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...   Erstellt am 08.05.2009 - 20:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


1860 - Rostock 3 - 3


Röslers Hammer rettet die Löwen
In einem vor der Pause äußerst bescheidenen, nach dem Seitenwechsel aber spektakulären Kellerduell sah Hansa Rostock kurz vor Schluss bereits wie der sichere Sieger aus, ehe Sascha Rösler den Löwen doch noch einen glücklichen Punkt bescherte. Hansa war insgesamt das mutigere und offensivstärkere Team und belohnte sich in der Schlussphase mit der verdienten Führung, ehe ein Standard 1860 doch noch jubeln ließ.


Ein Duell mit Folgen: Schäffler (li.) narrt Bülow und trifft zum 1:0.
© picture alliance Löwen-Coach Uwe Wolf nahm nach dem 0:3 in Augsburg fünf Wechsel vor. Tschauner hütete für Hofmann (Rückenprobleme) das Tor, Ghivinianidze, Beda, Aigner und Schäffler spielten anstelle von Ledgerwood, Schick, Sven Bender (angeschlagen) und Holebas.

Rostocks Trainer Andreas Zachhuber sah nach dem 5:1 gegen Kaiserslautern keinerlei Veranlassung, seine Startelf zu verändern.

Im für beide Mannschaften eminent wichtigen Kellerduell bekamen die Zuschauer erst einmal wenig Sehenswertes geboten. Mit der Misserfolgsserie im Rücken begannen die Löwen verständlicherweise ohne jegliches Selbstvertrauen, während auch bei Rostock nichts mehr an den starken Auftritt aus der Vorwoche erinnerte. Offensiv agierten beide Mannschaften undurchdacht bis planlos, gefährliche Torszenen fehlten der Partie völlig.

So plätscherte die Begegnung auf bescheidenem Niveau vor sich hin, ehe 1860 aus dem Nichts plötzlich in Front ging. Einen Freistoß von der Mittellinie schlug Beda weit nach vorne. Bülow ließ sich im Strafraum schülerhaft von Schäffler abkochen, der danach keine Mühe hatte, aus sechs Metern zum 1:0 einzuschieben (19.). Besser wurde das Match in der Folge trotzdem nicht. Rostock blieb harmlos, auf Löwen-Seite sorgte einzig Torschütze Schäffler vereinzelt für Unruhe in der Hansa-Defensive.

Allerdings offenbarte die Wolf-Elf in der Defensive zunehmend Schwächen nach Standards. Zielte Kern nach einer Ecke freistehend noch daneben (31.), machte es der Angreifer drei Minuten später nach einem weiteren Eckball besser. Retovs Hereingabe brachte Kern unbedrängt per Kopf aufs Tor, wo Rukavinas Abwehrversuch auf der Linie erfolglos blieb - 1:1 (34.).

Der Ausgleich gab Hansa Auftrieb. Die Gäste wurden nun sicher und erarbeiteten sich Vorteile, Großchancen brachte die Zachhuber-Elf vorerst jedoch nicht zustande. Dass es vor der Pause dennoch zur Rostocker Führung reichte, hatte die Mannschaft von der Ostsee einem kapitalen Abwehrfehler der Münchner zu verdanken. Hoffmann ließ Schindler ohne große Gegenwehr flanken, ehe Thorandt die eigentlich harmlose Hereingabe unglücklich zu Fillinger abfälschte. Der Doppel-Torschütze aus der Vorwoche setzte sich gegen Beda durch und traf mit links zum 1:2 ins rechte Eck (45.).


Die Löwen kamen mit merklich Wut im Bauch aus der Kabine, spielten fortan engagiert nach vorne und kamen zu Chancen. Thorandt per Kopf (47.), Lauth aus kurzer Distanz (49.) und Schwarz aus spitzem Winkel (53.) vergaben, ehe es endlich klappte. Nach einem Hoffmann-Einwurf trabte Retov Johnson nur hinterher. Der 21-jährige Münchner passte von links flach vors Tor, wo Orestes Lauth alleine ließ. Vier Meter vor dem Tor hatte der Angreifer keine Mühe, die Kugel zum 2:2 über die Linie zu drücken (56.).

Mit dem Ausgleich stellte 1860 seine Offensivbemühungen wieder ein und erweckte den Eindruck, mit dem Remis zufrieden zu sein. Rostock brauchte ein paar Minuten, übernahm dann aber das Zepter und wurde zunehmend stärker. Nach knapp 70 Minuten wurde aus den Rostocker Feldvorteilen eine drückende Überlegenheit. Pausenlos rollten Angriffe auf das von Tschauner gehütete Gehäuse zu, lediglich ein Treffer fehlte. Die beste Chance in dieser Phase vergab Kern, als er durch die Münchner Abwehr spazierte, alleine vor dem Schlussmann aber vergaß, abzuschließen (69.).

Rostock blieb auch in der Schlussphase das bessere Team, musste aber eine Schrecksekunde überstehen, als Schäffler bei einem der seltenen Löwen-Angriffe per Kopf zum vermeintlichen 3:2 traf. Dem Treffer wurde wegen Abseits zu Recht aber die Anerkennung verweigert (84.). Stattdessen kam es auf der Gegenseite für die Wolf-Elf noch dicker. Fillinger durfte von rechts unbedrängt flanken, Tschauner segelte am Ball vorbei, und Rukavina stellte die Abwehrarbeit ein. Kern sagte artig "Danke" und köpfte Rostock mit seinem zweiten Tor abermals in Führung (85.). Hansa sah jetzt wie der sichere Sieger aus, doch eine Chance bot sich den Löwen noch - und die nutzten sie. 19 Meter vor dem Kasten trat der eingewechselte Rösler in der dritten Minute der Nachspielzeit zum Freistoß an und wuchtete die Kugel unhaltbar zum glücklichen Ausgleich ins linke obere Eck.

