Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 16.04.2010 - 22:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Köln - Bochum 2 - 0


Tosic maximiert Herrlichs Sorgen

Auch beim zuletzt heimschwachen 1. FC Köln gelang es dem VfL Bochum nicht, die Negativserie zu beenden, die mittlerweile neun Partien ohne Sieg umfasst. Bochum trat ängstlich auf, geriet schon nach einer Viertelstunde in Rückstand und ließ bis zum Ende ein bedingungslosen Aufbäumen vermissen. Der FC hatte defensiv kaum brenzlige Situationen zu überstehen und machte gegen Ende den Deckel auf die Begegnung.
- Anzeige -
Tosic gegen Heerwagen
Mann des Abends: Auf dem Weg zum ersten seiner beiden Treffer umkurvt Zoran Tosic VfL-Keeper Philipp Heerwagen.
© picture alliance Zoomansicht

Kölns Trainer Zvonimir Soldo wechselte nach dem 2:0-Sieg in Hoffenheim zweimal. Tosic (nach Gelb-Rot-Sperre) und Yalcin begannen anstelle von Freis (Angina) und Maniche (Gelbsperre).

Auf Bochumer Seite stellte Coach Heiko Herrlich im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen den HSV ebenfalls zweimal um und ersetzte den verletzten Dabrowski (Achillessehnenanriss) sowie Holtby durch Fabian und Fuchs.

Von Beginn an machte der massiv abstiegsbedrohte VfL aus seinem Plan kein Geheimnis. Die Gäste ließen sich weit zurückfallen, empfingen den FC mit elf Mann in der eigenen Hälfte und machten keine Anstalten, selbst zur Gestaltung der Partie beizutragen. Vielmehr war die Herrlich-Elf darauf aus, das Kölner Spiel zu zerstören, um im Laufe der Begegnung den entscheidenden Konter zu fahren. Der FC nahm seine Rolle an und spielte angetrieben vom zu Beginn auffälligen Podolski nach vorne.

Distanzversuche des Heimkehrers (4., 7.) sorgten dabei allerdings für weniger Gefahr als seine Pässe auf Novakovic und Tosic (10., 12.), die letztlich aber auch nichts Zählbares einbrachten. Ohne Beteiligung Podolskis klappte es dann aber wenig später. Yalcin hob das Spielgerät aus dem Mittelfeld über die komplette Bochumer Defensive und fand den in Position gelaufenen Tosic. Die ManUnited-Leihgabe umkurvte Heerwagen und schob das Leder aus spitzem Winkel zum 1:0 über die Linie (15.).

Bochum musste reagieren und seine defensive Grundhaltung etwas lockern, tauchte bis zur Pause aber kein einziges Mal gefährlich von Mondragon auf. Sestaks geblockter Schuss nach Dedic-Flanke kam einer Möglichkeit noch am nächsten (34.). Auf der anderen Seite brachte aber auch der FC offensiv kaum noch gelungene Aktionen zustande. Ohne größere Höhepunkte pläscherte das Match etwas zäh dem Halbzeitpfiff entgegen.


Im zweiten Abschnitt schien es zunächst, als würde Köln wieder die Initiative übernehmen, ehe sich die einst "Unabsteigbaren" auf den Weg nach vorne machten. Der FC stand tief und hatte keine Mühe die ideenlos vorgetragenen Angriffsversuche der Gäste abzuwehren. Ein einziges Mal wurde es brenzlig, als Epallé am rechten Fünfereck an den Ball kam, beim Abschluss allerdings entscheidend wegrutschte (50.).

Gefährlicher blieben die Kölner, die nach einer knappen Stunde wieder etwas mehr machten. Heerwagen rettete vor dem eingewechselten Brosinski (58.), Tosics tückischen 20-Meter-Schuss lenkte der VfL-Torhüter mit Mühe drüber (60.), und Podolskis Kracher aus der zweiten Reihe strich über den Querbalken (65.).

Herrlich reagierte und brachte neben Holtby, der schon nach 55 Minuten gekommen war, Hashemian für Pfertzel (67.) und Klimowicz für Dedic (74.). Erfolgreicher wurde das Bochumer Offensivspiel dadurch nicht. Im Gegenteil: Hatte Köln bei vereinzelten Kontern das 2:0 zunächst noch verpasst (Brosinski, 74., Podolski, 77.), war es nach 78 Minuten schließlich soweit. Nach sehenswertem Doppelpass mit Podolski war Tosic durch und machte frei vor Heerwagen seinen Doppelpack abgebrüht perfekt - 2:0.

Die Begegnung war damit entschieden, auch wenn sich Epallé in der Schlussphase die beste Bochumer Chance des gesamten Spiels bot, als er aus 16 Metern an Mondragon scheiterte (83.). Insgesamt aber war der FC, bei dem Yabo sein Bundesligadebüt feierte (89.), bis zum Ende dem dritten Tor näher als die Gäste dem Anschlusstreffer.

Köln ist am nächsten Samstag in Bremen zu Gast, Bochum erwartet am Freitag den VfB Stuttgart.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 17.04.2010 - 17:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schalke - Gladbach 3 - 1


Rakitics Doppelpack hält Schalke weiter im Rennen

Der FC Schalke 04 beendete gegen Borussia Mönchengladbach seine kleine Minikrise von zuletzt zwei Pleiten in Folge, gewann mit 3:1 und meldete sich damit wieder im Meisterschaftsrennen zurück. Die Gladbacher blieben damit auch im 14. Spiel in Gelsenkirchen ohne Sieg, außerdem warten sie seit nunmehr neun Auswärtspartien auf einen Dreier.
- Anzeige -
Ivan Rakitic
Freude pur: Rakitic brachte S04 mit einem sehenswerten Treffer früh in Führung und jubelte danach angemessen.
© picture-alliance Zoomansicht

Schalkes Trainer Felix Magath tauschte nach der 2:4-Pleite in Hannover auf drei Positionen: Für Westermann (Erkältung), Zambrano und Matip rutschten der zuletzt gesperrte Bordon sowie Rafinha und Edu in die Startelf. Gladbachs Coach Michael Frontzeck hingegen sah nach dem 2:0 über Frankfurt keinen Grund für Veränderungen.

