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...   Erstellt am 16.04.2010 - 20:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fürth - Paderborn 1 - 1


Fürstner bedankt sich bei Allagui, Krause aber auch

In einer durchschnittlichen Zweitligabegegnung trennten sich die SpVgg Greuther Fürth und der SC Paderborn am Ende leistungsgerecht 1:1. Die Franken waren dabei in Durchgang eins tonangebend und gingen auch folglich in Führung, die der SCP noch vor der Pause per Foulelfmeter egalisieren konnte. Die SpVgg bleibt damit auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen, während der Aufsteiger zum zweiten Mal nacheinander unbezwungen blieb.
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Paderborns Wemmer im Zweikampf mit Rahn (re.).
Hände hoch: Paderborns Wemmer im Zweikampf mit Rahn (re.).
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Fürths Trainer Michael Büskens konnte in der Abwehr wieder auf Kapitän Biliskov sowie Schröck, die beim 1:1 in Duisburg gesperrt gefehlt hatten, zählen. Falkenberg und Mauersberger mussten es sich auf der Bank gemütlich machen. Außerdem spielte Fürstner für Caligiuri, der sich im Training eine leichte Knieblessur zugezogen hatte.

Paderborns Coach André Schubert hingegen tauschte im Vergleich zum 2:0 gegen Ahlen zweimal: Alushi kehrte nach Gelb-Sperre zurück und verdrängte Zedi, während Brandy Löning (Muskelfaserriss) vertrat.

Die Paderborner verschliefen den Start ein wenig und wären dafür fast bestraft worden. Zweimal spekulierte man bei Allagui auf Abseits, der sich aber nicht in selbigem befand. Allerdings schoss der Tunesier zuerst ans rechte Außennetz (1.), ehe Müller seine maßgenaue Flanke nicht verwerten konnte und freistehend aus sechs Metern über das Gehäuse köpfte (2.).


Danach wachten der SCP jedoch auf, so dass die Begegnung fortan deutlich ausgeglichener geführt wurde. Die "Kleeblätter" blieben zwar die aktivere Mannschaft, zu weiteren klaren Möglichkeiten kamen die Franken aber lange Zeit nicht mehr. Da auch die Gäste nicht über Halbchancen durch Brandy (6.) und Brückner (10.) hinaus kamen, plätscherte das Duell eine Weile vor sich hin. Für die seltenen Aufreger sorgten in dieser durchaus ansehnlichen, aber höhepunktarmen ersten Hälfte die Fürther, doch sowohl Nöthe (17.) als auch Allagui (26.) waren per Kopf zu unpräzise.

Im Großen und Ganzen hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, über die Außen übten sie Druck aus, doch waren die meisten Flanken zu unpräzise, so dass Masuch beschäftigungslos blieb. Auf der Gegenseite hätte eine Fehleinschätzung des Fürther Schlussmannes Grün den Spielverlauf fast auf den Kopf gestellt, doch Brandy köpfte knapp am leeren Tor vorbei (33.). Vier Minuten später war dann aus Sicht der Franken alles gut: Mit Übersicht und Zeit setzte Allagui Fürstner in Szene, der sich bedankte und trocken aus 15 Metern ins linke Eck vollendete.
Allagui bringt Paderborn zurück in die Partie

Fürths Allagui (re.) im Duell mit Guié-Mien.
Intensiv: Fürths Allagui (re.) im Duell mit Guié-Mien.
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Alles roch nach einer knappen Halbzeitführung der Fürther, zu der es jedoch nicht kommen sollte: In der Nachspielzeit traf Allagui bei einem äußerst riskanten Klärungsversuch im eigenen Strafraum Gonther im Gesicht. Den fälligen Strafstoß versenkte Krause sicher im linken unteren Eck (45.+1).

Der späte Ausgleich hatte den Paderbornern Auftrieb gegeben. Nach dem Seitenwechsel begannen sie famos und drückten mächtig auf die Führung, doch Brandy (46.) sowie Krösche (47.) ließen beste Gelegenheiten liegen. Auf der Gegenseite hätte Schröck Masuch mit einer verunglückten Flanke fast überlistet, der 32-jährige Schlussmann rettete aber in höchster Not (53.), ehe Guié-Mien Fürths Keeper Grün mit einem fulminanten Schuss aus der zweiten Reihe prüfte (62.). Ausgleichstorschütze Krause war da bereits nicht mehr auf dem Feld, er musste kurz zuvor angeschlagen durch Daghfous ersetzt werden.

Mittlerweile hatte der Elan des Aufsteigers wieder nachgelassen. Dies lag auch daran, dass die Büskens-Schützlinge wieder geordneter in der Defensive auftraten. Beide Mannschaften blieben weiterhin bemüht, nur leisteten sich die Akteure hüben wie drüben einige Ungenauigkeiten, so dass klare Einschussgelegenheiten wieder Mangelware wurden. Letztlich blieb es dann auch bei der leistungsgerechten Punkteteilung.

Die SpVgg Greuther Fürth spielt am nächsten Spieltag samstags in Aachen, Paderborn reist zeitgleich zum MSV Duisburg. Kapitän Krösche wird bei den Meiderichern aber gelbgesperrt zuschauen müssen.

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Augsburg - Duisburg 2 - 0


Hain und Traore nehmen Duisburg aus der Verlosung

In einer anfänglich höhepunktlosen Begegnung brauchte der FCA eine knappe halbe Stunde, bekam das Match gegen über 90 Minuten harmlose "Zebras" dann aber immer besser in den Griff und ging in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel gaben die Fuggerstädter den Ton an und hätten in Überzahl durchaus höher als "nur" 2:0 gewinnen können. Während der MSV damit raus ist aus dem Aufstiegsrängen, manifestierte Augsburg Rang drei und kann nun zum Angriff auf St. Pauli blasen.
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Hain trifft gegen Starke zum 1:0
Die Führung: Hain umkurvt Starke und schießt zum 1:0 ein.
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Augsburgs Trainer Jos Luhukay wechselte nach dem 0:3 beim FC St. Pauli zweimal. Strauß erhielt den Vorzug vor Ndjeng, Hain vertrat den verletzten Rafael (Teileinriss im Außenband). Der angeschlagene Toptorjäger Thurk wurde rechtzeitig fit und stand in der Startelf.

Auf Duisburger Seite musste Coach Milan Sasic im Vergleich zum 1:1 gegen Fürth gezwungenermaßen zwei Änderungen vornehmen. Tiffert und Caiuby fehlten gelbgesperrt und wurden durch Larsen und Vidosic ersetzt.

Die Partie, die wegen eines nicht ordnungsgemäß installierten Tornetzes mit siebenminütiger Verspätung angepfiffen wurde, hätte um ein Haar mit einem Paukenschlag begonnen. Nach einer unzureichenden Abwehr von Strauß flankte Baljak vors Augsburger Tor, wo Larsen frei zum Kopfball kam, die Kugel jedoch knapp vorbeisetzte (1.). Strauß sollte danach im Blickpunkt bleibebn, denn nur wenige Minuten später fuhr Bodzek dem Ndjeng-Vertreter im Mittelfeld rustikal, aber ungestraft in die Parade. Der Augsburger musste behandelt werden, probierte es noch einmal kurz, konnte aber mit Verdacht auf Bänderverletzung nicht weitermachen - Baier ersetzte ihn (7.).

Spielerisch tat sich zunächst wenig. Auf überschaubarem Niveau neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Torgelegenheiten wollten sich so vorerst auf beiden Seiten nicht bieten. Sowohl Bodzeks missglückter Distanzversuch (9.), als auch Larsens Kopfball (12.) waren kaum der Rede wert. Enger wurde es nach 14 Minuten auf der anderen Seite bei Augsburgs erstem Vorstoß, als Traore aus ganz spitzem Winkel an Starke scheiterte.

Die Schwaben bauten in der Folge zwar nicht wirklich Druck auf, fanden aber besser ins Spiel und kamen durch Thurk zu zwei Chancen. Erst zielte der Topscorer aus zehn Metern per Fallrückzieher daneben (18.), wenig später hatte er freie Bahn, entschied sich aus 20 Metern aber für einen halbherzigen Lupfer, den Starke herunterpflückte (25.) - fraglich, was der Goalgetter gemacht hätte, wäre er völlig fit gewesen.

Ansonsten plätscherte die Partie höhepunktlos dahin - bis zur 31. Minute. Baier schickte Hain auf die Reise, der plötzlich durch war, Starke zu Boden zwang und mit links zum 1:0 ins leere Tor traf. Der Treffer tat den Hausherren gut. Augsburg kontrollierte das Geschehen bis zur Pause, konnte aus seiner Überlegenheit gegen offensiv harmlose Duisburger aber kein weiteres Kapital schlagen.


Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts waren die Fuggerstädter die bessere Mannschaft. Traores gefährliche Hereingabe verpassten mit Hegeler, Thurk und Hain gleich drei Augsburger knapp (50.), drei Minuten später tauchte Hain frei vor Starke auf, ließ seinen Doppelpack jedoch liegen und schob den Ball links am Tor vorbei (53.).

Nachdem Veigneau auf der Gegenseite aus der zweiten Reihe zumindest einen ordentlichen Versuch abgegeben hatte (58.), war es Thurk, der nach Reinhardts Flanke das 2:0 auf dem Fuß hatte, seine Volleyabnahme aber nicht im Tor unterbrachte (59.).

Die "Zebras" brachten weiter kaum etwas zustande. Die Aufgabe für die Gäste nicht unbedingt leichter machte die Tatsache, dass Andersen nach 64 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz flog, nachdem er Thurk kurz vor dem Strafraum gelegt hatte.

Sasic musste reagieren und hatte Adler schon zur Seitenlinie beordert, bevor der Angreifer aber für Larsen aufs Feld kommen konnte, musste der MSV-Coach mitansehen, wie die Luhukay-Elf nachlegte. Thurk brach rechts durch und passte im richtigen Moment flach vors Tor, wo Traore nur noch den Fuß hinhalten musste und auf 2:0 erhöhte (72.).

Gegen weiter ideen- und hilflose Duisburger ließ der FCA in Überzahl in der Schlussviertelstunde nichts mehr anbrennen und brachte den eminent wichtigen Dreier souverän über die Zeit. Hätte der eingewechselte Ndjeng vier Minuten vor Schluss einen nur halbwegs anständigen Pass zustande bekommen, Thurk wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sogar noch das 3:0 gelungen (86.).