1860 München tritt am kommenden Dienstag bei Wehen Wiesbaden an, Rostock empfängt zeitgleich den FC Augsburg.

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...   Erstellt am 08.05.2009 - 20:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lautern - Augsburg 1 - 0


Sam versüßt Schwartz das Debüt
Die Roten Teufel lassen sich im aufstiegsrennen nicht abschütteln. Beim Debüt von Interimstrainer Alois Schwartz reichte eine durschnittliche Leistung und ein frühes Tor, um gegen insgesamt äußerst ungefährliche Augsburger zu bestehen. Lediglich in den Schlussminuten zeigte die Luhukay-Truppe den nötigen Biss, um einen Punkt entführen zu können, was verdientermaßen nicht gelang.



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Sofort hellwach: Der frühe Treffer von Sidney Sam reichte den Roten Teufeln zum Sieg gegen Augsburg.
© picture alliance Kaiserslauterns Interimstrainer Alois Schwartz nahm im Vergleich zum 1:5 in Rostock gleich sechs Änderungen vor. Robles ersetzte den verletzten Sippel im Tor, Fa. Müller, Damjanovic, Bilek, Fuchs und Bellinghausen liefen für Dick, Ouattara, Dzaka, Demai und Lakic auf. Drei Änderungen auch beim FCA trotz des 3:0 gegen 1860: Möhrle, Chruistian Müller und da Costa spielten für Werner, Mölzl und den angeschlagenen Szabics, der erstmal auf der Bank Platz nahm.

Das Debüt von Alois Schwartz auf der Trainerbank begann wunschgemäß. Nach nur fünf Minuten schnappte sich Sam das LEder gut 30 Meter vor dem Tor, dribbelte sich vorbei an Mitspieler Jendrisek in den Strafraum und schloss äußerst gekonnt ab. Neuhaus hatte sich zu weit aus dem Gehäuse herausgewagt und konnte dem Heber von Sam nur noch hinterhersehen - ein klasse Tor (6.). Der Anfang war gemacht. Nur leider fehlte die Fortsetzung.


Denn in der ersten Hälfte gab es nach diesem furiosen Beginn herzlich wenig zu sehen. Zunächst blieb der FCK spielbestimmend, die Versuche wirkten aber auch nicht berherzt genug. In der 15. Minute segelte Simpson knapp an einer Freistoßflanke von rechts vorbei. Einen Schritt zu spät kam auch Sam in der 38. Minute, als Jendrisek das Leder mit dem Kopf in Richtung langen Pfosten weiterleitete. Das war's dann aber auch. Vielleichzt sahen sich die Lauterer auch gar nicht gezwungen, eine Schippe draufzulegen. Zu harmlos und spielerisch limitiert präsentierte sich die Luhukay-Truppe. Das Resultat: keine einzige FCA-Torchance im ersten Durchgang.

Im zweiten Abschnitt wurde die Begegnung besser, was aber hauptsächlich den Hausherren zu verdanken war. Die Pfälzer drängten auf die Entscheidung. In der 49. Minute lenkte Neuhaus den Ball nach einem Freistoß von Bugera in der Nähe des Strafraumecks an die Latte, Lars Müller musste sieben Minuten später nach Kopfball von Amedick für seinen geschlagenen Torhüter auf der Linie klären. In der 59. Minute scheiterte Sam aus kurzer Distanz nochmals an Neuhaus.

Erst in der 69. Minute kam Augsburg zu seiner ersten Gelegenheit der Partie - und hätte prompt den Ausgleich erzielen können. Zunächst klärte die FCK-Abwehr die Situation, doch Hdiouad schlug das Leder postwendend zurück in die Gefahrenzone. Hain nahm das Leder zwar klasse an. Doch dann fehlten dem 20-Jährigen die Nerven, er scheiterte allein vor dem Tor am aufmerksamen Robles.

Das Tempo ließ in der Schlusspahse ein wenig nach. Die Roten Teufel hielten Augsburg auf Distanz, wollten das Ergebnis verwalten. Erst in der Nachspielzeit wurde es hektisch. Der eingewechselte Akcam schlug aus guter Position direkt vor dem Tor über den Ball, auf der anderen Seite brachten die Augsburger aus dem Gewühl den Ball nicht Richtung Tor. Nach einer letzten ergebnislosen Ecke für den FCA hatte der FCK schließlich die drei Punkte im Sack.

Kaiserslautern tritt am nächsten Dienstag in Aachen an. Augsburg muss ebenfalls dienstags in Rostock antreten.

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...   Erstellt am 08.05.2009 - 20:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Osnabrück - Aachen 2 - 1

Peitz nimmt die Spannung raus
Der VfL Osnabrück kam in einem vor allem in der ersten Hälfte sehr unterhaltsamen Match zu einem verdienten 2:1-Sieg gegen Alemannia Aachen und verlässt dadurch vorerst die Abstiegsplätze. Die "Lila-Weißen" waren in der ersten Hälfte klar überlegen, gingen auch in Führung, verpassten es aber, gegen in Unterzahl spielende Gäste weitere Treffer nachzulegen, so dass es bis zum Schluss spannend blieb.


Zwei gegen eins: Osnabrücks de Wit im Duell mit Brinkmann (li.) und Casper.
© picture-alliance Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz sah nach dem 1:0-Sieg beim SV Wehen Wiesbaden keinen Grund, seine Startelf umzustellen. Aachens Coach Jürgen Seeberger hingegen tauschte im Vergleich zum 2:2 gegen Oberhausen einmal: Auf dem Posten des rechten Verteidigers erhielt zunächst Müller den Vorzug vor Polenz, der sich mit einem Platz auf der Bank begnügen muss.