Die Gladbacher agierten von Beginn an aus einer gesicherten Deckung heraus und ließen die Schalker kommen. S04 nahm die Einladung an und ergriff die Initiative, die erste Chance durften allerdings die "Fohlen" für sich verbuchen. Reus schoss rechts vorbei (4.). Etwas später wurde es dann auch für Bailly gefährlich, doch Kuranyis Kopfball sauste am Tor vorbei (8.), ehe es Rakitic nur Sekunden später besser machte: Farfan legte mit Übersicht auf den Kroaten ab, der das Leder aus 20 Metern sehenswert ins linke Eck nagelte.


Sicherheit verlieh die Führung den Knappen, die in der Defensive zuweilen wackelig waren, nicht wirklich. Die Borussia indes drängte nun auf den Ausgleich, den Bobadilla nach 16 Minuten unter Mithilfe von Neuer erzielte. Bei einem Abschlag von Bailly tankte sich der Argentinier gegen Höwedes und Rafinha durch, umkurvte dann den überstürzt herausgekommenen Neuer und netzte schließlich aus fünf Metern locker ein.
Paukenschlag vor und nach der Pause

Manuel Neuer
Ungläubig: Manuel Neuer schaut nach dem 1:1, an dem er nicht ganz unschuldig war, etwas verdutzt.
© picture-alliance Zoomansicht

Alles war wieder offen! Die Königsblauen blieben bemüht und kamen zu mehr Ballbesitz, allerdings rannten sie sich häufig in der gut organisierten Deckung der Gladbacher fest. Die Gäste ihrerseits setzten über Konter immer wieder Nadelstiche, so köpfte Dante knapp rechts vorbei (35.). Zwei Minuten später war es Kuranyi, der auf der Gegenseite per Kopf zu unpräzise war. Fast mit dem Pausenpfiff zielt der 52-fache Nationalspieler nach einer Ecke besser, doch Bailly wehrte den Kopfball noch ab. Allerdings nur zu Farfan, der aus kurzer Distanz abstaubte und den 2:1-Pausenstand sicherte (45.).

Zur zweiten Hälfte brachte Magath Gavranovic für Edu. Und der Schweizer führte sich bei seinem Debüt gleich prima ein: Bei einem hohen Ball kam Bradley im eigenen Strafraum mit der Hand ans Leder, Schiedsrichter Deniz Aytekin sah das aber nicht als elfmeterwürdig an. Doch Gavranovic setzte nach, eroberte den Ball und wurde dann von Dante zu Fall gebracht. Rakitic versenkte den fälligen Strafstoß sicher ins linke Eck (47.).

Für die Gladbacher wurde es nun sehr schwer, einen Zwei-Tore-Rückstand auf Schalke aufzuholen glich einer Mammutaufgabe. Doch die "Fohlen" gaben sich nicht auf und suchten den Weg nach vorne. Bis auf einen Freistoß von Arango, den Neuer entschärfte (56.), brachten die Borussen aber nichts zustande. Anders die Königsblauen, die den ein oder anderen gefährlichen Konter fuhren. Doch sowohl Farfan (59.) als auch Gavranovic (71.) verpassten die Vorentscheidung. Letztlich machte das nichts aus, denn die Magath-Schhützlinge hatten die Partie mittlerweile vollends im Griff und ließen vor allem in der Defensive nichts mehr anbrennen.

Schalke spielt am kommenden Samstag bei der Hertha, Mönchengladbach empfängt zeitgleich den FC Bayern.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 17.04.2010 - 17:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freiburg - Nürnberg 2 - 1


Marohs Wiedergutmachung kommt zu spät

Im intensiven Abstiegs-Duell der beiden Aufsteiger holte sich Freiburg gegen Nürnberg einen verdienten Sieg. Nach früher Führung ließ der lauf-und zweikampfstärkere und auch spielerisch bessere SC durch mangelhafte Chancenverwertung vor der Pause weitere Treffer liegen. Dies holte die Dutt-Elf nach einer Stunde nach, musste aber nach Marohs Anschlusstor in der Schlussphase noch einmal zittern.
- Anzeige -
Freiburgs Flum ist vor Gündogan (FCN) am Ball
Immer einen Schritt schneller: Freiburgs Johannes Flum ist vor Ilkay Gündogan (FCN) am Ball.
© picture-alliance Zoomansicht

Freiburgs Trainer Robin Dutt sah trotz der 0:4-Schlappe in Bremen keinen Anlass, seine Anfangself umzustellen.

Auch beim Gast aus Nürnberg vertraute Coach Dieter Hecking nach dem 0:2 gegen Wolfsburg auf exakt dieselbe Startformation.

Fast hätte die Partie mit einem Paukenschlag begonnen, doch Idrissou scheiterte schon nach wenigen Sekunden mit zu unplatziertem Abschluss an FCN-Keeper Schäfer. Aber ehe sich die Franken versahen, lag der Ball dann doch im Netz: Maroh nickte das Leder nach Schusters Freistoß aus dem Halbfeld beim Abwehrversuch aus zehn Metern ins linke Eck (4.).

Nürnberg reagierte, intensivierte seine Offensivbemühungen umgehend und verschaffte sich gegen den sich sehr tief staffelnden SC zunächst eine optische Überlegenheit. Choupo-Moting war dicht dran am Ausgleich, verzog aber nach Butschers missglückter Abwehr knapp (10.).

