabei durch den fünften Platz in der Endtabelle die erste von zwei Qualifikationsrunden.
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Eng am Mann: Dortmunds Großkreutz jagt Freiburgs Abdessadki.
Eng am Mann: Dortmunds Großkreutz jagt Freiburgs Abdessadki.
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Freiburgs Trainer Robin Dutt rotierte nach dem erfolgreichen Abschluss der Mission 'Klassenerhalt' beim 2:2 in Köln und stellte gleich sechs neue Spieler in seine Startelf. Baumann stand im Tor, Toprak und Krmas bildeten die Innenverteidigung, Banovic und Abdessadki verstärkten das Mittelfeld, während Reisinger sich als Spitze versuchen durfte. Draußen blieben Flum (Meniskus), Pouplin, Barth, Butscher, Schuster und Cissé.

Dortmunds Coach Jürgen Klopp wechselte nach dem 1:1 gegen Wolfsburg verletzungsbedingt einmal. Owomoyela blieb mit einem eingeklemmten Nerv zu Hause, Dede kam neu ins Team.

Der BVB begann den letzten Auftritt der Saison schwungvoll, stand in der Anfangsphase der Partie gleich zweimal dicht vor dem Führungstor. Barrios nach einer Ecke (2.) und Großkreutz mit einem Schlenzer auf das lange Eck (10.) scheiterten jedoch knapp.

Das war es dann aber auch an nennenswerten Offensivaktionen in der ersten Hälfte. Die Gastgeber kamen im Verlauf der ersten Hälfte zwar etwas besser auf, lösten sich nun häufiger mit schön anzusehenden Kombinationen aus der Defensive, strahlten dabei aber kaum Torgefahr aus. BVB-Keeper Weidenfeller war bis zum Kabinengang nicht ernsthaft gefordert.


Auch die Westfalen spielten ohne den letzten zündenden Funken. Hajnals Freistoßversuch strich etwa einen Meter über das Tor der Hausherren (30.), viel mehr hatte die Klopp-Elf vor ausverkauftem Haus im Breisgau trotz deutlicher Feldüberlegenheit nicht anzubieten.

Nach der Pause zeigte sich der BVB dann schnell präsenter. Valdez und Großkreutz setzten mit viel Einsatz Barrios mustergültig ein und der "Panther" Barrios bedankte sich mit seinem Saisontor Nummer 19. Der SC reagierte mit einem Doppelwechsel - Schuster und Cissé kamen für Banovic und Reisinger (58.). Der prompte Ausgleichstreffer fiel dann aber glücklich, Idrissou nutzte eine Hummels-Panne und staubte konsequent aus kurzer Distanz ab (60.).

Der SC spielte nun immer mutiger und fand jetzt auch die Lücken in der gegnerischen Defensive. Die logische Folge: Das 2:1! Erstmals in dieser Spielzeit hatte der SC eine Partie nach Rückstand noch gedreht. Jäger bediente Cissé im Strafraum. Der Joker stach und weckte die Feierlaune auf den Rängen endgültig. Die Schlussphase geriet dann wechselhaft, beide Seiten ließen zunächst gute Möglichkeiten liegen (Cissé, 85., Barrios, 88.), dann köpfte Cissé spät in der Nachspielzeit (90. +4) nochmals ein und setzte den entscheidenden Schlusspunkt.

Freiburg feierte den fünften Heimsieg der Saison unter großem Jubel der Fans und beschloss die Aufstiegssaison mit einem Happy-End auf Platz 14, der BVB qualifizierte sich trotz der Niederlage für die Europa League und beendete die Saison 2009/10 auf Platz 5.

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Bochum - Hannover 0 - 3


Bruggink ebnet früh den Weg zum Klassenerhalt

Hannover sicherte sich mit einem hochverdienten Sieg in Bochum den Klassenerhalt. Beim einfallslosen VfL, der den bitteren Weg in die Zweite Liga antreten muss, setzten die defensiv wenig geforderten, aber im Gegensatz zum Abstiegskonkurrenten mit Leidenschaft auftretenden Niedersachsen ihre spielerische Überlegenenheit konsequent in Treffer um und machten bereits zur Halbzeit alles klar.
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Schmiedebach (96, li.) vs.Bochums Hashemian
Immer einen Schritt schneller: 96-Youngster Manuel Schmiedebach ist vor Bochums Vahid Hashemian am Ball.
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Bei Bochum stellte Interimscoach Dariusz Wosz seine Anfangself im Vergleich zur 1:3-Pleite bei Bayern auf zwei Positionen um und brachte Yahia und Hashemian für Concha und Dedic.

Hannovers Trainer Mirko Slomka hatte nach dem 6:1 über Mönchengladbach keinen Anlass, seine siegreiche Formation zu ändern.

Mit einem nicht ungefährlichen Freistoß von Fuchs aus der Distanz begann die Partie in Bochum (1.). Der VfL machte sofort Druck, 96 aber stand kompakt und setzte auf Konter. Und der erste strukturierte Angriff brachte sofort die Führung: Balitschs Knaller wurde abgeblockt, der Mittelfeldmann hob den Abpraller in den Strafraum, wo Bruggink im richtigen Moment gestartet war und volley aus elf Metern ins rechte Eck einschoss (9.).

Wütende Attacken der Westfalen waren die Folge. Doch das zweikampfstarke Hannover agierte nun ruhig und mit breiter Brust, geriet nur nach einem Eckstoß bei Hashemians Kopfball wirklich in Gefahr (12.).