Anfänglich bekamen beide Mannschaften große Schwierigkeiten mit den äußeren Bedingungen. Bei starkem Wind und Regen hatten die Akteure teilweise enorme Probleme mit der Standfestigkeit, zahlreiche Fehlpässe und Ungenauigkeiten prägten somit das Bild zu Beginn. Die Osnabrücker fanden sich mit zunehmender Spieldauer besser zurecht und legten den Vorwärtsgang ein. Mit hohem Tempo, konsequentem Flügelspiel und einer gehörigen Portion Aggressivität in den Zweikämpfen brachten sie die Aachener ein ums andere Mal in Bedrängnis.


Alemannias Schlussmann Stuckmann konnte seinen Kasten zunächst sauber halten, nach zwölf Minuten half ihm dabei aber Holtby, der Peitz' Kopfball von der Linie kratzte. Sechs Minuten später war's dann doch passiert. Bei einer Hereingabe von links war Frommer zur Stelle, er spitzelte das Leder aus fünf Metern mit der Pieke ins linke Eck. Kurz darauf hatte der 31-Jährige das 2:0 auf dem Kopf, scheiterte diesmal aber an Stuckmann (20.)

Für die Alemannen kam es noch dicker! Nach einem kleinen Rempler von Reichenberger an Stuckmann revanchierte sich Olajengbesi umgehend am Osnabrücker Stürmer. Schiedsrichter Florian Steuer entschied auf Tätlichkeit und stellte den Nigerianer vom Platz (21.). Dies warf die Seeberger-Elf vollkommen aus der Bahn, die Aachener waren vollkommen verunsichert, hatten aber Glück, dass der VfL aus seiner Überlegenheit kein Kapital schlagen konnte.

In der 39. Minute hätte der eingewechselte Szukala das Spiel fast auf den Kopf gestellt, der Innenverteidiger schraubte sich bei einer Ecke hoch und köpfte vom linken Fünfer-Eck aufs rechte Eck. Dort stand aber Reichenberger, der auf der Linie klärte und somit Schlimmeres verhinderte. Fast im Gegenzug hatte wiederum Frommer die große Chance zum 2:0. Doch der Stürmer köpfte aus bester Position viel zu unplatziert genau in die Mitte zu Stuckmann, der dadurch das schmeichelhafte 0:1 zur Pause für sein Team sicherte.


Wasserschlacht: Aachens Auer im Luftkampf mit Omodiagbe (re.).
© picture-alliance Aachens Trainer Jürgen Seeberger reagierte und brachte zum zweiten Durchgang mit Polenz, der für Brinkmann kam, einen frischen Rechtsverteidiger. Müller rutschte dafür ins rechte Mittelfeld. Und fast wäre den Gästen ein Paukenschlag gelungen: Bei einer Flanke von links ließ VfL-Keeper Berbig den Ball durch die Hände rutschen. Die Kugel landete bei Holtby, der aber freistehend aus vier Metern das leere Tor nicht traf (47.).

Aachen trat nun deutlich engagierter auf und gestaltete das Match offener. Beide Mannschaften waren aber in der Defensive sehr aufmerksam, folglich hatten klare Möglichkeiten absoluten Seltenheitswert. Erst in der Schlussphase nahm das Duell wieder an Fahrt auf, verantwortlich dafür waren die "Lila-Weißen", die über Konter immer wieder Nadelstiche setzten. Reichenberger konnte den Ball aber nach tollem Einsatz des eingewechselten Sykora nicht ins Tor bugsieren (76.), Peitz machte es kurz darauf besser.

Grieneisen tankte sich auf der linken Seite durch, passte dann zum 24-jährigen Mittelfeldspieler, der zuerst mit links aus acht Metern an Stuckmann scheiterte, den Abpraller anschließend aber mit rechts abstaubte (78.). Damit war die Messe gelesen, Aachen fügte sich in sein Schicksal, doch der VfL fühlte sich ein wenig zu sicher. In der Schlussminute flankte Achenbach von links in die Mitte zu Holtby, der aus 14 Metern mit einem wuchtigen Schuss verkürzte. Zu mehr reichte es für die Alemannen aber nicht mehr.

Für VfL-Trainer Claus-Dieter Wollitz war es ein besonderer Sieg, gewann seine Mannschaft erstmals unter seiner Führung zweimal in Folge.

Kommende Woche steht im deutschen Profifußball eine "Englische Woche" an. So muss der VfL Osnabrück am kommenden Mittwoch beim Aufstiegsaspiranten Nürnberg antreten. Aachen hat sogar weniger Zeit zur Erholung, bereits am Dienstag steigt am Tivoli der Kracher gegen Kaiserslautern.

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Oberhausen - Wehen 0 - 1


Der SVWW ist endgültig abgestiegen
Trotz der aussichtslosen Situation wollten die Wiesbadener die letzen Spiele konzentriert angehen, was sie in Oberhausen unter Beweis stellten. RWO hatte große Mühe gegen die gute Defensive der Gäste. Jedoch fehlten den Hausherren zu oft die Ideen in der Vorwärtsbewegung. Der Führungstreffer durch König gab den Hessen im zweiten Durchgang die nötige Sicherheit. Am Ende reichte der Erfolg aufgrund des Sieges von Osnabrück aber nicht mehr zum Klassenerhalt.


Da half auch der Siegtreffer von König (m.) nicht mehr: Wehen Wiesbaden ist endgültig abgestiegen.
© dpa Oberhausens Trainer Jürgen Luginger sah nach dem wichtigen Punktgewinn durch das 2:2 in Aachen keinen Grund, seine Startformation zu verändern. Somit liefen dieselben Akteure wie am vergangenen Spieltag auf. Auf der gegnerischen Seite sah Wehens Coach Sandro Schwarz im Vergleich zum 0:1 gegen Osnabrück Handlungsbedarf und stellte seine Anfangself auf vier Positionen um. Kopilas, Ziegenbein, Schönheim und Stroh-Engel rutschten für Glibo, Orahovac, Catic und Ziemer in die Mannschaft.

