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...   Erstellt am 17.05.2009 - 16:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - Mainz 0 - 2


Feulner beendet den Fürther Fluch
In einer hektischen Partie mit zahlreichen strittigen Entscheidungen hatte Mainz letztlich die Nase vorn und wahrt seine Aufstiegsambitionen. Die Rheinhessen bestimmten über weite Strecken die zweite Hälfte und gingen in ihrer Druckphase in Führung. Als Biliskov zu unrecht vom Platz flog, geriet die Andersen-Elf endgültig auf die Siegerstraße. Für die Kleeblätter ist der Traum von der Bundesliga endgültig zerplatzt.



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Unter Druck: Der Mainzer Bo Svensson klärt vor Stefan Reisinger, dessen Treffer nicht anerkannt wurde.
© picture alliance Greuther Fürth musste im Vergleich zum 0:0 in Freiburg auf den angeschlagenen Mauersberger (Bank) und Takyi (muskuläre Probleme) verzichten, zudem verzichtete Trainer Benno Möhlmann auf Kotuljac. Karaslavov, Schröck und Allagui spielten von Beginn an. Bei Mainz 05 nur eine Änderung nach dem 2:1 gegen Frankfurt: Bungert fühlte sich nicht hundertprozentig fit und verzichtete freiwillig auf seinen Einsatz. So spielte Svensson in der Innenverteidigung der Rheinhessen.

Die vergangenen sieben Ligaspiele gegen Mainz hatten die Fürther allesamt gewonnen, und die Kleeblätter begannen auch bei diesem Aufstiegsduell engagiert und aggressiv. Doch auch die Mainzer versteckten sich nicht, so dass die Zuschauer im Ronhof eine abwechslungsreiche Anfangsphase zu Gesicht bekamen - die auch noch jede Menge Diskussionsbedarf lieferte. Im Mittelpunkt: Referee Knut Kircher. Feulner kam gegen Rahn im Strafraum zu Fall, den Kontakt wertete er aber nicht als elfmeterreif (10.). Eine Fehlentscheidung. Kurz darauf stand Kircher erneut im Blickpunkt. Reisinger köpfte den Ball nach Haas-Flanke auf das Tor. Wache parierte auf der Linie, ob der Ball schon mit vollem Umfang dahinter war, war sehr schwer zu sehen. Als Allagui im Nachsetzen abstaubte, entschied der Unparteiische zurecht auf Abseits.


In der 22. Minute dann die erste "Hundertprozentige" für Mainz: Pekovic hämmerte einen Freistoß aus 30 Metern auf das Tor, Loboué ließ das Leder nach vorne abprallen, hielt dann aber glänzend gegen den nachsetzenden Hoogland. Bancé köpfte schließlich über das Tor. Zwei Minuten später war die Zeit der unfreiwilligen Wechsel angebrochen. Sowohl Reisinger als auch Pekovic mussten verletzungsbedingt den Platz verlassen, Kotuljac und Bungert kamen in die Partie.

Bis zur Pause überboten sich beide Mannschaften im Auslassen von Großchancen. Allagui schlug aus aussichtsreicher Position über den Ball (32.), in der 43. Minute traf der Angreifer der Fürther allein vor Wache nur den Pfosten. Auf der anderen Seite scheiterte Bancé allein vor dem Tor an Loboué, aus kürzester Distanz schoss Baljak beim Nachschuss über das Tor (33.). Trotz der unsicheren Abwehrreihen auf beiden Seiten ging es somit torlos in die Kabinen.

Die zweite Hälfte verlief einseitiger. Auch wenn Allagui mit einem Flachschuss, den Wache locker parierte, nach wenigen Sekunden die erste Chance hatte, gaben nun die Rheinhessen den Ton an. Fürth wirkte in der Defensive zunehmend anfällig - und wurde in der 61. Minute schließlich bestraft. Karhan tunnelte Rahn auf der rechten Seite, sein Querpass brachte Feulner ins Spiel. Der Mainzer nahm das Leder in aller Ruhe an und traf aus 14 Metern mit rechts ins lange Eck. Sichtlich geschockt waren die Franken von dem Gegentreffer, es lief nicht mehr viel zusammen bei der Möhlmann-Elf. Bis zur 77. Minute: Allagui kam in günstiger Schussposition ans Leder, entschied sich aber für einen Pass auf den im Abseits stehenden Ilicevic.

In der 82. Minute fiel die Vorentscheidung im Ronhof. Nach einem Gerangel zwischen Biliskov und Bungert ging der Mainzer theatralisch zu Boden, es kam anschließend zur Rudelbildung. Während Bungert den Gelben Karton sah, wurde Biliskov für das harmlose Vergehen mit Rot vom Platz geschickt. In Unterzahl vermochten es die Fürther nicht mehr, der Partie noch eine Wende zu geben. Und nach einem Konter kurz vor Schluss war die Partie endgültig gelaufen. Feulner legte im Strafraum ab auf den eingewechselten Soto, der aus 15 Metern mit links ins lange Eck traf.

