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...   Erstellt am 09.04.2010 - 21:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


1860 - Bielefeld 3 - 1


Rakic hat das letzte Wort

In einem über weite Strecken durchschnittlichen Match feierten die Münchner "Löwen" gegen Arminia Bielefeld einen am Ende verdienten 3:1-Sieg. Sowohl die Bielefelder als auch 1860 verteilten dabei zahlreiche Geschenke. Den Gastgebern, die nach zwei Niederlagen in Folge wieder gewannen, dürfte das letztlich egal gewesen sein.
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Felhi (li.) und Holebas gratulieren Mlapa (re.) zu dessen 1:0.
Der Schütze und seine Gratulanten: Felhi (li.) und Holebas gratulieren Mlapa (re.) zu dessen 1:0.
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1860-Coach Ewald Lienen tauschte nach der 1:2-Heimniederlage gegen Cottbus zweimal: Ludwig und Felhi kamen für Beda (Jochbeinbruch) und Rakic. Ludwig startete im Mittelfeld, während Rösler nach vorne in den Sturm rückte. Bielefelds Trainer Frank Eulberg brachte im Vergleich zum 2:1-Heimsieg über den FSV Frankfurt ebenfalls zwei Neue: Der zuletzt gelbgesperrte Katongo sowie Schuler ersetzten Risgard und Feick (Nasennebenhöhlen-Entzündung).

Bei frühlingshaften Bedingungen ließen es beide Mannschaften anfangs ruhig angehen. Ein hohes Tempo war ebenso wenig zu sehen, wie konsequente Offensivaktionen. Kämpferisch stimmte es zwar hüben wie drüben, allerdings blieben die Kontrahenten spielerisch vieles schuldig. So mussten zwei grobe Abwehrfehler herhalten, ehe es erstmalig gefährlich wurde. Nach Rukavinas Stellungsfehler kam Berisha zum Abschluss, scheiterte aber an Kiraly (7.). Auf der Gegenseite zog Rösler nach einem bitteren Fehlpass von Bollmann gegen Eilhoff den Kürzeren (8.).


Ansonsten plätscherte die Partie lange ereignislos vor sich hin, ehe die Bielefelder den Druck ein wenig erhöhten. So warf sich Felhi wagemutig in einen Katongo-Schuss (18.), während eine Bollmann-Direktabnahme kurz darauf über den Querbalken segelte (19.). Genau in dieser Phase leisteten sich die Gäste jedoch erneut einen bösen Schnitzer im Spielaufbau, den Mlapa prompt bestrafte. Der 19-Jährige tauchte nach einem Lapsus von Federico alleine vor Eilhoff auf und ließ diesem mit einem präzisen 13-Meter-Schuss ins rechte Eck keine Chance (21.).

Das hatte gesessen! Die Arminia blieb zwar in der Folge bemüht, tat sich nun aber gegen sehr gut organisierte Münchner, die vor allem im Mittelfeld Vorteile hatten, extrem schwer. Nach 24 Minuten mussten sich die Gäste dann bei ihrem Keeper Eilhoff bedanken, der reflexartig gegen Mlapa gerettet hatte. Etwas später durfte sich schließlich auch Kiraly auszeichnen: Nach einem Freistoß von der linken Grundlinie auf Höhe der Strafraumgrenze kam Fort aus 14 Metern zentraler Lage zum Abschluss. Der ungarische Schlussmann der Sechziger war aber auf seinem Posten und parierte spektakulär (28.). Ansonsten fiel den Arminen nicht viel ein. Und dennoch schafften sie kurz vor dem Pausenpfiff den Ausgleich. Fort entwischte auf der rechten Außenbahn und flankte in die Mitte, dort wollte Rukavina klären. Der Serbe bugsierte das Leder aber ins eigene Tor (45.+1).
Schuler an die Latte, Aigner ins Tor

Bielefelds Berisha (re.) und Holebas drängen zum Ball.
Kniefall: Bielefelds Berisha (re.) und Holebas drängen zum Ball.
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Nach der Paus ging's gleich mit einem Paukenschlag los. Schulers Hereingabe von links senkte sich gefährlich aufs Tor und knallte an den Querbalken (47.). Die Arminia erwischte den besseren Start in Durchgang zwei, forsch suchten die Gäste den Weg nach vorne. Auf der anderen Seite konnten die Münchner ihrerseits kaum Akzente setzen. Nicht so in der 57. Minute: Mlapa legte für Aigner auf, der aus 20 Metern zentraler Position Maß nahm und den Ball flach ins rechte untere Eck zimmerte.

Eulberg reagierte und brachte mit Kerr und Risgard frische Kräfte. Doch auch mit den beiden Neuen fand Bielefeld lange keinen Weg durch das dichte Kollektiv der Gastgeber. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Arminen zwar näher ans gegnerische Tor heran, Kiraly bekam dennoch kaum etwas zu tun. Es fehlte einfach an Präzision im Passspiel, gepaart mit zu wenig Laufarbeit bedeutete dies, dass 1860 den Vorsprung routiniert verwalten konnte. Die Endphase mussten die "Löwen" ohne Rukavina überstehen. Der Serbe hatte sich kurz vor Schluss an der rechten Schulter verletzt und musste vorzeitig runter. Rukavinas kurz zuvor eingewechseltem Landsmann Rakic war dann der Schlusspunkt vorbehalten: Pappas spitzelte den Ball bei einem Konter in den Lauf des 24-Jährigen, der Lamey abschüttelte und Eilhoff mit einem Schuss aus elf Metern ins rechte Eck überwand (90.+1).