Die Anfangsphase im Oberhausener Niederrheinstadion war zunächst von der sicheren Leistung beider Abwehrreihen geprägt. Beide Mannschaften machten von Beginn an die Räume im Mittelfeld eng und ließen kaum Torchancen zu. Die erste Möglichkeit hatten aber die Gäste. Nach einer scharfen Hereingabe von rechts durch Ziemer landete Reicherts missglückter Abwehrversuch vor den Füßen von König, der aber an RWO-Schlussmann Pirson scheiterte (8.). Aber auch die Hessen zeigten sich nicht völlig fehlerfrei. So ließ Walke eine Flanke im Strafraum einfach fallen, jedoch klärte Kopilas (11.).


Nach einer guten Viertelstunde wurden die Hausherren aktiver und kamen zu guten Gelegenheiten. Zuerst rettete Ziegenbein einen schönen Kopfball von Nöthe auf der Torlinie (16.). Kurz darauf bediente er Terranova, der jedoch aus kurzer Distanz an Schlussmann Walke scheiterte (18.). Danach fing sich die Wiesbadener Defensive wieder. Oberhausen fand in dieser Phase kein probates Mittel mehr. Viele lange Bälle landeten im Nirgendwo und Eins-gegen-Eins-Situationen in Strafraumnähe konnte der SVWW meist für sich entscheiden. In der Offensive war aber von der Schwarz-Truppe kaum mehr etwas zu sehen.

Dies änderte sich in der 31. Spielminute: Öztürk setzte sich auf der linken Seite gegen Pappas durch und flankte in die Strafraummitte. Schlieter tauchte unter dem Leder durch, so dass König dahinter den Ball in Ruhe mit der Brust annehmen konnte und mit links in die obere linke Ecke jagte. Pirson hatte keine Abwehrchance. Im direkten Gegenzug fiel fast der Ausgleich: Nöthe bekam das Leder am linken Strafraumeck und zog sofort ab, aber sein Schuss segelte knapp am rechten Winkel vorbei (32.). Nach dem Führungstreffer waren die Hausherren zwar weiterhin etwas überlegen, spielten sie in der Offensive aber meistens zu ideenlos und zu ungeduldig.


König (l.) und Nöthe (r.) im Luftkampf: Am Ende gewinnt Wehen mit 1:0 gegen RWO.
© dpa Nach dem Seitenwechsel wollten die Nordrhein-Westfalen den schnellen Ausgleich erzielen, jedoch agierten sie in der Anfangsphase der zweiten Hälfte meist nicht zwingend genug. Dadurch stellten sie die Gäste-Abwehr kaum vor große Probleme. Lediglich bei Schüssen aus der zweiten Reihe wurde es zwischendurch einmal gefährlich. So verzog Kruse knapp aus rund 25 Metern (70.). Doch auch der SV ließ sich im Oberhausener Strafraum blicken. Nach einer Ziegenbein-Ecke verfehlte Stroh-Engel knapp per Kopf (74.).

In der letzten Viertelstunde ließen die Hessen nichts mehr anbrennen. RWO stellte sie aber auch nicht mehr vor wirklich gefährliche Aufgaben. Trotz des verdienten Sieges am Ende muss der SV Wehen Wiesbaden den Gang in die Dritte Liga antreten. Für Oberhausen geht jetzt das Zittern wieder los. Die Luginger-Elf hat noch vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, jedoch kann Koblenz den Abstand am Sonntag verringern.

Oberhausen muss bereits am kommenden Dienstag in Duisburg antreten. Wehen empfängt zeitgleich den TSV 1860 München.

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Frankfurt - Duisburg 0 - 0

Youssef Mokhtari trifft zweimal Aluminium
In einer mäßigen Partie trennten sich der FSV Frankfurt und der MSV Duisburg mit 0:0. Frankfurt agierte über die gesamte Spielzeit aus einer sicheren Defensive heraus und konnte immer wieder gefährliche Nadelstiche setzen. Der MSV wirkte dagegen viel zu statisch, konnte sich kaum in Szene setzen und muss die Resthoffnung auf den Aufstieg nun wohl endgültig begraben.


Verbissenes Duell: Duisburgs Schlicke (li.) gegen den Frankfurter Ross.
© imago Frankfurts Trainer Tomas Oral veränderte seine Startformation gegenüber dem 1:4 in Freiburg auf drei Positionen. Für Klitzpera (fünfte Gelbe), Shapourzadeh (Bank) und Bliznyuk (Grippe) spielten Ledesma, Youssef Mokhtari und Ross. Sein Duisburger Kollege Peter Neururer schickte im Vergleich zum 2:0 gegen Fürth Kouemaha und Tararache für Ben-Hatira (Prellung am Augapfel) und Bodzek (fünfte Gelbe) von Beginn an auf den Rasen.

Die Zuschauer in der Commerzbank-Arena sahen eine mäßige Anfangsphase, in der die Frankfurter zunächst tief standen und die Gäste das Spiel machen ließen. Dem MSV fehlte es aber an Kreativität und Laufbereitschaft, um die Frankfurter Hintermannschaft in Verlegenheit zu bringen.

Aus einer sicheren Defensive heraus begann die Oral-Elf dann sicherer zu agieren und setzte immer wieder Nadelstiche. So bediente Cenci mit einem weiten Pass Ross, der Brzenska und Korzynietz davon lief, aber alleine vor Starke am MSV-Keeper scheiterte (11.). Davon beflügelt gelang es Frankfurt, das Spiel offen zu gestalten, während der MSV seine Linie verlor und kaum noch an den Strafraum des FSV vordringen konnte.