In der Folge präsentierte sich die Dutt-Elf lauf- und zweikampfstark, bremste die zu durchsichtigen Angriffe der Gäste mit hoher Aggressivität meist frühzeitig aus und war gegen eine wenig souveräne Club-Hintermannschaft das gefährlichere Team. Der emsige und immens ballsichere Idrissou hatte nach einer Ecke das 2:0 auf dem Kopf (16.), ehe auf der Gegenseite Frantz bei der letzten Chance der Gäste vor der Pause verzog (19.).

Für die Breisgauer, die eine bessere Raumaufteilung anboten, hätte Flum rechts im Strafraum mehr aus seinen Freiheiten machen können (21.), Cissé wiederum gelang auf engstem Raum ein Drehschuss, der Schäfer zu einer Glanztat zwang (23.). Wenig später rettete Wolf im Fünfmeterraum mit Glück und Geschick vor Makiadi und Idrissou (24.).

Wieder eine Minute später kugelte sich Frantz bei einem Zweikampf mit Barth am gegnerischen Strafraum einen Finger aus, machte nach kurzer Behandlungspause aber weiter. Es war ein zweikampfintensives Duell, in dem dem Club im Vorwärtsgang kaum mehr Strukturiertes einfiel. Viel spielte sich im Mittelfeld ab, wo die Kontrahenten auf der Suche nach einem kleinen Vorteil jeden Zentimeter beackerten. Den verschaffte sich Freiburg noch zweimal: Cissé konnte per Kopf nach gewonnenem Luftduell gegen den bei hohen Bällen wackligen Schäfer nicht platzieren (36.), Makiadi zielte nach feiner technischer Leistung knapp daneben (41.).


Ohne personelle Wechsel ging es nach Wiederanpfiff weiter. Die Hausherren blieben zunächst am Drücker: Barth nickte nach Eckball drüber (48.), Cissé versemmelte frei vor Schäfer ans Außennetz (52.).

Nach zehn Minuten wachten die Franken etwas auf. Bunjaku umkurvte Pouplin, hatte aber zu viel Tempo drauf und musste den Ball ins Toraus laufen lassen (56.). Wenig später beurteilte Referee Wagner ein Strafraumduell zwischen dem Schweizer und Barth nicht als Foulspiel (57.).

Diese beiden Offensivszenen blieben ein Strohfeuer, mit Folgen für den Club: Schusters Befreiungsschlag flog hoch in die gegnerische Hälfte. Cissé setzte sich entschlossen gegen Wolf durch und schoss aus 14 Metern an Schäfer vorbei ein (60.).

Barth nickte nach einer Ecke gegen die unsichere Club-Abwehr freistehend daneben (63.), ehe ein Doppelwechsel frischen Wind bei den Gästen bringen sollte: Mintal und Tavares kamen für Gündogan und Frantz (64.). Doch es half zunächst nichts, nach vorne blieb an diesem Tage bei der Hecking-Elf fast alles Stückwerk. Erst ein Standard brachte die Nürnberger ins Spiel zurück: Maroh erwischte Risses Ecke von rechts am rechten Fünfereck per Kopf, über Pouplin hinweg segelte der Ball hoch ins lange Eck, Mujdzas Abwehrversuch kam zu spät (79.).

Eine spannende Schlussphase brach an, weil der FCN nun noch einmal seine Chance witterte und die Brechstange auspackte. Vergeblich, denn die Deckung der Breisgauer hielt den uneffektiven Offensivbemühungen der Cluberer stand.

Freiburg empfängt am Sonntag den VfL Wolfsburg, Nürnberg hat tags zuvor den BVB zu Gast.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 17.04.2010 - 17:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hamburg - Mainz 0 - 1


Hamburg ohne Ideen - Mainz mit Bancé

Die Generalprobe des HSV für das Europa-League-Halbfinale ging gründlich schief. Ohne Ideen operierten die Hausherren vor der Mainzer Abwehr und konnten kaum Tormöglichkeiten herausspielen. Den Mainzern genügte eine solide Abwehrleistung und ein gut zu Ende gespielter Konter um die Drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.
- Anzeige -

Nach dem 2:1 in Bochum musste HSV-Coach Bruno Labbadia seine Startelf auf einer Position umbauen. Für Petric, der mit Adduktorenproblemen ausfiel, rückte Berg in den Angriff. Nach dem 1:0 über den BVB ersetzte der Trainer des FSV Mainz 05, Thomas Tuchel, im Mittelfeld Trojan durch Polanski.

Das Spiel begann verhalten. Während die Hamburger sich immer wieder an der soliden Mainzer Defensive festrannten lauerten die Gäste auf Konter. Chancen konnten sich aber beide Teams in der Anfangsphase nicht herausspielen.


Während beim HSV aber in der Vorwärtsbewegung weiterhin Ideenlosigkeit vorherrschte legten die Gäste nach einer Viertelstunde eine Schippe drauf. Zunächst köpfte Bancé eine Flanke von schürrle aus fünf Metern knapp am rechten Pfosten vorbei (16.), doch in der 20. Minute war die Führung für die Tuchel-Elf fällig. Schürrle steckte an der Mittellinie den Ball durch zu Bancé. An der Seitenauslinie verschlief Demel die abseitsfalle, so dass der Mainzer alleine auf Rost zusteueren konnte. An der Strafraumgrenze zog er ab und ließ dem HSV-Keeper keine Chance.

Zunächst versuchten die Mainzer nachzulegen, doch in der 23. Minute scheiterte Schürrle mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Danach war der HSV aber endlich aufgewacht.