Augsburg gastiert am Sonntag ohne den gelbgesperrten Brinkmann beim FSV Frankfurt, Duisburg empfängt am Samstag den SC Paderborn. Neben Andersen wird dann auch Grlic fehlen, der seine fünfte Gelbe Karte kassierte.

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Koblenz - Karlsruhe 2 - 2


Mavric vergibt, Staffeldt steht zu frei

Die TuS Koblenz verpasste es, im Heimspiel gegen den Karlsruher SC einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf einzufahren. Nach einem frühen Rückstand schien die TuS das Spiel komplett zu verschlafen, steigerte sich dann aber vor allem im zweiten Durchgang, agierte aber in den entscheidenden Augenblicken unglücklich und unaufmerksam. Der KSC hat sich mit dem Punkt vom Deutschen Eck wohl aus dem Abstiegskampf verabschiedet.
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Schrecksekunde zu Beginn: Stindl tauchte vogelfrei vor Paucken auf und verwandelte zur KSC-Führung.
Schrecksekunde zu Beginn: Stindl tauchte vogelfrei vor Paucken auf und verwandelte zur KSC-Führung.
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TuS-Coach Petrik Sander musste im Vergleich zum 1:1 in Aachen auf Stammkeeper Yelldell verzichten, brachte dafür Paucken. Zudem kam Glockner für Pourie neu in die erste Elf.

Karlsruhes Trainer Markus Schupp beließ seine Anfangsformation nach dem 2:1-Sieg über Rostock unverändert.

Kaum hatte die Partie begonnen verstummte das Stadion Oberwerth. Der KSC führte nach nur 75 Sekunden durch einen Stindl-Treffer und zerstörte somit früh alle hochambitionierten Pläne der Gastgeber, die zum Siegen verdammt waren.


Der Schrecken war den TuS-Akteuren dann über weite Strecken der ersten Hälfte deutlich anzumerken - Petrik Sander stand hilflos neben seiner Bank, sah zu, wie seine Elf völlig hilflos agierte und quasi um den nächsten Gegentreffer bettelte. Der KSC hingegen kombinierte fast nach Belieben, Fink (14.) und Chrisantus (19.) verpassten es, das Ergebnis nach oben zu korrigieren.

Nach einer halben Stunde war dann die TuS aber wieder im Spiel. Unter gütiger Mithilfe Sebastian Langkamps, der sich bei einem Kopfball schwer verschätze, kam Winterneuzugang Kapllani erstmals in Position und schloss wuchtig ab (31.).

Der Bann war jetzt gebrochen - Koblenz spielte ab sofort mit und agierte mutiger. Bis zum Kabinengang änderte das aber nichts mehr am Spielstand.

Nach der Pause, Krontiris war bei der TuS Pourie gewichen, kam es schnell zu einer kniffligen Szene. Der neue Mann fiel im Strafraum nach einem Duell mit KSC-Keeper Miller, der Elfmeterpfiff von Referee Christian Fischer blieb aber aus (47.).

Als Pourie das zweite Mal im Strafraum daniedersank gab es jedoch keine Diskussionen. Matip hatte seinen Gegenspieler rüde umgesenst, Mavric erledigte die restliche Arbeit vom Strafstoßpunkt aus erst im zweiten Anlauf (62.), da sich zuvor beim Schuss schon Spieler im Strafraum aufgehalten hatten.
Enges Duell: Chrisantus versucht hier Hartmann zu entwischen.
Enges Duell: Chrisantus versucht hier Hartmann zu entwischen.
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Wenige Minuten später standen sich dann Mavric und MIller erneut gegenüber, nachdem der kurz zuvor eingewechselte Matthias Langkamp Kapllani vor dem Tor zu Boden gezogen hatte. Diesmal aber blieb der KSC-Keeper Sieger, und das gleich doppelt. Erst entschärfte er den Strafstoß, dann auch den Nachschuss des Slowenen (68.).

Die große Chance zum 3:1 hatte die TuS somit vergeben, das sollte sich in der Schlussphase rächen. Staffeldt nickte nach einem Blackout der kompletten TuS-Defensive einen Engelhardt-Freistoß zum Ausgleich in die Maschen (82.). Koblenz warf noch einmal alles nach vorne, Stieber und Skela kamen noch für Gunkel und Dzaka (87.), doch ein weiteres Tor sollte nicht mehr fallen. Der KSC hat sich mit dem Punktgewinn wohl endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet. Die TuS hingegen vergab die große Chance, an die direkten Rivalen um den Ligaerhalt aufzuschließen.

Beide Teams sind am Freitag wieder im Einsatz. Koblenz reist zu St.Pauli ans Millerntor, während der KSC Kellerkind Ahlen empfängt.

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Rostock - Frankfurt 1 - 2


Cidimar schlägt "Kogge" leck

Wie in der Vorwoche gegen den KSC verliert Hansa Rostock die Partie gegen den FSV Frankfurt durch einen Last-Minute-Treffer. Die Gastgeber lagen zwar früh in Führung, doch die Hessen kamen in der zweiten Hälfte zum Ausgleich und landeten in den Schlusssekunden den "Lucky Punch" durch Joker Cidimar. Rostock rutscht damit auf den Relegationsplatz, der FSV schiebt sich auf Platz 15 vor.
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Enges Duell: Hansa-Stürmer Johannsson gewinnt das Kopfballduell gegen Klitzpera.
Enges Duell: Hansa-Stürmer Johannsson gewinnt das Kopfballduell gegen Klitzpera.
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Rostocks Coach Marco Kostmann ging nach 1:2-Pleite in Karlsruhe mit zwei neuen Spielern in das "Endspiel" gegen Frankfurt. Schröder und Schlitte nahmen auf der Bank Platz, Pannewitz und Carnell durften beginnen. Die von Hans-Jürgen Boysen trainierten Hessen traten ebenfalls auf zwei Positionen neu formiert auf. Nach dem wichtigen 1:0-Erfolg gegen Oberhausen standen Ledgerwood und Husterer für den gesperrten Gledson und Bouhaddouz in der Startelf.

Hansa startete mit einem Paukenschlag in das wichtige Duell gegen den FSV. Schöneberg hatte sich auf dem rechten Flügel mit nach vorne gemogelt, flankte aus dem Halbfeld mit links an den langen Pfosten und der Ball rauschte durch Freund und Feind hindurch in die Maschen (5.). Die Norddeutschen führten, der Kontrahent aus Hessen schien geschockt und Rostock spielte weiter nach vorne.

Vor allem Langen hatte eine höhere Führung auf dem Fuß - zunächst aus spitzem Winkel auf dem rechten (14.), dann zentral vor dem Tor auf dem linken (23.), doch in beiden Duellen behauptete sich Frankfurts Keeper Klandt.


Nach und nach befreiten sich aber die Hessen aus der anfänglichen Lethargie und standen immer besser zu Ball und Gegenspieler. Vor allem aber suchte die Boysen-Elf die spielerische Lösung auf der Suche nach dem Ausgleich und kam so ihrerseits zu Chancen. Zumal Hansa durch Johannssons verletzungsbedingten Ausfall geschwächt wurde (37.), Jänicke kam für den Isländer. Doch bis zur Pause blieb Rostocks knapper Vorsprung bestehen, denn Mehic (31.), Mölders (36.) und Gjasula per Freistoß (43.) ließen gute Möglichkeiten ungenutzt.

Nach dem Seitenwechsel musste dann Walke aber doch hinter sich greifen. Gjasula spielte fein in die Gasse zu Mölders, der sich auch von drei Gegenspielern nicht mehr aufhalten ließ und zum 1:1 vollendete (46.). Die Gastgeber benötigten einige Minuten, um sich von diesem schnellen Nackenschlag zu erholen, spätestens aber mit Schlittes Hereinnahme (59.) besann sich die Kostmann-Elf eines Besseren. Hansa drängt nun auf die Entscheidung, verpasste aber in Person von Dahlén und Jänicke (61.) sowie Orestes (62.) gute Möglichkeiten.
Auch das ist Abstiegskampf: Frankfurts Voigt beschwert sich über eine Gelbe Karte.
Auch das ist Abstiegskampf: Frankfurts Voigt beschwert sich über eine Gelbe Karte.
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Die "Kogge" wollte sich weiter ruhigeren Gewässern nähern, Kern kam für Jänicke ins Spiel, doch der FSV hielt das Remis weitestgehend souverän fest, verzichtete aber dabei immer öfter auf eigene Angriffe. Hansa drängte in der Schlussphase noch einmal und kassierte so wie in der Vorwoche gegen den KSC ein spätes, bitteres Gegentor. Cidimar vollendete einen der seltenen Frankfurter Konter zum 2:1-Auswärtssieg, der für Rostock das Abrutschen auf den Relegationsplatz 16 bedeutete.

Während Rostock bereits am Freitag den schweren Gang auf den Betzenberg in Kaiserslautern antreten muss, erwartet der FSV am Sonntag die nicht minder schwierige Heimaufgabe gegen den FC Augsburg.

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Union - Pauli 2 - 1


Benyamina versetzt St. Pauli einen Nackenschlag

In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel unterlag der FC St. Pauli Union Berlin mit 1:2 und büßte damit im Aufstiegsrennen an Boden ein. Das Match hatte vor allem im ersten Durchgang einige Höhepunkte zu bieten, während es nach dem Seitenwechsel eher fußballerische Magerkost war, ehe kurz vor Schluss Benyamina Berlins Negativserie von zuletzt acht sieglosen Spielen in Folge ein Ende bereitete.
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Unions Trainer Uwe Neuhaus musste auf Stuff verzichten, der sich beim 1:1 in Kaiserslautern seine fünfte Gelbe abgeholt hatte. Ede rutschte daher wieder in die Startelf. Ferner stürmte Mosquera anstelle von Benyamina. St. Paulis Coach Holger Stanislawski hatte im Vergleich zum 3:0-Sieg über Augsburg mit Naki ebenfalls einen gelbgesperrten Spieler zu ersetzen. Kruse erhielt eine Bewährungschance.