Besser dagegen die Hessen, die schnell und direkt nach vorne spielten. Die Duisburger Defensive stand bei den schnellen Gegenstößen nicht immer sicher und hatte zudem Glück: Youssef Mokhtari kam im Duisburger Strafraum an den Ball und lupfte das Leder über Starke hinweg nur an den Innenpfosten (20.). Eine Minute später verzog Ross, dessen Schnelligkeit die Duisburger oft in Verlegenheit brachte, aus 16 Metern freistehend aus halblinker Position. Die Meidericher brauchten nach der Doppelchance einige Zeit, um sich zu sortieren. MSV-Trainer Peter Neururer war derart unzufrieden, dass er bereits in der 26. Minute Heller für den keineswegs verletzten Korzynietz brachte.

Die Aktion vom MSV-Coach zeigte Wirkung, und nur drei Minuten später hatte Wagner die Führung für die Gäste auf dem Fuß: Der Meidericher kam über links in den Strafraum, ließ Barletta und Weißenfeldt stehen und zog aus 13 Metern ab - FSV-Keeper Klandt war mit einer klasse Parade zur Stelle.

Es sollte aber nur ein Strohfeuer des MSV sein, der bis auf eine Schusschance aus 20 Metern von Wagner (35.) keine weitere Möglichkeit zu verbuchen hatte. Da auch Frankfurt an der defensiven Spielweise bis zur Pause festhielt, ging es torlos in die Kabinen.

Das Geschehen änderte sich im zweiten Abschnitt zunächst wenig: Duisburg war feldüberlegen und Frankfurt konterte gefährlich: Cenci bediente Youssef Mokhtari, der aus 18 Metern nur den rechten Pfosten traf (49.). Drei Minuten später passte Mikolajczak auf Oualid Mokhtari, der von rechts kommend am langen Ecke vorbei zielte. Von den "Zebras" kam weiterhin wenig Konstruktives, meist wurde der Weg in den Strafraum der Gastgeber mit hohen Bällen gesucht, die aber alle sichere Beute von der Innenverteidigung der Hessen um Kapitän Barletta waren.

Die Folge war ein Spiel auf schwachem Niveau, in dem die Frankfurter zwar einen Tick gefährlicher wirkten, aber Torraumszenen Mangelware blieben. Die beste Möglichkeit hatte in der 70. Minute Youssef Mokhtari, der einen Freistoß aus 17 Metern halbrechter Position aber nicht an der Mauer vorbeibrachte.

Aus dem Nichts dann die dicke Chance für die Gäste: Im Frankfurter Strafraum bediente Makiadi Sahan, der aus 14 Metern knallhart abzog, in Klandt aber seinen Meister fand (74.). Duisburg versuchte nun noch einmal Druck aufzubauen: Schlicke hämmerte einen 30-Meter-Freistoß auf das Gehäuse der Gastgeber, doch Klandt konnte das Geschoss gerade noch zur Ecke klären (81.).

Der FSV ließ sich aber davon nicht beirren und hätte durch Youssef Mokhtaris Schuss aus 14 Metern sowie eine Großchance von Ross, als dieser frei an Starke scheiterte, in der Nachspielzeit sogar noch gewinnen können.

Der FSV Frankfurt gastiert am kommenden Mittwoch in Mainz, Duisburg empfängt am nächsten Dienstag Oberhausen.

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Koblenz - Freiburg 2 - 5


Freiburg ist Meister
Der SC Freiburg ist zurück in der ersten Liga und sicherte sich drei Runden vor Schluss gleichzeitig den Meistertitel im Unterhaus. Koblenz hingegen muss weiter um den Klassenerhalt zittern und befindet sich nach wie vor auf dem Relegationsplatz. Lange Zeit lieferten sich die Rapolder-Elf und der Sportclub ein temporeiches, spektakuläres und ausgeglichenes Duell, ehe die TuS nach dem 2:3 nichts mehr zuzusetzen hatte und letztlich etwas unter Wert geschlagen wurde.


Den Gegner im Griff, den Aufstieg in der Tasche: Flum (li.) und der SC Freiburg besiegten Kuqis Koblenzer.
© picture alliance Der Koblenzer Trainer Uwe Rapolder änderte seine Elf nach dem 0:2 in Mainz auf drei Positionen. Rickert vertrat den verletzten Yelldell (Handgelenk) im Tor, der zuletzt Gelb-gesperrte Bajic und Vata kamen für Hartmann und Ndjeng ins Team.

Freiburgs Coach Robin Dutt wechselte im Vergleich zum 4:1 gegen den FSV Frankfurt lediglich einmal. Barth begann anstelle von Toprak.

Koblenz erwischte einen Start nach Maß. Stieber eroberte nach einer guten Minute das Leder an der linken Eckfahne gegen Schwaab und flankte nach innen. Butscher wehrte die Hereingabe ab, köpfte die Kugel aber genau vor Ziehls Füße, der aus 16 Metern prompt abzog. Der Versuch missglückte zwar, doch Stieber spritzte in den Schuss und drückte zum 1:0 ein (2.). Der Sportclub ließ sich nicht schocken und schlug umgehend zurück. Nach einer Abdessadki-Flanke von rechts stand Cha viel zu weit von Jäger enfernt, und der Franzose hatte keine Mühe, die Hereingabe direkt mit rechts zu verwandeln (6.).

Es war ein sehenswertes und temporeiches Duell, das sich die TuS und Freiburg im Stadion Oberwerth lieferten. Die Breisgauer mussten zwar früh den verletzten Barth durch Flum ersetzen (9.), dennoch ließ sich der Spitzenreiter nicht irritieren. Beide Mannschaften spielten nach vorne, wobei Freiburg die qualitativ hochwertigeren Angriffe zeigte. Nach einem abgewehrten Koblenzer Freistoß machte sich der agile Jäger über links auf den Weg und passte mit Übersicht an die Strafraumkante zu Schuster. Rickert konnte dessen Flachschuss nicht festhalten, und Butscher staubte zur Gästeführung ab (15.).