Fürth gastiert am letzten Spieltag am Sonntag in Ahlen. Mainz empfängt zeitgleich Oberhausen und kann aus eigener Kraft aufsteigen.

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...   Erstellt am 17.05.2009 - 16:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rostock - Nürnberg 0 - 0



Nürnberg sichert Rang drei
In der ersten Hälfte vergab der 1. FC Nürnberg zu viele Chancen, im zweiten Durchgang war der FC Hansa überlegen. So steht unter dem Strich ein gerechtes Remis. Der 1. FC Nürnberg hat nach der Fürther Niederlage den dritten Platz sicher. Rostock muss weiter um den Klassenerhalt zittern.


Viele Duelle im Mittelfeld prägten die Partie: Bartels gegen Bieler und Gygax.
© picture alliance Für Spannung war vor der Partie zwischen den beiden Bundesliga-Absteigern in Rostock gesorgt. Der FC Hansa benötigte jeden Zähler für den Klassenerhalt, der Club spielte um den direkten Wiederaufstieg.

Die Rostocker verpassten am Dienstag gegen Augsburg trotz einer 3:1-Führung den Sieg und mussten sich mit einem 3:3 Remis begnügen. Dennoch vertraute Trainer Andreas Zachhuber exakt der selben Elf. Auch Club-Coach Michael Oenning setzte auf die Spieler, die am Mittwoch 2:0 gegen Osnabrück gewannen.

Von Beginn an suchten beide Teams die Offensive und kamen auch zu viel versprechenden Chancen. Rostock war vor allem dann gefährlich, wenn man schnell in die Spitze spielte. Nach einem Steilpass musste Schäfer Kopf und Kragen riskieren, um mit dem Kopf vor Bartels zu klären (5.). Auf der Gegenseite musste Hahnel mehrfach für den FC Hansa retten.


Nach einer Ecke von Kluge scheiterte Reinartz am Keeper (6.). Sein ganzes Können musste Hahnel bei einem Schuss von Kluge aufbieten (24.). Da auch Eigler seine Tormöglichkeiten vergab (23., 40.), ging der FCN trotz überlegenem Spiels mit einem torlosen Remis in die Pause.

Nach dem Wechsel brachte Oenning mit Vidosic für Eigler eine frische Offensivkraft. Doch das Spiel bestimmte der FC Hansa. Rostock wurde immer stärker und verpasste die Führung nur haarscharf. Nach einer Ecke verlängerte Bülow auf Bartels, der aus drei Metern Entfernung nur die Latte traf (62.).

Bis zur dramatischen Schlussphase hatte der FC Hansa zwar mehr vom Spiel, doch Tormöglichkeiten sprangen dabei nicht heraus.

In den letzten Sekunden hatten beide Teams noch die Möglichkeit zur Entscheidung. Erst scheiterte Diekmeier an Hahnel (88.), dann vergab auf der Gegenseite Fillinger nur um Zentimeter (89.).

Rostock gastiert am letzten Spieltag am Sonntag bei Wehen Wiesbaden. Der 1. FC Nürnberg empfängt zeitgleich 1860 München.

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...   Erstellt am 17.05.2009 - 16:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lautern - Duisburg 3 - 5


Ede beendet die Zitterpartie
Der 1. FC Kaiserslautern muss den letzten Hoffnungen auf einen möglichen Aufstiegsrang entsagen und verliert nach spektakulären 90 Minuten vor eigenem Publikum gegen den MSV Duisburg mit 3:5. Die Gäste führten bereits klar mit vier Toren Vorsprung, ehe Lautern eine späte Aufholjagd startete, die jedoch keinen glücklichen Ausgang fand.


Alles im Griff: Duisburgs Abwehrchef Schlicke kommt rechtzeitig, um Sam bei der Ballannahme zu stören.
© picture-alliance Kaiserslauterns Interims-Coach Alois Schwartz setzte nach dem herben Dämpfer beim 0:1 in Aachen auf zwei neue Akteure in der Startelf der Pfälzer. Damjanovic und Dzaka begannen für Fa. Müller und Simpson.

Peter Neururer, Duisburgs Trainer, formierte seine Mannschaft nach dem Derby-Remis, dem 1:1 gegen Oberhausen, auf gleich vier Positionen neu. Brzenska (5. Gelbe) und Veigneau (Rücken) fehlten verletzt, Heller und Sahan rutschten auf die Bank. Tiago, Caceres, Ben Hatira und Stürmer Kouemaha komplettierten die Anfangsformation der "Zebras".

Ein erster schön vorgetragener Angriff genügte dem MSV zur Führung auf dem Betzenberg. Bodzek behauptete am linken Strafraumeck das Spielgerät und gab überlegt zu Tiffert weiter, der aus 20 Metern die Kugel präzise im rechten Toreck flach unterbrachte (5.).

Es war der erste herbe Rückschlag für die noch leicht flackernden Lauterer Aufstiegshoffnungen. Die Pfälzer fassten Mut und suchten in einer schwungvollen Anfangsphase den schnellen Ausgleich. Doch Amedick (10.) und Jendrisek (13.) rutschen nur knapp an scharf geschlagenen Flanken vorbei. Auch die "Zebras" blieben dran. Wagner zeigte sich jedoch zu uneigennützig, spielte den im Abseits stehenden Kouemaha an, anstatt selber den Abschluss zu suchen.