Die Niedersachsen, im Mittelfeld sehr präsent, erwiesen sich in der Folge als das spielstärkere Team, hatten gegenüber der zwar willigen, aber in den Mitteln limitierten und zu hektisch anrennenden Wosz-Elf technische Vorteile und waren bei ihren schnellen Vorstößen stets gefährlich.

Und zudem gedankenschneller als die Gastgeber: Nach Schmiedebachs Flanke klärte Yahia zunächst per Kopf. Nicht weit genug, der Ball kam an den Strafraum zurück zu Bruggink, der kurz abtropfen ließ. Hanke reagierte am schnellsten und schlenzte die Kugel aus 16 Metern genau ins rechte untere Eck (23.).

Bochum suchte weiter nach einer Antwort, Schulz blockte Azaouagh nach einer der wenigen gelungenen Kombinationen der Hausherren aber im letzten Moment ab (25.).

Doch dies blieb bis zur Pause die letzte gefährliche Annäherung der Westfalen auf das gegnerische Tor, weil sie uninspiriert die Defensive von 96 weiterhin kaum forderten. Im Mittelfeld unterlegen versuchten es Westfalen meist mit langen Pässen in die Spitze, wo aber die beiden Spitzen Sestak und Hashemian auf verlorenem Posten standen.

Vorne harmlos, hinten zu offen - die Slomka-Schützlinge bestraften diesen Umstand mit Treffer Nummer drei: Schmiedebach fuhr einen Konter und trieb die Kugel übers halbe Feld. Im richtigen Moment spielte der Youngster links in den Strafraum zu Pinto. Frei vor Heerwagen schlenzte der Mittelfeldmann das Leder aus 13 Metern überlegt ins lange Eck (45.).


Mit Holtby und Epallé für Freier und Bönig startete der VfL in den zweiten Abschnitt. Doch an den konzeptlosen Angriffsversuchen des Vorletzten änderte sich nichts. Vielmehr blieb Hannover hellwach, stand sogar dicht vor dem 0:3 (Haggui, 53.) und verhinderte willensstark und konzentriert, dass der Kontrahent sich in Tornähe spielen konnte.

Bochum versprühte eine Stunde lang kaum Hoffnung, das Unmögliche, sprich eine Aufholjagd, einzuleiten. Fromlowitz erlebte gegen Mavrajs trockenen 18-Meter-Schuss seine erste ernsthafte Prüfung überhaupt (60.). Mit Dedic für Azaouagh zog Wosz die letzte Offensiv-Option. Doch es war symptomatisch für die Angriffsleistung der Gastgeber, dass nochmals ein Abwehrspieler die zweite gute Möglichkeit hatte (Yahia, 63.).

Diese beiden Chancen blieben ein Strohfeuer. Frühzeitig war klar, dass das ohne die im Abstiegskampf notwendige Leidenschaft auftretende Bochum an diesem Tage nichts mehr reißen würde. Zu zweikampfstark war 96 an diesem Tage, tat nur noch das Notwendigste, um den Sieg sicher nach Hause zu schaukeln, was ohne großen Aufwand gelang. Fromlowitz konnte sich noch einmal gegen Dedic auszeichnen (83.), dann war Schluss!

Mit drei Siegen aus den letzten fünf Partien schaffte Hannover doch noch den Klassenerhalt, während Bochums Negativserie am Ende der Saison (9 Niederlagen, drei Unentschieden) zum sechsten Abstieg führte.

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Hoffenheim - Stutgart 1 - 1


Der VfB löst letztes Ticket nach Europa

Nach einer völlig missratenen Hinrunde hat der VfB Stuttgart doch noch Grund zur Freude und hat sich im letzten Spiel der Saison das Ticket für die Europa League gesichert. Hoffenheim war über weite Strecken das bessere Team, ließ aber beste Chancen ungenutzt und beendet die Saison auf einem enttäuschenden elften Platz.
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Cacau
Erzielte die Führung für den VfB Stuttgart: Torjäger Cacau.
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Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick musste im Vergleich zum 2:1-Sieg in Frankfurt den am Knie verletzten Weis ersetzen, so dass Vukcevic in der Startelf der Kraichgauer stand.

Beim Konkurrenten aus dem benachbarten Stuttgart veränderte Coach Christian Gross seine Formation nach dem 2:2 gegen Mainz ebenfalls auf einer Position. Der gelbgesperrte Gebhart wurde von Kuzmanovic ersetzt, so dass Hleb erneut nur ein Platz auf der Bank blieb.

Hoffenheim hat die Partie sehr druckvoll begonnen und störte die Stuttgarter bei eigenem Ballbesitz sofort. Früh würde klar, dass die Kraichgauer nicht gewillt waren, im Baden-Württemberg-Derby dem Nachbarn Schützenhilfe zu leisten. Das bekam auch Träsch zu spüren, als Salihovic ihn grob foulte und dafür die Gelbe Karte sah. Bei hohem Tempo war die Fehlerquote auf beiden Seiten sehr hoch. Der erste gelungene Angriff führte direkt zur Gästeführung. Mustergültig erkämpfte sich Cacau am eigenen Strafraum den Ball, über sieben Stationen landete die Kugel wieder beim gebürtigen Brasilianer, der zum 1:0 vollstreckte (19.).

Die Rangnick-Elf wirkte nach dem Rückstand zunächst hilflos, fand kaum Anspielstationen. Die Zuschauer mussten mehr als eine halbe Stunde warten, ehe Hoffenheim zur ersten guten Chance kam. Salihovic kam aus 20 Metern völlig frei zum Schuss, machte es Lehmann aber allzu einfach, weil er nicht genau zielte (33.). Trotzdem wurden die Kraichgauer besser. Weil Stuttgart den eigenen Strafraum weiterhin sauber hielt, versuchte sich Ibisevic ebenfalls aus der Distanz - vergeblich (36.).