Zunächst zimmerte Trochowski noch einen Versuch aus der Distanz deutlich über das Mainzer Tor (25.), doch danach rückte der Keeper des FSV immer mehr in den Mittelpunkt. Doch Heinz Müller ließ sich von den anrennenden Hausherren nicht so einfach bezwingen. Nacheinander entschärfte er Versuche von Trochowski (35.), Tesche (36.) und Berg (37.).

Vor der Pause war den Hausherren keine Chance mehr vergönnt, doch die Mainzer hätten fast noch auf 2:0 erhöht. Wieder tauchte Bancé vor Rost auf, doch diesmal fehlte dem Stürmer die Entschlossenheit, so dass der HSV-Keeper klären konnte.

Auch nach dem Wiederanpfiff erwischten die Gäste den besseren Start. Torwart Rost konnte einen 20-Meter-Schuss von Bancé in der 48. Minute allerdings entschärfen.

Die Hamburger kamen aber im zweiten Durchgang schneller in die Gänge. In der 52. Minute vergab allerdings Tesche die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich. Torwart Müller war unter einer Trochowski-Flanke hindurch gesprungen, doch der HSV-Mittefeldakteur setzte seinen Kopfball über das Tor.

Danach stellten die Hausherren wieder minutenlang ihre Einfallslosigkeit unter Beweis. Der FSV hatte wenig Probleme die ideenlosen Versuche der Hausherren im Keim zu ersticken. Bruno Labbadia war zum Handeln gezwungen. Mit Torun und Bertram für Tesche und Jarolim sollten ab der 69. Minute frische Kräfte für Gefahr sorgen.

Aber auch diese Massnahme des Hamburger Trainer verpuffte. Lediglich Berg hatte in der 73. Minute eine Chance nach Flanke von Torun, schoss aber deutlich über das Tor. Als in der 77. Minute ein Heber von van Nistelrooy auf dem Tor der Mainzer landete schienen die Hausherren entmutigt.

Der HSV wirkte zwar bis in die Schlussminuten bemüht, aber den Mainzern genügte eine solide Defensivleistung, um den enttäuschenden Labbadia-Schützlingen nicht einmal mehr eine echte Torchance zu gestatten.

Der HSV erwartet am Donnerstag den FC Fulham zum Halbfinal-Hinspiel in der Europa-League. Am Sonntag geht es dann zum Liga-Spiel nach Hoffenheim. Mainz tritt am Samstag zu Hause gegen Eintracht Frankfurt zum Derby an.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 17.04.2010 - 17:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Stuttgart - Leverkusen 2 - 1


Matchwinner Cacau nutzt die Überzahl spät

Der VfB ist energisch weiter auf Weg nach Europa. Gegen Bayer Leverkusen fuhren die Stuttgarter den fünften Sieg in Folge ein, weil erneut Cacau in der Schlussphase traf. Entscheidender war aber die frühe Dezimierung der Gäste, die zwar auch in Unterzahl Chancen hatten, aber dennoch eine 1:0-Führung verspielten damit die vierte Auswärtsniederlage am Stück kassierten - und um die Champions League bangen müssen.
- Anzeige -
Fußball, Bundesliga: Cacau (VfB Stuttgart)
Gibt in seinen letzten Spielen für den VfB noch einmal alles: Cacau, hier nach seinem Treffer zum 1:1.
© picture-alliance Zoomansicht

VfB-Coach Christian Gross nominierte Cacau für die Startelf, der den 1:0-Erfolg in Berlin als Joker herausgeschossen hatte. Pogrebnyak musste wie Boulahrouz, für den Celozzi hinten rechts verteidigte, auf die Bank. Die genesenen Khedira und Hleb saßen zunächst draußen. Auf Leverkusener Seite konnte Trainer Jupp Heynckes nach dem 1:1 gegen Bayern wieder auf Abwehrchef Hyypiä (nach Oberschenkelproblemen) bauen. Reinartz rückte dafür von der Innenverteidigung ins Mittelfeld, Bender auf die Bank.

Gebhart verstolperte nach drei Minuten freistehend aus kurzer Distanz - und läutete damit eine aufregende erste halbe Stunde in Stuttgart ein. Nachdem die Hausherren zunächst dank ihres aggressiven Auftretens leichte Vorteile hatten, steigerten sich die Leverkusener anschließend von Minuten zu Minute und gingen folgerichtig in Führung: Tasci und Delpierre öffneten Reinartz den Raum für einen schönen Steilpass auf Kießling, der Lehmann sicher überwand (13.).

Und es blieb aufregend: Nachdem Barnetta erst bei einem Freistoß zu früh aus der Mauer gelaufen war (16.) und dann Marica zu Fall gebracht hatte, schickte ihn Referee Manuel Gräfe früh mit der Ampelkarte vom Feld (19.). Zu allem Überfluss musste eine Minute später auch noch Castro wie gegen die Bayern angeschlagen vom Feld, Sarpei kam. Zwar hätte Kroos dennoch fast mit einem tollen Freistoß das 2:0 besorgt (25.), das Tor machte aber der VfB: Molinaros scharfe Hereingabe rauschte durch den Fünfer, Cacau staubte per Flugkopfball ab (29.).


Trotz der Unterzahl und des Ausgleichs blieb Leverkusen gefährlicher, auch weil die VfB-Viererkette immer wieder Löcher offenbarte. Das 1:1 zur Pause war demnach schmeichelhaft für die Stuttgarter, auch weil Bayer noch zwei Möglichkeiten liegen ließ: Erst parierte Lehmann Kroos' Schlenzer herrlich (37.), Sekunden vor dem Kabinengang verließ Kadlec frei vor dem VfB-Keeper die Präzision - drüber.