1860 München spielt am nächsten Spieltag am Sonntag bei Fortuna Düsseldorf, während Bielefeld am Montag darauf Spitzenreiter Kaiserslautern empfängt

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...   Erstellt am 09.04.2010 - 21:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Paderborn - Ahlen 2 - 0Brückner macht den Deckel drauf

Der SC Paderborn beendete in einer niveauarmen Zweitliga-Partie dank eines verdienten 2:0-Heimerfolges gegen Schlusslicht Rot Weiss Ahlen seine Durststrecke von zuletzt fünf sieglosen Spielen. Die Gäste aus dem Münsterland hätten zwingend einen Sieg benötigt, um einen Strohhalm in Richtung Klassenerhalt zu ergreifen. Für die Hock-Schützlinge kommt infolge der fünften Niederlage in Serie Liga drei immer näher.
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Sven Krause (SC Paderborn)
Vom Punkt aus eiskalt: Paderborns Krause versenkt die Kugel zur 1:0-Führung mit einem platzierten Schuss aus elf Metern.
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André Schubert nahm gegenüber der 1:2-Pleite in Koblenz drei Änderungen an der Paderborner Startformation vor: Zedi agierte für den gelbgesperrten Alushi, der im bisherigen Saisonverlauf stets in der Anfangself gestanden hatte, im defensiven Mittelfeld. Kreativspieler Brückner sowie Angreifer Löning kamen anstelle von Daghfous und Brandy wieder von Beginn an zum Zug.

RWA-Coach Christian Hock baute sein Team viermal um und ersetzte im Vergleich zum 0:1 gegen Duisburg Kittner (5. Gelbe) und Lartey durch Wiemann und Vrancic. Zudem kehrte Kapitän Busch nach abgesessener Gelbsperre zurück. Ollé Ollé erhielt eine Bewährungschance, so dass die jungen Tankulic und Özkara weichen mussten.

Beide Teams fanden in einer tempoarmen Anfangsphase nur schleppend in die Partie. Die Hausherren wirkten in ihren Offensivbemühungen zunächst strukturierter, beim finalen Zuspiel mangelte es den Paderbornern jedoch noch an Genauigkeit. Zwingende Aktionen oder gar Torgelegenheiten gab es somit an der Pader hüben wie drüben keine. Als erste meldeten sich in der 12. Minute die Gäste gefährlich vor dem SCP-Gehäuse zu Wort: Nach Vrancic-Eckball verlängerte Kern das Spielgerät am ersten Pfosten mit dem Kopf, Ollé Ollé brachte das Leder aus kurzer Distanz aber nicht im Paderborner Gehäuse unter. Zwei Minuten später war die Partie für Löning, der verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, beendet - Brandy kam neu in die Begegnung (15). Nur drei Minuten später legte der Ex-Essener am rechten Strafraumrand zurück auf Krause, dessen Schuss allerdings geblockt wurde.

Ahlen gestaltete das Spiel nun aber ausgeglichen und wagte sich, allerdings ohne die nötige Konsequenz, vermehrt nach vorne. Der Defensivverbund arbeitete zudem konzentriert und hatte wenig Mühe, die zu uninspirierten Angriffsbemühungen der Schubert-Elf zu stoppen. Da häufige Unterbrechungen den Spielfluss hemmten, blieben Chancen in der niveauarmen ersten Hälfte Mangelware.

In der 38. Minute entschied Referee Tobias Stieler dann berechtigterweise auf Elfmeter für den SCP, Pelzer hatte den durchbrechenden Brandy zu Fall gebracht. Krause, bereits am vergangenen Wochenende für Paderborn erfolgreich, übernahm die Verantwortung und versenkte mit einem platzierten Schuss ins linke untere Eck zur 1:0-Halbzeitführung.



Der SCP kam auf schwierig bespielbarem Geläuf erneut wacher aus der Kabine. Nach Brückner-Freistoßflanke wuchtete der aufgerückte Mohr das Leder an die Latte (47.). Keine Zeigerumdrehung später musste RWA-Keeper Kirschstein nach zu kurz geratener Wiemann-Rückgabe Kopf und Kragen riskieren.

Ahlen mühte sich in der Folge, allerdings weiter mit wenig Durchschlagskraft, Spielkontrolle zu gewinnen, während Paderborn auf Konter lauerte und in der 67. Minute erhöhte: Eine Freistoß-Flanke von Brückner segelte mit Effet an Freund und Feind vorbei, so dass das Leder, das der SCP-Akteur mit seinem starken linken Fuß auf die Reise geschickt hatte, im langen Eck einschlug. Vier Minuten später narrte Brückner Wiemann und Busch und legte auf Krösche zurück, dessen Schuss aber über den Ahlener Querbalken strich.

Die Münsterländer resignierten in der Folge zunehmend, während Paderborn das Ergebnis souverän verwaltete, sogar gute Chancen in der Schlussphase etwa durch den eingewechselten Daghfous (87.) auf das 3:0 vergab und verdient den ersten Dreier nach zuvor fünf sieglosen Partien feiern konnte.

Paderborn gastiert am kommenden Freitag in Fürth. Ahlen empfängt zwei Tage darauf Alemannia Aachen im heimischen Wersestadion.