Effektiver präsentierte sich der U-21-Nationalspieler dann nach einer ersten Ecke für die Gäste. Tiffert legte diesmal vor und Wagner köpfte aus wenigen Metern ein (25.). Damit nicht genug: Lautern zeigte sich nun völlig indisponiert, die Neururer-Elf setzte sofort nach. Wieder traf Wagner - diesmal wunderbar anzusehen per Schlenzer (28.).


Alois Schwartz hatte früh genug gesehen und griff weit vor dem Halbzeitpfiff korrigierend ein. Für Kapitän Bellinghausen - bei seinem letzten Auftritt für die "Roten Teufel" - und Dzaka war die Partie früh vorbei, es kamen Hesse und Fuchs neu in die Partie (32.). Nur - es half bis zur Pause nicht mehr. Außer einem Schuss von Hesse, den Starke entzauberte (40.), wollte den Gastgebern nichts mehr gelingen.

Durchgang zwei begann mit einem erneuten Paukenschlag. Tiffert schoss einen Freistoß scharf und genau in den Strafraum der Gastgeber, die sich wieder bei einer Standardsituation überfordert zeigten. Nutznießer war diesmal Kouemaha, der sich mit einem schönen Kopfball in die Schützenliste eintrug (53.).

Während die ersten Heimfans bereits das Stadion verließen, sprach Referee Peter Sippel dem FCK die Chance zum vermeintlichen Ehrentreffer zu - Schlicke war da Hesse im Strafraum in die Quere gekommen. Doch Jendrisek scheiterte mit einem Schuss in die rechte Ecke an "Zebras"-Keeper Starke (59.). Und Starke zeigte sich nur wenige Sekunden später bei einem Freistoß von Sam erneut auf Augenhöhe (60.), war aber anschließend bei einem erneuten Versuch des Slowaken Jendrisek das erste Mal machtlos, musste die Kugel zum 1:4 passieren lassen (66.).


Anfangs ohne Chance: Lauterns Dzaka kommt an Duisburgs Bodzek nicht vorbei.
© picture-alliance Es war das Startsignal für eine spektakuläre Aufholjagd der Gastgeber. Fuchs verkürzte schnell auf 2:4 (70.) und Sam schaffte per Strafstoß - diesmal hatte Tiago Demai unfair angegangen - den nie für möglich gehaltenen Anschlusstreffer (77.).

Es wurde noch einmal spannend. Erst kurz vor dem Abpfiff beendete der MSV alle Diskussionen um den Ausgang der Partie. Die eingewechselten Adler und Ede schafften im Zusammenspiel den fünften Duisburger Torerfolg und ließen die Elf von der Wedau endgültig jubeln. Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verhinderten die Lauterer zwar eine Blamage, das Scheitern im Aufstiegsrennen konnten die Pfälzer aber nicht verhindern.

Kaiserslautern ist nun am letzten Spieltag am Sonntag beim Spitzenreiter Freiburg zu Gast. Duisburg empfängt zeitgleich Osnabrück, das noch den Sprung weg vom Relegationsplatz schaffen möchte.

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1860 - Aachen 1 - 1

Lauth rettet Löwen
1860 München kann für ein weiteres Jahr zweite Liga planen - Aachen auch! Bei drei Punkten und 15 Toren Vorsprung sollte den Löwen der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen sein, während für die Alemannia der Aufstieg endgültig ad acta gelegt werden kann. In einem schwachen Zweitligaspiel ohne große Höhepunkte gingen die Münchner überraschend in Front und hielten die Führung lange, ehe die Aachener in der Schlussphase ebenso unvorhergesehen zurückkamen.


Wenig Glanz, viel Krampf: Die Kapitäne Lehmann (li.) und Lauth im Kampf um den Ball.
© picture alliance 1860 Münchens neuer Coach Ewald Lienen wechselte nach dem 0:0 bei Wehen Wiesbaden dreimal. Thorandt, Holebas und Baumgartlinger spielten anstelle von Ghivinianidze (Wadenverhärtung), Schick und Rösler.

Aachens Trainer Jürgen Seeberger nahm im Vergleich zum 1:0 gegen Kaiserslautern eine Änderung vor. Fiel kehrte nach seiner Gelbsperre für Lagerblom ins Team zurück.

In der Allianz-Arena entwickelte sich bei perfekten äußeren Bedingungen ein zunächst sehr durchwachsenes Match. Den Löwen war die Verunsicherung der anhaltenden Erfolglosigkeit deutlich anzumerken. Immer wieder ließ sich die Lienen-Elf von den früh störenden Gästen in Bedrängnis bringen. Chancen erspielte sich die Alemannia vorerst dennoch nicht. Auf der anderen Seite machte auch die Hintermannschaft um Keeper Stuckmann nicht den souveränsten Eindruck, obwohl die Löwen alles andere als spielstark auftraten. Lauth sorgte mit einem 35-Meter-Schuss lediglich deshalb für Gefahr, weil Stuckmann die Kugel ohne Not prallen ließ (13.).