Es ging hin und her. Die TuS erarbeitete sich Feldvorteile, der Sportclub blieb bei Kontern stets gefährlich. Nachdem Lomic per Freistoß (21.) und Kuqi nach einer Vata-Flanke (25.) gescheitert waren, gelang der Rapolder-Elf der neuerliche Ausgleich. Nach einem Schwaab-Fehlpass legte Vata das Spielgerät sehenswert in den Lauf von Krontiris, der Pouplin zum 2:2 tunnelte (33.). Sieben Minuten vor dem Wechsel hatte Cha sogar die dicke Chance zum 3:2, aus 13 Metern verzog der Südkoreaner aber völlig (38.).



Auch nach der Pause änderte sich das Bild nicht grundlegend. Zwar war nicht mehr ganz so viel Tempo wie noch vor der Pause in der Partie, Koblenz spielte aber weiter nach vorne, Freiburg konterte gefährlich. Dass der Sportclub nach einer Stunde ein zweites Mal in Front ging, hatte sich die Heimelf allerdings selbst zuzuschreiben. Bechmann durfte unbedrängt das Leder bis zum Strafraum vor sich hertreiben und wurde von Mavric allenfalls begleitet. Der Däne zog aus 17 Metern ab und traf über den Umweg Innenpfosten zum 2:3 ins Tor (60.).

Nur zwei Minuten nach dem neuerlichen Rückstand hatte Krontiris aus 15 Metern den Ausgleich auf dem Fuß, Pouplin rettete aber famos und lenkte den fulminanten Hammer zur Ecke (62.). Rapolder reagierte und bescherte Amateur Hawel seinen zweiten Profi-Einsatz (63.) - ohne Erfolg. Die Breisgauer wirkten defensiv nicht immer sicher, schafften auf der anderen Seite aber die Vorentscheidung. Von Rodionov bedient, scheiterte Jäger zwar an Rickert, gegen Idrissous Nachschuss aus kurzer Distanz war der Schlussmann aber machtlos (74.).

Freiburg hatte eine Viertelstunde vor dem Ende seine Pflicht erfüllt und lauschte nun gespannt mit einem Ohr den Zwischenständen von den anderen Plätzen. Nicht ohne dabei zu weiteren Chancen zu kommen. Die dickste vergab zunächst der von Jäger in Szene gesetzte Rodionov, als er aus wenigen Metern in Rickert seinen Meister fand (80.). Fünf Minuten später klappte es dann aber doch. Nach einer Abdessadki-Flanke nickte der Weißrusse aus sechs Metern zum 2:5-Endstand ein (85.).

Koblenz tritt am kommenden Mittwoch in Ahlen an, Freiburg empfängt zeitgleich die SpVgg Greuther Fürth.

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Fürth - Nürnberg 1 - 1

Reisinger hält Kleeblatt im Rennen
Im 253. Frankenderby waren zunächst die Fürther tonangebend und hatten Pech, dass einem regulären Treffer vor der Pause die Anerkennung versagt wurde. Nürnberg kam kurz nach Wiederanpfiff zum schmeichelhaften Führungstreffer, doch die Fürther hatten die passende Antwort parat. In der Schlussphase schienen beide Mannschaften mit dem Punkt zufrieden. Der Club hält somit Platz drei vor den einen Punkt dahinter lauernden Fürthern.


Derbyfight am Ronhof: Hier klärt Maroh vor Fürths Linksverteidiger Rahn.
© picture alliance Fürths Trainer Benno Möhlmann änderte seine Mannschaft im Vergleich zum 0:2 in Duisburg auf zwei Positionen. Für Mauersberger (Gelbsperre) und Voigt (Bank) liefen Karaslavov und Ilicevic auf. Nürnberg nach dem 1:0 gegen Ingolstadt nur mit einer Änderung: Für Risse erhielt der Ex-Fürther Judt eine Bewährungschance.

Nur wenige Sekunden waren im 253. Frankenderby gespielt, da tauchten die Fürther bereits gefährlich vor dem Tor der Nürnberger auf. Nehrig schlug zwar über den Ball, doch Allagui stand günstig - allerdings schoss der sichtlich überraschte Angreifer weit über das Tor. Nur kurz darauf zeigte sich auch der Club: Pinola setzte sich im Strafraum der Gastgeber durch, doch auch er beförderte das Leder in die zweite Etage (2.).


Nach dieser turbulenten Anfangsphase kehrte etwas Ruhe ein am Ronhof. Viele kleinere Fouls unterbrachen immer wieder den Spielfluss. In der 10. Minute musste Trainer Möhlmann umdisponieren. Nehrig verletzte sich nach einem Foul, für ihn kam Schröck in die Partie. Die erste echte große Gelegenheit dann in der 16. Minute: Takyis Schuss aus der Drehung parierte Schäfer glänzend, Reisinger stand bei seinem Abstauber knapp im Abseits. Der Club zeigte sich nur zweimal im ersten Durchgang, und beide Male war Vidosic der Adressat. Sein Seitfallzieher war aber sichere Beute für Loboué. Kurz darauf kam der Australier nach glänzender Vorarbeit von Diekmeier aus bester Position zum Abschluss - doch mit Vidosic' "Schüsschen" hatte Loboué erneut keine Probleme (22.).

In der Folgezeit stand Referee Winkmann im Mittelpunkt. Kluge wurde wegen Abseits zurückgepfiffen - eine äußerst knappe Entscheidung. In der 38. Minute lag der Unparteiische dann aber fraglos falsch: Takyi spitzelte das Leder vorbei an Schäfer, der Ball flog hoch Richtung Tor. Im Luftduell setzte sich Takyi gegen Maroh durch - doch Winkmann hatte ein Foul gesehen. Dem regulären Treffer wurde die Anerkennung verweigert. In der 43. Minute rettete dann Schäfer sein Team vor dem Rückstand. Mit einem Reflex parierte er aus kurzer Distanz den zu unplatzierten Versuch von Karaslavov, der die verdiente Führung zur Pause für die Fürther verpasste.

