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...   Erstellt am 12.05.2009 - 19:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rostock - Augsburg 3 - 3


Thurk lässt Hansa auflaufen
Auch eine 3:1-Führung genügte Hansa Rostock nicht zum Sieg. In der Schlussphase der Partie gegen den FC Augsburg kassierte die Zachhuber-Elf noch zwei Treffer und verspielte sicher geglaubte drei Punkte auf fahrlässige Art und Weise. Die endgültige Rettung der Norddeutschen vertagt sich somit weiter um mindestens einen Spieltag, während die Fuggerstädter mit dem Abstieg wohl kaum mehr etwas zu tun bekommen werden.


Mittelfeld-Duell: Hansas Filliger klammert gegen Augsburgs Baier.
© picture-alliance Rostocks Coach Andreas Zachhuber beließ seine Anfangself nach dem 3:3 bei 1860 München unverändert. Dagegen setzte Augsburg auf drei neue Akteure. Trainer Jos Luhukay setzte im Anschluss an das 0:1 in Kaiserslautern auf Mölzl, Werner und Szabics anstelle von da Costa, C. Müller und Kläsener.

Rostock kam bei strahlendem Sonnenschien zunächst besser ins Spiel als die Gäste aus dem Süden Deutschlands. Vor allem über den rechten Flügel trug Hansa erfolgsversprechende Angriffe vor, Kern verpasste in der Strafraummitte aber gleich zweimal denkbar knapp (7., 12.). Der FCA konterte unbeeindruckt und kam mit der ersten Torchance auch zum Führungstreffer. Szabics setzte sich locker gegen Orestes durch, flankte mit Übersicht zu Thurk, der Hahnel mit einem platzierten Kopfball überwand (13.).

Hansa verlor nun etwas den Faden, einfachste Pässe gelangen nicht mehr, in der Defensive offenbarte die Zachhuber-Elf krasse Lücken. Die Fuggerstädter spielten diszipliniert und waren nun dem zweiten Treffer nahe. Doch Szabics köpfte freistehend aus wenigen Metern knapp vorbei (22.), auch Mölzl ließ alleine vor Hahnel die nötige Übersicht vermissen (24.).


Und die Gäste ließen weiter große Möglichkeiten liegen. Nach einer Werner-Ecke scheiterten erst Thurk, dann Möhrle aus kurzer Distanz (37.) - die Rostocker schienen sich nur noch in die halbzeitpause retten zu wollen. Doch ein schnelldurch die Mitte vorgetragener Angriff brachte noch vor dem Pausengang die überraschende Wende. Kern stocherte ein Schindler-Zuspiel an Neuhaus vorbei und es stand wieder pari (39.). Hansa war wieder im Spiel und hatte noch eine Riesenchance, doch Filliger flatterten vor dem leeren Tor die Nerven (43.).

Nach Wiederanpfiff spielten die Gastgeber nun mit Lisztes für Svärd im Mittelfeld - ein Schachzug Zachhubers, der sich alsbald auszahlen sollte. Denn nach einem Warnschuss durch Mölzl (49.) drehte Rostock richtig auf. Kern köpfte eine Schindler Ecke aus wenigen Metern ein (56.), dann schob Filliger mit Übersicht Lisztes den Ball zu. Der Ungar drosch das Spielgerät unhaltbar in die Maschen (58.). Mit einem Doppelschlag setzte die Kogge scheinbar Kurs auf Sieg!

Jos Luhukay stellte seine Elf um, zog in Kioyo und Hain (73.) noch zwei offensive Joker von der Bank und hatte wie sein Gegenüber auf der Rostocker Bank dabei ein glückliches Händchen. Keine drei Minuten nach seiner Einwechslung brachte Hain per Abstauber den FCA wieder heran.


Nicht zu bändigen: Hansas Enrico Kern traf mal wieder zweifach!
© picture-alliance Die Schlussminuten brachten beiden Mannschaften spektakuläre Offensiv-Aktionen. Zunächst verpassten Kern per Seitfallzieher (82.) und Filliger (83.) mit einem Pfostenschuss die endgültige Entscheidung. Die mangelhafte Chancenverwertung rächte sich umgehend, als Thurk nach einem Werner-Freistoß zum Ausgleich einschoss (84.). Augsburg überstand die letzten Sekunden mit Glück und Hilfestellung des Querstrebens unbeschadet - Hansa ließ sich wie am vergangenen Spieltag einen sicher geglaubten Sieg auf der Zielgeraden noch entreissen.

Rostock empfängt am Sonntag den Aufstiegsaspiranten aus Nürnberg. Augsburg muss ebenfalls sonntags ran. Absteiger Wehen Wiesbaden ist in der Rosenau zu Gast.

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...   Erstellt am 12.05.2009 - 19:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aachen - Lautern 1 - 0

Müller wahrt Aachens letzte Chance
Alemannia Aachen behielt im Verfolgerduell mit dem FCK knapp, aber verdient die Oberhand und wahrte damit seine letzte Chance im Aufstiegsrennen. Lautern hingegen verpasste die große Möglichkeit, zumindest über Nacht auf Rang zwei zu klettern und liegt nun punktgleich mit den Alemannen auf Rang sechs. Beide Mannschaften präsentierten sich über weite Strecken nicht wie potenzielle Bundesligisten, Aachen tat für den Dreier aber deutlich mehr.