Von Beginn an entwickelte sich ein ansehnliches Duell zweier Mannschaften, die sich auf Augenhöhe begegneten. Zwar gelang St. Pauli dank eines aggressiven und konsequenten Pressings ein besserer Start, doch sowohl Kruse (3.) als auch Rothenbach (7.) verpassten es, die Gäste früh in Führung zu bringen. Die Quittung folgte rasch! Mattuschka schlenzte einen Freistoß aus 25 Metern zentraler Position traumhaft an den linken Innenpfosten, von wo aus der Ball im Tor landete (10.).


Der Gegentreffer zeigte bei den Kiez-Kickern nur kurze Zeit Wirkung. In dieser Phase hätten die Eisernen allerdings das 2:0 durch Mattuschka (12.) und Mosquera (15.) markieren können, das nächste Tor war aber den Hanseaten vorbehalten: Takyi hatte 24 Meter vor dem Strafraum zu viel Platz und nutzte dies mustergültig aus. Der gebürtige Ghanaer traf sehenswert ins rechte Eck (19.).

Danach kehrte etwas Ruhe in der Alten Försterei ein. Union hatte zwar die Initiative ergriffen, konnte sich aber in der ersten Hälfte nicht mehr entscheidend durchsetzen. St. Pauli indes strahlte über Konter stets Gefahr aus. Kurz vor dem Pausenpfiff lag das Spielgerät auch wieder im Netz. Rothebach hatte geflankt, Glinker verschätze sich, flog am Ball vorbei und rauschte in Ebbers hinein, Takyi staubte ab. Doch Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer verweigerte die Anerkennung, weil er die Szene von Glinker und Ebbers als Stürmerfoul wertete (43.).

Neuhaus reagierte zur Halbzeit und brachte den Ex-St. Paulianer Brunnemann für Ede. Nach dem Seitenwechsel nahmen aber St. Pauli das Heft in die Hand, die Hamburger waren nun aktiver, gingen allerdings auch nicht allzu große Risiken ein. Auf der anderen Seite kam auch den Eisernen ein wenig der Zug zum Tor abhanden. Die Akteure rieben sich meistens in intensiven, zumeist aber fairen Zweikämpfen im Mittelfeld auf, so dass die Partie lange Zeit ereignislos vor sich hin plätscherte.

Erst in der 63. Minute sorgte Brunnemann für Aufregung, der 29-Jährige schloss einen Konter aber per Kopf aus aussichtsreicher Position aber zu unpräzise ab. Kurz darauf kam Benyamina für Sahin in die Begegnung, doch auch der Deutsch-Algerier konnte das Offensivspiel der Hausherren nicht wirklich beleben. Lediglich Brunnemann setzte weiter die Akzente, so köpfte er aus fünf Metern hauchdünn am rechten Pfosten vorbei (63.).

In der Schlussphase legten die Eisernen noch einmal eine Schippe drauf, sie agierten nun druckvoller und drängten auf die neuerliche Führung, allerdings fehlte es an Präzision im Passspiel. Auf der anderen Seite verlegten sich die Gäste auf Ergebnisverwaltung, nach vorne kam kaum mehr etwas von den Stanislawski-Schützlingen. Diese zu passive Einstellung des Aufstiegsaspiranten wurde schließlich in der 87. Minute bestraft: Ein tiefer Ball landete beim sträflich freistehenden Benyamina im Sechzehner, der trocken den 2:1-Endstand besorgte.

Union reist am kommenden Spieltag am Montagabend zu Energie Cottbus, St. Pauli hat bereits am Freitag zuvor die TuS aus Koblenz zu Gast.

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Ahlen - Aachen 0 - 1


Demai besiegelt Ahlens Schicksal

Alemannia Aachen besiegelte den Abstieg von Rot Weiss Ahlen. In einem mäßigen Duell passierte lange Zeit nahezu gar nichts, die Ahlener zeigten sich zwar bemüht, agierten aber zu harmlos. Doch auch die Aachener blieben vieles schuldig. Ein Strafstoß beendete die kleine Negativserie der Krüger-Elf von zuletzt zwei sieglosen Spielen in Folge, während RWA nach der sechsten Pleite nacheinander nun mit Gewissheit nächstes Jahr in der 3. Liga antreten wird.
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Ahlens Kern (li.) will an Höger vorbeiziehen.
Kein Durchkommen: Ahlens Kern (li.) will an Höger vorbeiziehen.
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Ahlens Trainer Christian Hock strich im Vergleich zum 0:2 in Paderborn Ollé Ollé sowie Jenner komplett aus dem Kader. Lartey und Özkara begannen dafür. Außerdem kehrte Kittner nach Gelb-Sperre in die Startelf zurück und verdrängte Vrancic auf die Bank. Aachens Coach Michael Krüger tauschte nach dem 1:1 gegen Koblenz ebenfalls dreimal: Herzig, Özgen und Uludag spielten anstelle von Nemeth sowie der verletzten Achenbach (Außenband) und Casper (Faserriss in der Bauchmuskulatur).

Bei glänzenden äußeren Bedingungen ließen es beide Mannschaften zunächst eher ruhig angehen. Aachen zeigte die etwas reifere Spielanlage, Ahlen mehr Engagement. RWA kam dadurch zu leichten Feldvorteilen, nach vorne gelang allerdings weder den Rot Weissen noch den Alemannen etwas. Folglich entwickelte sich eine tempoarme sowie wenig berauschende Begegnung, die lange Zeit überhaupt keine Höhepunkte zu bieten hatte. Das Tabellenschlusslicht war zweifelsohne bemüht, über Lartey und Busch entwickelte man auch etwas Druck. Bis auf eine Halbchance von Busch sprang dabei jedoch nichts heraus (17.).


Die erste Gelegenheit der Gäste ergab sich erst nach geschlagenen 23 Minuten, als Adlung nach einem Solo von Özgen direkt abzog, von Döring aber geblockt wurde. Kurz darauf war es wieder Busch, der nach feinem Zuspiel von Özkara alleine vor Stuckmann auftauchte. Aachens Schlussmann bewies gute Nerven und behielt im Eins-gegen-eins die Oberhand (28.).
Ahlen bemüht, Aachen im Glück

Aachens Auer (li.) im Kopfballduell mit Kittner.
Augen zu und durch: Aachens Auer (li.) im Kopfballduell mit Kittner.
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Aus dem Spiel ging also nahezu gar nichts, so musste eben ein Strafstoß fürs erste Tor herhalten: Uludag lupfte sehenswert in die Gasse zu Auer, der daraufhin vom herausstürzenden Kirschstein gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Demai sicher ins linke Eck (35.). Die Führung war etwas glücklich, allerdings zeigte sie bei RWA Wirkung. Die Hausherren ließen die Köpfe hängen, während die Alemannen das Ergebnis verwalteten. Folglich ging es ohne weitere Höhepunkte in die Kabinen.

Zur Pause reagierte Krüger und brachte mit Gueye, der Uludag ersetzte, einen frischen Mann. Doch auch der Senegalese konnte das Offensivspiel der Gäste nicht wirklich beleben. Vielmehr mussten sich die Alemannen nun anstürmender Ahlener erwehren. RWA wollte es noch einmal wissen und drückte aufs Tempo, kam durch Lartey (48.), Book (51.), Pelzer (54.) und Döring (71.) gar zu nennenswerten Einschussgelegenheiten - genutzt wurde diese freilich nicht.

Mit fortschreitender Spieldauer hatten sich die Aachener komplett auf die Verwaltung der knappen Führung verlegt. Nach vorne wagten sich die Gäste eigentlich gar nicht mehr. Letztlich war es auch egal, denn in der Defensive ließ man nichts mehr anbrennen und brachte den knappen Vorsprung gegen bemühte, aber harmlose Hausherren locker nach Hause.

Rot Weiss Ahlen spielt am kommenden Freitag in Karlsruhe, während die Aachener am Samstag die SpVgg Greuther Fürth zu Gast.

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Oberhausen - Cottbus 4 - 1


Schmidtgal nutzt Straiths kapitalen Schnitzer

In einer umkämpften und chancenreichen Partie sicherte sich Oberhausen gegen Cottbus einen verdienten Sieg. Nach früher Führung blieb RWO zunächst am Drücker, ehe ein Abwehrfehler Energie noch vor der Pause den Ausgleich ermöglichte. Nach Wiederanpfiff bekämpften sich beide Teams verbissen, ehe Rot-Weiß sein Chancenplus in den etwas zu hohen Sieg umwandelte.
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Burca (Cottbus) vs. Oberhausens Schmidtgal (vo.)
Oberhausens Doppel-Torschütze Heinrich Schmidtgal (vo.) im Duell mit Nicosur Burca.
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Oberhausens Trainer Hans-Günter Bruns stellte seine Startelf im Vergleich zum 0:1 in Frankfurt auf zwei Positionen um: Embers verteidigte links für Razic, Terranova ersetzte Gelbsünder Stoppelkamp.

Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz konnte nach dem 4:2 gegen Düsseldorf wieder auf Brzenska zurückgreifen, der nach Mittelhandbruch mit Manschette auflief und für Franke in die Innenverteidigung rückte. Des Weiteren kam Kurth für den gelbgesperrten Rivic zum Einsatz.

Bei sonnigem Wetter begann die Partie mit einer Großchance für Cottbus durch Kurth, der aus zentraler Position aus 18 Metern knapp rechts vorbeischoss (3.). Die Lausitzer wirkten sehr selbstbewusst und ließen das Leder gut zirkulieren, während RWO, zunächst sehr nervös, viele Ballverluste verzeichnete. Nach Miletics Trikottest bei Jula ertönte nicht der durchaus mögliche Elfmeterpfiff (6.), ehe auf der anderen Seite Terranovas Sololauf vor dem Strafraum einen Freistoß zur Folge hatte. Schmidtgal zirkelte den Ball aus 18 Metern über die Mauer hoch ins rechte Eck - 1:0 (9.).

Mit der Führung im Rücken übernahm die Bruns-Elf die Spielkontrolle, hielt Energie vom eigenen Strafraum fern und war vor allem dank seiner Lufthoheit immer wieder gefährlich. Jeweils nach Eckbällen nickte Pappas ebenso knapp vorbei (17.) wie wenig später Gordon per Aufsetzer drüber (18.). Nachdem derselbe Akteur drei Minuten später vom Elfmeterpunkt danebengeköpft hatte, wechselte Wollitz frühzeitig erstmals aus und verstärkte mit Kweuke für Miatke die Offensive (22.).

Am uninspirierten Spiel der Cottbuser änderte sich trotz des emsigen Kameruners zunächst nichts, und nachdem auch Rot-Weiß sehr zurückhaltend agierte, blieben beide Strafräume längere Zeit nahezu verwaist. Bis zur 35. Minute, als eine Direktkombination über Kaya und Landers Tremmels Einsatz bei Terranovas Schrägschuss erforderte.

Kurz danach war Energie nach unnötigem Ballverlust Oberhausens im Mittelfeld zurück in der Partie: Jula schnappte sich den Ball und spielte sofort steil auf Petersen. Miletic stand nicht gut, wollte klären, schoss dabei aber den Ball bedrängt von Energies Stürmer über Pirson hinweg ins eigene Tor (37.).

Nachdem Schlieter das Leder bei Landers' Flanke nicht richtig getroffen hatte, blieb die Wollitz-Elf bis zur Pause am Drücker, ohne Chancen erspielen zu können.


Ohne personelle Änderungen kamen die beiden Teams aus der Kabine. Kweuke hatte aus kurzer Distanz nach Petersens Hereingabe die Führung Energies auf dem Fuß (48.), auf der anderen Seite zischte Schmidtgals strammer Fernschuss knapp am Winkel vorbei (49.).

Es ging auch in der Folge hin und her, verbissen führten die Kontrahenten die Zweikämpfe. Fandrich prüfte Pirson per Bogenlampe (56.), Schlieters Schlenzer nach einem Konter landete nur auf dem Tordach (57.).

Langsam aber sicher verschafften sich die Gastgeber ein leichtes Übergewicht, das sich in Chancen durch Gordon (67.) und Terranova (68.) ausdrückte. Fünf Minuten später krönte König die Drangphase der Rot-Weißen: Gordon verlängerte eine Freistoßflanke per Kopf in die Mitte. Der Sturmtank nahm den Ball an, legte ihn sich nach links vor und netzte aus der Drehung unhaltbar für Tremmel aus 13 Metern ins rechte Eck ein.

Energie gab sich nicht geschlagen, bei Julas (75.), Kweukes (79.) und Petersens (81.) Möglichkeiten war durchaus der Ausgleich drin. Ein kapitaler Abwehrschnitzer sorgte dann aber auf der Gegenseite für die Vorentscheidung: Straiths Rückgabe geriet zu kurz, Schmidtgal hatte aufgepasst und war vor Tremmel am Ball, umkurvte den Keeper und schob das Leder aus spitzem Winkel über die Linie (83.).

Damit nicht genug: Gordon vollstreckte nach feinem Pass Kayas gegen die aufgerückte Deckung der Gäste frei vor Tremmel cool zum 4:1-Endstand (86.).

Oberhausen, das mit dem Dreier wie auch Cottbus wohl ein weiteres Jahr Zweitligafußball planen kann, reist am Sonntag nach München zu 1860, Energie empfängt Union Berlin im Montagsspiel.

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...   Erstellt am 18.04.2010 - 15:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Düsseldorf - 1860 2 - 0


Langeneke lässt Düsseldorf weiter träumen

Fortuna Düsseldorf wahrt durch das 2:0 im Heimspiel gegen den TSV 1860 München weiter die kleine Chance zum Aufstieg. Nach gutem Beginn der Gäste übernahm Düsseldorf die Initiative und hatte nach der Führung durch Langeneke die besseren Gelegenheiten. Von den Löwen kam offensiv zu wenig und so bleiben die Fortunen in dieser Saison zuhause weiter ungeschlagen.
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Nach der 2:4-Pleite in Cottbus veränderte Düsseldorfs Trainer Norbert Meier sein Team auf einer Position: Oehrl begann für Christ.

Löwen-Coach Ewald Lienen brachte im Vergleich zum 3:1-Erfolg gegen Bielefeld Kaiser anstelle des an der Schulter verletzten Rukavina von Anfang an.

Matchwinner Langeneke
Matchwinner Langeneke
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Die Löwen kamen zunächst etwas besser in die Partie und gaben bereits kurz nach Anpfiff durch Ludwig den ersten Warnschuss ab (2.). Düsseldorf zeigte sich wenig beeindruckt und ging wenig später duch Langeneke, der im Anschluss an eine Ecke einen verünglückten Schussversuch von Weber aufnahm und im zweiten Versuch Kiraly überwand, in Führung (4.).

Danach beruhigte sich die Partie ein wenig. Die Gäste waren nicht mehr so schwungvoll wie zu Beginn, Düsseldorf kontrollierte das Geschehen und war etwas gefährlicher in der Offensive. Nach einer guten Viertelstunde hatte Oehrl das 2:0 auf dem Fuß, doch der Stürmer scheiterte frei am stark reagierenden Kiraly (17.).

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte bot sich ein ähnliches Bild. Die Fortuna hatte die Partie im Griff, spielte auch immer wieder ansehnlich nach vorne, einzig der letzte Ball kam oft zu ungenau. Den Gästen fiel vor allem im Spiel nach vorne zu wenig ein, und so passierte lange zeit nicht viel. Kurz vor der Pause hatte Rösler, im Anschluss an einen Konter, dann doch die Chance zum Ausgleich, fand aber in Ratajczak seinen Meister (39.). Danach erhöhten die Münchner noch einmal den Druck, kamen vor der Pausenpfiff jedoch zu keinem Erfolgserlebnis mehr.

Die Lienen-Elf kam erneut engagiert aus der Kabine, die erste Chance der zweiten Hälfte hatten allerdings die Gastgeber: Harnik setzte sich schön auf rechts durch und brachte den Ball in die Mitte, wo Heidinger verpasste (39.).

Das Spiel verlief in der Folge ähnlich wie im ersten Durchgang: Sechzig war bemüht, im Angriffsspiel jedoch zu uninspiriert und Düsseldorf setzte aus einer tief stehenden Abwehr heraus immer wieder Nadelstiche durch Konter. Nach 73 Minuten hatte Harnik die Riesenchance zum 2:0: Der Ball kam nach einer Ecke über Umwege zum Stürmer der Fortuna, der konnte das Leder aus kurzer Distanz aber nicht im Tor unterbringen.

Den Löwen wollte in der letzte Viertelstunde nichts mehr einfallen. Vielmehr brachte Felhi kurz vor dem Abpfiff Gaus im Strafraum zu Fall. Knut Kircher entschied auf Elfmeter und Langeneke verwandelte sicher zum 2:0 Endstand (93.).

Beide Mannschaften spielen am Sonntag wieder. Düsseldorf gastiert in Bielefeld und 1860 empfängt Oberhausen.

kicker.de





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...   Erstellt am 19.04.2010 - 22:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bielefeld - Lautern 1 - 2


Lakic steht goldrichtig

Der 1. FC Kaiserslautern gewann mit 2:1 (0:1) bei Arminia Bielefeld und kann so bereits am kommenden Spieltag zuhause gegen Hansa Rostock den Aufstieg perfekt machen. Nach verhaltener erster Halbzeit verdiente sich der Spitzenreiter den Erfolg dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang. Auch Bielefeld schaltete in Hälfte zwei einen Gang höher, doch im Angriff fehlte die Durchschlagskraft.
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Oliver Kirch und Martin Amedick
Kaiserslautern ist obenauf: Kapitän Amedick gewinnt ein Kopfballduell gegen Bielefelds Kirch.
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Im Vergleich zur 1:3-Pleite in München stellte Arminen-Coach Frank Eulberg sein Team auf drei Positionen um. Die Debütanten Kerr und Appiah sowie Youngster Fischer ersetzten Lamey (Grippe), Kapitän Kauf (Wadenverletzung) sowie Berisha.

Dagegen änderte Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz seine Startelf gegenüber dem 1:1 gegen Union nur einmal um. Mandjeck kehrte nach abgesessener Gelbsperre zurück, Schulz musste weichen.

Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt. Der 1. FC Kaiserslautern war das aktivere Team und hatte deutlich mehr Ballbesitz sowie Spielanteile. Doch in der Offensive taten sich die Pfälzer gegen die konzentrierte Bielefelder Deckung sehr schwer. Mehr als ein Distanzschuss von Sam, den DSC-Keeper Eilhoff entschärfte (33.), sprang für das Kurz-Team aber nicht heraus. Die Ostwestfalen ihrerseits blieben bei eigenem Ballbesitz nahezu alles schuldig und konnten sich aus dem Spiel heraus in den ersten 45 Minuten keine einzige Torchance erarbeiten.


Dennoch gingen sie mit einem 1:0 in die Pause. Denn nach 41 foulte Amedick Fort im Strafraum, Schiedsrichter Michael Weiner entschied auf Strafstoß. Katongo trat an und verwandelte sicher, aber der Sambier musste nochmals ran. Doch der 27-Jährige behielt auch im zweiten Versuch seine Nerven und verwandelte sicher.

Im zweiten Abschnitt dauerte es keine 180 Sekunden, und Lautern hatte den Spielstand korrigiert. Eine Flanke durch Dick von der rechten Seite drückte Sam aus kurzer Distanz über die Linie.

Fortan war deutlich mehr Pfeffer in der Partie. Besonders Kaiserslautern wollte nun unmittelbar nachlagen, doch Bielefeld überstand diese heikle Phase ohne weiter Schaden zu nehmen. Danach stellte sich das Eulberg-Team wieder besser auf die Angriffe Lauterns ein. Zwar blieben die Roten Teufel am Drücker, doch mehr als eine Kopfball-Chance durch den eingewechselten Lakic in der 66. Minute sprang nicht mehr heraus.

Zwanzig Minuten vor dem Spielende brachte Eulberg dann mit Janjic und Kamper für Federico und Fort zwei frische Offensivkräfte. Die Arminen wurden in der Schlussphase deutlich mutiger, doch dem Angriffsspiel fehlte einfach die Durchschlagskraft. Es blieb bei vielversprechenden Ansätzen, doch der Abschluss gelang kaum.

Gefährlicher war weiterhin Kaiserslautern. Zunächst verfehlte Sam sein Ziel aus der Distanz nur um Haaresbreite (82.) vier Minuten später war es dann aber soweit. Nach einer Freistoß-Flanke setzte sich Lakic im Strafraum durch und köpfte zum Sieg für die Roten Teufel ein.

Bielefeld empfängt am kommenden Sonntag Düsseldorf, Kaiserslautern hat bereits am Freitag Hansa Rostock zu Gast.

kicker.de





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