Mit Celozzi (Wadenprobleme) musste mit dem Seitenwechsel auch auf Stuttgarter Seite ein Spieler vorzeitig verletzt raus; Khedira rückte neben Kuzmanovic auf die "Doppel-Sechs", Träsch spielte die zweite Hälfte als Rechtsverteidiger - und der VfB nun deutlich engagierter. Cacau hatte gleich zwei Chancen zum Doppelpack: Erst umspielte er Adler, verfehlte aber strauchelnd das leere Tor (48.), dann scheiterte er aus wenigen Metern am Bayer-Schlussmann (53.). Und auch gegen Kuzmanovics Elf-Meter-Schuss reagierte Adler überragend (63.).

Beide Teams spielten auf Sieg, auch Leverkusen steigerte sich wieder: Kießlings Heber sah Lehmann Zentimeter am Tor vorbeifliegen (69.), auf der anderen Seite scheiterte Gebhart erneut an Adler - und Träsch im Nachschuss an der Latte (70.)! Es war bis zur letzten Minute ein offenes Match. Lehmann holte gegen Reinartz alles aus sich heraus und verhinderte das 1:2 (77.) - und ermöglichte so seinem Team noch den Sieg: Fünf Minuten vor Schluss landete Pogrebnyaks Flanke von Hyypiä abgefälscht bei Cacau, der Adler aus wenigen Metern überwand - die Entscheidung!

Damit eroberte der VfB den sechsten Platz, der noch zur Europa-League-Teilnahme berechtigen würde. Bereits am Freitag geht es für die Schwaben in Bochum weiter - ohne Pogrebnyak allerdings, der sich in der Nachspielzeit die fünfte Gelbe Karte abholte. Leverkusen spielte mutig, am Ende reichte aber ein überragender Adler nicht, um die Defensivlücken über 90 Minuten zu stopfen. Am Samstag gegen Hannover braucht Bayer mal wieder Punkte für die Champions League.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 17.04.2010 - 17:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wolfsburg - Bremen 2 - 4


Frings dreht das Spiel

Dank einer starken Leistung vor allem im zweiten Abschnitt gewann Werder Bremen drei verdiente Punkte im Kampf um den dritten Platz, der zur Teilnahme an der Champions League-Qualifikation berechtigt. Wolfsburg zeigte sich in der ersten Hälfte defensivstark und in der Offensive effektiv, in den zweiten 45 Minuten dominierte der SVW gegen passive Wolfsburger jedoch klar.
- Anzeige -
Torsten Frings
Die "22" als Omen für zwei Treffer: Doppeltorschütze Torsten Frings nach seinem sehenswerten 2:3.
© picture-alliance Zoomansicht

Nach dem 2:0 in Nürnberg veränderte Lorenz-Günther Köstner seine Anfangself auf einer Position: Johnson begann rechts in der Abwehrreihe an Stelle von Pekarik. Madlung wurde nach Gesäßmuskelzerrung nicht rechtzeitig fit. Daher begann erneut Riether in der Innenverteidigung neben Barzagli.

Bei Bremen sah Coach Thomas Schaaf im Vergleich zum 4:0 gegen Freiburg keine Veranlassung, Änderungen in der Startformation vorzunehmen.

Beide Teams spielten von Beginn an nach vorne, so dass sich eine ansehnliche Partie entwickelte, auch wenn in der Anfangsphase die ganz großen Torgelegenheiten noch ausblieben. Nach einer guten Viertelstunde verfehlte Misimovic die Wolfsburger Führung aus halbrechter Position knapp (16.). Wenig später bereitete der Bosnier für seinen Landsmann Dzeko dann das 1:0 vor: Der treffsicherste Mittelstürmer der Bundesliga erzielte seinen 20. Saisontreffer aus dem Strafraum abgebrüht flach ins rechte Toreck (18.).

In der Folge verflachte die Partie ein wenig, nahm aber nach einer guten halben Stunde wieder an Fahrt auf. In der 36. Minute scheiterte Grafite allein vor Wiese am etwas spät, aber dann stark reagierenden Bremer Torhüter. Zwei Minuten später legte Johnson den an ihm vorbeigeeilten Marin im Strafraum - Frings verwandelte vom Elfmeterpunkt clever gegen Benaglio zum Ausgleich (38.).

Doch die "Wölfe" antworteten prompt. Keine 120 Sekunden nach dem 1:1 ging der VfL wieder in Führung. Ähnlich wie beim 1:0 schickte Misimovic - unfreiwillig unterstützt durch Naldo, der das Zuspiel noch abfälschte - Grafite steil, der eiskalt direkt vollendete (40.). Mit der aufgrund solider Defensivleistung und brandgefährlicher Konter nicht unverdienten Führung für den Meister ging es dann in die Kabine.


Mit mehr Zug zum Tor als noch im ersten Durchgang startete Werder nach dem Seitenwechsel. Nach Flanke von der rechten Seite von Fritz erzielte Pizarro bereits in der 49. Minute per Kopf aus zentraler Position den erneuten Ausgleich.

Auch danach blieb Bremen tonangebend, auch wenn die Wolfsburger ab und an konterten. Mit einem listigen Freistoß aus spitzem Winkel traf Misimovic in der 60. Minute den rechten Pfosten, dann aber kam wieder Werder. Frings düpierte im Strafraum Barzagli und schoss gekonnt ins linke Toreck zur erstmaligen Bremer Führung ein (62.).

Auch danach blieb Werder gegen nun passive "Wölfe" am Drücker. Der eingewechselte Hugo Almeida verfehlte nach Zuspiel von Pasanen aus dem Mittelfeld das 2:4 zunächst noch knapp, machte es in der 75. Minute aber besser: Nach Özils Traumflanke vollendete der Portugiese aus kurzer Distanz am linken Pfosten mustergültig ins rechte Toreck.

Danach schien der Wille des VfL weitestgehend gebrochen. Werder verwaltete den Vorsprung gekonnt. Die einzigen beiden Torschüsse der Wolfsburger in der Schlussphase von Gentner (86.) und Martins (88.) waren leichte Beute für den Bremer Keeper Wiese.