Der Druck nahm jetzt deutlich zu, weil Stuttgart zu passiv war. Die logische Folge war der Ausgleich. Nach einer Ecke von Salihovic köpfte Vukcevic mit seinem ersten Saisontor zum mittlerweile verdienten 1:1 ein (44.). Nur wenig später rettete der Pfosten für Lehmann, nachdem Salihovic abzog (45.+1).


Es war die letzte Aktion des Bosniers, der in der Kabine bleiben musste. Durch seine frühe Gelbe Karte bewegte er sich am Rande eines Platzverweises, so dass Rangnick wohl reagierte und Maicosuel aufs Feld schickte. Obwohl Stuttgart sich nicht versteckte, agierte die Heimelf zwingender und hatte durch Carlos Eduardo, der nur die Latte traf, erneut die Möglichkeit in Führung zu gehen. Zuvor wurde Obasi an der Strafraumgrenze von Tasci gebremst. Schiedsrichter Jochen Drees ließ die strittige Szene ungeahndet.

Die Hoffenheimer hatten in dieser Phase mehr vom Spiel und versäumten es, nachzulegen. Zu verspielt wurden einfach zu viele Chancen ausgelassen. Maicosuel trieb es auf die Spitze, als er in bester Position so lange zögerte, bis sich drei Stuttgarter in den Weg gestellt hatten. Beim VfB funktionierte das Spiel in die Spitzen nicht mehr. Zu viele Fehlpässe erstickten das Angriffsspiel im Keim.

Weil Hoffenheim die eigenen guten Möglichkeiten ausließ, fand sich im Baden-Württemberg-Derby kein Sieger mehr. In der Nachspielzeit ließ Tagoe die letzte gute Möglichkeit liegen, als er aus kurzer Distanz drüber köpfte.

Der VfB Stuttgart darf als Tabellensechster nächste Saison in der Europa League spielen und beschert damit Jens Lehmann nach einer beeindruckenden Karriere einen würdigen Abschied. 1899 Hoffenheim gelingt mit einem engagierten Auftritt zumindest noch ein versöhnlicher Saisonabschluss auf einem letztlich enttäuschenden eflten Platz.

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Mainz - Schalke 0 - 0


Karhan & Co. rücken Neuer ins rechte Licht

In einer unterhaltsamen Partie am Bruchweg fehlte nur eines: die Tore. Dass die Mainzer das Netz nicht zum Zappeln brachten, lag hauptsächlich an Manuel Neuer, der zahlreiche Chancen zunichte machte und auch vom Elfmeterpunkt nicht zu überwinden war. Den Königsblauen hingegen fehlte in der Offensive die Durchschlagskraft. Der letzte Zähler der Saison kam für die Magath-Elf somit glücklich zustande, auch wenn Farfan bei einem Pfostenschuss Pech hatte.
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Amri gegen Neuer
Protagonisten der ersten Torchance: Amri scheitert aus spitzem Winkel an Neuer.
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Im Vergleich zum 2:2 in Stuttgart änderte Trainer Thomas Tuchel sein Team auf zwei Positionen. Müller kehrte für Wetklo ins Tor zurück, zudem durfte Amri für Simak auf der Spielmacherposition ran.

Schalkes Coach Felix Magath nahm nach dem 0:2 gegen Bremen ebenfalls zwei Änderungen vor. Moritz durfte für Bordon (Sprunggelenkverletzung) im Mittelfeld ran, dafür rückte Westermann in die Viererkette. Auf der linken Flügelposition kam Edu für Hao zum Einsatz.

Obwohl es für beide Teams um nichts mehr ging, sahen die Zuschauer am Bruchweg eine abwechslungs- und chancenreiche erste Hälfte. Zum ersten und bei weitem nicht zum letzten Mal stand Manuel Neuer in der 8. Minute im Mittelpunkt, als der Kandidat auf den Stammplatz in der DFB-Elf einen Versuch von Amri aus spitzem Winkel zunichte machte. In der 16. Minute bestand der Schalker Schlussmann auch die nächste Prüfung, Zabavnik hatte per Linksschuss aus 17 Metern Maß genommen - und beinahe hätte Schalke im Gegenzug die Führung erzielt. Edus klugen Steilpass erlief Farfan, sein Schuss aufs kurze Eck klatschte an den Innenpfosten!

Die Königsblauen hatten Mitte der ersten Hälfte mehr Spielanteile. Doch Mainz hatte die Chancen. Nach einem Drehschuss von Schürrle aus elf Metern durfte sich Neuer erneut auszeichnen, er lenkte das Leder mit den Fingerspitzen über die Latte (34.). Gleiches tat er beim Kopfball von Kapitän Noveski in der 41. Minute, der nach einer Flanke aus dem Halbfeld völlig frei stand. Die Mainzer entwickelten nun mehr Druck, Schussversuche von Soto und Bancé verfehlten knapp das Schalker Gehäuse. Bancé wurde zudem wegen Abseits aus bester Position zurückgepfiffen. Kurz vor der Pause zeigten sich die Schalker nochmals in der Offensive: Kuranyi kam nach Farfans Flanke fast aus dem Nullwinkel zum Kopfball, Müller ließ sich jedoch nicht übertölpeln.

Die Abtastphase nach der Pause dauerte nur einige Minuten - dann waren wieder Chancen im Multipack angesagt. Der aus aussichtsreicher Position gestartete Amri wurde von Westermann noch eingeholt und entscheidend am kontrollierten Abschluss gehindert (51.), auf der anderen Seite scheiterte Kuranyi per Drehschuss an Müller (53.). Die 16-Meter-Schüsse von Bancé (54.) und Amri (55.) verfehlten ihr Ziel nur knapp.