Das Match plätscherte höhepunktlos vor sich hin. Polenz und Milchraum sorgten mit seltenen Ecken und Freistoßflanken wenigstens im Ansatz für etwas Verwirrung im Münchner Strafraum, Schäfflers 35-Meter-Versuch segelte knapp am Aachener Tor vorbei (28.).

Nach einer guten halben Stunde mussten die Gäste dann binnen weniger Minuten gleich zwei Nackenschläge verkraften. Nachdem Müller, der im Mittelfeld ohne Einwirkung eines Gegenspielers zu Boden gegangen war, gegen Junglas ausgewechselt werden musste (31.), gingen die Löwen in Front. Holebas' missglückter Schussversuch landete bei Lauth, der gegen den wegrutschenden Casper aus fünf Metern freie Schussbahn hatte und Stuckmann keine Abwehrchance ließ - 1:0 (33.).

Aachen brauchte einige Minuten, wurde dann aber gefährlicher und stand mehrfach kurz vor dem Ausgleich. 1860-Verteidiger Hoffmann köpfte eine Polenz-Flanke versehentlich an den eigenen Pfosten (38.), Sekunden später rettete Rukavina auf der Linie gegen Auer (39.). Weil auch Holtby das Spielgerät aus nächster Nähe neben den Kasten nickte (44.), blieb es zur Pause bei der etwas schmeichelhaften Löwen-Führung.



Der zweite Abschnitt erinnerte in weiten Teilen an das Treiben vor der Pause. Offensiv gingen beide Teams recht ideenlos zu Werke, während die Defensivreihen ohne außerordentlich gefordert zu werden, ihre Aufgabe zufriedenstellend erledigten. Einzig der eingwechselte Junglas bildete eine Ausnahme, als er im Strafraum risikoreich abzog und den Ball an den rechten Pfosten drosch (52.).

Seeberger reagierte und brachte mit Daun für Milchraum (62.) und Oussalé für Fiel (73.) weiteres Offensivpersonal - vorerst ohne Erfolg. Die Alemannia wurde nach knapp 70 Minuten zwar etwas aktiver, kam aber über optische Vorteile nicht hinaus. Holtbys harmloser Versuch aus der zweiten Reihe (70.) war für lange Zeit der nennenswerteste Vorstoß der Gäste.

Es deutet kaum etwas daruf hin, dennoch kam Aachen in der Schlussphase tatsächlich zurück. Oussalé setzte sich gegen Hoffmann durch und legte so für Daun vor, der vier Meter vor dem Tor gerade noch von Tschauner vom Ball getrennt wurde. Das Leder prallte Auer genau vor die Füße, und der Angreifer schob zum 1:1 ein (83.). Plötzlich wurde es noch einmal hektisch, letztlich blieb es aber beim gerechten Remis.

1860 gastiert am Sonntag zum Saisonfinale in Nürnberg, Aachen empfängt zeitgleich den FC Augsburg, wird dabei aber ohne Holtby antreten, der sich eine Gelbsperre einhandelte.

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Oberhausen - Freiburg 1 - 0

Terranova sichert Ligaverbleib
In einer über weite Strecken ereignisarmen Partie gelang RWO mit einem 1:0-Heimerfolg gegen den SC Freiburg der entscheidende Schritt zum Klassenerhalt. Damit können die Oberhausener entspannt zu dem für sie belanglosen Saisonabschluss nach Mainz reisen. Freiburg enttäuschte dagegen vor allem in der Offensive und musste eine insgesamt verdiente Niederlage hinnehmen.


Eng am Mann: Der Oberhausener Terranova im Duell mit Freiburgs Krmas.
© picture alliance RWO-Coach Jürgen Luginger veränderte seine Startformation gegenüber dem 1:1 in Duisburg auf zwei Positionen. Für Benjamin Reichert (Innenband- und Miniskuseinriss) und Kaya begannen Tim Reichert und Uster. Sein Freiburger Kollege Robin Dutt wechselte im Vergleich zum 0:0 gegen Fürth auf gleich fünf Positionen. Für Abdessadki (grippaler Infekt), Butscher (Achillessehne), Pouplin (Rückenprobleme), Flum (Bank) und Schuster (Bank) standen Bechmann, Ollé Ollé, Langer, Uzoma und Banovic von Beginn an auf dem Platz.


Die Zuschauer im Niederrheinstadion sahen einen mäßigen Beginn, in dem Freiburg optisch überlegen war und das Spielgeschehen zumeist in die Oberhausener Hälfte verlagern konnte. RWO setzte dagegen auf eine sattelfeste Defensive und schnelle Vorstöße, bei denen immer wieder Ersatzkapitän Terranova gesucht wurde.

Da der Sportclub ideenlos agierte und sich RWO nicht locken ließ, blieben Torraumszenen zunächst Mangelware. Bechmann für den SC (7.) sowie Kruse für die Gastgeber (10.) setzten erste Ausrufezeichen, verfehlten beide ihr Ziel jedoch deutlich.