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Aachen - Koblenz 1 - 1


TuS verpasst den Sprung nach oben

Nach zwei Heimsiegen in Folge wollte Aachen nachlegen. Folglich engagiert begannen die Hausherren auch, konnten das Tempo aber nicht lange halten. Erst kurz vor der Halbzeit wurde es turbulent, als Auer die Führung markierte und der Unparteiische den Koblenzern einen klaren Handelfmeter verweigerte. Nach dem Seitenwechsel markierte die TuS den insgesamt verdienten Ausgleich, der jedoch zu wenig sein könnte im Abstiegskampf.
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Aachener Jubel
Achenbach (32) gratuliert Auer (l.) zu seinem 13. Saisontreffer, der am Ende nicht genug war.
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Aachens Coach Michael Krüger nahm nach der 0:2-Pleite in Rostock zwei Veränderungen in seiner Startelf vor. Achenbach und Demai durften von Beginn an spielen. Herzig und Uludag mussten dafür weichen.

Auf der gegnerischen Seite stellte Petrik Sander, Trainer der TuS Koblenz, seine Anfangsformation im Vergleich zum 2:1-Erfolg über Paderborn ebenfalls auf zwei Positionen um. Forkel und Glockner mussten Platz machen. Dzaka und Hartmann bekamen das Vertrauen geschenkt.

Die Alemannia begann sehr aggressiv und setzte den Gast früh unter Druck. Koblenz konnte sich kaum konstruktiv befreien und musste die erste gefährliche Situation überstehen. Adlung legte quer zu Auer, doch Aachens Torjäger wurde gerade noch geblockt. Den anschließenden Eckball köpfte Casper knapp über das Gehäuse (2.). Die TuS wirkte aufgrund der forschen Spielweise der Hausherren etwas eingeschüchtert. Im Mittelfeld kam die Sander-Elf in keinen Zweikampf, wodurch die Schwarz-Gelben das Geschehen kontrollieren konnten.


Erst nach einer guten Viertelstunde standen die Rheinländer etwas besser im Mittelfeld und an den Gegenspielern. Im Offensivspiel verlegte sich Koblenz hauptsächlich auf Konter, jedoch fanden die meisten langen Bälle keinen Empfänger. Aachen hingegen fand kaum noch Räume für ihre Angriffe, wodurch die Partie deutlich an Schwung verlor. Einzelaktionen bestimmten die Szenerie. So schlenzte Adlung das Leder vom rechten Strafraumeck mit links aufs lange Eck. Das Leder segelte aber knapp über den Querbalken (31.).

Doch dann half das Glück der Alemannia etwas nach: Nemeth legte den Ball von rechts in den Strafraum. Die Koblenzer Hintermannschaft konnte die Situation nicht bereinigen. In der Mitte schlug Höger über das Leder. Am langen Pfosten stand Achenbach vollkommen frei. Sein missratener Schuss landete bei Auer, der das Spielgerät im Fünfmeterraum aus der Drehung in die Maschen jagte (35.). Nach dem Rückstand wurde die TuS aktiver und forderte einen Elfmeter: Casper klärte den Ball im Zweikampf mit Kapllani in Faustball-Manier. Schiedsrichter Thorsten Schriever ließ weiterlaufen (36.). Jetzt zeigte die Sander-Elf die nötige Aggressivität in der Offensive, konnte sich vor der Pause aber nicht mehr belohnen.

Der zweite Durchgang begann für die TuS denkbar ungünstig. Nach einem langen Ball traf Auer Yelldell unglücklich. Koblenz' Schlussmann knickte bei der Landung um und blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Nach kurzer Behandlung ging es nicht mehr weiter für ihn. (55.). Aber seine Mitspieler zeigten die richtige Reaktion: Nach einer Flanke von links köpfte Mavric am langen Pfosten den Ball in die Mitte. Stuckmann konnte die Situation nicht bereinigen und legte unfreiwillig für Dzaka auf, der das Spielgerät mit dem Kopf über die Linie drückte (59.). Den Alemannen gelang fast die prompte Antwort: Fiel flankte von der rechten Seite auf den langen Pfosten. Achenbach stand dort vollkommen frei, schob den Ball aber neben das Gehäuse (62.).

Beide Teams hatten in der Folge wieder mehr Biss, spielten engagiert und schossen zeitweise über das Ziel hinaus. Lense holte Achenbach vehement von den Beinen, ehe Adlung dem Übeltäter in die Parade fuhr. Schiedsrichter Schriever ließ die Karten stecken. In den letzten zehn Minuten hatte Aachen mehr vom Spiel, da die TuS scheinbar mit dem Remis zufrieden war. So blieb es am Ende bei einem leistungsgerechten Remis, auch wenn den Koblenzern ein klarer Elfmeter verweigert wurde.

Aachen reist am Sonntag nach Ahlen, Koblenz empfängt bereits am Freitag den KSC.

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Lautern - Union 1 - 1


Joker Lakic trifft ins falsche Tor

In einer lange Zeit mäßigen Partie kam Lautern gegen Union nicht über ein Remis hinaus. Gegen defensiv sehr kompakt stehende Berliner gelang es den meist unkreativen Pfälzern kaum, Chancen zu erspielen. Als der Tabellenführer seine Standardstärke zur Führung genutzt hatte, schien alles klar - doch die Gäste bewiesen Moral, brachten die "Roten Teufel" sogar an den Rand einer Niederlage und nahmen am Ende verdient einen Zähler mit.
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Bugera (re.) gegen Mattuschka
17 gegen 17: Alexander Bugera (Lautern, re.) behauptet den Ball gegen Unions Torsten Mattuschka.
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Kaiserslauterns Coach Marco Kurz stellte sein Team im Vergleich zum 1:2 in Oberhausen auf zwei Positionen um: Dick (nach Gelbsperre) sowie Schulz nach langer Verletzungspuase ersetzten Mandjeck (Gelbsperre) und Ilicevic.