In erster Linie versuchten die Schalker im Anschluss, das Tempo aus der Partie zu nehmen. Der Vizemeister ließ das Leder durch die eigenen Reihen laufen, der Spielfluss der Rheinhessen kam somit zum Erliegen. Somit tat sich lange nichts mehr in den Strafräumen - bis zur 74. Minute. Nach einem Steilpass tauchte Ivanschitz allein vor Neuer auf und legte das Leder geschickt an ihm vorbei. Neuer schmiss sich in die Laufbahn des Österreichers, es gab zurecht Elfmeter. Den aber parierte Neuer gegen Karhan, der sich das falsche Eck ausgesucht hatte.

Es sollte der letzte Höhepunkt bleiben. Die temporeiche Partie hinterließ in der Schlussphase bei den erschöpften Akteuren Spuren, es kamen keine Gelegenheiten mehr zustande. Schiedlich friedlich ließen die Kontrahenten die für beide Teams erfolgreiche Saison in den Schlussminuten ausklingen.

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Gladbach - Leverkusen 1 - 1


Brouwers vermiest Leverkusen den Saisonabschluss

Bayer Leverkusen kam bei der Borussia aus Mönchengladbach nicht über 1:1 hinaus und wird in der kommenden Saison nun mit Gewissheit in der Europa League antreten. Die Werkself war dabei über weite Strecken die bessere Mannschaft, schaffte es jedoch nicht, früh die Vorentscheidung herbeizuführen und wurde dafür bestraft. Gladbach wartet damit aber weiterhin seit 1989 auf einen Heimsieg gegen Bayer.
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Kroos hier im Duell gegen Marx (re.)
Auf Zack: Auch in seinem letzten Spiel für Bayer zeigt Kroos viel Einsatz, wie hier im Duell gegen Marx (re.).
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Gladbachs Trainer Michael Frontzeck brachte nach dem 1:6-Debakel in Hannover drei Neue; Herrmann, Marx und Bobadilla erhielten den Vorzug vor Matmour, Meeuwis und Friend. Leverkusens Coach Jupp Heynckes dagegen musste im Vergleich zum 1:1 gegen Hertha BSC umstellen: Adler (Rippenbruch), Barnetta (Hüftprobleme) und Friedrich (Gelb-Sperre) fielen aus, Giefer (Tor), Schwaab sowie Kaplan rutschten dafür in die Startelf. Ferner ersetzten Helmes und Bender Kadlec sowie Derdiyok.

Nach kurzer Abtastphase ergriff Leverkusen rasch das Kommando und legte den Vorwärtsgang ein. Die Werkself präsentierte sich zunächst in Spiellaune und sorgte mit flüssigen Kombinationen durchaus für Betrieb im Gladbacher Strafraum. Erste Torchancen ließen folglich auch nicht lange auf sich warten, doch Bender (4.), Helmes (6.) sowie Vidal (7.) waren zu unpräzise. Danach verflachte das Match jedoch zusehends. Zwar hatte Bayer weiter ein optisches Übergewicht, konnte die "Fohlen", die sich mittlerweile sehr weit in die eigene Hälfte zurückgezogen hatten, kaum mehr in Bedrängnis bringen. Folglich plätscherte das Duell lange Zeit ereignislos vor sich hin.


Der Begegnung fehlte es an Spritzigkeit und vor allem an Tempo. Insbesondere die Gladbacher machten viel zu wenig. Das 1:6 in Hannover schien die Gastgeber stigmatisiert zu haben. Diese passive Einstellung wurde schließlich in der 34. Minute bestraft: Kroos fing einen schlampigen Pass von Marx ab und prüfte Bailly mit einem satten Schuss aus 23 Metern. Der Abpraller landete bei Helmes am rechten Fünfereck, der sich nicht zweimal bitten ließ und ins lange Eck vollendete. Danach schienen die "Fohlen" aufgewacht, fortan taten sie endlich auch etwas für die Offensive. Bis auf einen Kopfball von Dante, der knapp rechts vorbei ging (36.), sprang jedoch nichts für die Heimmannschaft heraus.
Borussia überrascht Bayer

Bayers Kießling im Duell mit Herrmann (re.)
Torjägerkanone verpasst. Gegen Gladbach konnte Bayers Kießling, hier im Duell mit Herrmann (re.), nicht glänzen und verpasste dadurch auch die Torjägerkanone.
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Ansonsten gab weiterhin die Werkself den Ton an. Dass die Borussia zur Halbzeit nicht noch höher zurücklag, hatte sie einerseits dem linken Pfosten (Kroos, 41.) und andererseits dem eigenen Torhüter Bailly zu verdanken. Der belgische Keeper rettete spektakulär gegen Hyypiä, der nach einer Ecke aus fünf Metern aufs Tor geköpft hatte (41.).

Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Dante dann Glück, dass Schiedsrichter Lutz Wagner Gnade vor Recht ergehen ließ und den Brasilianer, der eine klare Torchance durch Helmes mit einem Foul unterbunden hatte, nur mit Gelb bestrafte. Den anschließenden Freistoß brachte Kroos gefährlich aufs Tor, doch Bailly war auf seinem Posten (49.). Etwas später scheiterte auch Kaplan am belgischen Schlussmann (52.), ehe urplötzlich der Ausgleich fiel: Arango schlug einen Freistoß aus 30 Metern von der linken Außenbahn in die Mitte genau zu Brouwers, der von Kießling zu viel Platz erhalten hatte und vom rechten Fünfereck den überraschenden Ausgleich markierte (55.).

Zwei Minuten danach durfte Oliver Neuville letztmals im Trikot der Gladbacher auflaufen. Von den Fans wurde der 37-Jährigen mit großem Applaus empfangen. Allerdings musste auch er zusehen, wie die Gäste die Schlagzahl erhöhten. Bis auf Distanzschüsse von Helmes (58.), Kießling (61.) und Vidal (64.) brachten sie aber kaum etwas zustande. Anders als zuvor, konnten die "Fohlen" mittlerweile über Konter ab und zu für Entlastung sorgen. So kam Neuville einen Tick zu spät (70.), während es dem ebenfalls eingewechselten Friend an technischen Fertigkeiten mangelte (74.).

Bayer steckte nicht auf und drängte bis zuletzt auf die erneute Führung, die Kießling jedoch nicht erzielen konnte. Der Toptorjäger köpfte zuerst knapp daneben (82.), ehe er gegen Bailly zu spät kam (88.). Für Kießling war das gleich doppelt tragisch. Auf der einen Seite konnte er seiner Mannschaft nicht zum Sieg verhelfen, auf der anderen Seite verpasste er zudem die Torjägerkanone, die ihm Wolfsburgs Edin Dzeko vor der Nase wegschnappte.

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Nürnberg - Köln 1 - 0


Ottl sorgt für den verdienten Lohn

Ein spätes Tor sorgte für den verdienten Lohn. Ottl drosch das Leder per Freistoß in die Maschen und führte den Club zum 1:0-Sieg gegen Köln. Für den Club geht es damit in die Relegation gegen Augsburg - das Spiel selbst war nach dem schnellen Rückstand der Bochumer gegen Hannover nicht allzu packend.
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Fußball, Bundesliga: Die Nürnberger Wolf und Pinola stoppen Kölns Tosic.
Die Nürnberger Wolf und Pinola stoppen Kölns Tosic.
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Nürnbergs Trainer Dieter Hecking stellte nach der 0:4-Pleite in Hamburg auf drei Positionen um: Rechtsverteidiger Diekmeier fehlte mit einer Oberschenkelblessur, für ihn verteidigte Judt. In der Abwehrzentrale kam Maroh für Nordtveit. In der Offensive rutschte Fan-Liebling Mintal in die erste Elf, für ihn musste Choupo-Moting weichen, wobei der Slowake hinter den Spitzen Eigler und Bunjaku spielte.

Kölns Coach Zvonimir Soldo musste im Vergleich zum 2:2 gegen Freiburg auf die Stürmer Podolski (Oberschenkelprobleme) und Novakovic (Adduktoren) verzichten. Freis stürmte dafür alleine in vorderster Front, Yalcin kam über links. In der Abwehrzentrale ersetzte Cullmann McKenna.

Die Nürnberger kamen gut in die Partie und setzten den FC schon in dessen Hälfte unter Druck. So erarbeitete sich der Club schnell ein Übergewicht und sorgte auch für die ersten Verwirrungen in Kölns Abwehr - Petit klärte gegen Eigler gerade noch (3.), Wolf köpfte gegen die Latte (5.), hatte sich aber bei Geromel zuvor aufgestützt.

Die Hecking-Elf ließ sich davon aber nicht beirren und hatte gegen etwas zu locker auftretende Kölner alles im Griff. Allein das Durchsetzungsvermögen in vorderster Front ging dem Club einmal mehr ab - nur Frantz kam im ersten Abschnitt zum Abschluss, als er in der 12. Minute Mondragon mit einem Flachschuss aus 15 Metern prüfte. Maroh traf nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus ins Netz, doch der Abwehrmann stand zuvor im Abseits (26.).

Die Kölner beschränkten sich in den ersten 45 Minuten auf Defensivarbeit, die sie nach der etwas wackeligen Anfangsphase sehr solide verrichteten. Bis auf Freis verschanzten sich die Reihen der Soldo-Elf hinter den Ball und machten es den Nürnbergern extrem schwer durchzukommen. In der Offensive gab lediglich Tosic eine Duftnote ab, als er einen Freistoß aus 25 Metern aufs FCN-Tor zirkelte, den Keeper Schäfer per Flugeinlage entschärfte (43.).


In der Halbzeitpause entschied sich FCN-Trainer Hecking, zu wechseln. Er brachte Choupo-Moting für Frantz. Eigler ging zurück ins Mittelfeld und die HSV-Leihgabe stürmte fortan an der Seite von Bunjaku. Choupo-Moting hatte dann auch die erste Chance des zweiten Abschnitts, doch sein Schuss aus kürzester Distanz wurde gerade noch geblockt (49.). Sekunden später köpfte Bunjaku freistehend drüber (50.).

In der Folge schlief das Spiel jedoch etwas ein, die Nürnberger Spieler wussten wohl, dass Bochum klar hinten lag und gingen nicht das letzte Risiko. Erst Pinola sorgte nach unansehnlichen zehn Minuten dafür, dass wieder etwas zu bestaunen war: Der Argentinier hämmerte den Ball aus 20 Metern auf Tor und zwang Mondragon zu einer Parade (62.).

In der restlichen knappen halben Stunde gab es dann Sommer-Fußball pur. Nürnberg noch immer bemüht und weiterhin zu umständlich und wenig durchschlagskräftig im Spiel nach vorne. Köln nahm an diesem Treiben bereitwillig teil, verschob immer wieder seine Reihen, so dass den Zuschauern im ausverkauften Rund wenig Spektakuläres geboten wurde.