Die Partie zwar von beiden Seiten intensiv geführt, doch waren die Anspiele in die Spitzen zu ungenau und durchsichtig. So konnten die Defensivreihen auf beiden Seiten gefährliche Aktionen verhindern, ehe Nöthe die erste gute Chance der Partie hatte: Heppke setzte sich am rechten Flügel gegen Ollé Ollé durch und flankte maßgenau auf Nöthe, der die Kugel aber aus sieben Meter am Tor vorbeiköpfte (30.).

Die Luginger-Elf witterte jetzt Morgenluft und agierte in der Offensive deutlich entschlossener, konnte aber nur durch einen Heppke-Hammer (32.) und eine Langer-Unsicherheit (38.) gefährlich werden. Die Freiburger Spitzen waren in dieser Phase komplett abgemeldet und auch im Mittelfeld fand der Sportclub kaum zu seiner Linie. So ging es ohne Tore in die Pause.

Im zweiten Durchgang erwischten den Freiburger den besseren Start und hatten nach einem Pappas-Lapsus, der eine Flanke von Jäger vom Fuß prallen ließ (47.), die erste gute Möglichkeit. Sieben Minuten später wurde es dann hecktisch: Heppke flankte aus dem rechten Halbfeld auf Nöthe, der zum Kopfball hochstieg und dabei von SC-Keeper Langer im Gesicht getroffen wurde. Die Pfeife von Schiedsrichter Wingenbach blieb aber stumm.

Oberhausen übernahm in der Folge das Kommando auf dem Platz und spielte in der Offensive deutlich zielstrebiger, doch fehlte wie bei Heppke (60.) im entscheidenden Moment die Übersicht. SC-Coach Robin Dutt reagierte auf die Darbietung seiner Elf und brachte mit Targamadze und Mehring frische Kräfte. Die Gäste standen wieder deutlich sicherer, Oberhausen fand kein Mittel, um gefährlich vor das Tor von Langer zu kommen.

Aus dem Nichts dann die Oberhausener Führung: Nöthe erkämpfte sich den Ball gegen den sonst sicheren Krmas und bediente Terranova. Der Italiener ließ im Strafraum Uzoma aussteigen und schlenzte die Kugel aus 12 Metern in die linke untere Ecke ein (80.).

Mit dem späten Rückstand konfrontiert versuchten die Breisgauer zurückzukommen, doch Oberhausen verteidigte den knappen Vorsprung ohne große Probleme über die Zeit.

Oberhausen gastiert am letzten Spieltag am Sonntag in Mainz, Freiburg empfängt zeitgleich Kaiserslautern.

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Augsburg - Wehen 1 - 1


Sinkala sichert die Klasse
Der FC Augsburg kam zu Hause gegen Tabellenschlusslicht Wehen Wiesbaden zu einem 1:1-Uentschieden und sicherte sozusagen in letzter Minute im letzten Heimspiel der Saison den vorzeitigen Klassenerhalt. Dabei war der FCA über eine Stunde in Überzahl, konnte daraus aber kein Kapital schlagen und geriet dann in Rückstand, ehe Sinkala in der Nachspielzeit zum Kopfball ansetzte.


Synchron-Fußball: Augsburgs Baier (li.) und König im Duell.
© picture-alliance Beim letzten Auftritt im Rosenaustadion vertraute Augsburgs Trainer Jos Luhukay der gleichen Elf, die 3:3 in Rostock gespielt hatte. Wehen Wiesbadens Coach Sandro Schwarz musste dagegen nach dem 0:0 gegen 1860 München auf den gelbgesperrten Simac verzichten. Dafür war Hollmann, der seine Gelb-Sperre abgesessen hatte, wieder mit an Bord. Zudem stürmte Ziemer an Stelle von Stroh-Engel, der kurzfristig wegen einer Grippe passen musste.

Vor den Augen von Josef Wagner, dem letzten "Nummern-Boy" im deutschen Profi-Fußball, der seit 1975 für die Zifferntafeln an der Spielstandsanzeige im Augsburger Rosenaustadion verantwortlich war und nunmehr letztmalig seiner Arbeit nachging, ergriff der FCA von Beginn an die Initiative. Die Fuggerstädter erspielten sich ein leichtes Übergewicht, konnten aber kompakt stehende Wehen Wiesbadener kaum ernsthaft in Bedrängnis bringen.


Die Hessen agierten indes vorsichtig und fuhren nur selten eigene Offensivaktionen. Torchancen waren demnach selten, dafür hochklassig. SVWW-Keeper Walke musste gegen Szabics all sein Können aufbieten (9.), ehe auf der Gegenseite Öztürk aus kürzester Distanz kläglich vergab (10.). Es war kein hochklassiges Match, vor allem die Fuggerstädter wurden zunehmend nervöser und leisteten sich im Spielaufbau einfach viel zu viele Fehlpässe. So sorgte lediglich Möhrle nach einer Freistoßflanke per Kopf für ein wenig Gefahr (24.).