Bei Union tauschte Trainer Uwe Neuhaus nach dem 1:1 gegen den KSC einmal Personal aus und brachte Göhlert für Ede.

Die "Roten Teufel" versuchten vom Anpfiff weg, gegen tiefstehende Gäste Druck aufzubauen. Zwar hatte die Kurz-Elf klar mehr Ballbesitz, kam aber gegen die sicherstehende Abwehr der Gäste über Ansätze (Sam, 7., 9.) nicht hinaus.

Union doppelte in der Folge die offensiven Außen des FCK - Sam und Steinhöfer - bei Ballbesitz und nahm so gefährliche Waffen der Hausherren nahezu aus dem Spiel. Lediglich Bilek brachte beim Aufstiegsaspirant einen Torschuss zustande, platzierte aber aus 20 Metern genau auf Glinker (16.).

Ansonsten plätscherte die Begegnung ohne nennenswerte Szenen dahin. Die "Eisernen" legten ihr Hauptaugenmerk weiterhin auf die Defensive, tauchten kaum einmal in der gegnerischen Hälfte auf. Bis auf die zwei Spitzen Sahin und Benyamina zogen sich die Neuhaus-Schützlinge bei den einfallslosen Angriffsaktionen der Pfälzer mit allen Akteuren in die eigene Hälfte zurück.

Bis zur 31. Minute gelang es dem Aufsteiger in einer mäßigen Partie, jegliche weitere Möglichkeiten des Kontrahenten zu verhindern. Dann aber hatte Jendrisek nach Nemecs Vorlage die Großchance zur Führung, doch Bemben und Keeper Glinker retteten gemeinschaftlich gegen den durchgebrochenen Slowaken.

Mehr passierte aber nicht mehr in einem langweiligen ersten Durchgang, was die einheimischen Fans beim Kabinengang ihrer Lieblinge mit vereinzelten Pfiffen quittierten.


Magerkost servierten die beiden unverändert aus der Kabine gekommenen Mannschaften zunächst auch nach Wiederanpfiff. Nur sporadisch war nach Anlaufzeit mehr Zug im Spiel der Hausherren, die durch Jendrisek die erste Möglichkeit erspielten (56.).

Union stand nun etwas höher, wagte sich das eine oder andere Mal vor das Tor der Hausherren, konnte aber bis auf Younga-Mouhani, der eher zufällig zum Abschluss kam (60.), zunächst nicht für Gefahr sorgen.

Frische Offensivkräfte sollten es auf beiden Seiten richten - bei Union ersetzte Mosquera Benyamina (66.), bei Lautern kamen Ilicevic und Lakic für Steinhöfer (68.). Für Torgefahr sorgten aber die Innenverteidiger der "Roten Teufel": Zunächst nickte Amedick nach Bugeras Freistoß knapp daneben (69.), wenig später aber griffen die Vorbereitungskünste des Verteidigers, dessen Eckball Rodnei in der Mitte vor Gegenpart Peitz aus fünf Metern einköpfte (72.).

In der Endphase lieferte die Partie nun lange vermissten Schwung, denn die Berliner gaben sich noch nicht geschlagen. Ede kam für Göhlert (75.), und diese Maßnahme brachte sogleich Erfolg: Nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß von Mattuschka hämmerte der Joker den Ball aus 16 Metern an den rechten Pfosten. Das Leder sprang Lakic an den rechten Fuß und von dort am verdutzten Sippel vorbei ins Netz (78.).

Nun wollten beide Teams den Sieg. Dichter dran waren die Hauptstädter, als Amedick nach Sippels Rettungstat gegen Mosquera Sahins Nachschuss gerade noch von der Linie kratzte (86.) - am Ende aber blieb es beim unter dem Strich gerechten Remis.

Kaiserslautern spielt am Montag in Bielefeld, Union erwartet am Samstag den FC St. Pauli.

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...   Erstellt am 10.04.2010 - 15:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Cottbus - Düsseldorf 4 - 2


Meier beweist ein glückliches Händchen, Wollitz aber auch

In einem zeitweise überhart geführten Match, dass am Ende so richtig auf Touren kam, gewann Energie Cottbus gegen Fortuna Düsseldorf mit 4:2 und feierte damit den dritten Sieg in Folge. Die Lausitzer begannen furios und kamen zunächst zu Chancen im Minutentakt, ließen aber allesamt ungenutzt und mussten dann warten, ehe sie in einer furiosen zweiten Hälfte den ambitionierten Rheinländern die erste Niederlage nach zuletzt drei ungeschlagenen Partien in Folge beifügten.
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Cottbus' Jula (vorne) wird von Anderson angegangen.
Eng am Mann: Cottbus' Jula (vorne) wird von Anderson angegangen.
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Cottbus' Trainer Claus-Dieter Wollitz musste im Vergleich zum 2:1 bei 1860 auf zwei Positionen umstellen: Für Kurth (Gelb) und Brzenska (Mittelhandbruch) spielten Miatke und Franke, der damit sein Profidebüt gab. Auf der anderen Seite ließ Düsseldorfs Coach Norbert Meier dieselbe Elf auflaufen, die zuletzt mit 1:0 über St. Pauli triumphiert hatte.

Die Anfangsphase gehörte ganz klar den Cottbusern, die rasant begannen. Die Lausitzer punkteten durch Aggressivität, hohes Tempo und viel Engagement. Dadurch kam Energie zu mehr Ballbesitz, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Zwar wurden Chancen nahezu im Minutentakt generiert, doch Rivic (1.), Miatke (2.), Jula (4.) sowie Petersen (5., 8., 11., 13.) ließen allesamt ungenutzt.