Der VfL Wolfsburg tritt am nächsten Sonntag in Freiburg an, Bremen hat tags zuvor Köln zu Gast.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 17.04.2010 - 20:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bayern - Hannover 7 - 0


Lustfußballer Robben verbraucht drei Gegenspieler

Die Partie des FC Bayern gegen Hannover war eine einseitige und klare Angelegenheit für die Schützlinge von Louis van Gaal. Der spielfreudige Rekordmeister beherrschte die überforderte Slomka-Elf nach allen Regeln der Kunst, verwöhnte seine Zuschauer mit Lustfußball und präsentierte sich noch dazu in Torlaune.
- Anzeige -
Balitsch bestaunt Olics Führungstor
Da bleibt nur Staunen: Hanno Balitsch ist bei Ivica Olics Führungstor nur Zuschauer.
© picture-alliance Zoomansicht

Bayerns Coach Louis van Gaal setzte nach dem 1:1 in Leverkusen auf Contento und Müller, die Badstuber und Gomez ersetzten.

Bei Hannover musste Trainer Mirko Slomka im Vergleich zum 4:2-Erfolg über Schalke auf Elson und Koné (beide Knieverletzung) verzichten. Balitsch und Stajner rückten ins Team, in dem auch Djakpa für Rausch stand.

Wie erwartet stand 96 sehr tief und die Bayern machten sofort mächtig Druck. Ribery (2.), Müller (4.) und Olic (6.) waren mehr oder minder dicht dran an der erhofften schnellen Führung des haushohen Favoriten.

Die Offensivaktionen der Niedersachsen hielten sich in Grenzen, gefährlich war lediglich ein Freistoßhammer Pintos aus der Distanz (10.). Bayern kombinierte gut, stürzte die Gäste-Deckung von einer Not in die andere. Djakpa klärte bei Riberys Kopfball auf der Linie (15.), ehe sich ein Wermutstropfen in das muntere Angriffsspiel des Rekordmeisters mischte: Van Bommel sah die erste Gelbe Karte - seine 10., die dem Kapitän in Gladbach eine Verschnaufpause "verschafft" (18.).

Robbens Freistoßknaller, von Fromlowitz über die Latte gelenkt (21.), leitete die überfällige Führung der Münchner ein: Ribery spielte die folgende Ecke von links kurz auf Contento, der aus dem Halbfeld flankte. Auf den Kopf von Olic, der aus sechs Metern ins rechte Eck einnickte (22.).

Der Rekordmeister ließ es nach dem 1:0 etwas gemächlicher angehen, die Spielkontrolle blieb freilich unangetastet, schnelles Umschalten ermöglichte zudem Treffer Nummer zwei: Demichelis wies Cherundolos Offensivgeist mit einem Klasse-Tackling in die Schranken, der Ball prallte zu van Bommel. Nach dem Steilpass des Kapitäns aus der eigenen Hälfte enteilte Robben Haggui und lupfte und den Ball aus vollem Lauf aus 14 Metern über den sich hechtenden Fromlowitz hinweg ins Netz (30.).

Schweinsteiger vergab per Kopf nach Flanke von Wirbelwind Robben (39.), dessen Gegenpart Schulz zwei Minuten vorher Gelb-Rot-gefährdet seinen Arbeitstag schon beendet hatte. Djakpa übernahm den Flügelflitzer, sah sogleich Dunkel-Gelb nach rüdem Einsteigen gegen den Niederländer (42.).

Die spielfreudigen Bayern schafften noch vor der Pause klare Verhältnisse und stellten frühzeitig die Weichen auf eine entspannte zweite Halbzeit: Robben ließ van Bommels Pass in den Strafraum eher zufällig quer abprallen, Müller brauchte aus elf Metern nur noch ins linke Eck einzuschießen (44.).


Mit Sofian Chahed für Stajner wollte Slomka wohl Schadensbegrenzung betreiben. 96-Sportdirektor Jörg Schmadtke meinte im Halbzeit-Interview, dass der FCB im Hinblick auf das Champions-League-Halbfinale gegen Lyon am Mittwoch einen Gang zurückschalten würde.

Bayerns Lust auf Fußball aber war aber längst nicht gestillt, nach einer guten Stunde sollte das halbe Dutzend voll sein: Zunächst chippte Robben zu Müller, dessen versuchten Heber Fromlowitz nur leicht ablenken konnte. Olic staubte per Kopf ins leere Tor ab (49.). Nach dem sofort abgefangenen Anspiel der Niedersachsen schnappte sich Robben Lahms brillianten Steilpass, umkurvte Haggui und netzte aus 14 Metern ins rechte Eck ein - Saisontor Nummer 13 (50.).

Mit Rausch für Djakpa durfte sich wenig später der dritte Gegenspieler gegen den Niederländer versuchen (54.). Und zwei, drei Chancen später passte van Bommel zu Olic, nach dessen Hackentrick Müller den Ball mitnahm und aus 14 Metern gegen den bemitleidenswerten und ebenso chancenlosen Fromlowitz ins linke Eck einnetzte - der Bayern-Youngster hatte sein Torkonto wie Olic auf zehn Treffer aufgestockt (62.).

Der Kroate hatte seine Schuldigkeit getan, ebenso Ribery - Gomez und Pranjic kamen (69.). Viel bewegten die beiden Einwechselspieler jedoch nicht mehr. "Endlich" hielten sich die Münchner an die "Pausenvorgabe" von Schmadtke, schalteten gleich mehrere Gänge zurück und ließen ihren eindrucksvollen Auftritt gemächlich ausklingen.