Drei Minuten später erwies Panandetiguiri seiner Mannschaft einen Bärendienst, indem er sich die Rote Karte abholte. Der 25-Jährige ließ sich zu einem vollkommen überflüssigen Faustschlag gegen Thurk hinreißen und wurde folglich zu Recht von Schiedsrichter Christian Fischer vorzeitig zum Duschen geschickt.

Wehen Wiesbaden schlägt in Unterzahl zu


Den Ball im Blick: Augsburgs Topstürmer Thurk (re.) im Zweikampf mit Kopilas.
© picture-alliance Doch auch in Überzahl kam der FCA nicht so richtig in Tritt. Augsburg hatte zwar weiterhin mehr Spielanteile, war aber nicht zielstrebig genug. Gegen die nun sehr tief stehenden Hessen fehlte es einfach an Ideen, Spritzigkeit und Kreativität. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte wurde es noch einmal brenzlig: Szabics hatte zu Thurk durchgesteckt, der jedoch aus sieben Metern im herausgeeilten Walke seinen Meister fand (45.+1).

Auch nach der Pause blieb es zunächst eine mäßige Partie, in der nicht viel zu sehen war. Augsburg blieb zwar bemüht, aber ohne jegliche Durchschlagskraft und geriet dann noch in Rückstand: Hollmann legte den Vorwärtsgang ein und passte auf König. Dieser fasste sich ein Herz und zimmerte den Ball aus 23 Metern zentraler Position präzise ins linke untere Eck (55.). FCA-Trainer Jos Luhukay reagierte sofort und brachte mit da Costa und Kioyo frische Offensivkräfte, die nächste Möglichkeit hatten wiederum die Gäste durch Hollmann (60.).

Zwei Minuten später setzte Hegeler zum Solo an, ließ dabei gleich vier Wehen Wiesbadener alt aussehen, schob das Leder aber vom rechten Fünfereck links vorbei. Die Begegnung hatte nun deutlich an Fahrt aufgenommen. Augsburg drückte vehement auf den Ausgleich, konnte sich allerdings weiterhin kaum durchsetzen. Die Hessen strahlten über Konter Gefahr aus, so hatte Ziegenbein nach 65 Minuten die Vorentscheidung auf dem Fuß, der Stürmer zog jedoch gegen Neuhaus den Kürzeren. Etwas später hatte Ziemer das gleiche Schicksal (77.).

In der Schlussphase warfen die Gastgeber alles nach vorne und kamen durch den eingewechselten Khizaneishvili zu guten Gelegenheiten. Der Georgier scheiterte aber zuerst per Freistoß an Walke (87.), ehe er nach einer Ecke knapp über die Latte schoss (90.). In der Nachspielzeit war es dann doch geschafft. Einen weiten Ball verlängerte Kioyo an den rechten Pfosten zu Sinkala, der zuerst per Kopf aus kürzester Distanz nur den Querbalken traf. Der prallte jedoch wieder zurück, traf den Innenverteidiger und rutschte über die Linie zum vielumjubelten Ausgleich (90.+3).

Am letzten Spieltag gastiert der FC Augsburg am Sonntag in Aachen zum nächsten Abschiedsspiel, denn es wird das letzte Profispiel am Aachener Tivoli sein. Wehen Wiesbaden empfängt zeitgleich Hansa Rostock, bevor es in der kommenden Saison in der 3. Liga wieder ernst wird.

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Koblenz - Pauli 2 - 1

Vatas Kunstschuss erhöht die Chancen
Die TuS Koblenz hat einen wichtigen Schritt in Richtung sicherer Klassenerhalt gemacht. Gerettet ist die Rapolder-Elf zwar noch nicht, der verdiente Sieg gegen St. Pauli zog aber zahlreiche andere Klubs mit in den Keller. Vor dem abschließenden Spiel in Ingolstadt haben es die Koblenzer selbst in der Hand, die Relegation zu vermeiden.


Drei Köpfe, ein Ball: St. Paulis Angreifer Sako gegen die Koblenzer Sukalo und Bajic.
© picture-alliance Drei personelle Wechsel nahm TuS-Coach Uwe Rapolder im Vergleich zum 1:1 in Ahlen vor: Wiblishauser, Hartmann und Taylor begannen für Lomic (Gelbsperre), Ziehl (Magen-Darm-Grippe) und Kuqi (Bank). Sein Gegenüber Holger Stanislawski brachte nach dem 1:0 in Ingolstadt Kalla, Schultz, Weigelt und Sako für Lechner, Daube, Brunnemann und Sismanoglu. Außerdem stand Borger für den am Knie verletzten Hain kurzfristig im Tor.

Kaum mehr als eine Minute war gespielt - und die TuS bekam ihren erhofften Traumstart: Weil die St.-Pauli-Defensive schlief, konnte Sukalo aus zentraler Position Stiebers Ecke per Kopf in die Maschen setzen. Das frühe Tor tat vor allem dem Spiel gut, es entwickelte sich eine chancenreiche erste halbe Stunde. Allerdings ging allen Möglichkeiten ein dicker Abwehrpatzer voraus: Zunächst legte Wiblishauser für Schultz im Sechzehner auf - Rickert rettete (8.). Dann spielte Sako einen langen Ball in Richtung Borger, Krontiris vergab die Riesenchance leichtfertig (24.). Und schließlich verschätzten sich Mavric und Bajic bei einem langen Ball aus der Hamburger Abwehr, sodass sich Sako ein Eins-gegen-Eins eröffnete - wieder war Rickert per Reflex zur Stelle (26.).



Sechs Minuten später war auch der TuS-Keeper geschlagen: Sukalo verlor im Mittelfeld die Kugel an Sako, und Ebbers versenkte Ludwigs Steilpass genau im rechten unteren Eck zum Ausgleich. Schock für die Hausherren? Nicht wirklich! Vata besorgte per Kunstschuss umgehend das 2:1 (37.): Mit rechts zirkelte er einen Freistoß aus rund 25 Metern über die Mauer unerreichbar für Borger unter die Latte. So ging eine fehlerbehaftete, aber durchaus unterhaltsame erste Hälfte mit einer letztlich verdienten 2:1-Führung für Koblenz zu Ende.

Mit viel Schwung nahm die TuS das Spiel in Durchgang zwei wieder auf, das dritte Tor sollte her. Abgesehen von Taylors Kopfball, den Borger mit einem Stellungsfehler ermöglicht hatte (51.), fehlten aber nach dem Seitenwechsel erst einmal die Chancen. St. Pauli setzte immer wieder Nadelstiche, so gefährlich wie vor der Pause ging es aber auch vor Rickert längst nicht mehr zu.

In der Schlussphase war die TuS dem dritten Tor näher als St. Pauli dem Ausgleich, der eingewechselte Fischer vergab die große Möglichkeit zur Nervenberuhigung: Mit einem einfachen Trick versetzte er Kalla, schoss dann allein vor Borger aber vorbei (82.). Immer wieder bekamen die Hausherren Konterchancen, die sie leichtfertig verspielten - aber es reichte auch so zum wichtigen Dreier. Und damit haben die Koblenzer am kommenden Sonntag in Ingolstadt die Chance, die Klasse aus eigener Kraft endgültig zu sichern. St. Pauli empfängt dann daheim den TuS-Konkurrenten aus Frankfurt.


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Osnabrück - Ahlen 2 - 2



Großkreutz macht den Punkt klar
Der VfL Osnabrück versäumte es in einer schwachen Partie, im Fernduell mit Hansa Rostock den Relegationsplatz zu verlassen. Die Wollitz-Elf betrieb einen großen Aufwand und lag zweimal vorn, wurde von Ahlen aber eiskalt bestraft. Die Gäste dürfen dank des Punktgewinns den endgültigen Klassenerhalt feiern, während Osnabrück weiter zittern muss.


Luftkampf: Der Osnabrücker Peitz wird von Großkreutz übersprungen.
© picture alliance Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz musste im Vergleich zum 0:2 in Nürnberg lediglich Cichon ersetzen, der seine Gelbsperre absitzen musste. Dafür rückte Schuon in die Abwehrreihe.

Bei Ahlen sah Coach Stefan Emmerling nach dem 1:1 gegen Koblenz keine Veranlassung, seine Aufstellung zu ändern und schickte die gleiche Elf auf den Platz.

In einer intensiven Anfangsphase hatte Osnabrück etwas mehr vom Spiel, ohne sich allerdings zwingende Situation herausarbeiten zu können. Erst das ungeschickte Zweikampfverhalten von Maul, der Thomik im Strafraum zu Fall brachte, zog Konsequenzen nach sich. Schiedsrichter Wolfgang Stark zeigte in der ausverkauften Osnatel-Arena sofort auf den Punkt. De Wit ließ sich nicht zweimal bitten und schoss sicher mit einem Flachschuss ein (15.).


Zu früh gefreut: De Wit erzielte per Strafstoß das 1:0 und wurde gefeiert.
© picture alliance Spielfluss wollte in der umkämpften Partie nicht aufkommen, weil viele Zweikämpfe im Mittelfeld immer wieder für Unterbrechungen sorgten. Die beste Chance für die Gäste hatte Toborg, als Osnabrück in der Abwehr nicht konsequent in die Zweikämpfe ging und der Kapitän der Ahlener in guter Position nur knapp das Tor verfehlte (22.). Ahlen war jetzt besser und kontrollierte die Partie, kam allerdings kaum gefährlich vors Tor, weil mitunter zu langsam gespielt wurde. Als dann doch mal schnell kombiniert wurde, folgte sofort der Ausgleich, allerdings begünstigt von einem Fehler. Schuon legte per verunglückter Kopfballabwehr für Toborg auf, der den Ball zu Book weiterleitete. Book schickte Naki, der den Keeper umrundete und dann sicher einschob (28.).

In der zweikampfintensiven Partie gab es in dieser Phase zahlreiche Gelbe Karten, Döring hatte gar Glück, dass er nicht die zweite sah. Bei beiden Teams ging vor dem Wechsel etwas die Ordnung verloren. Osnabrück drückte jetzt auf die erneute Führung, kam aber einfach nicht entscheidend zum Abschluss.