Die Fortuna war beeindruckt, überstand diese schwierige Viertelstunde aber unbeschadet und schaffte es dann, das stark umkämpfte Match offener zu gestalten. Nach 20 Minuten durfte Heidinger, der per Kopf jedoch zu unpräzise war, die erste Möglichkeit für die Gäste verbuchen. Mittlerweile hatte das Duell aber an Qualität verloren, dies lag vor allem daran, dass die Zweikämpfe ruppiger wurden und es folglich eine Vielzahl von Unterbrechungen gab. Torraumszenen bekamen Seltenheitswert.

Von den Rheinländern kam in der Offensive überhaupt nichts, auf der Gegenseite sorgte Petersen nach 26 Minuten noch einmal für Aufregung. Der 21-Jährige wurde aber im letzten Moment vom Duo Anderson/Langeneke entscheidend am Abschluss gestört. Ansonsten gab es in einer zunehmend unansehnlichen ersten Hälfte bis auf zahlreiche Nickeligkeiten nichts mehr zu sehen. Erst kurz vor dem Pausengang wurde es wieder so richtig gefährlich: Jula tauchte alleine vor Ratajczak auf, umkurvte diesen, verlor dann aber die Übersicht und schob das Leder am leeren Tor vorbei (45.). Letztlich ging es torlos in die Kabinen.
Auftakt zur furiosen zweiten Hälfte

Düsseldorfs Heidinger (li.) im Kopfballduell mit Burca.
Lufthoheit: Düsseldorfs Heidinger (li.) im Kopfballduell mit Burca.
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Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst ebenso weiter. Weder beim Personal gab es Änderungen, noch am Spielverlauf. Viele Zweikämpfe und wenig Struktur prägten das Bild auf dem Rasen. Doch dann schlug die Stunde von Rivic: Nach einer Freistoßflanke von rechts spielte Angelov vom linken Halbfeld aus wunderbar in die Gasse zum Kroaten, der sich bedankte und vom linken Fünfereck die verdiente Führung besorgte (56.).

Die Fortunen mussten nun mehr machen, kamen aber immer noch nicht in Tritt. Meier reagierte und brachte mit Gaus und Oehrl frische Offensivkräfte. Und das sollte sich gleich bezahlt machen: Gaus setzte sich auf der linken Seite gegen Burca durch und flankte dann in die Mitte zu Oehrl, der aus kurzer Distanz locker einschob (65.). Allerdings hatte auch "Pele" Wollitz einen Joker in petto. Der Cottbuser Coach hatte Shao gebracht, der auch gleich Ratajczak mit einem tückischen Freistoß prüfte (67.), ehe er kurz darauf als Vorbereiter glänzte: Der Chinese bewies bei einem Konter große Übersicht und passte von rechts zum besser postierten Petersen, der aus sieben Metern die erneute Führung markierte (69.).

Nun nahm die Partie sor richtig Fahrt auf und es fielen Tore in Hülle und Fülle! Zuerst tauchte Gaus frei vor Tremmel. Der Einwechselspieler scheiterte zwar im ersten Anlauf am FCE-Keeper, gab diesem aber im zweiten Anlauf das Nachsehen (79.). Zwei Minuten später schlug Kruska auf der Gegeseite einen Freistoß von der linken Seite an den Fünfer zu Shao, der zum Kopfball hochstieg - 3:2. Das war aber noch nicht alles: In der 83. Minute wurde Jula steil geschickt, der Rumäne tankte sich gegen Costa durch und netzte aus 13 Metern ins linke Eck zum 4:2-Endstand ein.

Am nächsten Spieltag ist Cottbus sonntags in Oberhausen gefordert, Düsseldorf empfängt zeitgleich 1860 München.

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Karlsruhe - Rostock 2 - 1


Matip macht den Last-Minute-Sieg perfekt

Im Kellerduell der 2. Liga gewann der Karlsruher SC in letzter Minute gegen Hansa Rostock mit 2:1 und machte damit einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt. Dabei waren zwei komplett unterschiedliche Hälften zu sehen. Vor dem Seitenwechsel waren die Rostocker klar am Drücker und gingen auch verdient in Führung, ehe die Badener nach der Pause den Spieß umdrehten.
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Johannsson (re.) und Schöneberg jubeln über das 1:0.
Der Schütze und sein Vorlagengeber: Johannsson (re.) und Schöneberg jubeln über das 1:0.
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Karlsruhes Trainer Markus Schupp konnte im Vergleich zum 1:1 bei Union Berlin wieder auf Stindl, der seine Gelbsperre abgesessen hatte, zählen. Engelhardt musste dafür seinen Platz in der Anfangself räumen. Auch Rostocks Coach Marco Kostmann tauschte nach dem 2:0-Sieg über Aachen einmal: Schröder verdrängte Pannewitz auf die Bank.

Dass es in dem "Abstiegskracher" um sehr viel ging, war beiden Mannschaften von Beginn an anzumerken. Hüben wie drüben war man primär auf eine stabile Defensive bedacht, auch wenn sich die Karlsruher zunächst leichte Feldvorteile erspielten, war es ein überwiegend ausgeglichene Anfangsphase. Der Partie fehlte es aber an Höhepunkten. Beiden Teams fiel nämlich in der Offensive wenig ein. So sorgten lediglich Schröder per Fernschuss (3.) sowie auf der Gegenseite Chrisantus per Kopf (5.) für etwas Abwechslung.


Mit fortschreitender Spieldauer wurden die äußeren Bedingungen schwieriger, strömender Regen setzte ein. Hansa schien mit dem seifigen und rutschigen Boden etwas besser zurecht zu kommen und kam zu ersten guten Möglichkeiten. So scheiterte Bartels aussichtsreich am gut reagierenden KSC-Keeper Miller (18.). In der 32. Minute war dieser dann machtlos: Schöneberg flankte zu Johannsson, der von Langkamp zu viel Raum erhielt und dies exzellent nutzte. Der Isländer nahm den Ball mit der Brust an und vollendete direkt aus 15 Metern ins rechte Eck.
Der KSC dreht den Spieß nach der Pause um

Markus Miller
Er hielt den KSC mit guten Paraden im Spiel: Keeper Markus Miller.
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Die Führung beflügelte die Gäste, die kurz darauf durch Langen das 2:0 hätten nachlegen können. Allerdings konnten sich die Badener bei ihrem Schlussmann Miller bedanken, der mit einer Glanzparade den Kopfball des 29-Jährigen entschärfte (38.) und somit einen noch höheren Pausenrückstand verhinderte.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der KSC stark verbessert. Die Badener erhöhten die Schlagzahl, drückten vehement auf den Ausgleich und kamen nun auch zu guten Möglichkeiten. Doch Iashvili (47.), Fink (50.), Chrisantus (51., 56.) und Staffeldt (65.) ließen zum Teil hervorragende Gelegenheiten ungenutzt. Hansa hatte sich mittlerweile komplett in die Defensive zurückgezogen, kam nur noch selten nach vorne. Erst nach 70. Minuten gab Schröder ein Lebenszeichen der Gäste ab.

Die Rostocker agierten jedoch viel zu passiv und kassierten dafür nach 81 Minuten die Quittung: Bei einem Freistoß klärte Walke gegen Langkamp noch zur Ecke, ehe er sich bei der anschließenden Ecke geschlagen geben musste. Danielsson verlängerte unglücklich an den zweiten Pfosten, wo Fink goldrichtig stand - 1:1. Die Badener gaben sich mit dem Remis nicht zufrieden und sollten in der Nachspielzeit belohnt werden: Einen hohen Ball legte der mittlerweile eingewechselte Matthias Langkamp per Kopf auf den nach vorne geeilten Matip ab, der kraftvoll den vielumjubelten 2:1-Siegtreffer markierte (90.+ 2).

Am kommenden Freitag tritt der Karlsruher SC in Koblenz zum nächsten Abstiegskracher an, Rostock dagegen empfängt tags darauf den FSV Frankfurt - ebenfalls ein Kellerduell.

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Frankfurt - Oberhausen 1 - 0


Mölders nimmt Gledson aus der Schusslinie

Sieg trotz Unterzahl: Der FSV Frankfurt hat mit einem verdienten 1:0 gegen Rot-Weiß Oberhausen nicht nur den Relegationsplatz gefestigt, sondern gleichzeitig die Chance auf die vollständige Rettung erhöht. Oberhausen zog aus Gledsons Platzverweis keinen Profit, verpasste den vierten Dreier in Folge und muss weiter auf das Erreichen der 40-Punkte-Marke warten.
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Fußball, 2. Bundesliga: Gledson (l., FSV Frankfurt) tritt nach Ronny König (Rot-Weiß Oberhausen)
Blackout: Gledson tritt nach Ronny König und brachte den FSV damit in Unzterzahl.
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Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen nahm gegenüber dem 1:2 in Bielefeld zwei personelle Wechsel vor: Kujabi und Bouhaddouz begannen für Ledgerwood (Bank) und Munteanu (Achillessehnenprobleme). Anders die Situation bei den Gästen: Zwar hatte Coach Hans-Günter Bruns nur einen kleinen Kader zur Verfügung, dafür konnte er aber die Elf aufbieten, die den überraschenden 2:1-Sieg über Kaiserslautern eingefahren hatte.

Keine chancenreiche, dafür aber eine sehr umkämpfte Partie entwickelte sich mit dem Anstoß in Frankfurt. Die Gastgeber nahmen früh das Heft in die Hand und stellten anfangs die gefährlichere Mannschaft - machten sich diese guten Ansätze nach 20 Minuten aber selbst kaputt: Gledson, von König im Kopfballduell hart angegangen, trat am Boden liegend gegen den Oberhausener nach und wurde von Referee Peter Sippel mit glatt "Rot" vom Feld geschickt (21.). Husterer nahm den Platz in der Innenverteidigung bald ein, Bouhaddouz musste runter.

Naturgemäß änderte sich auch das Spiel: Frankfurt agierte nun vorsichtiger, während RWO mehr wagte. Insgesamt machten beide Seiten aber viel zu viele Fehler, um sich einmal eine große Möglichkeit erarbeiten zu können. Die Partie plätscherte vor sich hin und ging mit dem einzig logischen Spielstand in die Pause: 0:0.


Es dauerte nach dem Wiederanpfiff keine Minute bis zum ersten Highlight der Partie: Schmidtgal nutzte Müllers zu kurze Kopfballabwehr zu einem fulminanten Volleyschuss aus halblinker Position, dem nur Klandt und die Latte den Erfolg verwehrten. Oberhausen wirkte insgesamt nun etwas wacher als vor dem Seitenwechsel - trotzdem hätte Gallego fast die FSV-Führung besorgt, indem er Schmidtgal nachahmte: Es fehlten nur Zentimeter (59.).

Obwohl die Chancen nun da waren, blieb die Fehlerquote hüben wie drüben extrem hoch. Und entsprechend fiel auch das Frankfurter Führungstor in der 68. Minute: Gordon verlor im Spielaufbau den Ball, Gjasula schickte Mölders, und der platzierte die Kugel von rechts im kurzen Eck - Pirson sah dabei nicht gut aus. Doch auch jetzt gelang es RWO nicht, gegen zehn Gegner einmal Druck aufzubauen. Zwar mühten sich die Gäste - nun mit Terranova und Schönfeld (71.) - um den Ausgleich; aber Frankfurt, das sich erst in den letzten Minuten zurückzog, brachte den Erfolg relativ unfallfrei über die Zeit. Eine echte Chance erarbeiteten sich die einfallslosen Oberhausener nicht mehr.

Damit ist der FSV, der nun seit sechs Spielen ohne Heimniederlage ist, nach Punkten mit dem 15. Rostock gleichgezogen. Der Abstieg ist also auch ohne den Umweg Relegation noch zu vermeiden. Erst recht, wenn man am kommenden Samstag in Rostock gewinnt. Oberhausen kann einen Tag später gegen Cottbus die 40-Punkte-Marke knacken - braucht dazu aber eine gehörige Steigerung und einen Ersatz für Stoppelkamp: Der Torjäger ist dann nämlich gelbgesperrt.

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Duisburg - Fürth 1 - 1


Zebras verzweifeln an Max Grün

Für Duisburg ging es gegen Greuther Fürth um die vermutlich letzte Chance, noch ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Doch der eine Punkt dürfte zu wenig für die Aufstiegsambitionen sein. Ein ums andere Mal scheiterten die Zebras an SpVgg-Keeper Grün. Nach dem Schlusspfiff wurden die Akteure sogar noch handgreiflich.
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Starke hält den Elfmeter von Haas.
Starke hält den Elfmeter von Haas.
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MSV-Coach Milan Sasic setzte gegen die Franken auf exakt die Elf, die zuletzt 1:0 in Ahlen gewonnen hatte.

Fürths Trainer Mike Büskens musste seine Defensive nach dem 1:1 in Augsburg umbauen, da Kapitän Biliskov (Gelb-Rot) und Schröck (10. Gelbe Karte) gesperrt waren. Mauersberger spielte für Biliskov in der Innenverteidigung, Falkenberg rückte auf die rechte Bahn, links verteidigte nun Rahn. Außerdem ersetzte Caligiuri Sararer im Mittelfeld.

Duisburg begann offensiv, setzte Fürth unter Druck und wurde mit der frühen Führung belohnt. Tiffert flankte vom rechten Streifen, Caiuby übersprang Falkenberg und köpfte unhaltbar für Grün ein (9.). Fast hätte der MSV schnell nachgelegt: Nach Grlic-Ecke kam Fahrenhorst mit dem Kopf an den Ball und setzte die Kugel aus fünf Metern an den Pfosten (12.).

Doch auch mit dem 1:0 im Rücken fand der MSV keine richtige spielerische Linie, weil viele Zweikämpfe und Fehlpässe das Geschehen prägten.


Nach einer halben Stunde hielt Duisburgs Keeper Starke die Führung fest, als er einen Strafstoß von Haas abwehrte (30.). Torschütze Caiuby hatte Nöthe mit einem ungeschickten Einsatz zu Fall gebracht. Nachdem vergangene Woche Allagui in Augsburg scheiterte, vergab Haas erneut eine Elfmeterchance für die Franken.

Ein Ausrufezeichen setzte Baljak noch vor der Pause: Der MSV-Stürmer zwang Grün mit einem Linksschuss von der Strafraumgrenze zu einer tollen Parade (33.).

Nach der Pause kam Fürth etwas offensiver und engagierter aus der Kabine. Die Franken setzten Duisburg früher unter Druck und versuchten, schnell nach vorne zu spielen. Mit einem schulmäßigen Konter erzielte die SpVgg schließlich auch den Ausgleich. Müller ging links auf und davon und bediente Nöthe, der mit seinem Kopfball Starke keine Abwehrmöglichkeit ließ (64.).

Müller erzielte sogar die vermeintliche Führung für die SpVgg. Doch Schiedsrichterin Steinhaus entschied auf Abseits. Müller lief aus der eigenen Hälfte auf das Tor von Starke und versenkte die Kugel. Allagui hatte im Abseits stehend angeblich die Gegner irritiert.

Plötzlich wachte der MSV auf und SpVgg-Keeper Grün stand im Brennpunkt. Er rettete mit Glanzparaden gegen Tiffert, Tiago und Larsen innerhalb weniger Sekunden.

Duisburg rannte an, brachte frische Offensivkräfte und versuchte alles, doch Grün war nicht mehr zu bezwingen. Drei Minuten vor dem Ende hielt der Fürther nocheinmal sensationell: Der eben eingewechselte Adler köpfte aus kurzer Distanz und Grün lenkte die Kugel mit den Fingern an den Innenpfosten.

So reichte es nur zu einem Remis, das für die Zebras zu wenig ist. Die Duisburger rasteten unmittelbar nach dem Schlusspfiff aus. Fast alle Spieler beider Vereine gerieten aneinander, schupsten und schlugen sich. Erst nach einigen Minuten beruhigten sich die Gemüter.

Duisburg spielt am Freitag in Augsburg, Fürth zeitgleich gegen Paderborn daheim.

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...   Erstellt am 12.04.2010 - 22:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pauli - Augsburg 3 - 0


Lehmanns "Strich" folgt Ebbers' Doppelpack

Der FC St. Pauli hat einen Riesenschritt Richtung Aufstieg gemacht. Nach ausgeglichener ersten Hälfte mit mutigen Augsburgern legten die Hanseaten eine Schippe drauf und nutzten die haarsträubenden Abwehrfehler der Gäste im zweiten Durchgang eiskalt aus. Mann des Abends am Millerntor war Marius Ebbers, der den Sieg mit einem Doppelpack perfekt machte. St. Pauli liegt nun vier Punkte vor dem Verfolger aus Augsburg auf Rang zwei.
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Mathias Hain
Wichtiger Rückhalt: St. Paulis Keeper Mathias Hain machte die beste Chance der ersten Hälfte zunichte.
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St. Pauli änderte seine Mannschaft nach der 0:1-Pleite in Düsseldorf auf drei Positionen. Trainer Holger Stanislawski schenkte Rothenbach nach langer Verletzungspause sowie Boll (nach Rotsperre) und Naki das Vertrauen. Lechner, Hennings und Kruse rutschten aus der Startelf.

Augsburgs Trainer Jos Luhukay verzichtete hingegen auf personelle Umstellungen. Es spielte dieselbe Elf wie schon beim 1:1 gegen Fürth.

Zweiter gegen Dritter - beim Topspiel im deutschen Unterhaus stand für die Teams aus St. Pauli und Augsburg einiges auf dem Spiel. Die Norddeutschen hatten mit einem sieg die Möglichkeit, den FCA auf vier Pukte zu distanzieren - der letzte Biss fehlte der Stanislawski-Elf aber zunächst. Die bayerischen Schwaben bestimmten die Anfangsminuten, während der Gastgaber sich viele leichte Fehler leistete und nicht zu seinem Spiel fand.

Das änderte sich nach einer Viertelstunde. Die Hanseaten zeigten nun erste Ansätze in der Offensive, Naki gab aus 18 Metern den ersten Warnschuss ab - Jenzsch war auf dem Posten (15.). Drei Minuten später fasste sich Takyi ein Herz, schoss aber aus 20 Metern am Tor vorbei.

Bis zur Pause gestaltete sich das Spiel ausgeglichen - auch wenn der FCA die besseren Chancen hatte. Thurk legte bei einem Konter geschickt in Höhe der Mittellinie auf Traore ab, der mit Dampf aufs Hamburger tor zumarschierte. Aus 17 Metern schoss er schließlich Morena durch die Beine, Hain machte sich jedoch lang und lenkte den Ball gerade noch um den Pfosten (30.).


Es sollte die beste Chance in einer intensiv geführten Partie bleiben. Bolls Kopfballchance in der 37. Minute stellte Jentzsch nicht vor wirkliche Probleme, Brinkmanns Fernschuss auf der anderen Seite (39.) fehlte die Präzision. Bis zur Pause spielten die Gäste wieder etwas mutiger nach vorne. Rafael wurde aus günstiger Position zu Unrecht wegen Abseits zurückgepfiffen, der Angreifer hätte aber ohnehin am Tor vorbeigeschossen.

Mit sichtlich mehr Elan kamen die Hamburger aus der Kabine. Nun zeigte sich auch Ebbers, der im Mittelfeld nicht angegriffen wurde und aus 22 Metern nur knapp über das Tor schoss (50.). Besser machte es Matthias Lehmann nur eine Zeigerumdrehung später: Auch er wurde nicht konsequent genug angegangen und durfte so seine Schussstärke unter Beweis stellen. Aus der Nähe des rechten Strafraumecks nagelte er den Ball ins lange Eck, Jentzsch war chancenlos - 1:0! Bitter aber auch für Augsburg, dass kurz vor dem Treffer Thurk aufgrund einer zweifelhaften Abseitsposition zurückgepfiffen wurde, sein Treffer fand keine Anerkennung.

St. Pauli drängte nach der Führung auf die Entscheidung. Naki (57.) und Takyi (61.) scheiterten noch an Jentzsch - kurz darauf aber war der FCA-Schlussmann erneut geschlagen. Nach einem Abschlag von Hain kam Takyi ans Leder und zog auf die rechte Seite. El Akchaoui ließ ihn ungehindert flanken, Ebbers manövrierte die Kugel mit der Brust an Reinhardt vorbei und schoss aus elf Metern per Flachschuss zum 2:0 ein.

Der Abwehrverbund der Schwaben war auch weiterhin nicht auf der Höhe, Boll eröffnete sich in der 67. Minute die nächste Schusschance nach einer unzureichenden Abwehraktion. Das Leder flog diesmal aber knapp über die Querlatte hinweg. Machte nichts: Der Luhukay-Elf war die Verunsicherung weiter anzumerken, eine Wende lag zu keinem Zeitpunkt mehr in der Luft, zumal Toptorjäger Thurk mit Knieverletzung in der 78. Minute verletzt raus musste. Und sein Pendant Ebbers noch nicht genug hatte: Möhrle und El Akchaoui sahen beim Sololauf des Angreifers ganz alt aus, mit rechts erzielte er allein vor Jentzsch seinen 17. Saisontreffer. Kurz vor Schluss durfte sich der "Doppelpacker" den verdienten Sonderapplaus bei seiner Auswechslung abholen.

St. Pauli ist nun am Samstag bei Union Berlin gefragt, Augsburg erwartet am Freitag Duisbur und muss unbedingt gewinnen, um Platz drei nicht gänzlich aus den Augen zu verlieren.

kicker.de





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