Bis auf eine Szene, als Robben nochmals Fahrt aufnahm: Der Angreifer schnappte sich Tymoshchuks Vorlage vor Gomez, ging an Fromlowitz vorbei und schoss aus der Drehung zum Endstand ein (90.+1).

Bayern spielt am Mittwoch gegen Lyon in der Champions League und in der Liga am Samstagnachmittag in Gladbach, zeitgleich reist Hannover zum zweiten Auswärtsspiel in Folge nach Leverkusen.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 18.04.2010 - 17:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dortmund - Hoffenheim 1 - 1


Hummels verhindert den Sprung auf Platz drei

In einem packenden Spiel, das zwar kaum spielerische Höhepunkte zu bieten hatte, dafür umso mehr von der Intensität lebte, kam Borussia Dortmund vor eigenem Publikum gegen über weite Strecken harmlose Hoffenheimer nicht über ein 1:1 hinaus und verpasste damit den Sprung auf den dritten Tabellenplatz. Der BVB war es das fünfte Heimspiel in Folge, in dem man ungeschlagen blieb, 1899 indes wartet seit nunmehr sieben Partien auf einen Dreier.
- Anzeige -
Sahin zieht sich einen Nasenbeinbruch zu.
Schock: Sahin zieht sich einen Nasenbeinbruch zu.
© picture-alliance Zoomansicht

Dortmunds Coach Jürgen Klopp brachte im Vergleich zur 0:1-Schlappe in Mainz Dede an dessen 32. Geburtstag für den gelbgesperrten Schmelzer. Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick dagegen wechselte im Vergleich zum 0:2 gegen Köln viermal: Hildebrand kehrt nach seinen Rückenbeschwerden ins Tor zurück und verdrängte Haas auf die Bank. Ferner kamen Compper, Ibertsberger und Tagoe anstelle von Gulde, Eichner und Ibisevic.

Von Anfang an ergriffen die Dortmunder die Initiative und suchten den Weg nach vorne. Hoffenheim indes stand tief und agierte zunächst äußerst vorsichtig. Von daher erspielte sich der BVB klare Feldvorteile und deutlich mehr Ballbesitz, allerdings mangelte es beim BVB an Präzision beim Passspiel, so dass die meisten Angriffe ergebnislos verpufften. Dennoch näherten sich Barrios (10.), Großkreutz (15.) und wieder Barrios (19.) dem gegnerischen Tor an.


Danach folgten aber gleich zwei Hiobsbotschaften für Jürgen Klopp: Zuerst zog sich Sahin in einem Duell mit Salihovic einen Nasenbeinbruch zu, ehe sich Zidan das Knie verdrehte und mit Verdacht auf Kreuzbandriss ebenfalls frühzeitig runter musste. Hajnal (22.) und Valdez (29.) kamen in die Partie.

In der Folge wurde die Begegnung immer zerfahrener. Zahlreiche Nickeligkeiten führten zu vielen Unterbrechungen, wodurch der Spielfluss verloren ging. Lediglich Subotic sorgte mit einem Kopfball nach einer Ecke, der über die Latte sauste, für etwas Aufregung (31.). Ansonsten war das Match fast ausschließlich von Zweikämpfen geprägt. In der 38. Minute stand dann Luiz Gustavo Im Blickpunkt: Der Brasilianer verlor den Ball gegen Valdez und versuchte dann im Fallen nachzutreten. Referee Wolfgang Stark zückte dafür die Gelbe Karte. Mehr war in der ersten Hälfte nicht mehr zu sehen.
Passive Dortmunder bringen sich selbst um den Lohn

Zidan wird mit einer Knieverletzung vom Platz getragen.
Der nächste Schock: Zidan muss wegen einer Knieverletzung vom Platz getragen werden.
© picture-alliance Zoomansicht

Rangnick reagierte und nahm zur Pause den Gelb-rot-gefährdeten Luiz Gustavo raus, Gulde kam neu ins Spiel. Kurz nach Wiederanpfiff lag der Ball dann auch im Netz, Barrios hatte nach einer Ecke getroffen. Der Treffer zählte aber nicht, weil Schiedsrichter Stark eine vermeintliche Abseitsstellung des Argentiniers gesehen hatte (47.). Die Begegnung hatte Fahrt aufgenommen, dies lag vor allem an den Kraichgauern, die mehr wagten, bis auf einen Freistoß von Salihovic, der über das Tor segelte (50.), kaum Chancen generieren konnten.

In der 57. Minute war es dann soweit: Kubas Hereingabe von rechts geriet zu lang, doch Großkreutz setzte nach und schlug den Ball von links präziser in den Gefahrenbereich. Dort ließ Gulde Valdez laufen, der locker aus fünf Metern per Kopf vollendete. Rangnick brachte mit Maicosuel und Ibisevic umgehend zwei neue Stürmer. Und 1899 schaltete auf Angriff um, dabei kam den Gästen zu Gute, dass sich der BVB zusehends in der eigenen Hälfte einigelte und die knappe Führung verteidigte.

Hoffenheim setzte sich am gegnerischen Strafraum fest, Zwingendes sprang dabei aber nicht heraus. Musste es auch nicht, denn der BVB sorgte selbst dafür, dass die Kraichgauer einen Punkt mitnehmen konnten. Zuerst vertändelte Hajnal leichtfertig das Leder gegen Carlos Eduardo, der im folgenden Angriff von links scharf in die Mitte flankte. Hummels wollte vor dem einschussbereiten Ibisevic klären, bugsierte den Ball aber unglücklich zum 1:1-Endstand ins eigene Netz (89.).

In der Schlussphase schafften es die Borussen, sich aus der Umklammerung ein wenig zu lösen und für Entlastung zu sorgen. Dede (83.) und Barrios (84.) hatten dann auch Gelegenheiten zum vorentscheidenden 2:0, ließen diese aber ungenutzt. So blieb es bis zum Ende spannend, am Ergebnis änderte sich freilich nichts mehr.