Nach dem Wechsel hatte erneut die Wollitz-Truppe den besseren Start und ging in Führung. So kompakt Ahlen meistens stand, fehlte in dieser Situation das Zweikampfverhalten. Peitz legte mit der Brust für Frommer ab, Maul griff nicht konsequent ein und Frommer schoss zum 2:1 ein (55.).

Osnabrück kam mit dem Pressing der Gäste nur schwer zurecht und verlor immer wieder früh den Ball, was Busch mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel fast zu einem Tor nutzte (58.). Bis dahin war Ahlens Offensivspiel zu harmlos, erst als Naki einen schönen Sololauf startete, wurde es gefährlich, doch er schoss knapp vorbei (77.). Der VfL war jetzt zu passiv, gab die Partie unnötigerweise aus der Hand und wurde bestraft. Ein langer Ball von Döring landete bei Großkreutz. Schuon ließ sich verladen, und Großkreutz schoss zum Ausgleich ein (83.).

In der Schlussphase köpfte Peitz zwar nochmal ins Tor, aber zuvor hatte er Wiemann weggestoßen, so dass der Treffer zu Recht nicht zählte.

Osnabrück muss jetzt auf Schützenhilfe auf den anderen Plätzen hoffen und zugleich am nächsten Sonntag gegen Duisburg Punkte einfahren. Völlig relaxt kann sich Ahlen auf die Partie gegen Greuther Fürth freuen.

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...   Erstellt am 17.05.2009 - 16:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frankfurt - Ingolstadt 1 - 1

Cenci rettet Punkt
Der FSV Frankfurt verpasste aufgrund einer schwachen Leistung gegen bereits abgestiegene Ingolstädter wichtige Punkte im Abstiegskampf. Zwar liegen die Frankfurter nach dem Unentschieden auf Rang 14, doch zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz garantieren den Verbleib in der Liga noch nicht. Ingolstadt zeigte eine engagierte Leistung und startete ihre Abschiedstour aus der zweiten Liga mit Anstand.


Kämpferischen Einsatz wie hier im Kopfballduell zwischen Cenci und Wenczel zeigten die Frankfurter nur selten.
© picture alliance FSV-Coach Tomas Oral veränderte seine Startelf nach dem 1:2 in Mainz auf zwei Positionen: Ledesma musste auf der Bank Platz nehmen. Für ihn rückte Barletta in die Viererkette und Mikolajczak nahm dessen Platz vor der Abwehr ein. Im Sturm begann Cenci anstelle von Bencik. Horst Köppel auf Seiten der Ingolstädter wechselte nach dem 0:1 gegen St. Pauli lediglich einmal: Für Neunaber lief Keidel von Beginn an auf.

Die Bayern ließen von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, dass sie sich auch nach dem feststehenden Abstieg nicht kampflos geschlagen geben würden. Gegen fahrig agierende Frankfurter übernahmen die Gäste nach und nach das Kommando. Lediglich die beiden Mokhtari-Brüder brachten im Zusammenspiel Gefahr vor das Tor von FCI-Keeper Lutz. Auf der Gegenseite hatte Rama die beste Chance, doch sein Schuss vom Strafraumeck ging knapp über die Latte (28.).

Bis zur Halbzeit bemühten sich die Frankfurter zwar, mehr Druck aufzubauen, doch die Angriffe wirkten einfallslos und unkonzentriert. Weiterhin zeigten sich die Gäste lauffreudiger und gingen bissig in die Zweikämpfe. Zwingende Chancen gab es jedoch auf beiden Seiten nicht.


Nach dem Seitenwechsel kamen die Frankfurter motivierter aus der Kabine und gaben bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff durch Oualid Mokhtari einen Warnschuss auf den Kasten von Lutz ab. Der FSV erhöhte stetig den Druck und hatte durch Cenci die beste Chance der Partie: Der 31-Jährige kam am Elfmeterpunkt an den Ball, scheiterte jedoch aus der Drehung am gut reagierenden Keeper Lutz (57.).

Die Partie blieb ereignisarm, bis die Gäste wie aus dem Nichts den Führungstreffer erzielten: Nach einer Flanke von rechts scheiterte Fink zunächst am langen Pfosten an FSV-Schlussmann Klandt, doch Demir verwandelte den Abpraller aus kürzester Distanz zur Führung der Schanzer (77.). Die Hessen waren nun gezwungen zu reagieren und taten das auch. Nach einem weiten Abstoß von Klandt bediente der gerade eingewechselte Shapourzadeh Cenci am langen Pfosten mit einer schönen Flanke. Der 31-Jährige köpfte den Ball an Lutz vorbei zum 1:1-Endstand in die Maschen (82.).

Der FSV Frankfurt muss am nächsten Sonntag bei St. Pauli ran. Zeitgleich nimmt Ingolstadt im Heimspiel gegen die TuS Koblenz Abschied aus Liga zwei.

kicker.de





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