Das änderte sich erst in der 88. Minute. Da durfte Ottl einen indirekten Freistoß zweimal ausführen, weil beim ersten Versuch Maniche zu früh aus der Mauer kam. Ottl drosch die Kugel dann aus 22 Metern ins obere lange Eck - Mondragon flog, war aber chancenlos.

Unter dem Strich war es der verdiente Lohn für eine bemühte Leistung und ein insgesamt ordentliches Vorspiel für die nun anstehende Relegation gegen den Zweitliga-Dritten FC Augsburg. Diese wird am Donnerstag und Sonntag ausgespielt.

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Wolfsburg - Frankfurt 3 - 1


Dzeko schießt sich zur Torjäger-Kanone

Nachdem die Hausherren eine Viertelstunde brauchten um ins Spiel zu kommen reichten den "Wölfen" danach 15 Minuten Druck um gegen die Eintracht einen beruhigenden Vorsprung herauszuschießen. Danach versuchte die Köstner-Elf das Tore-Konto von Dzeko noch weiter zu erhöhen. Der Bosnier kam aber über 22 Saisontore, was zum Sieg freilich reichte, nicht mehr hinaus. Die Frankfurter Ergebnis-Kosmetik in der Schlussphase kam zu spät.
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Jubel nach dem 22. Streich: Dzeko und Martins
Jubel nach dem 22. Streich: Dzeko und Martins
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Wolfsburgs Trainer Lorenz-Günther Köstner stellte bei seinem vermeintlich letztem Auftritt gegenüber dem 1:1 in Dortmund in der Vorwoche auf drei Positionen um. Riether, Josue und Martins kamen für Pekarik, Santana und Grafite in die Startformation. Auch Michael Skibbe auf Seiten der Frankfurter Eintracht nahm in seiner Startelf gegenüber dem 1:2 gegen Hoffenheim in der Vorwoche drei Veränderungen vor: Für Chris, Schwegler und Korkmaz begannen Heller, Teber und Fenin.

Das Spiel war erst wenige Sekunden alt, als die Hausherren die erste gute Torchance hatten. Bei einer Ecke von Misimovic segelte Eintracht-Keeper Fährmann unter dem Ball hindurch und nur mit Glück konnten seine Vorderleute den Ball aus der Gefahrenzone befördern (1.).


Die Gäste ließen sich davon jedoch nicht entmutigen und versuchten zurückzuschlagen. Dabei brachte in der 4. Minute Heller den Ball per Kopf im Tor unter. Schiedsrichter Guido Winkmann versagte dem Treffer aber wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung.

Auch in der 19. Minute mussten die Köstner-Schützlinge eine Schrecksekunde überstehen, als Heller aus gut 20 Metern nur den Pfosten traf.

Danach kamen die Hausherren immer besser ins Spiel und wurden auch in der 21. Minute mit dem Führungstreffer belohnt. Gentner hob den Ball hoch vor das Eintracht Tor. Dort schien Torwart Fährmann Wurzeln schlagen zu wollen und klebte auf der Linie. Misimovic bedankte sich und verwandelte die Flanke aus kurzer Distanz per Direktschuss.

Frankfurt versuchte zwar dagegen zu halten, kam vor dem Wolfsburger Tor aber nicht richtig zum Abschluss. Anders die "Wölfe": Wieder brachte Gentner den Ball hoch vor das Tor von Fährmann, der erneut Schwierigkeiten hatte die Flanke zu berechnen und drunter durch tauchte. Am zweiten Pfosten sagte Riether danke und nickte ein (30.).

Danach war die Unordnung in der Eintracht-Defensive groß, und die Hausherren nutzten dies. Misimovic brachte Dzeko im Mittelfeld ins Spiel. Der drehte sich mit dem Ball um Verteidiger Jung und zog Richtung Tor davon. Von der Strafraumgrenze ließ er Torwart Fährmann keine Chance und erhöhte nicht nur auf 3:0, sondern auch sein persönliches Torekonto im Kampf um die Torjäger-Kanone auf 22.

Nach einer weiteren Torchance für Misimovic in der 37. Minute rissen sich die Gäste noch einmal am Riemen und brachten Ruhe in die eigenen Reihen. Eine kleine Torchance vergab Clark allerdings in der 43. Minute.

Während die Frankfurter in der zweiten Hälfte auf Schadensbegrenzung aus waren und wenig nach vorne zu Stande brachten, waren die VfL-Spieler bemüht, Dzeko endgültig zum Torschützen-König zu machen. Immer wieder brachten sie den Bosnier in gute Position. Doch Fährmann hatte in der 52. Minute etwas dagegen und keine Minute später kam Dzeko bei einem Gentner-Zuspiel nicht richtig an den Ball.

In der 63. Minute wiesen aber die Frankfurter noch einmal auf ihre Existenz hin. Ochs servierte von der rechten Seite vor das Tor der Wolfsburger, wo Altintop in den Ball grätschte. Torwart Benaglio brauchte die Hilfe der Querlatte um sein Tor sauber zu halten.

Als Misimovic in der 67. und 68. Minute zwei Mal in aussichtsreicher Position nicht auf 4:0 erhöhen konnte schalteten beide Teams endgültig auf Sommerbetrieb um. Das Tempo wurde langsamer, wenngleich noch Torchancen zu verzeichnen waren. Martins vergab für Wolfsburg (71.) aber genauso wie der eingewechselte Tosun für die Eintracht (82.).

Gegen immer mehr nachlassende Wolfsburger konnten die Gäste in der 86. Minute doch noch Ergebnis-Kosmetik betreiben. Ochs flankte unbedrängt vor das Tor von Benaglio. Zunächt verpasste Köhler, doch dahinter warf sich Altintop in den Ball und drückte das Leder über die Linie.

Der Treffer für die Gäste fiel aber zu spät, um noch einmal Kräfte frei zu setzen. Beide Mannschaften spielten die Schlussminuten unaufgeregt herunter und verabschiedeten sich in die lange WM-Sommerpause.

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Bremen - Hamburg 1 - 1


Pizarros Rekordtreffer sichert Werder die CL-Qualifikation

Werder Bremen sicherte sich dank eines gerechten Unentschiedens in der 92. Auflage des Nordderbys mit dem HSV Platz drei und damit die Qualifikation zur Champions League. Während Claudio Pizarro den Torrekord seines einstigen Sturmpartners Giovane Elber einstellte, verpassten die Hamburger auf Rang sieben den Einzug in die Europa League.
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Claudio Pizarro
Zog mit seinem alten Weggefährten Giovane Elber gleich: Claudio Pizarro bejubelt Bundesligatreffer Nummer 133.
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Bremens Coach Thomas Schaaf sah nach dem 2:0-Sieg auf Schalke keinen Grund, seine Startelf zu verändern.

Auf Hamburger Seite wechselte Interimstrainer Ricardo Moniz im Vergleich zum glatten 4:0 gegen Nürnberg einmal. Van Nistelrooy lief anstelle von Berg auf.

Vor ausverkauftem Haus fand der HSV gut in die Begegnung und stellte zu Beginn das gefährlichere Team. Aogo gab den ersten Warnschuss ab (5.), ehe er van Nistelrooy das Leder von links butterweich servierte. Der Niederländer kam in der Mitte frei zum Kopfball, fand aber im glänzend reagierenden Wiese seinen Meister (8.). Sekunden später prüfte Jarolim den Bremer Schlussmann mit einem tückischen Heber, den Wiese nur mit Mühe vor der Linie parierte (8.).

Von Werder kam zunächst offensiv kaum etwas. Özils harmloser Versuch aus spitzem Winkel stellte für lange Zeit den einzigen nennenswerten Vorstoß der Hausherren dar (12.). Anders der HSV: Zé Roberto lupfte die Kugel sehenswert in van Nistelrooys Lauf, der 16 Meter vor dem Tor freie Schussbahn gehabt hätte, wenn sich Frings nicht mit vollem Körpereinsatz in den Knaller des Angreifers geworfen hätte (17.).

Die zu Beginn unterhaltsame Begegnung verlor in der Folge zunehmend an Attraktivität. Bremen kam nur selten nach vorne. Ergab sich doch einmal eine vielversprechende Situation, ließ die Offensivabteilung der Schaaf-Elf die nötige Präzision im Passspiel vermissen. Auf der anderen Seite wussten sich auch die Hamburger nicht mehr entscheidend in Szene zu setzen.

Erst kurz vor der Pause wurde es wieder interessant. Nachdem Naldo Pitroipas Flachschuss aus halblinker Position vor der Linie geblockt hatte (40.), bekam Werder die dicke Chance zur Führung. Nach einem zunächst geblockten Eckball bot sich Frings von rechts ein zweites Mal die Chance zum Flanken. Hugo Almeida kam mit den Kopf an das Spielgerät und drückte das Leder an den rechten Innenpfosten (44.). Weil auch Fritz aus der zweiten Reihe keinen Erfolg hatte (45.), ging es torlos in die Kabinen.


Werder machte nach Wiederbeginn einen aggressiveren Eindruck als in weiten Teilen des ersten Abschnitts. Der Pokalfinalist zwang den HSV an den eigenen Strafraum, suchte vorerst aber vergeblich nach der Lücke. Die Gäste beschränkten sich auf eine Politik der kleinen Nadelstiche, wären um ein Haar aber in Front gegangen, als van Nistelrooy bei einem seltenen Gegenangriff knapp neben das Tor köpfte (52.).

Bremen legte jedoch den größeren Siegeswillen an den Tag und machte weiter Druck. Nachdem Naldo mit einem seiner gefürchteten 30-Meter-Freistöße an Rost gescheitert war (55.), klingelte es. Fritz setzte sich rechts energisch gegen Pitroipa durch und passte scharf vors Tor, wo Pizarro die Kugel traumhaft per Hacke ins Tor bugsierte. Es war der 133. Bundesligatreffer des Peruaners, der damit den Rekord von Giovane Elber einstellte und sich fortan zusammen mit dem Brasilianer gefährlichster Ausländer der Bundesliga nennen darf.

Das Tor tat der Partie gut. Erst hätte Pizarro nach Özil-Vorarbeit beinahe nachgelegt (63.), dann hatte van Nistelrooy die große Möglichkeit zum Ausgleich. Nach Traumpass von Zé Roberto scheiterte der Weltstar freistehend aus sechs Metern am hervorragend reagierenden Wiese (65.). Nachdem auch Petric nicht genau genug gezielt hatte (67.), bot sich auf der anderen Seite auch Hugo Almeida eine hochkarätige Chance. Rost agierte aber ähnlich famos wie kurz zuvor der Bremer Schlussmann (68.).

Insgesamt war Hamburg mittlerweile das aktivere Team und stemmte sich gegen die Pleite - letztlich erfolgreich. Nach einem schönen Spielzug über links legte Zé Roberto den Ball mit viel Übersicht an den Elfmeterpunkt zurück, wo van Nistelrooy zur Stelle war und das Spielgerät unhaltbar zum Ausgleich ins Netz jagte (82.).

Beide Mannschaften wollten in der Schlussphase den Sieg. Boateng scheiterte per Kopf am einmal mehr ausgezeichnet parierenden Wiese (84.), der eingewechselte Marin traf bei einem Konter frei vor Rost den Ball nicht voll (88.). So blieb es beim letztlich gerechten Remis.

Bremen bestreitet am nächsten Samstag das Pokalfinale gegen Bayern München in Berlin. Für den HSV ist die Saison beendet.

kicker.de





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...   Erstellt am 08.05.2010 - 17:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hertha - Bayern 1 - 3


Robben setzt den letzten Akzent zum 22. Titel

Der FC Bayern absolvierte die letzte Etappe zum 22. Meistertitel im ausverkauften Berliner Olympiastadion im Schongang, feierte nach dem 3:1 in Berlin aber umso ausgelassener. Die Hertha blieb im 16. Heimspiel in Folge ohne Sieg und muss den bitteren Gang in die Zweite Liga antreten.
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Doppelte Freude: FCB-Torschütze Olic (re.) feiert das 1:0 mit van Bommel.
Doppelte Freude: FCB-Torschütze Olic (re.) feiert das 1:0 mit van Bommel.
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Bei Hertha BSC gab es im Vergleich zum jüngsten 1:1 in Leverkusen folgende personelle Änderungen: Kobiashvili (nach verbüßter Gelbsperre) und Janker spielten an Stelle von Gekas und von Bergen. Kobiashvili spielte hinten links, Stein wechselte nach rechts, Piszczek rückte etwas vor.

Bayerns Trainer Louis van Gaal brachte nach dem 3:1 gegen Bochum van Buyten für den Gelb-gesperrten Demichelis.

Die Münchner gingen von Beginn an drauf, standen sehr hoch und machten sofort Druck. Allerdings war auch früh zu erkennen, dass jegliches Verletzungsrisiko vermieden werden sollte. Harte Zweikämpfe blieben aus, da wurde eher mal zurückgesteckt.

Die erste Großchance ging dennoch aufs Konto des FCB: Ribery düpierte Stein und legte zurück auf Olic, der am gut reagierenden Drobny scheiterte (13.). Hertha schien zunächst unschlüssig, ob das Hauptaugenmerk auf eine sichere Defensive gelegt werden soll, oder ob man nicht doch bei einem hübschen Sommerkick kräftig mitmischen darf. Heraus kam aus Berliner Sicht weder Fisch noch Fleisch, nach vorne ging nichts zusammen und hinten taumelte die Abwehr von einer Verlegenheit in die nächste.

Das überfällige 1:0 für den FCB ließ nur bis zur 20. Minute auf sich warten: Robben dribbelte gegen vier Berliner und wurde nicht entscheidend angegriffen. Der Niederländer hatte dann noch das Auge für Olic, der aus 14 Metern halblinker Position satt mit links abzog und rechts unten traf.

Die Münchner ließen es nun sehr locker angehen, lauerten auf schnell vorgetragene Konter, die zunächst aber nicht sauber zu Ende gespielt wurden. Die Berliner Fans mussten bis zur 34. Minute warten, ehe Hertha die erste echte Chance hatte: Kobiashvili zirkelte einen Freistoß aus 23 Metern hoch aufs rechte Eck, Butt machte sich ganz lang und lenkte den Ball mit den Fingerspitzen um den Pfosten.


Einen Wettbewerbscharakter gab es nicht. Der FCB ließ den Ball über unzählige Stationen durch die eigenen Reihen kreisen, Hertha stand meist artig Spalier. Dass es nicht öfter zu Strafraumszenen kam, war eher den Münchner Nachlässigkeiten als der tollen Berliner Defensive zuzuschreiben.

Nach dem Seitenwechsel gab's einen Wechsel beim FCB: Van Bommel beklagte eine Verhärtung im Oberschenkel, für ihn spielte nun Pranjic. Die erste Szene der zweiten Hälfte, die Aufmerksamkeit erregte, spielte sich abseits des Rasens ab: Bayern-Coach Louis van Gaal hatte aus Vorsicht vor der Bierdusche den Anzug gegen einen Trainingsanzug getauscht.

Auf dem Platz prüfte Raffael Butt mit einem tückischen Flattergeschoss aus 16 Metern, der Nationaltorhüter parierte mit einer Faust (51.). Bei den Münchnern lief nun nach vorne kaum mehr etwas zusammen, die Konzentration war völlig weg. Und hinten schlichen sich Fehler ein: Cicero ließ van Buyten links ganz alt aussehen und passte zum völlig alleingelassenen Ramos, der aus acht Metern einschoss (59.). Herthas dritter Rückrundentreffer vor eigenem Publikum!
Beste Stimmung: Die Bayern-Fans feierten schon vor dem Anpfiff.
Beste Stimmung: Die Bayern-Fans feierten schon vor dem Anpfiff.
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Den Münchnern reichte ein einziger konzentriert zu Ende gespielter Konter, um wieder in Führung zu gehen: Müller spielte auf Robben, der in seiner unnachahmlichen Art leicht nach links zog und dann mit links ins rechte untere Eck schoss (74.).

Es passierte nicht mehr viel im Olympiastadion, das aber noch einen kuriosen Trefer zu sehen bekam: Contentos Schuss aus 19 Metern wurde abgefälscht, der Ball prallte an die Latte, Robben staubte allein vor dem Tor aus kurzer Distanz ab (87.).

Bayern trifft am kommenden Samstag im Pokalfinale in Berlin auf Bremen. Hertha BSC geht in die Sommerpause.

kicker.de





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