Mit Mühe durchgesetzt: Lagerblom und Aachen besiegten Bileks Pfälzer knapp.
© picture alliance Aachens Trainer Jürgen Seeberger änderte seine Elf nach dem 1:2 in Osnabrück auf vier Positionen. Für Olajengbesi (Rotsperre), Fiel (5. Gelbe), Brinkmann und Oussalé liefen Polenz, Szukala, Milchraum und Lagerblom auf. Holtby bildete zusammen mit Auer das Sturmduo.

Lauterns Interims-Coach Alois Schwartz wechselte im Vergleich zum 1:0 gegen Augsburg zweimal. Dick (nach Gelbsperre) und Demai begannen anstelle von Damjanovic und Fuchs.

Vor ausverkauftem Haus vermieden beide Teams am Aachener Tivoli zunächst jegliches Risiko und legten ihr Hauptaugenmerk auf eine dicht gestaffelte und funktionierende Defensive. Aachen agierte in der Anfangsviertelstunde etwas bemühter, zeigte sich aber ähnlich unproduktiv wie die nur selten offensiv aktiv werdenden Lauterer. Torgefahr konnte vorerst keines der beiden Teams ausstrahlen.

Nach 20 Minuten wurde das Match etwas besser, nennenswerte Möglichkeiten bekamen die Zuschauer dennoch nicht zu sehen. Holtbys Direktabnahme war zwar sehenswert (21.), Robles musste aber ebenso wenig eingreifen, wie Stuckmann bei einem Jendrisek-Kopfball auf der anderen Seite (22.).

Mit zunehmender Spieldauer gelang der Alemannia etwas mehr. Milchraum köpfte knapp vorbei (24.), ehe Achenbach die bis dahin beste Möglichkeit der Partie hatte. Nach einem Foul von Sam an Lagerblom zirkelte der Linksverteidiger den Freistoß aus 21 Metern über die Mauer. Das Leder berührte die Latte, strich aber haarscharf über das Tor (27.).

Viel öfter überwand die Seeberger-Elf den Lauterer Abwehrriegel aber nicht. Für zwei Teams, die in die erste Liga wollen, zeigten beide Mannschaften zu wenig. Aachens Jung-Star Holtby hatte zwar ab und an sinnvolle Einfälle, schien sich in vorderster Front aber nicht besonders wohl zu fühlen.


Nach ereignislosen Anfangsminuten des zweiten Abschnitts wurde es in Minute 53 erstmals richtig aufregend. Auer passte perfekt zu Lagerblom, der alleine vor Robles zur vermeintlichen Führung traf. Das Schiedsrichtergespann um Referee Dr. Helmut Fleischer wollte aber eine Abseitsposition des Finnen gesehen haben - eine krasse Fehlentscheidung!

Die Alemannia ließ sich davon nicht aus der Bahn werfen, agierte zwar weiter keinesfalls sonderlich kreativ, zeigte aber den größeren Siegeswillen. Nachdem Milchraum mit einem fulminanten Linksschuss noch an Robles gescheitert war (58.), ging die Seeberger-Elf verdient in Front. Lagerbloms Flanke prallte von Auer zu Florian Müller, der aus sechs Metern zum Schuss kam. Demai fälschte unhaltbar ab, und die Kugel lag zum 1:0 im Netz (66.).

Plötzlich wurde der FCK aktiver, die besseren Chancen hatten aber die Hausherren. Stuckmann musste weder gegen Simpson (70.) noch gegen Dick (75.) eingreifen, während Robles hervorragend das 2:0 verhinderte. Der Pfälzer Schlussmann parierte sowohl Szukalas Kopfball als auch Auers Nachschuss aus kurzer Distanz (77.).

Die Roten Teufel wollten in der Schlussphase natürlich den Ausgleich und drängten mit frischem Personal nach vorne. Holtby rettete gegen Simpson auf der Linie (80.), der eingewechselte Fuchs zielte daneben. Stattdessen hätte Auer die Partie vorzeitig entscheiden müssen, scheiterte mutterseelenalleine vor Robles aber am Pfosten (88.). So blieb es beim letztlich verdienten 1:0, das Aachen im Rennen um den Aufstieg hält.

Aachen gastiert am Sonntag bei 1860 München, Kaiserslautern empfängt zeitgleich den MSV Duisburg.

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...   Erstellt am 12.05.2009 - 19:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wehen - 1860 0 - 0

Das Aluminium steht im Weg
Der TSV 1860 München kam beim designierten Absteiger SV Wehen Wiesbaden nicht über ein 0:0 hinaus. In einem schwachen ersten Hälfte waren die Löwen zwar optisch überlegen, konnten spielerisch aber ebenso wenig überzeugen wie ihr Gegner. Nach der Pause wurde das Match besser, und beide Teams kamen auch zu guten Torchancen, die sie aber allesamt nicht nutzen konnten. Die Münchner bleiben damit zum neunten Mal in Folge ohne Sieg und müssen nun weiter um den Klassenerhalt bangen.



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Augen zu und durch: Münchens Hoffmann (re.) im Kopfballduell mit Stroh-Engel.
© picture-alliance Wehen Wiesbadens Coach Sandro Schwarz musste nach dem 1:0-Sieg in Oberhausen auf den gelbgesperrten Hollmann verzichten. Für ihn spielte Nakas. Auf der anderen Seite tauschte 1860-Trainer Uwe Wolf im Vergleich zum 3:3 gegen Rostock dreimal: Für Lars Bender (Oberschenkelprellung), Aigner und Thorandt spielten Schick, Ledgerwood und Rösler.

Beiden Mannschaften war von Beginn an anzumerken, dass sie mit dem nötigen Ernst zu Werke gehen wollten. Jedoch waren sowohl die Sechziger als auch die Wehener primär darauf bedacht, kein Gegentor zu kassieren. Von daher war das Geschehen auf dem Feld von intensiven Zweikämpfen geprägt.


Mit fortschreitender Spieldauer erspielten sich die Münchner ein optisches Übergewicht, zu ernsthaften Einschussmöglichkeiten kamen sie allerdings nicht. Ein Fernschuss von Schick, den SVWW-Keeper Walke parierte (10.), und ein Lauth-Kopfball, der links vorbei ging (18.), waren dabei die Ausnahmen. Von den Gastgebern kam indes in der Offensive zunächst überhaupt nichts. Die Wiesbadener operierten häufig mit langen Bällen, die aber meist zu ungenau waren und somit für die 1860-Defensive kein Problem darstellten.

Hüben wie drüben fehlte es an Spielwitz, Tempo und Genauigkeit. So sorgte im ersten Durchgang lediglich ein Standard noch einmal für Gefahr: Bei einer Freistoßflanke von links scheiterte König per Kopf an einer erstklassigen Reaktion von 1860-Schlussmann Tschauner, der dadurch das 0:0 zur Pause sicherte (35.).

Öztürk, Schäffler und Johnson scheitern am Alu


Zuvorkommend: Münchens Hoffmann ist vor König am Leder.
© picture-alliance SVWW-Trainer Sandro Schwarz reagierte zur Pause und brachte zum zweiten Durchgang Routinier Catic für den 19-jährigen Hübner. Diese Maßnahme schien zu fruchten, denn nach 51 Minuten leitete er den ersten vielversprechenden Angriff der Platzherren ein, der aber vom Ex-Löwen Ziegenbein nicht verwertet werden konnte. Dies wirkte wie ein Weckruf für den Absteiger, der nun deutlich engagierter und druckvoller war. In der 55. Minute hatten die Wehen Wiesbadener schließlich Pech, dass Öztürk aus zwölf Metern nur den Querbalken traf.

Die Wolf-Schützlinge standen nun gehörig unter Druck, hatten aber Glück, dass die Schwarz-Elf Schwächen im Abschluss zeigte. So vergab Öztürk nach einem schweren Schnitzer von Ghvinianidze leichtfertig aus guter Position (65.).

Danach schafften es die Sechziger aber, sich aus der Umklammerung zu befreien und selbst Angriffe zu fahren, konnten diese aber nicht nutzen. Schick zielte per Freistoß über das Tor (72.), Schäffler und Johnson trafen dann innerhalb von Sekunden nur den rechten Pfosten (75.). Insgesamt war das Duell inzwischen munterer und sehenswerter als noch in Hälfte eins - ein fußballerischer Leckerbissen war es dennoch nicht. Das letzte Ausrufezeichen der Partie setzte wiederum Schick, der per Freistoß in Walke seinen Meister fand.

Der SV Wehen Wiesbaden tritt am kommenden Sonntag in Augsburg an, zeitgleich empfangen die Münchner Alemannia Aachen.

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...   Erstellt am 12.05.2009 - 19:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Duisburg - Oberhausen 1 - 1


Kouemaha im dritten Versuch
In einem erst in der Schlussphase packenden Niederrheinderby holte sich der MSV Duisburg gegen RW Oberhausen ein etwas glückliches Unentschieden. Der Aufsteiger war lange Zeit überlegen, doch in der Endphase ging der Luginger-Elf die Luft aus.


Nur manchmal auf Augenhöhe: Duisburgs Wagner war gegen Oberhausens Heppke meist unterlegen.
© picture-alliance Duisburgs Trainer Peter Neururer baute die Anfangsformation nach dem 0:0 in Frankfurt auf einer Position um: Auf der offensiven Außenbahn ersetzte Heller Adler.

Oberhausens Coach Jürgen Luginger tat es seinem Kollegen nach und änderte die erste Elf im Vergleich zum 0:1 gegen Wehen Wiesbaden ebenfalls einmal: Schüßler kam auf rechts für den gesperrten Falkenberg zum Zug.

Von Anfang an waren die Oberhausener besser im Spiel. In den Zweikämpfen überlegen, im Spiel nach vorne strukturierter - so eroberte sich RWO immer mehr Dominanz in der MSV-Arena. Chancen hatten die Duisburger zwar zunächst eine riesengroße, doch die war geschenkt, als RWO-Keeper Pirson seinen eigenen Mann anschoss, doch Sahan konnte den Abpraller nicht im Tor unterbringen - Pirson machte seinen Fehler mit einem Reflex wieder gut.

Je länger das Spiel aber im ersten Abschnitt dauerte, desto mehr merkte der Aufsteiger, dass die Duisburger nicht mehr mit dem letzten Biss agierten. Ab der 25. Minute bedrängte das Kleeblatt das Tor vom Keeper Starke, vor allem war es der quirlige Terranova, der den Innenverteidigern Brzenska und Schlicke große Sorgen bereitete. Für die Belohnung der guten ersten Halbzeit zuständig war Terranovas Sturmkollege Nöthe, der nach einem klasse Konter der Luginger-Elf über Terranova den Ball im zweiten Versuch aus nächster Nähe über die Linie drückte (39.). An der verdienten Führung für Oberhausen gab es zur Halbzeit nichts zu deuteln.


In der Halbzeitpause reagierte der sichtlos angefressene MSV-Trainer Neururer auf die Darbietungen seiner Elf aus Halbzeit eins. Er nahm Sahan runter und brachte mit Kouemaha einen wuchtigen Stürmer. Doch RWO stand weiterhin sicher in der Defensive, wobei sich Benjamin Reichert & Co. in der Abwehr kein Bein ausreißen mussten, denn bis zur 60. Minute zelebrierten die Zebras ihr Offensivspiel eher im Trab, denn im Galopp.

Das änderte sich mit der ersten Torchance für den MSV, die Kouemaha leichtfertig vergab, weil er sich am Fünfer von Kaya noch blocken ließ (63.). Nun waren auch die Duisburger Fans aufgewacht, die ihr Team nach vorne peitschten. Schon fünf Minuten später hatte Kouemaha erneut eine Riesengelegenheit, doch er köpfte aus fünf Meter völlig freistehend am Tor vorbei (68.). Doch mehr Druck konnten die Duisburger zunächst nicht aufbauen, und das, obwohl sie bisweilen vier nominelle Stürmer auf dem Platz hatten.


Kleiner Fummler: RWO-Stürmer Terranova, hier gegen MSV-Verteidiger Korzynietz, bereitete den Duisburgern sehr viele Sorgen.
© picture-alliance RWO-Coach Luginger reagierte auf die Einwechslungen seines ehemaligen Coaches und machte in der eigenen Hälfte dicht. Mit viel Kampfkraft und geschickter Verteidigungsstrategie wollte der Aufsteiger den knappen Vorsprung über die Zeit retten, doch Kouemaha war zu gierig auf sein Tor, nachdem er zweimal kläglich scheiterte. Nach einem weiten Pass von Korzynietz setzte sich der Kameruner wuchtig durch und drosch das Leder aus 16 Meter in die Maschen (85.). Nun wollten es beide Seiten wissen und spielten die letzten Minuten bedingungslos nach vorne, doch der RWO-Joker Landers versiebte eine hundertprozentige. Auf der Gegenseite tauchte einmal mehr Kouemaha gefährlich auf, doch sein Kopfball ging daneben.

Duisburg gastiert am Sonntag in Kaiserslautern, Oberhausen, das seit acht Spielen nicht mehr gewann, empfängt ebenfalls sonntags den Spitzenreiter Freiburg.

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...   Erstellt am 13.05.2009 - 19:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freiburg - Fürth 0 - 0

Nullnummer der besseren Art
In einer ausgeglichenen Partie trennten sich Aufsteiger und Meister Freiburg und Aufstiegsaspirant Fürth mit einem gerechten Remis. Beide Mannschaften geizten nicht mit Offensivbemühungen, oftmals aber fehlte es nach guten Ansätzen im gegnerischen Strafraum an der Präzision und auch am Quäntchen Glück.


Hoch das Bein: Abdessadki (Freiburg, li.) gegen Fürths Haas.
© picture-alliance Freiburgs Coach Robin Dutt tauschte nach dem 5:2 in Koblenz, das gleichzeitig Aufstieg und Meisterschaft bedeutete, dreimal Personal aus: Für Barth (Knöchelverletzung), Banovic und Bechmann liefen Toprak, Flum und Rodionov auf.

Auf Seiten der Franken drehte Trainer Benno Möhlmann 1:1 gegen Nürnberg ebenfalls dreimal am Personalkarussell: Nach abgelaufener Gelbsperre kehrte Mauersberger für Karaslavov in die Innenverteidigung zurück. Des Weiteren rückten Burkhardt und Kotuljac für Nehrig (Zerrung) und Allagui (Prellung) in die Startelf.

Die Gäste waren zu Beginn das aggressivere Team, der Neu-Freiburger Reisinger auffälligster Akteur in der Anfangsphase: Der Angreifer verzog in aussichtsreicher Position (2.), konnte einen Kopfball bedrängt von Toprak nicht platzieren (8.) und verfehlte das Tor aus spitzem Winkel (17.).

Der verhalten startende SC hatte seine erste Möglichkeit durch einen Schuster-Freistoß (10.). Die spielerischen Fähigkeiten der Dutt-Elf blitzten erstmals nach einem Doppelpass zwischen Jäger und Rodionov auf - der Franzose verzog aus 16 Metern knapp (16.).

Es ging abwechslungsreich weiter: Haas verfehlte das Tor vollkommen freistehend per Kopf vom Elfmeterpunkt (19.), auf der anderen Seite konnte Idrissou Schusters Freistoßflanke im Fünfmeterraum nicht kontrollieren (20.).

Danach war erstmal die Luft raus - es gab kaum noch zusammenhängende Offensivaktionen, die Abwehrreihen standen gut und blieben Herr der Lage. Chancen blieben so trotz leichter Vorteile für die Hausherren in der Folge Fehlanzeige. Bis zur 38. Minute: Idrissou flankte auf Jäger, der sich die Kugel gekonnt mit der Brust herunterstoppte, dann aber aus 16 Metern denkbar knapp verzog. Auch Schuster konnte die Drangphase der Breisgauer bis zur Pause nicht in die Führung ummünzen (40.).


Pünktlich zum Pausenpfiff öffnete der Himmel seine Schleusen. Beide Teams begannen den zweiten Durchgang auf nun regennassem Geläuf zunächst unverändert. Im Mittelfeld kombinierten die Kontrahenten teilweise ansehnlich, was fehlte, war der präzise finale Pass - hüben wie drüben.

Nach einer knappen halben Stunde ging es bei den Breisgauern endlich einmal über den Flügel: Idrissou flankt an den zweiten Pfosten zu Jäger, der auf Rodionov zurücklegte, doch Mauersberger blockte den Schuss des Angreifers kurz vor der Torlinie ab (57.). Diese Chance war so etwas wie eine Initialzündung für den Aufsteiger, der nun auf die Führung drängte. Nach einer unübersichtlichen Situation im Gäste-Strafraum hatten die Franken Glück, dass die Pfeife von Referee Gagelmann nach einem Zweikampf zwischen Rahn und Toprak stumm blieb (58.).

Benno Möhlmann versuchte dem steigenden Druck des SC mit einem Doppelwechsel entgegenzuwirken: Schröck und Allagui kamen für Kotuljac und Reisinger (59.). Und der Angreifer war an der ersten gefährlichen Situation im gegnerischen Strafraum beteiligt, als er nach Fehler Topraks den Ball erkämpfte, den Takyi aber dank Krmas' Abwehraktion, der für den geschlagenen Pouplin rettete, nicht im Tor unterbrachte (69.).

Die Schlussphase an brach mit einem Freistoß von Butscher, den Loboué entschärfte (73.). Auf der Gegenseite verfehlte Haas das Tor nach turbulenter Situation nur um Zentimeter (74.).

In der Endphase agierten die Kontrahenten mit offenem Visier. Felgenhauer war per Freistoß ans Außennetz ganz nah dran, den so wichtigen Auswärtserfolg der Kleeblätter sicherzustellen (83.), auf der anderen Seite der eingewechselte Ollé Ollé (89., 90.+1) - am Ende aber blieb es bei der Nullnummer der besseren Art.

Freiburg tritt am Sonntag in Oberhausen an, die SpVgg Greuther Fürth empfängt Mainz zum Spitzenspiel.

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Nürnberg - Osnabrück 2 - 0


Phantom kommt aus der Tiefe
Der 1. FC Nürnberg spricht weiter ein gewichtiges Wort um den Aufstieg mit und behauptete mit einem letztlich verdienten 2:0-Erfolg gegen zu harmlose Osnabrücker Rang drei. Die abstiegsbedrohten Gäste, die auf den Relegationsplatz zurückfielen, begannen besser, agierten insgesamt aber viel zu harmlos. Nürnberg zeigte ebenfalls keine Glanzleistung, verstand es in entscheidenden Phasen aber, zuzulegen.



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Brachte den Club in Front: Marek Mintal lässt Tino Berbig und Konstantin Engel (un.) keine Abwehrchance.
© picture alliance Club-Trainer Michael Oenning wechselte nach dem 1:1 in Fürth dreimal. Für den verletzten Maroh (Schulter), Judt und Vidosic begannen Mnari sowie die zuletzt Rot-gesperrten Mintal und Boakye. Reinartz rückte neben Pinola in die Innenverteidigung.

Osnabrücks Coach sah nach dem 2:1-Sieg gegen Aachen erneut keinen Grund, seine Startformation zu verändern.

Nürnberg tat sich zu Beginn sehr schwer und hatte große Probleme, gegen selbstbewusst auftretende Niedersachsen in die Partie zu finden. Die Gäste störten die Franken im Spielaufbau früh und verlegten sich keineswegs ausschließlich aufs Kontern. Die Wollitz-Elf trat offensiv frech auf und verbuchte durch Reichenberger die ersten beiden Möglichkeiten der Partie. Nach guter Kopfball-Vorarbeit von Thomik tauchte der Angreifer im Strafraum auf, scheiterte aber am aus dem Tor stürzenden Schäfer (6.). Nur eine Minute später traf der Torjäger aus spitzem Winkel das Außennetz.

Nach einer Viertelstunde erlebte die Begegnung einen klassischen Wendepunkt. Boakye spielte auf Höhe der Mittellinie durch die weit aufgerückte VfL-Hintermannschaft perfekt in den Lauf des aus der Tiefe gestarteten Mintal, der alleine auf Berbig zulief und sich beim Abschluss auch nicht mehr vom hinterhersprintenden Engel entscheidend stören ließ - 1:0 (16.). Der Club wurde nun mbesser und hatte das Heft plötzlich fest in der Hand. Eigler (19.), Kluge (24.), Mintal (25.) und Pinola (34.) hatten weitere Schusschancen, richtig zwingend wurden aber auch die nun überlegenen Franken nicht.

Offensiv fand Osnabrück bis zur Pause kaum noch statt. Der FCN stand defensiv sicher und zeigte im Spiel nach vorne die durchdachteren Ansätze. Ohne weitere Großchancen wurden die Seiten gewechselt.


Nach Wiederbeginn tat sich erst einmal lange nichts. Höhepunktlos plätscherte das Match vor sich hin. Nürnberg verzichtete darauf, aktiv auf das 2:0 zu spielen und legte sein Hauptaugenmerk auf Ergebnissicherung. Ein zunächst probates Mittel gegen ideen- und mittellos angreifende Gäste, die vorerst keinerlei Gefahr entfachen konnten. Erstmals brenzlig wurde es nach 55 Minuten, als Reichenberger im Duell mit Mnari im Strafraum zu Fall kam, Referee Markus Schmidt den Elfmeterpfiff aber verweigerte.

Dem Club boten sich in der Folge wiederholt gute Konterchancen, bei eigener Überzahl agierten die Franken jedoch viel zu fahrlässig. Zuerst rannte Mintal (55.), später auch Eigler (60.) ohne Not ins Abseits. Nürnbergs riskante Taktik, das Resultat lediglich zu verwalten, schien aufzugehen, weil von den Niedersachsen offensiv viel zu wenig kam.

Das änderte sich nach knapp 70 Minuten. Plötzlich wurde die Wollitz-Elf zwingender und stand mehrfach kurz vor dem Ausgleich. Erst rettet die FCN-Defensive im Fünfmeterraum mit vereinten Kräften gegen den eingewechselten Geißler (69.), ehe erneut Geißler aus acht Metern freistehend das Tor nicht traf (74.).

Dem Club schien bewusst zu werden, dass es möglicherweise nicht reichen würde, den knappen Vorsprung nur defensiv zu verteidigen. Es sprach für die Oenning-Elf, dass sie in der Schlussphase noch einmal zulegen konnte und nach mehreren erfolglosen Versuchen die Entscheidung erzwang. Risse trieb das Leder durch die Osnabrücker Hälfte und passte dann stark in die Gasse zu Vidosic. Der Australier brachte die Kugel flach vors Tor, wo erneut Mintal lauerte und das Spielgerät im Liegen irgendwie zum 2:0-Endstand über die Linie stocherte.

Nürnberg gastiert am Sonntag in Rostock, Osnabrück empfängt zeitgleich Rot Weiss Ahlen, muss dabei aber ohne Cichon auskommen, der seine zehnte Verwarnung kassierte.

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Ahlen - Koblenz 1 - 1


Leistungsgerechtes Remis im Wersestadion
Nach dem Unentschieden gegen Koblenz hat Ahlen den Klassenerhalt beinahe geschafft. Die Rot-Weissen waren im ersten Abschnitt das bessere Team, doch im zweiten Durchgang legte die TuS zu. Zwar gelang Naki zehn Minuten vor dem Ende dann doch die Führung, die Mavric jedoch nur fünf Minuten später nicht unverdient für die Koblenzer, die auf Rang 15 vorrücken, egalisierte.

Stefan Emmerling stellte sein Team nach dem 2:0 in Ingolstadt auf drei Positionen um. In der Innenverteidigung spielte Döring nach überstandener Magen-Darm-Grippe für Kittner. Die offensiven Außenpositionen wurden neu besetzt. Großkreutz (nach Gelb-Sperre) und Naki begannen an Stelle von Reus (Schienbeinverletzung) und Gibson. Auf Seiten der TuS Koblenz setzt Trainer Uwe Rapolder auf exakt die gleiche Startformation wie beim 2:5 zu Hause gegen Freiburg.

Beide Mannschaften starteten bemüht in die Partie, zeigten jedoch in der Anfangsphase wenig zündenden Ideen vor dem gegnerischen Strafraum. Mit zunehmender Spieldauer zeigte Ahlen die bessere Spielanlage. Folgerichtig war es daher Rot-Weiss-Akteur Naki, der die erste kleinere Torgelegenheit mit einem Schuss aus halbrechter Position hatte, der Rickert jedoch kaum Mühe bereitete (16.).

Doch auch Koblenz kam ab und an vor das Tor der Ahlener. So hatte Langerbein, der sich bei einer Standardsituation verschätzt, Glück, dass Sukalo seinen Kopfball aus dem Fünfmeterraum knapp über das Tor setzte (22.). Danach hatten allerdings die Rot-Weissen ihre bis dahin beste Phase. Bei einem Schuss von Naki aus spitzem Winkel hatte Rickert am kurzen Pfosten etwas Mühe (25.). Wenig später kam Großkreutz - schön freigespielt von Book - im Duell mit Lomic vor dem Tor ins Straucheln, so dass Rickert die gute Chance letztlich entschärfen konnte. (30.).

Weiter fünf Minuten später gelang Ahlen der schönste Spielzug der Partie bis zu diesem Zeitpunkt. Nach Kombination über die linke Seite kam Toborg im Strafraum an den Ball und legte mustergültig per Hacke zu Großkreutz ab. Dessen Direktabnahme konnte Rickert jedoch reaktionsschnell parieren (35.). Aus Koblenz Sicht etwas schmeichelhaft, ging es dann mit dem torlosen Remis in die Kabine.

Der 32. SpieltagWehen - 1860 (Di.) 0:0 (0:0)
Aachen - Kaiserslautern 1:0 (0:0)
Rostock - Augsburg 3:3 (1:1)
Duisburg - Oberhausen 1:1 (0:1)
Freiburg - Fürth (Mi.) 0:0 (0:0)
Ahlen - Koblenz 1:1 (0:0)
Nürnberg - Osnabrück 2:0 (1:0)
Mainz - Frankfurt 2:1 (1:0)
Ingolstadt - St. Pauli (Do.) -:- (-

Die aktuelle Tabelle

Nur wenige Minuten nach Wiederbeginn erspielte sich Großkreutz die beste Chance der Partie. Der baldige Dortmunder setzte sich links im Strafraum durch, zog nach innen und schloss ab. Doch im letzten Moment versprang Großkreutz der Ball, so dass das Spielgericht knapp neben dem rechten Pfosten vorbeistrich (50.).

Danach kam plötzlich die TuS besser ins Spiel. Erst kam Vata plötzlich frei zum Kopfball, verzog jedoch (57.), dann prüft Kuqi Langerbein mit einem strammen Schuss vom Strafraumrand (63.). Nur zwei Minuten später musste erneut der Ahlener Keeper eingreifen und lenkte einen Freistoß aus spitzem Winkel von Lomic gerade noch zum Eckball.

Danach verebbte die kurze TuS-Offensive schnell wieder. Da allerdings auch Rot-Weiss deutlich passiver agierte, als noch in Hälfte eins, plätscherte die Partie fortan weitgehend ereignisarm dahin. Dann nahm die Begegnung plötzlich doch noch Fahrt auf. Erst gelang Naki aus abseitsverdächtiger Position mit einem satten Rechtsschuss ins kurze Eck die Führung (80.). Doch die TuS konterte. Ein Distanzschuss von Lomic konnte Langerbein zwar gerade noch zum Eckball abwehren. Doch nach der Ecke stieg Mavric in der Mitte am höchsten und köpfte souverän ein (85.).

Ahlen spielt am Sonntag in Osnabrück, Koblenz empfängt ebenfalls sonntags St. Pauli.

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Mainz - Frankfurt 2 - 1

Bancés Doppelpack reicht knapp
In der ersten Hälfte spielte der FSV Mainz 05 wie ein künftiger Aufsteiger und ließ den Gästen auf Frankfurt keine Chance. Nach der Pause machten es die Hausherren allerdings noch einmal spannend, so dass Frankfurt noch einmal gefährlich ran kam.


Starke Technik vorne wie hinten: Bancé (re.) war einmal mehr Mann des Spiels für Mainz. Vorne erzielte er zwei Treffer, hinten verteidigte er, wie hier gegen Alexander Klitzpera.
© picture-alliance Der Mainzer Trainer Jörn Andersen baute nach der 0:2-Schlappe bei St. Pauli etwas um: Baljak rückte für den gelbgesperrten Soto in die Startaufstellung. Außerdem bekam Heller den Vorzug vor Löw.

Sein Gegenüber Tomas Oral nahm im Vergleich zum 0:0 gegen Duisburg am vergangen Freitag ebenfalls kleine Korrekturen vor. Bencik und Klitzpera rückten in die Anfangsformation, Cenci und Mikolajczak mussten draußen bleiben.

Vor dem Spiel gab Trainer Jörn Andersen die Maxime aus, dass gegen Frankfurt der Rasen brennen müsse. Genauso begannen die Rheinhessen auch. Mit viel Schwung und Elan starteten die Mainzer in die Partie und machten von Anfang an klar, wer der Herr am Bruchweg ist. Nach zehn Minuten hatte Baljak, der als zweite echte Spitze neben Bancé agierte, die erste Chance durch einen Heber aus 23 Metern. Frankfurts Keeper Klandt schaffte es jedoch, die Kugel noch über die Latte zulenken. Bei der anschließenden Ecke kam Bancé frei aus sechs Metern zum Kopfball, Weißenfeldt blockte aber ab.

Nach 22 Minuten zappelte das Leder dann folgerichtig im Netz des FSV. Bancé zog aus gut 25 Metern nach einem Pass von Heller ab und traf das Spielgerät so gut, dass Klandt im Tor keine Chance hatte. Die Hausherren ließen nach dem Tor nicht locker und spielten sich weiter fleißig Chancen heraus. Bancés Kopfball nach einer Flanke vom starken Baljak prallte am rechten Pfosten ab (29). Die Dominanz der Rot-Weißen erlaubte es ihnen, den Ball im Mittelfeld laufen zulassen und auf Chancen zu lauern. Frankfurt ließ den Biss gegen die absolut entschlossenen Mainzer vermissen und brachte es deshalb nicht zu einer einzigen Torchance in Hälfte eins.


Nach dem Seitenwechsel nahmen beide Übungsleiter keine Veränderungen beim Personal vor. Jörn Andersen hatte auch keinen Grund dazu, bei der Dominanz, die seine Mannschaft im ersten Durchgang an den Tag gelegt hatte. Dennoch war es der FSV Frankfurt, der drei Minuten nach dem Wiederanpfiff für einen Paukenschlag sorgte. Noll schlug auf der linken Seite einen weiten Ball auf Bencik, der Wache mit einem Lupfer vom linken Sechzehnereck zum 1:1 überwand. Die Gäste hatten ihre erste Torchance genutzt.


Bejubelen den Doppelpack: Milorad Pekovic (li.) freut sich zusammen mit Aristide Bancé über dessen 1:0.
© picture-alliance Zwar steckte den Rheinhessen die Verunsicherung nach dem Gegentreffer sichtlich in den Knochen, doch die Mainzer fanden schnell zurück in die Spur. Wieder war es Bancé, der das 2:1 für die Gastgeber erzielte. Hoogland flankte von rechts in den Strafraum, Klandt konnte sich nicht zwischen rauslaufen und auf-der-Linie-bleiben entscheiden. Bancé nutzte diese Unsicherheit gnadenlos aus und netzte aus zentraler Position mit dem Kopf ein.

Danach fanden die Frankfurter aber besser ins Spiel und die beiden Mannschaften lieferten sich ein Duell beinahe auf Augenhöhe. Mainz zog sich in der Folge immer weiter in die Defensive zurück, wodurch die Gäste zu guten Chancen kamen (81.). In der 89. Minute kehrte Rose nach langer Verletzungspause unter stehenden Ovationen zurück auf den Rasen. Am Ende verteidigten die Platzherren mit elf Mann und retteten so das 2:1 über die Zeit.

Der 1. FSV Mainz 05 tritt am Sonntag bei Aufstiegskonkurrent Greuther Fürth an. Frankfurt empfängt zeitgleich den FC Ingolstadt 04.

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...   Erstellt am 14.05.2009 - 22:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ingolstadt - Pauli 0 - 1


Ludwig knipst das Licht aus
15 Spiele in Serie ohne Sieg, zehn Heimspiele hintereinander nicht gewonnen, fünf Pleiten in Serie - die nackten Zahlen erklären eindrucksvoll, warum der FC Ingolstadt nach dem 0:1 gegen St. Pauli endgültig den Gang in die dritte Liga antreten muss. Die mit dem Mute der Verzweiflung ansehnlich nach vorne spielenden Schanzer zeigten gegen den Kiez-Klub eine ordentliche Vorstellung und erarbeiteten sich eine Reihe guter Chancen, brachten den Ball aber nicht im Tor unter, ehe die Hamburger mit einem Konter das Licht ausknipsten.


Der Einsatz stimmte, das Ergebnis nicht: Metzelders FCI unterlag St. Pauli, weil Ludwig (re.) traf.
© picture alliance Ingolstadts Trainer Horst Köppel wechselte nach dem 0:2 gegen Ahlen, der vierten Pleite in Serie, einmal. Für Fink rutschte Gerber in die Startelf.

St. Paulis Coach Holger Stanislawski nahm im Vergleich zum 2:0 gegen Mainz ebenfalls eine Änderung vor. Der zuletzt Gelb-Rot-gesperrte Eger begann anstelle von Gunesch (Fingerbruch).

Mit dem Rücken zur Wand stehend, brauchte Ingolstadt einige Minuten, um die Nervosität abzulegen, entwickelte sich dann aber zum tonangebenden Team. Die Schanzer suchten den Weg nach vorne und erarbeiteten sich ein klares optisches Übergewicht, zwingend wurden die Vorstöße aber nur selten. Leitl, Rama und Gerber brachten die Kugel zwar immer wieder in den Strafraum, die Hereingaben landeten aber meist in den Armen von Pauli-Keeper Lutz oder am Außennetz. Karl bot sich nach schöner Leitl-Vorarbeit die Möglichkeit, sein Schuss wurde aber von Morena zur Ecke geblockt (13.), Wohlfahrt jagte Neuendorfs Kopfballablage in den Himmel (15.).

St. Pauli tat nicht mehr als nötig. Die Hamburger beschränkten sich fast ausschließlich auf Defensivarbeit und trugen sich ab und an bietende Konterchancen viel zu behäbig vor. Zwei Ludwig-Versuche (10., 19.) waren weit davon entfernt, Torgefahr zu entfachen. Auf der anderen Seite sorgten Wohlfahrts Strafraum-Duelle mit Morena (18.) und Eger (27.) für etwas Aufregung, Referee Dr. Jochen Drees ließ aber beidemale weiterspielen, nachdem der FCI-Angreifer zu Boden gegangen war.

Nach einer halben Stunde wurden die Offensivbemühungen der Schanzer deutlich konkreter, mehrfach stand die Köppel-Elf ganz dicht vor der Führung. Gerber scheiterte aus der zweiten Reihe an Hain (31.), ehe Neuendorf die Kugel aus der Distanz ans linke Kreuzeck nagelte (34.). Wenig später hätte Wohlfahrt das 1:0 erzielen müssen, alleine vor Hain umspielte der Stürmer den Keeper, setzte das Spielgerät dann aber neben das Tor (37.). Nachdem Ebbers bei einem der seltenen Hamburger Vorstöße an einer Brunnemann-Flanke vorbeigesegelt war (40.), vergaben erneut Wohlfahrt per Freistoß (42.) und Rama von der Strafraumkante (44.) die letzten Gelegenheiten des ersten Abschnitts.


Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Ingolstadt kam, ließ vor dem Tor die nötige Kaltschnäuzigkeit aber vermissen. Ehe sich auch St. Pauli in Person von Ludwig (56.) und Sismanoglu (58.) wieder zeigte, vergab Wohlfahrt aus sechs Metern, als er freistehend am Ball vorbei trat (47.).

Den Schanzern war kaum etwas vorzuwerfen - außer die Chancenverwertung. Dem FCI war das Bewusstsein über die Wichtigkeit eines siegbringenden Treffers jederzeit anzumerken, die Nerven spielten aber nicht mit. Wohlfahrt und Karl hatten per Doppelchance eine weitere große Gelegenheit zum Führungstreffer, beide fanden aber aus kurzer Distanz in Hain ihren Meister (61.).

Dem Vorletzten rannte langsam, aber sicher die Zeit davon. Karl vergab aus bester Position knapp (69.), Neunaber (72.) und Schwarz (74.) zielten zu ungenau. Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende hätte erneut Karl treffen müssen, sein Volleyschuss strich aber einmal mehr haarscharf am rechten Eck vorbei (76.).

Ingolstadt spielte nur noch gegen die Uhr, riskierte alles und wurde eiskalt bestraft. Gegen die aufgelöste FCI-Defensive eilten der eingewechselte Kalla und Ludwig alleine auf Lutz zu, Kalla legte quer, und Ludwig schob die Kugel mühelos in den verwaisten Kasten - 0:1 (86.). Vier Minuten vor Schluss war die Partie entschieden, das Kapitel zweite Liga für Ingolstadt vorerst beendet.

Ingolstadt gastiert am Sonntag in Frankfurt, St. Pauli in Koblenz. Den Hamburgern könnte dabei neben den vielen Ausfällen auch Daube fehlen, der in der 81. Minute verletzt abtransportiert werden musste.

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