Vidosic nutzt Fürther Tiefschlaf

Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff schlug der Club dann eiskalt zu. Bieler trat eine Freistoßflanke vor das Tor, wo Vidosic Gegenspieler Haas abschüttelte und zur Führung einnetzte. Unvermögen und Pech schien sich zu rächen für die Fürther - doch in der 57. Minute klappte es dann doch. Allagui setzte sich an der Torauslinie im Strafraum gegen Diekmeier durch, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Schäfer. Das Leder prallte zu Takyi, Maroh rettete dessen Schuss vor der Linie. Im dritten Anlauf aber war Reisinger zur Stelle und bugsierte das Leder zum 1:1 über die Linie.

Das Derby nahm nun nochmal an Fahrt auf. Hin und her ging es am Ronhof, ein dominantes Team war nun nicht mehr auszumachen. Eine Kopfballchance von Allagui (67.) blieb allerdings das einzig Nennenswerte, was sich in dieser Phase vor den Toren abspielte. Wegen einer Kopfverletzung musste auch der Stürmer in der 75. Minute schließlich vom Platz.

Mit hohem Einsatz auf beiden Seiten ging es in die Schlussphase - mit leichten Vorteilen für den Club. Felgenhauer blockte im letzten Moment einen Schuss von Vidosic (76.), Bunjaku verzog aus halblinker Position im Strafraum (81.). In den letzten Minuten wagte keine Mannschaft mehr das absolute Risiko, schiedlich friedlich einigten sich die fränkischen Nachbarn schließlich auf die Punkteteilung.

Fürth tritt am nächsten Mittwoch in Freiburg an. Nürnberg empfängt ebenfalls mittwochs das abstiegsgefährdete VfL Osnabrück.

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...   Erstellt am 10.05.2009 - 16:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pauli - Mainz 2 - 0


Ludwig macht Mainz lächerlich
Mainz 05 hat beim FC St. Pauli die große Chance liegengelassen, vom direkten Duell zwischen Fürth und Nürnberg zu profitieren und einen großen Schritt in Richtung Aufstieg zu machen. Bei stark ersatzgeschwächten Hamburgern ließ der FSV vorne wie hinten alle Qualitäten eines Aufstiegsanwärters vermissen. Dagegen glänzte St. Pauli mit Kompaktheit, Zweikampfstärke - und Ludwig.



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Startelfdebütant gegen Routinier: Dennis Daube (l., 19 Jahre) gegen den Mainzer Milorad Pekovic (31).
© picture-alliance St. Paulis Trainer Holger Stanislawski war gezwungen, seine Startelf im Vergleich zum 0:1 in Ahlen gleich auf fünf Positionen zu verändern: Drobo-Ampem, Bruns, Daube, Ludwig und Sismanoglu begannen für Eger (Gelb-Rot-Sperre), Schultz (Gelbsperre), Hoilett (Zehenbruch) sowie die angeschlagenen Meggle und Sako (Adduktorenprobleme), die beide immerhin auf der Bank saßen. Jörn Andersen konnte auf Mainzer Seite wieder auf Feulner zurückgreifen, gegenüber dem 2:0 gegen Koblenz musste Baljak weichen.

Die ersten 25 Minuten gingen am Millerntor eher zäh über die Bühne. St. Pauli musste sich mit der neu zusammengewürfelten Elf erst einmal finden und produzierte jede Menge Fehlpässe. Aber auch die Mainzer legten recht vorsichtig los und hatten in der Offensive kaum mehr Ideen, als die einzige Spitze Bancé anzuspielen. Gefährlich wurde es erstmals in Minute 28, als Soto Lechners Ausrutscher im Strafraum nutzte, Hoogland aber aus wenigen Metern dessen Zuspiel nicht verwertete - Luftloch!

Und das rächte sich umgehend: Ludwig zögerte nach Bruns' gewonnenem Kopfballduell nicht lange und knallte das Leder aus fast 30 Metern im hohen Bogen über Wache hinweg in die Maschen (31.)! Bei den Gästen wackelte die Defensive mehr und mehr, vorne fehlte jede Gefahr. Und Jörn Andersen reagierte mit einem Wechsel: Mit Baljak für Feulner wurde es personell offensiver (38.). St. Pauli war Tor Nummer zwei aber näher. So verweigerte Schiedsrichter Felix Brych den Hamburgern kurz vor der Pause einen Elfmeter, als Wache Brunnemann umrempelte, ohne den Ball zu treffen. Der Pausenstand war also äußerst glücklich für die Andersen-Truppe.


Auch nach der Pause behielten die Mainzer ihre seltsame Ideenlosigkeit und Zweikampfschwäche bei, offensiv fehlte es einfach an Bewegung. Und innerhalb von nur drei Minuten machten sie sich fast schon alles kaputt: Zunächst brannten bei Soto die Sicherungen durch, völlig planlos senste der einzige bereits verwarnte Akteur auf dem Feld Ludwig vor der Hamburger Bank von hinten um - Gelb-Rot (60.). Dann stand es 2:0, Ludwig machte die Mainzer Defensive lächerlich: Mit einem angetäuschten Schuss ließ er Noveski stehen, an Löw legte er die Kugel locker vorbei, und mit rechts schloss er sein Solo sicher ab (63.).

Einigermaßen fing sich der FSV nach dem Doppel-Schock, in Unterzahl bemühten sich die Gäste um das Anschlusstor. Die St. Paulianer blieben aber meist aufmerksam, die Mainzer Angriffe zu umständlich. Hoogland bekam trotzdem zweimal die Chance: Erst schoss er im Strafraum aus guter Position klar vorbei (69.), dann traf er nach Hains Patzer das leere Tor aus großer Entfernung nicht (82.). Der letzte Aufreger war Baljaks zu Recht aberkanntes Abseitstor kurz vor Schluss nach Hooglands Flanke.

Acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz - St. Pauli kann für ein weiteres Jahr Zweite Liga planen. Mit einer kompakten Leistung ließen die Hamburger die vielen Ausfälle vergessen und gewannen verdient. Am kommenden Donnerstag geht's in Ingolstadt weiter. Mainz ist zwar noch Zweiter, die Konkurrenz durfte aber aufrücken. Gegen Frankfurt zählt am Mittwoch nur ein Sieg.

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...   Erstellt am 10.05.2009 - 16:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ingolstadt - Ahlen 0 - 2



Reus trifft Ingolstadt ins Mark
Rot-Weiss Ahlen entschied das Abstiegsduell in Ingolstadt mit 2:0, entführt damit die drei Punkte und kann somit nicht mehr direkt absteigen. Das Abstiegsgespenst ist aber noch nicht ganz vertrieben, denn auf den Relegationsplatz hat RWA nur fünf Punkte Vorsprung. Der FCI, der gegen Ahlen eine eklatante Chancenverwertung aufwies und dadurch zum 14. Mal in Folge ohne Sieg blieb, muss sich wohl zunehmend mit der 3. Liga befassen.


Hier geblieben: Ingolstadts Leitl im Laufduell mit Busch (re.).
© picture-alliance Beim Abstiegskracher musste Ingolstadts Trainer Horst Köppel im Vergleich zum 0:1 in Nürnberg auf den an der Wade verletzten Lokvenc verzichten. Für den Tschechen rutschte Rama in die Startelf. Metzelder durfte dagegen nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder mitmachen. Für Dreßler bedeutete dies, sich mit einem Platz auf der Bank abfinden zu müssen.

Ahlens Coach Stefan Emmerling musste ebenfalls umstellen. Beim 1:0-Sieg gegen St. Pauli holte sich Großkreutz seine fünfte Gelbe ab und fehlte nun. Vertreten wurde er von Reus. Darüber hinaus kam Kittner für Döring, der mit einem Magen-Darm-Infekt passen musste.


Der FC Ingolstadt zeigte anfänglich, dass man den Ligaverbleib doch noch schaffen will. Die Schanzer gingen hohes Tempo, waren aggressiv in den Zweikämpfen und sorgten zunächst für viel Betrieb im gegnerischen Strafraum. Bereits in der ersten Minute hatte Metzelder die erste Gelegenheit, der 26-Jährige traf die Kugel bei einer Ecke aber nur mit der Schulter, so dass Book vor der Linie klären konnte. Den Abpraller schoss Neunaber rechts vorbei. Etwas später bugsierte Karl knapp drüber (5.), und Rama scheiterte mit der bis dato besten Möglichkeit freistehend an RWA-Keeper Langerbein (10.).

Ahlen stand unter Druck, hatte dann auch den ersten Ausfall zu verkraften. Gibson verletzte sich bei einem Zweikampf und musste durch Naki ausgewechselt werden. Der US-Amerikaner wurde anschließend mit Verdacht auf Jochbeinbruch ins örtliche Krankenhaus eingeliefert. Das Niveau verflachte nun zunehmend, die "Rot-Weissen" schafften es zwar, das Match ausgeglichener zu gestalten. Sie bemühten sich sogar um eigene Angriffe, die jedoch nicht zwingend waren. Da auch der FCI kaum noch Akzente setzen konnte, wurde den 6048 Zuschauern im Tuja-Stadion viel Leerlauf geboten.

Nach einer halben Stunde nahm die Begegnung wieder an Fahrt auf, dies lag an den Ingolstädtern, die wieder schwungvoller zu Werke gingen. Die Chancenverwertung blieb aber das große Manko der Schanzer: Leitl scheiterte an Langerbein (31.), Metzelder ebenfalls (33.), ehe Leitl wiederum gegen den RWA-Schlussmann den Kürzeren zog (37.). Den Schlusspunkt in der ersten Hälfte setzte schließlich Wenczel, der den Ball nach einer Ecke mit der Schulter über die Latte bugsierte (44.).

Wer seine Chancen nicht nutzt, der wird bestraft


Voller Einsatz: FCI-Stürmer Wohlfarth kämpft gegen Kittner ums Spielgerät.
© picture-alliance Im zweiten Durchgang zeigte sich das gleiche Bild. Bemühte Ingolstädter drängten auf den Sieg gegen auf Ergebnissicherung fokussierte Ahlener. Beim FCI blieb aber Vieles Stückwerk, es fehlte einfach an der notwendigen Konsequenz. Bis auf einen 24-Meter-Schuss von Metzelder musste RWA-Keeper Langerbein kaum mehr eingreifen.

Nach 66 Minuten traf RWA die Ingolstädter mitten ins Mark: Nach einer Ecke forderte der FCI einen Handelfmeter, der aber von Schiedsrichter Christian Bandurski verwehrt wurde. Dafür setzten die "Rot-Weissen" zum Konter über Book an, dieser legte von rechts quer zu Reus, der den schulmäßigen Gegenangriff mit einem Schuss aus 13 Metern in den linken Torwinkel vollendete.

Die Köppel-Schützlinge steckten den Kopf jedoch nicht in den Sand, sie spielten weiterhin nach vorne - ließen aber wiederum ihre Möglichkeiten liegen. Der eingewechselte Demir hatte den Ausgleich auf dem Kopf, jedoch segelte der Ball haarscharf links vorbei. Danach kam aber nichts mehr von den Schanzern, die sich in ihr Schicksal fügten und in der Nachspielzeit gar noch das 0:2 kassierten. Naki zirkelte zuerst einen 22-Meter-Freistoß aus zentraler Position an die Latte. Den Abpraller legte Chitsulo per Kopf auf Toborg ab, der aus kurzer Distanz abstaubte (90. +1).

Ahlen ist bereits am Mittwoch zu Hause gegen Koblenz gefordert, während der FC Ingolstadt erst am Donnerstag wieder vor heimischem Publikum antreten muss. Der FC St. Pauli kommt nach Bayern.

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