Dortmund gastiert am kommenden Samstag in Nürnberg, Hoffenheim erwartet tags darauf den HSV.

kicker.de





Signatur


Maiden ...

The Trooper

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 2346309
Nachricht senden
...   Erstellt am 18.04.2010 - 19:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frankfurt - Hertha 2 - 2


Russ macht's mit Köpfchen

Nach einem Wechselbad der Gefühle trennten sich Frankfurt und Hertha in einer spannenden und abwechslungsreichen Partie mit einem insgesamt gerechten Remis, das für beide Kontrahenten für ihre unterschiedlichen Ambitionen wohl zu wenig ist.
- Anzeige -
Frankfurts Korkmaz vs. Kacar (Hertha)
Zwei Torschützen im Duell: Frankfurts Ümit Korkmaz ist vor Gojko Kacar (Hertha) am Ball.
© picture-alliance Zoomansicht

Nach dem 0:2 in Gladbach stellte Frankfurts Coach Michael Skibbe seine Startelf auf zwei Positionen um: Nach Gelbsperre kehrte Franz als rechter Außenverteidiger zurück und verschob Ochs ins Mittelfeld. Dort spielte auch Schwegler für Köhler, der den verletzten Spycher (Knie) links hinten ersetzte.

Hertha-Trainer Friedhelm Funkel vertraute trotz des 0:1 gegen Stuttgart auf dieselbe Anfangsformation.

Nach knapp zehn Minuten Leerlauf startete die Eintracht erste strukturierte Aktionen Richtung Hertha-Tor. Caio setzte sich resolut gegen Kobiashvili durch, scheiterte aber mit einem Kopfball-Heber an Drobny (11.), der in derselben Minute Meiers Fernschuss entschärfte.

Die Berliner agierten abwartend und lauerten auf Konter. Ein Ausrutscher Caios ermöglichte dies in der 17. Minute, mit Folgen: Raffael düpierte Franz links am Strafraum und flankte butterweich auf Cicero, der per Kopf querlegte auf Kacar. Der Serbe nickte aus vier Metern überlegt gegen die Laufrichtung Nikolovs ein.

Die Führung spielte der Funkel-Elf in die Karten. Massiert verteidigten Friedrich & Co. und ließen gegen zwar bemühte, aber einfallslose Hessen nichts zu. Erst ein 20-Meter-Knaller Caios, den Altintop für die Gäste "abwehrte", brachte Gefahr (25.), leitete aber die bis dorthin beste Phase der Eintracht ein. Caios Geistesblitz brachte Altintop links am Fünfmetereck in Schussposition. Drobny bewahrte die "Alte Dame" per Fußabwehr vor dem Ausgleich (29.).

Berlin reagierte nun fast nur noch auf die Offensivbemühungen des Gegners und kassierte die Quittung. Ochs rackerte rechts unermüdlich, bis er zur Flanke kam. In die spritzte Korkmaz, nahm das Leder am Strafraum klasse mit und schoss aus acht Metern rechts an Drobny vorbei zum Ausgleich ein (37.).

Die Partie schien nun zu kippen, die Gästeabwehr schwamm nach schnellen Kombinationen der Skibbe-Elf. Lustenberger holte Caio von den Beinen - Elfmeter! Schwegler trat an, jagte den Ball aber am Winkel vorbei in die Wolken (42.).

Vorne nicht mit der notwendigen Konzentraition, und hinten auch noch fehlerhaft: In derselben Minute erreichte Kacars Steilpass Ramos, dessen Schrägschuss konnte Nikolov nicht festhalten, so dass Raffael aus kürzester Distanz zur erneuten Führung des Schlusslichts abstauben konnte.


Ohne personelle Änderungen starteten die Kontrahenten in den zweiten Abschnitt, in dem sich Frankfurt mühte, die Lücke im dichten Abwehrnetz des Abstiegskandidaten zu finden. Die Berliner aber waren sehr zweikampfstark, die Gastgeber häufig einen Schritt zu spät dran.

Über eine Viertelstunde passierte wenig, ehe ein Standard den erneuten Ausgleich zur Folge hatte: Köhlers Freistoß segelte vom rechten Flügel in den Strafraum, Russ setzte sich nach hinten ab und köpfte über Drobny hinweg hoch ins lange Eck (63.).

Für die Funkel-Schützlinge war das Remis zu wenig. Die "Alte Dame" intensivierte ihre Angriffsbemühungen, ließ Treffer Nummer drei aber fahrlässig liegen: Von Bergen spurtete mit dem Ball am Fuß in zentraler Position Richtung Tor. Statt zu schießen, spielte der Verteidiger frei vor Nikolov am Strafraum nach rechts zu Raffael, der aber im Abseits stand (71.).

Die Schlussviertelstunde brach an. Domovchiyski (für Kacar, 77.) sollte den Druck auf die mittlerweile mit allen Mann verteidigenden Hessen nochmals verstärken, und Berlin versuchte wirklich alles. Frankfurt schien mit dem einen Zähler zufrieden, kam kaum mehr zu Entlastung. Erst gegen Ende suchten auch die Gastgeber die Entscheidung. Mit offenem Visier ging es zwischen den Strafräumen hin und her, am Ende aber fehlte beiden Teams die klare Aktion, um den Sieg sicherzustellen.

Frankfurt ist am Samstag in Maínz zu Gast, Hertha empfängt am gleichen Tag Schalke 04.

kicker.de





Signatur



Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Spielberichte Saison 2008/2009 meister 37 nightwish19
Spielberichte 14. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 15. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 16. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Spielberichte 13. Spieltag 2010/11 Maiden 8 nightwish19
Neuer Thread ...



Design powered by Nightwish19© 2005


Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank